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Vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenanlegevorrichtung für Druckpressen, u. zw. nach Patent Nr. 26499, bei welcher ein seitliches Registrieren des Bogens stattfindet, indem eine seiner Seitenkanten ergriffen und der Bogen alsdann bis zu einer bestimmten Linie zurückgezogen wird, um ein stets gleiches seitliches Register beim Drucken zu erzielen.
Bei der früheren Einrichtung nach Patent Nr. 26499 wurde der Bogenführer veranlasst, sich sehr schnell auf den Bogen niederzubewegen, um denselben etwas vor dem Antreffen des Schiebers oder Greifers zu erreichen und irgend einen aufgeworfenen Teil, Falten oder L'unebenheiten desselben vorbereitenderweise niederzudrücken bzw. zu ebnen.
Es hat sich indessen herausgestellt, dass bei der Behandlung von gewissen Papieren, beispielsweise solchen, die an einer Seite belegt sind, das schnelle Niedergehen und Aufsetzen des Bogen-
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schieben und hiebei nicht registerhaltige Drucke zu verursachen.
Die vorliegende Zusatz-Erfindung bezweckt nun, diesen Übelständen entgegenzuwirken, zu welchem Zwecke eine Einrichtung getroffen ist, um den Bogenführer zu veranlassen, langsam
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inutert sind.
Der Bock 4 ist in wagerechter Richtung quer zur Maschine auf einer Platte 7 ein-bzw. ver-
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werden können, ohne dass die wirksame Verbindung mit der Welle 17 gestört wird.
An dem oben erwähnten senkrechten Glied 3 ist ein Bogenführer bzw.-greifer senkrecht gleitbar angebracht. Der Bogenführer umfasst einen Fuss, welcher mit der Ziffer 18 bezeichnet is tund welcher eine konvexe Sohle 19 aufweist, und ist, wie in Fig. 1-4 dargestellt, ausgebildet.
Der Bogenführer besteht ferner aus zwei parallelen senkrechten Stegen 20 (Fig. 1), welche mit
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stück oder Ohr 21 verbunden sind. D@r Raum 22 zwischen diesen beiden Stegen 20 bildet eine senkrechte Führung für einen das Ergreifen des Bogens bewirkenden Schieber 23, welcher mit
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vorher beschriebenen Öffnung 6 bewegen kann und welcher-durch Anschlagen des Anschlag, Giftes < ? gegen das untere Ende der Öffnung 6 (Fig. 3)-eine Begrenzung der Abwärtsbewegung des Schlittens 2J und des mit diesem verbundenen Bogenführers bewirkt. Zur Auf-und Niederbewegung des Bogengreifers 23 dient folgende Vorrichtung :
Auf der Platte 7 sind zwei senkrechte Führungen 29 vorgesehen, in deren einer ein Hebel 30 verzapft ist und zwischen welchem senkrecht bewegbar ein Gleitstück 31 angeordnet ist, das in dauernder Verbindung mit dem einen Ende des genannten Hebels steht, dessen entgegengesetztes Ende in dauernder Verbindung mit der unteren Seite des Ohres 24 steht. An seinem oberen Ende
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Wirkungsbereich eines-auf der Nabe des Daumens 11 angeordneten-schwingenden Daumens 33 bewegbar ist.
Dieser Daumen 33 hat zwei Teile von verschiedener Radiuslänge : Wenn der Teil mit längerem Radius auf die Rolle 32 (Fig. 1 und 2) wirkt, so wird der Hebel 30 so bewegt, dass er den Schieber 23 hebt ; wenn die Teile in dieser Stellung sind, so greift eine Federsperrklinke 3-J über den Hebel 30, um ihn, sowie die übrigen Teile in der genannten Stellung zu halten ; das Herabgehen des Bogengreiters 23 wird durch eine Raumkurvenscheibe 15 bewirkt, welche einen Schwanzteil 36 der Sperrklinke 34 beeinflusst, die letztere von dem Hebel 30 ausser Eingriff bringt und es der Feder 26 gestattet, den Bogengreifer niederzudrücken.
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Gemäss vorliegender Erfindung wird der Bogenführer 18-anstatt durch eine Feder, wie bei der Einrichtung des Stamm-Patentes niedergedrückt zu werden-durch einen Daumen 3,
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dauernder Berührung mit dem Daumen 37 halten.
In den Fig. l. 2 und 4 sind zwei Zugfedern 3, 9 dargestellt, welche dieses Anheben des Bogen-
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