AT28124B - Kontrollverschluß. - Google Patents

Kontrollverschluß.

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AT28124B
AT28124B AT28124DA AT28124B AT 28124 B AT28124 B AT 28124B AT 28124D A AT28124D A AT 28124DA AT 28124 B AT28124 B AT 28124B
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AT
Austria
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pin
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bearing eye
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Inventor
Siegfried Schmidl
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Siegfried Schmidl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontrollverschluss. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden Ausführungsformen des durch Patent Nr. 26133 geschützten Kontrollverschlusses, sowie eine Einrichtung, um bei dem für Eisenbahnwagen dienenden Kontrollverschlusse, den Schliesshaken in jeder Lage fest- 
 EMI1.1 
 Fig. 2 ist ein Schnitt nach x-x und Fig. 3 ein Schnitt nach y--y aus Fig. 1. Fig. 4 zeigt einen   Kontrollverschluss   für Schubriegel in Ansicht und Fig. 5 einen Schnitt nach   c-   aus Fig. 4. 



   Mit Bezug auf die in den Fig. 1 bis 3 gezeichnete   Ausführungsform   des Kontrollverschlusses für Eisenbahnwagen ist der an   der Wngenwand   oder der Schiebetür befestigte   Zupfen a'mit einem Dordrand b'versehen,   welch letzterer einen Ausschnitt c'besitzt. Um den Zapfen a'ist das Lagerauge d'des Schliesshakens e' drehbar und besitzt ersteres an seiner oberen Innenkante eine Stufe', in welche der   bordwand     b'eingreift.   An das Lagerauge d'ist ein den Bordrand b'umfassender Ring g' angeschraubt, wodurch das Lagerauge drehbar an dem Zapfen   a* gehalten wird.

   Das Lagerauge bat   mittels eines Scharnieren den Deckel h' angelenkt, der einen federnden Schliesshaken   i'besitzt.   Letzterer dringt beim   Schliessen   des Deckels h' durch einen Ausschnitt k' des Ringes g' in eine Ausnehmung m' des Lagerauges und schnappt unterhalb dos   Bordrandes b'des Zapfens a'ein, wodurch   der Deckel h' festgehalten wird. 



     Heim Drehen bzw. Öffnen dss Schliesshakens wird,   wie beim Gegenstande des StammPatentes, die vom Deckel h' festgehaltene und von dessen Wulse h'' an den Zapfen a' angedrückte, nicht gezeichnete Markierscheibe von dem am Zapfen a'angebrachten   Zahne @     11   durchrissen. Sobald der federnde   Schliesshaken   vor den Ausschnitt c'des   Bordrandes   gelangt, kann der Deckel   A'geöffnet werden.   



     Um   den Schliesshaken in jeder Lage feststellen zu können, ist das Lagerauge d' zu   einem Gehäuse M'ausgebildet,   in welchem sich ein Gleitstück   p'radial führt,   dessen dem Zapfen a' zugekehrte Stirnseite   pli konkav   ist, während dessen äussere Stirnseite einen Aus- schnitt r' besitzt. Im Ausschnitt r' lagert eien exzentrische Scheibe s', welche mit ihren Zapfen t', t'' in der vorderen und rückwärtigen Gehäusewand drehbar ist und von einer
Feder. s'' gebremst wird. 



   In dem zwischen dem mit einer Ringnut 0'versehenen Zapfen a'und dem Gleit- stück p' vorhandenen Raume u' sind Stahlkugeln u'' eingelegt, welche bei entsprechender
Drehung und Feststellung der Scheibe s'bzw. Verschiebung des Gleitstückes p'eine feste   Verbindung zwischen diesem, dem Schliesshaken   e'und dem Zapfen a' herstellen bzw. lösen : in den Fig. 1   und : 2   ist die Scheibe   s'derart eingestellt, dass   eine Verdrehung des Hakens'   möglich   ist. Wird die Scheibe s' so verdreht, dass der an der Feder   s"vorgesehene Zahn '   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei dem in den Fig, 4 und 6 dargestellten Kontrollverschluss für Schubriegel wird die als Plombe dienende Markierscheibe beim versuchten Öffnen des Schubriegels in sichtbarer Weise verletzt, ehe der Riegel überhaupt zugänglich wird, während bei den früheren, Ausführungsformen des   Kontrbllverschlusses   die Verletzung der Markierscheibe während des   öffnens   des   Schliesshakens   erfolgt. 



   Bei dieser Ausführungsform wird eine gehäuseartige Riegelführung in ihrem vorderen Teil durch eine Platte a2 gebildet, welche einen radialen Schlitz b2 für den Stellstift   d2   des Schubriegels   c2 besitzt.   Der Bordrand a4 der Platte   a2   wird von dem Rign f2 umfasst, welcher auf diese Weise drehbar an der Platte a2 gehalten ist. Dieser Ring hat mittels des Scharnieres 92 einen Deckel   A-'angelenkt,   der den federnden Schliesshaken i2 trägt, welcher heim   Schliessen des Deckels durch   eine Öffnung j2 im   Ringe j2   dringt und unterhalb des Bordrandes a4 der Platte a2 einschnappt, wodurch der Deckel festgehalten ist.

   Ring und Deckel 
 EMI2.1 
 scheibe auf den bei vorgeschobenem Riegel c2 den Mittelpunkt der Platte a2 einnehmenden Stellstift d2 aufgesteckt und der Scharnierdeckel bei der aus Fig. 4 ersichtlichen oder einer anderen den   Ausschnitt arl verdeckenden Stellung   des Ringes f2 geschlossen, so drückt der Wulst h3 des Deckels die Markierscheibe in die Rille a3 hinein, so dass die Schneiden durch die Scheibe hindurchdringen und gleichzeitig wird der Scheibenrand zwischen Ring und Deckel festgeklemmt. Ein in den letzteren eingesetztes Schauglas   l   macht die Scheibe ersichtlich. 



   Um den Schubriegel   zurückzuziehen : muss   derselbe vorerst zugänglich gemacht werden. 



  Dies kann aber nicht anders geschehen, als durch Verdrehung des Deckels samt dem mit demselben fest zusammengeschlossenen Ringe. Sowie aber diese Drehung beginnt, an welcher die festgeklemmte Markierscheibe teilnehmen muss, zerreissen die feststehenden Schneiden die Scheibe, was durch die Schauöffnung ersichtlich wird. 



   Ist der Deckel soweit verdreht, dass sein Schliesshaken in den Ausschnitt des Bordrandes gelangt, so kann bei bereits verletzter Markierscheibe der Verschluss geöffnet und der Stellstift in dem Schlitz der festen Platte verschoben werden, wodurch der Riegel zurückgezogen wird. 



   Um das Drehen des Deckels und Ringes durch Unberufene zu verhindern, kann in diesen Teilen ein Schloss angebracht sein, dessen mittels eines kloinen Schlüssels betätigbarer Riegel den Deckel an der Platte a2 festhält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE ;
1.   Kontrollverschluss   nach Patent Nr. 26133, dadurch gekennzeichnet, dass der au der   Wagenwand   oder der Schiebetür befestigte Zapfen (a1) einen mit einem Ausschnitte   ')   versehenen Bordrand (b') besitzt, unterhalb dessen beim   Schliessen   des Deckels der au letzterem befestigte, sich in eine Ausnehmung   (m') des   durch den Ring (g') an dem Zapfen (a') drehbar gehaltenen Lagerauges (d') einlegende, federnde   Schliesshaken   (i') einschnappt, welcher ein Öffnen des Deckels   (il')   nur dann ermöglicht, wenn er durch Drehung   des Lagerauges ( vor   den Ausschnitt   (c)   des Bordrandes   (b')   gebracht wird,

   während welcher   \'erdrehung   die eingelegte Markierscheibe von dem Zahne (n) durchrissen wird.

Claims (1)

  1. 2. Kontrollverschluss nach Patent Nr. 26133 und vorstehendem Patent-Anspruch], dadurch gekennzeichnet, dass in dem mit dem Lagerauge zusammengegossenen Gehäuse (in,.) ein von einer exzentrischen Scheibe (s') beeinflusstes Gleitstück (p) lagert, zwischen dessen konkaver Stirnseite (pli) und dem mit einer Ringnut (o') versehenen Zapfen (a') Kugeln (u") eingelegt sind, durch welche je nach der Stellung der Exzenterscheibe (s') eine feste Ver- bindung zwischen dem Zapfen (ag und dem Lagerauge (d') hergestellt bzw. gelöst wird, zum Zwecke, den Schliesshaken (e') in jeder Lage feststellen zu können.
    3. Kontrollverschluss nach Patent Nr. 26133 und vorstehenden Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich in einer Platte führende, mit seinem Stellstift (' in dem radialen Plattenschlitz (b2) gleitende Schubriegel (c2) durch Schliessen des mit seinem federnden Haken (i2) unter den Bordraud (axa) einschnappenden Deckels (h2) unzugänglich wird und der Deckel erst aufgeklappt, sowie der Riegel zugänglich gemacht werden kann, wenn nach entsprechender, eine Verletzung der Markierscheibe bewirkender Verdrehung des Deckels der Schliesshaken (i2) vor den Ausschnitt (a5) der Riegelführung zu stehen kommt.
AT28124D 1906-01-03 1906-07-04 Kontrollverschluß. AT28124B (de)

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AT28124D AT28124B (de) 1906-01-03 1906-07-04 Kontrollverschluß.

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