AT308270B - Druckzerstäubungsbrenner für flüssige Brennstoffe - Google Patents

Druckzerstäubungsbrenner für flüssige Brennstoffe

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AT308270B
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Bodemer Karl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/40Mixing tubes; Burner heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum vollständigen Verbrennen von flüssigen Kohlenwasserstoffen mit einem in die Flamme eines Brenners eingefügten Wirbelkörper. 



   Flüssige Kohlenwasserstoffe verbinden sich bei vollständiger Verbrennung mit Sauerstoff zu Kohlendioxyd. 



  Kohlendioxyd ist ein farbloses und geruchloses, vor allem aber ungiftiges Gas. Im Gegensatz hiezu entsteht bei unvollständiger Verbrennung Kohlenmonoxyd das äusserst giftig ist. 



   Flüssige Kohlenwasserstoffe werden aber in immer grösserer Menge zu Energie- insbesondere zu Heizzwecken-verbrannt, wobei durch schlecht konstruierte oder falsch eingestellte Brenner auch immer grössere Mengen Kohlenmonoxyd produziert werden. Die schlechte hiebei zu beobachtende Verbrennung führt ausserdem zu einer starken Russablagerung die den Wirkungsgrad von mit solchen Brennern ausgestatteten Heizungsanlagen sehr stark beeinträchtigen. Dies trifft insbesondere für kleine Brenner zu, wie sie in Haushalten zu Heizzwecken eingesetzt werden. 



   Die Mehrzahl der Haushalts-Ölbrenner versucht diesen Mangel dadurch zu beheben, dass das Heizöl mit Luftüberschuss verbrannt wird. Das Ergebnis ist allerdings eine "kalte" Flamme bzw. ein schlechter Wirkungsgrad. 



  Um diese Nachteile zu beheben wird daher des öfteren die Luftzufuhr soweit gedrosselt, dass kaum noch überschüssiger Sauerstoff vorhanden ist, wodurch zwar der Brenner einen besseren Wirkungsgrad bekommt, jedoch auch unzulässig viel Kohlenmonoxyd durch die nunmehr stattfindende unvollständige Verbrennung produziert wird. 



   Um eine möglichst vollkommene Verbrennung des Heizöles zu bewirken, werden auch stets Prallflächen und Stauscheiben eingesetzt, die eine innige Verwirbelung der einzelnen   öltröpfchen   mit der sie umgebenden Luft bzw. dem Luftsauerstoff bewirken sollen. So ist es auch schon seit langem bekannt, den von einer Düse versprühten   Olstrahl   auf einen mit Durchbrechungen versehenen Wirbelkörper zu sprühen wodurch tatsächlich eine sehr innige Vermischung des Luftsauerstoffes mit den einzelnen   Öltröpfchen   und damit eine weitgehend vollkommene Verbrennung erzielt wird. Durch diese innige Vermischung des Luftsauerstoffes ist es auch möglich, den Luftüberschuss sehr klein zu halten, ohne dass hiedurch unzulässig viel Kohlenmonoxyd entsteht. 



   Allerdings wird hiezu ein sehr kräftiger Luftstrahl benötigt, um die, diese Vermischungen bewirkenden Luftwirbel, hervorzurufen. Dadurch macht sich nachteilig ein sehr starkes Luft-wie auch Flammengeräusch bemerkbar, so dass sich diese Brenner trotz ihres hohen Wirkungsgrades und der   verhältnismässig "sauberen"   Abgase bisher noch nicht in grösserem Masse durchsetzen konnten. 



   Ein guter Brenner zum Verbrennen von flüssigen Kohlenwasserstoffen sollte daher zwei Eigenschaften aufweisen :
1. Vollständige Verbrennung der flüssigen Kohlenwasserstoffe ohne Russentwicklung mit möglichst hohem Wirkungsgrad und
2. möglichst geräuschlose Verbrennung. 



   Diese beiden Forderungen schliessen sich bei den bekannten Brennerkonstruktionen aus, da entweder eine gute Verbrennung mit hohem Luftüberschuss und damit schlechtem Wirkungsgrad möglich ist, oder wieder eine gute Verbrennung mittels in den Luftstrom eingefügter Prallflächen, die jedoch verhältnismässig laut sind. 



   Die Erfindung geht aus von einem Brenner mit einem in dessen Flamme eingefügten Wirbelkörper, behebt jedoch die diesen bekannten Brenner anhaftenden Nachteile durch einen in Flammenrichtung hinter dem Wirbelkörper angeordneten schirmartigen Führungskörper, der über Verstellstreben an dem Wirbelkörper befestigt ist und den Wirbelkörper mit einstellbarem Abstand umgreift, so dass sich durch den Ringspalt zwischen Wirbelkörper und Führungskörper zusammen mit der eingeblasenen Luft eine Injektorwirkung ergibt, die zusätzlich Luft aus dem Feuerraum ansaugt. 



   Bei den bisher eingesetzten Prallflächen, bei denen eine Umlenkung des Luftstromes um   900 erfolgte,   haben sich zwar recht kräftige die Vermischung fördernde Wirbel ausgebildet, jedoch bei sehr starker Lärmentwicklung. 



   Die Wirbelkörper die zwar ebenfalls den Luftstrom teilweise um   900 oder   mehr umlenken, sind bei weitem nicht so laut ; da die Umlenkung aerodynamisch erfolgt. Alleings wird durch diese Wirbelkörper im allgemein nicht das gesamte versprühte ölvolumen erfasst, sondern es bilden sich Randzonen mit einer weniger innigen Vermischung zwischen den   Öltröpfchen   und dem Luftsauerstoff und damit Zonen ungenügender Verbrennung. 



  In diesen Zonen wird jedoch nicht nur durch die ungenügende Verbrennung Kohlenmonoxyd produziert, sondern es bilden sich auch unstetige Flammenzonen aus, die durch ihr Flackern verhältnismässig starke Geräusche verursachen. 



   Bei der Erfindung hingegen werden diese Randzonen nochmals an den Flammenkern herangeführt und dort restlos verbrannt. Dadurch wird das gesamte durch die Brennerdüse versprühte öl entweder in bzw. an dem Wirbelkörper innig mit dem Luftsauerstoff vermischt und infolgedessen vollständig verbrannt oder es findet diese innige Mischung im Bereich des schirmartigen Führungskörpers der ausserdem die Flamme zusammenfasst, statt. 



  Die zusammenfassende Funktion dieses Führungskörpers wird hiebei kaum durch Durchbrechungen des Körpers behindert, die zweckmässigerweise angebracht werden um auch an dieser Stelle ausreichende Verwirbelungen zu erzielen. 



   Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass durch die Zusammenfassung der Flamme bei dem 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Führungskörper (7) an seiner zum Brenner weisenden Stirnseite nach aussen um-und geringfügig zurückgebogen ist.
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