AT279697B - Vorrichtung zum automatischen Nachführung von an einem Katalysator unter Gasbildung zersetzbaren, flüssigen oder gelösten Substanzen aus einem Vorratsbehälter mit vorgebbarem Förderdruck an einen Katalysatormaterial enthaltenden Zersetzer - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Nachführung von an einem Katalysator unter Gasbildung zersetzbaren, flüssigen oder gelösten Substanzen aus einem Vorratsbehälter mit vorgebbarem Förderdruck an einen Katalysatormaterial enthaltenden Zersetzer

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  Vorrichtung zur automatischen Nachführung von an einem Katalysator unter Gasbildung zersetzbaren, flüssigen oder gelösten Substanzen aus einem Vorratsbehälter mit vorgebbarem Förderdruck an einen
Katalysatormaterial enthaltenden Zersetzer 
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur automatischen Nachführung von an einem Katalysator unter Gasbildung zersetzbaren flüssigen oder gelösten Substanzen aus einem Vorratsbehälter mit vorgebbarem Förderdruck an einen Katalysatormaterial enthaltenden Zersetzer. 



   Es bestand die Aufgabe, eine unter Gasbildung katalytisch zersetzbare Flüssigkeit unter konstantem Druck ohne Verwendung einer Pumpe dem Katalysatorbett eines Zersetzers zuzuführen. 



  Die Verwendung der Pumpe bedingt die Zuführung elektrischer Antriebsenergie. Ausserdem erhöht sie die Störanfälligkeit der Anlage. 



   Diese Aufgaben werden gelöst durch die erfindungsgemässe Vorrichtung zur automatischen Nachführung von an einem Katalysator unter Gasbildung zersetzbaren flüssigen oder gelösten Substanzen aus einem Vorratsbehälter mit vorgebbarem Förderdruck an einen Katalysatormaterial enthaltenden Zersetzer. Kennzeichnend für die Vorrichtung ist es, dass der Vorratsbehälter über ein Flüssigkeitsventil mit einem Katalysatormaterial enthaltenden Hilfszersetzer verbunden ist, wobei das Ventil durch den Gasdruck über dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter gesteuert wird. 



   Das Flüssigkeitsventil wird so eingestellt, dass der Zulauf der Flüssigkeit zu dem Katalysatorbett des Hilfszersetzers freigegeben wird, wenn der Gasdruck über dem Flüssigkeitsspiegel einen bestimmten vorgegebenen Wert unterschreitet. 



   Bei einer vorteilhaften Form der Vorrichtung der Erfindung ist der Hilfszersetzer unmittelbar im Innern des Vorratsbehälters oberhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordnet. Die Verbindung zwischen der Flüssigkeit und dem Katalysatorbett des Hilfszersetzers wird durch einen Docht gebildet. Das Flüssigkeitsventil ist eine Vorrichtung zur Trennung der Verbindung zwischen Docht und Katalysatorbett. Es kann beispielsweise die Form einer durch Federdruck vorgespannten Membran aufweisen, an der das Katalysatorbett befestigt ist. Beim Absinken des Gasdrucks oberhalb des Flüssigkeitsspiegels, welcher auf die Membran wirkt, überwiegt die Federspannung und bewegt das Katalysatorbett gegen den Docht. Die durch den Docht aufgesaugte Flüssigkeit wird bei der Berührung mit dem Katalysatorbett zersetzt.

   Wenn der Druck über dem Flüssigkeitsspiegel durch das bei der katalytischen Zersetzung freigewordene Gas wieder den vorbestimmten Wert erreicht hat, ist der Gasdruck stärker als die Federspannung und die Membran wird gegen die Federkraft ausgelenkt und damit die Verbindung zwischen Katalysatorbett und Docht unterbrochen. 



   Bei einer andern vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es nicht notwendig, den Hilfszersetzer fest im Innern des Vorratsbehälters oberhalb des Flüssigkeitsspiegels anzuordnen. 



   Der Hilfszersetzer ist im Innern des Vorratsbehälters in der Flüssigkeit angeordnet und das Flüssigkeitsventil ist mit einer beweglichen Verschlussblende über dem Katalysatorbett des 

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 Hilfszersetzers starr verbunden. Das Flüssigkeitsventil kann auch hier eine Druckdose mit einer durch Federdruck vorgespannten Membran enthalten. 



   Besonders zweckmässig ist es bei der erfindungsgemässen Vorrichtung, den Vorratsbehälter mit dem Katalysatorbett des Hauptzersetzers ebenfalls über ein druckgesteuertes Flüssigkeitsventil zu verbinden. Auf diese Weise wird erreicht, dass in dem Verbraucher stets ein annähernd konstanter Gasdruck eingestellt wird. Die Drucksteuerung des Flüssigkeitsventils kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Druckdifferenz zwischen dem Gasdruck im Verbraucher und dem Gasdruck oberhalb des Flüssigkeitsspiegels gemessen wird und bei einer bestimmten Grösse dieser Druckdifferenz das Flüssigkeitventil geöffnet wird. Bei der vorzugsweisen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist der Vorratsbehälter über ein Flüssigkeitsventil mit der Katalysatormaterial enthaltenden Arbeitsschicht der Gasdiffusionselektrode eines Brennstoffelementes verbunden.

   Das Flüssigkeitsventil wird bei einer vorgegebenen Druckdifferenz zwischen dem Gasdruck und dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter und dem Gasdruck in dem Gasraum der Gasdiffusionselektrode betätigt. Durch die Zufuhr der Flüssigkeit an das Katalysatorbett des Hauptzersetzers wird das Flüssigkeitsvolumen in dem Vorratsbehälter verringert und das Volumen des Gasraums oberhalb des Flüssigkeitsspiegels im Behälter vergrössert. Der Gasdruck in diesem Gasraum verringert sich daher entsprechend dem an das Katalysatorbett des Hauptzersetzers gelieferten Flüssigkeitsvolumen. Der Hilfszersetzer muss eine entsprechende Menge Gas erzeugen, um den Gasdruck oberhalb des Flüssigkeitsspiegels im Vorratsbehälter konstant zu halten.

   Im allgemeinen wird die Vergrösserung des Volumens bei der Zersetzung der Flüssigkeit und der Gaserzeugung im Hauptzersetzer einen Volumenverstärkungsfaktor von der Grössenordnung 100 ergeben, wodurch ein einfacher Aufbau und Betrieb des durch die Vorrichtung gebildeten Regelsystems möglich ist. 



   Besonders vorteilhaft ist eine vorzugsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, bei welcher der Hilfszersetzer ausserhalb des Vorratsbehälters angeordnet ist. Der Vorratsbehälter ist über eine Steigleitung mit einer Oberfläche der katalytisch aktiven Schicht des porösen Katalysatorkörpers des Hilfszersetzers verbunden. Die andere Oberfläche des Katalysatorkörpers steht mit einer feinporösen mit Flüssigkeit gefüllten Schicht in inniger Verbindung. An die Katalysatorschicht schliesst sich ein Gasraum an, welcher über ein durch den Gasdruck gesteuertes Ventil mit dem Gasraum über dem Flüssigkeitsspiegel des Vorratsbehälters verbunden ist. Diese Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ermöglicht eine besonders betriebssichere und wirksame Regelung der Förderung der Flüssigkeit zum Hauptzersetzer.

   Die Arbeitsweise einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung sei nachstehend an Hand der Fig. 1 erläutert. In dem Vorratsbehälter 
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 -1-- befindet- verbunden, welcher zusammen mit der   Leitung --18-- die   Steuerung des Flüssigkeitsventils - bewirkt. Auf den Differenzdruckregler--4--wirkt ausserdem noch der Aussendruck über die Leitung-6-. Wenn die Differenz des Gasdruckes in dem   Gasraum --3-- und   des Aussendruckes am   Punkt --7-- geringer   ist als der am   Differenzdruckregler-4-eingestellte   Druck, dann wird das Flüssigkeitsventil --10-- über die Leitung--18--geschlossen. 



   Wenn der Flüssigkeitsspiegel im   Vorratsbehälter--l--durch   Zufuhr der Flüssigkeit an den Hauptzersetzer--16--sinkt, ist der am Differenzdruckregler--4--eingestellte Druck grösser als 
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 im Hilfszersetzer--9--. Es hat dabei die Funktion   eines"Windkessels",   wie er bei diskontinuierlich arbeitenden Gaspumpen (Kolbenpumpen) üblich ist. Man kann auf das   Puffervolumen--28--   verzichten, wenn das Volumen des   Gasraums--3--genügend   gross ist. 



   Der   Vorratsbehälter --1-- und   der   Hauptzersetzer-16--befinden   sich in einem zweiten Regelkreis, welcher das Arbeitsgas über die   Leitung --26-- an   den Verbraucher liefert. Auch in diesem Regelkreis steuert ein Differenzdruckregler--22--über das   Ventil--15--die   Zufuhr der Flüssigkeit aus dem   Vorratsbehälter--l--über   die   Leitung--14--zum Hauptzersetzer--16-.   



  Auf den Differenzdruckregler--22--wirken über die   Leitungen--23   bzw.   20--die   Gasdrücke in 

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 dem Gasraum--3--und in dem Hauptzersetzer --16--. Über die Steuerleitung --19-- wird das Ventil --15-- geöffnet, sobald die Druckdifferenz den am Differenzdruckregler--22-eingestellten Druck überschreitet. Dies ist der Fall, wenn das Ventil --24-- geöffnet ist und das im Hauptzersetzer --16-- freigesetzte Gas über die   Leitungen--21   und 31-und das Puffervolumen --29- dem Verbraucher zugeführt wird. Wenn das   Ventil --24-- geschlossen   ist, steigt der Druck im   Hauptzersetzer ---16-- an.   Die Druckdifferenz wird grösser als der am Differenzdruckregler - eingestellte Druck, und das   Ventil --15-- wird   geschlossen.

   Wenn die Zersetzung der Flüssigkeit in dem Hauptzersetzer--16--nicht spontan, sondern mit einer gewissen Verzögerung erfolgt, so treten Druckschwankungen auf, die durch das Puffervolumen--29--abgefangen und geglättet werden. Die Druckschwankungen werden sehr klein, wenn der Druck im Hauptzersetzer --16-- gross gegenüber dem am Differenzdruckregler --2-- eingestellten Druck gewählt wird. Der konstruktive Aufbau der Vorrichtung nach der Erfindung ist abhängig von der Art und der Konzentration der in der Flüssigkeit enthaltenen katalytisch zersetzbaren Substanz. Für eine einwandfreie Funktion der Vorrichtung müssen dabei die folgenden Bedingungen erfüllt sein. 



   1. In dem Hilfszersetzer muss pro Zeiteinheit ein grösseres Gasvolumen erzeugt werden können, als es dem maximal dem Hauptzersetzer in der gleichen Zeit zugeführten Flüssigkeitsvolumen entspricht. 



   2. Das Gasvolumen, welches in dem Hauptzersetzer im Höchstfalle in der Zeiteinheit erzeugt werden kann, muss grösser sein, als das Volumen der dem Hauptzersetzer in der gleichen Zeit zugeführten Flüssigkeit multipliziert mit dem Gasverstärkungsfaktor. Dieser Faktor gibt an, wie gross das Gasvolumen ist, welches bei der Zersetzung eines bestimmten Flüssigkeitsvolumens entsteht. Die   Leitungen--11   und   17--dienen   als Auslassleitung für die Restflüssigkeit. 



   Fig. 2 zeigt eine besonders vorteilhafte Form der erfindungsgemässen Vorrichtung. Der Regelkreis, 
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 --16---22--. 



   Fig. 3 zeigt ein Beispiel für die Ausführungsform der   erfindungsgemässen   Vorrichtung, bei der die beiden Hauptzersetzer jeweils die Katalysatorschicht der zugehörigen Gasdiffusionselektrode eines Brennstoffelementes enthalten. Der   Vorratsbehälter --1--,   der   Hilfszersetzer--9--und   der Differenzdruckregler --4-- sowie die zugehörigen Leitungen und Ventile entsprechen der Fig. 1. Der   Vorratsbehälter--l--ist   über die   Leitung--14--mit   einem Steigvolumen--15--entsprechend Fig. 2 verbunden, welches gleichzeitig die Funktion des Differenzdruckreglers und des Flüssigkeitsventils in dem Hauptregelkreis übernimmt.

   An das   Steigvolumen-15-ist   über die   Leitung --14-- der   Gasraum-35 bzw. 36-einer Wasserstoffgasdiffusionselektrode angeschlossen. Die Arbeitsschicht   --37-- der   porösen Wasserstoffdiffusionselektrode enthält Carbonylnickel und als Katalysatormaterial Raney-Nickel und die feinporöse Deckschicht besteht aus Carbonylnickel. In dem linken   Vorratsbehälter--l--befindet   sich eine 16%ige Lösung von Natriumboranat in 6n-KOH, welche an dem Katalysatormaterial der Arbeitsschicht--37--zersetzt wird unter Bildung von Wasserstoffgas. 



  Bei Zimmertemperatur werden in der Stunde rund 0,5 Normalliter/cm2 Elektrodenfläche erzeugt; bei 600C 1 Normalliter/h. Das Wasserstoffgas wird an der Elektrode elektrochemisch umgesetzt und die 
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 gefüllten   Elektrolytraum--41--gedrückt.   Die   Steigleitung--15--wirkt   gleichzeitig als Differenzdruckregler und als Flüssigkeitsventil. Wenn der Druck in dem   Gasraum--35--höher   ist als der Druck in dem Gasraum--3--und der hydrostatische Druck der zwischen beiden Gasräumen liegenden Flüssigkeitssäule, wird die Flüssigkeit aus dem   Gasraum --35-- heraus   in die Steigleitung   --25-- gedrückt   und die   Steigleitung --15-- wird   teilweise mit Gas gefüllt.

   Auf diese Weise wird bei Überschreiten der vorgegebenen Druckdifferenz der Zufluss der   Flüssigkeit --2-- in   den Gasraum --35-- und an die   Arbeitsschicht--37--der   Elektrode verhindert und die Steigleitung wirkt als Differenzdruckregler und Flüssigkeitsventil. Wenn durch den Gasverbrauch an der Elektrode der Gasdruck im   Gasraum --35-- absinkt,   wird durch den Druck im Gasraum --3-- Flüssigkeit durch die   Steigleitung--15--an   die   Arbeitsschicht--37--der   Elektrode gefördert. 



   Der Sauerstoff für die Sauerstoffelektrode des Brennstoffelementes, welche Silber als Katalysator in der Arbeitsschicht --38-- enthält und deren Deckschicht--40--aus Carbonylnickel besteht, wird ebenfalls durch die Zersetzung einer Flüssigkeit --2'-- erzeugt, welche durch eine   erfindungsgemässe   Vorrichtung aus dem   Vorratsbehälter--l--über   eine   Steigleitung--15--in   den   Gasraum--36--der   Sauerstoffelektrode gefördert wird. In dem   Vorratsbehälter--l--befindet   

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 sich die Flüssigkeit --2'-- in Form einer 30%igen Lösung von Wasserstoffperoxid in Wasser. 



   Die Fig. 4 zeigt den   Vorratsbehälter --1-- der erfindungsgemässen   Vorrichtung, an den unmittelbar ein kombinierter Differenzdruckregler, ein Flüssigkeitsventil und ein Hilfszersetzer angeschlossen sind. In dem   Vorratsbehälter-l-befindet   sich oberhalb des Spiegels der Flüssigkeit --2-- der Gasraum --3-- und der Gasraum ist durch eine Öffnung mit einem Überdruckventil --50-- verschlossen. Die Flüssigkeit wird nach Herausdrehen der Einfüllschraube --51-- über den   Stutzen --52-- eingefüllt. In   der   Leitung --14-- zu   dem Hauptzersetzer ist das Ventil-53angeordnet. Am Boden des   Vorratsbehälters--l--ist   über die Anschlussbohrungen --54-- die Vorrichtung angeschlossen, welche gleichzeitig als Differenzdruckregler, Flüssigkeitsventil und Hilfszersetzer arbeitet.

   Der   Raum-55-ist   mit Gas gefüllt und der   Raum --56-- unterhalb   der Membran --57-- ist mit Luft unter Atmosphärendruck gefüllt. Die Druckfeder --58-- kann mit der Knebelschraube --59-- eingestellt werden und gibt der   Membran --57-- eine   gewünschte Vorspannung.

   Durch eine Auslenkung der   Membran --57-- wird   über die Verbindungsstange --60-- die Verschlussklappe --61-- betätigt, welche in geschlossenem Zustand den Durchtritt der   Flüssigkeit-2-aus   dem   Vorratsbehälter-l-in den Raum-55-verhindert.   Der Raum - steht unter dem Druck des Gases im Gasraum-3-, welcher über die beiden porösen hydrophoben   Scheiben --62-- und   die   Leitung --63-- mit   dem   Raum-55-in   Verbindung 
 EMI4.1 
 --62-- verhindernmündet.

   An der Mündung ist eine hydrophile   Scheibe --66-- angebracht   und der Kapillardruck in den Poren der hydrophilen   Scheibe --66-- ist   so hoch, dass der Austritt des in dem Raum--55- 
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   Raum-3-und   damit der Gesamtdruck im   Raum --55-- ab sinkt,   überwiegt der Druck der Feder --58-- auf die Membran-57--. Die Membran wird nach oben ausgelenkt und die Verschlusskappe 
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    --54-- abgehobenVerbindungsleitung--63--in   den Gasraum--3--gelangen. Der erhöhte Gasdruck im Raum   --55-- bewirkt   eine Rückstellung der   Membran --57-- nach   unten und die Anschlussbohrungen - werden erneut verschlossen.

   Die Knebelschraube --68-- dient dazu, während des Einfüllens der Flüssigkeit in den Vorratsbehälter --1-- durch den   Einfüllstutzen-52-die   Verschlussklappe   - -61-- zu blockieren,   so dass sie nicht durch die vorgespannte   Feder --58-- abgehoben   wird und noch während des Einfüllens die Flüssigkeit an das   Katalysatorbett --67-- gelangen   kann. Die dabei eintretende Gasentwicklung würde den Einfüllvorgang stören. 



   Die   Fig. 5   zeigt eine Ausführungsform des Differenzdruckreglers, des Flüssigkeitsventils und des Hilfszersetzters der erfindungsgemässen Vorrichtung, bei der die Funktion dieser drei Teile von einer einzigen geeigneten Vorrichtung übernommen wird. Diese Vorrichtung kann unmittelbar in die 
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 zu dem   Katalysatorbett--71--hat.   Die Vorrichtung besteht aus einer Druckdose--73--, welche an einer Oberfläche eine   Membran --57-- aufweist   und aus einem Deckel-74--, welcher zusammen mit der   Membran --57-- den   mit Elektrolyt gefüllten Raum --5-- umschliesst. Über die Bohrungen --72-- ist der Raum --55-- ständig mit dem Volumen der Flüssigkeit --2-verbunden und steht daher unter dem gleichen Druck wie das Flüssigkeitsvolumen.

   Der Raum--56im Innern der Druckdose --73-- ist mit Luft oder einem andern Gas gefüllt oder mit einer andern 
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 - noch eine an sich bekannte Einstellvorrichtung zur Änderung der Vorspannung der Druckfeder --58-- angeordnet. An der   Membran --57-- ist   die Verbindungsstange-60befestigt, welche die Verschlussklappe --61-- über dem   Katalysatorbett --71-- betätigt.   Wenn der Druck im Gasraum --3-- absinkt, sinkt der entsprechende Druck in dem Raum--55--und die Membran wird durch die Spannung der   Druckfeder --58-- so   ausgelenkt, dass die Verschlussklappe --61-- von dem Katalysatorbett--71--abgehoben wird und frische   Flüssigkeit--2--an den   Katalysator gelangt.

   Das durch die katalytische Zersetzung gebildete Gas strömt aus der von der Verschlussklappe --61-- freigegebenen Öffnung und sammelt sich in dem Gasraum--3--. Der 

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 Druck im   Gasraum --3-- steigt   dabei so lange an, bis der Druck auf die   Membran --57-- in   dem Raum--55--die Federspannung bzw. den Gesamtdruck in der Druckdose aufhebt. 



   Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, bei der der Hilfszersetzer ausserhalb des   Vorratsbehälters--l--angeordnet   ist. Die Flüssigkeit --2-- wird über die Leitung   --13-- durch   eine   Steigleitung --80-- in   den Hilfszersetzer --9-- gefördert. Das Katalysatorbett des Hilfszersetzers besteht aus dem poröses Katalysatormaterial enthaltenden   Körper-81--.   An diesen Körper --81-- grenzt eine feinerporöse mit Flüssigkeit gefüllte Schicht --82--.

   Durch das Katalysatormaterial des porösen   Körpers --81-- wird   die   Flüssigkeit --2-- zersetzt   und das gebildete Gas sammelt sich im   Gasraum--83--und   wird über die Verbindungsleitung--84--, den   Ventilraum --85-- und   die   Leitung --86-- in   den Gasraum --3-- oberhalb des Flüssigkeitsspiegels im Behälter --1-- geführt. Es entsteht durch Zersetzung der Flüssigkeit --2-an dem Körper --81-- so lange Gas, bis der Federdruck der Feder --87-- durch den auf die Membran --88-- wirkenden Gasdruck überwunden wird und die   Ventilöffnung   mittels der Ventilscheibe --89-- verschlossen wird. Der Gasdruck in dem   Raum --3-- steigt   dann nicht mehr weiter an.

   Bei einer Zersetzung von Flüssigkeit erhöht das gebildete Gas daher nur den Druck im Raum - und unter der Wirkung des Gasdrucks wird die Flüssigkeit in die Steigleitung--80-zurückgedrückt und der Zufluss der   Flüssigkeit-2-an   den porösen   Körper-81-wird   so lange 
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 werden. Wenn über die   Leitung --91-- ein   Hauptzersetzer mit der   Flüssigkeit-2-versorgt   wird, so bleibt trotz des ausfliessenden Flüssigkeitsvolumens der im   Raum-3-für   den Hilfszersetzer eingestellte und geregelte Gasdruck konstant. Um ein einwandfreies Arbeiten des Hilfszersetzers - zu gewährleisten, ist es zweckmässig, in die Verbindungsleitung --13-- einen Strömungswiderstand --92-- einzufügen.

   Bei richtiger Dimensionierung des Strömungswiderstands - gelingt es, der   Schicht --81-- nur   so viel Flüssgkeit --2-- zuzuführen, wie an der Katalysatorschicht maximal pro Zeiteinheit zersetzt werden kann. Die unzersetzbare Restflüssigkeit gelangt durch die poröse   Schicht --82-- in   den   Raum-93-und   von dort in die Abflussleitung   - -94--.   Die poröse   Schicht --82-- kann   als feinporöses Diaphragma ausgebildet sein. Das Diaphragma hat dann einen kleineren mittleren Porendurchmesser als der poröse   Körper--81--,   und die Flüssigkeit wird auf diese Weise in der Schicht--82--festgehalten.

   Der Kapillardruck der Flüssigkeit in der Schicht --82-- verhindert das Austreten des Gases aus dem Raum--83--in den 
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Eine weitere erfindungsgemässe Vorrichtung ist zusammen mit einem Brennstoffelement in der Fig. 7 dargestellt. In dem   Vorratsbehälter-l-befindet   sich der flüssige Reaktionspartner-2-,   z. B.   eine 7%ige Lösung von Wasserstoffperoxid. In diese Flüssigkeit --2-- taucht ein Saugkörper   --103-- ein,   so dass die oberhalb des Flüssigkeitsniveaus angeordnete poröse Platte--104--mit der   Flüssigkeit--2--durchtränkt   ist.

   Oberhalb der porösen   Platte--104--befindet   sich ein   Katalysatorkörper--105--,   welcher mittels der   Knebelschraube--106--und   dem gasdichten Gewindestück --107-- mit der porösen Platte--104--in Kontakt gebracht werden kann. Sobald der Kontakt hergestellt ist, wird die in der porösen Platte--4--befindliche Peroxidlösung zersetzt in Wasser und Sauerstoffgas. Der entwickelte Sauerstoff führt zu einem Druckanstieg in dem Gasraum   - -108--.   Die   Federmembran-109-wird   nach aussen gedrückt, und der Katalysatorkörper   -   105- wird von der porösen   platte --104-- abgehoben,   so dass die weitere Zersetzung der Flüssigkeit unterbunden wird. Der dabei entstehende Gasdruck kann an dem Manometer-110abgelesen werden.

   Wenn der Gasdruck noch nicht dem gewünschten Förderdruck entspricht, wird der katalysatorkörper --105-- durch Betätigen der Knebelschraube--106--erneut mit der porösen   Platte--104--in   Berührung gebracht. Die in der Platte enthaltene Flüssigkeit wird unter Bildung von Sauerstoffgas zersetzt und der Druck in dem Gasraum --108-- steigt weiter an. Durch Wiederholung 
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 porösen   Platte--104--abgehoben.   



   Der Gasdruck des Raumes --108-- wirkt auch durch die poröse hydrophobe Scheibe --111-- auf den Gasraum --3-- oberhalb des Flüssigkeitsspiegels. Die Kapillardepression in der porösen hydrophoben Scheibe --111-- ermöglicht es, den Vorratsbehälter um mehr als 90  zu 

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 Ablassen von überschüssigem Gasdruck kann ein Sicherheitsventil an der Wand des Gasraumes --108-- angeordnet werden. 



   Durch den Gasdruck wird die Flüssigkeit --2-- über die   Leitung--14--und   das Steigrohr - und die   Kapillare --116-- an   die Arbeitsschicht der   Sauerstoffelektrode --115-- eines   Brennstoffelementes gefördert. Das Flüssigkeitsniveau in dem   Vorratsbehälter--l--sinkt   und gleichzeitig sinkt der Gasdruck in den   Räumen--3   und 108--. Infolge des abnehmenden Druckes wird die   Federmembran--109--so   bewegt, dass der Katalysatorkörper --105-- wieder mit der porösen Platte--104--in Kontakt gerät, und eine Gasentwicklung eingeleitet wird, die so lange 
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 Aussendruck   (z. B.   atmosphärischer Luftdruck) bestimmt.

   Es ist jedoch auch eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung möglich, die unabhängig vom Aussendruck arbeitet. So kann man den 
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 gewissen Verzögerung an dem Katalysatormaterial der Elektrode die Zersetzungsreaktion ab, die zur Bildung von Sauerstoffgas führt, wobei das in der Kapillare--116--befindliche flüssige Reaktionsmittel durch das entstehende Gas zurückgedrängt wird. Auf diese Weise wird die   Zersetzungsreaktion an der Elektrode unterbrochen.

   Bezeichnet man mit p den Druck des entstandenen Gaspolsters an der Elektrode-115--, mit Pv den Gasdruck in den Gasräumen-108   und 3-- des Vorratsbehälters --1-- und mit Ph den hydrostatischen Druck des flüssigen Reaktionsmittels, so gilt (sofern kein Gasverbrauch erfolgt) 
Pg=Pv+Ph    Die Elektrode --115-- ist funktionsfähig, wenn der Druck p dem Arbeitsdruck der Elektrode entspricht. Wird die Brennstoffzelle elektrisch belastet, so sinkt infolge des Gasverbrauchs der Druck pgs so dass das flüssige Reaktionsmittel --2-- in Richtung auf die Elektrode-115-fliesst. Sobald das   zwischen dem flüssigen   Reaktionsmittel --2-- und   der   Elektrode --115-- befindliche   Gasvolumen verbraucht ist, beginnt das flüssige Reaktionsmittel--2--die katalytisch aktive Elektrodenschicht zu benetzen.

   Da die Zersetzungsreaktion nicht spontan erfolgt und anderseits die Zuflussgeschwindigkeit des flüssigen   Reaktionsmittels--2--an   die   Elektrode--115--durch   den ständig fliessenden Belastungsstrom auch nach deren Benetzung andauert, fliesst stets mehr flüssiger Reaktionspartner   --2-- und   damit mehr freisetzbares Reaktionsgas bis zum Zeitpunkt des Zersetzungsbeginns an die Elektrode als dem Belastungsstrom entspricht. Unter dieser Bedingung ergibt sich ein Gasüberschuss, der zu einer Druckerhöhung führt.

   Um zu vermeiden, dass sich bei konstantem Gasverbrauch der Druck des Gesamtsystems in dem geschilderten Sinne fortlaufend erhöht, sind die in Fig. 7 vorgesehenen Steigrohre   - 15   bzw.   117-notwendig.   Stets muss der flüssige Reaktionspartner, der vom Vorratsbehälter   --l-   geliefert wird, das Steigrohr-15 bzw. 117-von unten nach oben durchfliessen. Die Steigrohre --15 und 117--sind so zu dimensionieren, dass das bei einer Zersetzung entstehende überschüssige Gasvolumen voll aufgenommen werden kann. Auf diese Weise wird der durch die Zersetzung hervorgerufene Druckanstieg wieder rückgängig gemacht, da das entstandene überschüssige Gasvolumen erst verbraucht wird, ehe der flüssige Reaktionspartner die Elektrode wieder benetzen kann, wodurch sich der oben geschilderte Vorgang wiederholt.

   Eine völlig analoge Regelung der Flüssigkeitszufuhr ergibt sich, wenn das in Fig. 7 gezeichnete Brennstoffelement als Gasgenerator betrieben wird. Wird   z. B.   über   Leitung --14-- eine   Wasserstoffperoxidlösung und über die Leitung --118-- eine Natrium-Boranat-Lösung zugeführt, so lässt sich durch Öffnen des Ventils-119- über die   Leitung --120-- Sauerstoff   und durch öffnen des   Ventils--121--über   die Leitung   --122--   Wasserstoff entnehmen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist eine Reihe von Vorteilen auf. Sie besitzt insbesondere keine beweglichen Teile, wie z. B. Förderpumpen und die zugehörigen Antriebsmotoren. Auf diese Weise wird die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit der Vorrichtung beträchtlich erhöht. 



   Die Förderung der Flüssigkeit an das Katalysatorbett des Hauptzersetzers erfolgt automatisch, ohne dass hiezu eine Fremdenergie benötigt wird. Der Förderdruck bleibt dabei konstant. Der 

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AT689468A 1968-03-13 1968-07-18 Vorrichtung zum automatischen Nachführung von an einem Katalysator unter Gasbildung zersetzbaren, flüssigen oder gelösten Substanzen aus einem Vorratsbehälter mit vorgebbarem Förderdruck an einen Katalysatormaterial enthaltenden Zersetzer AT279697B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10059410C1 (de) * 2000-11-30 2002-07-11 H2 Interpower Gmbh Verfahren zum Betreiben einer Brennstoffzelle und Vorrichtung mit einer Brennstoffzelle

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