AT276306B - Verfahren zur quantitativen Elementaranalyse von vorzugsweise organischen Substanzen - Google Patents

Verfahren zur quantitativen Elementaranalyse von vorzugsweise organischen Substanzen

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Fritz Dr Grasenick
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  Verfahren zur quantitativen Elementaranalyse von vorzugsweise organischen Substanzen 
Gegenstand des Stammpatentes Nr. 247 291 ist ein Verfahren zur Elementaranalyse von vorzugsweise organischen Substanzen durch Überführung der einzelnen, zu bestimmenden Elemente in gasförmige Verbindungen, die nach beliebigen analytischen Methoden quantitativ erfasst werden, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die Substanzen in der Analysenapparatur mit durch energiereiche Strahlung angeregten Gasen behandelt werden, vorzugsweise mit angeregtem Sauerstoff zur Bestimmung der Ele- mente ausser Sauerstoff und mit angeregtem Wasserstoff zur direkten Bestimmung des Sauerstoffes als Wasser. 



   Wie in der Beschreibung des Stammpatentes auseinandergesetzt, bietet dieses neue Verfahren gegenüber den klassischen Verfahren der Elementaranalyse eine Reihe von Vorteilen, wozu unter anderem besonders sauberes Arbeiten, die Möglichkeit der Durchführung der Analysen bei Raumtemperatur und die Möglichkeit des Erfassens von Substanzen beispielsweise explosiver Art, die hohen Temperaturen nicht ausgesetzt werden können, gehören. 



   Es ist nun häufig erwünscht, beispielsweise bei der Elementaranalyse bei Substanzen biologischer Herkunft oder von in sich inhomogen aufgebauten Substanzen, wie etwa Kunststoff, eine Elementaranalyse nicht der gesamten Substanz oder des gesamten Präparates, sondern von lokal umgrenzten Bereichen zu erhalten, wobei diese lokale Begrenzung sowohl hinsichtlich der Tiefe gemeint sein kann (Erfassen der Zusammensetzung von Oberflächenschichten) als auch hinsichtlich der seitlichen Ausdehnung. 



   In Weiterbildung des Erfindungsgedankens gemäss dem Stammpatent wurde nun gefunden, dass auch diese spezielle Problemstellung mit Hilfe des neuartigen Verfahrensprinzips   der"Veraschung"mit   angeregten Gasen gelöst werden kann. 



   Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch, dass man zur selektiven Analyse lokal begrenzter Ober-   flächen-und/oder   Tiefenbereiche der Substanzen entweder das angeregte Gas mit Hilfe mechanischer Blenden auf den gewünschten Bereich lenkt oder das angeregte Gas nur in dem gewünschten Bereich erzeugt, indem man die das Gas anregende energiereiche Strahlung mit Hilfe elektrischer und/oder magnetischer Felder auf den vom anzuregenden Gas umgebenen Bereich konzentriert. Die Anwendung von mechanischen Blenden erlaubt dabei eine sehr genaue Abgrenzung des Analysenbereiches, wogegen die Anwendung elektromagnetischer oder elektrostatischer Felder eine besondere Energiekonzentration an den zu analysierenden Zonen der untersuchten Substanzen gestattet. 



   In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens regelt man die Tiefenwirkung des angeregten Gases durch Steuerung der Einwirkungsdauer. Die Analyse kann auf diese Weise bei aus mehreren Schichten aufgebauten Objekten auf jeweils eine dieser Schichten beschränkt werden. 



   Durch diese Arbeitsweise wird der Anwendungsbereich der im Stammpatent beschriebenen Analysen- 

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 methode erweitert, es ergeben   sich Möglichkeiten   der lokalen Elementaranalyse, die bei den klassischen Methoden nicht bestehen, und es bleiben im übrigen alle Vorteile der im Stammpatent beschriebenen Verfahrensweise erhalten. 



   Besonders vorteilhaft erscheint diese Arbeitsweise zur Verteilungsbestimmung von Isotopen und radioaktiven Isotopen in biologischen und technischen Proben. Hier ist es zweckmässig, mit einem leistungsfähigen Massenspektrographen zu arbeiten, um die gewünschten isotopen Elemente trennen zu können. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Verfahren zur quantitativen Elementaranalyse von vorzugsweise organischen Substanzen durch Überführung der einzelnen, zu bestimmenden Elemente in gasförmige Verbindungen, die nach beliebigen analytischen Methoden quantitativ erfasst werden, wobei die Substanzen in der Analysenapparatur mit durch energiereiche Strahlung angeregten Gasen behandelt werden, vorzugsweise mit angeregtem 
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 weder das angeregte Gas mit Hilfe mechanischer Blenden auf den gewünschten Bereich lenkt oder das angeregte Gas nur in dem gewünschten Bereich erzeugt, indem man die das Gas anregende energiereiche Strahlung mit Hilfe elektrischer und/oder magnetischer Felder auf den vom angrenzenden Gas umgebenen Bereich konzentriert.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Tiefenwirkung des angeregten Gases durch Steuerung der Einwirkungsdauer regelt.
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