AT280829B - Füll- und/oder Entleerungsanlage für Tankfahrzeuge - Google Patents

Füll- und/oder Entleerungsanlage für Tankfahrzeuge

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AT280829B
AT280829B AT1120067A AT1120067A AT280829B AT 280829 B AT280829 B AT 280829B AT 1120067 A AT1120067 A AT 1120067A AT 1120067 A AT1120067 A AT 1120067A AT 280829 B AT280829 B AT 280829B
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Austria
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valve
filling
piston
pressure
valves
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AT1120067A
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English (en)
Inventor
Kuno Dipl Ing Skach
Original Assignee
Westinghouse Bremsen Apparate
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Füll-und/oder   Entleerungsanlage für Tankfahrzeuge 
Die Erfindung betrifft   Füll-und/oder   Entleerungsanlagen für Tankfahrzeuge mit einer oder mehreren Tankkammern, bestehnd aus mindestens einem   Füll-und/oder   Entleerungsventil und mindestens einer Betätigungseinrichtung. 



   Es sind   Füll-und/oder   Entleerungsanlagen bekannt, deren   Füll-und/oder   Entleerungsventile zwecks Füllung oder Entleerung der einzelnen Tankkammern einzeln mechanisch geöffnet bzw. geschlossen werden können. Zur Erleichterung der Bedienung werden seit einigen Jahren Füllund/oder Entleerungsventile in den Handel gebracht, die hydraulisch zu betätigen sind. Bei den bekannten Ausführungen werden eine Hydraulik-Handpumpe, durch deren mehrfache Betätigung der benötigte Druck aufgebracht wird und für jede Tankkammer ein zugehöriger Verteiler, der die Verbindung zwischen der Hydraulik-Handpumpe und dem jeweils zu öffnenden   Füll-und/oder   Entleerungsventil herstellt, verwendet. 



   In der Praxis erwies es sich in vielen Verwendungsfällen als notwendig, durch eine zusätzliche mechanische Verriegelung sicherzustellen, dass jeweils nur eine Tankkammer entleert wird. Der weiteren Forderung, dass die   Füll-und/oder   Entleerungsventile auch vom Dom aus geschlossen werden können, wurde durch Anordnung von Druckknopfventilen am Dom entsprochen, durch deren Betätigung sich die jeweils unter Druck befindlichen Leitungen in ein   überlaufgefäss   entleeren können. 



   Da auch bei der beschriebenen Hydraulikbetätigung die für das öffnen der   Füll-und/oder   Entleerungsventile benötigte Betätigungskraft durch den Fahrer aufgebracht werden muss und die Hydraulik ein für die meisten Tankfahrzeuge sonst nicht benötigtes Medium ist, wurde vorgeschlagen, die   Füll-und/oder   Entleerungsventile mit Druckluft, die zweckmässig der auch die Fahrzeugbremsanlage mit Druckluft versorgenden Druckluftbeschaffungsanlage entnommen wird, zu steuern. 



   Wird statt einer von einer hydraulischen Handpumpe gespeisten hydraulischen Steuerung eine derartige Druckluftsteuerung verwendet, muss dafür gesorgt werden, dass
1. bei Betätigung der am Dom angeordneten Druckknopfventile das Schliessen der   Füll-und/oder   Entleerungsventile ohne Erschöpfung der Druckluftanlage erfolgt,
2. bei geschlossenen   Füll-und/oder   Entleerungsventilen sich nicht durch die in der Praxis unvermeidbaren Undichtheiten in den   Füll-und/oder   Entleerungsventilen bzw. in den zu diesen führenden Steuerleitungen ein Staudruck aufbauen kann, was insbesondere dadurch begünstigt wird, dass zumindest eine Verteilungseinrichtung   auf "öffnen" steht,   wenn vom Dom aus geschlossen und diese nachher nicht mehr von Hand aus rückgestellt wurde,
3.

   erscheint es für den praktischen Betrieb wichtig, dass bei Betätigung der am Dom angeordneten Druckknopfventile nicht erst die volle Entlüftung der   Füll-und/oder Entleerungsventile abgewartet   werden muss, um deren Schliessung sicherzustellen, sondern dass bei Unterschreitung eines gewissen Druckes in der Druckluftsteuerung automatisch eine weitere Entlüftung bis zum Ausgleich mit dem Atmosphärendruck stattfindet. (Bei hydraulischer Steuerung spielt der Zeitfaktor im Gegensatz zur 

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 Druckluftsteuerung keine Rolle, da schon ein ganz geringer Stofftransport zum völligen Zusammenbrechen des Druckes genügt.)
4.

   Für manche Verwendungsfälle ist es wichtig, dass trotz eventuell vorhandener Undichtheiten der Luftdruck in den   Füll-und/oder   Entleerungsventilen nicht absinkt, und es zu keinem unbeabsichtigten Schliessen genannter Ventile kommt. 



   Für pneumatisch gesteuerte   Füll-und/oder Entleerungsanlagen   wurde schon vorgeschlagen, zwischen der Speiseleitung und den zu den   Verteilungseinrichtungen   führenden Leitungen ein Druckknopfventil anzuordnen, das in unbetätigtem Zustand die genannten beiden Leitungen voneinander trennt, während der Betätigung jedoch miteinander verbindet. Eine derartige Anlage entspricht der Forderung 1. Um auch den Forderungen 2 und 3 zu genügen, muss in jedem Verteiler eine Mindestdruckkontrolle eingebaut werden, was für die meisten Anwendungsfälle eine erhebliche Komplikation bzw. Verteuerung darstellt. 



     Erfindungsgemäss   werden die aufgezeigten Mängel dadurch behoben, dass die   Füll-und/oder   Entleerungsventile pneumatisch gesteuert sind und zur Beeinflussung des   Füll-bzw.   



  Entleerungsvorganges,   z. B.   vom Dom der Tankkammern aus, Druckknopfventile in den Druckluftkreis eingeschaltet und in diesem ein oder mehrere Drucküberwacher vorgesehen sind, deren eine Kolbenfläche zwecks Unterbrechung der Druckluftzufuhr zu den Flüssigkeitsventilen über die Druckknopfventile mit Druckluft beaufschlagt oder entlastet wird. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird über die Steuerventile eine Kolbenfläche des oder der Drucküberwacher über eine Leitung mit Druckluft beaufschlagt oder entlastet. 



  Vorteilhafterweise ist jedem   Füll-und/oder   Entleerungsventil ein 3/2-Wegeventil als Betätigungseinrichtung vorgeschaltet, das in der einen Stellung eine zu dem zugeordneten Füllund/oder Entleerungsventil führende Leitung entlüftet und in der andern Stellung über eine Leitung und den allen 3/2-Wegeventilen vorgesetzten Drucküberwacher mit einer Speiseleitung verbindet. 



   Die Vorteile der   erfindungsgemässen   Einrichtung werden an Hand der Zeichnungen, die vier Ausführungsbeispiele darstellen, näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Füll- und/oder Entleerungsanlage, bei der der Drucküberwacher durch Druckbeaufschlagung beeinflussbar ist, Fig. 2 eine   Füll-und/oder   Entleerungsanlage, bei der der Drucküberwacher durch Entlüften beeinflussbar ist, Fig. 3 einen weiteren 
 EMI2.1 
 
2im unbetätigten Zustand die   Leitungen-4, 4a, 4b-- von   den   Steuerleitungen-6, 6a, 6b-- trennen   und letztere entlüften und die im betätigten Zustand die Verbindung zwischen den Leitungen   - -4, 4a, 4b-- und   den Steuerleitungen --6,6a,6b-- herstellen und deren Entlüftung unterbinden.

   Die über die Steuerleitungen-6, 6a, 6b-- pneumatisch gesteuerten   Füll-und/oder   Entleerungsventile 
 EMI2.2 
 eingebauten Druckfedern gesperrt. Die am Dom vorgesehenen, direkt von der Speiseleitung-2versorgten Steuerventile-10, 10a, 10b-- sind als Dreiwegeventile ausgebildet, die im unbetätigten Zustand die mit dem drucküberwacher --3-- über zwischengeschaltete Doppelrückschlagventile verbindende   Leitung entlüften,   im betätigten Zustand jedoch mit Speiseleitungsdruck beaufschlagen.

   
 EMI2.3 
    --3-- besteht aUsStufenkolbens --13-- sperrt   der   Schaft--14--den   der Druckluftversorgung dienenden Kanal   - -19--.   Gleichzeitig werden über die   Bohrungen-20, 21   und 22-und über den Kanal--23-- 

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 die Verteilerleitungen-4, 4a, 4b-- und damit unabhängig von der Stellung der Verteilungseinrichtungen-5, 5a, 5b-- die zu den Füll- und/oder Entleerungsventilen --7,7a,7b-- führenden Steuerleitungen-6, 6a, 6b-- entlüftet und die Füll- und/oder Entleerungsventile --7,7a,7b-geschlossen. Eventuell vorhandene Undichtheiten können wegen der bestehenden Verbindung zur Atmosphäre zu keinem Druckaufbau und damit zu keinem ungewollten öffnen der   Füll-und/oder     Entleerungsventile --7, 7a, 7b-- führen.    



   Zur Füllung oder Entleerung einer Tankkammer--8, 8a, 8b-- ist die zugeordnete 
 EMI3.1 
    5a, 5b-- und--4, 4a, 4b-   beaufschlagt. über die anfangs betätigte   Betätigungseinrichtung --5, 5a, 5b-- wird   das zugeordnete Füll- und/oder Entleerungsventil --7,7a,7b-- mit Druckluft beaufschlagt und geöffnet. 



   Auch nach Wegfall der Betätigungskraft behält der   Stufenkolben --13-- seine   Lage bei, da die Stellkraft des die schaftseitige Ringfläche beaufschlagenden Leitungsdruckes die der Druckkontrollfeder   - -16-- überwiegt. über   die zwischen der   Speiseleitung --2-- und   den   Leitungen-4, 4a, 4b--   
 EMI3.2 
   - -3-- nachgeordneten   Steuerungssystem ersetzt. 



   Zwecks Beendigung des Füll-und/oder Entleerungsvorganges ist die betreffende Betätigungseinrichtung --5,5a,5b-- in ihre Ausgangslage rückzustellen. 



   Soll jedoch vom Dom aus das jeweils geöffnete Füll- und/oder Entleerungsventil --7,7a,7b-geschlossen werden, ist eines der Steuerventile-10, 10a, 10b-- zu betätigen, wodurch über die zwischengeschalteten Doppelrückschlagventile, die   Leitung --11-- und   die   Bohrung --18-- die   grosse   Kolbenfläche--15--des Stufenkolbens--13--beaufschlagt   und der Stufenkolben--13-in seine Ausgangslage rückverschoben wird. 



   Auch wenn die ursprünglich betätigte   Betätigungseinrichtung--5, 5a, 5b--   nach erfolgter Schliessung der Füll- und/oder Entleerungsventile --7,7a,7b-- vom Dom aus nicht rückgestellt wird, kann sich wegen der Entlüftung der   Leitungen--4, 4a, 4b-- über   die   Bohrungen-20, 21   und 22-kein Staudruck in den   Steuerleitungen-6, 6a, 6b-- bilden,   der ein ungewolltes öffnen der Füllund/oder Entleerungsventile --7,7a,7b-- hervorrufen könnte. 



   Sollte der Speiseleitungsdruck während eines   Füll-oder   Entleerungsvorganges wesentlich unter seinen Nennwert absinken, wodurch die Stellung des jeweils betätigten Füll-und/oder 
 EMI3.3 
 eines der Steuerventile-10, 10a, 10b--, um die Entlüftung der   Leitungen-4, 4a, 4b-- einzuleiten   und derart die endgültige Umschaltung des   Stufenkolbens --13-- in   seine Ausgangsstellung auszulösen. 



   Fig. 2 zeigt eine ähnliche   Füll-und/oder   Entleerungsanlage wie   Fig. 1.   Entsprechende Teile sind deswegen mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Auch kann daher auf eine gesamte Beschreibung dieser Anlage verzichtet werden. 



   Der Überwacher-3-ist, im Gegensatz zu dem in Fig. 1 beschriebenen, mit einer parallel zur Druckkontrollfeder --16-- angeordneten Rückführfeder --25-- ausgerüstet, die sich in der gezeichneten Ausgangsstellung des Stufenkolbens --13-- einerseits am Gehäuseboden --17-- und anderseits derart an einem   Anschlag --26-- in   der zur Führung des Stufenkolbens-13dienenden Gehäusebohrung --27-- abstützt, dass sie bei Betätigung des Überwachers-3-nach einem bestimmten Leerweg von der grossen Kolbenfläche --15-- des Stufenkolbens --13-mitgenommen,   d. h.   von ihrem   Anschlag --26-- abgehoben   wird. 



   Ausserdem ist im   Schaft --14-- eine   zusätzliche, in die   Bohrung --21-- mündende   kleinquerschnittige Bohrung--28--vorgesehen. 
 EMI3.4 
 



   Die als Zweiwegeventile ausgebildeten   Steuerventile-29, 29a, 29b--   sind bei der Füllund/oder Entleerungsanlage nach Fig. 2 über den   Kanal --30-- mit   dem durch die schaftseitige Ringfläche des   Stufenkolbens --13-- begrenzten,   unter Leitungsdruck stehenden Druckkontrollraum 

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   --31-- verbunden   und sperren in unbetätigtem Zustand die zu ihnen führende Leitung-32gegenüber der Atmosphäre, gestatten im betätigten Zustand jedoch ein Ausströmen der in der Leitung --32-- befindlichen Druckluft ins Freie. 



   In der gezeichneten, der unbetätigten Stellung des Überwachers --3-- entsprechenden Lage des 
 EMI4.1 
    --14-- den- -19--.   Gleichzeitig werden über die   Bohrungen-20, 21   und 22-und über den Kanal-23die Leitungen --4,4a,4b-- entlüftet, so dass die Füll- und/oder Entleerungsventile --7,7a,7b--, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 näher beschrieben, geschlossen bleiben und auch eventuelle Undichtheiten zu keinem ungewollten Öffnen derselben führen können.

   
 EMI4.2 
 
Nach Wegfall der auf den Schaft --14-- ausgeübten Betätigungskraft wird der Stufenkolben - durch die   Rückführfeder --25-- und   die Druckkontrollfeder --16-- entgegen der Stellkraft des die schaftseitige Ringfläche des   Stufenkolbens--13--belastenden   Leitungsdruckes in Richtung auf dessen Ausgangsstellung rückverschoben, bis die Rückführfeder --25-- am Anschlag   --26-- zur   Anlage gelangt. 



   In dieser Stellung besteht nur eine kleinquerschnittige Verbindung der   Speiseleitung --2-- über   den Kanal--19--, die kleinquerschnittige Bohrung--28--, die   Bohrungen--21   und 22-- und den   Kanal-23-zu   den   Leitungen-4, 4a, 4b--   bzw. über den   Kanal-30-zu   den Steuerventilen-29, 29a, 29b--. über die Bohrung --28-- können Druckluftverluste in dem dem   überwacher--3--   nachgeordneten Steuerungssystem ersetzt werden.

   
 EMI4.3 
 
Entleerungsventiles--7, 7a, 7b--In letzterem Falle wird, in Anbetracht des nur über die kleinquerschnittige Bohrung--28-möglichen Nachströmens von Druckluft der Druck in dem unter Leitungsdruck stehenden Raum 
 EMI4.4 
    raschStufenkolben --13-- in   seine Ausgangslage rückverschiebt, in der die Leitungen --4,4a,4b-- über die   Bohrungen-20, 21   und   22--entlüftet   werden. 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten überwacher können die   Bohrung --28-- und   die   Rückführfeder     --25-- entfallen,   wenn, wie in manchen Fällen möglich, auf die Erfüllung der einleitend angeführten Forderung verzichtet wird. 



   In Fig. 3 ist eine andere Ausführung des Überwachers-3-für die   Füll-und/oder   Entleerungsanlage nach Fig. 2 dargestellt. 



   Diese Ausführungsform des Überwachers weist ein   Gehäuse --33-- mit   einer abgesetzten   Bohrung --34-- auf.   In dem engeren Bohrungsabschnitt ist ein   Ventilkörper-35-dicht   gelagert, der mit seiner Kegelfläche --36-- gemeinsam mit dem dem grossen Bohrungsabschnitt zugewandten 
 EMI4.5 
 --37-- des--35-- bedient werden kann.

   In der grossen Bohrung ist ein   Überwachungskolben--38--dicht   gelagert, der durch eine Druckkontrollfeder-16--, die sich auf den die grosse Bohrung des Gehäuses 
 EMI4.6 
 

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 dem ausserhalb des Nebenventilsitzes --39-- gelegenen, durch den Überwachungskolben --38-begrenzten, über den   Kanal --23-- mit   den Leitungen-4, 4a, 4b-- verbundenen 
 EMI5.1 
 
In Fig. 3 ist der   überwacher --3-- in   der unbetätigten Ausgangsstellung dargestellt, in der die Leitungen-4, 4a, 4b- über den Kanal --23--, die Bohrung-42-, das geöffnete   Entlüftungsventil-41, 43-   und die   Bohrung --18-- entlüftet   sind, so dass es, wie oben beschrieben, zu keinem ungewollten öffnen der Füll- und/oder Entleerungsventile --7,7a,7b-kommen kann. 



   Zwecks Öffnung eines Füll- und/oder Entleerungsventiles --7,7a,7b-- ist, wie oben beschrieben, vorerst die jeweilige Betätigungseinrichtung --5,5a,5b-- zu betätigen und hernach der Ventilkörper --35-- des Überwachers --3-- gegen die Kraft der den überwachungskolben 
 EMI5.2 
 -38-- belastenden Druckkontrollfeder --16-- niederzudrücken.Füll- und/oder Entleerungsventil --7,7a,7b-- mit Druckluft, die über die   Speiseleitung --2-- und   den   Kanal--19-- zuströmt.   
 EMI5.3 
 entgegengesetzten Seite unter Atmosphärendruck steht, in seine Ausgangslage rückverschoben und das   Hauptventil-36, 37-   geschlossen.

   Der Überwachungskolben --38-- bleibt, da der diesen belastende Leitungsdruck die Kraft der Druckkontrollfeder --16-- überwiegt, in seiner dem   Ventilkörper --35-- abgewandten   Endlage stehen. Das Entlüftungsventil-41, 43- bleibt geschlossen ; das Nebenventil --39,40-- ist geöffnet; über die kleinquerschnittige Bohrung-28kann eventueller Druckluftverlust in dem dem Überwacher --3-- nachgeschalteten Steuerungssystem ersetzt werden. 
 EMI5.4 
 Lage versetzt wird unter gleichzeitigem öffnen des Entlüftungsventiles --41,43-- den   überwachungskolben --38-- in   seine ventilkegelseitige, das   nebenventil --39,40-- schliess@ude   Endlage zu verschieben. 



   In Fig. 4 ist eine Füll- und/oder Entleerungsanlage dargestellt, bei der die Betätigungseinrichtung mit dem Überwacher --3-- kombiniert ist, wobei die eigentliche Überwachungseinrichtung weitestgehend mit dem in Fig. 3 beschriebenen   Überwacher--3--übereinstimmt.   



   Der mit der Betätigungseinrichtung kombinierte Überwacher --4-- besitzt ein Gehäuse --45-- mit einem   Kanal-19-für   die Druckluftversorgung aus der   Speiseleitung --2-- und   mit   Kanälen-46, 46n-,   die über die   Steuerleitungen-6, 6n-   zu den   Füll-und/oder     Entleerungsventilen-7, 7n-   führen und über die die   Tankkammern-8, 8n-- gefüllt   oder entleert werden können. In dem Gehäuse --45-- ist eine abgesetzte Bohrung--47--vorgesehen ; im 
 EMI5.5 
 bildet. 



   Auf seiner dem   Gehäuseboden--17--zugewandten   Seite hat der überwachungskolben --38-- einen Entlüftungssitz --41-, der über die   Bohrung --42-- mit   dem ausserhalb des 
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 --38-- begrenzten,Entlüftungsventil--41, 43-- bildet. Der einerseits vom   Überwachungskolben--38--und   anderseits vom Gehäuseboden --17-- begrenzte Teil der Gehäusebohrung ist über die   Bohrung--IS--   entlüftet. Der   Gehäuseboden --17-- besitzt darüber   hinaus eine zentrale Bohrung--30--, an die über die Leitung --32-- die Steuerventile --29,29n-- angeschlossen sind. 



   Bei unbetätigtem   Ventilkörper -35-- sind   sowohl das   Hauptventil--36, 37- als   auch das Nebenventil-39, 40-- über den   Überwachungskolben-38-durch   die Druckkontrollfeder -   -16-- geschlossen ;   hingegen ist das   Entlüftungsventil-41, 43-   geöffnet. Der über den Bedienungsknopf --50-- betätigbare, als Betätigungseinrichtung wirkende, Drehschieber--48, 49entlüftet in seiner Ausgangsstellung alle angeschlossenen   Steuerleitungen-6, 6n-,   so dass es zu keinem ungewollten öffnen der angeschlossenen Füll- und/oder Entleerungsventile --7,7n-kommen kann. 



   Soll eines der   Füll-und/oder Entleerungsventile--7, 7n--   geöffnet werden, ist der Bedienungsknopf--50--des Drehschiebers--48--in diejenige Stellung zu verdrehen, in der der zur betreffenden Steuerleitung --6,6n-- weiterführende Kanal --46,46n-- mit dem Kanal --23-- im Drehschieber --48-- zur Deckung kommt. 



   Hernach ist, wie im Zusammenhang mit Fig. 3 näher beschrieben wurde, der Ventilkörper -   niederzudrücken,   wodurch das jeweils über den die Funktion der Betätigungseinrichtung ausübenden Drehschieber --48-- angeschlossene Füll- und/oder Entleerungsventil --7,7n-- über einen grossen Querschnitt beaufschlagt und geöffnet wird. Nach Wegfall der auf den Ventilkörper 
 EMI6.1 
 wird unter gleichzeitigem öffnen des Entlüftungsventiles --41,43-- den   Überwachungskolben     --38-- in   seine ventilkelgelseitige, das   Nebenventil--39, 40-- schliessende   Endlage zu verschieben.

   In dieser der Fig. 4 entsprechenden Stellung sind alle   Steuerleitungen-6, 6n- entlüftet,   so dass, 
 EMI6.2 
    49-n"aus"-Stellungen   angeordnet werden müssen, da beim Weiterdrehen des Bedienungsknopfes-50nicht nur die bisher mit Druckluft beaufschlagte Steuerleitung--6, 6n-- über die Bohrung   - -51, 51n-- entlüftet   wird, sondern, wenn eine neue Verbindung zwischen dem Druckkontrollraum --31-- und einer Steuerleitung-6, 6n- durch Überdeckung eines Kanals-46, 46n- mit einem 
 EMI6.3 
 den oben beschriebenen Konsequenzen zurückgeschoben wird. 



   Der mit der Betätigungseinrichtung kombinierte   überwacher --44-- kann für   eine beliebige Anzahl von Tankkammern, die unabhängig voneinander gefüllt oder entleert werden können sollen, gebaut werden. Die Einschränkung auf zwei Tankkammern ist genauso wie die Einschränkung auf drei Tankkammern bei den Fig. 1 bis 3 nur aus Gründen der übersichtlichkeit der Darstellung erfolgt.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Füll-und/oder Entleerungsanlage für Tankfahrzeuge mit einer oder mehreren Tankkammern, bestehend aus mindestens einem Füll-und/oder Entleerungsventil und mindestens einer EMI6.4 <Desc/Clms Page number 7> Entleerungsvorganges, z.
    B. vom Dom der Tankkammern (8, 8a, 8b) aus, Druckknopfventile (10, 10a, 10b, 29, 29a, 29b) in den Druckluftkreis eingeschaltet und in diesem ein oder mehrere Drucküberwacher (3) vorgesehen sind, deren eine Kolbenfläche zwecks Unterbrechung der Druckluftzufuhr zu den Flüssigkeitsventilen über die Druckknopfventile (10, 10a, 10b, 29, 29a, 29b) mit Druckluft beaufschlagt oder entlastet wird.
    EMI7.1 dass jedem Füll-und oder Entleerungsventil (7, 7a, 7b) ein 3/2-Wegeventil (5, 5a, 5b) als Betätigungseinrichtung vorgeschaltet ist, das in der einen Stellung eine zu dem zugeordneten Füllund/oder Entleerungsventil (7, 7a, 7b) führende Leitung (6, 6a, 6b) entlüftet und in der andern Stellung über eine Leitung (4, 4a, 4b) und den allen 3/2-Wegeventilen vorgesetzten Drucküberwacher (3) mit einer Speiseleitung (2) verbindet.
    3. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der aus einem mit einem Schaft (14) versehenen Stufenkolben (13) gebildete Drucküberwacher (3) mit seinem Gehäuse (12) nach Art eines Kolbenschiebers zusammenarbeitet, wobei der Stufenkolben (13) in der Ausgangslage die Speiseleitung (2) abschliesst und die zu den Betätigungseinrichtungen (5, 5a, 5b) führenden Leitungen (4, 4a, 4b) über die Bohrungen (22, 21 und 20) in seinem Schaft (14) entlüftet und im betätigten Zustande die Leitungen (4, 4a, 4b) über die Bohrungen (20, 21, 22) mit der Speiseleitung (2) verbindet und der Stufenkolben (13) diese betätigte Stellung durch die dabei erfolgte Beaufschlagung seiner Ringfläche so lange beibehält,
    bis er entweder von Hand aus oder durch Betätigung eines der Druckknopfventile (10, 10a, 10b, 29, 29a, 29b) in seine Ausgangslage zurückgestellt wird (Fig. 1, 2).
    4. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass der an die grosse Kolbenfläche (15) des Stufenkolbens (13) anschliessende Raum im Drucküberwacher (3) über die Leitung (11), eventuell über zwischengeschaltete an sich bekannte Doppelrückschlagventile, mit Druckknopfventilen (10, 10a, 10b) in Verbindung steht und ausserdem eine auf den Stufenkolben (13) einwirkende Druckkontrollfeder (16) enthält, um den Stufenkolben nach Aufhören der Betätigungskraft entweder durch Betätigung eines der Druckknopfventile (10, 10a, 10b) oder selbsttätig in seine Ausgangslage rückzuführen, wenn der auf die Ringfläche des Stufenkolbens wirkende Druck wesentlich unter seinen Nennwert absinkt (Fig. 1).
    5. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Stufenkolben (13) des Drucküberwachers (3) auf seiner Ringfläche mit dem den Betätigungseinrichtungen (5, 5a, 5b) zugeführten Druck beaufschlagt ist und dessen grosse Kolbenfläche (15) unter dem Druck der Aussenluft und ausserdem unter der Einwirkung einer Druckkontrollfeder (16) steht, um den Stufenkolben (13) nach Aufhören der Betätigungskraft selbsttätig in seine Ausgangslage rückzuführen, wenn der auf die Ringfläche des Stufenkolbens wirkende Druck wesentlich unter seinen Nennwert absinkt (Fig. 2).
    6. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, EMI7.2 Druckkontrollfeder (16) eine vorgespannt eingebaute Rückführfeder (25) angeordnet ist, die auf den Stufenkolben (13) während eines Teiles seines Hubes einwirkt und im Schaft (14) des Stufenkolbens ein zur Bohrung (21) führender Kleinquerschnitt (28) vorgesehen ist, wodurch nach Wegfall der Betätigungskraft der unter der Einwirkung beider Federn gegen die Stellkraft der Ringfläche bis zum Aufsitzen der Rückführfeder (25) auf ihrem Anschlag (26) zurückgehende Stufenkolben nur den Kleinquerschnitt (28) für die Verbindung zu den Betätigungseinrichtungen (5, 5a, 5b) freigibt und so lange aufrechterhält, bis der Stufenkolben (13) durch Betätigung eines der Druckknopfventile (29, 29a, 29b)
    auf seiner Ringfläche vom Druck entlastet wird und daraufhin in seine Ausgangslage zurückkehrt (Fig. 2).
    7. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein Hauptventil (36, 37) und ein Nebenventil (39, 40) eines Ventilkörpers (35) im Drucküberwacher (3, 44) in dessen Ausgangslage durch die Druckkontrollfeder (16) über einen Überwachungskolben (38) geschlossen sind und damit die Speiseleitung (2) abschliessen und die Leitungen (4, 4a, 4b) über ein Entlüftungsventil (41, 43) entlüftet und bei Betätigung über das abgehobene Hauptventil (36, 37) und Kanäle (19, 23) mit der Speiseleitung (2) verbunden werden, wobei gleichzeitig das Entlüftungsventil (41, 43) geschlossen wird (Fig. 3, 4).
    8. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1, 2 und 7, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der Ventilkörper (35) eine axiale Bohrung besitzt, die an einem Ende über den Kleinquerschnitt (28) dauernd mit der Speiseleitung (2) in Verbindung steht und am andern Ende <Desc/Clms Page number 8> durch eine Stirnfläche (39) zusammen mit einer ebenen Endfläche (40) am Überwachungskolben (38) das Nebenventil bildet, wobei die einander zugekehrten Flächen des Ventilkörpers (35) und des Kolbens (38) unter dem Druck, der den Betätigungseinrichtungen (5, 5a, 5b) zugeführt wird, stehen und die Gegenfläche des überwachungskolbens (38) unter dem Druck der Aussenluft und ausserdem unter der Einwirkung der Druckkontrollfeder (16) steht,
    wodurch bei der Handbetätigung sofort ein grosser Querschnitt für die Druckluftzufuhr zu den Betätigungseinrichtungen zur Verfügung steht und bei Wegfall der Betätigungskraft der Ventilkegel bei seiner Rückkehr in die Ausgangslage den Durchlass auf den Kleinquerschnitt reduziert und dieser durch den in seine Ausgangslage zurückkehrenden überwachungskolben geschlossen wird, wenn der Druck zwischen Ventilkegel und Kolben durch Undichtheiten oder durch Betätigung eines der Druckknopfventile wesentlich unter seinen Nennwert sinkt (Fig. 3, 4).
    9. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1, 2, 7 und 8, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass im Drucküberwacher (44) ein Drehschieber (48) drehbar gelagert ist, der mittels eines Drehknopfes (50) verdreht werden kann und dabei in Zusammenarbeit mit einer Ringfläche (49) am Gehäuse (45) in seinen Betriebsstellungen jeweils nur eine der zu den Füll-und/oder Entleerungsventilen (7, 7n) führenden Leitungen (6, 6n) über die Kanäle (46, 46n), die Bohrungen (51, 51n) und den Kanal (23) mit dem Druckkontrollraum (31) verbindet und alle andern Leitungen (6, 6n) über den Innenraum des Drucküberwachers und die Bohrung (18) entlüftet (Fig. 4).
    10. Füll-und/oder Entleerungsanlage nach den Ansprüchen 1, 2 und 7 bis 9, EMI8.1 überwachungskolben (38) längsverschiebbar geführt sind, wobei das Hauptventil (36, 37) und das Nebenventil (39, 40) in der Ausgangslage des Drucküberwachers (44) durch die Druckkontrollfeder (16) über den überwachungskolben (38) geschlossen sind und damit die Speiseleitung (2) abschliessen und alle zu den Füll- und/oder Entleerungsventilen (7, 7n) führenden Leitungen (6, 6n) über den Drehschieber (48) und die Bohrung (18) und auch über das Entlüftungsventil (41, 43) entlüftet werden und bei Betätigung des Ventilkörpers (35) über das abgehobene Hauptventil (36, 37), den Kanal (23) und die jeweils an diesen angeschlossene Bohrung (51, 51n) die zugehörige Leitung (6, 6n) mit der Speiseleitung (2) verbunden wird,
    wobei gleichzeitig das Entlüftungsventil (41, 43) geschlossen wird.
    11. Füll und/oder Endeerungsanlage nach den Ansprüchen 1, 2 und 7 bis 10, EMI8.2 einem Ende über den Kleinquerschnitt (28) dauernd mit der Speiseleitung (2) in Verbindung steht und am andern Ende durch eine Stirnfläche (39) zusammen mit einer ebenen Endfläche (40) am überwachungskolben (38) das Nebenventil bildet, wobei die einander zugekehrten Flächen des Ventilkörpers (35) und des Kolbens (38) unter dem Druck, der in der jeweils eingeschalteten Leitung (6, 6n) herrscht, stehen und die Gegenfläche des überwachungskolbens (38) unter dem Druck der Aussenluft und unter der Einwirkung der Druckkontrollfeder (16) steht, wobei ausserdem die Druckknopfventile (29, 29n) über die Leitung (32) und die innerhalb des Entlüftungsventilsitzes (43) einmündende Bohrung (30) mit der Aussenluft oder mit dem Druckkontrollraum (31) verbunden sind,
    wodurch bei der Handbetätigung sofort ein grosser Querschnitt für die Druckluftzufuhr zu den Füllund/oder Entleerungsventilen zur Verfügung steht und beim Wegfall der Betätigungskraft der Ventilkegel bei seiner Rückkehr in die Ausgangslage den Durchlass auf den Kleinquerschnitt reduziert und dieser durch den in seine Ausgangslage zurückkehrenden überwachungskolben geschlossen wird, wenn der Druck zwischen Ventilkegel und Kolben durch Undichtheiten oder durch Betätigung eines der Druckknopfventile wesentlich unter seinen Nennwert sinkt.
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