AT321120B - Hydromechanisches Differentialgetriebe - Google Patents

Hydromechanisches Differentialgetriebe

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AT321120B
AT321120B AT1025972A AT1025972A AT321120B AT 321120 B AT321120 B AT 321120B AT 1025972 A AT1025972 A AT 1025972A AT 1025972 A AT1025972 A AT 1025972A AT 321120 B AT321120 B AT 321120B
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gear
planetary gear
gearbox
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clutch
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AT1025972A
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Ustav Pro Vyzkum Motorovych Vo
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
    • F16H47/085Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion with at least two mechanical connections between the hydrokinetic gearing and the mechanical gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein hydromechanisches Differentialgetriebe, bestehend aus einem hydrodynamischen Drehmomentwandler, aus mindestens einem Reduziergetriebe, das im hydraulischen Zweig des Leistungsflusses angeordnet ist, aus einem Sammelplanetengetriebe, in dem sich die Leistungsflüsse des mechanischen und des hydraulischen Zweiges vereinigen, aus einer Bremse an einem Planetenradträger des Reduziergetriebes und einer Kupplung zur Blockierung des Sammelplanetengetriebes. 



   Bekannte Getriebe dieser Art, bei denen der hydraulische Fluss vom Turbinenrad des Drehmomentwandlers zum ersten Sonnenrad des Reduktionsgetriebes und vom zweiten Sonnenrad des Reduktionsgetriebes zum ersten Sonnenrad des Sammelgetriebes und der mechanische Zweig von der Getriebeeingangswelle über eine Kupplung zum zweiten Sonnenrad des Sammelgetriebes geführt wird, sind sehr kompliziert und teuer. Diese Form der Verbindung der Welle des rein mechanischen Flusses mit der Ausgangswelle des Getriebes sichert bei diesen bekannten Getrieben eine Kupplung deren Unterbringung im Getriebegehäuse im Hinblick auf den Raumbedarf äusserst anspruchsvoll ist, ausserdem verlängert sich dadurch das Getriebegehäuse und erhöht sich die Anzahl der Elemente im Getriebe, was wieder höhere Herstellungskosten für ein solches Getriebe zur Folge hat.

   Die komplizierte Verbindung des Reduziergetriebes mit der Abtriebswelle ist besonders bei einem Fahrzeug mit Heckmotor und Hinterradantrieb, oder mit einem Vordermotor und Vorderradantrieb unvorteilhaft. 



   Ziel der Erfindung ist ein hydrodynamisches Differentialgetriebe der eingangs angeführten Art, das die aufgezeigten Mängel vermeidet und die Notwendigkeit der Verbindung des Reduziergetriebes mit der Abtriebswelle beseitigt und das sich insbesondere für Personenkraftwagen eignet. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass ein Aussenrad des Sammelplanetengetriebes mit dem Getriebegehäuse mittels einer lösbaren Bremse des Rücklaufes verbunden ist. 



   Nach einem Merkmal der Erfindung kann ein Sonnenrad des Sammelplanetengetriebes durch eine auskuppelbare Kupplung des Sammelplanetengetriebes entweder mit der Antriebswelle des Schaltgetriebes oder mit dem Turbinenrad des hydrodynamischen Drehmomentwandlers verbindbar sein. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann zwischen das Aussenrad des Sammelplanetengetriebes und die Abtriebwelle die Kupplung eingeschaltet sein. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand einiger Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind, näher erläutert. In diesen zeigt Fig. 1 das Differentialgetriebe in Ansicht, Fig. 2 die Schalttabelle für dieses Differentialgetriebe, Fig. 3 eine andere Ausführung der Kupplung des hydrodynamischen Wandlers zur Erzielung von vier Vorwärtsgängen bei diesem Getriebe, Fig. 4 eine weitere Ausführung des Differentialgetriebes und Fig. 5 die Anordnung für ein Kraftfahrzeug mit Heckmotor für Hinterradantrieb bzw. 



  Motor für Vorderradantrieb. 



   In Fig. 1 ist eine Grundanordnung eines hydrodynamischen Differentialgetriebes mit einer Antriebswelle   --l-- dargestellt,   die mit einem   Pumpenrad--2--des   hydrodynamischen Drehmomentwandlers verbunden ist, dessen Turbinenrad --3-- mitels einer   Verbindungswelle --7-- mit   einem Reduziergetriebe--22- 
 EMI1.1 
 mitSchaltgetriebes wird durch eine Kupplung --12-- sichergestellt, wogegen die Verbindung der Antriebswelle   --l--   des Schaltgetriebes mit dem zweiten   Sonnenrad --15-- des   Sammelplanetengetriebes durch eine   Kupplung--18--und   durch eine mit derselben verbundene   Welle --16-- gesichert   wird.

   Das Reduziergetriebe ist durch ein stufenförmig ausgebildetes und drehbar auf dem   Planetenträger-17-   gelagertes Planetenrad--22--, das Sammelplanetengetriebe durch zwei einfache Planetenräder in Form von   Zahnrädern--23   und   24--gebildet.   



   Das Zahnrad--24--, das mit dem zweiten   Sonnenrad --15-- und   dem   Aussenrad --10-- in   Eingriff steht, ist auf dem   Planetenträger --13-- drehbar   gelagert und steht überdies noch mit dem Zahnrad--23- 
 EMI1.2 
 --24-- parallelenEingriff. 



   Das Schaltgetriebe in dieser Anordnung arbeitet wie folgt :
In der ersten Geschwindigkeitsstufe des Differentialgetriebes wird die Motorleistung über die Antriebswelle   --l--   zum   Pumpenrad--2--des   Wandlers, weiter aus dem   Turbinenrad--3--des   Wandlers zum 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
In der zweiten Geschwindigkeitsstufe des Differentialgetriebes wird die Leistung von der Antriebswelle   - l--teilweise   zum   Pumpenrad--2--des   Wandlers und teilweise über die geschaltete   Kupplung--IS--   durch die Welle--16--zum Sonnenrad--15--des Sammelplanetengetriebes geführt.

   Ein Teil der Leistung 
 EMI2.1 
 Leistungen der beiden   Sonnenräder--9   und   15--werden   dann über den   Planetenträger--13--zur     Abtriebswelle --14-- des   Schaltgetriebes geführt. 



   In der dritten Geschwindigkeitsstufe des Differentialgetriebes wird die ganze Leistung von der Antriebswelle--l--über die geschaltete   Kupplung--18--durch   die   Welle --16-- über   die Sonnenräder 
 EMI2.2 
 -9, 15-- zur Abtriebswelle --14-- desDrehmomentwandler und dem Reduziergetriebe--22--zum Sonnenrad--9--des Sammelplanetengetriebes geführt. Das   Aussenrad--10--des   Sammelplanetengetriebes wird durch die   Bremse --21-- arretiert,   so dass der   Planeten träger --13-- des   Sammelplanetengetriebes und mit demselben die Abtriebswele --14-- sich im negativen Sinn der Umdrehungen bewegt. 



   Übersichtlich ist die Funktion des Schaltgetriebes durch die Tabelle der Fig. 2 bestimmt. In der Tabelle   bedeutet "+" das   eingeschaltete Schaltelement und"-"das ausgeschaltete Schaltelement, dessen Einschaltung jedoch nicht notwendig ist. "N" bedeutet die   Ruhestellung, "Z" den Rücklauf, "D" die   automatische Schaltung sämtlicher   Geschwindigkeitsstufen-die   dritte Geschwindigkeitsstufe ermöglicht das   Motorbremsen,"L"die   automatische Schaltung der zwei niedrigeren Geschwindigkeitsstufen-beide Geschwindigkeitsstufen ermöglichen das Motorbremsen "1" die zwangsläufige Schaltung der ersten Geschwindigkeitsstufe, durch die es möglich ist, das Motorbremsen durchzuführen. 



   Das nach dem Schema Fig. 1 angeordnete Schaltgetriebe kann als ein Vierstufengetriebe verwendet werden, falls die   Kupplung--18--zwischen   das   Turbinenrad--3--des   Wandlers und die   Welle --16-- geschaltet   ist, das zuständige Schema s. in Fig. 3. Die Freilaufkupplung --19-- wird in diesem Fall nicht benutzt. In der ersten Geschwindigkeitsstufe wird die Leistung von der   Antriebswelle --1-- zum Pumpenrad --2-- des   Wandlers und vom   Turbinenrad --3-- des   Wandlers über die   Kupplung ---18-- durch   die   Welle--16--   zum   Sonnenrad--15--des   Sammelplanetengetriebes geführt.

   Das   Aussenrad--10--des   Sammelplanetengetriebes wird durch die Bremse--21--arretiert, so dass das Moment des Sonnenrades - durch das Sammelplanetengetriebe multipliziert wird und vom   Planetenträger --13-- des   Sammelplanetengetriebes direkt zur   Abtriebswelle --14-- des Schaltgetriebes   geführt wird. Die zweite, dritte und vierte Geschwindigkeitsstufe und der Rücklauf sind identisch mit der ersten, zweiten und dritten Geschwindigkeitsstufe der oben beschriebenen dreistufigen Alternative. 



   Eine weitere Verbesserung eines nach dem Schema der Fig. 1 angeordneten Schaltgetriebes ist schematisch in Fig. 4 dargestellt, wo zwischen die   Welle --20-- und   die   Kupplung --12-- eine   Freilaufkupplung - und zwischen   das Aussenrad--10--des   Sammelplanetengetriebes und die Abtriebswelle--14des Schaltgetriebes eine weitere   Kupplung--26-eingereiht   ist. Die Verbesserung der Funktion besteht darin, dass bei der Schaltung der zweiten Geschwindigkeitsstufe von der ersten Geschwindigkeitsstufe es genügt, die 
 EMI2.3 
 die maximale Qualität des Schaltvorganges und die Vereinfachung des Betätigungssystems des Schaltgetriebes. 



   In Fig. 5 ist schematisch die Anordnung des Schaltgetriebes nach der Erfindung für ein Kraftfahrzeug mit einem Heckmotor und Hinterradantrieb oder mit einem Vordermotor und Vorderradantrieb dargestellt. Die Funktion ist mit der Anordnung und der Beschreibung nach Fig. 1 identisch und es gilt im vollen Umfang auch die Tabelle gemäss Fig. 2. Identisch ist auch die Bezeichnung der einzelnen Teile des Schaltgetriebes, bloss das Reduzierplanetengetriebe ist mit Vorteil durch zwei   Rädervorgelege--27,   28,29, 30--ersetzt, die einesteils die Funktion des Reduziergetriebes, andernteils gleichzeitig das nötige absteigende Getriebe bilden.

   Die Bremse   - -11-- aus Fig. 1   wird durch die Kupplung--31--ersetzt, die zwischen dem Rad--30--und der Welle 
 EMI2.4 
 Drucköl versorgt, ist am Ende der   Welle--l--im   Innern des Schaltgetriebes angeordnet. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hydromechanisches Differentialgetriebe, bestehend aus einem hydrodynamischen Drehmomentwandler, aus mindestens einem Reduziergetriebe, das im hydraulischen Zweig des Leistungsflusses angeordnet ist, aus einem Sammelplanetengetriebe, in dem sich die Leistungsflüsse des mechanischen und des hydraulischen Zweiges vereinigen, aus einer Bremse an einem Planetenradträger des Reduziergetriebes und einer Kupplung zur <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Sammelplanetengetriebes mit dem Getriebegehäuse mittels einer lösbaren Bremse (21) des Rücklaufes verbunden ist. EMI3.2 zwischen das Aussenrad (10) des Sammelplanetengetriebes und die Abtriebswelle (14) die Kupplung (12) eingeschaltet ist
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