AT286091B - Schleifer für Stückholz - Google Patents

Schleifer für Stückholz

Info

Publication number
AT286091B
AT286091B AT314468A AT314468A AT286091B AT 286091 B AT286091 B AT 286091B AT 314468 A AT314468 A AT 314468A AT 314468 A AT314468 A AT 314468A AT 286091 B AT286091 B AT 286091B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pressure
pump
control
piston
valves
Prior art date
Application number
AT314468A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Miag Muehlenbau & Ind Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEM59877U external-priority patent/DE1986338U/de
Application filed by Miag Muehlenbau & Ind Gmbh filed Critical Miag Muehlenbau & Ind Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT286091B publication Critical patent/AT286091B/de

Links

Landscapes

  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schleifer für Stückholz 
Die Erfindung betrifft einen Schleifer für Stückholz, insbesondere Knüppel, mit zwei diametral zueinander angeordneten und auf denselben Schleifstein wirkenden Pressen, mit je einem durch einen Schieber von einem Füllschacht abtrennbaren Presskasten, der in einem Gehäuse verschiebbar und zum Schleifstein einstellbar ist und die Lagerungen sowohl einer Hydraulikpresse für den im Presskasten auf den Schleifstein zu bewegbaren Schleifkolben, als auch mindestens einer weiteren Hydraulikpresse, zum Beispiel für den Schieber aufweist. 



   In Fällen, wo die zu verschleifenden Holzknüppelmengen nicht so gross sind, um den Betriebe von Stetigschleifern zu rechtfertigen, stellt man Pressenschleifer auf, die in ihren Leistungen gegenüber früheren Bauarten jedoch fühlbar zu steigern sind. 



   Hiezu muss man versuchen, die Verlustzeiten zu verringern, die Zuverlässigkeit zu steigern und die zur Verfügung stehende Schleiferleistung weitestgehend auszunutzen. 



   Um dieses zu erreichen, wird bei Schleifern der eingangs genannten Art gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass die Hydraulikpresse jedes Schleiferkolbens von einer Hochdruckpumpe und einer Pumpe für grosse Fördermengen und weitere Hydraulikpressen,   z. B.   die für den Füllschachtschieber, gesondert beaufschlagbar sind. Dadurch wird die Betriebszuverlässigkeit gesteigert.

   Ausserdem ist es möglich, dass in der Druckleitung jeder Hochdruckpumpe und jeder Pumpe für grosse Fördermengen für die Schleiferkolben Höchstdruckventile angeordnet sind, von denen die zu den Pumpen für grosse Fördermengen gehörigen als Druckschaltventile ausgebildet sind, deren Schaltkolben an je eine Steuerdruckleitung angeschlossen sind, sowie weiterhin, dass die Druckleitungen je der Hochdruck- und Grossmengenpumpe hinter den Höchstdruckventilen aber vor Steuerschiebern in einem Vereinigungspunkt zusammengeführt sind, und dass in den Druckleitungen der Pumpen für grosse Fördermengen nach den Abzweigen zu den Druckschaltventilen aber vor den Abzweigen der Steuerdruckleitungen je ein Rückschlagventil sitzt.

   Wenn man weiterhin dafür sorgt, dass die beiden Hochdruck-und Grossmengenpumpenpaare von nur einem Gleichstrommotor angetrieben werden, der in Abhängigkeit von der vom Antriebsmotor des Schleifsteins aufgenommenen elektrischen Leistung wie an sich bekannt geregelt wird, ist ein Ausfall von Ausbringung zu vermeiden, da die am Schleifstein bleibende Presse kurzzeitig mehr belastet wird. Um die erwähnten Vorteile voll zu nutzen, ist eine 
 EMI1.1 
 



   Wenn man dabei Vorsorge trifft, dass die Elektromagnete zur Verstellung der Steuerschieber, die die Hydraulikpressen steuern, durch berührungsfreie Elektromagnetschalter im Zusammenwirken mit elektromagnetisch wirksamen   Gegenstücke   beaufschlagt werden, wobei die Magnetschalter am Presskasten oder einem mit ihm festen Teil, die Gegenstücke an den bewegten Teilen der Hydraulikpressen oder an mit ihnen festen Teilen sitzen, so kann man Störungen im elektrischen Teil wegen der Feuchtigkeit der Luft in Schleifereibetrieben vermeiden und dadurch die Zuverlässigkeit des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Betriebes noch steigern. 



   Die Erfindung und Ausgesteltungsgedanken hiezu werden anhand eines Ausführungsbeispiels, das in den Zeichnungen dargestellt ist, im folgenden näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Schleiferpresse gemäss dder mit I-I markierten Ebene in   Fig. 2, Fig. 2   einen Querschnitt dazu 
 EMI2.1 
 zwei Schleiferpressen angeordnet. Diese bestehen je aus einem   Presskasten-3-mit   rechteckigem Querschnitt, der zur vereinfachten Herstellung aus vier Einzelteilen zusammengesetzt ist, und zwar aus 
 EMI2.2 
    Führungsnuten--8--für--2-- nächstliegenden   Kanten der Presskastenwände --4,5 und 6-- tragen sogenannte Fingerplatten --12, 12'--, durch deren Schlitze Wasser und Holzschliff aber keine Holzstücke hindurchtreten können.

   Sie sind, da sie verschleissen können und dann ausgewechselt werden müssen, mit den Presskastenwänden verschraubt. Die Seitenwände --4-- des Presskastens enthalten ferner Nuten - zur Führung des Schleiferkolbens-14--. Für seine Betätigung ist eine Hydraulikpresse --15-- vorgesehen, die in einem Ansatzstück --16-- des Presskastens ihr Widerlager hat und dort mittels eines horizontalen Drehzapfens --17-- schwenkbar gelagert ist. Auch die Kolbenstange -   der Hydraulikpresse-15-ist   mittels eines   Bolzens --19-- gelenkig   mit dem   Schleiferkolben--14--verbunden.   
 EMI2.3 
 benötigt. An den Kolbenstangen der beiden Hydraulikpressen sind Blechfahnen --22--- verschiebbar angeordnet, die mit Magnetschaltern--23--zusammen arbeiten. Eine dritte Hydraulikpresse 
 EMI2.4 
 angeordnet.

   Das   Presskastengehäuse--10--enthält   an seiner Oberseite über dem Schleifstein--2-eine verschliessbare   Öffnung-25--,   durch die eine Einrichtung zum Schärfen des Schleifsteins eingeführt werden kann. 



   Wie Fig. 3 zeigt, sind über Rohrleitungen --26,27-- beziehungsweise --28,29-- und dem 
 EMI2.5 
 
Hydraulikpressen-20, 15--   30-beziehungsweise-31-handelt   es sich um servogeschaltete Mehrwegschieber mit drei Schaltstellungen für Arbeitshub, Rückhub und für Stillstand der Hydraulikpresse mit drucklosem Rücklauf des Förderstromes. 



   Um Beschädigungen des Füllschachtschiebers --9-- zu vermeiden, die auftreten könnten, wenn sich Holzstücke in der Einfüllöffnung verklemmen, ist der zugehörigen   Druckmittelpumpe --34-- ein   Höchstdruckventil --35-- nachgeschaltet, bei dessen Ansprechen der Schieber stehen bleibt ; die Störung kann daraufhin bemerkt und beseitigt werden. 



   Zur Förderung von Druckmittel zur Hydraulikpresse --15-- des Schleiferkolbens --14-dienen die   Hochdruckpumpe --32-- und   die Pumpe --33-- für grosse Fördermengen, die gemeinsam mit dem Pumpenpaar der andern Presse von einem   Gleichstrommotor --36-- angetrieben   werden. Druckseitig sind beide Pumpenteile-32, 33- an dem Verzweigungspunkt-37-zusammengeführt. In den Druckleitungen-38, 39- sind vor ihrem Vereinigungspunkt-37Höchstdruckventil --40,41-- angeordnet, von denen dasjenige hinter der   Pumpe --33-- für   grosse Fördermengen   befindliche --41-- als   Schaltventil ausgebildet ist. Sein Arbeitskolben ist an eine 
 EMI2.6 
 freien Durchfluss gewährt. 



   Während des Rückhubes und zu Beginn des Arbeitshubes fördern die Hochdruckpumpe --32-und die Pumpe für grosse   Fördermengen --33-- additiv   und verursachen daher eine grosse Geschwindigkeit des Schleiferkolbens bei kleinem Druck. Sobald aber Kraftschluss zwischen Schleifstein 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 und Schleiferkolben besteht, steigt der Druck in der zuführenden Rohrelitung --29-- und pflanzt sich durch die Steuerleitung --42-- zum Höchstdurckschaltventil --41-- hin fort, um dieses bei Erreichen des eingestellten Druckes auf drucklosen Rücklauf umzuschalten. Das von der Pumpe 
 EMI3.1 
 verhindert, dass Druckmittel aus   Rohrleitungen --39-- in   den   Behälter --43-- gelangt.   



   Zur eingangs erwähnten Taktsteuerung der Hydraulikpressen--15 und 20-- für Schleiferkolben - 14-- und Füllschactschieber --9-- Abhängigkeit voneinander sind im Presskasten die   Endschalter --23-- und   für ihre Betätigung an den Kolbenstangen befestigte   Anschläge-22-   vorgesehen. Die Endschalter sind untereinander und mit den   Steuerschiebern-30, 31-   derart verbunden, dass der in der vordersten Stellung angekommene Presskolben sich selbst auf Rücklauf umsteuert, in seiner hintersten Stellung den Füllschachtschieber zum öffnen veranlasst und erst, nachdem sich dieser wieder geschlossen hat, im Eilgang seinen Arbeitsgang beginnt.

   Während dieser Zeiten wäre der Schleifstein einseitig von der Schleifarbeit entlastet und der dadurch entstehende Leistungsausfall wärde erhebliche Schwankungen im elektrischen Versorgungsnetz verursachen. 



    Erfindungsgemäss   wird daher zeitweilig die arbeitende Presse höher belastet. Hiezu ist in die Stromführung des Schleifsteinmotors --46-- ein Stromfühler --47-- gelegt, dessen Messwerte einem   Regler --48-- aufgegeben   werden. Den Ausgang des Reglers bildet ein Stellglied-49-, das mit der   Einrichtung --50-- zum   Verändern der Drehzahl des   Gleichstrommotors-36-für   die Hochdruck- und Grossmengenpumpenpaare --32,33-- in Verbindung steht. 



   Zu Beginn des Rückhubes eines der beiden   Schleiferkolben--14--wird   somit durch Erhöhen der Drehzahl des   Motors--36--die   Geschwindigkeit des noch arbeitenden anderen Schleiferkolbens erhöht, so dass die Belastung des   Schleifsteins --2-- etwa   gleich bleibt. Von dieser Drehzahlerhöhung profitieren aber auch gleichzeitig das   Hochdruck-und Grossmengenpumpenpaar--32, 33--   des rücklaufenden Schleiferkolbens, so dass dieser den Rückhub und den anschliessenden Eilvorschub ebenfalls mit erhöhter Geschwindigkeit zurücklegt und somit schnellstmöglich wieder auf Leistung gehen kann. 



   Der besondere Vorteil, den die Anordnung der Hydraulikpresse--21--zwischen dem 
 EMI3.2 
 während des Betriebes. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schleifer für Stückholz, insbesondere Knüppel, mit zwei diametral zueinander angeordneten und auf denselben Schleifstein etwa horizontal wirkenden Pressen, mit je einem durch einen Schieber von einem Füllschacht abtrennbaren Presskasten, der in einem Gehäuse verschiebbar und zum Schleifstein einstellbar ist und die Lagerungen sowohl einer Hydraulikpresse für den im Presskasten auf 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. jeder Hochdruckpumpe (32) und jeder Pumpe (33) für grosse Fördermengen für die Schleifkolben (14) Höchstdruckventile (40, 41) angeordnet sind, von denen die zu den Grossmengenpumpen (33) gehörigen als Druckschaltventile (41) ausgebildet sind, deren Schaltkolben an je eine Steuerdruckleitung (42) angeschlossen sind. EMI3.4 (38, 39) jeder Hochrudk- und Grossmengenpumpe (33,32) hinter den Höchstdruckventilen (40, 41) aber vor Steuerschiebern (31) zusammengeführt (37) sind, und dass in den Druckleitungen (38) der Grossmengenpumpen (33) nach den Abzweigen zu den Druckschaltventilen (41) aber vor den Abzweigen der Steuerdruckleitungen (42) je ein Rückschlagventil (44) vorgesehen ist.
    EMI3.5 <Desc/Clms Page number 4> beiden Hochdruck-und Grossmengenpumpenpaare (32, 33) von einem Gleichstrommotor (36) angetrieben sind, der in Abhängigkeit von der vom Antriebsmotor (46) des Schleifsteins (2) aufgenommenen elektrischen Leistung wie an sich bekannt geregelt wird. EMI4.1 Verstellung der Steuerschieber (30, 31), die die Hydraulikpressen (20, 15) der Schleiferkolben (14) und der Füllschachtschieber (9) steuern, durch berührungsfreie Elektromagnetschalter (23) im Zusammenwirken mit elektromagnetisch wirksamen Gegenstücken (22) beaufschlagt sind, wobei zum Beispiel die Magnetschalter (23) am Presskasten (3) oder einem mit ihm fest verbundenen Teil, z. B. dem Ansatzstück (16), die Gegenstücke (22) an bewegten Teilen der Hydraulikpressen (15, 20) oder an mit diesen fest verbundenen Teilen, z.
    B. den Füllschachtschiebern, (9) angebracht sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : US-PS 1 917 420 US-PS 2 703 206
AT314468A 1967-09-02 1968-04-01 Schleifer für Stückholz AT286091B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM59877U DE1986338U (de) 1967-09-02 1967-09-02 Pressenschleifer.
DEM0061531 1968-02-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT286091B true AT286091B (de) 1970-11-25

Family

ID=25987507

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT314468A AT286091B (de) 1967-09-02 1968-04-01 Schleifer für Stückholz

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT286091B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1628144B2 (de) Saugdrosselsteuereinrichtung
DE1577188A1 (de) Hydraulische Druckerzeugungsanlage mit doppelt wirkendem Druckuebersetzer
DE1426548B2 (de) Überlastsicherung für in Reihe liegende hydraulische Antriebszylinder einer Presse
DE19924473A1 (de) Hydraulischer Antrieb mit mehreren auch einen Differentialzylinder umfassenden hydraulischen Verbrauchern, insbesondere an einer Kunststoffspritzgießmaschine
AT518192B1 (de) Hydraulikvorrichtung für eine Formgebungsmaschine
AT286091B (de) Schleifer für Stückholz
DE2312967A1 (de) Hydraulisches system mit elektromotorisch angetriebener pumpe
DE2434210A1 (de) Breitbandschleifmaschine fuer platten, insbesondere holzplatten
DE2022812C3 (de) Antrieb einer hydraulischen Gesenkschmiedepresse für extrem kurze Spitzenbelastungszeiten
DE2741497A1 (de) Hydraulische hubvorrichtung fuer flurfoerderfahrzeuge oder regalfoerderzeuge und hubgeruest fuer eine solche hubvorrichtung
DE937862C (de) Steuervorrichtung fuer den hydraulischen Antrieb fuer hin- und herbewegliche Teile von Werkzeugmaschinen
DE3017406A1 (de) Ziehpresse, insbesondere tiefziehpresse
EP3660304A1 (de) Zweizylinder-dickstoffpumpe
DE821308C (de) Hydraulischer Arbeitskolben
DE102016118854A1 (de) Elektrohydraulische Antriebseinheit
DE10212091A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Maschine zum Formen von Hohlkörpern aus insbesondere Kunststoff sowie Maschine zum Formen solcher Hohlkörper
DE1507909C (de) Reibmischer
DE834530C (de) Hydraulischer Arbeitskolben
DE581863C (de) Wassersaeulenmaschine mit vom Arbeitskolben mechanisch gesteuertem und senkrecht zurZylinderachse angeordnetem Ventilschieber
DE2226632C3 (de) Hydraulische Hubwerkbaugruppe
DE588737C (de) Umlaufender hydraulischer Servomotor
DE1996822U (de) Pressenschleifer fuer holz.
DE2250582C2 (de) Lastregel vorrichtung für eine geschlossene Gasturbinenanlage
DE3420808A1 (de) Antriebsanordnung mit zwei oder mehreren hydraulischen zylinder-kolbeneinheiten
DE456825C (de) Presslufterzeugungsanlage fuer stark schwankende Belastung

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee