AT269241B - Verfahren und Einrichtung zum bodenseitigen Abschließen der Hülle von galvanischen Zellen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum bodenseitigen Abschließen der Hülle von galvanischen Zellen

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AT269241B
AT269241B AT676065A AT676065A AT269241B AT 269241 B AT269241 B AT 269241B AT 676065 A AT676065 A AT 676065A AT 676065 A AT676065 A AT 676065A AT 269241 B AT269241 B AT 269241B
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closing
welding
galvanic cells
mold
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AT676065A
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Hans Musil
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Kapsch Telephon Telegraph
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum bodenseitigen Abschliessen der Hülle von galvanischen Zellen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Kontaktdruck erhalten bleibt und die einwandfreie Funktion der Zelle gesichert ist. 



   Im Rahmen der Erfindung werden die zu verschweissenden Teile von der Form derart umschlossen, dass das in der Schweisszone verflüssigte Kunststoffmaterial nicht abfliessen kann, sondern gezwungen wird, die gewünschte Fertiggestalt anzunehmen. Es ergibt sich damit der Vorteil, dass eine unkontrollierte Gestaltung der Schweisszone verhindert wird und die Oberflächengestalt bzw. das Aussehen der Schweissstelle vorher bestimmt werden können. Der gut wärmeleitende Abschnitt der Form umhüllt jene Kunststoffzone, an der eine Schweissung und Formgebung des. verflüssigten Materials beabsichtigt ist. Jener Abschnitt der Form, der weder der Verflüssigung noch der Formgebung dient, sondern lediglich sicherstellt, dass das verflüssigte Material nicht abfliesst, wird aus schlecht wärmeleitendem Material gebildet.

   Nach Durchführung des Schweissvorganges wird die Form gekühlt und anschliessend die fertige ummantelte Zelle ausgestossen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert, die eine zu dessen Ausübung geeignete Einrichtung darstellt.   Fig. 1   zeigt teilweise geschnitten den unteren Teil einer galvanischen Zelle in einer erfindungsgemässen   Schweisseinrichtung   bei Schweissbeginn, Fig. 2 in analoger Weise die gleichen Teile am Ende des Schweissvorganges und Fig. 3 schliesslich ebenfalls teilweise geschnitten den unteren Teil der fertigen galvanischen Zelle. 



   In   Fig. 1   ist   mit--l--der   untere Teil einer galvanischen Zelle bezeichnet, die mit einem über den Zellenboden vorstehenden, durch einen Kunststoffschlauch gebildeten   Aussenmantel-2-aus   
 EMI2.1 
 Boden der   Zelle-l-kontaktgebend   anliegt, mit seinem Umfangsrand eingebettet ist. Der beschriebene   Bodenteil-3, 4-   wird, wie dargestellt, in das freie Ende des Schlauches-2eingeschoben. Über diesen Zusammenbau wird eine erfindungsgemässe Schweisseinrichtung aufgeschoben, die im wesentlichen als eine Form mit einem ausgekehlten   Bodenabschnitt --5-- aus   gut wärmeleitendem Material, z. B.

   Messing oder einem andern Metall bzw. einer Legierung, und einem daran anschliessenden zylindrischen   Wandungsabschnitt --6-- aus   schlecht wärmeleitendem Material, z. B. Jenaer Glas, besteht. Die im Formabschnitt --5-- ausgebildete Hohlkehle soll zugleich zur Festlegung der Endgestalt der Schweisszone dienen. über diesen gut wärmeleitenden   Abschnitt--5-   wird auch die zum Erweichen bzw. Verflüssigen des Kunststoffes des Bodenringes-3--bzw. des Schlauches -2-- erforderliche Wärmemenge entweder durch Anlegen eines Heizkörpers, durch elektrische Heizung oder durch andere bekannte Mittel zugeführt. Nach dem Erweichen wird auf die Form in axialer Richtung ein Druck ausgeübt, wobei die galvanische Zelle selbst als Widerlager dient.

   Durch diesen Druck werden durch die in der Schweisszone erweichten bzw. teilweise verflüssigten Kunststoffteile-2 und   3-gemäss Fig. 2 vereinigt,   wobei zugleich der Schweisszone die gewünschte Endgestalt erteilt wird. Gegebenenfalls kann am   Ringteil-3--,   wie in   Fig. l bei-3a--angedeutet,   ein Materialvorrat vorgesehen werden, um eine einwandfreie Ausfüllung der Form zu sichern. 



   Nach Durchführung des Schweissvorganges wird der Formabschnitt --5-- wieder gekühlt, entweder durch Pressluft oder durch andere Mittel, und anschliessend werden die verschweissten Teile ausgestossen. Fig. 3 zeigt das erhaltene Fertigprodukt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum bodenseitigen Abschliessen der Hülle von galvanischen Zellen, die mit einem 
 EMI2.2 
 ein Bodenteil aus thermoplastischem Kunststoff, in dem ein Abschlusskontakt eingebettet ist, in das über den Zellenboden vorstehende Ende des Kunststoffschlauches eingeschoben wird und auf diesen Zusammenbau eine den Stossrand von Schlauchende und Bodenteil übergreifende kappenartige Form aufgesetzt wird, die stirnseitig aus gut wärmeleitendem Material und mantelseitig aus schlecht wärmeleitendem Material besteht, und dass der thermoplastische Kunststoff im Bereich des Formabschnitte aus gut wärmeleitendem Material zumindest auf die Erweichungstemperatur, vorzugsweise auf die Schmelztemperatur des Kunststoffes erhitzt und die Form unter Ausnutzung der galvanischen Zelle als Widerlager gegen den Bodenteil und die Schlauchhülle gedrückt wird,

   um diese beiden Teile miteinander zu verschweissen. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> e t,z. B. Messing, und einem daran anschliessenden zylindrischen Wandungsabschnitt (6) aus schlecht wärmeleitendem Material, z. B. Jenaer Glas, aufweist.
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