AT264950B - Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von RasierklingenInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen aus aushärtbaren austenitischen Chrom - Nickel-Stählen, die einer Behandlung zur Überführung von mindestens 400/0 Austenit in Martensit unterworfen wurden.
Die gemäss der Erfindung hergestellte Rasierklinge besteht aus einer austenitischen, korrosionsbeständigen Stahllegierung, die bis auf eine Härte von über 500 Vickers (Vickers-Diamantpyramide) härtbar ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird derart durchgeführt, dass die Schneidkanten der Rasierklinge mindestens zum Teil durch ein elektroerosives Verfahren gebildet oder nachbehandelt werden. Das erfindungsgemässe Verfahren wird vorzugsweise so vorgenommen, dass das elektroerosive Verfahren durch Führen eines Streifens des Stahles durch eine elektrolytische Zelle bewirkt wird, wobei der Streifen auf einem im Hinblick auf die Kathode der Zelle positiven Potential gehalten wird.
Austenitische rostfreie Stähle, die für die erfindungsgemässe Herstellung der Rasierklingen verwendet werden, sind beispielsweise :
EMI1.1
EMI1.2
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<tb> sp <SEP> iel <SEP> 1 <SEP> : <SEP> Ein <SEP> austenitischerrostfreier <SEP> Stahl, <SEP> hergestellt <SEP> von <SEP> der <SEP> Firma <SEP> Uddeholm <SEP> AB.,C <SEP> Mn <SEP> Si <SEP> Ni <SEP> Cr <SEP> p <SEP> s
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<tb>
Beispiel 3 :
Ein austenitischer rostfreier Stahl, hergestellt von der Firma Sandvik, Schweden, mit der Bezeichnung No. 11R51, der etwa folgende Zusammensetzung hat :
EMI1.5
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<tb>
Beispiel 4 : Ein austenitischer rostfreier Stahl, hergestellt von der Firma Samuel Fox & Co. Ltd.,
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EMI2.1
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<tb> :C <SEP> Mn <SEP> Si <SEP> Ni <SEP> Cr
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Beispiel 5 : Ein austenitischer rostfreier Stahl, hergestellt von der Firma Samuel Fox & Co.
Ltd., i England, mit der Bezeichnung SF 301, der etwa folgende Zusammensetzung hat
EMI2.3
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Entscheidend dafür, dass ein austenitisch rostfreier Stahl für das erfindungsgemässe Verfahren verwendet wird, ist sein Vermögen, sich auf eine Härte von über 500 Vickers härten zu lassen. Solche Stähle
EMI2.4
EMI2.5
EMI2.6
Nickel und Mangan anzupassen, damit die Beständigkeit des Austenits erhalten bleibt. Obwohl Rasierklingen aus austenitischen rostfreien Stählen, die auf eine Härte von über 500 Vickers härtbar sind, weitgehend zufriedenstellend sind, werden Stahllegierungen bevorzugt, bei denen eine Härte von über 600 Vickers erreichbar ist, beispielsweise die Stahllegierungen nach den Beispielen 1 bis 4.
Das Härten kann auf mechanischem Wege erfolgen, z. B. durch Walzen. Ferner kann das Härten erfolgen durch schlagartige Verformung unter Verwendung von Sprengstoffen (Explosivverformung), wobei eine Teil- oder Gesamtverformung erfolgen kann.
Das mechanische Härten wird in der Regel bei Raumtemperatur, allgemein bei Temperaturen zwi- schen-200 C und +100 C durchgeführt. Beim Härten bildet sich in der Regel eine bedeutende Menge Martensit als Zerfallsprodukt des Austenits, wobei mindestens 400/0 Austenit in Martensit überführt werden sollen. Zur Erhöhung der Härte kann eine Wärmebehandlung bei Temperaturen zwischen etwa 350 C und 4600C angewandt werden.
Die Schneiden werden dann spanabhebend und/oder elektroerosiv erzeugt, wobei die Rohlinge der Rasierklingen noch in üblicher Weise in Bandform zusammenhängen können. Es ist besonders vorteilhaft, die Schneiden elektroerosiv nach dem in der franz. Patentschrift Nr. 1.496. 052 geschützten Verfahren zu erzeugen oder zu schärfen.
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Rasierklingen können zur Verbesserung des Rasierens mit einem Überzug oder mit Stoffpartikeln versehen sein, vorzugsweise nach der belgischen Patentschrift Nr. 504 784.
Die erfindungsgemäss hergestellten Rasierklingen besitzen eine hohe Festigkeit und hohe Korrosionsbeständigkeit.
Neben der Herstellung von herkömmlichen Rasierklingen erstreckt sich die Erfindung auch auf die Herstellung von bandförmigen Rasierklingen, bei denen nachfolgende Bandabschnitte zum Rasieren dienen, sobald ein vorhergehender Abschnitt abgenutzt ist. Die erreichbare hohe Korrosionsbeständigkeit ist hiefür besonders erwünscht.
PATENTANSPRÜCHE-
1. Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen aus aushärtbaren austenitischen Chrom-Nickel-Stäh- len, die einer Behandlung zur Überführung von mindestens 400/0 Austenit in Martensit unterworfen wurden,
EMI3.1
ein elektroerosives Verfahren gebildet oder nachbehandelt werden.
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Claims (1)
- 2. VerfahrennachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass daselektroerosive Verfahren durch Führen eines Streifens des Stahles durch eine elektrolytische Zelle bewirkt wird, wobei der Streifen auf einem im Hinblick auf die Kathode der Zelle positiven Potential gehalten wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB264950X | 1963-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT264950B true AT264950B (de) | 1968-09-25 |
Family
ID=10244536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT842064A AT264950B (de) | 1963-10-03 | 1964-10-02 | Verfahren zur Herstellung von Rasierklingen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT264950B (de) |
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1964
- 1964-10-02 AT AT842064A patent/AT264950B/de active
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