AT272041B - Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens

Info

Publication number
AT272041B
AT272041B AT45568A AT45568A AT272041B AT 272041 B AT272041 B AT 272041B AT 45568 A AT45568 A AT 45568A AT 45568 A AT45568 A AT 45568A AT 272041 B AT272041 B AT 272041B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
projection head
projection
carrying
milling
magnetic tapes
Prior art date
Application number
AT45568A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Dipl Ing Oeser
Original Assignee
Leopold Dipl Ing Oeser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leopold Dipl Ing Oeser filed Critical Leopold Dipl Ing Oeser
Priority to AT45568A priority Critical patent/AT272041B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT272041B publication Critical patent/AT272041B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/24Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools using optics or electromagnetic waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Sensing Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder
Magnetbändern, die zur Steuerung von   Fräs- oder   Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von   Fräs- oder   Bohrmaschinen bestimmt sind, sowie auf einen Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens. 



   Um ein auf einem Lochstreifen oder auf einem Magnetband aufgezeichnetes Programm zu überprüfen, wurden bisher Probewerkstücke aus einem leicht bearbeitbaren Material,   z. B.   aus geschäumtem Kunststoff, bearbeitet und dann das fertige Werkstück nachgemessen. Eine weitere Methode, Fehler in Lochstreifen oder Magnetbändern auszuschalten, bestand darin, dass von zwei Personen unabhängig voneinander zwei Informationsträger hergestellt wurden, die anschliessend miteinander verglichen wurden. Schliesslich wurden auch numerisch gesteuerte Zeichenmaschinen zur   Überprüfung   von Lochstreifen bzw. Magnetbändern herangezogen. 



   Alle diese Verfahren hatten den Nachteil, dass sie sehr zeitraubend und ausserdem teilweise auch sehr kostspielig waren. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oder des Magnetbandes ändert. Es lassen sich infolgedessen auch dreidimensionale Relativbewegungen zwischen Werkzeug und Werkstück mit ausreichender Genauigkeit überprüfen. 



   Um eine Berücksichtigung des Werkzeugdurchmessers beim projizierten Bild zu ermöglichen, sieht die Erfindung bei einem Projektionskopf zur Durchführung des   erfmdungsgemässen   Verfahrens vor, dass er im Bereich der parallelen austretenden Lichtstrahlen mit einer normal zu diesen angeordneten, auswechselbaren Maske versehen ist, die dem Umriss des Werkzeuges entspricht. Es ist daher nicht erforderlich, die Werkstattzeichnung mit einer den Werkzeugdurchmesser berücksichtigenden Hüllkurve zu versehen. 



   Zweckmässigerweise ist der Projektionskopf gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung mit zwei Befestigungseinrichtungen ausgestattet, von denen die eine in der Projektionsachse, jedoch auf der dem Lichtaustritt entgegengesetzten Seite angeordnet ist, die andere hingegen zur Projektionsachse um   900   gedreht ist. Dadurch wird es auf einfache Weise möglich, Projektionen in drei aufeinander senkrecht stehenden Achsen zu erhalten, da der Projektionskopf lediglich geschwenkt bzw. umgesteckt werden muss. 



   Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand an Hand der Zeichnungen an einem
Ausführungsbeispiel erläutert. Fig. l zeigt eine Fräsmaschine, die für das erfindungsgemässe Prüfverfahren vorbereitet ist. In den Fig. 2 und 3 sind zwei Seitenansichten derselben Maschine wiedergegeben, wobei jedoch die Projektionsrichtung in Fig. 2 vertikal, in Fig. 3 hingegen horizontal verläuft. Schliesslich ist in
Fig. 4 ein Projektionskopf im Schnitt dargestellt. 



   Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Fräsmaschine ist von bekannter Bauart und besitzt ein Bett, das an seiner Oberseite einen das Werkstück aufnehmenden Schlitten trägt, der sowohl in Längsrichtung des Bettes als auch quer zum Bett verschiebbar ist. An der Rückseite des Bettes ist ein   Ständer--l--   angesetzt, der einen vertikal verschiebbaren Schlitten aufnimmt, in dem die die Frässpindel tragende Pinole gelagert ist. 



   Um die Relativbewegung des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück prüfen zu können, wird auf der Pinole ein   Projektionskopf--2--festgeklemmt,   dessen Projektionsrichtung in den Fig. 1 und 2 vertikal verläuft. Gemäss Fig. 1 trägt der das Werkstück bei seiner Bearbeitung aufnehmende Schlitten eine waagrechte und eine lotrechte Klemmeinrichtung--4 bzw. 6--, auf der lichtempfindliche Folien   --3, 5--, z. B.   Papiere festgespannt sind. Soll die Projektionsrichtung von der in Fig. 1 dargestellten Lage um 900 geschwenkt werden, so genügt es, die Befestigung des   Projektionskopfes --2-- an   der Pinole zu lösen, ihn um 90  zu schwenken und ihn wieder festzuspannen. Es kann dann unmittelbar im Anschluss an die Belichtung der   Folie--3--auch   die   Folie--5--belichtet   werden. 



   Zur Aufzeichnung des relativen Weges zwischen Werkzeug und Werkstück in der dritten Achse ist es notwendig, den Projektionskopf- 2--, der bisher mittels der Befestigungseinrichtung--10--an der Pinole befestigt war, abzunehmen und mittels der Befestigungseinrichtung --11--, die zur   Befestigungseinrichtung --10-- um 900   gedreht ist, an der Pinole zu befestigen (s. Fig. 3). Gleichzeitig muss an der Vorderseite des das Werkstück aufnehmenden Schlittens ein   Halter--7--befestigt   werden, der eine lichtempfindliche   Folie ---8-- trägt.   Auf diese Weise ist es möglich, die Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück in drei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen zu ermitteln. 



   Der in Fig. 4 dargestellte Projektionskopf besitzt ein   Gehäuse --1'--,   an dem, wie bereits dargelegt wurde, zwei Befestigungseinrichtungen --10, 11-- angeordnet sind, von denen sich die eine in der Projektionsachse, jedoch auf der dem Lichtaustritt entgegengesetzten Seite befindet, wogegen die andere gegenüber der Projektionsachse um 900 gedreht ist. Im Inneren des   Gehäuses --1'-- befindet   sich eine Projektionslampe--13--, hinter der ein justierbarer Parabolspiegel--12--angeordnet ist. 



  Oberhalb des Spiegels ----12-- sind im   Gehäuse--l'--Lüftungsschlitze--9--vorgesehen.   



   Unterhalb der   Projektionslampe --13-- befmdet   sich ein Linsensystem--14--, durch das ein 
 EMI2.1 
 im--15-- einfach aus dem Schlitz des   Gehäuses --1'--- herausgezogen   und durch eine dem neuen Werkzeug entsprechende Maske ersetzt. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr sollen auch verschiedene Varianten unter den Schutz der Erfindung fallen. 



  Beispielsweise soll die Erfindung nicht an das sichtbare Spektrum gebunden sein, sondern es soll auch   die Verwendung von nicht sichtbaren Strahlen, wie ultravioletten Strahlen, Röntgenstrahlen usw. zur Aufzeichnung des Werkzeugweges noch in den Rahmen der Erfindung fallen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- EMI3.1 (Bohrhülse) der Maschine ein Projektionskopf, am Werkstücktisch hingegen eine Werkstattzeichnung oder eine Folie mit einer lichtempfindlichen Schicht befestigt wird und dass beim Ablaufen des Lochstreifens oder des Magnetbandes der relative Weg des Projektionskopfes gegenüber dem Werkstücktisch, wenn eine Werkstattzeichnung verwendet wird, unmittelbar mit dem Weg gemäss der Werkstattzeichnung verglichen wird, wenn hingegen eine lichtempfindliche Schicht verwendet wird, auf dieser aufgezeichnet und im Anschluss daran mit dem Weg gemäss der Werkstattzeichnung verglichen wird.
    2. Projektionskopf zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass er im Bereich der parallelen, austretenden Lichtstrahlen mit einer normal zu diesen EMI3.2 Befestigungseinrichtungen (10, 11) ausgestattet ist, von denen die eine (10) in der Projektionsachse, jedoch auf der dem Lichtaustritt entgegengesetzten Seite angeordnet ist, die andere (11) hingegen gegenüber der Projektionsachse um 900 gedreht ist.
AT45568A 1968-01-16 1968-01-16 Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens AT272041B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT45568A AT272041B (de) 1968-01-16 1968-01-16 Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT45568A AT272041B (de) 1968-01-16 1968-01-16 Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT272041B true AT272041B (de) 1969-06-25

Family

ID=3491071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT45568A AT272041B (de) 1968-01-16 1968-01-16 Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT272041B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0123956B1 (de) Rundschleifmaschine zum Aussen- und Innenschleifen mit NC-Steuerung
DE2209031A1 (de) Vorrichtung zum automatischen Anbauen von Bearbeitungseinheiten an eine Werkzeugmaschine
DE8316943U1 (de) Zweispindeldrehmaschine
DE2216401A1 (de) Universalbohr- und -fraesmaschine mit mehreren auswechselbaren werkzeugkoepfen
AT272041B (de) Verfahren zum Überprüfen von Lochstreifen oder Magnetbändern, die zur Steuerung von Fräs- oder Bohrmaschinen bestimmt sind, und Projektionskopf zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2625373C2 (de)
DE2129761A1 (de) Steuerungsvorrichtung fuer eine Werkzeugmaschine
DE1235705B (de) Werkzeugspeicher fuer spanabhebende Programmwerkzeugmaschinen
DE559290C (de) Werkzeugtraeger fuer Parallel-Drehbaenke
DE1477657A1 (de) Numerisch gesteuerte Kurzdrehmaschine
DE3244084A1 (de) Werkzeugsupport
DE3733617C2 (de)
DE2723544A1 (de) Einrichtung an nc-gesteuerten mehrspindligen werkzeugmaschinen zum gleichzeitigen bearbeiten mehrerer gleicher werkstuecke, insbesondere fraesmaschinen
DE1477177C3 (de) Schablonengesteuerte Werkzeugmaschine
AT218818B (de) Maschine zum präzisen Bohren oder Ausreiben von parallelen Löchern bei Serienfabrikation
DE975695C (de) Drehbank mit starrem Bett und starrem Reitstock
DE3930071A1 (de) Werkzeugmaschine
DE7032277U (de) Zeichengeraet.
DE1453270B2 (de) Holzbearbeitungsmaschine zum Zapfenschlagen und Langsprofilieren
DE2648013C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren des auf einer Projektionsformenschleifmaschine zu schleifenden oder nachzuschleifenden Profils eines Formstahls
DE1040880B (de) Bohr- und/oder Fraeswerk
DE541962C (de) Selbsttaetige Drehbank, insbesondere zum Bearbeiten von Unterlegscheiben
DE451507C (de) Verfahren zur Herstellung von Modellen, Bildsaeulen, Buesten o. dgl. von einer Reihe von Photographien, von denen jede eine Umrisslinie des nachzubildenden Gegenstands aufweist
AT221898B (de) Werkzeugmaschine
DE2321617B2 (de) Vorrichtung zum spanabhebenden Entgraten und Formen der Zahnenden von Zahnrädern