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Faltschiebetür
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B.mit Hilfe eines Läufers-R-aufgehängt, der am oberen Ende des Türfeldes in der Flucht der senkrechten Mittelachse des Türfeldes in der herkömmlichen Weise festgemacht ist, u. zw. so, dass er auf den Flanschen --10A und 10B- gleiten oder rollen kann, wobei er dem ihm zugeordneten Türfeld erlaubt, sich um seine Achse (s. die Pfeile F) zu drehen, wenn die Tür zusammen-oder auseinandergefaltet wird. Der spezielle Aufbau des Läufers ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Bei dem Ausführungsbeispiel bestehen die Läufer-R-im wesentlichen aus einem halbkugelförmigen Kopfteil, der von den Flanschen-10A und 10B-- gleitend und drehbar getragen wird und mit dem ihm zugeordneten Türfeld mittels eines zylindrischen Halsteils verbunden ist, der durch den Schlitz --11-- hindurchgeht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Tür etwa halb geöffnet. Die aneinander angrenzenden senkrechten
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gelenkig verbunden, der senkrecht verläuft. Der Kupplungsstreifen besteht aus einem flachen, biegsamen Stegteil-19-, der ein Paar Wülste-20, 21- von kreisförmigem Querschnitt miteinander verbindet. Das Polypropylen dieses Stegteils --19-- ist vorteilhafterweise in seiner zu den Wülsten senkrechten Querschnittsebene kalt gereckt, so dass das Material in der genannten Richtung molekular orientiert ist und seine Eignung zur Herstellung von Gelenkkupplungen in an sich bekannter Weise verbessert wird. Die Ausgangsform des Kupplungsstreifens ist die in Fig. 2 wiedergegebene, bei der der Stegteil --19-- eben ist, d. h. sich direkt von einem Wulst zum andern erstreckt.
Jedes der Türfelder besteht aus einem Stück eines, aus einem starren Kunststoff stranggepressten, das Feld bildenden, Hohlprofils, z. B. aus starrem PVC. Die aneinander angrenzenden Kanten der Türfelder haben jeweils eine beim Strangpressen miteingeformte Nut--22, 23-- von kreisförmigem Querschnitt, die längs der Türfeldkante einen ebenfalls schon beim Strangpressen geformten Schlitz - -24, 25-- bildet. Die Wülste-20, 21- sind in die ihnen zugeordneten Nuten-22, 23eingeschoben, wobei der Durchmesser der Wülste etwas geringer ist als der der Nuten, so dass die Wülste lose in den Nuten liegen, wie dies in den Fig. 2, 3 und 4 übertrieben dargestellt ist.
Im übrigen ist die Breite des Schlitzes-24, 25- grösser als die Dicke des Stegteils --19-- des Kupplungsstreifens - -18--, aber kleiner als der Durchmesser der Wülste. Auf diese Weise kann sich jeder der Wülste in der ihm zugeordneten Nut unbehindert um einen bestimmten Winkel drehen, wenn die Tür zusammenoder auseinandergefaltet wird.
Die Fig. 2 lässt auch erkennen, dass bei der wiedergegebenen Lage die Schlitze --24, 25-- einander direkt gegenüberliegen und dass zugleich der Stegteil--19--des Kupplungsstreifens - seine ebene Ausgangslage einnimmt, so dass der Kupplungsstreifen frei von inneren Spannungen ist. Wenn nun die Tür weiter zusammengeschoben wird, (bis der Scheitelwinkel Null wird, wie in Fig. 3), dann tritt ein Augenblick ein, in dem bei jedem der Schlitze-24, 25- der Stegteil - des Kupplungsstreifens an der Innenkante (z. B. der Kante--22A--in Fig. 2) zur Anlage kommt und dieser Stegteil sich nach aussen verbiegt, u. zw. unter Mitwirkung von Druckkräften, die beim Zusammenfalten der Tür auf die Wülste einwirken.
Somit wird, im Gegensatz zu den herkömmlichen Bauformen, der Übergang aus der Stellung in Fig. 2 in die der Fig. 3 zunächst durch eine begrenzte Verdrehung der Wülste in ihren Nuten eingeleitet, ohne gleichzeitige Verbiegung des Stegteils des Kupplungsstreifens, und anschliessend wird der Stegteil des Kupplungsstreifens lediglich um einen begrenzten Winkel verbogen, der wesentlich kleiner ist als der bei halbgeöffneter Tür vorliegende Scheitelwinkel a. Ein ähnlicher Ablauf erfolgt in umgekehrter Richtung, wenn die Tür aus der Stellung nach Fig. 2 völlig auseinandergefaltet, also geschlossen wird.
Bei halbgeöffneter Tür beträgt der Winkel a im allgemeinen etwa 800. Daher muss, um die vorstehend beschriebene Wirkungsweise sicherzustellen, die Breite der Schlitze--24, 25-- im Vergleich mit der Dicke des Stegteils--19--des Kupplungsstreifens so gewählt werden, dass für den Kupplungsstreifen in jedem der Türfelder ein freies Winkelspiel (eine Rotationsfreiheit) von wesentlich weniger als 800 verbleibt, vorzugsweise von 40 bis 500, d. h. nur etwa von der Hälfte des Winkels a.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist als Vorteil ersichtlich, dass wegen des begrenzten Ausmasses der Verbiegung, der der Stegteil des Kupplungsstreifens in den beiden Grenzlagen der Tür ausgesetzt ist, die Stegdicke wesentlich grösser gewählt werden kann, als bei den zum Stand der Technik gehörigen Bauformen, ohne dass Bruchgefahr auftritt, so dass der Kupplungsstreifen auch gegenüber starken und/oder hart einsetzenden Zugkräften, denen die Tür bei der Benutzung unterworfen sein
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kann, widerstandsfähig ist.
Damit der Kupplungsstreifen nicht aus den Türfeldern, die er zusammenhält, herausrutscht (besonders nach unten), ist zumindest an einem der Türfelder am Unterende ein nach oben wirkendes Widerlager vorgesehen. Bei der in Fig.4 gezeigten Ausführungsform sind in die Unterenden der Nuten --22, 23- zylindrische Stopfen-P-unter Zwang eingeschoben. Ähnliche Stopfen-P'-können nötigenfalls auch an den Oberende der Nuten vorgesehen sein.
Obgleich Polypropylen ein ausgezeichnetes Material für die Kupplungsstreifen --18-- ist, können doch auch andere geeignete flexible Kunststoffe Verwendung finden, z. B. Superpolyamide.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Faltschiebetür aus parallel zueinander verlaufenden Feldern, deren benachbarte Vertikalkanten gelenkig miteinander mittels vertikal verlaufenden, biegsamen, aus Kunststoff bestehenden Kupplungsstreifen verbunden sind, die an jeder Längskante eine Lippe aufweisen, die in eine Nut des entsprechenden Feldes eingreift, wobei die Nut an der Kante des Türfeldes einen Schlitz bildet,
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Spiel in die entsprechende kreisförmige Form aufweisende Nut (22, 23) greift, wobei die Ränder (22A) des Schlitzes (24, 25) mit Spiel den Steg (19) des Streifens (18) umfassen, wodurch das Gebilde aus untereinander scharnierartig verbundenen Feldern teilweise nur durch Biegen der Streifen (18) und für einen Restweg durch Drehung der Lippen in den Nuten arbeitet und dass an den unteren Enden der Nuten ein vertikal wirksamer Anschlag (P)
auf den Feldern (14, 16) vorgesehen ist, der den Kupplungsstreifen (18) daran hindert nach unten aus den Nuten auszutreten.
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