AT337550B - Gurtelreifen - Google Patents

Gurtelreifen

Info

Publication number
AT337550B
AT337550B AT693875A AT693875A AT337550B AT 337550 B AT337550 B AT 337550B AT 693875 A AT693875 A AT 693875A AT 693875 A AT693875 A AT 693875A AT 337550 B AT337550 B AT 337550B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
threads
tire
layer
belt
Prior art date
Application number
AT693875A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA693875A (de
Inventor
Peter Dipl Ing Pecenka
Original Assignee
Semperit Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Semperit Ag filed Critical Semperit Ag
Priority to AT693875A priority Critical patent/AT337550B/de
Publication of ATA693875A publication Critical patent/ATA693875A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT337550B publication Critical patent/AT337550B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/18Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers
    • B60C9/26Folded plies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf Gürtelreifen mit einem aus zwei Lagen bestehenden Gürtel, wobei die
Lagen durch zueinander parallele Fäden, Drähte od. dgl. verstärkt sind, und wobei die Seitenabschnitte einer
Lage um die der andern Lage umgeschlagen sind. 



   Gürtelkonstruktionen dieser Art, sogenannte Faltgürtel, sind bereits bekanntgeworden. Zweck dieser
Gürtelausbildung ist, dass durch die Umfaltung die Schulterabschnitte des Reifens starrer werden. Man er- reicht dadurch, dass diese besonders gefährdeten Abschnitte bei den verschiedenen Reifenbelastungen mög- lichst wenig verformt werden und dass diese Verformung von den Seitenwänden und von dem Reifenmittelab- schnitt übernommen werden. Ausserdem bringt diese Konstruktion den Vorteil, dass weniger Lagen im Schul- terbereich frei enden, und dass dadurch die Gefahr einer Lagenablösung in diesem Bereich verringert wird. 



  Da jedoch die Fäden der Gürtellagen im allgemeinen im Kreuzverband angeordnet sind, würden die Fäden des
Umschlages im wesentlichen in derselben Richtung verlaufen, wie die im überdeckten, nicht umgeschlagenen
Teil der zweiten Lage, dadurch käme es zu einer Erhöhung der sogenannten eingebauten Seitenkraft. 



   Daher wurden bisher in allen bekanntgewordenen Faltgürtelkonstruktionen für die beiden Lagen entweder unterschiedliche Materialien verwendet oder die Winkel der Fäden in den einzelnen Lagen zur Reifenlängs- richtung unterschiedlich gross gewählt. Diese Massnahmen brachten jedoch wieder andere Nachteile mit sich. 



   Es mussten u. a. mehrere verschiedene Halbzeuge für denselben Reifen vorbereitet werden, was die Ferti- gungsungenauigkeiten vermehrt. In unserer Zeit wurde versucht, die Form des Laufflächenquerschnittes da- hingehend zu ändern, dass die Aussenfläche des Laufflächenabschnittes zwischen den Schultern stärker gewölbt ist. Dies hat insbesondere bei Gürtelreifen den Vorteil, dass beim Kurvenfahren die Schulterabschnitte einem geringeren Abrieb und damit einer geringeren Wärmeentwicklung ausgesetzt sind. Durch die stärker gewölbte
Lauffläche wird sowohl die Laufqualität als auch die Lebensdauer des Reifens erhöht. Hiebei hat sich jedoch gezeigt, dass auch die Reifenverstärkungen, insbesondere Gürtel, in ihrer Konstruktion geändert werden müssen, um nicht die Reifeneigenschaften zu verschlechtern.

   Nun hat sich völlig   überraschender-und   zu- nächst scheinbar unverständlicherweise erfindungsgemäss gezeigt, dass diese Fahreigenschaften des Reifens verbessert werden, wenn die die Lagen verstärkenden Fäden, Drähte od. dgl. aus Stahl bestehen und sich kreuzend mit der Reifenumfangsrichtung gleiche Winkel einschliessen. Durch die Verwendung von Stahlcord hat sich überraschenderweise gezeigt, dass eine wesentliche Verringerung der Seitenkraft erreicht werden konnte. 



   Bei dieser Konstruktion ist der Seitenbereich des Gürtels bereits derart stark, dass der gleiche Faden- verlauf im Umschlag und im überdeckten Ende der zweiten Lage nicht mehr ins Gewicht fällt. Diese Konstruk- tion des Gürtels bringt auch eine wesentlich einfachere Herstellung des Reifens mit sich. 



   Optimale Fahreigenschaften des Reifens werden insbesonders dann erreicht, wenn die Winkel zwischen
10 und 300, vorzugsweise zwischen 15 und 250liegen. Die Gürtelkonstruktion erreicht insbesonders dann ihre optimale Festigkeit (bei Wahrung einer gewissen Elastizität im Bereich des Mittelabschnittes des Gürtels), wenn die Stahldrähte der Lagen aus wenigstens 9 Einzeldrähten mit einem Durchmesser von je wenigstens   0,     2 mm   bestehen. Es handelt sich hier um zwei Drähte, um die eine Hülle von 7 Drähten angeordnet ist. Um diesen Verband kann eine Wendel mit einem Faden von 0, 13 mm Durchmesser gewickelt sein. Bei leichteren
Reifenkonstruktionen ist es zweckmässig, wenn die Stahldrähte der Lagen aus wenigstens 4 Drähten mit einem
Durchmesser von 0, 22 bis 0, 25mm bestehen.

   Auch bei dieser Konstruktion können die Stahldrähte wenigstens eine Wendel aufweisen. 



   Beispiel : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Cordkonstruktion <SEP> 2+7 <SEP> Fäden
<tb> Fadendurchmesser <SEP> 0, <SEP> 235 <SEP> mm <SEP> 
<tb> Bruchdehnung <SEP> 1, <SEP> 8-2%
<tb> Bruchfestigkeit <SEP> 250 <SEP> - <SEP> 280 <SEP> kp/mm2 <SEP> 
<tb> Bruchlast <SEP> 90 <SEP> kp
<tb> Corddichte <SEP> in <SEP> der <SEP> Lage <SEP> 80 <SEP> Fäden/10 <SEP> cm
<tb> Cordwinkel <SEP> 220
<tb> 2.

   <SEP> Cordkonstruktion <SEP> 2 <SEP> + <SEP> 7 <SEP> Fäden
<tb> Fadendurchmesser <SEP> 0, <SEP> 235 <SEP> mm <SEP> 
<tb> Bruchdehnung <SEP> 1, <SEP> 8-2%
<tb> Bruchfestigkeit <SEP> 250-280 <SEP> kp/mm' <SEP> 
<tb> Bruchlast <SEP> 90 <SEP> kp
<tb> Corddichte <SEP> in <SEP> der <SEP> Lage <SEP> 80 <SEP> Fäden/10 <SEP> cm
<tb> Wendel <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> Drahtdurchmesser <SEP> 
<tb> Corddichte <SEP> in <SEP> der <SEP> Lage <SEP> 60 <SEP> - <SEP> 100 <SEP> Faden/10 <SEP> cm
<tb> Cordwinkel <SEP> 180
<tb> 3.

   <SEP> Cordkonstruktion <SEP> 4 <SEP> Fäden
<tb> Fadendurchmesser <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> mm <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Bruchdehnung <SEP> 1, <SEP> 7-1, <SEP> 8% <SEP> 
<tb> Bruchfestigkeit <SEP> 250 <SEP> - <SEP> 280 <SEP> kp/mm2 <SEP> 
<tb> Bruchlast <SEP> 37 <SEP> - <SEP> 43 <SEP> kp
<tb> Corddichte <SEP> in <SEP> der <SEP> Lage <SEP> 110 <SEP> Fäden/10 <SEP> cm
<tb> Cordwinkel <SEP> 220
<tb> 4.

   <SEP> Cordkonstruktion <SEP> 4 <SEP> Fäden
<tb> Fadendurchmesser <SEP> 0, <SEP> 22 <SEP> mm
<tb> Bruchdehnung <SEP> 1, <SEP> 7-1, <SEP> 9% <SEP> 
<tb> Bruchfestigkeit <SEP> 250 <SEP> - <SEP> 280 <SEP> kp/mm2 <SEP> 
<tb> Bruchlast <SEP> 37 <SEP> - <SEP> 43 <SEP> kp
<tb> Wendel <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> Drahtdurchmesser <SEP> 
<tb> Corddichte <SEP> in <SEP> der <SEP> Lage <SEP> 90 <SEP> - <SEP> 130 <SEP> Fäden/10 <SEP> cm
<tb> Cordwinkel <SEP> 180
<tb> 
 
Die Erfindung wird nun im folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 einen Querschnitt eines erfindungsgemässen Reifens, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gürtelverband und die Fig. 3 bis 8 Ausführungen des Verstärkungscordes im Schnitt bzw. in Ansicht. 



   Gemäss der   Fig.1   weist ein Reifen-l-über einer   Karkasse-2-einen   Gürtelverband auf, der aus zwei übereinanderliegenden Lagen-3 und 4-besteht. Die Lage-3-ist breiter als die   Lage-4-,   und die   Seitenabschnitte-5-der Lage-3-sind   um die Enden der Lage-4-umgeschlagen. Dadurch kommt es zu einer   Gürtelverstärkung   in den   Schulterbereichen -6--.   Wie in Fig. 2 dargestellt ist, kreuzen sich die Fäden der Lagen-3 und 4-und bilden mit der Umfangslinie-7-einen Winkel a. Dieser Winkel a liegt zwischen 10 und 300, vorzugsweise zwischen 15 und 250. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform des Verstärkungsstahlcordes. Er besteht aus 
 EMI2.2 
 weitere Ausführungsform eines Stahlcordes gezeigt, der   aus-4-Einzelfäden-10-besteht.   Wie in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, kann dieser Verband auch mit einem Wendelfaden-11-umwickelt sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Gürtelreifen mit einem aus   zwei Lagen bestehenden Gürtel, wobei die Lagen durch zueinander parallele Fäden, Drähte   od.   dgl. verstärkt sind, und wobei die Seitenabschnitte einer Lage um die der andern Lage um- 
 EMI2.3 
 wenigstens 9 Einzeldrähten mit einem Durchmesser von je wenigstens 0, 2 mm bestehen (Fig. 3 und 4).

Claims (1)

  1. 4. Gürtelreifennach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahldrähte der Lagen aus wenigstens 4 Drähten mit einem Durchmesser von 0, 22 bis 0, 25 mm bestehen (Fig. 5 und 6).
    5. Gürtelreifen nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanhldrähte wenigstens eine Wendel aufweisen (Fig. 7 und 8).
AT693875A 1975-09-09 1975-09-09 Gurtelreifen AT337550B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT693875A AT337550B (de) 1975-09-09 1975-09-09 Gurtelreifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT693875A AT337550B (de) 1975-09-09 1975-09-09 Gurtelreifen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA693875A ATA693875A (de) 1976-10-15
AT337550B true AT337550B (de) 1977-07-11

Family

ID=3591204

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT693875A AT337550B (de) 1975-09-09 1975-09-09 Gurtelreifen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT337550B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA693875A (de) 1976-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69616894T2 (de) Reifen mit hoher Querkrümmung, insbesondere für ein Zweiradfahrzeug
DE3317712C2 (de) Verstärkungscord zur Verstärkung von elastomeren Erzeugnissen
DE2031022C2 (de) Schlauchreifen, dessen Herstellung und dessen Verwendung in Verbindung mit einer bestimmt ausgebildeten Felge
DE3787547T2 (de) Verstärkte, zusammengesetzte Struktur.
DE69604710T2 (de) Reifen mit einem verstärkenden Gürtel
DE69105917T2 (de) Radialer Reifen für Motorräder.
DE3875301T2 (de) Guertelreifen.
DE2735881A1 (de) Fahrzeugluftreifen mit guertelartiger verstaerkung
DE69729248T2 (de) Reifen mit Hoch-Querkrümmung, insbesondere für Hinterräder von Kraftfahrzeugen
DE2513782A1 (de) Fahrzeugreifen
AT394003B (de) Luftreifen
DE2204746A1 (de) Schlauchloser fahrzeugluftreifen
DE69503676T2 (de) Verstärkung für Fahrzeugreifen
DE69203568T2 (de) Luftreifen für Motorräder.
DE2026874B2 (de) Wulstkern fuer fahrzeugluftreifen
DE7308822U (de) Luftreifen
DE2305004C3 (de) Luftreifen mit Radialkarkasse und seine Herstellung
DE2515853A1 (de) Luftreifen
DE2729443A1 (de) Luftreifen fuer fahrzeugraeder
DE69914630T2 (de) Reifen für fahrzeugräder mit verbesserter wulststruktur
DE3227138C2 (de)
EP0319515B1 (de) Fahrzeugreifen
AT337550B (de) Gurtelreifen
DE69114000T2 (de) Hochfeste kordel.
DE2909428A1 (de) Luftreifen mit radialkarkasse

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee