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-drähteHauptlage --7-- hingegen in der entgegengesetzten Schrägrichtung. Die Winkel, die die Cordfäden bzw. -drähte --8-- mit der Reifenumfangsrichtung bilden, sind vorzugsweise gleich gross im Hinblick auf die beiden Hauptlagen--6, 7--. Diese betragen etwa 15 bis 250. Die Ränder des Gürtels --5-- werden zudem von offenen Schnittkanten der Hauptlagen --6 und 7--gebildet, die somit zur Seite hin frei auslaufen und demgemäss im Bereich der Gürtelränder nicht durch Umschlagen zur Reifenmittelebene hin gedoppelt sind.
Zwischen den beiden Hauptlagen-6 und 7-befindet sich an jedem Gürtelrand eine weitere Cordgewebelage --9--. Diese ist unter Bildung von zwei Abschnitten --10-- gedoppelt, die sich etwa über 1/3 der Breite des Gürtels --5-- in der Weise erstrecken, dass die Faltstelle-11-aussen liegt. Die Fäden bzw. Drähte --10-- dieser Lage --9-- verlaufen gemäss der Darstellung in Fig. 2. Der in Fig. l oben liegende Abschnitt --10-- hat also Fäden bzw. Drähte, die parallel zu den Fäden bzw. Drähten-8-der Hauptlage --6-- verlaufen, während dementsprechend die Fäden bzw. Drähte des unteren Abschnittes --10-- parallel zu den Fäden bzw. Drähte Hauptlage-7-verlaufend angeordnet sind.
Im Verein mit den seitlich aussen gelegenen Faltstellen-11-tragen die parallel zu den benachbarten Fäden bzw. Drähten --8-- verlaufenden Fäden bzw. Drähte in den Abschnitten --10-- dazu bei, dass Verzerrungen der Fäden bzw. Drähte --8-- der Hauptlagen --6,7-- verhindert werden und nach der Bombage des Reifenrohlings die Fäden bzw. Drähte--8--, wie in Fig. 2 dargestellt, nahezu geradlinig verlaufen, wenn der Reifen verpresst und vulkanisiert ist. Die Fäden bzw. Drähte --8-- der Hauptlagen im Bereich der Gürtelränder werden gewissermassen versteift und in ihrer Stellung festgehalten.
Die erfindungsgemässe Anordnung der gedoppelten Cordgewebelage --9-- ist in besonderer Weise für solche Hauptlagen-6 und 7-geeignet, deren Fäden bzw. Drähte-8-aus einem steifen Werkstoff, z. B. aus Stahl, bestehen, während es im allgemeinen ausreichend ist, die Cordgewebelagen--9--aus gut faltbaren Lagen, also z. B. aus Textillagen zu fertigen.
In den Zeichnungen ist lediglich eine Karkassenlage dargestellt. Auch ist lediglich für den Gürtel--5-- ein Lagenpaar mit den beiden Hauptlagen --6 und 7--vorgesehen ; es ist jedoch möglich, sowohl für die
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ungefähr der halben Gürtelbreite entspricht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fahrzeugluftreifen mit einem sich im wesentlichen über die Breite des Laufstreifens erstreckenden zugfesten Gürtel mit zwei übereinander angeordneten, die Gürtelbreite bestimmenden, seitlich frei auslaufenden Hauptlagen aus Cordgewebe, von denen die Cordfäden bzw. -drähte der einen Lage in der einen Schrägrichtung und die Cordfäden bzw. -drähte der andern Lage in der andern Schrägrichtung verlaufen, wobei zwischen den beiden Hauptlagen des Gürtels im Bereich der Gürtelränder je eine durch Faltung gedoppelte Cordgewebelage so angeordnet ist, dass die Cordfäden bzw. -drähte in deren beiden übereinanderliegenden Abschnitten schräg zur Reifenumfangsrichtung verlaufen, und wobei ferner die Cordfäden bzw.
-drähte der Karkasse im Hinblick auf ihre Winkelstellung erheblich von der Winkelstellung der Cordgewebelagen des Gürtels abweichen, insbesondere im rechten oder angenähert im rechten Winkel zur Reifenumfangsrichtung verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Cordfäden bzw. -drähte (8) der beiden Hauptlagen (6, 7) und diejenigen der ihnen benachbart liegenden Abschnitte (10) der gefalteten Cordgewebelagen praktisch parallel zueinander angeordnet sind.
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