AT28332B - Vorrichtung zur Erzeugung eines seidenartigen Glanzes auf Stoffbahnen durch Pressung. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines seidenartigen Glanzes auf Stoffbahnen durch Pressung.

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AT28332B
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Austria
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silk
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William Jackson Pope
Julius Huebner
Original Assignee
William Jackson Pope
Julius Huebner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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    Es ist bekannt, dass man auf Geweben den sogenannten Seidenglanz dadurch erzeugen kann, dass man die Gewebe mittels Walzen presst, deren Oberfläche mit feinen Hinein versehen ist. Es gibt auch Gewebcpressvorrichtungen, deren Presswalze an der Oberfläche sien kreuzende, feino Riffelsysteme aufweist. Gegenüber den sonst zum gleichen Zwecke verwendeten Walzen, auf deren Oberfläche auf den Raum eines Millimeters etwa :') 20 gerade, meist parallel zueinander liegende Riffeln eingraviert sind, sollen durch Anwendung einer sogenannten Notzgravur auf dem Gewebe zahlreiche selbständig spiegelnde Körperchen hervorgerufen werden, welche den seidenartigen Glanz erhöhen sollen. Die durch die Pressung mit solchen Walzen erzeugten spiegelnden Körperchen werden durch sich schneidende, ebene und krumme Fhichcn begrenzt und weisen deshalb unregelmässige Formen auf. 



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet demgegenüber eine Pressvorrichtung,   
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 gravur versehen ist, die aus völlig   voneinander getrennten Gruppen von parallel oder   spiralförmig verlaufenden   Riffein     gebildet wird, welche also.   vorteilhaft regelmässige geometrische Figuren darstellend, die   Riffeln der benachbarten Gruppe nicht durchsetzen. Dabei   sind 
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   Wird mit derart ausgerüsteten Walzen eine Stoffbahn gepresst, so werden auf letzterer   spiegelnde kleine Flächen erzeugt, welche ganze Sätze konzentrischer Kreise, Ellipsen,   Dreiecke u. dgl. enthalten. Da die letzteren mit dem freien Auge nicht wahrnehmbar und nicht unterscheidbar sind, so kommt nur die Gesamtwirkung zur Geltung, die sich insbesondere   dadurch   kennzeichnet, dass, wenn das gepresste Gewebe bewegt wird, der Beschauer det Eindruck erhält, als ob es gemustert sei und das Muster wechselt. 



   In den Fig. l 7 der Zeichnung sind einige Beispiele für die auf der Presswalze   einzugravierenden Muster gegeben. Natürlich   ist die Anzahl   der möglichen Kombinationen   
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   Das in Fig. 1 und   : 2 veranschaulichte Mustor besteht ans   einer   sehr grossen Anzahl   von die ganze Oberfläche der Walze bedeckenden bzw. auf derselben eingravierten Sätzen dieht nebencinanderliegender kouzentrischer Kreise, bei welchen die Entfernung zwischen den einzelnen Kreisen eine äusserst kleine ist und etwa 0'25 mm beträgt. Die Zwischenraume zwischen den äussersten grossen Kreisen werden bei derartigen Mustern am zweck-   mässigsten mit konzentrischen. kreisförmigen Bogenstücken ausgefüllt, können aber auch   eine   andere beliebige Musterung erhalten,   bei welcher nur das oben erwähnte Prinzip des   Verfahrens gewahrt bleiben muss.   



   Wie die   Fig. 3, 4, 5, t : und 7   zeigen, kann man Muster eingravieren, welche aus Spiralen (Fig. 3), ganzen Sätzen von Ovalen und Ellipsen (Fig. 4), Sechsecken (Fig.   f))   und gleichschenkeligen und anderen Dreiecken (Fig. 6 und 7) bestehen. Selbstverständlich können die Zwischenräume zwischen den einzelnen vorbenannten Figuren und auch die 
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An Stelle der   vorbeschrieboncn   Muster kann man auch Blumen und andere   Dinge     hervorbingcn.   Sehr   gefällige   Effekte werden dabei insbesondere hervorgerufen, wenn man Linienzuge von   verschiedener Grösse   und Gestalt in den verschiedenen Teilen des Blumenoder eines anderen Musters hervorbringt.

   Auf diese Weise kann man verschiedene Arten von Glanz hervorrufen und Blumen-oder andere Muster oder Teile derselben in erhöhtem Roliefe zur Erscheinung bringen. 



   Das Verfahren kann auch Anwendung finden für Gewebe oder andere Stoffbahnen, auf welchen sich ein Moiré, Krepp, gaufrierte oder andere eingepresste oder kalandriert
Appretur entweder bereits befindet oder erzeugt werden soll. Es ist ferner selbstverständlich,   'dass   die Grösse der Muster sowie der Grad der Feinheit der Gravierung den jeweiligen An- forderungenangepasstwird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Erzeugung eines seidenartigen Glanzes auf Stoffbahnen durch Pressung, dadurch gekennzeichnet, dass die Riffelgravur des Presswerkzeuges aus völlig voneinander getrennten, einander also nicht durchsetzenden Gruppen von parallel oder spiralförmig verlaufenden, dicht nebeneinander liegenden, mit dem blossen Auge nicht wahrnehmbaren Riffeln gebildet ist, welche vorteilhaft regelmässige geometrische Figuren darstellen.
AT28332D 1904-12-20 1904-12-20 Vorrichtung zur Erzeugung eines seidenartigen Glanzes auf Stoffbahnen durch Pressung. AT28332B (de)

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AT28332B true AT28332B (de) 1907-05-10

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