AT279731B - Einrichtung zur digitalen Messung einer Frequenz, die geringfügig von einer Sollfrequenz abweicht - Google Patents

Einrichtung zur digitalen Messung einer Frequenz, die geringfügig von einer Sollfrequenz abweicht

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AT279731B
AT279731B AT211868A AT211868A AT279731B AT 279731 B AT279731 B AT 279731B AT 211868 A AT211868 A AT 211868A AT 211868 A AT211868 A AT 211868A AT 279731 B AT279731 B AT 279731B
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AT
Austria
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frequency
pulse
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digital measurement
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AT211868A
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Inventor
Herbert Dipl Ing Zeithammer
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Siemens Gmbh
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    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
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    • G01R23/10Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into a train of pulses, which are then counted, i.e. converting the signal into a square wave

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur digitalen Messung einer Frequenz, die geringfügig von einer Sollfrequenz abweicht 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 



   Dies ist die übliche Art der digitalen Frequenzmessung,   wobei-fj-die   zu messende Frequenz ist   und-f-eine   meist von einem Quarzoszillator abgeleitete Eichfrequenz darstellt. Durch dieses integrierende Verfahren wird naturgemäss nur der Mittelwert der Frequenz erfasst und mit der Messhäufigkeit - angezeigt. Soll --fi- nicht nur in Hertz, sondern mit grösserer Genauigkeit, also   z. B.   mit 1/10 oder mit 1/100 Hz gemessen und angezeigt werden, so muss --f2-- gleich 1/10 bzw. 1/100 Hz werden. 



  Messresultate werden dann nur alle 10 bzw. 100 sec erhalten. Um diese langen Integrationszeiten zu vermeiden, kann man in das Zählwerk an Stelle   von --f 1-- auch   die zehnte bzw. hundertste Harmonische   von --f1-- einspeisen   und die   Frequenz --2-- auf   den Wert von 1 Hz belassen. Die Erzeugung der Harmonischen erfordert jedoch einen beträchtlichen technischen Aufwand. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur digitalen Messung einer vergleichsweise geringfügig von einer Sollfrequez --fs-- abweichenden Frequenz --f1-- nach dem Periodenauszählverfahren, insbesondere für Frequenz- und Drehzahlregelung. Sie ermöglicht bei geringfügigem technischem Aufwand eine gesteigerte Messgenauigkeit sowie auch eine hohe Messhäufigkeit. Die Einrichtung nach der Erfindung 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 den ausgeführt ist. 



   Zwei voneinander nur wenig abweichende Grössen x und y seien darstellbar durch die Beziehung :   x = y (1+d) mit d # 1.   



   Dann gilt : 
 EMI2.8 
 und : 
 EMI2.9 
 
Angewendet auf die vorliegende Aufgabe der Messung einer Frequenz --f1--, die nur wenig von einer   Sollfrequenz-fg-abweicht,   ergibt sich : 
 EMI2.10 
 
 EMI2.11 
 
 EMI2.12 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Das   Auflösungsvermögen   und damit die Messgenauigkeit lassen sich   mit --k-- unabhängig   von der Messhäufigkeit steigern, die bei dem Erfindungsgegenstand gleich der zu messenden Frequenz-f- ist. 



  Bei der bekannten Einrichtung ist die Messhäufigkeit gleich der dort verwendeten Normfrequenz --f2--, die entsprechend dem geforderten Auflösungsvermögen um einige Grössenordnungen kleiner   als --f1--   gemacht werden muss. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Blockschemas beschrieben. Die   Zählfrequenz-fg-   (=   fs)   wird über ein Gatter-l-und über die Lei-   tung --2-- einem Zählwerk --3-- zugeführt.   Die zu messende   Frequenz --f1-- wird   einer Impulsformerstufe --4-- mit drei Ausgängen, an welche die Leitungen-5, 6 und 7-angeschlossen sind, zugeführt. 



  An jedem dieser drei Ausgänge tritt einmal je Schwingungsperiode der am Eingang angelegten Schwingung mit der Frequenz-f,- je ein Impuls auf. 



   Der am Ausgang --5-- auftretende Impuls wird dem Gatter-l-als Sperrimpuls zugeführt und sperrt während seiner Dauer die Übertragung der   Zählfrequenz-fg-an   das Zählwerk --3--. Während der Dauer dieses Sperrimpulses wird zunächst durch einen kurzen Impuls über die Leitung--6-- ein Abfrageimpuls an das   Zählwerk --3-- gegeben,   worauf dieses über die Leitung --8-- seinen im Zeitpunkt der Abfrage herrschenden Zählerstand in ein Speicherwerk --9-- eingibt. An das Speicherwerk - ist schliesslich ein Anzeigewerk --10-- angeschlossen, das die jeweils im Speicherwerk eingespeicherte digitale Zahl, z. B. im dekadischen System anzeigt. 



   Während der Dauer des Sperrimpulses an das Gatter-l-wird nach dem Abfrageimpuls auch über die Leitung --7-- ein Impuls an das Zählwerk --3-- gesendet, der als Rückstellimpuls wirkt und das   Zählwerk --3-- in   den Ausgangsstand zurückstellt. 



   An Stelle des Anzeigewerkes --10-- ist im Falle der Verwendung der erfindungsgemässen Einrichtung als Messorgan eines Reglers eine Vergleichsschaltung anzuschliessen, welche die Abweichung der Frequenz-f,- von ihrem   Sollwert --fs-- nach   Grösse und Vorzeichen ermittelt und dementsprechend einen Regelungsvorgang auslöst. 



   Bei den periodisch mit der Frequenz --f1-- erfolgenden Einstellungen des   Zählwerkes --3-- ist   die 
 EMI3.1 
 drückung eines Zählimpulses während der Umschaltung des Zählwerkes bedingt sein kann, wird mit Erhöhung der Zählfrequenz --f3-- geringer. 



   Da nun die   Zählfrequenz-fg- gleich   dem Quadrat der   Sollfrequenz-f-gewählt   wird und die Zählung im   Zählwerk --3-- mit   dem Wert 2fs beginnend im subtraktiven Sinn erfolgt, kommt es beim Ende jeder Zählperiode zur Anzeige des Wertes 
 EMI3.2 
 der, wie oben angeführt, dem angenäherten Wert der zu messenden Frequenz --f1-- entspricht. 



   Soll etwa die Netzfrequenz 50 Hz (Sollfrequenz --fs--) auf 1 Hz genau gemessen bzw. geregelt werden, ist die Zählfrequenz   3 zu 52 =   2500 Hz und der Ausgangsstand des Zählwerkes zu 2fs = 100 zu wählen. Die Messung erfolgt etwa alle 2 msec. 



   Will man nun die Genauigkeit erhöhen, also beispielsweise auf 1/100 Hz genau messen, so kann man entweder die Zählfrequenz --f3-- erhöhen und/oder eine Frequenzuntersetzung bei den Impulsen der zu messenden   Frequenz-f.- vornehmen,   ohne dabei auf zu geringe Messhäufigkeit zu kommen. 



  Selbstverständlich muss der Ausgangsstand des Zählwerkes der verlangten Genauigkeit angepasst werden. 



   Wählt man   z. B. fg   = 100. 2500 Hz = 250 kHz und den Ausgangsstand zu 10000, erhält man die gewünschte Genauigkeit alle 20   msec ; lässt   man bei   fg=   2500 Hz statt dessen nur jeden 100. Impuls der   Frequenz-f-die   Stufe --4-- passieren, wird alle 2 sec gemessen. Die gleiche Genauigkeit erhält man bei Messung alle 0, 2 sec mit   fg   = 25 kHz unter Auswertung jedes zehnten Impulses der zu messenden   Frequenz-f-.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur digitalen Messung einer vergleichsweise geringfügig von einer Sollfrequenz abweichenden Frequenz, nach dem Periodenauszählverfahren, insbesondere für Frequenz- und Drehzahlregelung, gekennzeichnet durch einen Impulsgenerator zur Erzeugung einer Impulsfolgefrequenz 3), derven Zahlenwert dem Quadrat der Sollfrequenz (fs proportional ist, und durch ein auf den dop- <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2
AT211868A 1968-03-05 1968-03-05 Einrichtung zur digitalen Messung einer Frequenz, die geringfügig von einer Sollfrequenz abweicht AT279731B (de)

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