AT307563B - Einpoliger Spannungsprüfer - Google Patents

Einpoliger Spannungsprüfer

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AT307563B AT37067A AT37067A AT307563B AT 307563 B AT307563 B AT 307563B AT 37067 A AT37067 A AT 37067A AT 37067 A AT37067 A AT 37067A AT 307563 B AT307563 B AT 307563B
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    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
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    • G01R19/155Indicating the presence of voltage

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen einpoligen Spannungsprüfer mit einem mit dem Leiter, dessen Spannungszustand nachgewiesen werden soll, in Berührung zu bringenden Kontaktstück, einem eine kapazitive Wirkung mit der Erde bildenden, leitenden Körper und einem eine Stromquelle und einen Signalgeber aufweisenden Meldestromkreis. 



   Es sind Spannungsprüfer dieser Art bekanntgeworden, bei denen als empfindliche Anzeigeeinrichtung eine Glimmlampe verwendet wird. Diese bekannten Spannungsprüfer sind zwar sehr einfach aufgebaut, haben jedoch den Nachteil einer geringen Empfindlichkeit. Ausserdem ist die Lichtstärke der Glimmlampe sehr schwach, so dass es bei Sonnenbestrahlung oft unmöglich ist, zu entscheiden, ob die Glimmlampe leuchtet oder dunkel ist. 



   Aus diesen Gründen sind auch schon Spannungsprüfer bekanntgeworden, bei welchen die Anzeige- bzw. 



  Meldeeinrichtung zur Erhöhung der Empfindlichkeit einen elektronischen Verstärker aufweist. Nachteilig bei diesen bekannten Spannungsprüfern ist, dass der erfassbare Spannungsbereich wegen der überlastungsgefahr der elektronischen Kreise verhältnismässig eng ist. Diesem Nachteil kann zwar durch Einführen einer Verstärkungsregelung teilweise begegnet werden, die aber zu Störungen Anlass geben kann. überdies sind die Verstärkerkreise verhältnismässig komplex und aufwendig, insbesondere wenn sie eine Stabilisierung gegen die Einwirkungen von Temperaturschwankungen aufweisen. Schliesslich fehlt den bekannten Spannungsprüfern mit elektronischen Verstärkern eine selektive Empfindlichkeit. 



   Die angeführten bekannten Spannungsprüfer stehen alle kontinuierlich im Betriebszustand, so lange eine Spannung an ihrem Kontaktstück liegt. Dies bedeutet, dass ein derartiger, mit einer unter Spannung stehenden Leitung in Kontakt gebrachter Spannungsprüfer nur so lange eine Anzeige liefert, als die Spannung aufrechterhalten wird, und keine Anzeige mehr abgibt, sobald die Spannung ausgeschaltet wird. 



   Um die Nachteile dieser bekannten Anordnungen zu vermeiden und einen besonders einfach aufgebauten Spannungsprüfer zu schaffen, der eine hohe Empfindlichkeit aufweist und einen über einen weiten Spannungsbereich anwendbar ist, wurde bei einem Spannungsprüfer der eingangs genannten Art im Stammpatent vorgeschlagen, dass ein elektronisches Kipprelais vorgesehen ist, dessen Eingang an den von der Impedanz zwischen Kontaktstück und leitendem Körper sowie der Kapazität zwischen leitendem Körper und Erde gebildeten Schwingkreis und dessen Ausgang an den Meldestromkreis angeschlossen ist, wobei der Schwingkreis derart abgestimmt ist, dass ausschliesslich die in ihm im Moment der Berührung zwischen Kontaktstück und dem Leiter entstehende Schwingung die Auslösung des Kipprelais und damit die Einschaltung des Meldestromkreises bewirkt,

   welche unabhängig von der Berührung des Kontaktstückes mit dem Leiter bestehen bleibt. 



   Ziel der Erfindung ist es, den im Stammpatent beanspruchten Spannungsprüfer weiter zu verbessern. Vor allem soll die Möglichkeit gegeben werden, die Ansprechempfindlichkeit den jeweiligen Betriebsbedingungen in einfacher Weise anzupassen und gleichzeitig einen besonders guten mechanischen und elektrischen Schutz für die Bauteile des Spannungsprüfers zu gewährleisten. 



   Dieses Ziel wird erfindungsgemäss in erster Linie dadurch erreicht, dass der, eine kapazitive Wirkung mit der Erde bildende, mit einem Steuereingang des elektronischen Kipprelais verbundene, leitende Körper durch eine den Spannungsprüfer umschliessende Umhüllung gebildet ist, während eine mit dem andern Steuereingang des elektronischen Kipprelais verbundene und bezüglich der Umhüllung isolierte Elektrode hinter einem in der Umhüllung vorgesehenen Fenster angebracht ist, wobei eine Prüfspitze mit der Umhüllung oder mit der Elektrode in Verbindung steht. 



   Durch entsprechende Gestaltung der den Spannungsprüfer umschliessenden Umhüllung und der hinter dem Fenster angebrachten Elektrode ist also eine Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen möglich. Darüber hinaus kann durch die Verwendung eines leitenden Körpers in Form einer die Bauteile des Spannungsprüfers umschliessenden Umhüllung ein besonders guter mechanischer und elektrischer Schutz der Bauteile erreicht werden. 



   Um eine optimale Einstellung der Empfindlichkeit des Spannungsprüfers zu ermöglichen, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, dass ein Schieber zur Einstellung der Öffnungsweite des in der Umhüllung vorgesehenen Fensters angeordnet ist. Je nach Stellung des Schiebers in bezug auf die Fensteröffnung kann also die Kapazität der neben dem Fenster angeordneten Elektrode gegenüber dem Bezugspotential verändert werden. 



   Ein weiteres vorzugsweises Merkmal der Erfindung ist darin gelegen, dass die Prüfspitze mit der Umhüllung bzw. mit der Elektrode mittels kapazitiver Kopplung elektrisch verbunden ist. 



   Eine andere vorzugsweise Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur kapazitiven Kopplung des Spannungsprüfers mit der Prüfspitze eine an der Basis der Prüfspitze angebrachte, leitende Platte vorgesehen ist, welche bei eingesteckter Prüfspitze auf dem Spannungsprüfer in der Nähe der Umhüllung bzw. der Elektrode angeordnet ist. Durch diese Massnahmen kann die Prüfspitze leicht mit dem von einem Gehäuse umgebenen Spannungsprüfer gekoppelt und leicht von diesem getrennt werden. 



   Um einen einwandfreien Betrieb des gesamten Spannungsprüfers zu sichern, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass eine Kontrollvorrichtung in der Prüfspitze vorgesehen ist, welche eine Serienschaltung einer Stromquelle eines Elektromagneten und eines Druckschalters aufweist, und dass eine mit der Serienschaltung der Prüfspitze verbundene Elektrode so angeordnet ist, dass sie sich in einer zur Umhüllung benachbarten Stelle befindet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im folgenden werden nun Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es   zeigen : Fig. l   ein Prinzipschaltbild des erfindungsgemässen Spannungsprüfers, Fig. 2 ein Prinzipschaltbild eines mit einer Verstärkerstufe versehenen Spannungsprüfers, Fig. 3 eine schematische Darstellung des Aufbaues des erfindungsgemässen Spannungsprüfers, Fig. 4 eine schematische Draufsicht des erfindungsgemässen Spannungsprüfers im Schnitt, Fig. 5 eine Ansicht einer Ausführungsform des erfmdungsgemässen Spannungsprüfers 
 EMI2.1 
 
6Fig. ll eine schematische Ansicht des Spannungsprüfers nach Fig. 8, mit eingebauter Kontrollvorrichtung, und Fig. 12 eine schematische Ansicht einer andern Ausführungsform des Spannungsprüfers nach Fig. 9, im Schnitt. 



   Das in Fig. 1 dargestellte Prinzipschaltbild enthält teilweise die gleichen Bauteile, welche in Fig. 4 des 
 EMI2.2 
 eines   Faradaykäfigs   erfüllt. Dieser Faradaykäfig --4-- weist ein Fenster--61--auf, hinter welchem sich-vom Käfig   isoliert - eine Elektrode --2-- befindet,   die an die Steuerelektrode des Thyristors-10angeschlossen ist. Das Kontaktstück bzw. der   Fühler --33-- ist   in Fig. 1 und 2 galvanisch mit dem 
 EMI2.3 
 kapazitiven Kopplung mit dem   Käfig-4-verbunden   werden. 



   Im Prinzipschaltbild der Fig. 2 ist der Steuerelektrode des Thyristors--10--eine Verstärkerstufe vorgeschaltet, wie dies bereits in der Fig. 6 des Stammpatentes dargestellt ist. Zusätzlich ist, wie in   Fig. l,   ein Faradaykäfig --4-- mit einem Fenster--61--vorgesehen, in welchem sich die bereits erwähnte Elektrode - befindet, während das Kontaktstück bzw. der Abtaster --33-- (Prüfspitze- ebenfalls mit dem Faradaykäfig verbunden ist. 



   Der in Fig. 3 dargestellte Spannungsprüfer weist zusätzlich eine Kontrollvorrichtung und einen für niedrige Spannungen empfindlichen Eingang auf. Dieses Gerät besteht grundsätzlich aus einer elektronischen Schaltung   --62--   und entspricht irgendeinem der im Stammpatent beschriebenen Schaltschemata. Es sind   Eingangsklemmen --63a,   63b, 63c--, Ausgangsklemmen --64a, 64b-- und Versorgungsklemmen 
 EMI2.4 
 vorübergehend mit der Stromquelle --11-- verbunden werden, u. zw. über einen   Unterbrecher--69--,   welcher zwei durch eine   Drucktaste--70--betätigte Kontakte--69a   und   69b--aufweist,   die durch zwei   Leitungen --71a, 71b-- mit   der Stromquelle verbunden sind.

   Diese Leitungen sind zusätzlich an zwei nach aussen führende Buchsen --72a, 72b-- angeschlossen. Die Sekundärwicklung --68b-- des Transformators --68-- ist einerseits mit der Umhüllung bzw. mit dem   Faradaykäfig--4--und   anderseits kapazitiv mit der Elektrode--2--verbunden, wie dies strichpunktiert durch einen Kondensator --73-- angedeutet ist. In 
 EMI2.5 
 ist. Der ganze Spannungsprüfer ist zusätzlich von einem schützenden Gehäuse --27-- aus Isolationsmaterial umgeben. 



   Wenn die Messsonde mit einem unter Spannung stehenden   Leiter--l--in   Verbindung gebracht wird, lädt sich die Elektrode --2-- über den Widerstand --3-- derart auf, dass während der notwendigen Aufladezeit zwischen den   Klemmen--63a   und 63c--ein momentaner Potentialunterschied auftritt. 



   In gleicher Weise kann eine elektrische Spannung an die   Buchse --66-- angelegt   werden. In diesem Fall 
 EMI2.6 
 



   Die Werte der Widerstände --3 und 3a--sowie diejenigen der elektronischen Schaltung, welche so bestimmt sind, dass der Spannungsprüfer auf eine an die Buchse --66-- angelegte Spannung in der Grössenordnung von beispielsweise 100 V anspricht, bewirken, dass der Spannungsprüfer nur auf eine an das Kontaktstück --33-- angelegte Spannung in der Grössenordnung von beispielsweise 3000 V anspricht. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   In dem in Fig. 4 dargestellten Schnitt ist ein beweglicher, leitender   Schieber --74-- elektrisch   mit dem   Faradaykäfig   verbunden und kann so bewegt werden, dass er das   Fenster--61--mehr   oder weniger abdeckt. Je nach der Stellung des   Schiebers--74--in   bezug auf das   Fenster --61-- kann   die Kapazität der 
 EMI3.1 
 mit der Empfindlichkeit des Spannungsprüfers ein Verhältnis bildet, ist es offensichtlich, dass diese Anordnung eine Einstellmöglichkeit der Empfindlichkeit des Spannungsprüfers durch Verschieben des Schiebers-74ermöglicht. 



   In der Ausführungsform nach Fig. 5 weist der Spannungsprüfer einen elektrisch leitenden, bewegbaren Ring - auf, in welchem ein   Fenster --76-- angebracht   ist und welcher den leitenden Körper des Spannungsprüfers auf der Höhe des   Fensters--61--umfängt.   Wenn sich das   Fenster --76-- in   Deckung mit dem   Fenster --61-- befindet,   ist die Kapazität zwischen der   Elektrode --2-- und   dem Bezugspotential am grössten.

   Durch Drehen des   Ringers --75-- kann   das   Fenster --61-- mehr   oder weniger geöffnet und geschlossen werden, wobei ein Teil des   Fensters--61--als   wirksame Öffnung belassen wird, beispielsweise wie der in den Zeichnungen schraffierte   Abschnitt --6la--.   Auf dem   Ring --75-- können   zusätzlich Einstellmarkierungen--77--vorhanden sein, an Hand welcher in bezug auf einen am   Gehäuse-27-   markierten   Fixpunkt--78--die   eingestellte Empfindlichkeit abgelesen werden kann. Diese Anordnung ermöglicht es demnach, die Einstellung der Empfindlichkeit vollständig an der Aussenseite des Gerätes vorzunehmen, ohne dass irgend ein Teil durch das Gehäuse hindurch in den Spannungsprüfer hineinreicht. 



   Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Ringes-75-, bei welcher das Fenster --76-- eine in der Höhe abnehmende Form aufweist, wodurch eine erweiterte   Markierungsskala-77-erreicht   wird. 



   In einer weiteren Ausführungsform nach Fig. 7 befindet sich eine leitende, isolierte   Elektrode--2a--im   oberen Abschnitt des Spannungsprüfers gegenüber einem   Fenster-61a-im Faradaykäfig-4-.   Wenn nun 
 EMI3.2 
 gleichen oder höheren Wert, wodurch der Signalgeber anspricht. Anderseits wird unterhalb einer bestimmten minimalen Spannung des   Leiters--l---auch   wenn der Abstand zwischen dem   Leiter--l--und   der   Elektrode --2a-- auf   den mindestmöglichen Wert reduziert wird-der Potentialunterschied an den Klemmen des Widerstandes--3--immer noch kleiner bleiben als der Betriebsschwellenwert der elektronischen Schaltung.

   Man kommt demnach bis zu der Stelle, bei welcher der Rand des   Fensters --61a-- mit   dem Leiter   --l-- Jen   Kontakt herstellt und den Faradaykäfig --4-- auf das Potential des   Leiters--l--legt.   Von dem Moment an wird die Wirkungsweise des Spannungsprüfers umgekehrt, was bedeutet, dass die Kapazität, die zwischen der Elektrode--2a--und dem Bezugspotential in Fig. 7 als Condensator--C--dargestellt ist und welche bei der erstgenannten Betriebsart gegenüber der   Kapazität --C1-- vernachlässigbar   war, von dem Moment an den Betrieb aufnimmt, welcher bei der Erläuterung der Fig. 3 beschrieben wurde, d. h., dass die 
 EMI3.3 
 --3-- auflädt,Betriebsschwellenwert der elektronischen Schaltung mindestens gleich sein kann.

   Bei einer günstigen Wahl der Ausmasse und der Anordnung der   Elektrode --2a-- und   des   Fensters --61a-- ist   es also möglich, einen Spannungsprüfer zu verwirklichen, der oberhalb eines bestimmten Wertes--VI--der Leitungsspannung ein Signal abgibt, bevor er mit dem betreffenden   Leiter--l--in   Berührung gebracht wird, und welcher bei einem andern Spannungspegel, der zwischen dem   Wert --V1-- und   einem kleineren   Wert-V--liegt,   so lange nicht anspricht, bis der Spannungsprüfer mit dem   Leiter--l--in   Berührung kommt.

   Durch diese Mittel ermöglicht es dieser Spannungsprüfer insbesondere zu bestimmen, ob die Leitung--l--direkt Netzspannung führt oder ob sie etwa nur eine viel schwächere, aus den benachbarten, im Betrieb stehenden Leitungen eingestreute Spannung aufweist. 



   Die nach Fig. 8 in den Spannungsprüfer einbezogene Prüfspitze bzw. Antenne zur Verwendung mit niedrigen Spannungen weist einen Körper --57-- aus Isoliermaterial auf, durch welchen Körper ein Leiter   --58-- von   einem Ende zum andern durchgeführt ist. In diesen Leiter ist ein   Schutzwiderstand-79--   eingeschaltet, während er an seinem einen Ende ein Kontaktstück bzw. einen   Abnehmer --56-- zur   galvanischen Kontaktnahme mit einem   Leiter--l--aufweist.   Das andere Ende bildet ein   Draht-58a-,   der mit einem   Stecker --67-- versehen   ist, um in eine, in Fig. 3 bereits beschriebene   Buchse--66--gesteckt   
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 dem Bezugspotential bzw. der Erde befindet, wodurch zwischen dem Faradaykäfig bzw.

   der Umhüllung --4-und der   Hand --81-- eine bestimmte,   durch den Kondensator --C2-- symbolisierte Kapazität gebildet ist. Daraus ergibt sich, dass, wenn der Abnehmer bzw. das   Kontaktstück --56-- mit   dem Leiter-l-in Berührung kommt, der bezüglich des Bezugspotentials eine Spannung--V--aufweist, welche gleich oder 
 EMI4.1 
 schwach genug sein, um beim Benutzer keine merkbare Empfindung auszulösen, aber stark genug, um an den Klemmen des   Widerstandes--3a--einen   momentanen Potentialunterschied von einem Wert zu erzeugen, der mindestens gleich dem Schwellenwert der elektronischen Schaltung ist. 



   Fig. 9 zeigt einen solchen Spannungsprüfer, der mit einer Messsonde zum Kontrollieren der Spannungen in abgedeckten Einrichtungen versehen ist. Entsprechend Fig. 9 greift die Antenne durch eine Öffnung--84-einer an Erde gelegten leitenden   Abdeckung --83-- hindurch.   Die Antenne bzw. Prüfspitze besteht aus einer isolierenden Umhüllung--57--, welche an ihrem einen Ende mit einem zur Berührung mit einem Leiter - 1-- vorgesehenen Abnehmer --56-- (Kontaktstück) versehen ist, während sich am andern Ende ein   Ansatz --60-- befindet,   in welchem eine   Elektrode --59-- enthalten   ist, die mit dem Faradaykäfig-4des Spannungsprüfers eine durch den Kondensator --C2-- symbolisierte Kapazität bildet.

   Der Ansatz - ist auf dem Gehäuse des Spannungsprüfers durch nicht dargestellte Mittel befestigt, beispielsweise durch ein kragenförmiges Gebilde. Das Innere der Antenne bzw. der Prüfspitze wird von einem   Leiter--58--   durchzogen, der einerseits mit dem Abnehmer bzw.   Kontaktstück --56-- und   anderseits mit der Elektrode   --59--   verbunden ist und in welchem ein   Kondensator--82--oder   mehrere derselben, beispielsweise   -   82a-82b usw.--, eingeschaltet sind. Diese Kondensatoren sind Schutzvorkehrungen und begrenzen im Falle einer Berührung der auf Erdpotential liegenden   Abdeckung --83-- mit   einer eventuell defekten Isolation - der Messsonde den auftretenden Strom.

   Wenn der Abnehmer bzw. das Kontaktstück --56-- mit einer Leitung verbunden wird, die bezüglich der Erde eine Spannung--V--aufweist, die gleich oder grösser ist als der vorbestimmte Schwellenwert, so fliesst zwischen dem Abnehmer bzw.   Kontaktstück --56-- und   der Elektrode--2--ein Strom durch den Leiter--58--, die Kondensatoren--82--, die Elektrode--59--, den Faradaykäfig --4-- und den Widerstand-3-, welcher während der Aufladezeit des Kondensators --C-- zwischen den   Klemmen--63a   und 63c--einen momentanen elektrischen Potentialunterschied erzeugt, der genügt, um die Schaltung auszulösen. 



   Das in Fig. 10 dargestellte Gerät ist mit einem isolierten   Halter --5-- ausgerüstet,   der an einem den 
 EMI4.2 
 die bequeme Einführung der Messsonde bzw. Prüfspitze in eine Öffnung--84--, wobei der Benutzer das Gerät in verschiedenen Richtungen am   Halter--5--bequem   in der Hand trägt. 



   In dem in Fig. ll im Schnitt dargestellten Spannungsprüfer ist eine Kontrollvorrichtung vorgesehen, welche zur Sicherstellung des einwandfreien Betriebes der aus dem Spannungsprüfer und der Messsonde bzw. Prüfspitze gebildeten Einheit dient. Zudem sind Einrichtungen zur Verhinderung der Betätigung der nur den Spannungsprüfer prüfenden Kontrollvorrichtung vorgesehen, sowie Einrichtungen, welche die Messsonde bzw. 



  Prüfspitze automatisch mit einer, für den Betrieb der betreffenden Messsonde bzw. Prüfspitze in Abhängigkeit des Betriebsschwellenwertes vorbestimmten Eingangsklemme verbinden. Bei dieser Ausführungsform weist der Ansatz   --60-- in   seinem Inneren eine Stromquelle--lla--auf, welche mit dem einen Anschluss einer Wicklung --86-- eines Elektromagneten --87-- verbunden ist, während der andere Anschluss der Wicklung--86-mit einem zwei   Kontakte-69c   und 69d-aufweisenden Unterbrecherschalter verbunden ist, der durch eine Drucktaste --70a-- betätigt wird. Bei Betätigung dieser Taste wird der Stromkreis über die beiden, von einem Ende der Messsonde bzw. Prüfspitze zum andern führenden Leiter--58a und 58b-- geschlossen. Der Anschlusspunkt der beiden Leiter--58a und 58b-- ist elektrisch mit einem Abnehmer bzw. Kontaktstück --56-- verbunden.

   Das diesem Anschlusspunkt entgegengesetzte Ende des   Leiters--58b-ist   mit einem Stecker--67--verbunden, der mit einer   Buchse--66--zusammenarbeitet,   während der   Kontakt--69c--   und die Ausgangsseite der   Wicklung --86-- an   eine elektrisch leitende Elektrode --88-- angeschlossen sind, welche zum Faraday'schen Käfig eine bestimmte, durch den   Kondensator --C2 -- dargestellte   Kapazität   aufweist. Der Ansatz --60-- der   Messsonde bzw. Prüfspitze ist auf einer kragenartigen Halterung--85-- 
 EMI4.3 
 Kontrollvorrichtung des Gerätes auslöst. 



   Wenn die Messsonde bzw. Prüfspitze auf dem Gerät befestigt ist, erfolgt die Auslösung der 
 EMI4.4 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Impuls, der einerseits über den   Stecker --67-- und   die   Buchse-66-an   den   Anschluss-63b-der   Schaltung abgegeben wird und anderseits durch kapazitive Kopplung, dargestellt   durch--C2--,   zwischen der   Elektrode --88-- und   dem Faraday'schen Käfig, auf den   Anschluss--63c--übertragen   wird. Während der Dauer dieses Impulses existiert demnach an den Klemmen des Widerstandes --3a-- ein momentaner elektrischer Potentialunterschied, welcher den Signalgeber in Betrieb setzt und somit dem Benutzer anzeigt, dass der Spannungsprüfer in einwandfreiem Zustand ist. 



   Weiters verhindert das Vorhandensein der kragenartigen   Halterung--85--und   deren Ausbuchtung   - 85a-oberhalb   der   Drucktaste --70-- des   Gerätes eine unbeabsichtigte Betätigung des Schalters-69durch den Benutzer. Dieser Schalter ermöglicht lediglich die Prüfung des Gerätes, nicht aber der Einheit Gerät-Messsonde. 



   Schliesslich sei erwähnt, dass der   Steckkontakt--67--so   ausgebildet ist, dass er sich im Moment des Aufsetzens der   Halterung --85-- auf   den Spannungsprüfer automatisch in die   Buchse--66--schiebt.   



   Die in Fig. 12 dargestellte Ausführungsform entspricht weitgehend den in Fig. 9 und 11 gezeigten Spannungsprüfern. Auch in diesem Gerät kann die Prüfung der Einheit Gerät-Messsonde erfolgen. Zu diesem 
 EMI5.1 
 --88a-- undSteckkontakte --89a und 89b--an eine   Stromquelle --11-- des   Spannungsprüfers angeschlossen werden. Diese Stecker sind so ausgebildet, dass sie sich beim Anbringen der   Halterung --85-- am   Gerät automatisch in die   Buchsen-72a   und   72b-schieben.   Die Schaltung der   Wicklung --88a-- kann   durch die Kontakte 
 EMI5.2 
 die Drucktaste vor unbeabsichtigter Betätigung schützt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einpoliger Spannungsprüfer mit einem mit dem Leiter, dessen Spannungszustand nachgewiesen werden soll, in Berührung zu bringenden Kontaktstück, einem eine kapazitive Wirkung mit der Erde bildenden leitenden Körper und einem eine Stromquelle und einen Signalgeber aufweisenden Meldestromkreis sowie mit einem elektronischen Kipprelais, dessen Eingang an den von der Impedanz zwischen Kontaktstück und leitendem Körper sowie der Kapazität zwischen leitendem Körper und Erde gebildeten Schwingkreis und dessen Ausgang an den Meldestromkreis angeschlossen ist, wobei der Schwingkreis derart abgestimmt ist, dass ausschliesslich die in ihm im Moment der Berührung zwischen Kontaktstück und dem Leiter entstehende Schwingung die Auslösung des Kipprelais und damit die Einschaltung des Meldestromkreises bewirkt,

   welche unabhängig von der Berührung des Kontaktstückes mit dem Leiter bestehen bleibt, nach Patent Nr.288544, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass der eine kapazitive Wirkung mit der Erde bildende, mit einem Steuereingang des elektronischen Kipprelais (10) verbundene, leitende Körper durch eine den Spannungsprüfer umschliessende Umhüllung (4) gebildet ist, während eine mit dem andern Steuereingang des elektronischen Kipprelais (10) verbundene und bezüglich der Umhüllung (4) isolierte Elektrode (2) hinter einem in der Umhüllung vorgesehenen Fenster (61) angebracht ist, wobei eine Prüfspitze (57,58, Fig. 8 und 11) mit der Umhüllung (4) oder mit der Elektrode (2) in Verbindung steht. 
 EMI5.3 


Claims (1)

  1. Fig. 4, 5 und 6) zur Einstellung der Öffnungsweite des in der Umhüllung (4) vorgesehenen Fensters (61) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 (57,58, Fig. 8 und 11) mit der Umhüllung (4) bzw. mit der Elektrode (2) mittels kapazitiver Kopplung (C2) elektrisch verbunden ist (Fig. 9). EMI6.2 (C2) des Spannungsprüfers (4,3, 2) mit der Prüfspitze (57,58) eine an der Basis der Prüfspitze angebrachte, leitende Platte (59) vorgesehen ist, welche bei eingesteckter Prüfspitze auf dem Spannungsprüfer in der Nähe der Umhüllung (4) bzw. der Elektrode (2) angeordnet ist (Fig. 9).
    EMI6.3 Kontrollvorrichtung in der Prüfspitze (57,58) vorgesehen ist, welche eine Serienschaltung einer Stromquelle (lla) eines Elektromagneten (87) und eines Druckschalters (70a) aufweist, und dass eine mit der Serienschaltung der Prüfspitze (57,58) verbundene Elektrode (88) so angeordnet ist, dass sie sich in einer zur Umhüllung (4) benachbarten Stelle befindet (Fig. 11).
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