AT277904B - Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern - Google Patents

Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern

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AT277904B
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AT
Austria
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receiving chamber
outlet pipe
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pendulum
probe
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AT242367A
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English (en)
Inventor
Valenin Vladimirovich Dlougy
Voldemar Arnoldvich Kubbo
Original Assignee
Vnii Gidromekhanizatsii Sanita
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
    • C02F11/12Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening
    • C02F11/121Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening by mechanical de-watering

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern, die in der Bauindustrie und in der bergbaulichen Aufbereitungstechnik beim Verarbeiten von Sand, Kies, Schotter und Erz zum Einsatz kommen. 



   Diese Vorrichtungen arbeiten meist sowohl mit hydraulischen Druckapparaten (Nassklassierern, Eindickern) wie auch mit ohne Druck arbeitenden Absetzapparaten zusammen und können für den automatischen Betrieb ausgelegt sein. 



   Bekannt sind Vorrichtungen zur Entwässerung von mineralischen Schüttgütern, die aus einer Aufnahmekammer und einem Auslassrohr mit einem Verschluss zur Regulierung der Menge des zu entwässernden Gutes bestehen. 



   Der Entwässerungsvorgang erfolgt in diesen Vorrichtungen beim Absetzen des Gutes aus der Trübe in die Aufnahmekammer und beim Fortbewegen des Gutes im Auslassrohr. 



   Durch den Verschluss wird die Menge des Austraggutes reguliert. Um einen Durchbruch der Trübe im Austrittsrohr auszuschliessen, muss in der Aufnahmekammer der vorgegebene Höhenstand des Gutes aufrechterhalten werden. Der Verschluss wird meistens als Schieber bzw. Sektor ausgebildet, welcher den Querschnitt des Auslassrohres teilweise überdeckt. 



   Die bekannten Entwässerungsvorrichtungen haben folgende Nachteile : a) eine hohe Feuchtigkeit des Austraggutes (35 bis 40   Gew.-%),   wodurch eine zusätzliche Entwässerung des Gutes vor dessen Verladung auf das Förderband notwendig wird und b) eine ungenügende Funktionszuverlässigkeit bei den in hydraulischen Apparaten erzeugten Drücken, die sich in Durchbrüchen der Trübe durch das Auslassrohr äussert. 



   Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Nachteile. 



   Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, eine funktionssichere Anlage zur Entwässerung von mineralischen Schüttgütern bis zu einer Feuchtigkeit von nicht mehr als 15 bis 20% zu schaffen, die keine zusätzliche Entwässerung des Gutes vor dessen Verladung auf das Förderband erfordert. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern, die nach einem hydraulischen Verfahren gewonnen bzw. verarbeitet wurden, in welcher das Gut beim Absetzen aus der Trübe in der Aufnahmekammer und beim Fortbewegen im Auslassrohr entwässert wird, gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Auslassrohr, das auf elastischen Stützen ruht mit mindestens einem Vibrator versehen und mit der Aufnahmekammer mittels einer biegsamen Kupplung verbunden ist, wobei unmittelbar vor dem Austrittsstutzen für das entwässerte Gut ein Sammler mit Öffnungen zum Abführen des ausgeschiedenen Wassers vorgesehen ist. 



   Zur besseren Erläuterung des Erfindungsgedankens sind der Beschreibung die Zeichnungen der vorzugsweisen Ausführung der erfindungsgemässen Anlage beigefügt ; in den Zeichnungen zeigen Fig. l eine schematische Darstellung der Anlage zur Entwässerung von mineralischen Schüttgütern 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   (Längsschnitt) ; Fig. 2   den Schnitt   I-I   der Fig. l und Fig. 3 das elektrische Schaltbild der automatischen Anlagensteuerung. 



   Die in den Zeichnungen dargestellte Anlage besteht aus der Aufnahmekammer --1-- (Fig.1), die über die biegsame   Kupplung --2-- mit   dem   Auslassrohr-3-verbunden   ist. 
 EMI2.1 
 ermöglicht das Schwingen des   Auslassrohres-3-mit   einer vorgegebenen Amplitude. 



   Zur Erregung von Schwingungen ist am Abflussrohr --3-- ein Vibrator --5-- angeordnet. 



  Der   Vibrator --5-- kann   eine beliebige Konstruktion haben,   u. zw.   kann er als Exzenter-, Unwuchtoder elektromagnetischer Vibrator ausgeführt sein, wobei auch jede andere Ausführungsart verwendet werden kann. 



   An dem Austrittsende weist das   Auslassrohr-3-eine   Reihe von   Öffnungen --6-- zum   Abführen von Wasser, das in der Aufnahmekammer --1-- unter Druck durch das Gut durchfliesst, auf. 



   Das Wasser, das durch die   Öffnungen-6-abgeführt   wird, gelangt in den   Sammler-7-   und wird durch den   Stutzen --8-- nach   aussen abgeleitet. 



   Zur Automatisierung des Anlagenbetriebs sind ein Geber zum Erfassen des Gutsstandes in der Aufnahmekammer --1-- und ein System der automatischen Steuerung des den Vibrator antreibenden Elektromotors vorgesehen. 



   Der Gutsstandgeber besteht aus der Pendelsonde-9--, die auf der   Welle --10-- befestigt   ist, die in den Lagern --11-- gelagert ist. 
 EMI2.2 
    Pendelsonde-9-istGummimembranen --12-- nach   aussen herausgeführt. 



   Die Gummimembranen --12-- sind zwischen den   Flanschen --13-- auf   der   Welle--l l--   der   Pendelsonde--9--und   den   Flanschen--14--an   den Wänden der Aufnahmekammer eingespannt. Diese Befestigung der Pendelsonde --9-- gewährleistet vollkommene Dichtigkeit der Verbindungen sowie Pendelungsmöglichkeit für die Sonde--9--auf Grund der elastischen Verdrehung der   Gummimembran--12-.   
 EMI2.3 
 
Pendelsonde-9-istDie Schwingungen des   Hebels --15-- werden   mit Hilfe der   Schubstange --16-- über   die Federn --17--ausgeführt. 



   Die Schubstange --16-- erhält ihre hin-und hergehende Bewegung (in den Zeichnungen durch Pfeile angegeben) vom   Exzenter-18--,   der von dem   Elektromotor --20-- über   das 
 EMI2.4 
    (Fig. l)Pendelsonde-9-der Hebel-21- (Fig. 2)   starr aufgesetzt, der bald das Kontaktpaar --22--, bald das   Kontaktpaar --22'-- abwechselnd   schliesst. 



   Das elektrische Schaltbild der automatischen Steuerung der Vorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. 



   Das Steuerungssystem besteht aus zwei gleich gebauten Einheiten-23 und 24--, und dem Magnetanlasser--25--, welcher den Elektromotor --26-- des Vibrators --5-- in Betrieb setzt. 



  Die   Einheit-23-enthält   ein   Relais --27-- mit   der Wicklung und den   Ruhekontakten-28--.   



   Parallel zur Wicklung des   Relais --27-- ist   der   Kondensator --29-- geschaltet.   Die Kontakte --28-- sind in Reihe mit der Wicklung des   Relais --30-- geschaltet.   



   Die   Schliesskontakte-31-der   Wicklung des   Relais --30-- setzen   die Spule des   Magnetanlassers--25--in   Betrieb, der den Strom dem Elektromotor --26-- zuführt. 



   Die Vorrichtung zur Entwässerung von mineralischen Schüttgütern kann zusammen mit einem Nassklassierer arbeiten. 



   Nachstehend wird die Arbeit der Vorrichtung mit einem Nassklassierer erläutert. 



   Das Gut, das sich in der Aufnahmekammer --1-- absetzt, gelangt in ihren unteren Teil. 



   Während des Arbeitsvorganges ist der   Elektromotor --20-- zum   Antrieb der Pendelsonde   --9-- stets   in Tätigkeit. 
 EMI2.5 
 das Gut im   Rohr --3-- auch   dann nicht bewegen wird, wenn der Druck in der Aufnahmekammer 3 atü erreicht. 



   Beim Steigen des Gutsstandes in der Aufnahmekammer --1-- wird die Pendelsonde --9-- 

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 von dem Gut festgehalten, und ihre Pendelbewegungen hören auf. Dabei schaltet das System der automatischen Steuerung den   Elektromotor --26-- zum   Antrieb des   Vibrators --5-- ein.   



   Das   Auslassrohr-3-fängt   unter Einwirkung des   Vibrators --5-- an,   Schwingungsbewegungen zu vollführen. Bei Schwingungsbewegungen des Auslassrohres wird das Gut unter gleichzeitigem Auspressen des Wassers verdichtet. 



   Das Vibrieren des Auslassrohres setzt die Reibung des Gutes an seinen Wänden herab und erleichtert das Fortbewegen des Gutes zum Austritt. 



   An dem Austrittsende des   Rohres --3-- wird   das in den Poren zurückgebliebene Wasser durch die Öffnungen --6-- aus dem Gut in den   Sammler --7-- teilweise   entfernt und durch den Stutzen   --8-- nach   aussen abgeleitet. Die Verdichtung des Gutes im Abflussrohr und die teilweise Abführung des durch das Gut durchsickernden Wassers gewährleisten eine gute Entwässerung des Gutes, dessen Feuchtigkeit nicht mehr als 15 bis 20% beträgt. Dieses Gut erfordert keine zusätzliche Entwässerung und kann gleich auf das Förderband verladen werden. 



   Beim Sinken des Gutsstandes in der Aufnahmekammer --1-- führt die Sonde--9--ihre 
 EMI3.1 
 --17-- und den Hebel --15-- angetrieben wird. Der   Hebel--21--,   der mit der Welle --10-der Pendelsonde --9-- starr verbunden ist, schliesst abwechselnd eines von den   Kontaktpaaren--22   und 22'-- (Fig. 3). Beim Schliessen der   Kontakte --22-- wird   der Wicklung des   Relais --27-- der     Einheit --23-- der   Strom zugeführt, und ihre Ruhekontakte --28-- werden geöffnet. Die 
 EMI3.2 
 --21-- für- von dem Kondensator --29-- gespeist, und die   Kontakte --31-- werden   folglich geöffnet sein. 
 EMI3.3 
 sind der   Magnetanlasser-25-und   der   Elektromotor --26-- zum   Antrieb des Vibrators-5abgeschaltet. 



   Wenn der Gutsstand in der Aufnahmekammer-l-ansteigt, so wird die Pendelsonde-9-von dem Gut festgehalten, wenn auch die hin-und hergehende Bewegung der Schubstange-16weiterhin erfolgt. Die Pendelbewegung der   Hebel-15   und 21-- hört gleichfalls auf. Das Abstoppen der   Pendelsonde--9--bei   der hin-und hergehenden Bewegung der Schubstange --16-- wird mit Hilfe der   Feder --17-- erzielt.   



   Das Aufhören der Pendelbewegung des   Hebels--21--führt   dazu, dass eines von den Kontaktpaaren --22 bzw. 22'-- für eine längere Zeit (bis zum Sinken des Gutsstandes in der   Aufnahmekammer--l--)   geöffnet ist. 



   Ist nun das   Kontaktpaar --22-- geöffnet,   so wird die Wicklung des   Relais --27-- nach   Entladung des   Kondensators--29--stromlos,   ihre Kontakte --28-- werden geschlossen, der Wicklung des   Relais --30-- wird   Strom zugeführt, die   Kontakte --31-- werden   geschlossen, und dem Magnetanlasser--25--sowie dem Elektromotor--26--des Vibrators--5--wird Strom zugeführt. 
 EMI3.4 
 



   --26-- fängtÄhnlich arbeitet das System der automatischen Steuerung, wenn das   Kontaktpaar-22'-für   eine längere Zeit geöffnet ist. 



   Die Beiden Kontaktpaar-22 und   22'--sowie   die Einheiten-23 und 24-sind notwendig, um das automatische Ingangsetzen des   Vibrators --5-- bei   zufälligem Abstoppen der Pendelsonde in einer der Endlagen zu gewährleisten, wenn eines der Kontaktpaare --22 und 22'--für eine längere Zeit geschlossen ist. 



   Die   erfindungsgemässe   Vorrichtung besitzt bei einem Austrittsrohrdurchmesser von 200 mm und einer Länge von 30 m eine Leistungsfähigkeit bis zu 80 m3 entwässertes Gut je Stunde. Die Feuchtigkeit des Austraggutes beträgt nicht mehr als 15 bis 20%, wogegen bei bekannten Anlagen dieses Typs sie an 35 bis   40%   reicht. Die   erfindungsgemässe   Anlage ist funktionssicher, arbeitet ohne Durchbrüche der Trübe im Austrittsrohr und kann das Gut mit einer Korngrösse von 0, 25 bis 150 mm entwässern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern, die nach einem hydraulischen Verfahren gewonnen bzw. verarbeitet wurden, in welcher das Gut beim Absetzen aus der Trübe in der Aufnahmekammer und beim Fortbewegen im Auslassrohr entwässert wird, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Auslassrohr (3), das auf elastischen Stützen (4) ruht, mit mindestens einem Vibrator (5) versehen und mit der Aufnahmekammer (1) mittels einer biegsamen Kupplung (2) verbunden ist, wobei unmittelbar vor dem Austrittsstutzen für das entwässerte Gut ein Sammler (7) mit Öffnungen (6) zum Abführen des ausgeschiedenen Wassers vorgesehen ist.
AT242367A 1967-03-13 1967-03-13 Vorrichtung zum Entwässern von mineralischen Schüttgütern AT277904B (de)

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