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Kontrollverschluss.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden Ausführungsformen des durch Patent Nr. 26133 geschützten Kontrollverschlusses, sowie eine Einrichtung, um bei dem für Eisenbahnwagen dienenden Kontrollverschlusse, den Schliesshaken in jeder Lage fest-
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Fig. 2 ist ein Schnitt nach x-x und Fig. 3 ein Schnitt nach y--y aus Fig. 1. Fig. 4 zeigt einen Kontrollverschluss für Schubriegel in Ansicht und Fig. 5 einen Schnitt nach c- aus Fig. 4.
Mit Bezug auf die in den Fig. 1 bis 3 gezeichnete Ausführungsform des Kontrollverschlusses für Eisenbahnwagen ist der an der Wngenwand oder der Schiebetür befestigte Zupfen a'mit einem Dordrand b'versehen, welch letzterer einen Ausschnitt c'besitzt. Um den Zapfen a'ist das Lagerauge d'des Schliesshakens e' drehbar und besitzt ersteres an seiner oberen Innenkante eine Stufe', in welche der bordwand b'eingreift. An das Lagerauge d'ist ein den Bordrand b'umfassender Ring g' angeschraubt, wodurch das Lagerauge drehbar an dem Zapfen a* gehalten wird.
Das Lagerauge bat mittels eines Scharnieren den Deckel h' angelenkt, der einen federnden Schliesshaken i'besitzt. Letzterer dringt beim Schliessen des Deckels h' durch einen Ausschnitt k' des Ringes g' in eine Ausnehmung m' des Lagerauges und schnappt unterhalb dos Bordrandes b'des Zapfens a'ein, wodurch der Deckel h' festgehalten wird.
Heim Drehen bzw. Öffnen dss Schliesshakens wird, wie beim Gegenstande des StammPatentes, die vom Deckel h' festgehaltene und von dessen Wulse h'' an den Zapfen a' angedrückte, nicht gezeichnete Markierscheibe von dem am Zapfen a'angebrachten Zahne @ 11 durchrissen. Sobald der federnde Schliesshaken vor den Ausschnitt c'des Bordrandes gelangt, kann der Deckel A'geöffnet werden.
Um den Schliesshaken in jeder Lage feststellen zu können, ist das Lagerauge d' zu einem Gehäuse M'ausgebildet, in welchem sich ein Gleitstück p'radial führt, dessen dem Zapfen a' zugekehrte Stirnseite pli konkav ist, während dessen äussere Stirnseite einen Aus- schnitt r' besitzt. Im Ausschnitt r' lagert eien exzentrische Scheibe s', welche mit ihren Zapfen t', t'' in der vorderen und rückwärtigen Gehäusewand drehbar ist und von einer
Feder. s'' gebremst wird.
In dem zwischen dem mit einer Ringnut 0'versehenen Zapfen a'und dem Gleit- stück p' vorhandenen Raume u' sind Stahlkugeln u'' eingelegt, welche bei entsprechender
Drehung und Feststellung der Scheibe s'bzw. Verschiebung des Gleitstückes p'eine feste Verbindung zwischen diesem, dem Schliesshaken e'und dem Zapfen a' herstellen bzw. lösen : in den Fig. 1 und : 2 ist die Scheibe s'derart eingestellt, dass eine Verdrehung des Hakens' möglich ist. Wird die Scheibe s' so verdreht, dass der an der Feder s"vorgesehene Zahn '
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Bei dem in den Fig, 4 und 6 dargestellten Kontrollverschluss für Schubriegel wird die als Plombe dienende Markierscheibe beim versuchten Öffnen des Schubriegels in sichtbarer Weise verletzt, ehe der Riegel überhaupt zugänglich wird, während bei den früheren, Ausführungsformen des Kontrbllverschlusses die Verletzung der Markierscheibe während des öffnens des Schliesshakens erfolgt.
Bei dieser Ausführungsform wird eine gehäuseartige Riegelführung in ihrem vorderen Teil durch eine Platte a2 gebildet, welche einen radialen Schlitz b2 für den Stellstift d2 des Schubriegels c2 besitzt. Der Bordrand a4 der Platte a2 wird von dem Rign f2 umfasst, welcher auf diese Weise drehbar an der Platte a2 gehalten ist. Dieser Ring hat mittels des Scharnieres 92 einen Deckel A-'angelenkt, der den federnden Schliesshaken i2 trägt, welcher heim Schliessen des Deckels durch eine Öffnung j2 im Ringe j2 dringt und unterhalb des Bordrandes a4 der Platte a2 einschnappt, wodurch der Deckel festgehalten ist.
Ring und Deckel
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scheibe auf den bei vorgeschobenem Riegel c2 den Mittelpunkt der Platte a2 einnehmenden Stellstift d2 aufgesteckt und der Scharnierdeckel bei der aus Fig. 4 ersichtlichen oder einer anderen den Ausschnitt arl verdeckenden Stellung des Ringes f2 geschlossen, so drückt der Wulst h3 des Deckels die Markierscheibe in die Rille a3 hinein, so dass die Schneiden durch die Scheibe hindurchdringen und gleichzeitig wird der Scheibenrand zwischen Ring und Deckel festgeklemmt. Ein in den letzteren eingesetztes Schauglas l macht die Scheibe ersichtlich.
Um den Schubriegel zurückzuziehen : muss derselbe vorerst zugänglich gemacht werden.
Dies kann aber nicht anders geschehen, als durch Verdrehung des Deckels samt dem mit demselben fest zusammengeschlossenen Ringe. Sowie aber diese Drehung beginnt, an welcher die festgeklemmte Markierscheibe teilnehmen muss, zerreissen die feststehenden Schneiden die Scheibe, was durch die Schauöffnung ersichtlich wird.
Ist der Deckel soweit verdreht, dass sein Schliesshaken in den Ausschnitt des Bordrandes gelangt, so kann bei bereits verletzter Markierscheibe der Verschluss geöffnet und der Stellstift in dem Schlitz der festen Platte verschoben werden, wodurch der Riegel zurückgezogen wird.
Um das Drehen des Deckels und Ringes durch Unberufene zu verhindern, kann in diesen Teilen ein Schloss angebracht sein, dessen mittels eines kloinen Schlüssels betätigbarer Riegel den Deckel an der Platte a2 festhält.
PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Kontrollverschluss nach Patent Nr. 26133, dadurch gekennzeichnet, dass der au der Wagenwand oder der Schiebetür befestigte Zapfen (a1) einen mit einem Ausschnitte ') versehenen Bordrand (b') besitzt, unterhalb dessen beim Schliessen des Deckels der au letzterem befestigte, sich in eine Ausnehmung (m') des durch den Ring (g') an dem Zapfen (a') drehbar gehaltenen Lagerauges (d') einlegende, federnde Schliesshaken (i') einschnappt, welcher ein Öffnen des Deckels (il') nur dann ermöglicht, wenn er durch Drehung des Lagerauges ( vor den Ausschnitt (c) des Bordrandes (b') gebracht wird,
während welcher \'erdrehung die eingelegte Markierscheibe von dem Zahne (n) durchrissen wird.