AT288520B - Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk - Google Patents

Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk

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AT288520B
AT288520B AT270469A AT270469A AT288520B AT 288520 B AT288520 B AT 288520B AT 270469 A AT270469 A AT 270469A AT 270469 A AT270469 A AT 270469A AT 288520 B AT288520 B AT 288520B
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reserve drive
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Landis & Gyr Ges Mit Beschraen
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Lebensdauer der Uhr. Es ist aber auch in diesem Falle erforderlich, neben dem Synchronlaufwerk als
Normalantrieb ein Ankerwerk als Reservelaufwerk vorzusehen. Um ein sicheres Anlaufen des
Reservelaufwerks bei einer Spannungsunterbrechung sicherzustellen, ist es notwendig, während des normalen Synchronlaufes der Uhr das Reservelaufwerk in bestimmten Zeitabständen für kurze Zeit anlaufen zu lassen. Damit wird verhindert, dass sich insbesonders bei der Hemmung das öl an den
Schmierstellen verdickt, was bei längerem Stillstand des Reservelaufwerks eintreten würde. Hiedurch wäre die Gefahr gegeben, dass das Reservelaufwerk im erforderlichen Fall nicht anlaufen würde.

   Für das regelmässige Anlaufenlassen ist jedoch ein Auslösemechanismus nötig, durch den ein Teil des
Kostenvorteils, der gegenüber Uhren mit ständig mitlaufendem Reservelaufwerk erzielt wurde, wieder verlorengeht. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung, die nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden und die Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk so auszubilden, dass der für die Gangreserve erforderliche Energiespeicher ein möglichst kleines, auf die erzielbare Laufzeit bezogenes Volumen hat, dass die Kosten des Reservelaufwerks spürbar niedriger liegen, als bei bekannten Lösungen, dass das Reservelaufwerk, wenn es nicht ständig mitläuft, ohne besondere Vorkehrungen jederzeit betriebsbereit ist und dass bei Antrieb durch das Reservelaufwerk eine Ganggenauigkeit erzielt wird, die mindestens so gross ist, wie die von bekannten Lösungen. 



   Die Erfindung setzt eine Synchronschaltuhr mit einem Reservelaufwerk, welches durch eine spannungsabhängige Schalteinrichtung,   z. B.   ein Unterspannungsrelais, erst bei einer bestimmten Verringerung der Netzspannung in Eingriff mit dem Antriebsmechanismus gebracht wird, als bekannt voraus, und sie ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass als Reservelaufwerk ein an sich bekannter, von einer Batterie gespeister, elektronisch gesteuerter Schwinger vorgesehen ist, der mittels einer Fortschaltfeder schrittweise ein Fortschaltrad antreibt, welches sonst während des Laufes des Synchronmotors durch eine von demselben betätigte Klinke angetrieben wird. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand zweier Beispiele näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch die Platinen mit den Komponenten des Synchron-und des Reservelaufwerks, gemäss dem ersten Beispiel, Fig. 2 einen Schnitt A-A aus Fig. 1 mit einer Draufsicht auf das Gesperre, das in Wirkverbindung mit dem Synchron-und dem Reservelaufwerk sowie der Abtriebswelle der Uhr steht, Fig. 3 ein Reservelaufwerk gemäss einem zweiten Beispiel. 



   In der beispielsgemässen Ausführung der Erfindung ist der Synchronmotor--l--über die Klemmen--2--an das Wechselstromnetz angeschlossen. Seine   Welle--3--treibt   über ein   Untersetzungsgetriebe--4, 5-- einen Exzenter--6--,   der eine   Fortschaltklinke--7--betätigt.   
 EMI2.1 
 zweite   Feder--11--dient   als Rückdrehsperre für das   Fortschaltrad--8--.   Das Fortschaltrad   - 3-treibt   über ein   Untersetzungsgetriebe--12, 13, 14, 15- die Abtriebswelle-16--,   auf die gemäss Beispiel eine   Zeitscheibe--17--aufgesetzt   ist, die ihrerseits zur Betätigung von nicht dargestellten Schaltern einen oder mehrere   Schaltreiter--18--trägt.   Die Getriebe--4, 5 bzw.

   12, 13, 14, 15-- laufen zwischen Platinen-19, 20, 21--. Zwischen den   Platinen-19, 20- läuft   
 EMI2.2 
 dem Fortschaltrad--8--in Eingriff. Die Spulenkombinationen--22--sind an den elektronischen   Oszillator --26-- über   die   Verbindungsdrähte --27-- angeschlossen.   Der Oszillator wird aus einer Batterie--28--gespeist, deren Stromkreis von einem   Schalter--29--eines   Unterspannungsrelais   --30--   unterbrochen werden kann.

   Das Unterspannungsrelais--30--liegt an der gleichen Spannung, wie der Synchronmotor Ein Arbeitskontakt--31--des Relais--30--liegt im Stromkreis des Synchronmotor
Die Funktion der Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk gemäss Erfindung ist nun folgende : Der Synchronmotor--l--liegt an Spannung, der   Kontakt--29--des Unterspannungsrelais--30-   ist geöffnet.

   Der Synchronmotor treibt über das Getriebe--4, 5-- den   Exzenter--6--,   die   Fortschaltklinke-7--,   das   Fortschaltrad --8-- und   das   Getriebe-12, 13, 14, 15-   die   Abtriebswelle --16-- mit   der   Zeitscheibe--17--.   Da der   Kontakt --29-- offen   ist, wird der 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
An Stelle des in dem ersten Beispiel erwähnten Drehschwingers als Reservelaufwerk kann auch irgendein anderes von einem elektrischen Energiespeicher gespeistes mechanisches Schwingunssystem treten. Gemäss einem zweiten Beispiel nach Fig. 3 wird als Reservelaufwerk ein Stimmgabelschwinger   - -41-- verwendet,   der durch Spulen--42--elektromagnetisch erregt wird.

   Die Speisung erfolgt von einer Batterie--28--, einem elektronischen Oszillator --26-- über Anschlussdrähte --27--. 
 EMI3.2 
    --43-- und Rückschluss --44-- bilden--47--   steht mit dem in Fig. 1 dargestellten Getriebe--12, 13, 14, 15-- in Wirkverbindung. Eine   Feder --49-- dient   als Rückdrehsperre für das Fortschaltrad. Im Stromkreis der   Batterie-28-   liegt der   Schalter-29-eines Unterspannungsrelais-30-.   



   Die Funktion der Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk gemäss Beispiel 2 ist im Prinzip die gleiche, wie im Beispiel 1. Wenn die an dem Synchronmotor (in Fig. 3 nicht dargestellt) und dem   Unterspannungsrelais--30--anliegende   Spannung einen bestimmten Wert unterschreitet, schliesst der   Kontakt --29-- den   Stromkreis der Batterie. Der   Stimmgabelschwinger --41-- wird   dadurch 
 EMI3.3 
 das Getriebe--12, 13, 14, 15-- auf die Abtrebswelle --16-- übertragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Synchronschaltuhr mit einem Reservelaufwerk, welches durch eine spannungsabhängige EMI3.4 B.zeichnet, dass als Reservelaufwerk ein an sich bekannter, von einer Batterie (28) gespeister, elektronisch gesteuerter Schwinger (Drehschwinger 23, 24 bzw. Stimmgabelschwinger 41) vorgesehen ist, der mittels einer Fortschaltfeder (25 bzw. 46) schrittweise ein Fortschaltrad (8 bzw. 47) antreibt, welches sonst während des Laufes des Synchronmotors (1) durch eine von demselben betätigte Klinke (7) angetrieben wird.
AT270469A 1968-12-07 1969-03-19 Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk AT288520B (de)

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DE1814005 1968-12-07

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AT288520B true AT288520B (de) 1971-03-10

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AT270469A AT288520B (de) 1968-12-07 1969-03-19 Synchronschaltuhr mit Reservelaufwerk

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