AT334812B - Verfahren zur herstellung von leichten bauelementen aus gips - Google Patents

Verfahren zur herstellung von leichten bauelementen aus gips

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AT334812B AT38874*#A AT38874A AT334812B AT 334812 B AT334812 B AT 334812B AT 38874 A AT38874 A AT 38874A AT 334812 B AT334812 B AT 334812B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei mittleren Wassergehalten ist erfindungsgemäss ein Verarbeiten auf Strangpressen möglich, so dass auch Hohlkörper erzeugt werden können. Die Masse aus gefällter Kieselsäure und a-oder ss-Halbhydrat mit 
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 aufgegeben. Dadurch kann man ein sehr schnelles Steifwerden (2 bis 5 min) der stranggezogenen Körper erreichen. Ein Zusatz von 5 bis 10   Gew.-% Polyvinylacetat-Dispersion (50   bis   60% zig),   bezogen auf die Gipsmenge, verbessert erfindungsgemäss die Plastizität des Stranges. 



   Erfindungsgemäss kann man durch weitere Zusätze, wie wasserverträgliche Kunstharze, die mechanische Festigkeit, sowie die Wasserbeständigkeit verbessern. Weiters können auch Stearate, Metallseifen oder Silicondispersionen zur Verbesserung der Wasserbeständigkeit zugesetzt werden.   Erfindungsgemäss   kann man durch gasabspaltende Verbindungen wie Carbonate oder   H202   + Fe-Verbindung den Giessschlicker aufschäumen, so dass man noch leichtere Baukörper erhält. 



   Ausführungsbeispiele :
1) 580 g gefällte Kieselsäure mit etwa 31% Feuchtigkeit werden in 600 ml Wasser suspendiert, mit etwa 30 g   Ca (OH)    neutralisiert und dann, unter intensivem Rühren, mit 400 g ss-Halbhydrat (Modellgips) vermischt. 



  Der Versteifungsbeginn war nach 10 min, das Versteifungsende nach 30 min. 



   Aus diesem Schlicker wurden Normenprismen gegossen. Diese hatten nach Lufttrocknung ein Raumgewicht von   0, 80 g/ml,   eine Biegezugfestigkeit von   30 kp/cmz und   eine Druckfestigkeit von   85 kp/cmz.   Ein Prisma wurde seitlich mit Kunststoff-Folie abgedeckt, die untere Fläche tauchte ins Wasser, welches nur an der oberen Fläche verdunsten konnte. Auch nach einer Woche des so erzwungenen Wassertransportes zeigten sich an der oberen Fläche keine Ausblühungen. 



   2)   1200 g a-Halbhydrat   werden mit 2600 g gefällter Kieselsäure, entsprechend 1800 g Trockensubstanz und 1700 ml Wasser intensiv gerührt. Dann werden zum Schlicker   130 g CaOHz   und 5 g   CaO   (gemahlen) zugesetzt und weiter gerührt. Der Schlicker wird zu Normenkörpern abgegossen und hat einen Versteifungsbeginn von 20 min und ein Versteifungsende von 50 min. Nach Lufttrocknung betrug das 
 EMI2.2 
 



   3) 1450 g gefällte Kieselsäure mit 800 g Trockensubstanz werden mit 1000 g ss-Halbhydrat (Modellgips) ohne zusätzliches Wasser homogenisiert. Dazu werden noch 80 g   CASH2   zugegeben und gut verteilt. Diese Masse kann durch Stampfen oder auf Pressen zu Körpern geformt werden. Die geformten Körper können sofort hantiert werden. Sie werden für einen Tag in einer Kammer mit Feuchtigkeit gesättigter Luft gelagert. Während dieser Zeit hydratisiert das ss-Halbhydrat vollständig. Die so hergestellten Körper haben folgende Daten : 
 EMI2.3 
 



   4) 1500 g ss-Halbhydrat (Modellgips) werden mit 2000 g feuchter, gefällter Kieselsäure (entsprechend 1000 g Trockensubstanz) zuerst trocken, dann mit 400 ml Wasser und 80 ml Polyvinylacetatdispersion versetzt, weiter homogenisiert und schliesslich nach Zusatz von   150g Ca (OH) : :   zu einem plastischen Teig geknetet, welcher sofort mittels einer Schneckenpresse zu einem Strang gezogen werden kann. Aus diesem Strang mit beliebigem Profil, werden dann entsprechende Körper geschnitten. Nach der Trocknung haben die Körper folgende Daten : Raumgewicht 1, 05 g/ml, Biegezugfestigkeit 40   kp/cm,   Druckfestigkeit 110 kp/cm2. 



   Diese Ausführungsbeispiele erschöpfen nicht alle Möglichkeiten. Erfindungsgemäss kann man die Gemische aus   a-und ss-Halbhydrat   und gefällter Kieselsäure auch noch mit andern leichten oder faserförmigen Materialien wie Perlit, Vermiculit, geblähter Ton, geblähtes Polystyrol, zerkleinerten Polyurethanschaum sowie Asbest-, Glasoder Zellulosefasern, kombinieren. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von leichten Bauelementen aus Gips, bei welchem aus, jeweils gerechnet als Trockensubstanz, 20 bis   90 Gew.-Teilen,   vorzugsweise 30 bis 70   Gew.-Teilen &alpha;- oder ss-Calciumsulphat-Halb-   hydrat und 10 bis 80 Gew.-Teilen, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-Teilen gefälltem   SiO   und Wasser eine homogene 
 EMI2.4 
 bei der Herstellung von   AlF3   aus H2SiF6 anfällt und 30 bis 50 Gew.-% Feuchtigkeit enthält, dass die Mischungskomponente Wasser in einer solchen Menge vorgesehen ist, welche als homogene Masse entweder einen Giessschlicker oder einen plastischen Teig oder eine erdfeuchte Masse ergibt, und dass dieser homogenen Masse CaC03 und/oder Ca (OH) 2 und/oder   CaO   innig beigemengt wird,

   worauf die Verarbeitung der Masse zu Bauelementen erfolgt. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. Masse eine solche Menge an Wasser eingesetzt wird, dass ein Giessschlicker entsteht, worauf dieser Schlicker nach Beimengung von CaC03 und/oder Ca (OH) ; : und/oder CaO zu Baukörpern vergossen wird, und die Baukörper nach Erhärtung entformt und bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Masse so viel Wasser eingesetzt wird, dass ein plastischer Teig entsteht, welchem gegebenenfalls zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit 5 bis 10 Gew.-% (bezogen auf die Gipsmenge) einer 50 bis 60% igen Polyvinylacetat-Dispersion zugesetzt wird, worauf dieser Teig nach Beimengung von CaC03 und/oder Ca (OH) 2 und/oder CaO auf einer Strangpresse zu einem Strang gezogen wird, aus welchem die Bauelemente geschnitten werden.
    EMI3.2 worauf die Masse schnell auf Pressen zu Bauelementen geformt wird, welche in einer Feuchtkammer 12 bis 24 h zu Ende hydratisieren und anschliessend bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden. EMI3.3 Bauelementen zu verarbeitenden Massen zur weiteren Verminderung des Raumgewichtes und zur Verbesserung der Biegefestigkeit der Endprodukte zusätzlich chemische Stoffe, welche durch Gasentwicklung porosieren, oder leichte Zuschlagstoffe, wie Vermiculit, Perlit, geblähtes Polystyrol, gemahlener Polyurethanschaum, geblähter Ton, oder Asbest-, Glas- oder Zellulosefasern beigegeben werden.
AT38874*#A 1974-01-18 1974-01-18 Verfahren zur herstellung von leichten bauelementen aus gips AT334812B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2020125917A1 (en) * 2018-12-20 2020-06-25 Knauf Gips Kg Gypsum based building material

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WO2020125917A1 (en) * 2018-12-20 2020-06-25 Knauf Gips Kg Gypsum based building material
JP2022522931A (ja) * 2018-12-20 2022-04-21 クナウフ ギプス カーゲー 石膏系建築材料
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