AT294518B - Zusammensetzung zur Verwendung als Haftbeschichtung für dünne Schneidflächen - Google Patents

Zusammensetzung zur Verwendung als Haftbeschichtung für dünne Schneidflächen

Info

Publication number
AT294518B
AT294518B AT128770A AT128770A AT294518B AT 294518 B AT294518 B AT 294518B AT 128770 A AT128770 A AT 128770A AT 128770 A AT128770 A AT 128770A AT 294518 B AT294518 B AT 294518B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
formula
carbon atoms
cutting
units
Prior art date
Application number
AT128770A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dow Corning
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Corning filed Critical Dow Corning
Application granted granted Critical
Publication of AT294518B publication Critical patent/AT294518B/de

Links

Landscapes

  • Paints Or Removers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zusammensetzung zur Verwendung als Haftbeschichtung für dünne Schneidflächen 
Gegenstand der Erfindung ist eine Zusammensetzung auf Basis von polymeren Organosiliciumverbindungen zur Verwendung als Haftbeschichtung der   Schneidflächen   von Schneidwerkzeugen, insbesondere für dünne Schneidflächen aus unlegiertem oder rostfreiem Stahl in Sicherheitsrasierklingen. 



   Es gibt zahlreiche Handelsartikel mit dünnen Schneidflächen, die üblicherweise aus geschliffenem Metall bestehen, wie ein-oder zweischneidige Rasierklingen, Injektionskanülen, Scheren, Skalpelle und Küretten. Illustrativ für dünne oder geschliffene Schneidflächen sind solche handelsüblicher Sicherheitsrasierklingen. Die Klinge selbst hat eine Dicke von 0,0075 bis 0,040 cm. Sie hat eine keilförmige Schneidfläche, deren eingeschlossener Raumwinkel grösser als 140 und kleiner als 350 ist. Die Schneidfläche ist etwa 0,25 cm breit, und sie muss nicht unbedingt aus einer ununterbrochenen planaren Oberfläche, sondern kann auch aus zwei oder mehr sich überkreuzenden Oberflächen entlang einer Zone bestehen, die im wesentlichen parallel zur Schneidkante verläuft.

   Die Schneidkante kann nur etwa 0,   00075   cm breit sein und eine Dicke von weniger als   6000 haben.   Die Dimensionen der Schneidflä-   chen   anderer Gebrauchsgegenstände, wie Injektionskanülen oder Skalpellen, variieren in Abhängigkeit von dem speziellen Verwendungszweck und sind bekannt. 



   Die geschliffenen Schneidflächen bestehen im allgemeinen aus Stahl, der entweder ein unlegierter Stahl oder härtbarer, rostfreier Stahl sein kann, der üblicherweise durch einen Hitzebehandlungsvorgang gehärtet wird. Es gibt jedoch eine Grenze für das Ausmass, in dem die Schneidflächen ohne Härteverlust wieder erhitzt werden können. Ausser Stahl und rostfreiem Stahl können auch andere Metalle, wie Chrom oder Metallegierungen, für die Herstellung von Schneidflächen verwendet werden. 



   Es ist bekannt, dass die Schneidflächen von Rasierklingen mit bestimmten polymeren Materialien beschichtet werden können, um die Bequemlichkeit des Rasierens zu steigern. So werden beispielsweise in der   USA -Patentschrift Nr. 3, 071, 856 Besclúchtungen   aus Fluorkohlenwasserstoffen, wie Polytetrafluoräthylen, und in der USA-Patentschrift Nr. 2,937, 976 Beschichtungen aus polymeren Organosiliciumverbindungen beschrieben. Fluorkohlenwasserstoffbeschichtungen für Rasierklingen sind im Handel verfügbar, aber   da.   Beschichtungsverfahren erfordert erhöhte Temperaturen über lange Zeitspannen. 



  Die Beschichtungen auf Grundlage der polymeren Organosiliciumverbindungen erfordern weniger Aufwand, aber die damit beschichteten Rasierklingen haben wegen der schlechten Haltbarkeit der Beschichtung nur einen begrenzten Handelswert. 



   Durch Verwendung der erfindungsgemässen Zusammensetzungen für derartige Beschichtungen werden diese Nachteile nunmehr vermieden. 



   Die erfindungsgemässe Zusammensetzung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem mindestens teilweise gehärteten Organosiloxanmischpolymerisat aus
1. 5 bis 20   Gew. -0/0 AminoalkylsiIoxaneinheiten   der Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 worin R Alkylreste mit 1 bis 6 C-Atomen, Y Hydroxylgruppen und/oder Alkoxyreste mit 1 bis
3 C-Atomen, Q Wasserstoffatome, Methyl- oder Aminoäthylreste bedeuten, a 0 oder   1,   b 0 oder 1 ist und die Summe von a + b 0 bis 2 beträgt und 2.80 bis 95   Grew.-%   Methylsiloxaneinheiten der Formel 
 EMI2.2 
 worin R'Hydroxylgruppen und/oder Methylreste bedeutet und c 1 oder 2 ist, besteht. 



   Beispiele für Reste R in den Aminoalkylsiloxaneinheiten   (1)   sind Methyl-, Äthyl-, Propyl-, tert. - -Butyl- und Hexylreste. In den nicht vollständig gehärteten Mischpolymerisaten müssen ausserdem Hydroxylgruppen und/oder Alkoxyreste, wie Methoxy-,   Äthoxy- und   Propoxyreste vorhanden sein. Die N-gebundenen Reste Q können gleich oder verschieden sein. 



   Beispiele für die Methylsiloxaneinheiten (2) sind solche der Formeln 
 EMI2.3 
 



   Die erfindungsgemäss verwendbaren Mischpolymerisate sind handelsübliche Produkte, die nach bekannten Verfahren hergestellt werden können, beispielsweise durch Mischhydrolyse und Mischkondensation oder durch Äquilibrierung von aminoalkylsubstituierten Aminoalkylpolysiloxanen mit Dimethylpolysiloxanen in Gegenwart eines alkalischen Äquilibrierungskatalysators. 



   Ein bevorzugtes Herstellungsverfahren ist in der USA-Patentschrift Nr. 3, 355, 424 beschrieben, nach dem entsprechende molare Mengen von   (Polyaminoalkyl)-Alkoxysilanen   der Formel   Q2N (CH SiRa (OR) 3,    mit einem üblichen Dimethylpolysiloxan, das nachweisbareMengen an Si-gebundenen Hydroxylgruppen enthält, z. B. 1 bis 5   Gel.-%   
 EMI2.4 
 vermischt werden. Die zur Bildung neuer Siloxanbindungen führende Reaktion verläuft nach folgendem Schema : 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 setzung gebildete Alkohol kann durch Destillation entfernt werden, damit die Bildung des gewünschten Mischpolymerisats sichergestellt ist.

   Es ist anzunehmen, dass das gebildete Mischpolymerisat noch unreagierte   (OR*)-und/oder (OH)-Gruppen   enthält, deren Menge von den Relativmengen der Reaktions- 
 EMI2.7 
 die kontrollierte Menge des so zugefügten Wassers wird auch die Menge dieser in dem Mischpolymerisat verbleibenden Reste gesteuert. In gleicher Weise können überschüssige OH-Gruppen zur Weiterkondensation veranlasst werden, beispielsweise durch Erhitzen des Mischpolymerisats. Gegebenenfalls kann auch der entweder bei der Umsetzung oder bei der nachfolgenden Hydrolyse gebildete Alkohol ganz oder teilweise in dem Reaktionsprodukt gelassen werden. 



   Die   Mischpolymerisatbeschichtung   liegt in Form eines stabilen Materials vor, das auf der darunterliegenden Oberfläche der Schneidfläche haftet. Der verwendete Ausdruck "mindestens teilweise 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> istMischpolymerisatformulierung
<tb> Reaktionspartner <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> 
<tb> Gew. <SEP> Dimethylpolysiloxan <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> so <SEP> 33 <SEP> 30-35 <SEP> 35
<tb> Gew.-% <SEP> Dimethylpolysiloxan <SEP> Nr.2 <SEP> 10 <SEP> 10 <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> 8 <SEP> 10
<tb> Gew.-Dimethylpolysiloxan <SEP> Nr. <SEP> S---35-- <SEP> 
<tb> Gew.-% <SEP> H2N(CH2)2NH(CH3) <SEP> Si <SEP> (OCH3) <SEP> 3 <SEP> 10 <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 5
<tb> Gew.-% <SEP> Isopropylalkohol <SEP> (Lösungsmittel) <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 15
<tb> Gew.

   <SEP> -0/0 <SEP> Erdölfraktion, <SEP> Siedebereich
<tb> 175 <SEP> - <SEP> 2100C <SEP> ("Stoddard <SEP> solvent") <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 35 <SEP> 35
<tb> 
 
 EMI3.3 
    l : DimethylpolysiloxanNr. 2 :   Dimethylpolysiloxan der Formel   HO [- (CH SiO-] nH,   das durch Destillation von cyclischen
Polymeren befreit   wurde ; Viskosität : 80 cSt/250C.   



   Nr. 3 : Dimethylpolysiloxan der Formel HO[-(CH3)2SiO-]nH; Viskosität: 16000 cSt/25 C. 



   Die Reaktionsprodukte wurden anschliessend in Toluol unter Bildung von 5   gew. -1oigen   Lösungen des Mischpolymerisats gelöst und auf eine unbeschichtete, rostfreie, zweischneidige Sicherheitsrasierklinge aus Stahl gesprüht, die vorher durch ein Methylchloroformdampfverfahren entfettet worden war, mit an- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 schliessender chemischer Reinigung durch eine alkoholische, gesättigte   Kaliumhydroxydlösung   zur Ent- fettung von oxydierten Schleifrückständen. Nach dem Aufsprühen wurde das Lösungsmittel durch Er- hitzen der beschichteten Klingen für 15 min auf   1000C   entfernt. 



   Dann wurde die aufgesprühte Beschichtung etwa 2 h bei   250C   und einer relativen Luftfeuchtigkeit   von 521o   zum Härten stehengelassen. Die Dicke der Schicht nahm allgemein von der Kante weg zu ; un- ter 600facher Vergrösserung konnte eine Serie von fünf Interferenzstreifen neben der Kante beobach- tet werden. 



   Die beschichteten Klingen wurden mittels eines Schneidkraftanalysators getestet, in dem ein Span- nungsmesser und ein Registriergerät vorhanden waren zur Messung der Kraft, die zum Zerschneiden von   Nylonfasern   von 0, 1 und 0, 15 mm Durchmesser erforderlich ist. Die Klingen wurden in einer Einspann- vorrichtung in einem Schneidwinkel von 200 befestigt. Die Fasern wurden in eine verschiebbare Klem- me gespannt, die die Fasern mit konstanter Geschwindigkeit mit   der Schneidfläche in Berührung   brach- te. Zuerst wurden fünf Anfangsschnitte auf 0, 1 mm-Fasern ausgeführt, um das optimale Abziehen der
Beschichtung   zu erreichen. Anschliessend wurden   drei Schnitte auf 0,   1 mm - Fasern und   drei auf 0, 15 mmFasern vorgenommen. Alle Schnitte wurden an derselben Stelle der Schneidfläche durchgeführt.

   Fünf
Stellen pro Klinge wurden ausgewertet, und der Durchschnittswert von 15 Schnitten wurde als die
Schneidkraft registriert. Die beschichteten Klingen wurden dann durchschnittlich viermal zur Rasur eines menschlichen Bartes verwendet. Danach wurde die Schneidkraft erneut analysiert. Zum Vergleich wurden dieselben Prüfungen mit einer handelsüblichen Klinge desselben Typs mit einer Polytetrafluor- äthylenbeschichtung vorgenommen.

   Die Ergebnisse (Durchschnittswert) sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Schneidkraft <SEP> in <SEP> g
<tb> Klinge <SEP> mit <SEP> Vor <SEP> dem <SEP> Rasieren <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Rasieren
<tb> Klinge <SEP> mit
<tb> Mischpolymerisatbeschichtung <SEP> 0, <SEP> 1mm <SEP> 0, <SEP> 15mm <SEP> 0, <SEP> 1mm <SEP> 0, <SEP> 15mm <SEP> 
<tb> A <SEP> 7,78 <SEP> 13,75 <SEP> 8,73 <SEP> 13,73
<tb> B <SEP> 7,91 <SEP> 12,82 <SEP> 9, <SEP> 80 <SEP> 14, <SEP> -93 <SEP> 
<tb> C <SEP> 8,20 <SEP> 12,28 <SEP> 8,60 <SEP> 13,27
<tb> D <SEP> 7,91 <SEP> 12,35 <SEP> 10,40 <SEP> 16,94
<tb> E <SEP> 7,31 <SEP> 11,76 <SEP> 8,87 <SEP> 13,53
<tb> F <SEP> 8,87 <SEP> 12, <SEP> 12 <SEP> - <SEP> - <SEP> 
<tb> Polytetrafluoräthylen <SEP> 8, <SEP> 59 <SEP> 13, <SEP> 11 <SEP> 8,67 <SEP> 13, <SEP> 13 <SEP> 
<tb> 
 
Im Vergleich zu der Kraft von 30 g, die erforderlich ist,

   um eine 0, 15 mm-Faser mit einer unbeschichteten, rostfreien Stahlklinge zu durchschneiden, zeigen diese Ergebnisse die durch die erfindungs-   gemässe Beschichtung   verursachte Reibungsverminderung, die ausserdem diesbezüglich günstig gegenüber den handelsüblichen beschichteten Klingen abschneidet. 



   Beispiel2 :GemässdemimBeispiel1beschriebenenVerfahrenwurdenweitereMischpolymerisate mit jeweils 10 Gew.-% der angeführten Aminoalkylsiloxaneinheiten hergestellt. Die Art der Herstellung war dieselbe mit der Ausnahme, dass das Toluol-Wasser-Gemisch während des Erhitzens unter Rückfluss azeotrop entfernt wurde.

   Die Reaktionspartner sind in der folgenden Tabelle aufgeführt : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Mischpolymerisatformulierung
<tb> Reaktionspartner <SEP> ABC
<tb> Gew.-% <SEP> Dimethylpolysiloxan <SEP> Nr.1 <SEP> 30 <SEP> 15 <SEP> 15
<tb> Gew.-% <SEP> DimethylpolysiloxanNr. <SEP> 2 <SEP> 15 <SEP> 15 <SEP> 15
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> Dimethylpolysiloxan <SEP> Nr.3 <SEP> - <SEP> - <SEP> 15
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> Dimethylpolysiloxan <SEP> Nr.4 <SEP> - <SEP> 15 <SEP> Gew.-% <SEP> H2N <SEP> (CH2)2NH(CH2)3Si(OCH3)3 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5
<tb> Toluol <SEP> 50 <SEP> 50 <SEP> 50
<tb> 
 
Nr.   l-entsprach Nr. l   im Beispiel 1. 



   Nr. 2-entsprach Nr. 2 im Beispiel 1. 



   Nr. 3 - Dimethylpolysiloxan der Formel   HO [- (CH SiO-] nH ; Viskosität :   2400 cSt/250C. 



    I Nr. 4 - Dimethylpolysiloxan   der Formel HO[-(CH3)2SiO-]nH; Viskosität: 3700   cSt/250C.   



   Der vorher beschriebene Rasierklingentyp wurde mit den Mischpolymerisaten durch Eintauchen und Aufsprühen aus einer 51eigen Lösung beschichtet. Nach dem Härten, wie im Beispiel 1 beschrie- ben, wurden die Klingen wie zuvor getestet. Die Ergebnisse werden nachstehend von den durch Eintau- chen und   Aufsprühen   beschichteten Klingen getrennt aufgeführt. 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> 



  Schneidkraft <SEP> in <SEP> g
<tb> Vor <SEP> dem <SEP> Rasieren <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Rasieren
<tb> Tauchbeschichtet <SEP> in <SEP> 
<tb> 5 <SEP> gew.-% <SEP> iger <SEP> Lösung <SEP> aus <SEP> : <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> mm
<tb> Mischpolymerisat <SEP> A <SEP> 9, <SEP> 26 <SEP> 13,33 <SEP> 10, <SEP> 17 <SEP> 15,32
<tb> Mischpolymerisat <SEP> B <SEP> 8,98 <SEP> 14,02 <SEP> 10,76 <SEP> 17, <SEP> 16 <SEP> 
<tb> Mischpolymerisat <SEP> C <SEP> 9, <SEP> 19 <SEP> 14,28 <SEP> 12,03 <SEP> 18, <SEP> 00
<tb> Schneidkraft <SEP> in <SEP> g
<tb> Vor <SEP> dem <SEP> Rasieren <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> Rasieren
<tb> Sprühbeschichtet <SEP> in
<tb> 5 <SEP> gew. <SEP> -%iger <SEP> Lösung <SEP> aus <SEP> :

   <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> mm <SEP> 
<tb> Mischpolymerisat <SEP> A <SEP> 8,20 <SEP> 12,09 <SEP> 10,03 <SEP> 16,02
<tb> Mischpolymerisat <SEP> B <SEP> 8,32 <SEP> 12,37 <SEP> 9,90 <SEP> 15,50
<tb> Mischpolymerisat <SEP> C <SEP> 9,05 <SEP> 13,21 <SEP> 9,24 <SEP> 13,71
<tb> 
 
Wie die Mischpolymerisatbeschichtungen gemäss Beispiel 1, zeigen auch die oben angeführten Mischpolymerisatbeschichtungen eine signifikante Herabsetzung der Reibungskraft, die für die Klingen zum Zerschneiden der Fasern notwendig ist. Diese Verminderung der Reibungskraft äussert sich in einer gesteigerten Bequemlichkeit beim Rasieren. 



     Beispiel 3 :   Zur Demonstration der Haltbarkeit der erfindungsgemässen Beschichtungen wurden die mit den angegebenen Mischpolymerisaten sprühbeschichteten Klingen durch wiederholtes Durchschneiden von 0, 15 mm-Nylonfäden an derselben Stelle der Klinge bis zum Versagen (Faden wird nicht mehr durchschnitten) geprüft. Die für jeden Schnitt erforderliche Kraft wurde registriert, und auf diese Weise wurde das fortlaufende Verhalten der Beschichtung beobachtet. Zum Vergleich wurde eine handelsübliche, mit Polytetrafluoräthylen beschichtete rostfreie Stahlklinge derselben Behandlung unterzogen. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Aufeinanderfolgende <SEP> Schnitte
<tb> Angabe <SEP> der <SEP> Schnitte <SEP> Schneidkraft <SEP> in <SEP> g
<tb> Klinge <SEP> beschichtet <SEP> mit <SEP> bis <SEP> zum <SEP> Versagen <SEP> beim <SEP> Versagen
<tb> Mischpolymerisat <SEP> F <SEP> - <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 431 <SEP> 16,9
<tb> Mischpolymerisat <SEP> A <SEP> - <SEP> Beispiel <SEP> 2 <SEP> 420 <SEP> 18,7
<tb> Mischpolymerisat <SEP> B <SEP> - <SEP> Beispiel <SEP> 2 <SEP> 333 <SEP> 19, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Mischpolymerisat <SEP> C <SEP> - <SEP> Beispiel <SEP> 2 <SEP> 481 <SEP> 16,3
<tb> Polytetrafluoräthylen <SEP> 300 <SEP> 17, <SEP> 9
<tb> Beschichtet <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> der
<tb> USA-Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 2, <SEP> 937, <SEP> 976 <SEP> 23-166 <SEP> 15,6-25, <SEP> 5
<tb> Beschichtet <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 5 <SEP> der
<tb> USA-Patentschrift <SEP> Nr.

   <SEP> 2,937, <SEP> 976 <SEP> 34-117 <SEP> 15,9-23, <SEP> 6
<tb> 
 
Diese Aufstellung demonstriert die Haltbarkeit der erfindungsgemässen Mischpolymerisatbeschichtungen. Wie aus dem Vergleich mit den Beschichtungen gemäss Beispiel 1 und 5 der USA-Patentschrift Nr. 2, 937, 976 ersichtlich, sind die erfindungsgemässen Mischpolymerisatbeschichtungen besser als die bekannten, polymere Organosiliciumverbindungen enthaltenden Beschichtungen. Während dort ein allmähliches Abnutzen des Films eintritt, geht aus der Schneidkraftanalyse klar hervor, dass sogar beim Schneidversagungspunkt die Mischpolymerisatbeschichtungen noch vorhanden sind und für die Gleitfähigkeit sorgen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zusammensetzung auf Basis von polymeren Organosiliciumverbindungen zur Verwendung als Haftbeschichtung der Schneidflächen von Schneidwerkzeugen, insbesondere für dünne Schneidflächen aus unlegiertem oder rostfreiem Stahl in   Sicherheitsrasierklingen,   dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem mindestens teilweise gehärteten   Organosiloxanmischpolymerisat   aus
1. 5 bis 20   Gew. -0/0   Aminoalkylsiloxaneinheiten der Formel 
 EMI6.2 
 
 EMI6.3 
 
 EMI6.4 
 worin RI Hydroxylgruppen und/oder Methylreste bedeutet und c 1 oder 2 ist, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das Organosiloxanmischpolymerisat als Aminosiloxaneinheiten (1) solche der Formel EMI6.5 enthält, worin R Alkylreste mit 1 bis 6 C-Atomen, Y Hydroxylgruppen und/oder Alkoxyreste mit 1 bis 3 C-Atomen bedeuten, a 0 oder 1, b 0 oder 1 ist und die Summe von a + b 0 bis 2 beträgt. <Desc/Clms Page number 7>
    3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Organosiloxanmischpolymerisat als Aminosiloxaneinheiten (1) solche der Formel EMI7.1 enthält, worin R Alkylreste mit 1 bis 6 C-Atomen, Y Hydroxylgruppen und/oder Alkoxyreste mit 1 bis i 3 C-Atomen bedeuten, a 0 oder 1, b 0 oder 1 ist und die Summe von a + b 0 bis 2 beträgt.
    4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Organosiloxan- mischpolymerisat als Aminosiloxaneinheiten (1) solche der Formel EMI7.2 enthält, worin R Alkylreste mit 1 bis 6 C-Atomen, Y Hydroxylgruppen und/oder Alkoxyreste mit 1 bis 3 C-Atomen bedeuten, a 0 oder 1, b 0 oder 1 ist und die Summe von a + b 0 bis 2 beträgt. EMI7.3 mischpolymerisat aus 1. 10 Gew. -0/0 Aminosiloxaneinheiten der Formel H2NCH2CH2NH9CH3) 2SiO3/2 und 2.90 Gew.-% methylsiloxaneinheiten der Formel (CHSiO besteht und mit (CH) SiO-Einheiten endblockiert ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI7.4 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 420 <SEP> 908 <SEP> GB-PS <SEP> 891 <SEP> 086 <tb> DT-AS <SEP> 1118 <SEP> 650 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 937 <SEP> 976 <tb> FR-PS <SEP> 1258836 <SEP> <tb>
AT128770A 1969-02-12 1970-02-12 Zusammensetzung zur Verwendung als Haftbeschichtung für dünne Schneidflächen AT294518B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US79877069A 1969-02-12 1969-02-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT294518B true AT294518B (de) 1971-11-25

Family

ID=25174220

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128770A AT294518B (de) 1969-02-12 1970-02-12 Zusammensetzung zur Verwendung als Haftbeschichtung für dünne Schneidflächen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT294518B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69431456T2 (de) Langkettige alpha-acetylenische Alkohole als Inhibitoren für die Hydrosilylierungsreaktion; deren Anwendung in stabilen, härtbaren Siliconzusammensetzungen
US3574673A (en) Coated cutting edges
DE69318118T2 (de) Haftungregulierendes Siliconsystem und seine Anwendung in härtbare nicht-haftende Zusammensetzungen
DE3876368T2 (de) Haertbare polysiloxanzusammensetzung.
DE3820294C1 (de)
DE3810140C1 (de)
DE1118650B (de) Sicherheitsrasierklinge und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2230839B2 (de) Grundlermittel auf der Basis von Titanchelaten und Alkylsillkaten in Lösungsmitteln
DE1237718B (de) Trenn- und Entformungsmittel
DE2838495C3 (de) Pigmentfreie wäßrige Überzugsmasse und ihre Verwendung
DE69106662T2 (de) Oberflächenbehandlungsmittel und oberflächenbehandelter EPDM-Gegenstand.
AT294518B (de) Zusammensetzung zur Verwendung als Haftbeschichtung für dünne Schneidflächen
DE3533350A1 (de) Organopolysiloxane und diese enthaltende aushaertbare organopolysiloxanzubereitung
DE60116679T2 (de) Verwendung von (Per)fluorpolyetherderivaten in der Behandlung von Substraten mit niedriger Oberflächenenergie
DE1545040A1 (de) Schneidenueberzug fuer Rasierklingen und Verfahren zur Herstellung der UEberzugssubstanz sowie zu deren Aufbringung auf die Rasierklingen
DE2412951A1 (de) Adhaesionspromotor und daraus hergestellte grundierzubereitungen
DE1570912A1 (de) Hochtemperaturbestaendige polymere Cyclodisilazane und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2006431C3 (de) Verwendung von OrganosJloxartmischpolymerisat als Beschichtungsmittel für dünne Schneidflächen aus Metall an Gebrauchsgegenständen
DE2321744B2 (de) Bitumenmassen
DE2006431B2 (de) Verwendung von Organosiloxanmischpolymerisat als Beschichtungsmittel für dünne Schneidflächen aus Metall an Gebra uchsgegenständen
CH642844A5 (de) Schweisshemmende und/oder desodorierende zusammensetzungen.
DE1694938B2 (de) Überzugsmittel auf der Grundlage von Organopolysiloxanmischungen und Verwendung derselben
DE2509620B2 (de) Verfahren zum Herstellen von klebrige Stoffe abweisenden Überzügen und Mittel zu dessen Durchführung
DE1545023C3 (de) Schneidenüberzug für eine Sicherheitsrasierklinge
EP0017958A1 (de) Zubereitung zur abhäsiven Beschichtung von Backblechen, Backformen, Pfannen, Metalltöpfen und dergleichen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee