AT334812B - Verfahren zur herstellung von leichten bauelementen aus gips - Google Patents
Verfahren zur herstellung von leichten bauelementen aus gipsInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Bei mittleren Wassergehalten ist erfindungsgemäss ein Verarbeiten auf Strangpressen möglich, so dass auch Hohlkörper erzeugt werden können. Die Masse aus gefällter Kieselsäure und a-oder ss-Halbhydrat mit EMI2.1 aufgegeben. Dadurch kann man ein sehr schnelles Steifwerden (2 bis 5 min) der stranggezogenen Körper erreichen. Ein Zusatz von 5 bis 10 Gew.-% Polyvinylacetat-Dispersion (50 bis 60% zig), bezogen auf die Gipsmenge, verbessert erfindungsgemäss die Plastizität des Stranges. Erfindungsgemäss kann man durch weitere Zusätze, wie wasserverträgliche Kunstharze, die mechanische Festigkeit, sowie die Wasserbeständigkeit verbessern. Weiters können auch Stearate, Metallseifen oder Silicondispersionen zur Verbesserung der Wasserbeständigkeit zugesetzt werden. Erfindungsgemäss kann man durch gasabspaltende Verbindungen wie Carbonate oder H202 + Fe-Verbindung den Giessschlicker aufschäumen, so dass man noch leichtere Baukörper erhält. Ausführungsbeispiele : 1) 580 g gefällte Kieselsäure mit etwa 31% Feuchtigkeit werden in 600 ml Wasser suspendiert, mit etwa 30 g Ca (OH) neutralisiert und dann, unter intensivem Rühren, mit 400 g ss-Halbhydrat (Modellgips) vermischt. Der Versteifungsbeginn war nach 10 min, das Versteifungsende nach 30 min. Aus diesem Schlicker wurden Normenprismen gegossen. Diese hatten nach Lufttrocknung ein Raumgewicht von 0, 80 g/ml, eine Biegezugfestigkeit von 30 kp/cmz und eine Druckfestigkeit von 85 kp/cmz. Ein Prisma wurde seitlich mit Kunststoff-Folie abgedeckt, die untere Fläche tauchte ins Wasser, welches nur an der oberen Fläche verdunsten konnte. Auch nach einer Woche des so erzwungenen Wassertransportes zeigten sich an der oberen Fläche keine Ausblühungen. 2) 1200 g a-Halbhydrat werden mit 2600 g gefällter Kieselsäure, entsprechend 1800 g Trockensubstanz und 1700 ml Wasser intensiv gerührt. Dann werden zum Schlicker 130 g CaOHz und 5 g CaO (gemahlen) zugesetzt und weiter gerührt. Der Schlicker wird zu Normenkörpern abgegossen und hat einen Versteifungsbeginn von 20 min und ein Versteifungsende von 50 min. Nach Lufttrocknung betrug das EMI2.2 3) 1450 g gefällte Kieselsäure mit 800 g Trockensubstanz werden mit 1000 g ss-Halbhydrat (Modellgips) ohne zusätzliches Wasser homogenisiert. Dazu werden noch 80 g CASH2 zugegeben und gut verteilt. Diese Masse kann durch Stampfen oder auf Pressen zu Körpern geformt werden. Die geformten Körper können sofort hantiert werden. Sie werden für einen Tag in einer Kammer mit Feuchtigkeit gesättigter Luft gelagert. Während dieser Zeit hydratisiert das ss-Halbhydrat vollständig. Die so hergestellten Körper haben folgende Daten : EMI2.3 4) 1500 g ss-Halbhydrat (Modellgips) werden mit 2000 g feuchter, gefällter Kieselsäure (entsprechend 1000 g Trockensubstanz) zuerst trocken, dann mit 400 ml Wasser und 80 ml Polyvinylacetatdispersion versetzt, weiter homogenisiert und schliesslich nach Zusatz von 150g Ca (OH) : : zu einem plastischen Teig geknetet, welcher sofort mittels einer Schneckenpresse zu einem Strang gezogen werden kann. Aus diesem Strang mit beliebigem Profil, werden dann entsprechende Körper geschnitten. Nach der Trocknung haben die Körper folgende Daten : Raumgewicht 1, 05 g/ml, Biegezugfestigkeit 40 kp/cm, Druckfestigkeit 110 kp/cm2. Diese Ausführungsbeispiele erschöpfen nicht alle Möglichkeiten. Erfindungsgemäss kann man die Gemische aus a-und ss-Halbhydrat und gefällter Kieselsäure auch noch mit andern leichten oder faserförmigen Materialien wie Perlit, Vermiculit, geblähter Ton, geblähtes Polystyrol, zerkleinerten Polyurethanschaum sowie Asbest-, Glasoder Zellulosefasern, kombinieren. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von leichten Bauelementen aus Gips, bei welchem aus, jeweils gerechnet als Trockensubstanz, 20 bis 90 Gew.-Teilen, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-Teilen α- oder ss-Calciumsulphat-Halb- hydrat und 10 bis 80 Gew.-Teilen, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-Teilen gefälltem SiO und Wasser eine homogene EMI2.4 bei der Herstellung von AlF3 aus H2SiF6 anfällt und 30 bis 50 Gew.-% Feuchtigkeit enthält, dass die Mischungskomponente Wasser in einer solchen Menge vorgesehen ist, welche als homogene Masse entweder einen Giessschlicker oder einen plastischen Teig oder eine erdfeuchte Masse ergibt, und dass dieser homogenen Masse CaC03 und/oder Ca (OH) 2 und/oder CaO innig beigemengt wird, worauf die Verarbeitung der Masse zu Bauelementen erfolgt. EMI2.5
Claims (1)
- Masse eine solche Menge an Wasser eingesetzt wird, dass ein Giessschlicker entsteht, worauf dieser Schlicker nach Beimengung von CaC03 und/oder Ca (OH) ; : und/oder CaO zu Baukörpern vergossen wird, und die Baukörper nach Erhärtung entformt und bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Masse so viel Wasser eingesetzt wird, dass ein plastischer Teig entsteht, welchem gegebenenfalls zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit 5 bis 10 Gew.-% (bezogen auf die Gipsmenge) einer 50 bis 60% igen Polyvinylacetat-Dispersion zugesetzt wird, worauf dieser Teig nach Beimengung von CaC03 und/oder Ca (OH) 2 und/oder CaO auf einer Strangpresse zu einem Strang gezogen wird, aus welchem die Bauelemente geschnitten werden.EMI3.2 worauf die Masse schnell auf Pressen zu Bauelementen geformt wird, welche in einer Feuchtkammer 12 bis 24 h zu Ende hydratisieren und anschliessend bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden. EMI3.3 Bauelementen zu verarbeitenden Massen zur weiteren Verminderung des Raumgewichtes und zur Verbesserung der Biegefestigkeit der Endprodukte zusätzlich chemische Stoffe, welche durch Gasentwicklung porosieren, oder leichte Zuschlagstoffe, wie Vermiculit, Perlit, geblähtes Polystyrol, gemahlener Polyurethanschaum, geblähter Ton, oder Asbest-, Glas- oder Zellulosefasern beigegeben werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT38874*#A AT334812B (de) | 1974-01-18 | 1974-01-18 | Verfahren zur herstellung von leichten bauelementen aus gips |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT334812B true AT334812B (de) | 1976-02-10 |
| ATA38874A ATA38874A (de) | 1976-05-15 |
Family
ID=3489267
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT334812B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2020125917A1 (en) * | 2018-12-20 | 2020-06-25 | Knauf Gips Kg | Gypsum based building material |
-
1974
- 1974-01-18 AT AT38874*#A patent/AT334812B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2020125917A1 (en) * | 2018-12-20 | 2020-06-25 | Knauf Gips Kg | Gypsum based building material |
| JP2022522931A (ja) * | 2018-12-20 | 2022-04-21 | クナウフ ギプス カーゲー | 石膏系建築材料 |
| JP2024052887A (ja) * | 2018-12-20 | 2024-04-12 | クナウフ ギプス カーゲー | 石膏系建築材料 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA38874A (de) | 1976-05-15 |
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