AT3369U1 - Dosierbehälter für duftstoffe - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Behälter 1 für Duftstoffe umfassend einen Oberteil 2 und einen Unterteil 3, welche ineinander steckbar ausgeführt sind und zwischen welchen die Duftstoffe oder ein die Duftstoffe enthaltendes Material 4 einbringbar ist. Zur Schaffung eines derartigen Behälters, welcher relativ einfach und billig herstellbar ist und mit dem eine einwandfreie wiederholte Funktion gewährleistet wird, ist vorgesehen, dass der Oberteil 2 und der Unterteil 3 Mittel zur Verschiebung und Fixierung des Oberteils 2 und des Unterteils 3 zueinander im wesentlichen normal zur Ausdehnungsebene der Oberteils 2 und Unterteils 3 enthält. Die Einstellung der Dosierung der Duftstoffe erfolgt hier durch Verschiebung des Oberteils und Unterteils, wobei im geschlossenen Zustand der Oberteil 2 auf dem Rand des Unterteils 3 aufliegt und somit im wesentlichen keinen Austritt der Duftstoffe nach außen zulässt. Im geöffneten Zustand wird der Oberteil 2 gegenüber dem Unterteil 3 abgehoben und fixiert, sodass die Duftstoffe aus dem Material 4 zwischen dem Oberteil 2 und Unterteil 3 nach außen dringen können. Die Mittel zur Verschiebung und Fixierung können durch komplementär gestaltete Ausformungen an den zueinander gekehrten Seiten der Ränder des Oberteils 2 und Unterteils 3 gebildet sein. Derartige Ausformungen sind bei der Verwendung von Kunststoff, insbesondere im Spritzgussverfahren oder Tiefziehverfahren relativ einfach und billig herstellbar.

Description

AT 003 369 Ul
Die Erfindung betrifft einen Dosierbehälter für Duftstoffe umfassend einen Ober- und einen Unterteil, welche Teile zueinander verstellbar ausgefuhrt sind und zwischen welchen die Duftstoffe oder ein die Duftstoffe enthaltendes Material einbringbar ist.
Es gibt derartige Dosierbehälter, welche becherförmige Ober- und Unterteile umfassen, wobei der Oberteil kreissektorförmige Öffnungen aufweist und zwischen dem Oberteil und dem Unterteil ein fächerförmiger Zwischenteil angeordnet ist, sodass bei Verdrehung des Oberteils gegenüber dem Unterteil eine mehr oder weniger große Oberfläche des Materials, welches die Duftstoffe enthält, freigegeben wird, sodass die Menge der freiwerdenden Duftstoffe dosierbar ist. Derartige Behälter sind in ihrer Herstellung relativ aufwendig und weisen häufig auch eine mangelhafte Funktionsfähigkeit auf, da bei einem Wechsel des Duftstoffes bzw. des Materials, welches die Duftstoffe enthält, der Behälter häufig nicht ordnungsgemäß zusammengebaut wird.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Behälter der oben angegebenen Art zu entwickeln, welcher einfach und billig herstellbar ist und eine möglichst gute Funktion auch bei wiederholtem Gebrauch gewährleistet.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Innenraum des Behälters mit der Umgebung in an sich bekannter Weise durch Öffnungen verbunden, welche bei gänzlich ineinander geschobenen oder gesteckten Teilen abgeschlossen und beim Auseinanderziehen der Teile stufenweise oder kontinuierlich geöffnet werden.
Im geschlossenen Zustand kann der Oberteil auf dem Rand des Unterteils aufliegen, sodass im wesentlichen keine Duftstoffe aus dem Inneren des Unterteils nach außen entweichen können. Wird ein Gebrauch des Behälters gewünscht, bzw. ein Austritt der Duftstoffe gewünscht wird der Oberteil gegenüber dem Unterteil verschoben und fixiert. In diesem geöffneten Zustand können die Duftstoffe z.B. über den Rand des Unterteils nach außen 2 AT 003 369 Ul gelangen und somit die Umgebung mit DuftstofFen anreichem. Gegenüber dem Stand der Technik besteht ein derartiger Behälter lediglich aus zwei Teilen, welche je nach verwendetem Material und Herstellungsverfahren einfach und auch billig herstellbar sind. Aufgrund der reduzierten Anzahl von Teilen ist auch eine zufriedenstellende Funktion wahrscheinlicher. Der Zusammenbau der beiden Teile kann nur in einer Art erfolgen im Gegensatz zu bekannten DosierbehäHem, wo ein Zusammenbau von drei Bestandteilen eine höhere Anzahl von Fehlgriffen zulässt.
Gemäß einem vorteilhaften Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung sind die Mittel zu Verschiebung und Fixierung des Oberteils und des Unterteils durch komplementär gestaltete Ausformungen an den zueinander gekehrten Seiten der Ränder des Oberteils und des Unterteils gebildet. So kann eine zufriedenstellende Verschiebung und Fixierung der Teile zugelassen werden.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind die Mittel zur Verschiebung und Fixierung des Unterteils und des Oberteils durch widerhakenförmige Ausformungen am Oberteil und bzw. oder Unterteil sowie Öffnungen am Unterteil und bzw. Oberteil, in welche die widerhakenförmigen Ausformungen einrastbar sind, gebildet. Eine derartige Ausfuhrungsform ist insbesondere in der Kunststofftechnik leicht durch beispielsweise Spritzguss herstellbar, wobei aufgrund der Elastizität des Kunststoffes eine Verschiebung, d.h. ein Ausrasten der widerhakenförmigen Ausformungen aus den Öffnungen möglich ist.
Vorteilhafterweise sind die Mittel zur Verschiebung und Fixierung des Oberteils und des Unterteils zueinander so ausgebildet, dass eine mehrstufige Fixierung des Oberteils und des Unterteils möglich ist. Dadurch kann eine Einstellung der Dosierung der Duftstoffe durch Variieren des Spaltes zwischen Oberteil und Unterteil, zwischen dem die Duftstoffe austreten können, erzielt werden.
Vorteilhafterweise weist der Oberteil und bzw. oder der Unterteil eine Griffmulde zur besseren Handhabbarkeit auf.
Zur Erhöhung der Dosierung der austretenden Duftstoffe können am Oberteil und bzw. oder Unterteil Löcher, Schlitze od.dgl. versehen sein. Diese werden vorteilhafterweise so 3 AT 003 369 Ul angeordnet, dass sie in geschlossenem Zustand des Behälters im wesentlichen keine Duftstoffe nach außen ausweichen lassen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist an der Außenseite des Unterteils eine Klebefolie od.dgl. angeordnet. Über diese kann der Behälter an bestimmten Stellen, wie z.B. am Armaturenbrett eines Fahrzeuges oder einem Kasten befestigt werden.
Vorteilhafterweise sind der Oberteil und der Unterteil aus Kunststoff hergestellt. Diese Materialien sind leicht verarbeitbar, sodass eine einfache und billige Herstellung möglich ist.
Dabei wird der Oberteil und der Unterteil vorteilhafterweise durch Spritzgießen hergestellt. Eine große Herstellungsanzahl voraussetzend ist ein derartiges Herstellungsverfahren relativ billig.
Alternativ dazu kann der Oberteil und der Unterteil auch durch Tiefziehen hergestellt sein, wenn die entsprechenden Ausformungen und Gegenstücke entsprechend konzipiert sind.
Schließlich besteht die Möglichkeit, Einlegeteile mit verschiedener Dicke vorzusehen, welche zwischen Ober- und Unterteil zur Regelung des Abstandes derselben einsetzbar sind.
Die Erfindung wird anhand der beigefugten Abbildungen näher erläutert.
Darin zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Behälter gemäß der Erfindung in geschlossenem Zustand,
Fig. 2 den Behälter aus Fig. 1 in geöffnetem Zustand,
Fig. 3 eine Ausfuhrungsform der Erfindung in geschnittener Detailansicht in geschlossenem Zustand,
Fig. 4 die Ausfuhrungsform gemäß Fig. 3 in geöffnetem Zustand, 4 AT 003 369 Ul
Fig. 5 die perspektivische Ansicht einer Ausführungsform in vollständig geöffnetem Zustand und
Fig. 6 eine mögliche Gestaltung des Dosierbehälters.
Fig. 1 zeigt einen Behälter 1 für DuftstofFe in geschnittener Seitenansicht. Der Behälter 1 besteht aus einem Oberteil 2 und einem Unterteil 3, welche ineinander steckbar ausgeführt sind und zwischen welchen der Duftstoff oder ein den Duftstoff oder die Duftstoffe enthaltendes Material 4 eingelegt werden kann. Zwischen den Rändern des Oberteils 2 und Unterteils 3 ist vorteilhafterweise ein Abstand d angeordnet, sodass in geöffnetem Zustand die Duftstoffe ungehindert entweichen können. An der Unterseite des Unterteils 3 kann eine Klebefolie 8 od.dgl. angeordnet werden, sodass der Behälter 1 an einer bestimmten Stelle, wie z.B. dem Armaturenbrett eines Fahrzeuges oder der Wand eines Kastens befestigt werden kann. Bei entsprechender Größe des Behälters kann dieser auch in das Innere von Schuhen eingelegt werden.
Fig. 2 zeigt den Behälter 1 aus Fig. 1 in geöffnetem Zustand, wobei der Oberteil 2 gegenüber dem Unterteil 3 in einer Richtung, welche im wesentlichen normal zur Ausdehnungsebene des Oberteils 2 und Unterteils 3 liegt, verschoben und in dieser Stellung fixiert ist. Dadurch können die aus dem Material 4 entweichenden Duftstoffe ungehindert entlang den Pfeilen x nach außen dringen und die Umgebung mit den Duftstoffen anreichem.
Fig. 3 zeigt ein Detail einer möglichen Ausführungsform, welche dadurch gebildet ist, dass der Oberteil 2 an bestimmten Stellen widerhakenförmige Ausformungen 5 aufweist, welche in entsprechende Öffnungen 6 des Unterteils 3 einrasten können. Im geschlossenen Zustand gemäß Fig. 3 rastet die widerhakenförmige Ausformung 5 in der unteren Öffnung 6 des Randes des Unterteils 3 ein, sodass im wesentlichen keine Duftstoffe vom Material 4 nach außen dringen können. Vernachlässigt ist dabei allerdings der Anteil, der durch die Öffnungen 6 nach außen dringen kann.
Im geöflheten Zustand gemäß Fig. 4 rastet die Ausformung 5 des Oberteils 2 in der oberen Öffnung 6 des Unterteils 3 ein und die vom Material 4 ausgehenden Duftstoffe können, wie durch Pfeil x angedeutet, nach außen dringen. Die Verschiebung zwischen der Stellung 5 AT 003 369 Ul gemäß Fig. 3 und Fig 4 kann durch eine gewisse Elastizität der Teile 2 und 3, welche insbesondere bei der Herstellung aus Kunststoff gewährleistet ist, erzielt werden.
Fig. 5 zeigt die perspektivische Ansicht eines Dosierbehälters für DuftstofFe in total geöffnetem Zustand, wie es beispielsweise beim Einlegen eines neuen Materials 4, welches die DuftstofFe enthält, auftritt. Der Oberteil 2 kann zur besseren Handhabbarkeit eine Griffmulde 9 aufweisen. Im Unterteil 3 sind die Öffnungen 6 zur Verschiebung und Fixierung des Oberteils gegenüber dem Unterteil dargestellt. Weiters können vorteilhafterweise am Rand des Unterteils 3 Löcher 7, Schlitze od.dgl. angeordnet sein, welche eine Erhöhung der Dosierung der DuftstofFe bewirken. Neben der dargestellten zwei Öffnungen 6 in vetikaler Richtung können auch mehr zur Einstellung der Dosierung durch Variation des Abstandes des Oberteils 2 vom Unterteil 3 erzielt werden.
Wie in Fig. 6 dargestellt, kann der erfindungsgemäße Behälter aufgrund seiner vertikalen Verschiebung des Oberteils gegenüber dem Unterteil in verschiedenster Form hergestellt werden, wie beispielsweise in der dargestellten Form eines Buchstaben X. Ebenso können für Werbezwecke bestimmte Ausgestaltungen, wie z.B. in Form eines Firmenzeichens od.dgl. gewählt werden.
Vorteilhafterweise wird der Behälter gemäß der vorliegenden Erfindung aus Kunststoff hergestellt, wobei Herstellungsverfahren wie Spritzguss oder Tiefziehen zur Anwendung kommen. Eine entsprechende Stückzahl voraussetzend sind diese Verfahren in ihrer Herstellung relativ billig, sodass ein sehr niedriger Stückpreis für derartige Behälter erzielbar ist.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Ausbildungen vorgenommen werden. So besteht die Möglichkeit, Einlegeteile, z.B. Blättchen verschiedener Dicke vorzusehen, welche zwischen Ober- und Unterteil zur Einstellung des Abstandes eingelegt werden können. Um einen Verlust solcher Einlegeteile zu verhindern, können diese beispielsweise in Taschen an der Außenfläche des Behälters einsetzbar sein. 6

Claims (11)

  1. AT 003 369 Ul Ansprüche: 1. Dosierbehälter (1) für Duftstoffe, umfassend einen Oberteil (2) und einen Unterteil (3), welche Teile zueinander verstellbar ausgefiihit sind und zwischen welchen die Duftstoffe oder ein, die Duftstoffe enthaltendes Material (4) einbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile ineinander steckbar oder schiebbar, aufeinander aufschraubbar, oder in ähnlicher Weise in veränderbarem Abstand zueinander verbindbar sind und dass der Oberteil (2) und der Unterteil (3) Mittel zur Verstellung und Fixierung des Oberteils (2) und des Unterteils (3) zueinander im wesentlichen normal zur Ausdehnungsebene des Oberteils (2) und Unterteils (3) enthält.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verschiebung und Fixierung des Oberteils (2) und des Unterteils (3) durch komplementär gestaltete Ausformungen (5, 6) an den zueinander gekehrten Seiten der Ränder des Oberteils (2) und des Unterteils (3) gebildet sind.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verschiebung und Fixierung des Unterteils und des Oberteils durch widerhakenförmige Ausformungen (5) am Oberteil (2) und bzw. oder Unterteil (3) sowie Öffnungen (6) am Unterteil (3) und bzw. oder Oberteil (3), in welche die widerhackenförmigen Ausformungen (5) einrastbar sind, gebildet sind.
  4. 4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verschiebung und Fixierung des Oberteils (2) und des Unterteils (3) zueinander so ausgebildet sind, daß eine mehrstufige Fixierung des Oberteils (2) und des Unterteils (3) möglich ist.
  5. 5 Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) und bzw. oder der Unterteil (3) eine Griffmulde (9) aufweist.
  6. 6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) und bzw. oder der Unterteil (2) Löcher (7), Schlitze od. dgl. aufweist. 7 AT 003 369 Ul
  7. 7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Unterteils (3) eine Klebefolie (8) od. dgl. angeordnet ist.
  8. 8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) und der Unterteil (3) aus Kunststoff hergestellt sind.
  9. 9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) und der Unterteil (3) durch Spritzgießen hergestellt ist.
  10. 10. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil (2) und der Unterteil (3) durch Tiefziehen hergestellt ist.
  11. 11. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Einlegeteile, z.B. Blättchen verschiedener Dicke vorgesehen sind, welche zwischen Oberund Unterteil zur Einstellung des Abstandes eingelegt werden können. 8
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