AT299346B - Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren - Google Patents

Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren

Info

Publication number
AT299346B
AT299346B AT1172569A AT1172569A AT299346B AT 299346 B AT299346 B AT 299346B AT 1172569 A AT1172569 A AT 1172569A AT 1172569 A AT1172569 A AT 1172569A AT 299346 B AT299346 B AT 299346B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
primary
contact
cell
plastic
galvanic
Prior art date
Application number
AT1172569A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Dr Tec Karobath
Wolfgang Ing Pulitzer
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Priority to AT1172569A priority Critical patent/AT299346B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT299346B publication Critical patent/AT299346B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/10Primary casings; Jackets or wrappings
    • H01M50/147Lids or covers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum dichten Verschliessen galvanischer Primärzellen,
Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren 
Die Erfindung beschreibt ein Verfahren zum dichten Verbinden bzw. Verschliessen zweier Teile gleicher oder unterschiedlicher thermoplastischer Kunststoffe in Form eines schlauchförmigen Mantels mit den tellerförmigen Kopf- und Bodenstücken mit dicht eingesetzten Kontakten durch beispielsweise Thermoplastspritzung oder thermoplastischem Ausschäumen zum flüssigkeitsdichten Einschluss beispielsweise galvanischer Primärzellen und Primärbatterien bzw. Elektrolytkondensatoren. 



   In der   österr. Patentschrift Nr. 268403   der Patentinhaberin wird ausführlich auf die Möglichkeiten hingewiesen, galvanische Zellen bzw. Batterien mittels Verschweissung der aus Kunststoff bestehenden Boden- bzw. Kopf teile mit dem Mantel absolut dicht zu verschliessen. Weiters sind bei der Herstellung von Tuben aus Kunststoff Verfahren bekannt, einen relativ dünnwandigen, schlauchförmigen Mantel mit einem dickwandigen Kopfteil zu verbinden. Dafür kommen Schweissverbindungen, Klebeverbindungen u. ähnl. Verfahren in Frage   (österr. Patentschriften Nr. 190676, Nr. 188509, Nr. 197262,   deutsche Patentschriften Nr. 1143630 und Nr. 975479).

   Es wird durch   Wärme- und/oder   Druckeinwirkung und einer besonderen Schweissform eine Schweisszone gebildet, wobei durch teilweise ständiges Kühlen und impulsmässiges Heizen diese Schweisszone an einer genau definierten Stelle auftritt und eingestellt werden kann. Dünnwandige, schlauchförmige Mantelrohre und dickwandige Kopfteile werden trotz unterschiedlicher Schmelzzeit bzw. Schmelztemperatur einwandfrei an der Verbindungsstelle dicht miteinander verbunden. 



   Bei diesen bekannten Verfahren sind für die Herstellung der genau definierten Schweisszone aufwendige Schweissformen nötig und ausserdem ist die Impuls-Wärmeleistung, die von der Schweisseinrichtung aufzubringen ist, sehr hoch. Diese Verfahren eignen sich daher nur für Fälle, bei denen der Preis für die Verschweissung im Verhältnis zum Endpreis nicht ins Gewicht fällt. 



   Die Aufgabenstellung bestand daher darin, ein Verfahren zum dichten Verschliessen von galvanischen Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren mit Hilfe zweier thermoplastischer Kunststoffteile, u. zw. des schlauchförmigen, zylindrischen Mantelteiles mit den tellerförmigen Deckel- und Bodenteilen mit dicht eingesetzten Kontakten, durch Einspritzen von thermoplastischem Kunststoff in den Spritzkanal einer geheizten und/oder gekühlten Formbuchse unter Einhaltung einer axialen Vorspannung des Mantelteiles zur Erzielung eines kleinen Übergangswiderstandes an den Kontaktstellen zu entwickeln. 



   Die erfindungsgemässe Lösung dieses Verfahrens besteht darin, dass die mindestens einseitig offene, schlauchförmige Hülle mit der in ihr eingesetzten galvanischen Zelle in einer offenen Formbuchse aufgenommen wird und dass der in Kunststoff flüssigkeitsdicht eingebettete Boden- bzw. 



  Kopfkontakt auf diese eingelegt wird, durch einen Niederhalter auf dem Kopf- bzw. Bodenkontakt eine Vorspannung in der schlauchförmigen Hülle erzeugt wird, worauf sich eine Spannzange um diese 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zylindrische Hülle schliesst, so dass zwischen ihr und dem eingelegten Kunststoffplättchen mit dem dicht eingesetzten Kontakt kein Zwischenraum entsteht, und die zwei- oder mehrteilige Form zum Schliessen gebracht wird, wobei ein konisch geformter scharfkantiger Dichtungsring im Oberteil der Form in den Kunststoffrand des Kopf- bzw. Bodenkontaktes eindringt, wodurch eventuelle fertigungsbedingte Höhendifferenzen in den axialen Abmessungen der Zelle bzw.

   Batterie ausgeglichen werden und der Spritzvorgang in gekühlter Form über geheizte Spritzkanäle in an sich bekannter Weise so erfolgt, dass eine dichte Verbindung zwischen den Kunststoffteilen der schlauchförmigen Hülle und den der Deckelbzw. Bodenteile mit dem zusätzlich eingespritzten Material eintritt, worauf die umhüllte Zelle ausgestossen wird. 



   An Hand von Zeichnungen soll dieser Vorgang näher beschrieben werden :
In Fig. 1 soll die   Schlauchhüllen-l-mit   eingeschobener galvanischer   Zelle-5-in   einer in den Zeichnungen nicht sichtbaren Formbuchse gehaltert sein. Der tellerförmige Kunststoffdeckel 
 EMI2.1 
 eingelegt und durch den   Niederhalter --8-- fest   auf die   Zelle-5-gepresst.   Anschliessend schliesst die   Spannzange-10--,   so dass zwischen dem   Mantel --1-- und Kunststoffdeckel --2-- kein   Zwischenraum besteht.

   Während der Oberteil der Form mit dem Unterteil geschlossen wird, dringt die   Schneide--7--in   konischer, ringförmiger Form in den Kunststoffdeckel--2--ein, so dass der, 
 EMI2.2 
    --1--, Deckel --2-- und- 2-in   der geschlossenen Form rasch erstarrt. Nach beendeter Aushärtung öffnet sich die Form und die umhüllte Zelle wird ausgestossen. Falls Höhentoleranzen in der Zellenhöhe auftreten, werden diese durch die Länge der konisch geformten,   ringförmigen Schneide --7-- aufgenommen,   wodurch das eventuell vorhandene Toleranzmass A H ausgeglichen wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Auch für diese
Darstellung gelten die vorangeführten Positionsziffern. 



   Dieses Verfahren weist gegenüber der bekannten Verbindung durch Schweissen usw. den Vorteil auf, dass mittels einfacher Kunststoffspritzmaschinen und Verwendung preiswerter thermoplastischer Kunststoffe wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeiten und damit höhere Stückzahlen bei gleicher Arbeitszeit hergestellt werden können. Da nur einfache, härtbare Stahlformen ohne besondere Wärmeleitflächen verwendet werden, können diese Formen hochglanzpoliert bzw. hartbeschichtet werden, wodurch die Verwendung von Trennmittel eingeschränkt wird. Die für dieses Verfahren sehr genau schliessenden Spritzformen sind auch aus Standfestigkeitsgründen aus harten bzw. härtbaren Metallen anzufertigen. Bei geeigneter Dimensionierung von Spritzdruck und Spritzmaterial ist es möglich, ohne zusätzliche Kühlung und/oder Beheizung der Form gute Spritzverbindung zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum dichten Verschliessen von galvanischen Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren mit Hilfe zweier thermoplastischer Kunststoffteile, u. zw. des schlauchförmigen, zylindrischen Mantelteiles mit den tellerförmigen Deckel- und Bodenteilen mit dicht eingesetzten Kontakten, durch Einspritzen von thermoplastischem Kunststoff in den Spritzkanal einer geheizten und/oder gekühlten Formbuchse unter Einhaltung einer axialen Vorspannung des Mantelteiles zur Erzielung eines kleinen Übergangswiderstandes an den Kontaktstellen, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die mindestens einseitig offene schlauchförmige Hülle (1) mit der in ihr eingesetzten galvanischen Primärzelle bzw.
    Primärbatterie in einer offenen Formbuchse aufgenommen wird und dass der in thermoplastischem Kunststoff flüssigkeitsdicht eingebettete Boden-bzw. Kopfkontakt (3) auf diese eingelegte Zelle in den überstehenden Rand der Hülle (1) eingelegt wird, durch einen Niederhalter (8) auf dem Kopf- bzw. Bodenkontakt (3) eine Vorspannung in der schlauchförmigen Hülle (1) erzeugt wird, worauf eine Spannzange (10) um diese zylindrische Hülle (1) zum Schliessen gebracht wird, so dass zwischen ihr und dem eingelegten Kunststoffplättchen mit dem dicht eingesetzten Kontakt (3) kein Zwischenraum entsteht, und die zwei- oder mehrteilige Form zum Schliessen gebracht wird, wobei ein konisch geformter scharfkantiger Dichtungsring (7) im Oberteil der Form in den Kunststoffrand des Kopf- bzw.
    Bodenkontaktes (3) eindringt, wodurch eventuelle fertigungsbedingte Höhendifferenzen in den axialen Abmessungen der Zelle bzw. Batterie ausgeglichen werden und der Spritzvorgang in der gekühlten Form über geheizte Spritzkanäle (9) in an sich bekannter Weise so erfolgt, dass eine dichte Verbindung zwischen den Kunststoffteilen der schlauchförmigen Hülle und den der Deckel- bzw. <Desc/Clms Page number 3> Bodenteile mit dem zusätzlich eingespritzten thermoplastischem Kunststoff eintritt, worauf die umhüllte Primärzelle bzw. Primärbatterie ausgestossen wird.
AT1172569A 1969-12-17 1969-12-17 Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren AT299346B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1172569A AT299346B (de) 1969-12-17 1969-12-17 Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1172569A AT299346B (de) 1969-12-17 1969-12-17 Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT299346B true AT299346B (de) 1972-06-12

Family

ID=3630347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT1172569A AT299346B (de) 1969-12-17 1969-12-17 Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT299346B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2705291C2 (de)
DE1627771A1 (de) Verfahren zum gegenseitigen Verbinden von zwei Werkstuecken
DE1729168A1 (de) Verfahren zur Beschichtung von Kunststoffteilen mit reliefartiger Oberflaeche
DE102010032279A1 (de) Verfahren zur Nietbefestigung eines Zubehörteils
DE1128631B (de) Verfahren und Vorrichtung zum miteinander Verbinden von aussen mit Kunststoff bedeckten Profilen
DE2222961C3 (de) Verfahren zum hermetisch dichten Verbinden eines Batteriegehäuses aus Kunststoff mit einem Kunststoffdeckel
AT299346B (de) Verfahren zum dichten Verschließen galvanischer Primärzellen, Primärbatterien oder Elektrolytkondensatoren
DE849481C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von thermoplastischen Kunststoffpress- oder-spritzteilen
DE102012014013A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Kunststoffteils, insbesondere eines Kunststoffteils für ein Automobil, in einem Spritzgussverfahren
DE3511954A1 (de) Verfahren zur herstellung von verbindungen zwischen elastischen dichtlippen o.dgl. und befestigungsmaterialien und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1604434A1 (de) Spritzgussform
DE2356796A1 (de) Hohlkoerper und verfahren zu dessen herstellung
DE102013103417A1 (de) Verfahren sowie Vorrichtung zur Herstellung einer Fügeverbindung zwischen einem Metallteil und einem Kunststoffteil
DE1429016A1 (de) Verfahren zum Verbinden von thermoplastischen Kunststoffteilchen
DE846769C (de) Ansatz fuer Injektionsnadeln und Verfahren zu dessen Herstellung
DE102009037131A1 (de) Das Kombinations-Spritzgusswerkzeug für zwei Komponenten
DE2420956A1 (de) Dichtungskoerper fuer einen elektrischen verbinder
DE1936421A1 (de) Verfahren zum Formen eines Gegenstandes
DE2514000A1 (de) Verfahren zum herstellen eines oberflaechlich mit einer ptfe-schicht verbundenen koerpers aus einem fluor-thermoplasten
DE1704102A1 (de) Verfahren zum Verkleben von Kanuelen fuer Injektionsspritzen mit Ansaetzen,die zum Aufstecken auf den Spritzenzylinder dienen
DE1162068B (de) Verfahren zum Herstellen von durch eine loesbare Kappe abgeschlossenen Tuben
DE102006062149A1 (de) Distanzschweißen
DE102005054502A1 (de) Verfahren zum Verbinden zweier Werkstücke
DE3006971A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines vergaserschwimmers
DE2410929C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Abzweigformstückes aus thermoplastischem Kunststoff

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee