AT221898B - Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeugmaschine

Info

Publication number
AT221898B
AT221898B AT740460A AT740460A AT221898B AT 221898 B AT221898 B AT 221898B AT 740460 A AT740460 A AT 740460A AT 740460 A AT740460 A AT 740460A AT 221898 B AT221898 B AT 221898B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
model
machine tool
axis
milling
tool according
Prior art date
Application number
AT740460A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Ing Deckel
Friedrich Wilhelm Dipl Deckel
Original Assignee
Hans Dr Ing Deckel
Friedrich Wilhelm Dipl Deckel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Dr Ing Deckel, Friedrich Wilhelm Dipl Deckel filed Critical Hans Dr Ing Deckel
Application granted granted Critical
Publication of AT221898B publication Critical patent/AT221898B/de

Links

Landscapes

  • Machine Tool Units (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Werkzeugmaschine 
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine, Insbesondere zum   Fräsen,   Bohren od. dgl., nach
Patent Nr.   216863. mit   einer Aufspannfläche für das oder die Arbeitsstücke und mindestens zwei unabhängig voneinander in drei Koordinatenrichtungen gegenüber der Aufspannfläche verstellbaren, mit Werk- zeugspindeln ausgerüsteten Bearbeitungseinheiten. Diese Maschine soll so ausgerüstet werden, dass sie zur besonders vorteilhaften Herstellung mehrfach gekrümmter dreidimensionaler Flächen durch Fräsen mit automatisch   steuerbarem   Werkzeug geeignet ist. 



   Bisher wurde eine mehrfach gekrümmte dreidimensionale Fläche sowohl im Zeilen- als auch im Umriss-Fräsverfahren gleichzeitig nur mit einem einzigen Werkzeug bearbeitet. Dadurch war es erforderlich, mit einem Werkzeug die gesamte Bearbeitungsfläche zu bestreichen, was bei grossen Flächen zur   Erzielung   der notwendigen Steifigkeit entweder aufwendige Portalbauweise der Maschine erfordert oder aber unverhältnismässig kräftig dimensionierte Ausleger, da die Durchbiegung derartiger Ausleger mit der dritten Potenz der Ausladung zunimmt. Mit zunehmender Fläche stiegen also die Kosten der erforderlichen Maschinen rasch an. Zu diesen hohen Maschinenkosten kam nachteilig hinzu, dass die Bearbeitung selbst grosser Werkstücke mit nur einem Werkzeug lange Bearbeitungszeiten und damit einen geringen Ausnützungsgrad der Maschinen verursachte. 



   Vermeidbar werden diese Nachteile durch die Ausbildung einer Werkzeugmaschine nach Patent Nr. 



  216863 derart, dass jede Bearbeitungseinheit unabhängig von der andern automatisch steuerbar ist, weil dadurch die zu bearbeitende Fläche des Werkstückes in mindestens zwei einander   geringfügig   überdekkende Teilflächen aufgeteilt und deren jede gleichzeitig von je   einem. unabhängig vom ändern   gesteuerten Werkzeug bearbeitet werden kann. Dieses Verfahren wird besonders vorteilhaft, wenn die zu bearbeitende Fläche in Bereiche gleichen Zerspanungsvolumens aufgeteilt wird. Dadurch ergibt sich eine optimale Verkürzung der Gesamtbearbeitungszeit.

   Bei Verwendung eines Modells ist die Maschine mit einem Modelltisch und jede Bearbeitungseinheit mit einem Fühlerarm versehen, wobei der Modelltisch und die Fühlerarme derart angeordnet sind, dass jeder Fühlerarm je eine von zwei einander geringfügig überdeckenden Teilflächen eines auf dem Modelltisch befestigten Modells abtasten kann. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Anwendungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen. Es zeigen : Fig. 1 Ansicht einer erfindungsgemässen Fräsmaschine, bestehend aus zwei unabhängigen Fräseinheiten, Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 eine Ansicht einer weiteren kombinierten Fräsmaschine mit Rundtisch, Fig. 4 eine Draufsicht dazu. 



   In Führungen 20 und 22 eines mit einer festen Aufspannfläche 14 und Spannuten 16 versehenen Ständers 12 sind Supporte   24längsverschieblich befestigt. welche   in Führungen 26 und 28 senkrecht verschiebbare Getriebekästen 30 tragen. Auf diesen Getriebekästen 30 gleitet mit Führungen 32 je ein Spindelkopf 34, welcher wiederum je einen Fräskopf 36 mit Führungen 38 und einer Frässpindel 40 trägt. Auf einem Modelltisch 42 ist ein Modell 44 befestigt, das über von starren Fühlerarmen 46 getragene Fühler 47. 



  Steuerschränke 48 und Steuermotoren 50 die Bewegungen der Werkzeuge 52 regelt. Jedem Fühler 46 wird 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein bestimmter Bereich des Modells 44 zugeordnet, wobei sich beide Bereiche geringfügig überdecken und zweckmässig so ausgewählt werden, dass sie gleiches Zerspanungsvolumen aufweisen. Die Bewegun- gen beider Frässpindeln erfolgen unabhängig voneinander, jedoch sind die Steuerelemente mit einer Ein- richtung versehen, die Kollisionen der Werkzeuge im Überdeckungsbereich verhindert. 



   Eine derartige zusätzliche Einrichtung ist nicht erforderlich bei einer Anordnung, wie sie in Fig. 3 und 4 gezeigt wird. Ein Ständer 54 ist als ebener Werkstücktisch mit Spannuten 56 ausgebildet, auf dem ein drehbarer Arbeitstisch 58 befestigt ist, welcher das Werkstück 60 trägt. In Führungen 62 und 64 sind die gleichen Supporte 24 längsverschieblich befestigt, wie sie der Ständer 12 des ersten Beispiels trägt. 



   An die Supporte 24 schliessen sich auch die gleichen Bauelemente an, es sind jedoch die Fräsköpfe 36 abgenommen. Die Bearbeitung des Werkstücks erfolgt durch die horizontalen Frässpindeln 66 der Spindelköpfe 34. Das Modell 68 befindet sich auf einem Drehtisch 70, welcher mit dem Arbeitstisch 58 synchron rotiert. Bei dem gezeigten Anwendungsbeispiel ist das Werkstück 60 durch eine horizontale Ebene in zwei Bearbeitungsbereiche aufgeteilt, deren jedem ein Werkzeug 72 zugeordnet ist, welches den ganzen Umfang bearbeitet. Bei anderer Form   des'Werkstückes   kann es sich als zweckmässig erweisen, das Werkstück durch eine senkrechte Ebene in zwei Bearbeitungsbereiche aufzuteilen. Statt einer rotierenden Bewegung führen der. Arbeitstisch 58 und der Drehtisch 70 dann eine schwingende Bewegung um wenig mehr als 180  aus. 



   Die Steuerung der Werkzeuge kann, statt von einem Modell über Fühler, auf andere Weise,   z. B.   durch Tonband oder Lochstreifen, oder aber durch Schablonen erfolgen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Werkzeugmaschine nach Patent Nr. 216863, mit einer Aufspannfläche für das oder die Arbeitsstücke und mindestens zwei unabhängig voneinander in drei Koordinatenrichtungen gegenüber der Aufspannfläche verstellbaren, mit Werkzeugspindeln ausgerüsteten Bearbeitungseinheiten, dadurch gekennzeichnet, dass jede Bearbeitungseinheit (34, 36) unabhängig von der andern steuerbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeugmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Modelltisch (42) und jede Bearbeitungseinheit (34,36) mit einem Fühlerarm (46) versehen ist, wobei jeder Fühlerarm (46) je einer von zwei einander geringfügig überdeckenden Teilflächen eines auf dem Modelltisch (42) befestigten Modells (44 bzw. 68) zugeordnet ist.
    3. Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der das Werkstück (60) tragende Arbeitstisch (58) drehbar ist und um seine Drehachse eine Schwingbewegung von wenig mehr als 1800 ausführt.
    4. Werkzeugmaschine nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Modelltisch (70) um eine zur Drehachse des Arbeitstisches (58) parallele Achse drehbar gelagert ist und um. diese Achse eine mit dem Arbeitstisch (58) synchrone Drehbewegung ausführt.
AT740460A 1959-10-08 1960-09-29 Werkzeugmaschine AT221898B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT216863D
DE221898T 1959-10-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT221898B true AT221898B (de) 1962-06-25

Family

ID=29712908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT740460A AT221898B (de) 1959-10-08 1960-09-29 Werkzeugmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT221898B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3027356A2 (de) Bearbeitungsmaschine fuer die spanabhebende bearbeitung
DE2819502A1 (de) Universal-werkzeugmaschine
EP1260294A1 (de) Verfahren zur Drehbearbeitung
DE3420531C2 (de) Drehautomat
DE2553216A1 (de) Mehrkant-drehmaschine
DE3136372A1 (de) Doppelstaender-portalschleifmaschine
DE2105824C3 (de) Vorrichtung zum Einspannen von Werkstücken für das Bearbeiten an mehreren Umfangsflächen
AT221898B (de) Werkzeugmaschine
DE3530479A1 (de) Kombinierte dreh- und tiefbohrmaschine
DE2102860B2 (de) Bearbeitungszentrum mit einer um eine horizontale Achse rotierbaren Speichertrommel
DE4015554A1 (de) Schleifmaschine mit einer auf dem maschinenbett angeordneten schleifeinheit fuer eine oder mehrere schleifspindeln
DE102015004652B4 (de) Drehbearbeitungsmaschine und Drehbearbeitungsverfahren
DE2625373C2 (de)
DE60007777T2 (de) Bearbeitungsanlage mit rundschleifstationen
DE3309424C2 (de) Verfahren zum Schleifen eines konischen Nockens sowie Maschine zum Durchführen des Verfahrens
DE102009053679A1 (de) Werkzeugmaschine zur Bearbeitung eines rohrförmigen Werkstücks
DE2321617C3 (de) Vorrichtung zum spanabhebenden Entgraten und Formen der Zahnenden von Zahnrädern o.dgl
DE2505397A1 (de) Vorrichtung zum spanabhebenden bearbeiten von zahnraedern
CH685609A5 (de) Bearbeitungszentrum zur Bearbeitung eines Werkstücks mit einem von mindestens zwei Werkzeugen.
DE378654C (de) Tragbare Werkzeugmaschine zum Bohren, Schleifen, Fraesen u. dgl.
EP1189728B1 (de) Rundtaktwerkzeugmaschine
DE926828C (de) Kopierdrehbank mit zwei Laengsschlitten
DE212023000381U1 (de) Schleifmaschine mit Ultraschallbearbeitung
DE4230335C1 (de) Holzbearbeitungs-Kopiermaschine zur Bearbeitung länglicher Holzgegenstände
DE102015121280A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung von rotierbaren Werkstücken