AT287183B - Krankenbett - Google Patents

Krankenbett

Info

Publication number
AT287183B
AT287183B AT729469A AT729469A AT287183B AT 287183 B AT287183 B AT 287183B AT 729469 A AT729469 A AT 729469A AT 729469 A AT729469 A AT 729469A AT 287183 B AT287183 B AT 287183B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hole
mattress
insert
bucket
cover
Prior art date
Application number
AT729469A
Other languages
English (en)
Inventor
Josefine Eichberger
Original Assignee
Josefine Eichberger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josefine Eichberger filed Critical Josefine Eichberger
Priority to AT729469A priority Critical patent/AT287183B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT287183B publication Critical patent/AT287183B/de

Links

Landscapes

  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Krankenbett 
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Krankenbett, in welches ein Kübel für Stuhl und Harn einschiebbar ist. 



   In der mittleren Matratze aus elastischem, porösem Kunststoffmaterial befindet sich in der Mitte ein Loch. Die Matratze wird mit Gradl oder Mollino überzogen, nur das Loch wird noch mit einer schlauchförmigen Plastikfolie überkleidet. 



   Im Betteinsatz ist an derselben Stelle ebenfalls ein Loch. Unterhalb des Betteinsatzes ist beiderseits des Loches eine U-Schiene angebracht, damit man einen Kübel zu diesem Loch hin-und herschieben kann. In diesem Kübel ist ein Sack aus Kunststoff befestigt und wird nach Gebrauch mit Inhalt in den Abfallkübel geworfen. 



   Für das Loch im Betteinsatz ist ein Ergänzungsteil vorgesehen, welcher so konstruiert wird, dass er nach Gebrauch in das Loch des Einsatzes einschiebbar ist. Bei der Matratze kann ebenfalls das herausgeschnittene Stück wieder in das Loch der Matratze gesteckt werden. 



   Die obere und untere Matratze wird mit weisser Webe (wie Kopfpolster) überzogen. 



   In der Mitte kommt ein zirka   1, 20 m breiter   Durchzug aus weisser Webe, welcher in der Mitte ebenfalls das Loch hat. Am oberen und am unteren Saum hat der Durchzug je 4 Knopflöcher. 



   Am Fussende des Loches der mittleren Matratze (Überzug) wird eine Art kleine Schürze aus Kunststoff befestigt. 



   Durch eine Matratze mit Loch wird eine Leibschüssel überflüssig gemacht, da das Hinaufsetzen auf die Leibschüssel nicht nur für die Krankenschwester, sondern auch für die Patienten, welche strenge Bettruhe haben,   z. B.   bei Herzinfarkt, eine grosse Anstrengung erfordert und Gefahr bedeutet. Auch ist das Loch bei einem Decubitus ein grosser Vorteil, da dieser nur heilen kann, wenn kein Druck vorhanden ist und dies ist bei diesem Loch der Fall. 



   Der Betteinsatz mit Schienen und Loch sowie mit dem Ergänzungsteil des Loches, welcher so konstruiert wird, dass er in das Loch des Betteinsatzes einschiebbar ist, bietet den Vorteil, dass der Einsatz auf diese Weise komplett gemacht wird und das Bett nicht extra erzeugt werden muss. 



   Die   Überzüge   für die obere und die untere Matratze sind einfache Säcke aus weisser Webe und sind auf beiden Seiten verwendbar. Sie machen ein Leintuch überflüssig, und dies ist eine grosse 
 EMI1.1 
 befestigt sind, dienen. Dadurch wird erreicht, dass sich der Durchzug nicht verzieht und in das Loch der Matratze rutscht und beschmutzt wird. 



   Die kleine Schürze aus Kunststoff, welche am Fussende der mittleren Matratze (Überzug) befestigt wird, ist dadurch besonders vorteilhaft, da sich Patienten, welche sich bewegen können, diese zum Schutz gegen eine Verschmutzung des Durchzuges und der vorderen Lochverkleidung zwischen den Beinen vorhalten können, schwerkranken Patienten bindet man sie um den Leib. Diese Schürzen sind sehr leicht auswechselbar und sehr leicht zu reinigen, oder man kann sie auch wegwerfen. 



   Krankenbetten mit unter ein Loch des Einsatzes auf Schienen einschiebbarem Kübel und mit 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einem in der mittleren Matratze vorgesehenen korrespondierenden Loch sind bereits bekannt. Es wurden auch schon schürzenartige Einlagen vorgeschlagen, welche die Exkremente in das Loch ablenken und ein Beschmutzen der benachbarten Betteile verhindern sollen. Solche Betten bzw. Schürzen sind unter anderem in der österr. Patentschrift   Nr. 107111   bzw. in den deutschen Patentschriften Nr. 827536 und Nr. 813300 beschrieben worden. 



   Alle bekannten Betten dieser Art sind jedoch kompliziert aufgebaut und müssen in Sonderanfertigung hergestellt werden, oder sind schwer zu reinigen und von Geruch freizuhalten. 



  Ausserdem ist bei allen diesen Betten das Problem der Bettwäsche nicht gelöst. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt : Fig. 1 zeigt ein Krankenbett, in welchem sich etwa in der Mitte des   Einsatzes --1-- ein   Loch --2-- befindet und unterhalb beiderseits des Loches --2-- querlaufende Schienen --3-angebracht sind, auf welchen ein   Kübel-4-verschiebbar   ist. Auf einer Seite gleich nach dem Loch - ist eine   Vorrichtung --5-- angebracht,   damit der   Kübel --4-- nicht   über das Loch --2-- geschoben werden kann. In den   Kübel-4-- kann   man einen   Sack--6--geben.   Dieser ist aus Kunststoff und kann nach Gebrauch mit Inhalt in den Abfallkübel geworfen werden. Der Rand des Sackes wird über den Rand des Kübels gestülpt.

   Diese Art erspart das Kübel- und Flaschenausleeren und Waschen, ist hygienischer, fortschrittlich und erspart der Krankenpflege eine sehr unangenehme Arbeit. Ein   Ergänungsteil--7--für   das Loch--2--wird so konstruiert, dass er nach Gebrauch in das Loch --2-- einschiebbar ist und dadurch der   Betteinsatz--l--komplett   gemacht wird. 



   Fig. 2 zeigt die mittlere Matratze aus elastischem, porösem Kunststoffmaterial, aus der in der 
 EMI2.1 
 entsprechende Loch, welches mit einer schlauchförmigen Plastikfolie --9-- versehen ist und durch das Loch der Matratze und des   Einsatzes--l--in   den   Kübel--4--reicht.   Das herausgeschnittene   Stück-10-aus   der Matratze wird mit weisser Webe überzogen. Es kann nach Gebrauch in das Loch des Durchzuges und der Matratze gesteckt werden und ergibt so ein normales Bett. Bei incontinenten oder sehr starken schwerkranken Patienten ist es vorteilhafter, wenn die Löcher offen bleiben. Auch erspart das offene Loch einen Luftpolster. 



   Fig. 3 zeigt einen Überzug aus weisser Webe, welcher für die obere und untere Matratze vorgesehen ist. Diese Überzüge sind einfache Säcke und sind auf beiden Seiten verwendbar. Sie machen ein Leintuch überflüssig und dies ist eine grosse   Wäscheerspamis,   auch ist das Bettenmachen ohne Leintuch eine grosse Arbeitserleichterung. 



   Fig. 4 zeigt eine kleine Schürze aus Kunststoff, welche am Überzug der mittleren Matratze (Fussende des Loches-15-) befestigt ist. Der untere   Teil-16-- dieser   Schürze reicht durch das Loch der Matratze und des Einsatzes --1-- in den Kübel --4--. Diese Schürze ist ein Schutz gegen die Verschmutzung des Durchzuges und der vorderen   Verkleidung --9-- des   Loches der Matratze. 



  Sehr unruhigen Patienten kann man so eine Schürze auch rückwärts geben und um den Leib binden. 



  Diese Schürzen haben den grossen Vorteil, dass sie leicht ausgewechselt, gereinigt oder weggeworfen werden können. 



   Fig. 5 zeigt einen zirka 1, 20 m breiten Durchzug aus weisser Webe, ebenfalls mit dem entsprechenden Loch versehen wie Matratze und   Einsatz --1--.   Ausserdem hat es am oberen und am unteren   Saum --11- je   4   Knopflöcher--12--,   welche zum Spannen mittels   Blander--13-,   die am Fussende --14-- des Bettes befestigt sind, dienen. Dadurch wird erreicht, dass sich der Durchzug nicht in das Loch der Matratze verziehen kann und beschmutzt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Krankenbett mit unter dem Loch des Einsatzes auf Schienen einschiebbarem Kübel und mit einem in der mittleren Matratze vorgesehenen korrespondierenden Loch, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die mittlere Matratze aus elastischem, porösem Kunststoffmaterial mit einem Stoffübezug (8) mit entsprechenden Löchern versehen ist und an den Rand des oberen Loches dieses Überzuges (8) ein schlauchförmiger Überzugsstoff für die Innenwandung des Loches sowie eine diese Innenwandung überdeckende Kunststoffolie (9) befestigt sind, und dass weiters der Durchzug mit einem entsprechenden Loch versehen ist und an seinem unteren und oberen Saum (11) eine Befestigungsvorrichtung für Bänder (13) aufweist, mit denen er am oberen und unteren Bettende (14) befestigt und verspannt wird.
    <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 und die mittlere Matratze Ergänzungsteile für deren Löcher vorgesehen sind, wobei der Ergänzungsteil für den Einsatz (7) in gleicher Ebene mit diesem befestigbar ist und als Unterlage für den Ergänzungsteil der Matratze dient (10). EMI3.2 und untere Matratze Einzelüberzüge aus weisser Webe vorgesehen sind.
    4. Krankenbett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Durchzug als Befestigungsvorrichtung für die Bänder (13) Knopflöcher (12) vorgesehen sind.
    5. Krankenbett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass am Fussende des Loches (15) der mittleren Matratze (Überzug) eine Kunststoffschürze befestigt ist und deren Unterteil (16) durch das Loch der Matratze und des Einsatzes in den Kübel (4) reicht.
AT729469A 1969-07-29 1969-07-29 Krankenbett AT287183B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT729469A AT287183B (de) 1969-07-29 1969-07-29 Krankenbett

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT729469A AT287183B (de) 1969-07-29 1969-07-29 Krankenbett

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT287183B true AT287183B (de) 1971-01-11

Family

ID=3594601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT729469A AT287183B (de) 1969-07-29 1969-07-29 Krankenbett

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT287183B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1945583A1 (de) Moebel
EP1720602A1 (de) Elastische bandage mit voneinander beabstandeten elektroden
DE1070779B (de) Hygienische Binde für Kleinkinder
AT287183B (de) Krankenbett
DE1610567A1 (de) Kurze Hose mit abnehmbarem,absorptionsfaehigem Bodenteil
DE29707233U1 (de) Herrenunterhose
DE2055284A1 (de) Krankenbett
DE202018102869U1 (de) Mobiles Toilettensystem
DE69516008T2 (de) Matratze mit toiletteneinrichtung
WO1981001792A1 (en) Tight frame for water-cushion,-chamber and-mattress for floatation
DE532707C (de) Matratze oder Matratzenteil fuer Krankenbetten mit Klosettoeffnung
DE805298C (de) Doppelbett
AT263663B (de) Strampelsack od.dgl. für Kinder
DE9401412U1 (de) Windel
DE1911437A1 (de) Aufblasbarer Behelf
DE9113758U1 (de) Windelhöschen für Babys und Kleinkinder
DE71725C (de) Vorrichtung zum vollständigen Trockenlegen von Kindern
AT107111B (de) Kinder-Trockenbett.
DE1491151A1 (de) Schutzvorrichtung zum Gebrauch bei Schwaeche des Afterschliessmuskels od.dgl.
DE7731216U1 (de) Pferdegamasche mit einlage
DE202017005841U1 (de) Saugeinlage aus absorbierenden Stoffen, zum Einlegen in waschbare Windelhosen für Säuglinge und Kleinkinder zur Aufnahme von Körperausscheidungen
DE202023100367U1 (de) Waschbare Menstruationsbinde
CH171294A (de) Trockenbett für Säuglinge.
DE2840868C2 (de) &#34;Wasserdichte Unterlage&#34;
DE2444963A1 (de) Bett mit vorrichtung zum baden und zur stuhlentleerung