AT326192B - Akustisch-optisches element - Google Patents

Akustisch-optisches element

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AT326192B
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AT1080473A
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Georgy Fedorovich Dobrzhansky
Chestmir Barta
Leonid Mikhailovich Belyaev
Iraida Mikhailovic Silvestrova
Jury Vladimirovich Pisarevsky
Original Assignee
I Kristallografii Im A V Shubn
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/0009Materials therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Modulation, Optical Deflection, Nonlinear Optics, Optical Demodulation, Optical Logic Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 stischen Wellen (Schallwellen). Wichtig in dieser Hinsicht ist zunächst das Verhältnis zwischen den Intensitäten der in den Kristallkörper eintretenden bzw. aus diesem austretenden Lichtbündel. Dieses Verhältnis hängt ausser von der Intensität der Schallwellen von einem für den jeweiligen Kristall charakteristischen Koeffizienten   M2   ab, in den eine Anzahl von Parametern des Kristalles eingehen. Es gilt 
 EMI2.1 
 wobeinden Brechungsindex, P die Photoelastizitätskonstante, v die Schallgeschwindigkeit im Kristall und p dessen Dichte bedeutet. Bedeutungsvoll ist aber auch die Anzahl der aus einem Kristallkörper austretenden, praktisch verwertbaren Strahlenbündel. Für diese Anzahl ist ein Koeffizient 
 EMI2.2 
 massgebend.

   Die Parameter n, P und v sind von den Richtungen und der Polarisation der elastischen Wellen sowie des Lichtbündels in bezug auf die Kristallachsen abhängig, gegenüber welchen wieder die Schnittflächen,   d. h.   die Ein- bzw. Austrittsflächen für die beiden Wellen orientiert sind. Eine Orientierung, gemäss welcher die Ein- und die Austrittsfläche für die Lichtwellen normal zur Kristallachse (001) und die Fläche bzw. Flächen zum Einleiten der elastischen Wellen normal zu den   Kristallachsen (100)   und/oder (010) verlaufen, wird im Einklang mit der Erfindung bevorzugt. 



   In der nachstehenden Tabelle sind die Durchlässigkeiten sowie die Koeffizienten Mz und   M3   für verschiedene Materialien angeführt, u. zw. die Koeffizienten in Vielfachen der Werte, die sich für geschmolzenen Quarz, bei einer Lichtwellenlänge von   0, 6328 jam   und bei elastischen Longitudinalwellen ergeben. 



   Tabelle 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Material <SEP> Mz <SEP> M <SEP> 3 <SEP> Durchlässigkeitsbereich <SEP> in <SEP> jum
<tb> Quarz <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 2-2, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> a-hog <SEP> 55 <SEP> 32 <SEP> 0, <SEP> 35 <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> PbMo4
<tb> (Bleimolybdat) <SEP> 20 <SEP> 21 <SEP> 0, <SEP> 38- <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> TeOz
<tb> (Paratellurit) <SEP> 34, <SEP> 5 <SEP> 76 <SEP> 0, <SEP> 4-5, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Hg <SEP> : <SEP> Clz <SEP> 
<tb> (Kalomel) <SEP> 360 <SEP> 170 <SEP> 0, <SEP> 38-34
<tb> 
 Die akustisch-optische Wechselwirkung in Kalomelkristallen ist auch bei akustischen Transversalwellen be- 
 EMI2.4 
 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen und der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt in schematisierter Darstellung Fig. 1 einen erfindungsgemässen Kristallkörper bei Verwendung zur Ablenkung ebener Lichtwellen, Fig. 2 einen ebensolchen Kristallkörper, der in den Weg eines divergierenden einfallenden Lichtbündels gestellt ist, und Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung einen erfindungsgemässen Kristallkörper, der das Einführen zweier akustischer Wellen und demnach das Ablenken von Lichtbündeln in verschiedenen Richtungen gestattet. 



   Der   Kristallkörper --2-- nach   Fig. 1 besteht aus einem tetragonalen Kalomelkristall und weist eine ebene, polierte Eintrittsfläche sowie eine zu dieser parallele, ebenfalls polierte Austrittsfläche für Lichtstrahlenbündel auf, wobei beide Flächen senkrecht zu der Kristallachse (001) orientiert sind. Zwei weitere Begrenzungsflächen des Kristallkörpers sind ebenfalls parallel und verlaufen senkrecht zu der Kristallachse (100). 



   Auf die eine der letztgenannten Flächen ist ein Generator --4-- zur Erzeugung akustischer Wellen aufgesetzt Dieser Generator kann insbesondere als piezoelektrischer oder magnetostriktiver Wandler ausgebildet sein, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 der elektrische Energie (Steuerenergie) in akustische umsetzt. Durch die Eintrittsfläche fällt eine zu Lichtbündel   - -1--, also   eine ebene elektromagnetische Welle in den Kristall ein, u. zw. ist die Wellennormale annähernd parallel zu der Flächennormale. Wenn in den Kristallkörper eine elastische Welle --3- eingeleitet wird, prägt sie dem Kristallgitter örtlich Schwingungen auf und die von dieser Welle beeinflusste Raumzone des Kristallgitters wird zu einem räumlichen Beugungsgitter für das Licht.

   Ein Anteil des einfallenden Lichtbündels durchsetzt den Kristallkörper, ein anderer Teil tritt als abgelenktes   Bündel--5-- aus.   Zufolge der Verwendung eines Quecksilberhalogenides, wie Kalomel, ist mit geringen Steuerleistungen eine erhebliche Ablenkung des Lichtbündels--5-- gegenüber dem einfallenden Lichtbündel --1-- erreichbar und das Verhältnis der Intensitäten dieser beiden Lichtbündel ist gross. 



   Wird die Frequenz der elastischen   Welle --3-- verändert,   so ändert sich die Gitterkonstante des beugenden 
 EMI3.1 
    bzw.5-,   sowie die Frequenz des letzteren. 



   Beispielsweise kann ein piezoelektrischer Wandler mit Hilfe einer kontinuierlich oder diskret frequenzmodulierten elektrischen Schwingung angeregt werden und diese Modulation wird dann auf das austretende Bündel übertragen. Dieser Umstand ermöglicht die Verwendung erfindungsgemäss ausgebildeter akustisch-optischer Elemente in Lichtdeflektoren, -modulatoren, -korrelatoren oder Spektralanalysatoren für zu untersuchende Signale, denn bei aus einwertigen Quecksilberhalogeniden bestehenden Kristallkörpern sind die erwähnten Effekte sehr ausgeprägt. 



   Der   Kristallkörper --8-- gemäss   Fig. 2 ist gegenüber den Kristallachsen ebenso orientiert, wie an Hand der Fig. 1 für den   Kristallkörper --2- beschrieben   wurde, und an einer, --8--, der zu seiner Eintrittsflächeund 
 EMI3.2 
 gestellt, mit der das parallele in ein divergierendes Strahlenbündel umgewandelt wird. Auf die Eintrittsfläche fällt divergierendes Licht auf, dringt in den Kristallkörper ein und wird an der Raumgitterzone, die unter dem Einfluss einer elastischen Welle --10-- steht, gebeugt. Zufolge der Beugung konvergiert das ausgetretene Licht-   bündel und   an einer bestimmten Stelle entsteht ein Beugungsbild. An dem Ort dieses Beugungsbildes ist ein   Photoempfänger --12-- aufgestellt.   



   Bei dem in Rede stehenden Beispiel ist angenommen, dass die Ausbreitungsrichtung der elastischen Welle - mit der Richtung (100) übereinstimmt. Es sei jedoch erwähnt, dass die Beugungserscheinungen durchaus analog sind, wenn die akustische Welle in Richtung (010) eingeleitet wird bzw. der Kristallkörper dementsprechend geschnitten ist. 



   Die Ablenkung des Lichtes bzw. dessen Sammlung und Intensität an einer Stelle hinter dem Kristallkörper   - -8-- ist auf   jene Zeitspanne beschränkt, in deren Verlauf das Kristallgitter unter dem Einfluss einer elastischen Welle steht. Wird in dem Kristallkörper eine frequenz-oder impulsmodulierte, elastische Welle wirksam, so ist für die räumliche Impulsdichte der Koeffizient 
 EMI3.3 
 massgebend, worin Af die Breite des Frequenzbandes des optisch-akustischen Elementes, 1 die Länge des Kristallkörpers in Ausbreitungsrichtung der akustischen Welle und v deren Ausbreitungsgeschwindigkeit bedeutet. Der   Faktor #,   der als Verzögerungszeit bezeichnet werden kann, ist bei den Halogeniden des einwertigen Quecksilbers gross, so dass die Intensität des gebeugten Lichtbündels ebenfalls gross wird.

   Diese Eigenschaft gestattet die vorteilhafte   Verwendung erfindungsgemäss   beschaffener akustisch-optischer Elemente in Debye-SearsMehrkanalmodulatoren für Höchstfrequenzen bzw. akustischen Signalen von Phasengittern. 



   Wie bereits   erwähnt, weisen   die Kristalle der einwertigen Quecksilberhalogenide zwei gleichwertige Richtungen für die Ausbreitung elastischer Wellen auf, nämlich die Richtungen (100) und (010). 



   Fig. 3 veranschaulicht einen   Kristallkörper --13--,   z. B. aus Kalomel, in dem mittels zweier Generato-   ren-16, 17--   zwei einander senkrecht kreuzende, elastische Wellen --14 bzs. 15-- erzeugt werden können, von denen die erste in Richtung (010), die zweite in Richtung (100) fortschreitet. Das   Lichtbündel-l-fällt   in Richtung (001) ein und wird nach Richtungen abgelenkt, die zwischen (100) und (010) verlaufen, und durch Abstimmen der Frequenzen der elastischen   Wellen --14, 15--   eingestellt werden können. 



   Erfindungsgemässe akustisch-optische Elemente zeichnen sich, wie bereits erwähnt, durch die hohe Wechselwirkung aus-ihre Koeffizienten M2 und   M,   sind wesentlich grösser, bei Kalomel betragen sie das 360-bzw. 
 EMI3.4 
 (\ =0, 6328und-mit Ausnahme von Quecksilberfluorid-ihre Unlöslichkeit in Wasser. Diese Eigenschaften machen solche akustisch-optischen Elemente für die Verwendung in sämtlichen Geräten zur Steuerung optischer Strahlen oder 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 zur Verarbeitung von Information besonders geeignet. 



    PATENTANSPRÜCHE:   
1. Akustisch-optisches Element mit einem für elektromagnetische Wellen des sichtbaren und des infraroten Spektralbereiches durchlässigen, elastische Wellen möglichst wenig absorbierenden Kristallkörper zur Beugung dieser elektromagnetischen Wellenmit Hilfe elastischer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass als Kristallkörper Kristalle von einwertigen Quecksilberhalogeniden verwendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Element nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilberhalogenidkristalle derart orientiert sind, dass sich die elastischen Wellen entlang der Richtung (100) und/oder (010) und die elektromagnetischen Wellen entlang der Richtung (001) ausbreiten.
AT1080473A 1973-12-24 1973-12-24 Akustisch-optisches element AT326192B (de)

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