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Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Herstellen von Schlagsahne oder andern Nahrungsmitteln in Form von zähflüssigen, verschäumten Emulsionen, wie sie zum Füllen oder Dekorieren von Torten, Kuchen und andern Konditorwaren verwendet werden. Geräte jener Art, mit welcher sich die Erfindung befasst, sind mit einer motorisch angetriebenen Pumpe ausgestattet, die eingangsseitig sowohl mit einer Luftansaugöffnung als auch über ein Saugrohr mit einem drucklosen Flüssigkeitsbehälter verbunden ist, so dass im Betrieb Luft und Flüssigkeit gleichzeitig in die Pumpe eingesaugt werden, wobei die Pumpe ausgangsseitig mit einer Abgabeeinrichtung über einen Strömungsweg verbunden ist, in dem ein statischer Homogenisierer liegt, der das Gemisch in eine Emulsion überführt, und wobei an der Luftansaugöffnung eine Einrichtung zum Regeln der angesaugten Luftmenge vorgesehen ist.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art ist zum Regeln der angesaugten Luftmenge ein Schieber vorgesehen, mit dem die Luftansaugöffnung der Pumpe mehr oder weniger abgedeckt werden kann.
Es hat sich nun aber gezeigt, dass zur Sicherstellung einer gewünschten Qualität von Schlagsahne, verschäumter Überzugsmasse od. dgl. die Luftmenge, die mit der Flüssigkeit in die Pumpe eingesaugt wird, sehr kritisch ist und daher viel genauer eingeregelt werden muss, als dies mit einem einfachen Schieber möglich ist ; nur bei sehr genauer Regelung der angesaugten Luftmenge kann nämlich die erforderliche Anpassung an die Arbeitsbedingungen des statischen Homogenisierers erzielt werden. Ferner ist es erwünscht, zu verhindern, dass noch Produkt aus dem Gerät austritt, wenn dieses stillgesetzt worden ist.
Gemäss der Erfindung werden diese Verbesserungen bei einem Gerät der einleitend angegebenen Art dadurch erzielt, dass als Regeleinrichtung für die angesaugte Luftmenge ein unter elastischer Vorspannung in seiner Schliessstellung gehaltenes Ventil vorgesehen ist, das unter der Saugwirkung der Pumpe selbsttätig öffenbar ist, um den Einströmweg für die Luft freizugeben, und das mit einer von Hand einstellbaren Einrichtung zur Feinregelung der angesaugten Luft kombiniert ist.
Vorzugsweise ist das Ventil ein Nadelventil, dessen Ventilnadel mit einem den Ventilsitz aufweisenden Pfropfen zusammenwirkt, der zur Feinregelung der angesaugten Luft mehr oder weniger tief in die Ventilkammer einschraubbar ist. Der Pfropfen kann mit einem an der Aussenseite des Gerätes angeordneten Einstellknopf verbunden sein.
Wenn bei dieser Anordnung die Flüssigkeitsansaugung aufhört, so wird sofort auch die Luftzufuhr unterbrochen, und anderseits kann bei Ingangsetzung des Gerätes keinerlei unbelüftete bzw. nichtverschäumte Flüssigkeit auf einem Nebenschlussweg zum Auslass gelangen. Die empfindliche Lufteinlassregelung erlaubt die Einstellung verschiedener Strömungsgeschwindigkeiten, einen raschen übergang von einem Produkt auf ein anderes und eine Einstellung auf maximale Ausgangsleistung je Minute, bezogen auf die Abmessungen des Gerätes.
Sie ermöglicht auch die Herstellung von extrem homogenen Schlagsahnen, verschäumten Überzugsmassen u. dgl. ohne merkliche Luftblasen, die zu einem Verspritzen des Produktes führen würden, sowie die Erzielung eines beliebigen Steifigkeitsgrades des Schaumes, u. zw. ausgehend von Flüssigkeiten mit verschiedenen Viskositäten, verschiedenen Fettgehalten und verschiedenen Feststoffgehalten.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Verschlussglied des unter elastischer Vorspannung in seiner Schliessstellung gehaltenen Ventils einen Schaft auf, der sich durch eine Öffnung der Ventilkammerwand erstreckt und eine Verschlussscheibe zum Verschliessen dieser Öffnung unter der elastischen Vorspannung des Ventilverschlussgliedes nach dem Aufhören der Pumpensaugwirkung trägt. Die Luftansaugöffnung kann dabei im oberen Teil der Ventilkammer vorgesehen sein und der Boden dieser Kammer kann einen mit dem Pumpeneinlass verbundenen Auslass aufweisen, wobei dann das Saugrohr über einen Ansaugkanal unterhalb des Nadelventils mit einem seitlichen Anschluss verbunden ist.
Bei der bevorzugten Bauweise mit Nadelventil ist der Ventilsitz vorzugsweise am Ende einer den Pfropfen durchsetzenden Bohrung ausgebildet. Es ist dabei wichtig, dass die Luft nur durch die Bohrung im Pfropfen angesaugt wird und nicht auch durch irgendwelche Leckspalte zwischen den Schraubgewinden des Pfropfens und des Ventilblockes ; bei einer bevorzugten Konstruktion sind deshalb die Schraubgewinde mittels elastischer Dichtungsringe abgedichtet, die unter einem nach aussen vorspringenden Kopf des Pfropfens liegen. Der für Einstellzwecke verfügbare Drehbereich des Pfropfens hängt sodann von der Elastizität des Dichtungsringes ab.
Um eine vorbestimmte Einstellung zu ermöglichen, trägt der leicht waschbare, kräftige und praktisch nicht beschädigbare Pfropfen vorzugsweise an seiner Oberseite oder an seiner Seitenkante Anzeigemarken, die auf feste Marken an der Aussenseite des Ventilblockes eingestellt werden können.
Um mit dem Gerät Flüssigkeiten mit stark verschiedenen Eigenschaften schlagen bzw. verschäumen zu können, kann das Gerät mit einer Mehrzahl von Pfropfen verschiedenen Bohrungsdurchmessers ausgestattet sein, von denen jeweils einer ausgewählt und zum Zusammenwirken mit der Ventilnadel in die Ventilkammer eingeschraubt wird. Ein geeigneter Satz von Pfropfen hat Bohrungsdurchmesser von 0, 3, 0, 5. 0, 7, 1, 0 und 1, 5 mm. Die Länge der Bohrung beträgt in jedem Fall zwischen 0, 5 und 1, 0 mm.
Im Gegensatz zu den Schwierigkeiten, die sich ergeben würden, wenn unerfahrene Bedienungspersonen ein Präzisionsnadelventil für Feineinstellzwecke innerhalb eines weiten Bereiches verwenden müssten, ergeben die beschriebene Anordnung und der beschriebene Aufbau des Ventils eine extrem einfache Bedienung, wobei überdies das Ventil nicht der Gefahr der Beschädigung beim Waschen oder sonstigem Reinigen unterliegt. Wenn
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die Ventilfeder, die im Gerät an der richtigen Stelle verbleiben, irgendwie in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Ventilnadel und die Feder werden nur in grossen Zeitabständen zur Überprüfung ausgebaut.
Der der Atmosphäre zugekehrte Einlass des Pfropfens kann mit einem porösen Tuch abgeschirmt werden, welches die eingesaugte Luft filtert. Dieses Tuch besteht vorzugsweise aus Gaze, das beispielsweise aus Kunststoff hergestellt ist. Es kann erforderlich sein, das Gazetuch abzustützen, damit es nicht in den Luftdurchlass durch den Pfropfen eingesaugt wird, und zu diesem Zweck kann an der Innenseite des Tuches ein offener Stützkäfig angeordnet werden, welcher das Tuch vom Pfropfen weghält. Dieses Tuch dient auch noch dem zusätzlichen Zweck, allfällige Flüssigkeit, welche aus der Bohrung des Pfropfens herausspritzen sollte, aufzufangen.
Der Pfropfen kann aussen in einen Hohlkörper münden, von dem ein Teil so geformt ist, dass er ein Zurückfliessen von Produkt, das durch die Bohrung in den Hohlkörper gespritzt worden ist, in die Bohrung und damit eine Blockierung der Bohrung verhindert. Insbesondere kann dieser Hohlkörper an seiner Basis domförmig ausgebildet sein und eine Abflussrinne aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und weitere vorteilhafte Merkmale derselben werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer erläutert. Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Gerätes, wobei einzelne Teile weggebrochen sind. Fig. 2 ist eine teils im Mittelschnitt dargestellte Ansicht der die Flüssigkeit belüftenden Einrichtung des Gerätes. Fig. 2A stellt den erfindungswesentlichen Teil von Fig. 2 in grösserem Massstab dar. Fig. 3 ist eine Detailansicht der Flügel der Pumpe des Gerätes. Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2. Fig. 5 ist ein elektrisches Schaltbild für das Steuersystem des Gerätes. Fig. 6 ist eine axiale Ansicht der Scheiben des einen Scheibensatzes im Homogenisierer. Fig. 7 ist eine Ansicht der zweiten Art von Scheiben des Homogenisierers.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 6, Fig. 9 ein Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 7 und Fig. 10 eine Ansicht einer andern Ausführungsform der Scheiben für den Homogenisierer, Fig. 11 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines biegsamen Saugrohres für die Verwendung in Verbindung mit einem Grossbehälter und Fig. 12 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Adapters mit zwei
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Tisch aufgesetzt werden. Das Gehäuse-13--enthält eine horizontale Scheidewand--15-, über der ein wärmeisoliertes Abteil --16-- liegt, das mit Hilfe eines abnehmbaren Deckels--17--verschlossen werden kann. Dieser Deckel --17-- hat eine Öffnung, die mit Hilfe eines kleineren Deckels --18-- verschliessbar ist.
Das wärmeisolierte Abteil--16-wird mit Hilfe von Kühlelementen--19--gekühlt, die hinter einer Zwischenwandung-20-des Abteils montiert und an ein unterhalb der Scheidewand--15--angeordnetes Kühlaggregat --21-- angeschlossen sind.
Beim Gebrauch des Gerätes wird nach Abheben des kleinen Deckels --18-- ein Behälter--22--, der mit Sahne oder einer andern zu verschäumenden Flüssigkeit gefüllt ist (vorzugsweise ein für den einmaligen Gebrauch bestimmter Behälter), in das Abteil --16-- eingesetzt. Eine von einem Elektromotor --24-- angetriebene Pumpe --23-- saugt dann die Flüssigkeit durch ein Saugrohr - vom drucklosen Behälter --22-- an, wobei sie zugleich auch Luft durch ein Lufteinlassventil --26-- einsaugt und sodann das Flüssigkeits-Luft-Gemisch durch einen statischen Homogenisierer--27-treibt, in dem dieses Gemisch geschlagen bzw. verschäumt wird, bevor das Produkt nach öffnen des Magnetventils --29-- durch den Auslass --28-- abgegeben wird.
Wie Fig. 2 zeigt, ist das Saugrohr--25--ein starres Metallrohr mit einem Fussteil--30--, in dem sich ein Sieb--31-befindet, durch welches die Flüssigkeit hindurchgesaugt wird. Das Saugrohr --25-- erstreckt sich nach oben in eine Füllkammer-32-und ragt über den Boden der durch eine Schraubkappe--33abgeschlossenen Füllkammer nach oben vor, so dass die Kammer nach Stillsetzung der Pumpe noch prompt lieferbereit ist, weil stets etwas Flüssigkeit in der Kammer zurückbleibt.
Aus der Kammer --32-- wird die Flüssigkeit längs eines Kanals--34--und durch eine lösbare Schraubkupplung--35--in einen in Fig. 2A
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durch eine Öffnung im Boden der Hülse --38-- und wird mittels einer Schraubendruckfeder--45--, die zwischen dem Boden der Hülse und einer Schulter am Nadelschaft abgestützt ist, nach oben in eine Stellung gedrückt, in welcher eine Scheibe --44-- am Ende des Schaftes den Boden der Hülse berührt und die erwähnte Bodenöffnung verschliesst.
In den Oberteil der Hülse --48-- ist ein geformter Kunststoffpfropfen--46--eingeschraubt, der gegen die Hülse mit Hilfe eines elastischen Dichtungsringes--47--abgedichtet ist. Der Pfropfen--46--hat eine enge Lufteinlassöffnung--48--, die in einem Ventilsitz endet, mit dem die Spitze der Ventilnadel
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zusammenwirkt.Hohlkörper --49-- ist von einem abnehmbaren Filter--53--umgeben, das beispielsweise aus feiner Kunststoffgaze besteht und die Aufgabe hat, die in den Hohlkörper--49--eintretende Luft zu filtern. Das Filter kann um den Hohlkörper gewickelt werden oder die Form eines geschlitzten elastischen Zylinders haben, der geöffnet werden kann und sich wieder schliesst, wenn er auf den Hohlkörper aufgesetzt worden ist.
Die Flüssigkeit wird aus der Kammer--37--durch die Öffnungen --41-- in die Kammer--42-- und von dieser durch die Auslassöffnung im Boden der Hülse --38-- in den Kanal --54-- gesaugt, der zum Pumpeneinlass führt. Während die Flüssigkeit die Öffnung im Boden der Hülse --38-- durchsetzt, zieht sich die Scheibe--44--und damit die Ventilnadel --43-- gegen die Wirkung der Feder --45-- nach unten, so dass die Ventilnadel von ihrem Sitz weggezogen wird. Infolgedessen wird eine der strömenden Flüssigkeit entsprechende Menge von Luft durch die enge Bohrung --48-- angesaugt und zusammen mit der Flüssigkeit der Pumpe zugeführt.
Die Menge der angesaugten Luft kann durch Ein- oder Ausschrauben des Pfropfens --46-- innerhalb eines durch die Ealstizität des Dichtungsringes --47-- begrenzten Bereiches genau geregelt werden. Der Dichtungsring ist erforderlich, damit durch die Gewindegänge der Schraubverbindung zwischen dem Pfropfen --46-- und der Hülse --38-- keine Luft durchgesaugt werden kann. Der Hohlkörper-49-- erstreckt sich nach oben durch eine kleine Öffnung im Deckel--17--, so dass der geriffelte Ring-50von aussen erfasst und leicht mit dem Daumen und dem Zeigefinger gedreht werden kann.
Eine Voreinstellung für den Pfropfen wird durch Einfluchtung von bezifferten Marken am Umfang des über dem Deckel-17-vorstehenden Hohlkörperteiles mit einer Marke an der Oberseite des Deckels --17-- ermöglicht. Durch Verdrehen des Pfropfens--46--innerhalb des zulässigen Verschraubungsbereiches wird die Lage des Ventilsitzes am unteren Ende der Bohrung --48-- und damit der Luftspalt zwischen dem Ventilsitz und der Ventilnadel --53-- nach Bewegung der Nadel durch die Flüssigkeitsströmung geändert.
Wenn ein anderer Mengenbereich der Luftzufuhr erforderlich ist, wird der Pfropfen --46-- einfach aus der Einsatzhülse--38--herausgeschraubt und durch einen Pfropfen mit einer Bohrung --48-- andern Durchmessers ersetzt.
Falls etwas von dem Produkt in die Bohrung --48-- hineingespritzt worden ist und die Luftströmung behindert, kann der Pfropfen --46-- aus der Hülse --38-- herausgeschraubt und in wenigen Sekunden einwandfrei gewaschen werden. Dieser Reinigungsvorgang beeinflusst in keiner Weise die empfindlichen Teile des Ventils, weil der Pfropfen --46-- äusserst robust ist und die empfindliche Ventilnadel sowie die übrigen Teile des Ventils unberührt im Gerät verbleiben. Flüssiges Produkt, das während des Betriebes, oder Wasser, das
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Die Pumpe-23--hat eine zylindrische Kammer-56-, die einen exzentrischen Rotor-57enthält, welcher am oberen Ende eines Wellenstummels-58-befestigt ist. Dieser ist in einem Nadellager - innerhalb eines Tubus --60-- gelagert. Der Wellenstummel --58-- ist mit Hilfe einer Klauenkupplung --61-- lösbar mit der Antriebswelle des Pumpenmotors--24--kuppelbar. Der Rotor - hat diametrale Schlitze, in welchen zwei Kunststoffflügel --62-- radial gleiten können.
Die Flügel --62-- werden je mit Hilfe eines Paares von Schraubendruckfedern--63--, deren Enden in Blindbohrungen
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gleiten, selbst wenn die Flüssigkeit einen hohen Feststoffgehalt und/oder hohe Viskosität hat, sind an jeder Stirnfläche der Flügel--62--, wie Fig. 3 zeigt, rechteckige Ausnehmungen --64-- vorgesehen.
Wenn der Ventilblock --36-- für Reinigungszwecke von der Pumpe abgenommen worden ist, können die Flügel --62-- nach oben aus den Schlitzen im Rotor --57-- herausgezogen werden. Es ist wichtig, dass die Flügel stets wieder mit der gleichen relativen Orientierung eingesetzt werden, weil das Gleiten der Aussenkanten der Flügel an der Kammerwandung dazu führt, dass diese Kanten eine der Kammerwandung komplementäre Gestalt annehmen. Aus diesem Grunde ist an der Oberseite des Rotors--57--eine Marke angebracht und die benachbarten oberen Kanten --65-- der beiden Flügel --62-- sind abgekantet oder auf andere Weise erkennbar markiert.
Bei der in Fig. 4 im Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des Rotors wird die Flüssigkeit mit der angesaugten Luft durch den Pumpeneinlass --66-- über den Auslass --66-- in einen Kanal --68-- unter einem Druck von mindestens 7 kg/cm2 gepumpt. Der Kanal --68-- ist bei Fehlen eines Differentialdruckes durch ein Ventil verschlossen, das aus einer Ventilkugel --69-- besteht, welche nach unten gegen einen am oberen Ende des Kanals --68-- ausgebildeten Ventilsitz gedrückt wird, u. zw. mittels einer Schraubendruckfeder--70-, die von einem Stopfen--71-getragen wird, der seinerseits mit Hilfe der Brückenplatte --39-- in der richtigen Lage bezüglich des Blockes --36-- gehalten wird.
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Wenn die Pumpe arbeitet, wird die Ventilkugel --69-- gegen die Wirkung der Feder --70-- unter dem Differentialdruck angehoben und öffnet den Kanal-68--, so dass das Gemisch von Luft und Flüssigkeit über einen Kanal --72-- in die Homogenisiereinrichtung--27--strömen kann.
Die Homogenisiereinrichtung besteht aus einem zylindrischen Gefäss--73--, dessen Enden Ringflansche - 74 und 75--aufweisen. Das diesem Gefäss zugekehrte Ende des Ventilblockes--36--weist ebenfalls einen Ringflansch --76-- auf, der komplementär zum Flansch--74--des Gefässes--73--ausgebildet ist. Eine Schnellverschlussklammer--77--übergreift die Ringflansche --74 und 76-- und drückt diese samt
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aufweist,Schrauben-84-, welche in die Schenkel des äusseren Teiles --81-- eingeschraubt sind. Auf diese Weise kann sich der innere Teil--83--zum äusseren Teil--81-und von diesem weg bewegen.
In das Joch des äusseren Teiles --81-- ist ein Schraubenbolzen --85-- eingeschraubt, der einen geriffelten Knopf-86trägt. Das innere Ende des Bolzens-85--stösst gegen das Joch des inneren Teiles--83--, und wenn der Bolzen --85-- durch Drehen des Knopfes --86-- mit Zeigefinger und Daumen eingeschraubt wird, so wird der innere Teil--83--auf den Schrauben --84-- verschoben, so dass die Enden der Schenkel des C-förmigen inneren Teiles gegen die entsprechenden Schenkel des äusseren Teiles gedrückt werden, mit dem Ergebnis, dass die Ringflansche --74 und 76 bzw. 75 und 80--an im wesentlichen diametral gegenüberliegenden Stellen zusammengeklemmt werden. Wenn der Bolzen--85--herausgeschraubt wird, so kann die Klammer auf einfache Weise seitlich von den Ringflanschen abgezogen werden.
Innerhalb des Gefässes--75-befinden sich Kunststoffscheiben, die mit zwischengefügten, dünneren Metallscheiben --88-- abwechselnd aneinandergereiht sind. Jede der neuartig gestalteten, verbesserten Kunststoffscheiben--87--weist gemäss den Fig. 6 und 8 an jeder Stirnfläche eine Anzahl von unterbrochenen konzentrischen Ringen --89-- auf, die in axialer Richtung um etwa 2 mm vorstehen, wobei die Spalte zwischen den Segmenten der Ringe von Ring zu Ring gegeneinander versetzt sind. Auf diese Weise ergibt sich ein
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dem Umfangsrand dicht im Gefäss--83--, wogegen jede Metallscheibe--88--ungelocht ist, aber einen Ringspalt zwischen ihrem Umfang und dem Gefäss --73-- freilässt.
Die Metallscheiben--88--werden mit Hilfe von Nippeln--91--, die im Mittelteil der Scheiben herausgepresst sind und in die zentrale Öffnung der jeweils stromaufwärts liegenden Kunststoffscheibe eingreifen, koaxial im Gefäss festgehalten, wie dies beim Plattenpaar nach Fig. 8 mit gestrichelten Linien angedeutet worden ist.
Wenn die Flüssigkeit und Luft durch den Kanal --72-- getrieben werden, gelangt dieses Gemisch durch einen Kranz von divergierenden Durchlässen --92-- in die Homogenisiereinrichtung und strömt in dieser
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radial nach aussen, um die Umfangskante der nächsten Metallscheibe--88--usw. Die Nippel --91-- an den Scheiben --88-- dienen dabei zugleich zur Aufteilung des Produktes, so dass dieses nach Durchgang durch die
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durch den Mischvorgang entsteht ein viskoses verschäumtes Produkt von vorgegebener Konsistenz, wobei der Volumszuwachs 60 bis 400% betragen kann. Diese Ergebnisse sind völlig überraschend und führen zu einem völlig neuartigen Handelsprodukt.
Eine oder mehrere Kunststoffscheiben--87--können samt der entsprechenden Anzahl von benachbarten Metallscheiben--88--im Gefäss--73--durch Abstandsscheiben--94'--gleicher axialer Dimension ersetzt werden, die keine Schlagwirkung ausüben und gemäss Fig. 10 zur Gefässwandung hin Öffnungen freilassen, weil am Umfang dieser Scheiben vier in gleichen Winkeln versetzte Segmente ausgeschnitten sind, durch welche das Gemisch bzw. Produkt hindurchtreten kann. Die Grösse der Öffnungen ist so gewählt, dass keine Expansion oder Kompression des Produktes stattfindet, wenn dieses durch die Öffnungen hindurchtritt.
Das Verbindungsstück --79-- ist durch eine lösbare Schraubkupplung mit einem Block--96--des
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--94-- bildet,Gehäuse --101-- gebildet, das in den Block--96--eingeschraubt ist und einen Kolbenanker-102-- umschliesst, der durch eine Schraubendruckfeder--103--nach unten gedrückt wird, so dass eine Dichtung - -104-- aus elastischem Material, die am Kolben --102-- angebracht ist, gegen den Ventilsitz--99- abdichtet, um so das Ventil zu schliessen.
Die Elektromagnetspule --105-- ist auf das Gehäuse--101--
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aufgeschoben und bei Speisung dieser Spule über ein Kabel --106-- wird der Kolbenanker --102-- im Gehäuse --101-- zwecks Öffnung des Ventils angehoben.
Für Reinigungszwecke wird das obere Ende des Gehäuses-101-mit Hilfe eines Kolbens oder Stopfens --107-- abgeschlossen, der einen Dichtungsring --108-- trägt und einstückig mit einem gewindetragenden Schaft --109-- ausgebildet ist. Im Gebrauch ist auf diesen Schaft eine Mutter --110-- aufgeschraubt, welche die Elektromagnetspule--105--in der richtigen Lage festhält. Wenn jedoch das Ventil zwecks Reinigung zerlegt wird, wird die Mutter-109-gelöst und die Elektromagnetspule --150-- abgenommen.
Hernach wird das Gehäuse --101-- vom Block --96-- abgeschraubt, worauf der Kolben --102-- vom Unterteil des Gehäuses abgezogen werden kann, u. zw. zusamme mit dem Kolben --107--, der vom oberen Ende des Gehäuses-101-nach unten aus diesem heraus gestossen wird.
Der Kanal --98-- führt zu einem weiteren Kanal der in einem Verbindungsstück --112-- ausgebildet ist, das mit Hilfe einer lösbaren Schraubkupplung --113-- dicht mit dem Block-96-verbunde ist. Das Verbindungsstück --112-- trägt seinerseits einen sekundären Homogenisierer-114--, der im Aufbau ähnlich dem Haupthomogenisierer--17--ist und an den eine sternförmige Dekorierdüse --115-- angeschlossen ist.
Das verschäumte Produkt strömt aus dem Kanal --11-- durch mehrere divergierende Durchlässe--116--in den sekundären Homogenisierer--114-, bestreicht in diesem, wie schon beschrieben, die koaxial angeordneten Scheiben und tritt aus Durchlässen --117-- in die Düse --115-- ein. Der Hauptzweck des sekundären Homogenisierers --114-- besteht darin, zu gewährleisten, dass das Produkt nochmals geschlagen, gemischt und seitlich verdrängt wird, bevor es die Düse --115-- erreoicht und in dieser zurück zur Mitte geführt wird, was insbesondere für den Fall wichtig ist, dass der Durchgang durch das Ventil --29-- unterbrochen worden ist.
Da das Ventl --29-- und die Teile des Strömungsweges, durch welche das Produkt stromabwärts von diesem Ventil hindurchläuft, ausserhalb des gekühlten Gehäuses --13-- liegen, ist für diese Teile ein röhrenförmiger Käfig--118--vorgesehen, der rings um den Körper des Ventils --29--- und der Kupplungsstücke --79 und 112--von rechts her, gesehen in Fig. 2, aufgeschoben wird, sobald der sekundäre
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In Fällen, in denen nicht eine vollständige Zerlegung des Gerätes für Reinigungszwecke erforderlich ist, oder vor einer vollständigen Zerlegung wird zweckmässig heisses Wasser durch das Gerät hindurchgepumpt. Es ist
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Voreinstellung der Zeit dient, während welcher das Gerät bei automatischem Betrieb jeweils läuft. Die Druckknöpfe --121 und 122-haben grosse pilzförmige Köpfe, die an einem Schaft montiert sind, welcher in
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mit dem Handrücken betätigt werden, ohne dass die Gefahr einer Verunreinigung des Inneren des Gehäuses besteht.
Wie Fig. 5 erkennen lässt, wird durch Niederdrücken des Knopfes-121-ein Schalter-127betätigt, der die Erregung des Elektromagneten --105-- bewirkt, so dass das Magnetventil --29-- geöffnet wird, wobei gleichzeitig der Motor-24-in Gang gesetzt wird, so dass die Pumpe --23-- mit dem Ventil wirksam wird. Vorausgesetzt, dass das Gerät entsprechend vorbereitet worden ist, ergibt sich auf diese Weise, dass unmittelbar nach Drücken des Knopfes--121-Produkt durch die Düse --115-- abgegeben wird.
Diese Aufgabe wird so lange fortgesetzt, bis der Knopf --121-- wieder niedergedrückt wird, worauf der Schalter - 127-- öffnet, den Stromkreis des Elektromagneten --105-- unterbricht und den Motor-24ausschaltet, so dass die Pumpe stillgesetzt wird und gleichzeitig das Ventil --29-- schliesst.
Wird der Knopf --122-- gedrückt, so gibt der Schalter --128-- ein Signal an das Zeitsteuergerät - -129--, das durch den Knopf --125-- voreingestellt worden ist, worauf das Ventil --29-- geöffnet wird und der Motor-24-zu laufen beginnt, wobei aber nach der voreingestellten Zeit das Ventil automatisch wieder geschlossen und gleichzeitig der Motor wieder stillgesetzt wird. Während dieser Zeit wird eine
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Die gleichzeitige Steuerung des Ventils--29--und des Pumpenmotors--24--ist von Bedeutung, weil hiedurch gesichert wird, dass die Produktströmung zwischen der Pumpe und dem Ventil--29--weiterhin unter Druck steht, wenn das Gerät intermittierend stillgesetzt wird. Dies sichert, dass keinerlei Verzögerung der Produktabgabe eintritt, wenn das Gerät neuerdings in Gang gesetzt wird, und anderseits auch kein Ausfliessen vom Produkt erfolgt, etwa infolge einer Expansion des Produktes nach Stillsetzen der Pumpe. Das Ventil mit der Kugel --69-- verhindert einen Rückfluss des Produktes in die Pumpe infolge einer Expansion des Produktes bei zeitweiliger Stillsetzung des Gerätes.
Das Saugrohr --25-- kann gemäss Fig. 11 durch einen biegsamen Schlauch--131--ersetzt werden, der so lang gewählt sein kann, dass er sich bis in einen grossen Flüssigkeitsbehälter erstreckt, der beispielsweise auf einem Tisch neben dem Gerätegehäuse --13-- aufgestellt worden ist. Ein Ende des Schlauches wird sodann an den Ventilblock --36-- mit Hilfe eines Kupplungsstückes --132-- angeschlossen, das ein Nippel--133--
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aufgeschraubt.
Das andere Ende des Schlauches--131--ist mit einem verhältnismässig schweren Fussteil--135-- versehen, der einen Nippel--136--aufweist, über den der Schlauch aufgeschoben wird. Der Fussteil - 135-- enthält ein Rückschlagkugelventil --136--, das automatisch schliesst, wenn der Pumpenmotor stillsteht, so dass der Schlauch --131-- voll Flüssigkeit gehalten wird. Radiale Stege--137--an der Unterseite des Fussteiles --135-- verhindern eine Verstopfung des Ansaugweges, wenn der Fussteil beispielsweise auf eine biegsame Auskleidung eines Grossbehälters aufgesetzt wird.
Um zu sichern, dass das flüssige Produkt, das von dem getrennten Grossbehälter ausserhalb des gekühlten Abteils--16--angesaugt wird, beim Ansaugen in die Pumpe hinreichend kühl ist, kann ein mittlerer Teil des Schaluches --131-- wendelförmig im Abteil-16- (nach Herausnahme des Behälters--22--) verlegt
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ein biegsamer, transparenter Kunststoffschlauch--114--aufgeschoben und mit einer Klemme--145-- festgehalten. Die Schläuche --144-- haben je eine Wandstärke von etwa 1, 6 mm und sind somit hinreichend steif, damit am stromabwärtigen Schlauchende mit Hilfe einer Klammer --147-- der Halsteil eines
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untere Ende des Beutels eingeschoben. Diese Düse hat kegelstumpfförmige Gestalt und ist komplementär dem unteren Ende des Beutels.
Jeder Beutel kann von einem Arbeiter gehandhabt werden ; der Beutel wird zusammengedrückt, um sein Fassungsvermögen zu vermindern, wodurch das Produkt, das über den zugeordneten Schlauch in den Beutel
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ohne dass dabei das Einpumpen vo neuem Produkt in den Beutel unterbrochen wird. Auf diese Weise kann der Beutel zum Dekorieren vieler Konditorwaren herangezogen werden, ohne dass dabei der Betriebe des Gerätes zwecks Nachfüllens des Beutels unterbrochen werden müsste.
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