AT264458B - Verfahren zum Steuern von Buchbindereimaschinen - Google Patents

Verfahren zum Steuern von Buchbindereimaschinen

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AT264458B
AT264458B AT211265A AT211265A AT264458B AT 264458 B AT264458 B AT 264458B AT 211265 A AT211265 A AT 211265A AT 211265 A AT211265 A AT 211265A AT 264458 B AT264458 B AT 264458B
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Austria
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books
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AT211265A
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Alexander Beekert
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Spezialmaschb Ernst F Hofmann
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  Verfahren zum Steuern von Buchbindereimaschinen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern von Buchbindereimaschinen bei denen Bogen um Bogen von einem Stapel abgenommen und derBearbeitungsstelle zugeführt werden und bei denen durch am Bogen vorgesehene, gegebenenfalls magnetisierbare Markierungen und durch elektrische Abtastung Steuervorgänge ausgelöst werden. 



   Den bisher bekannten Verfahren und Geräten haftet der grosse Nachteil an, dass sie nur nach einem voreingestellten Arbeitsablauf die Kommandos weitergeben. Das heisst,   z. B.   bei einer vollautomatischen Fadenbuchheftmaschine werden voraus die zu verheftenden Lagenzahlen eingestellt und auch die Leerstiche bzw. das Gazegeben und Anleimen müssen vorher eingestellt werden. Wenn nun   z. B.   25 Lagen eingestellt sind, zählt das Kommandogerät jeweils bis 25, dann erfolgen die eingestellten   l   bis 2 Leerstiche und die Maschine beginnt wieder mit den nächsten 25 Bogen zu heften. Falls nun ein Bogen zuviel oder zuwenig zusammengetragen wurde, wird das ganze Programm gestört. Das heisst, ab diesem Fehlbuch ist das Programm um die entsprechende Anzahl Fehlbogen verschoben.

   Die nun zur Heftung gelangenden Bücher beginnen nicht mit Bogen 1 sondern mit irgendeiner Bogennummer. Die so gehefteten Bücher haben dann den ersten Bogen am Ende oder der letzte Bogen ist voran. 



   Die Erfindung behebt nun diese Mängel in der Weise, dass die erste und die letzte Lage mit Markierungen versehen wird. Werden die Lagen elektronisch abgetastet und über eine Steuereinrichtung die entsprechenden Kommandos an die Maschine gegeben, so ist Gewähr geleistet, dass ohne Umstellung der Maschine auf verschiedenen Lagenanzahl, auch bei kontinuierlichem Durchlauf der Lagen, das Buch in sich abgeschlossen ist. Bei dieser Ausführung der Abtastung werden Bücher mit falscher Bogenanzahl zwar geheftet, aber die nachfolgenden Bücher beginnen wieder mit Bogen In der Weiterentwicklung kann die entsprechende Bogenanzahl eingestellt werden und wenn nun Bücher mit einer falschen Bogenanzahl kommen, schaltet die Maschine automatisch ab oder gibt ein entsprechendes Signal.

   In diesem Fall kann das schlechte Buch markiert werden und vor der Weiterverarbeitung ausgeschieden werden. 



   Die Erfindung sieht unter anderem vor, dass bei der Herstellung des Anfang bzw. Schlussbogens beim Ankleben des Vorsatzes ein Klebestoff verwendet wird, welcher metallische Pigmente beinhaltet. Diese werden beim Auflegen auf die Heftmaschine mittels elektrischer Abtastung (elektromagnetische Feldreaktion) kontrolliert und über eine Relaisanordnung werden der Heftmaschine die entsprechenden Befehle gegeben. Falls Bücher oder Broschüren ohne Vorsatz verarbeitet werden sollen, kann ein entsprechender Metallpigmentanteil auch anderweitig aufgebracht werden. 



   Für einzelne Arbeiten wird sich auch das Aufkleben einer Metall-Folie oder eines metallpigmenthältigen Klebestreifens als zweckmässig erweisen. Bei besonders empfindlichen Arbeiten können auch für die einzelnen Kommandos an den entsprechend dazugehörigen Bogen einzelne Metallpigment-Spuren aufgebracht werden, so dass das Leimen, Gazegeben und Abschneiden (Leerstich) unabhängig von einander durchgeführt werden kann. 



   Es ist aber auch möglich, dass ein Abtastgerät mehrere hintereinander kommende Pigmentspuren abtastet und dabei einzelne vorausbestimmte und in ihrer Reihenfolge bestehenden Kommandos der Maschine gibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Steuern von Buchbindereimaschinen, bei denen Bogen um Bogen von einem Stapel abgenommen und der Bearbeitungsstelle zugeführt werden und bei denen durch am Bogen vorgesehene gegebenenfalls magnetisierbare Markierungen und durch elektrische Abtastung Steuervorgänge EMI2.1 eines Buches mit Markierungen versehen wird, so dass ohne Umstellung der Maschine auf Bücher verschiedener Lagenzahl auch bei kontinuierlichem Durchlauf der Lagen immer das jeweilige Buch in sich abgeschlossen ist. EMI2.2 letzten Lage der jeweiligen Bücher Markierungen in Form eines mit Metallpigment versehenen Streifens angebracht werden. EMI2.3
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