AT264577B - Vorrichtung zum ruckfreien Wegziehen von an einem Zugelement befestigten Lasten - Google Patents

Vorrichtung zum ruckfreien Wegziehen von an einem Zugelement befestigten Lasten

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AT264577B
AT264577B AT654965A AT654965A AT264577B AT 264577 B AT264577 B AT 264577B AT 654965 A AT654965 A AT 654965A AT 654965 A AT654965 A AT 654965A AT 264577 B AT264577 B AT 264577B
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Hans Haspel
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Hans Haspel
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  Vorrichtung zum ruckfreien Wegziehen von an einem
Zugelement befestigten Lasten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ment besonders kurzen und dicken achsnahen Abschnitt verwendet. 



   Ein besonders einfacher Aufbau der erfindungsgemässen Vorrichtung wird dann erreicht, wenn das
Zugelement aus zwei Abschnitten mit unterschiedlich grossem Querschnitt besteht, wobei jeder einzel- ne Abschnitt über seine ganze Länge gleichen Querschnitt aufweist. 



   Eine günstige Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ergibt sich, wenn die zur Achse senkrechte Querschnittsabmessung des achsnahen Abschnittes grösser, vorzugsweise dreimal so gross, als die des andern Abschnittes ist. 



   Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung können ein möglichst kurzer achsnaher Abschnitt des Zug- elementes sowie eine gute Führung desselben dadurch erzielt werden, dass die zur Achse parallele Quer- schnittsabmessung des achsnahen Abschnittes grösser, vorzugsweise dreimal so gross, als die des ändern Abschnittes ist und der bewickelbaren Trommelbreite entspricht. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung, die zum nachträglichen Einbau in herkömmliche Vorrichtun- gen zum ruckfreien Wegziehen von Lasten besonders geeignet ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement im achsnahen Abschnitt durch eine Ummantelung verstärkt ist. 



   Besonders günstig ist es, wenn der achsnahe Abschnitt aus einer Gelenkkette und der andere Abschnitt von einem Seil gebildet ist. Bei dieser Ausbildung des Zugelementes ist eine Beschädigung des achsnahenAbschnittesselbstbei kleinem Trommeldurchmesser ausgeschlossen, weil die Gelenkkette ein Höchstmass an Anpassungsfähigkeit und Festigkeit besitzt. Da es auch bei aussergewöhnlicher Belastung des Zugelementes nie zu einer Beschädigung der Gelenkkette, sondern nur zu einer Beschädigung des geringere Festigkeit aufweisenden Seiles kommt und dieses an der Kette mittels eines Steckgliedes befestigt ist, braucht das Gehäuse   z. B. eines Schleppliftgehänges   selbst bei Auswechseln des Seiles nicht ge- öffnet zu werden. 



   An Hand der Zeichnungen soll nun die Erfindung näher erläutert werden. In dieser zeigen Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein Schleppliftgehänge, in welchem die Erfindung verwirklicht ist, und Fig. 2 einen teilweise gebrochenen Radialschnitt des Gehänges gemäss Fig. l. 



   Bei der gezeigten Vorrichtung sind eine Gelenkkette --6-- sowie ein an dieser mittels eines Stif-   tes--13-- befestigtes Seil--1-- auf   einer in einem teilbaren   Gehäuse --2-- und   auf einer Achse --7-angeordneten Trommel --8-- aufgewickelt. Die Gelenkkette ist an der Achse --7-- mit dem Verbindungsstift --12-- befestigt. Am Trommelumfang ist seitlich eine Fliehkraftbremse angeordnet, welche aus einen Bremsbelag --3-- aufweisenden Bremsbacken --4-- sowie einer Schraubenfeder --14-- besteht. Eine   Spiral-Bandfeder-5-ist mit einem   Ende auf der Achse --7-- und mit dem ändern Ende an einem einen Teil des Federgehäuses bildenden Ring --15-- befestigt. Auf das Federgehäuse ist eine Abdeckplatte --9-- aufgesetzt.

   Am   Gehäuse --1-- sind Laschen --10-- zum   Befestigen eines Halters - vorgesehen, der beispielsweise am Zugseil eines Schleppliftes für Schifahrer befestigt ist. 



   Die Seiltrommel ist so gebaut, dass sie der Gelenkkette --6--, welche mit dem einen Ende möglichst nahe am Achsmittel bei --12-- befestigt und am andern Ende bei --13-- mit dem Seil--1-verbunden ist, Führung und Platz bietet.   Kette --6-- und Schleppseil--1-- werden   durch die vorgespannte Spiralfeder --5-- um die   Achse --7- gewickelt.   



   Werden nun am Schleppbügel, welcher am zweiten Ende des Schleppseiles --1-- befestigt ist, Schifahrer angehängt, so wird das   Schleppseil-l-von   der mit der   Fliehkraftbremse --3, 4, 14--   verbundenen Seiltrommel --8-- abgezogen. Die Backen --4-- der Fliehkraftbremse werden durch die Feder --14-- so lange zusammengehalten, bis das   Schleppseil--1-- abgewickelt   ist. Nun folgt die Gelenkkette --6--, die durch ihre grosse, zur Achse --7-- senkrechte Querschnittsabmessung den Wickelbzw. Trommeldurchmesser rasch verkleinert und so eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit der Seiltrommel und damit der Fliehkraftbremse bewirkt, die vorerst eine progressive Bremsung einleitet.

   Das an der Trommel wirkende Drehmoment nimmt dabei rasch ab, bis es mit dem während der Abwickelbewegung zunehmenden durch die Feder --5-- verursachten Drehmoment gleich ist und die Schifahrer ruckfrei weggezogen werden. 



   Auf diese Weise ergibt sich ein leichtes Abwickeln des Schleppseiles : die Dämpfung tritt erst vor der letzten Phase des Abwickelns ein, so dass auch bei leichten Lasten (Kinder) das Schleppseil immer vollständig abgewickelt ist. 



   Selbstverständlich könnte an Stelle der Gelenkkette --6-- auch ein anderes hochflexibles Zugorgan, beispielsweise ein Riemen aus Kunststoff, vorgesehen sein. Es wäre auch möglich, das Zugelement aus einem Stück und in seinem achsnahen Abschnitt entsprechend verstärkt herzustellen oder an dieser Stelle mit einer Ummantelung od. dgl. zu versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum ruckfreien Wegziehen von an einem Zugelement befestigten Lasten, insbesondere Schleppliftgehänge, die im wesentlichen aus einer auf einer Achse angeordneten, vorzugsweise mit einer Fliehkraftbremse versehenen und von einer gegen die Abwickelrichtung wirkenden, mit zunehmender abgewickelter Länge des Zugelementes stärker werdenden mechanischen Einstellkraft, insbeson- dere Federkraft, beeinflussten Trommel für das Zugelement besteht, wobei das Verhältnis von Querschnitt des Zugelementes zum Querschnitt des zugeordneten Wickelraumes gegen die Achse hin grösser ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (1, 6) am an der Trommel (8) bzw.
    der Achse (7) befestigten Ende in einem insbesondere kurzen Abschnitt (6) grösseren Querschnitt als in wenigstens einem ändern Abschnitt (1) aufweist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement aus zwei Abschnitten (1, 6) mit unterschiedlich grossem Querschnitt besteht, wobei jeder einzelne Abschnitt über seine ganze Länge gleichen Querschnitt aufweist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Achse (7) senk- rechte Querschnittsabmessung des achsnahen Abschnittes (6) grösser, vorzugsweise dreimal so gross als die des ändern Abschnittes (1) ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Achse (7) parallele Querschnittsabmessung des achsnahen Abschnittes (6) grösser, vorzugsweise dreimal so gross als die des andern Abschnittes (1) ist und der bewickelbaren Trommelbreite entspricht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement im achsnahen Abschnitt durch eine Ummantelung verstärkt ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der achsnahe Abschnitt von einer Gelenkkette (6) und der andere Abschnitt von einem Seil (1) gebildet ist.
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