AT292993B - Einrichtung zum heben und senken von lasten, insbesondere von gleitschalungen im bauwesen - Google Patents

Einrichtung zum heben und senken von lasten, insbesondere von gleitschalungen im bauwesen

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AT292993B
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lifting
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climbing
clamping
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Heinz Lehmann Kg
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Description


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  Einrichtung zum Heben und Senken von Lasten, insbesondere von Gleitschalungen im Bauwesen 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Heben und Senken von Lasten, insbesondere von Gleitschalungen im Bauwesen. 



   Zum Heben und Senken von Lasten, insbesondere bei Gleitschalungen im Bauwesen, sind sogenannte
Klettergeräte mit Zeitplansteuerung bekanntgeworden. Diese an Stangen angebrachten Klettergeräte bestehen im wesentlichen aus oberem und unterem Klemmkopf, die die Stangen umschliessen. Jeder der Klemmköpfe weist innerhalb   seines Gehäuses durch Federdruck   beaufschlagte Klemmorgane auf, die zur Erzielung des Reibungsschlusses zwischen Kletterstange und Klemmkopf dienen. Die Klemmköpfe werden beim Senken oder Klettern durch Lösezylinder pneumatisch oder hydraulisch gelöst. Neben diesen   Lösezylindern   sind je Kletterstange paarweise angeordnete Arbeitszylinder vorgesehen, die mittels jochartiger Halterungen miteinander verbunden sind. 



   Der Nachteil der bisherigen Klettergeräte besteht darin, dass die Lastübemahme besonders bei grösseren Lasten von einem Klemmkopf zum andern nur unzureichend gelöst ist, wodurch der praktische Einsatz nur bedingt möglich ist. Weiterhin ist bei den bisherigen Einrichtungen nur ein unvollkommener Synchronlauf von mehreren gleichzeitig arbeitenden Geräten möglich. 



   Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden und ein einwandfreies Funktionieren der Klettergeräte bei Erweiterung des Anwendungsgebietes derselben zu erreichen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Klettergerät zu entwickeln, das eine einwandfreie Lastübemahme beim schrittweisen Senken von Lasten vom oberen auf den unteren Klemmkopf und umgekehrt garantiert und bei Gewährleistung eines Synchronlaufes mehrerer gleichzeitig arbeitender Einrichtungen beliebige Hübe zum Heben und Senken von Lasten innerhalb bestimmter Grenzen ermöglicht. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass eine an sich bekannte Zeitplansteuerung mit Zeitgebern mehrere Arbeitszylinder steuert. Die Arbeitszylinder sind mit einem Differentialkolben und zwei als Einschraubpatronen ausgebildeten Flüssigkeitsstrombegrenzungsventilen, die in ihrem Gehäuse einen Hydrostaten mit Rückschlagventil aufweisen, versehen. Weiterhin ist jeder Klemmkopf mit einem einschraubbaren Lösezylinder ausgerüstet, in dem ein Ringkolben angeordnet ist. Im Kolben des Rückschlagventils befindet sich eine auswechselbare Dosierdrossel. 



   Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch das Klettergerät im wesentlichen eine Mechanisierung von Montagevorgängen in der Bauindustrie und den angrenzenden Industriezweigen möglich ist. Es ergeben sich, insbesondere durch die günstige Steuerung, die Gewährleistung eines Synchronlaufes und die sichere   Lastübemahme   von einem Klemmkopf auf den andern, auch bei grösseren Lasten neue TechnologieninderBauindustrie, die die bisher erforderlichen Bauzeiten erheblich verkürzen. Durch das geringe Leistungsgewicht der gesamten Einrichtung ergeben sich weiterhin gute Transportmöglichkeiten und geringe Transportkosten. 



   DieEinrichtung ist universell einsetzbar und nicht an spezielle Bauten oder Technologien gebunden.
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläutert. 

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 Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Einrichtung mit beidseits der Klemmköpfe angeordneten Arbeitszylindem, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Klemmkopf mit eingeschraubtem Lösezylinder, Fig. 3 einen Schnitt durch einen Arbeitszylinder und Fig. 4 einen   z. B.   hydraulischen Funktionsschaltplan für   Auf-und Abwärtsklettern.   



   Die Einrichtung nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus den   Klemmköpfe   in 
 EMI2.1 
 che elektrisch, elektronisch, pneumatisch oder mechanisch erfolgen kann, steuerbar sind. 



   Die Verbindung der   Klemmköpfe     ; 2-   mit den   Arbeitszylindern --5 ; 6--   erfolgt am oberen Ende durch ein Joch --7--, in dessen beidseitig vorgesehenen Öffnungen die   Arbeitszylinder --5 ; 6--   mit   ihren Zylinderböden   gelenkig eingesetzt sind und am unteren Ende durch eineHalterung --8--, in deren
Augen die   Kolbenstange --9-- der Arbeitszylinder --5 ; 6--   eingreift. Die   Arbeitszylinder-5 ; 6-   sind in ihrem Innern mit einem Differentialkolben --10-- versehen und weisen an beiden Enden ihrer Hubräume Bohrungen --17-- zum Einsetzen von Flüssigkeitsstrombegrenzungsventilen --11-- auf, die als Einschraubpatrone ausgebildet sind. 



   Jedes Strombegrenzungsventil weist in seinem Gehäuse einen Hydrostaten auf, in welchem ein Rückschlagventil angeordnet ist. Im Kolben des Rückschlagventils befindet sich eine Vergaserdüse, die als Dosierdrossel die Ölstromstärke bestimmt. Der Hydrostat bewirkt durch Ablaufdrosselung ein konstantes Druckgefälle über der Vergaserdüse. Hiedurch ist die aus den Arbeitszylindern --5;6-- fliessende Ölmenge unabhängig von der anliegenden Last am Arbeitszylinder. Der Zufluss zu den Arbeitszylindem   - -5 ; 6--   ist durch die Wirkung des Rückschlagventils ungedrosselt möglich. Durch den Einsatz verschiedener Düsen sind verschiedene Durchflussmengen und dadurch verschiedene Hubgeschwindigkeiten der Arbeitszylinder --5,6-- erreichbar.

   Jeder der Klemmköpfe-1 ; 2- besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Gehäuse mit einer kegeligen Hauptbohrung, in welcher in bekannter Weise die Klemmbacken --12-- so angeordnet sind, dass sie durch die Wirkung einer Druckfeder --13-- in die kegelige Bohrung eingedrückt werden und sich dadurch mit ihrem Innendurchmesser an die Kletterstange --14-anlegen. Der Kegelwinkel der Hauptbohrung und der Klemmbacken --12-- ist so gewählt, dass bei Lasteintragung im Gehäuse Selbsthemmung auftritt, wodurch die Klemmwirkung eintritt. 
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Minimum reduziert werden. 



  5. Durch die vollkommene Verklemmung auf der Kletterstange --14-- ist ein Abwärtsfahren des unteren Klemmkopfes --2-- nicht mehr möglich, der obere   Klemmkopf --1-- ein-   schliesslich Last wird um den noch verbleibenden Hub   hg   =   tg   nach oben gefahren. Der Ge- samthub H =   h1   + h2 + hs = Tl = tl + t2 +   tg   ist ausgefahren und der Lastwechsel vom obe- ren auf den unteren Klemmkopf --2-- vollzogen. 



  6. Nach Ablauf der Zeit --T1-- schaltet ein   Zeitgeber-ZR-ein   Wegeventil, wodurch der obere Lösezylinder --3-- mit Drucköl beaufschlagt wird und den   Klemmkopf-l-löst.   
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 eine vollkommene Verklemmung erreicht ist. 



  10. Durch die vollkommene Verklemmung des oberen Klemmkopfes-l-auf der Kletterstan- ge --14-- ist ein Abwärtsbewegen desselben nicht mehr möglich, wodurch der untere Klemm- kopf --2-- um den noch verbleibenden Hub   hg   = t6 angehoben wird. Der Gesamthub
H =   h1   + h2 + hs = Ta   = t   +   tg   + t6 ist eingefahren und der Lastwechsel vom unteren auf den oberen   Klemmkopf --1-- ist   erfolgt. 



  11. Nach Ablauf der Zeit --T2-- gibt ein Zeitgeber --ZR4-- ein Signal, der untere Klemm- kopf --2-- wird gelöst und Ausgangsstellung wie unter 1. ist erreicht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Heben und Senken von Lasten, insbesondere von Gleitschalungen im Bauwesen, mit Zeitplansteuerung, bestehend im wesentlichen aus oberem und unterem Klemmkopf, die eine Kletterstange umschliessen, wobei jeder der Klemmköpfe innerhalb seines Gehäuses durch Federdruck beauf-   schlagte Klemmorgane zur Erzielung des Reibungsschlusses zwischen Kletterstange   und den Klemmköpfen besitzt und die Klemmköpfe pneumatisch oder hydraulisch betätigte Lösezylinder besitzen sowie je Kletterstange paarweise angeordnete Arbeitszylinder vorgesehen sind, die mittels jochartiger Halterungen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte Zeitplansteuerung mit Zeitgebern mehrere Arbeitszylinder (5, 6) steuert, wobei diese Arbeitszylinder mit einem Differentialkolben (10)

   und zwei als Einschraubpatronen ausgebildeten Flüssigkeitsstrombegrenzungsventilen (11), die in ihrem Gehäuse einen Hydrostaten mit einem Rückschlagventil aufweisen, versehen sind und jeder Klemmkopf (1, 2) mit einem einschraubbaren Lösezylinder (3, 4) ausgerüstet ist, in welchem ein Ringkolben (15) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Kolben desRückschlagventils eine auswechselbare Dosierdrossel befindet.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : CH-PS 438677 GB-PS 754318 DL-PS 43800
AT195168A 1967-03-04 1968-02-29 Einrichtung zum heben und senken von lasten, insbesondere von gleitschalungen im bauwesen AT292993B (de)

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