AT268428B - Elektrisches Schütz - Google Patents

Elektrisches Schütz

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Publication number
AT268428B
AT268428B AT262766A AT262766A AT268428B AT 268428 B AT268428 B AT 268428B AT 262766 A AT262766 A AT 262766A AT 262766 A AT262766 A AT 262766A AT 268428 B AT268428 B AT 268428B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contactor
bracket
base
armature
assembly
Prior art date
Application number
AT262766A
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English (en)
Inventor
Heinz Till
Original Assignee
Veb Zek
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/02Bases; Casings; Covers
    • H01H50/04Mounting complete relay or separate parts of relay on a base or inside a case
    • H01H50/041Details concerning assembly of relays
    • H01H50/045Details particular to contactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


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  Elektrisches Schütz 
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schütz, bestehend aus einer Betätigungsbaugruppe, die mit einem die Festschaltstücke mit Anschlüssen enthaltenden Sockel verrastend verbunden ist, wobei die Betätigungsbaugruppe den aus einem starren Magnetkern und einem beweglichen Magnetanker und einer Spule bestehenden Antrieb und den   Schaltbrückentriger   enthält und   Schaltbrückentriger   und Anker auf gegenüberliegenden Spulenseiten angeordnet sind. 



   Es sind bereits Schütze bekannt, bei denen die beweglichen und feststehenden Teile des Magnetsystems, wie Magnetkern, Magnetanker und Magnetspule, sowie die Kraftübertragungsglieder vom Magnetanker zur beweglichen Kontakteinrichtung in einer Baugruppe zusammengefasst sind. Mit Hilfe der übertragungsglieder wird die Bewegung des Magnetsystems auf die bei den bekannten Schützen dieser Bauart gesondert in das Schütz eingelegte Schaltbrücke übertragen. Ferner ist es bekannt, die beschriebene Baugruppe leicht abnehmbar am festmontierten Grundkörper des Schützes anzuordnen. 



  Dabei ist es von Nachteil, dass bei der Wartung neben der Baugruppe des Magnetsystems die Schaltbrücke gesondert aus dem Schütz entfernt werden muss. Ausserdem ist bei den bekannten Schützen eine Auswechselung der Baugruppe des Magnetsystems gegen eine andere im Falle eines Defektes und zum Zwecke einer möglichst schnellen Wiederinbetriebnahme aus Toleranzgründen entweder gar nicht oder nur mit negativem Einfluss auf die Funktionssicherheit des Schützes möglich. 



   Dieser Nachteil wird durch eine weiterhin bekannte Ausführung von Schützen vermieden, bei der das gesamte funktionsfähige Gerät als Baustein ausgebildet und über Steckkontakte in einem in der Anlage festmontierten Stecksockel eingeführt und leicht auswechselbar befestigt wird. Die bekannten Mängel einer solchen Ausführung bestehen darin, dass je Strompfad zwei zusätzliche Kontaktübergangsstellen in Form des Steckkontaktes notwendig werden, wodurch eine grössere Störanfälligkeit entsteht und zwangsläufig die Abmessungen und der Preis gegenüber herkömmlichen Ausführungen wesentlich höher sind. 



   Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Schützes, bei dem die Wartung leicht und schnell vonstatten geht, die Nachteile bekannter derartiger Schütze vermieden sind und dessen Herstellung nicht teurer ist als bei Schützen herkömmlicher Art. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders vorteilhafte Konstruktion eines elektrischen Schützes zu schaffen, bei dem Verschleissteile leicht und schnell austauschbar sind. Dabeisollen solche Austauscharbeiten am Einbauort des Schützes möglich sein, ohne dass es dazu besonderer Vorrichtungen oder komplizierter Handgriffe bedarf. 



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass   erfmdungsgemäss   Magnetkern, -anker und -spule und eine Grundplatte durch einen U-förmigen Bügel aus elastischem Werkstoff umfasst werden, wobei der Bügel durch Spule und Grundplatte geführt und mit der Schaltbrücke form- und kraftschlüssig zwischen 

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Vorsprüngen und Ausnehmungen an der Schaltbrücke verrastet ist und die Grundplatte über den Bügel als Rückanschlag für den Anker, als Lager für den Magnetkern und als Grundelement für den Einbau der Betätigungsbaugruppe in den Sockel dient. 



   Um bei der erfindungsgemässen Ausführung eine einfache und gut zugängige Einstellung des
Arbeitsluftspaltes zwischen den Polflächen von Magnetanker und -kern an der kompletten Baugruppe zu erreichen, ohne dass diese nochmals ganz oder teilweise demontiert zu werden braucht, wird vorteilhafterweise Justierung am Magnetanker vorgenommen, indem zwischen dem Magnetanker und seiner festen Auflage am Bügel Zwischenlagen eingefügt sind. Durch die federnde Aufhängung des
Magnetankers am Bügel, die gleichzeitig durch bekannte geeignete Mittel dämpfend ausgebildet sein kann, wird   u. a.   eine sichere, ganzflächige Auflage desselben auf dem feststehenden Magnetkern in der
Einschaltstellung erreicht. 



   Allein die Einstellung des Arbeitsluftspaltes des Magnetsystems reicht jedoch zur einwandfreien
Funktion nicht aus, wenn die Justierung nicht bezogen auf die funktionswichtigen Arbeitswege der
Kontakteinrichtung erfolgt. In diesem Falle müssten weitere Justierstellen geschaffen oder die Einzelteile mit engeren Toleranzen hergestellt werden. 



   Dagegen erfolgt nach der Erfindung die Einstellung des Arbeitsluftspaltes des Magnetankers bezogen auf die Kontakteinrichtung, indem einerseits die Schaltbrücke form- und kraftschlüssig in die
Betätigungsbaugruppe mit einbezogen ist, und anderseits der Magnetanker seinen Rückanschlag über den
Bügel oder über den Bügel und die Kontaktbrücke an der Fläche der Grundplatte der
Betätigungsbaugruppe, welche sich auf den in der Anlage festmontierten, die festen Hauptschaltstücke und Hilfsschalter enthaltenden Sockel des Schützes abstützt, erhält.

   Indem solche gemeinsame Abstützflächen die Funktionsbezugsflächen sowohl für die Betätigungsbaugruppe als auch für den
Sockel des Schützes darstellen, sind die nicht in die Einstellung des Arbeitsluftspaltes des Magnetsystems einbezogenen Toleranzen weitestgehend eingeschränkt, so dass vorteilhafterweise eine zusätzliche Justierung oder engere Tolerierung entfällt. 



   Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass der Bügel aus glasfaserverstärktem Polyamid besteht und dass der Bügel in den Flanschen des Spulenkörpers geführt ist. Seitlich am Schütz angebrachte Hilfsschalter werden durch am Bügel angeformte Ansätze betätigt. Ferner ist die Betätigungsbaugruppe in ein Gehäuse eingelassen, welches durch Verschraubung an der Grundplatte befestigt ist. Eine vorteilhafte Halterung des Gehäuses samt Betätigungsbaugruppe am Sockel des Schützes ist auch dadurch möglich, dass am Sockel eingehängte Drahtbügel über am Gehäuse angeformte Ansätze greifen. Dadurch kann die Betätigungsbaugruppe leicht gelöst und entfernt werden. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Grundplatte der Betätigungsbaugruppe im Bereich der Hauptleiteranschlüsse des Schützes in Richtung des Sockels verjüngend abgeschrägt ist, wodurch auch ohne Abnahme der Betätigungsbaugruppe eine leichte Zugängigkeit zu den Hauptleiteranschlüssen erreicht wird. 



   Die Trennung zwischen Betätigungsbaugruppe und dem in der Anlage festmontierten Teil des Schützes verläuft in der Funktionsebene der Hauptkontakte. 



   Die Erfindung hat den besonderen Vorteil, dass alle dem Hauptverschleiss unterliegenden Teile des Schützes in einer mit wenigen Handgriffen leicht abnehmbaren Baugruppe zusammengefasst sind, wobei diese im Falle eines Defektes durch die vom übrigen Schützteil unabhängige Justierung und die weitgehende Einschränkung der übrigen Toleranzen gegen eine andere ausgetauscht werden kann. 



  Infolgedessen können notwendige Reparaturen ohne erheblichen Betriebsausfall vorgenommen werden. 



  Reparaturen an der Baugruppe selbst sind als Folge deren leichten Zerlegbarkeit schnell durchführbar. 



  Mit der   erfindungsgemässen   Ausführung werden diee wartungstechnischen Vorteile von Schützen in Stecksockelausführung weitestgehend erreicht. Dazu kommen die Vorteile geringerer Kosten der Herstellung und die durch Kompaktbauweise erreichbare Kleinheit der Geräte. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen : Fig. 1 das Gehäuse ; Fig. 2 Schützunterteil und die etwas davon abgehobene Betätigungsbaugruppe ohne Gehäuse ; Fig. 3 Verrastung des Bügels mit der Schaltbrücke ; Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, des komplettierten Schützes. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt, umfasst ein vornehmlich aus elastischem Plastwerkstoff bestehender Bügel 
 EMI2.1 
 

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 des   Schützsockels-9-ab.   Der   Bügel-l-ist   an den Flanschen der   Spule --4-- geführt.   Der   Magnetanker --3-- ist   im   Bügel-l-einstellbar   und federnd über die   Feder --13-- befestigt.   



  Eine Art der Verrastung des Bügels --1-- mit der Schaltbrücke-6-ist in Fig. 3 dargestellt. An 
 EMI3.1 
 und kraftschlüssige Verbindung ergeben. Die Verrastung ist bleibend dank der Eigenelastizität des Bügels   - l--.    



   Fig. l zeigt das   Gehäuse-16-,   in das die Betätigungsbaugruppe eingelassen ist. Die in Fig. 2 dargestellten Drahtbügel --17-- greifen federnd über am   Gehäuse --16-- angebrachte   Ansätze - und sichern somit einen festen Halt der Betätigungsbaugruppe am Schützsockel-9--. Fig. 4 zeigt das Schütz im zusammengesetzten Zustand, wobei die linke Hälfte als Schnittdarstellung erscheint. Die Trennlinie AA zwischen Betätigungsbaugruppe und Schützsockel --9-- verläuft durch die Funktionsebene der Hauptkontakte, wobei die Kontakteinrichtung aus den beweglichen   Kontaktbrücken --19-- und   den Festschaltstücken --20-- besteht.

   An den Festschaltstücken   - 20-befinden   sich die Hauptleiteranschlüse --21--, die durch die an der   Grundplatte--S--   angebrachten Abschrägungen --2-- zugängig sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrisches Schütz, bestehend aus einer Betätigungsbaugruppe, die mit einem die Festschaltstücke mit Anschlüssen enthaltenden Sockel verrastend verbunden ist, wobei die Betätigungsbaugruppe den aus einem starren Magnetkern und einem beweglichen Magnetanker und einer Spule bestehenden Antrieb und den Schaltbrückenträger enthält und Schaltbrückenträger und Anker auf 
 EMI3.2 
 Magnetkern (2), -anker (3) und -spule (4) und eine Grundplatte (5) durch einen   U-förmigen   Bügel   (1)   aus elastischem Werkstoff umfasst werden, wobei der Bügel   (1)   durch Spule (4) und Grundplatte (5) geführt und mit der Schaltbrücke (6) form- und kraftschlüssig zwischen Vorsprüngen und Ausnehmungen an der Schaltbrücke (6) verrastet ist und die Grundplatte (5) über den Bügel   (1)

     als Rückanschlag für den Anker (3), als Lager für den Magnetkern (2) und als Grundelement für den Einbau der Betätigungsbaugruppe in den Sockel (9) dient. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. Justierung des Abstandes zwischen den Polflächen von Magnetanker (3) und -kern (2) zwischen dem Magnetanker (3) und seiner festen Auflage am Bügel (1) Zwischenlagen eingefügt sind. EMI3.4 Betätigung seitlich am Schütz angebrachter Hilfsschalter (10) am Bügel (1) Ansätze (7) angeformt sind, die mit dem Betätigungselement (8) der Hilfsschalter (10) in Berührung stehen. EMI3.5 Betätigungsbaugruppe in eine Gehäusekappe (16) eingelassen ist, die durch Verschraubung an der Grundplatte (5) befestigt ist. EMI3.6 (9) des Schützes eingehängte Drahtbügel (17) über an der Gehäusekappe (16) angeformte Ansätze (18) federnd greifen. EMI3.7 Grundplatte (5) im Bereich der Hauptleiteranschlüsse (21) des Schützes in Richtung des Sockels (9) verjüngend abgeschrägt ist.
    EMI3.8 Trennlinie zwischen Betätigungsbaugruppe und dem in der Anlage festmontierten Sockel (9) in der Funktionsebene der Hauptkontakte (19 ; 20) verläuft.
AT262766A 1965-07-26 1966-03-18 Elektrisches Schütz AT268428B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DD11222665 1965-07-26

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AT268428B true AT268428B (de) 1969-02-10

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ID=5478584

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AT262766A AT268428B (de) 1965-07-26 1966-03-18 Elektrisches Schütz

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AT (1) AT268428B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2618518A1 (de) * 1976-04-28 1977-11-10 Bbc Brown Boveri & Cie Elektromagnetisches schaltschuetz
DE2828288A1 (de) * 1978-06-28 1980-01-03 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum herstellen von gedruckten schaltungen nach metallabscheidungsverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2618518A1 (de) * 1976-04-28 1977-11-10 Bbc Brown Boveri & Cie Elektromagnetisches schaltschuetz
DE2828288A1 (de) * 1978-06-28 1980-01-03 Dynamit Nobel Ag Verfahren zum herstellen von gedruckten schaltungen nach metallabscheidungsverfahren

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