AT320941B - Befestigungselement für die Verankerung in einem Bohrloch in bewehrtem Beton, insbesondere zur Befestigung abgehängter Decken, Rohre od. dgl. - Google Patents

Befestigungselement für die Verankerung in einem Bohrloch in bewehrtem Beton, insbesondere zur Befestigung abgehängter Decken, Rohre od. dgl.

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AT320941B
AT320941B AT59473A AT59473A AT320941B AT 320941 B AT320941 B AT 320941B AT 59473 A AT59473 A AT 59473A AT 59473 A AT59473 A AT 59473A AT 320941 B AT320941 B AT 320941B
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AT
Austria
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expansion
fastening
expansion sleeve
borehole
fastening element
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AT59473A
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Fischer Artur
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Description


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   Das Stammpatent betrifft ein Befestigungselement für die Verankerung in einem Bohrloch in bewehrtem Beton, insbesondere zur Befestigung abgehängter Decken, Rohre od. dgl., bestehend aus einer längsgeschlitzten Spreizhülse und einem die Spreizhülse aufspreizenden Spreizkörper, der mit Mitteln zum Anbringen von Halteelementen wie Drähte, Lochbänder od. dgl. versehen ist, und hat zum Gegenstand, dass der Spreizkörper zum einen mit einem in die Längsschlitzung der Spreizhülse eingreifenden und damit die Spreizhülse aufweitenden Teil versehen ist und zum anderen einen die Eindringtiefe des Spreizkörpers begrenzenden Anschlag aufweist. 



   Das Befestigungselement nach dem Stammpatent ist besonders geeignet für die Befestigung von Rohren und abgehängten Decken. Zum Verankern dieses Befestigungselementes wird zunächst in der Decke ein Loch gebohrt, in das der Spreizkörper soweit eingeschoben wird, bis der die Eindringtiefe begrenzende Anschlag an der Deckenunterkante anliegt. Der Anschlag verhindert somit ein weiteres Eindringen des Spreizkörpers in das Bohrloch beim Auftreiben der Spreizhülse und ermöglicht damit die Verankerung des Befestigungselementes auch bei zu tief gebohrten bzw. durchgehenden Bohrlöchern. 



   Die Aufweitung der Spreizhülse erfolgt durch Eingreifen eines Teiles des Spreizkörpers in die Längsschlitzung. Dies führt zu einer Druckbelastung der Spreizhülse, die im Bereich der Längsschlitzung rasch ansteigt und sich dann gleichmässig auf den gesamten Umfang der Spreizhülse verteilt. Diese gleichmässige Druckverteilung ergibt im Beton sehr hohe Haltewerte, da die gesamte Oberfläche der Spreizhülse mit nahezu gleichem Anpressdruck gegen die Bohrlochwandung gepresst wird. Allerdings soll bei der Verankerung des Befestigungselementes die Aufweitung der Spreizhülse und der davon abhängende Anpressdruck mit der Eindringtiefe kontinuierlich bis zum Maximum anwachsen, das spätestens dann erreicht sein soll, wenn der die Eindringtiefe begrenzende Anschlag an der Deckenkante anliegt. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Befestigungselement nach dem Stammpatent in dieser Hinsicht zu verbessern und die stetige Aufweitung der Spreizhülse in Abhängigkeit von der Eindringtiefe zu ermöglichen. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der in die Längsschlitzung der   Spreizhülse   eingreifende Teil in Richtung Einführende hin keilförmig zunimmt. 



   Die Breite des Längsschlitzes entspricht dem kleinsten Mass des keilförmig ausgebildeten in die Längsschlitzung der Spreizhülse eingreifenden Teiles, so dass beim Einführen der Spreizhülse in das Bohrloch zunächst noch keine Aufweitung stattfindet. Erst mit zunehmender Eindringtiefe der Spannhülse wird diese im Bereich des Längsschlitzes durch den keilförmigen Teil des Spreizkörpers stetig und gleichmässig und mit wachsendem Anpressdruck an die Bohrlochwandung gedrückt. Durch die ausschliesslich von der Längsschlitzung ausgehende Aufweitung ergibt sich nach erfolgter Verankerung eine über den gesamten Umfang der Spreizhülse gleichmässige Druckverteilung, die in Beton zu sehr hohen Haltewerte führt.

   Die gesamte Oberfläche der Spreizhülse wirkt nämlich als Reibfläche, während im Gegensatz dazu bei den bekannten Befestigungselementen, die vom vorderen Ende her mit einer Aufspaltung versehen sind und durch Eindrehen einer Befestigungsschraube aufgespreizt werden, nur ein kleiner Teil der Umfangsfläche als Reibfläche in Frage kommt. Hier sieht nämlich die Druckverteilung so aus, dass sie von den Längsschlitzen ausgehend sehr langsam ansteigt, um dann in der Mitte der beiden Halbschalen den höchsten Wert zu erreichen. Diese Art der Druckverteilung führt dazu, dass die bekannten Befestigungselemente ellipsenförmig im Bohrloch verformt werden, wobei nahezu die gesamte Haltekraft dieser Befestigungselemente lediglich auf der Reibung des mit dem höchsten Druckwert belasteten Oberflächenstückes resultiert. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Spreizkörper im Bereich des Anschlages zur Führung der Spreizhülse beidseitig Einkerbungen aufweisen, von deren   Basisfläche aus   sich der in die Längsschlitzung der Spreizhülse eingreifende Teil zum Einführende hin   keilförmig   erweitert. Die Schnittfläche der Spreizhülse im Bereich der Längsschlitzung greifen von beiden Seiten her in die im Bereich des Anschlages angeordneten Einkerbungen ein, so dass die Spreizhülse beim Eintreiben in diesen Einkerbungen geführt wird. Die durch die Einkerbungen sich ergebende Querschnittsschwächung des Spreizkörpers entspricht der Breite des Längsschlitzcs der Spreizhülse.

   Von der Basisfläche dieser beidseitig angeordneten Einkerbungen aus erweitert sich der in die Längsschlitzung der Spreizhülse eingreifende Teil zum Einführende hin, bis die Spreizkörperdicke, die grösser ist als die Schlitzbreite, erreicht ist. Diese Ausbildung ermöglicht eine einfache Herstellung des   Spreizkörpers,   der somit aus einer Blechplatine gestanzt werden kann, in die anschliessend die Einkerbungen mit dem in die Längsschlitzung der Spreizhülse eingreifenden Teil eingeprägt werden können. 
 EMI1.1 
 Seitenansicht und Fig. 3 zeigt den in Fig. 1 eingezeichneten Schnitt I-I. 



   Das in Fig. 1 dargestellte Befestigungselement-l--besteht aus einem aus einer Blechplatine 
 EMI1.2 
    --3-- keilförmig--6-   angeordnet, der ein weiteres Eindringen des   Spreizkörpers --2-- in das Bohrloch --7-- beim   Auftreiben der   Spreizhülse --5-- verhindert. Ln   dem   Anschlag--6-sind Mittel--8--wie Haken.   Bohrungen, Gewindeabschnitte o. dgl. zum Anhängen von Halteelementen wie   Lochbänder. Drähte usw.   angeordnet. 

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 EMI2.1 
    --4-- ausgebildet.--5--,   deren Schnittflächen im Bereich des Längsschlitzes in diese Einkerbungen--10a--eingreifen, beim Eintreiben geführt.

   Von der Basisfläche dieser   Einkerbungen--10a--aus   erweitert sich der in den Längsschlitz 
 EMI2.2 
 
In Fig. 2 und 3 ist die keilförmige Ausbildung des   Spreizteiles--3--des Spreizkörpers--2--   erkennbar. Der Spreizteil --3-- drückt beim Auftreiben der spreizhülse --5-- diese keilartig auseinander und verankert damit das Befestigungselement--l--in der Deckenkonstruktion--12--. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Befestigungselement für die Verankerung in einem Bohrloch von bewehrtem Beton, insbesondere zur Befestigung abgehängter Decken, Rohre od. dgl., bestehend aus einer längsgeschlitzten Spreizhülse und einem die Spreizhülse aufspreizenden Spreizkörper, der mit Mitteln zum Anbringen von Halteelementen wie Drähte, Lochbänder od. dgl. versehen ist, wobei der Spreizkörper zum einen mit einem in die Längsschlitzung der Spreizhülse eingreifenden und damit die Spreizhülse aufweitenden Spreizteil versehen ist und zum anderen einen die Eindringtiefe des Spreizkörpers begrenzenden Anschlag aufweist, nach Patent Nr. 312889, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Längsschlitzung (4) der Spreizhülse (5) eingreifende Spreizteil (3) in Richtung Einführende hin keilförmig zunimmt.

Claims (1)

  1. 2. Befestigungselement nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der Spreizkörper (2) im Bereich des Anschlages (6) zur Führung der Spreizhülse (5) beidseitig Einkerbungen (10a) aufweist, von deren Basisfläche aus sich der in die Längsschlitzung (4) der Spreizhülse (5) eingreifende Spreizteil (3) zum Einführende hin keilförmig erweitert.
AT59473A 1971-07-15 1973-01-24 Befestigungselement für die Verankerung in einem Bohrloch in bewehrtem Beton, insbesondere zur Befestigung abgehängter Decken, Rohre od. dgl. AT320941B (de)

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DE2135333A DE2135333C3 (de) 1971-07-15 1971-07-15 Schlagspreizdübel für die Verankerung in einem Bohrloch von bewehrtem Beton
DE19722215916 DE2215916A1 (de) 1972-04-01 1972-04-01 Befestigung fuer die verankerung in einem bohrloch in bewehrtem beton, insbesondere zur befestigung abgehaengter decken, rohre oder dgl

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AT320941B true AT320941B (de) 1975-03-10

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ID=25761439

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AT59473A AT320941B (de) 1971-07-15 1973-01-24 Befestigungselement für die Verankerung in einem Bohrloch in bewehrtem Beton, insbesondere zur Befestigung abgehängter Decken, Rohre od. dgl.

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