AT287019B - Verfahren zum Bedrucken und Lackieren von elastischen Druckgütern - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken und Lackieren von elastischen Druckgütern

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Dipl-Volkswirt Dr Her Jaeniche
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Dipl-Volkswirt Dr Her Jaeniche
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Description


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  Verfahren zum Bedrucken und Lackieren von elastischen Druckgütern 
 EMI1.1 
 

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 dgl.,schweissigen Hand, genügen in vielen Fällen, um die Qualität des Druckbildes so leiden zu lassen, dass dieses den Anforderungen an einen normalen Qualitätsstandard nicht mehr genügt und ausgeschieden werden muss. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, ein Verfahren zu schaffen, das diese Nachteile der bekannten Verfahren nicht mehr aufweist. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass auf das Druckgut zunächst ein Vorlack niedriger Viskosität u. zw. von 15 bis 25 sec im DIN-Becher 4 mm bei   20 C   und nach der Vorlackierung die Druckfarbe ohne Zwischentrocknung (nass in nass) in einem Arbeitsgang zu- sammen mit dem Überzugslack, der eine höhere Viskosität u. zw. von 40 bis 60 sec im DIN-Becher
4 mm bei   20 C   aufweist, aufgebracht wird und Druckfarbe und Überzugslack während etwa 7 bis 10 min bei 40 bis   800C   gemeinsam getrocknet werden. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren verbinden sich Vorlack, Druckfarbe und Überzugslack zu einem einheitlichen Film und bilden eine gut haftende, hochglänzende und abwischfeste Dekorierung.
Der Vorlack kann im Gegensatz zu den bekannten Verfahren im Durchlaufofen vollkommen getrocknet werden, da es   aufdensogenannten"Ausschwitzeffekt", derMsher furdenGlanz   der Druckfarbe mass- geblich war, nicht mehr ankommt, weil ja unmittelbar nach dem Bedrucken ein Überzugslack aufge- bracht wird. 



   Als Vor- und Überzugslack für Kunststoff-Oberflächen eignet sich jeder Lack, der die oben be- schriebene Anwendungstechnik ermöglicht, die genannte Viskosität aufweist und in den angegebenen
Temperaturbereichen trocknet. Er darf aber keinerlei Lösungsmittel enthalten, die den Kunststoff an- lösen. Unter dem Ausdruck "Lack" sind dabei auch solche Produkte zu verstehen, die während des Auf- tragens oder nach diesem in situ auspolymerisieren. 



   Im folgenden werden Ausführungsbeispiele eines geeigneten Lackes gegeben, wobei sich die fol- genden Angaben auf Gewichtsprozente beziehen :
1. 30% Alkydharz
70% Lösungsmittelgemisch, bestehend aus
30% Äthylglykol
20% Butylglykol
50% Isopropylalkohol oder
2. 30% Acrylharz
70% eines Lösungsmittelgemisches, bestehend aus
10% Butanol
30%   Milchsäureester  
10% Butylacetat   301o   Äthylglykol
20% Diacetonalkohol. 



   Wird die Lackierung auf elastische Flächen aufgebracht, sind Zusätze eines Weichmachungsmittels im Lack erforderlich. Um färbige Lackierungen zu erhalten, werden etwa 20 bis 30% Pigmente, wie z. B. Titandioxyd, Eisenoxydrot,   Ultramarinblau usw. dem Lack beigegeben.   



   Die oben beschriebenen Lacke werden auf das Druckgut mittels einer Lackiermaschine aufgewalzt. 



   Es ist hiebei entscheidend, dass die Vorlackierung mit einem Lack obiger Zusammensetzung und einer
Viskosität von 15 bis 25 sec im DIN-Becher 4 mm bei   200C   erfolgt. Die Lackiermaschine muss so ein- gerichtet sein, dass die Schichtdicke des Lackauftrages nicht mehr als 2 beträgt. Unmittelbar nach dieser Vorlackierung wird das Druckgut in einem kontinuierlichen Banddurchlauf durch einen Trocken- ofen an die Druckmaschine herangeführt, in der das Druckbild aufgetragen und im selben Arbeitsgang die Nachlackierung aufgebrachtwird, wobei die Trocknung des   Vor- und Nachlackes   in etwa 3 bis 4 min bei einer Temperatur von 60 und   700C   erfolgt. 



     Beispiel : 1.   Vorlackierung mit einer Lackviskosität von 15 bis 25 sec, Transport zum Trockenofen, Ofentemperatur 60 bis 70 C, Durchlaufzeit 3 bis 4 min, Transport zur Bedruckmaschine. 



   2. Bedrucken. 



   3. Nachlackierung mit einem oben beschriebenen Lack mit einer Viskosität von zirka 40 bis 60 sec, anschliessend Transport zum Trocknungsofen, Durchlaufzeit 7 bis 10 min bei 40 bis 800C. 



   4. Verpackung. 



   Entscheidend ist, dass "nass in nass" nachlackiert wird, d. h. dass nach dem Aufbringen der Druckfarbe im Offsetverfahren die Druckfarbe vor der Nachlackierung nicht getrocknet wird, weiters dass die Nachlackierung mit einem der oben beschriebenen Lacke durchgeführt wird, der sich in bezug auf seine 

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 Zusammensetzung bei der   Vor- und Nachlackierung   nur in der Viskosität und der Trockenfilmstärke unterscheidet, Beim zweiten Ofendurchgang werden die Vorlackierung, die Druckfarbe sowie die Nachlackierung gemeinsam auspolymerisiert und es stellen dann Kunststoffgegenstand, Vorlackierung, Druckfarbe und Nachlackierung einen einheitlichen Körper dar. 



   Die Möglichkeit einer doppelten Lackierung lässt darüber hinaus Verfahren und Entwicklungen zu, die beispielsweise   Verpackungshohlkörpern aus Kunststoff spezifische Eigenschaften verleihen bzw.   dem Druckbild und somit dem Druckgut einen spezifischen Schutz gegen bestimmte äussere Einflüsse geben können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Bedrucken und Lackieren von elastischen Druckgütern, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Druckgut zunächst ein vorlack niedriger Viskosität. u. zw. von 15 bis 25 sec im DIN-Becher 4 mm bei 200C und nach der Vorlackierung die Druckfarbe ohne Zwischentrocknung EMI3.1 von 40 bis 60 sec im DIN-Becher 4 mm bei 200C aufweist, aufgebracht wird und Druckfarbe und Überzugslack während etwa 7 bis 10 min bei 40 bis 800C gemeinsam getrocknet werden.
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