AT293593B - Zündvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase - Google Patents

Zündvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase

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AT293593B
AT293593B AT254969A AT254969A AT293593B AT 293593 B AT293593 B AT 293593B AT 254969 A AT254969 A AT 254969A AT 254969 A AT254969 A AT 254969A AT 293593 B AT293593 B AT 293593B
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Bosch Gmbh Robert
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zündvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase 
Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase mittels einer an mindestens ein Piezoelement angeschlossenen Funkenstrecke, zu deren Zündung eine Schlagmasse auf den Kopf des Piezoelements aufschlägt, welche durch eine Schlagfeder bei Betätigung der Zündvorrichtung vom Zündergehäuse elastisch entkoppelt ist und durch die Kraft der Schlagfeder beschleunigt wird, nach Patent Nr. 287900. 



   Nach dem Patent Nr. 287900 sind solche Zündvorrichtungen derart ausgebildet, dass das Piezoelement an seiner, der Schlagmasse abgewandten Stirnseite auf einer Abstützmasse ruht, welche zur Erzeugung eines Zündfunkens mit anschliessender Nachentladung durch einen stets gleichen Druckimpuls im Piezoelement mit steilem Druckanstieg und flacherem Druckabfall über ein elastisches Glied vom Zündergehäuse entkoppelt ist. Diese Zündvorrichtung ist ferner mit einer Rückstellfeder ausgerüstet, welche durch das Schlagorgan beim Aufschlagen auf den Kopf des Piezoelements gespannt wird und die danach Schlagorgan und Betätigungstaste in die Ruhelage zurückbewegt. 



   Bei derart aufgebauten Zündvorrichtungen ergeben sich jedoch im Betrieb durch das Spannen der Rückstellfeder Nachteile, da die hiezu benötigte zusätzliche Energie durch eine verhältnismässig grosse Schlagmasse und durch eine entsprechend stärkere Schlagfeder erzeugt werden muss ; dies erfordert eine schwere und kräftige Konstruktion der ganzen Zündvorrichtung. Hinzu kommt ferner, dass die vorgesehene genaue Abstimmung von Schlagorgan und beiden gegeneinander wirkenden Federn zur Erzeugung der erforderlichen kinetischen Energie im Schlagorgan nur schwer zu erreichen ist. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Masse des Schlagorgans und die Kraft der Schlagfeder zu reduzieren, indem durch geeignete Anordnung der Rückstellfeder diese nicht mehr durch das Schlagorgan gespannt wird. Auf diese Weise soll eine möglichst leichte und einfach abzustimmende Zündvorrichtung geschaffen werden, welche mit geringer Kraft von Hand betätigt werden kann. 



   Nach der Erfindung wird dies nun bei Zündvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass eine Rückstellfeder konzentrisch zur Schlagfeder angeordnet und zwischen der Drucktaste und einem Gehäuseansatz der Zündvorrichtung eingespannt ist, wogegen die Schlagfeder zwischen der Drucktaste und der Schlagmasse eingesetzt ist. 



   Durch diese Anordnung werden Schlag-und Rückstellfeder durch Herunterdrücken der Drucktaste zunächst gleichzeitig gespannt, dann wird das Schlagorgan durch die Drucktaste ausgerastet und durch die sich entspannende Schlagfeder beschleunigt auf den Kopf der Piezoelemente geschlagen. Beim Loslassen der Drucktaste drückt die gespannte Rückstellfeder sodann die Drucktaste mit dem Schlagorgan in ihre Ruhestellung zurück. 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der   erfindungsgemässen   Zündvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase veranschaulicht. Es zeigen die   Fig. l,   2 und 3 eine piezoelektrische Zündvorrichtung für Gasgeräte in Ruhestellung bzw. mit heruntergedrückter Drucktaste und ausgerastetem Schlagbolzen und schliesslich beim Aufschlag des Schlagbolzens auf die Piezoelemente 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 jeweils im Mittelschnitt ; Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Zündvorrichtung, bei welcher die Schlageinrichtung und die Piezoelemente als zwei voneinander getrennt angeordnete Bauteile ausgebildet sind, teilweise im Mittelschnitt. 



   Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten piezoelektrischen Zündvorrichtung ist das hülsenförmige   Metallgehäuse --10-- an   beiden Enden mit einem Aussengewinde versehen, auf welche je eine Kunststoffkappe --11 und 12--aufgeschraubt ist. Auf der Innenseite der Kappe welche den Gehäuseboden der Zündvorrichtung bildet, liegt ein Gummiring--13--, der einen Amboss 
 EMI2.1 
 einem zylindrischen Ansatz --15a-- der Isolierhülse --15--, der durch einen Ausschnitt --10a-im Gehäuse --10-- radial nach aussen hindurchragt, befindet sich ein Hochspannungsanschluss   --18-- für   eine nicht dargestellte Zündfunkenstrecke eines Gasgerätes.

   Der Hochspannungsanschluss - wird durch eine Madenschraube --19-- gebildet, die teilweise in eine Gewindebohrung --20-- im Ansatz --15a-- der Isolierhülse --15-- eingeschraubt ist und die über eine Kontaktfeder --21-- an eine zwischen beide Piezoelemente--16--eingesetzte Kontaktscheibe   - 22-- hochspannungsseitig   angeschlossen ist. Die   Isolierhülse--15--schliesst   oben mit einem bis an die Innenwand des   Gehäuses-10-reichenden   flanschartigen Ansatz-15b-ab, der einerseits zur Führung der   Isolierhülse --15-- dient   und anderseits zur Festlegung der   Isolierhülse-15-in   axialer Richtung über einen Gummiring--23--gegen eine Metallscheibe--24--elastisch abgestützt ist, die an einem Gehäuseabsatz --10b-- an der Innenseite des Gehäuses --10-- anliegt.

   Die   Metallscheibe--24--hat   in der Mitte eine Öffnung, durch die der vordere Teil eines auf dem oberen 
 EMI2.2 
 ist mit einer weiteren   Ringwand --35-- im   oberen Abschnitt des   Gehäuses --10-- der   Zündvorrichtung geführt. Sie ragt mit ihrem oberen Abschnitt durch eine Öffnung der Plastikkappe --12-- und ist nach oben durch ein   Kunststoffhütchen--36--abgeschlossen.   



   Die   Rückstellfeder --29-- ist koaxial   zur Schlagfeder--28--angeordnet und zwischen der   Drucktaste --27-- und   dem auf dem   Gehäusebund-10c-aufliegenden Tragring-31-   eingesetzt, während die Schlagfeder --28- zwischen der Drucktaste --27-- und einem Ansatz --26b-- des Schlagbolzens --26-- eingesetzt ist. Beide   Federn-28   und 29-sind durch die 
 EMI2.3 
 Masseverbindung zwischen dem dem Schlagbolzen--26--zugewandten Ende des oberen   Piezoelements--16--und   dem Gehäuse --10-- der Zündvorrichtung ist über den Schlagkopf --25-- und die Metallscheibe--24--hergestellt. 



   Bei Betätigung der Zündvorrichtung durch Herunterdrücken der Drucktaste --27-- von Hand werden zunächst die   Schlagfeder --28-- und   die   Rückstellfeder --29-- gleichzeitig   gespannt. 



  Sobald die untere Kante--32a--der Ringwand--32--auf den Abrutschsteg --30b-- der Rastzungen--30--gelangt und beim weiteren Herunterdrücken der Drucktaste --27-- über den Abrutschsteg--30b--hinweggleitet, werden die   Rastzungen --30-- nach   aussen gespreizt, so dass die   Nasen--30a--am   unteren Rand des Schlagbolzens--26--ausrasten und diesen freigeben 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 (Fig. 2). Der   Schlagbolzen --26-- schnellt   nun durch die sich entspannende   Schlagfeder-28--   beschleunigt nach unten, wo er auf den   Schlagkopf-25-der Piezoelemente-16-aufschlägt   (Fig. 3).

   Durch den dabei auf die   Piezoelemente-16-ausgeübten   Druckimpuls schlagen nun gemäss dem Patent Nr. 287900 zunächst ein oder mehrere Funken an der Funkenstrecke über, an die sich eine Nachentladung entgegengesetzter Polarität anschliesst. Beim Loslassen der   Drucktaste --27-- kehrt   diese durch die gepsannte   Rückstellfeder-29-in   ihre Ruhelage zurück. Dabei zieht sie mit ihrer 
 EMI3.1 
 Armatur eines Gasgerätes getrennt voneinander angeordnete vorjustierte Bauteile auszubilden. Fig. 4 zeigt eine solche Lösung, bei der die   Drucktaste-27--,   der Schlagbolzen-26-, der Rastzungenring-30'--, die   Spannfeder --28-- und   die   Rückstellfeder --29-- in   eine an beiden Enden umgebördelte   Blechhülse --40-- eingesetzt   sind.

   An der   Blechhülse --40-- sind   zwei   Haltewinkel --41-- festgeschweisst,   mit denen der komplette   Bauteil --42-- durch   Schrauben 
 EMI3.2 
    -43-- an der--24-- und   den Kontaktteilen--17, 22, 25--in einen oben umgebördelten   Blechtopf--45--   eingesetzt, wobei der Hochspannungsanschluss --18-- aus einer nicht erkennbaren Öffnung in der Wand des   Blechtopfes-45-herausragt.   Auch dieser   Bauteil --47-- ist   mit zwei Haltewinkeln   --48-- versehen,   vermittels welcher er mit   Schrauben --49-- an   einem   Tragteil --46-- innerhalb   der   Armatur --44-- leicht   auswechselbar befestigt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zündvorrichtung zur Enflammung brennbarer Gase mittels einer, an mindestens ein Piezoelement angeschlossenen Funkenstrecke, zu deren Zündung eine Schlagmasse auf den Kopf des Piezoelements aufschlägt, welche durch eine Schlagfeder bei Betätigung der Zündvorrichtung vom Zündergehäuse elastisch entkoppelt ist und durch die Kraft der Schlagfeder beschleunigt wird, nach Patent Nr.

   287900, bei welcher das Piezoelement an seiner, der Schlagmasse abgewandten Stirnseite auf einer Abstützmasse ruht, welche zur Erzeugung eines Zündfunkens mit anschliessender Nachentladung durch einen stets gleichen Druckimpuls mit steilem Druckanstieg und flacherem Druckabfall über ein 
 EMI3.3 
 Rückstellfeder (29) konzentrisch zur Schlagfeder (28) angeordnet und zwischen einer Drucktaste (27) und einem Gehäuseansatz (lOc) der Zündvorrichtung eingespannt ist, wogegen die Schlagfeder (28) zwischen der Drucktaste (27) und der Schlagmasse (26) eingesetzt ist. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Schlagbolzen ausgebildete Schlagmasse (26) in Ruhelage mit dem oberen Ende auf einer Stützschulter (34) der Drucktaste (27) aufliegt und in einem Ansatz (34a) der Stützschulter (34) geführt ist. EMI3.5 Schlagbolzen (26) durch die aus Kunststoff bestehende Drucktaste (27) gegen das Gehäuse (10) der Zündvorrichtung isoliert ist. EMI3.6 Masseverbindung das dem Schlagbolzen (26) zugewandte Ende des oberen Piezoelements (16) über einen Schlagkopf (25) und eine im Gehäuse (10) eingelegte Metallscheibe (24) mit dem Gehäuse (10) der Zündvorrichtung elektrisch leitend verbunden ist. EMI3.7 Metallscheibe (24) an einen Absatz (lOb) an der Innenseite des Gehäuses (10) anliegt und dass der vordere Teil des Schlagkopfes (25) durch eine Öffnung der Metallscheibe (24) hindurchragt.
    EMI3.8 Piezoelemente (16) und Schlagkopf (25) in eine Isolierhülse (15) eingesetzt sind, welche an ihrer oberen Stirnfläche durch einen Gummiring (23) gegen die Metallscheibe (24) elastisch abgestützt ist.
    7. Zündvorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Gummiring (23) auf einem bis an die Innenwand des Gehäuses (10) reichenden, flanschartigen Ansatz (15b) der Isolierhülse (15) aufliegt. EMI3.9 <Desc/Clms Page number 4> Schlageinrichtung und die Piezoelemente als zwei voneinander getrennt angeordnete, vorjustierte Bauteile (42 und 47) ausgebildet sind (Fig. 4). EMI4.1 der Schlageinrichtung aus einer an beiden Enden umgebördelten Blechhülse (40) besteht, in welche eine Drucktaste (27), ein Schlagbolzen (26), ein Rastzungenring (30') sowie die Spannfeder (28) und die Rückstellfeder (29) eingesetzt sind.
    EMI4.2 (47) der Piezoelemente aus einem oben umgebördelten Blechtopf (45) besteht, in welchen die Piezoelemente (16) mit einer Isolierhülse (15), einem Amboss (14), einer Metallscheibe (24) und Kontaktteilen (17,22, 25) eingesetzt sind.
AT254969A 1967-02-11 1969-03-14 Zündvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase AT293593B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0091158 1967-02-11
DE19681729890 DE1729890A1 (de) 1968-03-16 1968-03-16 Zuendvorrichtung zur Entflammung brennbarer Gase

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