AT273827B - Elektroklosett - Google Patents

Elektroklosett

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AT273827B
AT273827B AT1141265A AT1141265A AT273827B AT 273827 B AT273827 B AT 273827B AT 1141265 A AT1141265 A AT 1141265A AT 1141265 A AT1141265 A AT 1141265A AT 273827 B AT273827 B AT 273827B
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AT
Austria
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heating
distributor
waste materials
rollers
electric toilet
Prior art date
Application number
AT1141265A
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English (en)
Inventor
Adolf A Ruediger Dipl Schultz
Original Assignee
Adolf A Ruediger Dipl Schultz
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  • Non-Flushing Toilets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektroklosett 
Die Erfindung betrifft ein Elektroklosett mit auf motorisch in Umdrehung versetzbaren, horizontalen Wellen fest angeordneten Verteilerwalzen. 



   In Elektroklosetten werden Fäkalien und Abfallstoffe getrocknet bzw. verascht, so dass sie als verhältnismässig geruchloser Staub auf einen Bruchteil ihres Volumens reduziert, kurzfristig aufbewahrt und anschliessend verbrannt oder abtransportiert werden können, während die flüssigen Abfallstoffe zur
Verdunstung bzw. Verdampfung gebracht werden. 



   Es sind bereits Elektroklosette der oben angeführten Art bekannt, wobei die Verteilerwalzen gleichzeitig als Heizflächen ausgebildet sind, und die im wesentlichen aus zwei nebeneinander liegenden Walzen in einem Gehäuse bestehen, welche mit ineinandergreifenden Zähnen versehen sind, die die Fäkalien zerkleinern sollen. Diese bekannte Art hat den Nachteil, dass für die Zuführung der elektrischen Energie an die Heizflächen Schleifkontakte erforderlich sind, die bald verschmutzen oder korrodieren und daher funktionsuntauglich werden. Ferner ergibt auch die freiliegende Anordnung der Walzen keine gute Verteilung der Fäkalien, weshalb die Verdampfung der flüssigen Bestandteile nur unvollkommen erfolgen kann. 



   Bei einem weiteren bekannten Vorschlag ist eine Zentrifuge vorgesehen, wobei die abgeschleuderten Flüssigkeitsteilchen an der die Zentrifuge umgebenden, elektrisch geheizten Wandung verdampfen sollen. Der in der Zentrifuge zurückbleibende Rest ist jedoch ziemlich fest und bereitet bei der Entfernung Schwierigkeiten. 



   Durch die Erfindung wird angestrebt, die Fäkalien und Abfallstoffe samt den flüssigen Bestandteilen solange im Bereich der Heizflächen in verteilter Form zu halten, bis sie restlos verdampft, getrocknet bzw. verascht sind und nur mehr Staub bzw. Asche zurückbleibt, welche Rückstände leicht entfernbar sind. Die Erfindung ist demgemäss im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerwalzen mit einer die Heizflächen bildenden, zumindest teilweise zylinderförmigen, im wesentlichen zu den Verteilerwalzen konzentrischen, feststehenden Ummantelung umgeben sind. 



   Die Verteilerwalzen haben hiebei nur die Funktion, die Fäkalien und Abfallstoffe gegen die Heizflächen zu drücken und gegebenenfalls zu zerkleinern, wobei durch die stete Rotation der Walzen auch eine Umwälzung der Fäkalien und eine gleichmässigere Ausnutzung der Heizflächen erfolgt. 



  Dadurch wird ein hoher Grad an Austrocknung der Fäkalien und Abfallstoffe erreicht. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der obere Teil der Ummantelung als aufklappbarer Deckel ausgebildet. Im aufgeklappten Zustand bilden diese Deckel eine Art Auffangtrichter für die Fäkalien und Abfallstoffe und vergrössern im geschlossenen Zustand wesentlich die Heizfläche. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der untere Teil der Ummantelung als Sammelbehälter für die flüssigen Abfallstoffe ausgebildet sein, in dessen Hohlraum die Verteilerwalze hineinragt. Eine solche Ausführung kann vorteilhaft als Urinal verwendet werden. 



   Schliesslich kann erfindungsgemäss vorgesehen sein, dass die Verteilerwalzen vom Motor eines eingebauten Saugzuglüfters aus angetrieben werden, wodurch sich eine besonders billige und einfache Bauweise ergibt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele näher dargestellt. Die Fig. l bis 3 zeigen eine   Ausführungsform   der Erfindung in Auf-, Grund- und Seitenriss in schematischer Darstellung und die Fig. 4 und 5 eine weitere Ausführung als Urinal, ebenfalls schematisch in   Auf-und Seitenriss,  
In dem in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Beispiel sind zwei sich zueinander drehende, elektrisch angetriebene, horizontal liegende Verteilerwalzen --1-- angeordnet, welche unten und seitlich von zylindrisch gekrümmten   Heizflächen-3--umgeben   sind und oben durch zwei ebenfalls zylindrisch gekrümmte, elektrisch beheizbare   Deckel --4-- abgeschlossen   werden können. 



   Zwecks Benutzung des Elektroklosetts werden die   Deckel --4-- mittels   eines Mechanismus --5-- geöffnet, wodurch gleichzeitig die Aufnahmefläche für die Fäkalien entsprechend vergrössert wird. Hiebei wird gleichzeitig der elektrisch angetriebene Saugzuglüfter --6-- eingeschaltet, der die 
 EMI2.1 
 umgeben sind. Gleichzeitig schaltet sich die elektrische Heizung ein. Die   Verteilerwalzen-l--   werden in Drehung gesetzt und bringen die Fäkalien mit der zylindrisch gekrümmten Heizfläche   - -3-- in Berührung,   wobei die Fäkalien auch zerkleinert werden. Die Verteilung und Zerkleinerung kann durch auf den Verteilerwalzen --1-- angeordnete Mitnahmevorrichtungen, wie z. B. Schaufeln --2-- od. dgl. verbessert und beschleunigt werden.

   Durch die Verteilung der Fäkalien über die gesamte Breite der   Verteilerwalzen-l-ist   ferner eine gleichmässige Ausnutzung der Heizflächen gegeben. Ferner wird durch die   Schaufeln --2- auch   eine ständige Reinigung der Heizflächen erzielt, 
 EMI2.2 
 verhindert wird. 



   Während des Trocknungsvorganges sorgt der weiterlaufende Saugzuglüfter --6-- für die laufende Abfuhr der Dämpfe und die Ansaugung von Frischluft zur Beschleunigung des Verdunstungsbzw. Verdampfungsvorganges. Im weiteren Verlauf des Trocknungsvorganges werden durch den   Saugzugtüfter-6-auch   die   staubförmigen   Rückstände in einen   Behälter-8-abgesaugt.   



   Solange die Heizung und die Trocknung im Gange sind, wird dies durch das Aufleuchten der Kontrollampe--9--angezeigt. Nach Beendigung des Trocknungsvorganges wird die Stromzufuhr abgeschaltet. 



   Flüssige Abfallstoffe werden in den tieferliegenden Behälter --10-- abgeleitet, so dass ein entsprechendes Flüssigkeitsaufnahmevolumen des Elektroklosetts gegeben ist. Die in den Behälter - 10-- eintauchende Verteilerwalze --1-- mit benetzbarer Oberfläche bringt die flüssigen Abfallstoffe nach Beginn des Trocknungsvorganges in kleinen Mengen an die darüberliegende Heizfläche 
 EMI2.3 
 heran,Ferner kann durch Anbringen von schaufelartigen Vorsprüngen an der   Verteilerwalze --11-- die   Heranführung der flüssigen Abfallstoffe an die   Heizfläche-12-weiter   beschleunigt werden. 



   Flüssigkeitsreste auf dem Boden des   Behälters-10-werden   durch Beheizung-13desselben zum Verdampfen gebracht. 



   Es ist selbstverständlich möglich, das in den Fig. l bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel insoferne zu vereinfachen, als die Trocknungsvorrichtung für die flüssigen Abfallstoffe (Heizfläche --12--,   Walze--11--und Behälter--10--)   weggelassen werden kann. 



   Das Urinal gemäss den   Fig. 4   und 5 dient nur für die Beseitigung flüssiger Abfallstoffe und entspricht den diesbezüglichen Vorrichtungen des Elektroklosetts nach den Fig. 1 bis 3. Es wird nach Benutzung durch Druck auf den Schalter --14-- in Betrieb gesetzt. Hiebei werden die flüssigen Abfallstoffe durch Drehung einer elektrisch angetriebenen   Verteilerwalze --15-- an   die Heizfläche   --16-- herangebracht,   wobei der elektrisch angetriebene   Saugzuglüfter--17--für   die Abfuhr der 
 EMI2.4 
 bzw.Flüssigkeitsreste auf dem Boden des Behälters --19-- werden. durch   Beheizung--20--desselben   zum Verdampfen gebracht.

   Auch hier kann durch das Anbringen von schaufelartigen Vorsprüngen an der Verteilerwalze -15-- die Heranführung der flüssigen Abfallstoffe an die   Heizfläche--16--   weiter beschleunigt werden. 



   Durch die Kombination des Antriebes für die   Verteilerwalze --15-- mit   dem Motor --21-- 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Eine Reinigung des Urinals kann erforderlichenfalls erfolgen, indem im Bereich der Verteilerwalze   --15-- ein Abstreifer--23--vorgesehen   wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektroklosett mit auf motorisch in Umdrehung versetzbaren horizontalen Wellen fest angeordneten Verteilerwalzen, dadurch   gekennzeichnet,   dass die Verteilerwalzen   (1, 11, 15)   mit einer die Heizflächen bildenden, zumindest teilweise zylinderförmigen, im wesentlichen zu den 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. der Ummantelung (12, 16) als Sammelbehälter (10, 19) für flüssige Abfallstoffe ausgebildet ist, in welchen die Verteilerwalze (11, 15) hineinragt. EMI3.2
AT1141265A 1965-12-20 1965-12-20 Elektroklosett AT273827B (de)

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