AT269995B - Anordnung mit einem Umrichter - Google Patents

Anordnung mit einem Umrichter

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AT269995B
AT269995B AT301267A AT301267A AT269995B AT 269995 B AT269995 B AT 269995B AT 301267 A AT301267 A AT 301267A AT 301267 A AT301267 A AT 301267A AT 269995 B AT269995 B AT 269995B
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/02Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC
    • H02M5/04Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases without intermediate conversion into DC by static converters
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Klasse : 21 g 18 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT
Int.   CI. :   H 02 m COMPAGNIE GENERALE D'ELECTRICITE IN PARIS
Anordnung mit einem Umrichter Angemeldet am 29. März 1967 (A 3012/67) ; Priorität der Anmeldung in Frankreich vom 29. März 1966   (PV   55484) beansprucht. 



   Beginn der Patentdauer : 15. Juli 1968. 



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem Umrichter, der als Gleich- oder Wechselrichter betrieben werden kann, bei dem ein Wechselstromnetz über Strom- und Spannungsabgriffe und einen
Tiefpass an die Primärwicklung eines Transformators angeschlossen ist, dessen Sekundärseite über eine aus steuerbaren Stromtoren aufgebaute Gleichrichteranordnung, ein Glättungsglied und über Strom- und
5 Spannungsabgriffe an ein Gleichstromnetz geführt ist und die steuerbaren Stromtore der Gleichrichter- anordnung durch eine ein vorgegebenes Programm in Abhängigkeit von den beidseitigen Strom- und
Spannungsmesswerten auswertende Steuereinrichtung gesteuert sind, wobei entweder das Gleichstrom- oder das Wechselstromnetz eine vorgegebene, definierte Belastung darstellt, sowie eine Schaltung unter
Verwendung solcher Anordnungen. 



  10 Es sind Gleichrichter zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und Wechselrichter zur
Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom bekannt. Diese Vorrichtungen erhalten mehr und mehr
Bedeutung bei der Übertragung von hohen elektrischen Leistungen über grosse Entfernungen. Zur Lösung dieses Problems unter optimalen Bedingungen geht man bekanntlich mehr und mehr zur Verwendung von hohen Gleichspannungen über, die einen Gleichrichter zwischen dem den (in der Regel dreiphasigen) 15 Wechselstrom erzeugenden Netz und dem Gleichstromnetz und einen Wechselrichter zwischen dem
Gleichstromnetz und dem Drehstrom-Versorgungsnetz erforderlich machen. 



   Eine derartige Umwandlung, vor allem Gleichrichtung, erfolgt im allgemeinen über (Quecksilber- dampf- oder Festkörper-) Gleichrichter, die mit einer Steuerelektrode ausgerüstet sind, und insbeson- dere über Siliziumgleichrichter mit Steuerelektrode, Diese Vorrichtungen werden gewöhnlich in Brük- 20 kenschaltung ausgelegt, von denen es mehrere in der Technik gut bekannte Anordnungen gibt, und die zur Gewährleistung kontinuierlicher Fortleitung an eine oder mehrere Induktivitäten angeschlossen sind. 



   Bei diesen Anlagen wird bekanntlich die Regelung der gleichgerichteten Energie durch Anpassung der   Zundphase   der einzelnen Brückenglieder erreicht. Zur Erzielung einer maximalen Abgabeleitung geht man von dem für die verwendete Brückenschaltung maximal zulässigen Öffnungswinkel aus. Die- 25 ser Winkel beträgt z. B. 1800 bei einer Einphasenbrücke und 1200 bei einer Drehstrombrücke. Bei Ab- gabe einer geringeren Leistung wählt man einen kleineren Öffnungswinkel. 



   Hieraus folgt, dass der vom Generator abgegebene Strom nicht mit der Spannung in Phase liegt, wobei der Wert cos 9 des Versorgungsnetzes beträchtlich kleiner als eins ist. Bekanntlich ist dies ein wenig wirtschaftlicher Betrieb des Netzes, und man bemüht sich daher, den Wert cos   cP   möglichst 30 gleich eins zu halten, indem man den Verbrauch an Blindleistung durch Kondensatorbatterien ausgleicht. 



   Anderseits ergeben sich bei der Gleichrichtung Stromkomponenten mit Oberwellenfrequenzen der Be- triebsfrequenz, die herausgefiltert werden müssen, um das Eindringen dieser Frequenzen in das Wech- selstromnetz zu verhindern. 



   Bei der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom über Wechselrichter stösst man auf ähnliche 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Probleme. 



   Die Umwandlung von starken Wechselströmen in Gleichströme und umgekehrt wird also durch eine beträchtliche Erhöhung der Anlagekosten erschwert, die auf die Verwendung von   Blindleistlings- Aus-   gleichkondensatoren und Filter zurückzuführen ist. 



   5 Ziel der Erfindung ist die Herstellung von Anlagen zur Energieumwandlung, die   eineLeistungsrege-   lung gestatten, bei der cos   ç bei jedempegel   im wesentlichen gleich eins gehalten wird, und beidenen gleichzeitig die Kosten für die Filtermittel beträchtlich niedriger sind. 



   Erfindungsgemäss ist an eine Mittelanzapfung der Sekundärseite des Transformators eine aus einer
Induktivität und einer Kapazität bestehende, durch ein steuerbares Stromtor überbrückte   Serienschat-  
10 tung angeschlossen ist, deren anderes Ende den einen Gleichstromausgang bildet, wogegen der andere
Gleichstromausgang durch die beiden symmetrisch ausgebildeten und zueinander parallelgeschalteten je eine Hälfte der Sekundärwicklung des Transformators, gegebenenfalls   eine zusätzliche Induktivität,   sowie je ein steuerbares Stromtor der Gleichrichteranordnung enthaltenden Stromkreis gebildet ist und wobei die LC-Serienschaltung gemeinsam mit insbesondere den Streuinduktivitäten des Transformators
15 bzw.

   den zusätzlichen Induktivitäten und den übrigen Induktivitäten und allfälligen Kapazitäten, die mit ihr im Verbraucherstromkreis liegen, einen auf eine weit über der Frequenz des Wechselstromnetzes liegenden Wert (z. B. 2 kHz) abgestimmten Resonanzkreis, die LC-Serienschaltung für sich jedoch einen weiteren, auf einen noch wesentlich darüber liegenden Wert (z.

   B. 50 kHz) abgestimmten Resonanzkreis bilden, wobei das dem Vorzeichen der jeweiligen Halbwelle im Wechselstromnetz entsprechende steuer-
20 bare Stromtor für eine der Dauer der Halbperiode der Resonanzfrequenz des über dieses geführten Reso- nanzkreises in leitenden Zustand versetzt wird, worauf anschliessend das der LC-Serienschaltung par-   allelliegende steuerbare Stromtor für die Dauer einer Halbperiode seiner Resonanzfrequenz   durchgeschal- tet wird, so dass die LC-Serienschaltung in ihren Ruhezustand zurückkehrt und wobei dieneuerliche
Durchschaltung des steuerbaren Stromtores der Gleichrichterschaltung durch die Steuereinrichtung un- 25 ter Wahrung der Übereinstimmung von Phasenlage von Wechselstrom- und Wechselspannung in   Abhän-   gigkeit vom eingegebenen Programm und den ermittelten Messwerten erfolgt. 



   Vorteilhafterweise ist ein Tiefpass vergleichsweise hoher Grenzfrequenz zwischen das Wechsel- stromnetz und den Transformator geschaltet. 



   Zur   Gleich- oder Wechselrichtung   in Verbindung mit einem Mehrphasennetz ist zweckmässi- 30 gerweise für jede Phase eine gesonderte erfindungsgemässe Anordnung vorhanden, wobei   alleAnordnun-   gen gleichstromseitig zusammengeschaltet sind. 



   Bei der erfindungsgemässen Anordnung erfolgt die Anpassung der abgegebenen Wechselspannung an den gewünschten Wert zur Erzielung bestimmter Parameter auf der Gleichstromseite durch ein der
Amplitudenmodulation gleichkommendes Verfahren, wie dies im einzelnen weiter unten beschrieben 35 ist. Zwischen dem Strom und der Spannung besteht keine Phasenverschiebung und die Leistungsabgabe der Wechselstromquelle erfolgt im wesentlichen bei cos   ç'=   1. 



   Im übrigen erfolgt die Stromabgabe bei einer vergleichsweise hohen Frequenz (z. B. 2000 Hz), so dass bedeutend kleinere und billigere Filtermittel als bei den bekannten Gleichrichtern verwendeter- den können. 



  40 Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der Zeichnungen. in denen unter anderem einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind. 



   Fig.   l   zeigt ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemässen Anlage, die an ein
Einphasen-Wechselstromnetz angeschlossen ist, Fig. 2 und 3 zeigen graphische Darstellungen zur Erläu- terung der Wirkungsweise der Anlage nach Fig. 1, Fig. 4 ein Blockschaltbild einer mit Drehstrorn be- 45 triebenen Anlage und Fig. 5 ein Blockschaltbild zur Wirkungsweise eines Wechselrichters besonderer
Art. 



   In   Fig. 1   liegt ein Einphasen-Wechselstromnetz-L-von etwa 50 Hz an den Klemmen-1 und 
 EMI2.1 
 50 kreis des gleichgerichteten   Stromes, -10- eine Gleichstromlast, z. B.   eine Energieübertragungslei- tung mit den Klemmen-8 und   8'-,-9-- ein Stromwandler,-9'-ein Nebenwiderstand   zwischen 
 EMI2.2 
    8"-der Gleichstromseite, und-11-einB, C-, d. h. über   Klemmen, die an-8, 8', 8"- liegen, Angaben über Spannung und Gleichstrom 55 empfängt. 



   Der   Eingang-P-des Steuerkreises-11-stellt   die Anwendung eines Steuerprogrammes belie- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 -   3-Nr. 269995   biger herkömmlicher Art dar ; wenn es sich   z. B.   um einen konstanten   Gleichspannungswerthandelt,   wird dieser in einem entsprechenden Massstab durch die Stellung eines im Kreis --11-- eingebauten
Spannungsteilers dargestellt. Handelt es sich um einen in Abhängigkeit von der Zeit nach einem be- stimmten Gesetz veränderlichen Wert, so werden die entsprechenden Angaben der Anlage über einen   5 mit   einer bestimmten Geschwindigkeit ablaufenden Lochstreifen eingegeben. 



   Vom Steuerkreis-11-gehen drei   Leitungen-p,   q und   r- zum Schwingkreis -6-.   



   Auf der Grundlage der bei-a, b, c, d- empfangenen Angaben,   z. B.   einer Spannung ua = Ua 
 EMI3.1 
 
1'- sowieGleichstromabgabe bei einer   bei-P-programmierten   Spannung erfolgt. 



   Der Gleichrichter des   Schwingkreises --6-- gibt   einen aus halb-sinusförmigen   Wellenzugen,   d. h. aus aufeinanderfolgenden Halbwellen gleicher Polarität, bestehenden   pulsierendenStrom-Ip-ver-   15 gleichsweise hoher Frequenz,   z. B.   2 kHz ab (Dauer einer Halbwelle 0, 25 ms). Dieser   Kreis-6-   
 EMI3.2 
 des Schwingkreises -6-- und vergleicht den verbrauchten Strom la cos w t, der durch das von den
Klemmen-c und d-empfangene Signal angezeigt wird, mit dem Bezugsstrom Ir cos w t. 



   20 Wenn der Momentanwert des abgegebenen Stromes --ia-- unter demMomentanwert des Bezugs-   stromes-ir.-liegt, löst   der   Steuerkreis --11-- den   Betrieb des Schwingkreises -6-- aus, der einen pulsierenden Strom --1p-- abgibt; übersteigt der Momentanwert des abgegebenen   Stromes-ia-den  
Momentanwert des Bezugsstromes-ir-, so unterbricht der   Kreis --11- den   Betrieb des Kreises --6--, wodurch die Abgabe von pulsierendem   Strom-Ip-unterbrochen   wird. Für die Ein- und Aus- 25 schaltbefehle dieser Ströme gelten Toleranzen von beispielsweise 1 bis   30/0.   



   Das Filter --2- ist als Tiefpass ausgebildet, der Betriebsfrequenzstrom hindurchlässt und ver- hindert, dass Oberwellenkomponenten des pulsierenden Stromes in das Versorgungsnetz zurückgelangen. 



   Ein solches Filter ist in den bekannten Gleichrichteranlagen vorhanden ; bei der erfindungsgemässen An- lage dient es jedoch zur Sperrung weit höherer Frequenzen und ist bedeutend platzsparender und billiger 30 als bekannte Vorrichtungen. 



     In   Fig. 2 ist in Abhängigkeit von der Zeit eine an den   Klemmen-1, 1'-des Netzes-L-abge-   nommene Periode der Wechselspannung ua = DA   cos (J)   t aufgetragen. Der vom   Steuerkreis-11-er-   zeugte Strom ist ir=   Ir cos # t.Der vom Wechselstromnetz --I,-- abgegebene   Strom ist durch die Kurve - ia- dargestellt. Der an den Ausgang des Kreises-6-gelieferte pulsierende Strom ist mit-In- 35 bezeichnet. Dieser pulsierende Strom --Ip-- gelangt nurw ährend der Zeitspannen t1 bis t2, t3 bis   t,   t5 bis t6 t7 bis t8 und   tgbis tlo   hindurch, während deren die Ordinaten der Kurve-ia-kUrzeralsdie
Ordinaten der Kurve-ir-sind.

   Der Vorgang ist der gleiche bei negativer Halbwelle, die der positi- ven Halbwelle, wie weiter oben im einzelnen beschrieben, folgt. 



   In Wirklichkeit sind die Abstände zwischen den Kurven und   lu--wesentlich   geringer als in 40 Fig. 2 aufgetragen. Zur Vereinfachung der Zeichnungen wurden nur 5 Zeitspannen angegeben, während deren pulsierender Strom abgegeben wird ; tatsächlich ist jedoch deren Anzahl grösser. 



   Der Schwingkreis --6-- besitzt drei Eingangsklemmen ; die Klemmen-22 und 23-liegen an den
Enden der Sekundärwicklung --5-- des Transformators --3--, während die Klemme-21-an die Mit- telanzapfung dieser Sekundärwicklung angeschlossen ist. 



  45 Der Schwingkreis -6- mit zugeordnetem Gleichrichter weist in Reihe geschaltet eine erste In-   duktilität-25-,   ein erstes Stromtor-30-, ein zweites Stromtor-28-in Gegenschaltung und eine zweite Induktivität -24- mit gleichem Wert wie die   Induktivität -25-- auf ;   die Induktivit ten - 24 und   25-können   gegebenenfalls durch die   Streuinduktivitäten des Transformators - 3 - selbst   gebildet werden. 



  50 Die Eingangsklemme -21- liegt an einem Stromkreis, der einen Kondensator-26-in Reihe mit einer Induktivität -27-- aufweist, deren Wert bedeutend kleiner als derjenige   der Induktivitaten   
 EMI3.3 
 und 25--ist ; die Teile-26 und 27-sind über ein Stromtor-29-kurzgeschlossen. Die Steuer-q, r- verbunden. Die den   Stromtoren-28   und   30-gemeinsame Klemme-31-sowie   die der Induk- 55tivität--27--unddemStromtor--29--gemeinsameKlemme--32--bildendieEingangsklemmen des   Glâttungskreises-7-,   an dessen Ausgangsklemmen über den Widerstand --9'-- die Last --10-- liegt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Man nehme an, dass im   Augenblick-ta-ein Zündsignal-Vp-uber   die Leitung-p-- der
Steuerelektrode   desStromtores-28- zugeführt   wird. Es setzt daraufhin eine Schwingung im Stromkreis   - 32, 27, 26, 22, 24, 28, 31- ein, u. zw. bei einer Resonanzfrequenz   von beispielsweise etwa 2 kHz. Die- ser Strom hat die Form der in Fig. 3 dargestellten Halbwelle der Sinuskurve-Ip-. 



  5 Bekanntlich ist dieser Strom die Ableitung nach der Zeit der an den Klemmen des Kondensators   - 26- liegendenSpannung-Vc-. Wenn der Strom- !..- den Wert Null annimmt, kehrt das Stromtor-28-in den Sperrzustand zurück. In diesem Augenblick macht das über die Leitung-q-an die  
Steuerelektrode des   Stromtores-29-angelegte Zundsignal-Vq-letzteres   leitend. Dadurch wird im   Stromkreis-27, 26, 29- ein   Resonanzstrom vergleichsweise hoher Frequenz   (z. B.   50   kHz) gezün-   
 EMI4.1 
 men. 



   Der Einsatz der Schwingung vergleichsweise hoher Frequenz erfolgt im   Zeitpunkt -tb- (Fig. 3).   



   Wenn bei-te-die an den Klemmen des Kondensators-26-liegende Spannung wieder den Wert   -   angenommen hat, den sie bei-ta-besass, wird das Stromtor-29-erneut gesperrt, und der
15 Kondensator ist zur Abgabe eines Stromes-Ip-bereit. Die Zeitspanne-t bis tc--ist imgewählten
Beispiel etwa 25 mal kürzer als die Zeitspanne-t bis   ta.   



   Während einer Halbwelle des Netz-Wechselstromes bewirkt also die Anlegung einer Spannung - und einer Reihe von Impulsen-Vq-den Durchgang eines aus einer Vielzahl von Impulsen   - Ip, Ip-....   gebildeten pulsierenden Stromes. Während der nächsten Halbwelle wird ein pulsie- 20 render Strom der gleichen Polarität durch das zweite Stromtor-30-erzeugt. Die Abschaltung der   Spannung-Vp-unterbricht   den pulsierenden Strom, wodurch die Regelung des durch die   Last-10-   fliessenden gleichgerichteten Stromes erfolgt. 



   Hieraus ergibt sich, dass der durch das Wechselstromnetz abgegebene Strom systematisch mit der
Spannung in Phase folgegesteuert wird, wobei die Anpassung der Amplitude durch die Anzahl der 25 Stromimpulse-Ip-und die Stromverteilung also stets bei cos    < /'=   1 erfolgt. 



   Fig. 4 veranschaulicht die Anwendung der Erfindung bei einem Drehstromnetz. Es wird von einer
Sternschaltung mit drei Phasen-R, S, T- und einem Nulleiter-N-ausgegangen. Jeder Phase sind die Einheiten-2, 3, 6, 11 und 7-zugeordnet, die Stromerzeugung, Gleichrichtung und Glättung der pulsierenden Ströme in der beschriebenen Weise gewährleisten. Die Ausgänge der Glättungskreise lie- 30 gen in Reihe, und der erzielte Gleichstrom fliesst im Stromkreis-10-. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung, deren Betrieb als Gleichrichter beschrieben wurde, kanneben- falls als folgegesteuerter Wechselrichter arbeiten und, von einem Gleichstromgenerator gespeist, eine
Wechselstromleistung abgeben. 



   Liefert   z. B.   ein Generator oder ein Stromnetz einen Wechselstrom für eine bestimmte Anlage, so 35 ist der durch eine bestimmte Klemme fliessende Strom in Phase mit der Potentialdifferenz zwischen zwei Klemmen des betreffenden Generators oder Netzes. Arbeitet das Netz   als Leistungsverbraucher,   so weist der gleiche Strom die entgegengesetzte Phase auf ; alle übrigen Merkmale sind gleich. 



   Ein solcher Zustand ist mit der erfindungsgemässen Anordnung leicht zu erreichen. Es genügt, dass der   Steuerkreis --11- einen Bezugsstrom -ir- in Phasenopposition zum Bezugsstrom bei Gleich-   40 richterbetrieb liefert. 



   Beim Betrieb als folgegesteuerter Wechselrichter wird die Bezugsspannung durch das Wechselstrom- netz geliefert. Beim Betrieb als nicht folgegesteuerter oder unabhängiger Wechselrichter speist der
Wechselrichter eine Last oder einen nicht an andere Netze   angeschlossenenStromkreis. IndiesemFall   kommen die Bezugswerte beispielsweise aus einem Oszillator oder einem Hilfsstromkreis. Diese An- 45 ordnung zeigt Fig. 5 mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1. 



   Die Klemmen-1 und   1'- liefern   eine Wechselstromleistung in das   Netz -1. --, während   ein   Hilfsstromnetz -12- über   die zusätzlichen   Anschlüsse-a', b', c', d'-- eine Betriebsfrequenzleistung,   gegebenenfalls niedrigen Pegels, in den Steuerkreis-11-einspeist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung mit einem Umrichter, der als Gleich- oder Wechselrichter betrieben werden kann, 50 bei dem ein Wechselstromnetz über Strom- und Spannungsabgriffe und einen Tiefpass an die Primärwick- lung eines Transformators angeschlossen ist, dessen Sekundärseite über eine aus steuerbaren Strom- toren aufgebaute Gleichrichteranordnung, ein Glättungsglied und über Strom- und Spannungsabgriffe an ein Gleichstromnetz geführt ist und die steuerbaren Stromtore der Gleichrichteranordnungdurcheineein <Desc/Clms Page number 5> vorgegebenes Programm in Abhängigkeit von den beidseitigen Strom- und Spannungsmesswerten auswer - tende Steuereinrichtung gesteuert sind, wobei entweder das Gleichstrom- oder das Wechselstromnetz eine vorgegebene, definierte Belastung darstellt,
    dadurch gekennzeichnet, dass an einemit- telanzapfung (21) der Sekundärseite des Transformators (5) eine aus einer Induktivität (27) und einer 5 Kapazität (26) bestehende, durch ein steuerbares Stromtor (29) überbrückte Serienschaltung angeschlos- sen ist, deren anderes Ende (32) den einen Gleichstromausgang bildet, wogegen der andere Gleichstrom- ausgang durch die beiden symmetrisch ausgebildeten und zueinander parallelgeschalteten je eine Hälfte der Sekundärwicklung des Transformators (5), gegebenenfalls eine zusätzliche In- duktivität (24,25), sowie je ein steuerbares Stromtor (28, 30) der Gleichrichteranordnung ent- 10 haltenden Stromkreise gebildet ist und dass die LC- Serienschaltung gemeinsam mit insbesonde- re den Streuinduktivitäten des Transformators (5) bzw.
    den zusätzlichen Induktivitäten (24, 25) und den übrigen Induktivitäten und allfälligen Kapazitäten, die mit ihr im Verbraucherstromkreis liegen, einen auf eine weit über der Frequenz des Wechselstromnetzes liegenden Wert (z. B. 2 kHz) ab- gestimmten Resonanzkreis, die LC-Serienschal1 ; Ung für sich jedoch einen weiteren, auf einen noch we- 15 sentlich darüber liegenden Wert (z.
    B. 50 kHz) abgestimmten Resonanzkreis bilden, wobei das dem Vorzeichen der jeweiligen Halbwelle im Wechselstromnetz entsprechende steuerbare Stromtor (28 bzw. 30) für eine der Dauer der Halbperiode der Resonanzfrequenz des über dieses geführten Resonanz- kreises in leitenden Zustand versetzt wird, worauf anschliessend das der LC-Serienschaltung (26, 27) parallelliegende steuerbare Stromtor (29) für die Dauer einer Halbperiode seiner Resonanzfrequenz 20 durchgeschaltet wird, so dass die LC-Serienschaltung (26, 27) in ihren Ruhezustand zurückkehrt und wo- bei die neuerliche Durchschaltung des steuerbaren Stromtores (28, 30) der Gleichrichterschaltung durch die Steuereinrichtung (11) unter Wahrung der Übereinstimmung von Phasenlage von Wechselstrom- und Wechselspannung in Abhängigkeit vom eingegebenen Programm und den ermittelten Messwerten er- folgt.
    EMI5.1 weise hoher Grenzfrequenz zwischen das Wechselstromnetz (L) und den Transformator (3) geschaltet ist.
    3. Schaltung unter Verwendung von Anordnungen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Gleich- oder Wechselrichtung in Verbindung mit einem Mehrphasennetz 30 für jede Phase eine gesonderte derartige Anordnung vorhanden ist, wobei alle Anordnungen gleichstrom- seitig zusammengeschaltet sind (Fig. 4). (Hiezu 3 Blatt Zeichnungen) Druck : Ing. E. Voytjech, Wien
AT301267A 1966-03-29 1967-03-29 Anordnung mit einem Umrichter AT269995B (de)

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JP1889267A JPS4622605B1 (de) 1966-03-29 1967-03-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2134598A1 (de) * 1971-07-07 1973-03-22 Licentia Gmbh Verfahren zur steuerung eines stromrichters mit steuerbaren stromrichterventilen und ihnen zugeordneten loescheinrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2134598A1 (de) * 1971-07-07 1973-03-22 Licentia Gmbh Verfahren zur steuerung eines stromrichters mit steuerbaren stromrichterventilen und ihnen zugeordneten loescheinrichtungen

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