AT28612B - Fernschnellschreiber. - Google Patents

Fernschnellschreiber.

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AT28612B
AT28612B AT28612DA AT28612B AT 28612 B AT28612 B AT 28612B AT 28612D A AT28612D A AT 28612DA AT 28612 B AT28612 B AT 28612B
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AT
Austria
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light rays
mosaic
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light
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Paul Ribbe
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Paul Ribbe
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Fernschnellschreiber, bei welchem die von einem Linsenbilde des zu übertragenden Schriftstlickes, Zeichnung u. dgl.   ausgehenden   
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 diese   mittels   einer Selen-oder Russzelle in elektrische Stromimpulse umgebildet werden ; diese Stromimpnise beeinflussen auf der Empfängerstelle eine   Lichtquelle derartig, dass   deren Lichtstrahlen unter synchroner mosaikartiger Zerlegung mit derjenigen der von dem Linsonbilde im Empfänger ausgehenden   Lichtstrahlen   auf photographisches Papier oder dgl. übertragen wird. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die   mosaikartige   Zerlegung der Lichtstrahlen im Geber sowohl, wie im Empfänger mittels synchron und geradlinig laufender Filme erfolgt, 
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 gehende dieses verlässt, während   die Öffnungen in bezug   auf die   Breite des Filmes derartig   zueinander versetzt sind, dass jede   Öffnung nur einen schmalen Streifen des Bildes, welche   jedoch scharf aneinander grenzen, bestreicht. 



   Es ist allerdings schon bei einem dem vorliegenden Fernschnellschreiber ähnlichen Apparate, einem Fernseher, vorgeschlagen worden, die   Lichtstrahlen mittels synchron     rotierender Schirme mosailkartig zu verlegen. Diese Schirme. welche aus kreisrunden Scheiben   mit   zum Durchmesser spiralig angeordneten Öffnungen bestehen,   weisen aber   gegenüber den   Filmen verschiedene Nachteile auf, welche durch die Anordnung ihrer   Öffnungen hervor-   gerufen werden.

   Diese Nachteile   bestehen darin, dass einerseits mit   den Schirmen, da die einzelnen Öffnungen derselben infolge ihrer Anordnung die Lichtstrahlen nicht   gleichmässig   passieren können, eine vollkommene Gleichheit in der Erzeugung der elektrischen Impulse nicht erhalten werden kann, andererseits die Schirme auch einen grossen, nicht immer zur Verfugung stehenden   Raum   beanspruchen, wenn es sich um die   Fernübertragung von Bildern   oder   Schriftstücken grösseren Umfanges   handelt.

   Auch ist in diesem Falle der Synchronismus der Schirme schwerer zu erhalten, als derjenige der Filme, da die Umdrehung grosser schwerer Scheiben schwerer zu regulieren ist als die Bewegung von Filmen, zu deren Bewegung sehr kleine Rollen von geringem Gewichte Verwendung finden   können.   



   Auf der   Zeichnung ist d : c Erfindung   durch Fig. 1 in einer Ausführungsform veranschaulicht, Fig. 2 zeigt einen Teil des Filmbandes   a   mit den versetzt zueinander an- geordneten Öffnungen in   Oberansicht, Frg. : !   zeigt eine Abänderung des Gebers. 



   Ein in sich geschlossenes Filmband a ist mit entsprechend kleinen Fensteröffnungen x versehen und wird mit   gr, e Geschwindigkeit durch   ein Uhrwerk fortbewegt. Ein   gleicher  
Apparat ist auf   einer zweiten Station vorgesehen, deren Scheibe bl   synchron mit der
Scheibe b umläuft, die mit der den Filmstreifen a tragenden Trommel c verbunden ist. 



   Eine mit beliebigen   Schriftzeichen,   Skizzen oder dgl. versehene Karte i, welche durch 
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   @ auf die hinter dem Filme befindliche Russzelle m. Letztere besteht   aus einer Kapsel, welche   berusste Drahtgaze enthält   und auf einer Seite durch Glas, auf der anderen durch eine schwingende Membran abgeschlossen ist. N'ach der von Bell   aufgestellten Hypothese findet   

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 durch das auffallende intermittierende Licht eine Erwärmung des Russes in dem darunter befindlichen Teile und dadurch eine Ausdehnung statt, welche   ! m nächsten   Augenblicke einer Zusammenziehung weicht.

   Dementsprechend wird die Luft gewissermassen ausgestossen und wieder   hereingesaugt,   wodurch das Schwingen der Membran n, was sich bei trichterförmiger Anordnung bis zu einem lauten Tone steigern kann, bedingt wird. Da der vor der Russzelle schnell vorboipassierende Film den das Linsenbild bildenden Lichtstrahlen nur immer an einer Stelle gestattet, ihn zu passieren, so werden fortlaufend intermittierende Lichtstrahlen erzeugt, welche ihrerseits wieder vermittels der   Russzelle   ein Schwingen der diese abschliessenden Membran n bedingen und dadurch in Verbindung mit den Kohlenkontakten o der Batterie p und des Transformators q entsprechende Stromstösse in die Fernleitung L senden. 



   Auf der Empfängerstation werden diese Stromimpulse sich durch ein Schwingen der Membran   r bemerkbar   machen, welche vermittels des Hebelarmes s einen kleinen Spiegel t in oszillierende Bewegung versetzt. Ist eine Lichtquelle 1 so eingestellt, dass sie in der Ruhelage der   Membran f in   sich reflektiert, dagegen bei einer Schwingung der Membran das Licht in den im übrigen geschlossenen Raume v wirft, so wird, da dieser Raum auf seiner Rückseite durch den rotierenden Film abgeschlossen ist, nur immer an der Stelle ein Lichtstrahl durchgehen und auf die dahinter befindliche Linse B und von dort auf das   photographische Papier J falten können,   wo sich gerade eine der fensterartigen Film- öffnungen befindet.

   Da diese Öffnungen infolge des Synchronismus stets denen der Gebestation entsprechen, so wird auf dem photographischen Papiere ein getreues Bild des Originales gebildet. 



   Werden Filmstreifen a mit zwei oder mehreren Serienöffnungen im Geber und 
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   Schriftstücke   oder mehrerer Schriftstücke usw. von dem Geber oder Empfänger aus benutzt worden. Für diesen Fall muss im Geber und Empfänger ein zweiter Apparatsatz oder 
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 Fernleitung L gleichzeitig vom Geber sowie vom Empfänger zum   Fernsc1lreiben benubt   werden kann, für welchen Zweck im Empfänger ein zweiter Apparatsatz zur Erzeugung von   Stromstössen   und im Geber ein zweiter Apparatsatz zur Umwandlung dieser Stromstösse in intermittierende Lichtstrahlen angeordnet sein muss, wie dieses schematisch angedeutet ist.

   Anstatt die   Stromstösse   im Empfänger mittels der Russtrommel m mit der   Membran 1t   und Kohlenkontakten o zu erzeugen, kann die Erzeugung derselben auch, wie Fig. 2 zeigt, mit   Ililfe   einer Selenzelle erfolgen. 



   Eine aus transparentem Papiere bestehende Karte i gestattet, dass darauf besondere Schriftzeichen, Skizzen usw. mittels des davor angeordneten Reflektors kl und   Linse k2   hell beleuchtet und durch die Linse l1 als sogenanntes Linsenbild auf die Selenzelle      geworfen werden. Da der vor der Linse 11 und der   Selenzelle   schnell   vorbeipassierende   Filmstreifen a die die Karte passierenden Lichtstrahlen nur immer an einer Stelle durch-   Hsst,   so werden fortlaufend auf die Linse      und von dieser auf die Selenzelle l2 intermittierende Lichtstrahlen geworfen, wodurch abwechselnd die Selenzelle leitend oder nichtleitend gemacht und Stromstösse in die Fernleitung gesandt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fernschnellschreiber, bei welchem die von einem Linsenbilde des zu übertragenden Schriftstückes, Zeichnung u. dgl. ausgehenden Lichtstrahlen durch mosaikartige Zerlegung derselben in intermittierende Lichtstrahlen und diese wieder mittels einer Selen- oder Russzelle in intermittierende Stromimpulse umgebildet werden, welche im Empfänger eine Lichtquelle derart beeinflussen, dass deren Lichtstrahlen unter synchroner mosaikartiger Zerlegung mit den Lichtstrahlen im Geber auf photographisches Papier übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die mosaikartige Zerlegung der Lichtstrahlen im Geber sowohl wie im Empfänger mittels synchron geradlinig laufender Filme erfolgt, welche mit in ihrer Bewegungsrichtung und senkrecht dazu versetzt zueinander angeordneten Öffnungen derart versehen sind,
    dass j (, de der letzteren stets einen neuen Streifen des Linsenbildes der Reihe narh bestreicht.
AT28612D 1905-01-20 1905-01-20 Fernschnellschreiber. AT28612B (de)

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AT28612B true AT28612B (de) 1907-05-25

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