AT259609B - Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von Wälzpaarungen - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von Wälzpaarungen

Info

Publication number
AT259609B
AT259609B AT696565A AT696565A AT259609B AT 259609 B AT259609 B AT 259609B AT 696565 A AT696565 A AT 696565A AT 696565 A AT696565 A AT 696565A AT 259609 B AT259609 B AT 259609B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
quenching
temperature
carbon
stress
edge
Prior art date
Application number
AT696565A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Ing Schlicht
Original Assignee
Kugelfischer G Schaefer & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kugelfischer G Schaefer & Co filed Critical Kugelfischer G Schaefer & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT259609B publication Critical patent/AT259609B/de

Links

Landscapes

  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von Wälzpaarungen 
Es ist bekannt, die Ermüdungslebensdauer eines Werkstoffes dadurch zu erhöhen, dass man ihm einen Eigenspannungszustand einprägt, der den bei seinen Belastungen auftretenden kritischen Spannungen entgegengesetzt ist. So wird beispielsweise die niedrige Zugfestigkeit von Beton durch ein Vorspannen in Richtung der Druckfestigkeit erhöht (Spannbeton),
In richtiger Erkenntnis dieser Zusammenhänge hat es nicht an Versuchen gefehlt, den spannungser-   zeugenden Abschreckvorgang   bei   der Stahlhärtung   in systematischer Weise zu steuern. Zu diesem Zweck kamen unterschiedliche Abschreckmittel wie Wasser und Öl zur Anwendung und weiterhin wurden deren Temperaturen auch noch verschieden gewählt (Warmbäder).

   Darüber hinaus hat man das Härtegut vor dem Abschrecken abgehängt oder sich auch eines Tauchabschreckens bedient,
Eine weitere Möglichkeit, einen oberflächlichen Eigenspannungszustand zu erzeugen, besteht durch mechanische Einwirkungen auf den betreffenden Bestandteil, wie z. B. Walzen, Sandstrahlen und Schleifen. Jeder dieser Bearbeitungsvorgänge macht jedoch nach der erforderlichen vorausgehenden Wärmebehandlung eine zusätzliche Massnahme aus, durch die das Erzeugnis nicht unwesentlich verteuert wird. 



   Im Zuge dieser mannigfachen Bemühungen ist noch der Versuch hervorzuheben, über eine unterschiedlich Austenitisierung den Eigenspannungszustand des Stahles zu beeinflussen. Zu diesem Zweck wurde entweder bei verschiedener Zusammensetzung des Stahlgefüges über den Querschnitt mit gleichen äusseren Austenitisierungsbedingungen gehärtet, oder umgekehrt bei gleicher Stahlzusammensetzung unterschiedliche Austenitisierungsbedingungen zwischen Rand und Kern herbeigeführt. 



   Beispiele hiefür sind die Einsatzhärtung (fallender Kohlenstoffgehalt vom Rand zum Kern hin) und die Karbonitrierung (fallender Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt vom Rand zum Kern hin) oder schliesslich   Oberflächen-Härtungsverfahren   wie Flammhärten und   Induktivharten.   Eine Verbindung dieser beiden Härtungsarten ist ebenfalls schon bekanntgeworden. Dabei hat man an sich durchhärtendes Gut kurzzeitig einer zusätzlichen höheren Austenitisierungstemperatur ausgesetzt, wodurch ebenfalls vom Rand zum Kern hin abnehmend mehr Kohlenstoffatome im Grundgitter gelöst werden. Wegen der grossen Wärmeleitfähigkeit des Stahles und des dadurch bedingten niedrigen Temperaturgradientenliessensich auf diese Weise jedoch nur geringe Eigenspannungen einprägen. 



   Die Erfindung baut auf diesen bekannten Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von härtbaren, ferromagnetischen Wälzpaarungen auf, bei welchen in der Hauptbeanspruchungszone wenigstens einer ihrer Bestandteile durch eine Wärmebehandlung eine der Beanspruchung entgegenwirkende Eigenspan-   1Ung   erzeugt wird. Die angeführten Nachteile eines derartigen bekannten Verfahrens sind erfindungs-   gemäss   durch induktive Wärmebehandlung sowohl vor als auch nach dem Abschrecken behoben. Bei der induktiven Austenitisierung wird erfindungsgemäss weiterhin eine sich an die Abwälzfläche anschlie- 3ende Randzone derart höher und gleichmässiger als deren Nachbarbereich austenitisiert, dass sich bis zum Abschrecken zwischen diesen Gebieten eine Schwelle ausbildet.

   Der   so nach dem Abschrecken ge-   schaffen Spannungszustand wird in ebenfalls erfinderischer Ausbildung durch das folgende induktive Anlassen dergestalt verändert, dass eine unterschiedliche Dilatation der Randzone gegenüber ihrem Nach- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 barbereich erfolgt. Mit einer derartigenBehandlungsweise lassen sich Wälzlagerpaarungen zustande bringen, bei denen z. B. an den Laufringen die gefürchteten Haarrisse unter der Laufbahnoberfläche mit an-   schliessendem schollenartigem Ausbrechen   des Werkstoffes, sogenannte Grübchen bzw. Pittings, weitgehend vermieden werden können. 



   Die günstige Überrollungslebensdauer der erfindungsgemäss ausgebildeten Wälzpaarungen beruht darauf, dass der Laufbahn ein definierter Druckeigenspannungszustand überlagert werden kann, bei welchem entgegen früheren Verfahren ein verhältnismässig niedriger Druck an der unmittelbaren Oberfläche der Laufbahn mit zunehmendem Abstand zu ihr zunächst zunimmt und nach Überschreiten eines Maximums wieder abnimmt. In den Zeichnungen ist dieser Druckverlauf aus Fig.   l   ersichtlich, in der die Kurve K den Verlauf des Druckes p von der Laufbahnoberfläche 0 in Richtung des Pfeiles P nach dem Inneren des Laufringes hin wiedergibt. Das Druckmaximum M ist um den beträchtlichen Abstand a von der Oberfläche 0 des Laufringes entfernt. 



   Die maximale Eigenspannung in bestimmtem Abstand a zur Lauffläche 0 des Laufringes eines Wälzlagers kommt der bereits angeführten Kennzeichnung des erfindungsgemässen Verfahrens entsprechend dadurch zustande, dass zunächst vor dem Abschrecken eine induktive Wärmebehandlung stattfindet, durch die eine sich an die Abwälzfläche anschliessende Randzone derart höher und gleichmä- ssiger als deren Nachbarbereich austenitisiert wird, dass sich bis zum Abschrecken zwischen diesen Gebieten eine Schwelle bildet. 



   Gegenüber einer indirekten Erwärmung des Werkstückes, wie sie sich durch Strahlung oder Konvektion herbeiführen lässt, bringt die induktive Wärmebehandlung den Vorteil mit sich, dass die Wärme im Werkstück selbst, u. zw. in einer dünnen Haut der Oberfläche, erzeugt wird   (Skin-Effekt). Die Eindring-   tiefe der die Erwärmung verursachenden elektrischen Wirbelströme ergibt sich aus der Formel 
 EMI2.1 
 
Sie ist somit vom spezifischen Widerstand des Materials (p), seiner   magnetischen Permeabilität (Il)   und der Frequenz (f) des elektrischen Stromes in der Induktionsspule abhängig. 



   Im Verlauf der induktiven Wärmebehandlung verkleinert sich bei konstanter Frequenz und ebenfalls annähernd konstant bleibendem spezifischem Widerstand die Permeabilität beim Überschreiten des CuriePunktes sprunghaft in der Grössenordnung von zwei Zehnerpotenzen. Damit ändert sich die elektrische Eindringtiefe. Die Temperatur fällt damit vom Rand (Laufbahnfläche) bis zu der auf Curie-Temperatur gebrachten Fläche im Inneren des Werkstoffes nur langsam, danach aber sehr steil zum Kern hin ab. Dieser Zusammenhang ist aus Fig. 2 der Zeichnungen ersichtlich, worin der Verlauf der Temperatur T wieder in Pfeilrichtung P nach dem Inneren des Werkstoffes hin für verschiedene Einwirkungszeiten   tl - t6   als Parameter eingetragen ist. Bei der Curie-Temperatur C dieser Kurven sind deren Schwellen, z. B. S, deutlich ersichtlich. 



     Die Ausnutzung dieser Temperaturschwelle   ist für die Erfindung von hervorragender Bedeutung. Während nämlich der Austenitisierungsgrad der Randzone praktisch konstant ist, fällt er zum Kern hin, analog zur Temperatur, steil ab. Ein höherer Austenitisierungsgrad entspricht   aber einer grösseren Zahl an Koh-   lenstoffatomen, die im Grundgitter gelöst sind. Durch entsprechende Wahl von Spannung und Frequenz des Induktionsstromes sowie seiner Einwirkungszeit lässt sich somit die Grösse der durch die Zahl der gelösten Kohlenstoffatome bestimmten Volumenzunahme verändern. 



   Zur näheren Erläuterung dieser Zusammenhänge ist davon auszugehen, dass geglühter, härtbarer Stahl im wesentlichen aus Eisen und Kohlenstoff besteht, wobei Eisen in Form von Ferrit in kubisch raumzentrierter Kristallstruktur und Kohlenstoff, gebunden in der im thermodynamischen Gleichewicht befindlichen Verbindung    FesC,   vorliegen. Die Löslichkeit von Kohlenstoff im Ferritgitteristgering. Bringt man den Stahl auf Härtetemperatur, so wandelt sich das kubisch raumzentrierte Ferritgitter in das kubisch flächenzentrierte   Austenitgitter um.   Gleichzeitig beginnt sich das Karbid   Fe C   unter Abgabe von Kohlenstoff aufzulösen. Der Kohlenstoff wird vom Grundgitter, das in dieser Struktur eine grosse Löslichkeit aufweist, eingelagert. 



   Die geschilderten Prozesse sind   temperatur-und zeitabhängig.   Je höher die Temperatur und je länger die Zeitdauer sind, desto mehr löst sich   FegC   auf und umso mehr Kohlenstoff wird im Austenitgitter eingelagert. Beim langsamen Abkühlen von Härtetemperatur laufen diese Prozesse in umgekehrter Richtung. Durch Diffusion scheidet sich dann der Kohlenstoff aus dem Grundgitter wieder aus und es wird von neuem   FeC gebildet.   Wird jedoch der Stahl von Härtetemperatur schnell abge- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 schreckt, so bleibt der Kohlenstoff im Grundgitter gelöst. Der Austenit klappt dann in den sogenannten
Martensit um, wodurch ein hartes und sprödes Gefüge entsteht,
Mit der Umwandlung von Austenit zu Martensit ist die bereits erwähnte Volumenzunahme verbunden.

   Sie ist, was ebenfalls schon hervorgehoben wurde, umso grösser, je mehr Kohlenstoff im Austenitgitter gelöst ist (bis 4%). Die Umwandlung von Austenit zu Martensit erfolgt während der Abschrek- kung bei einer bestimmten Temperatur   (M-Punkt).   Dieser M-Punkt ist wieder eine Funktion des im Austenit gelösten Kohlenstoffes. Je mehr Kohlenstoff das Gitter enthält, desto niedriger liegt der Martensitpunkt. Bei der z. B. bei Wälzlagerstahl üblichen Zusammensetzung kann durch unterschiedliche Austenitisierung der Martensitpunkt von 360 bis auf 1200C erniedrigt werden. 



   Die schon erwähnte Abschreckung, durch die sich die Umwandlung von Austenit zu Martensit vollzieht, findet mit einer abgestimmten Abkühlungsgeschwindigkeit statt. Da die Wärmeleitfähigkeit praktisch konstant ist, lässt sich dieser Abkühlungsvorgang nur über den   Wärmeübergang   vom Metall zur Abschreckflüssigkeit beeinflussen. 



   Die auftretenden, sich ständig ändernden Temperaturdifferenzen zwischen Rand und Kern des betreffenden Stahlstückes bringen in ihm als Folge der thermischen und umwandlungsbedingten Massänderungen Spannungen erster Ordnung hervor. Sie ergeben sich dadurch, dass beispielsweise beim Abschrecken von umwandlungsfreiem Werkstoff von erhöhter Temperatur die Randzone infolge des Temperaturgefälles zwischen Rand und Kern zunächst stark kontrahiert. Überschreitet die Zugspannung am Rand die Streckgrenze, so werden diese Zonen plastisch aufgeweitet. 



   Beim weiteren Abkühlen des Kernes entsteht dann am Rand eine Druckspannung. Bei mit einer Umwandlung behaftetem Material überlagern sich den oben beschriebenen Vorgängen die umwandlungsbedingten Massänderungen. Der endgültige, sich bei Raumtemperatur   einstellende Eigenspannungszustand   ist als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen den thermischen und Umwandlungsspannungen vom zeitlichen Verlauf der Abkühlung über den Querschnitt, der Warmfestigkeit des Austenits und des Martensits bei verschiedenen Temperaturen und vom Zeitpunkt bzw. der Temperatur der einsetzenden Martensitumwandlung abhängig. 



   Den die Erfindung kennzeichnenden Massnahmen entsprechend ist für den angestrebten Erfolg, nämlich der Erhöhung der Ermüdungslebensdauer von Wälzpaarungen, auch die Wärmebehandlung nach erfolgtem Abschrecken von grosser Bedeutung. 



   Normalerweise wird gehärteter Stahl aus technologischen Gründen angelassen, d. h. längere Zeit einer erhöhten Temperatur ausgesetzt. Dieses Anlassen ruft Gefügeumwandlungen hervor, die mit Mass- änderungen verbunden sind. So findet in der ersten Anlassstufe infolge einer tetragonal kubischen Umwandlung des Martensits eine Kontraktion, in der zweiten Anlassstufe infolge der   Restaustenit-Um-   wandlung eine Dilatation sowie schliesslich in der dritten Anlassstufe infolge des   weiterenMartensit-   zerfalles wieder eine Kontraktion statt. Die Kontraktion und die Dilatation der ersten und zweiten Anlassstufe sind eine Funktion der Austenitisierungsbehandlung, u. zw. steigt die Grösse der Massänderung mit der Erhöhung des Austenitisierungsgrades. 



   Die sich beim normalen Anlassen ergebenden Massänderungen verursachen Spannungsunterschiede. 



  Setzt man einen gleichen Austenitisierungsgrad und eine gleiche Werkstoffzusammensetzung über den Querschnitt voraus, so laufen vorwiegend Spannungsänderungen der zweiten und dritten Ordnung, d. h. solche im atomaren und molekularen Bereich, ab. Spannungen der ersten Ordnung (Eigenspannung) werden kaum   beeinflusst.   Nicht so verhält es sich, wenn beim Anlassen ein Temperaturgradient vorliegt. 



   Bei dem nach der Erfindung zur Anwendung kommenden induktiven Anlassen erfolgt die Erwärmung wieder über die Haut des Werkstoffes. Durch eine entsprechende Bemessung der Spannung und der Frequenz des Induktionsstromes sowie seiner Einwirkungszeit lässt sich der Temperaturgradient steuern. Damit besteht die Möglichkeit,   z. B.   die äusseren Randzonen in der zweiten   Anlassstufe, die darunter lie-   genden Schichten jedoch nur in der ersten Anlassstufe zu beaufschlagen, wodurch entgegengesetzte Massänderungen hervorgerufen werden. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass entsprechend den obigen Ausführungen die Randzonen infolge erhöhten Austenitisierungsgrades zum Kern beim Anlassen zu grösseren Massänderungen neigen. 



   Das beschriebene Verfahren ist anwendbar auf alle härtbaren ferromagnetischen Materialien, un-   abhängig   davon, ob eine Durchhärtung erwünscht bzw. möglich ist oder nicht. Je nachdem gestaltet 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 ichlichen Abschreckung im Strahl wird die Probe im Salzbad von 160 bis 1700C mit anschliessender Ölab- schreckung abgekühlt. 



   Durch das induktive   Anlassen, Feldstärke 85AW/cm,   Frequenz 500 kHz, wird nach 65 sec der nach dem Abschrecken vorliegende günstige Spannungsverlauf zu dem endgültigen oben beschriebenen abge- ändert. Hiebei ist eine Bearbeitungszugabe wegen des nach   der Wärmebehandlung erfolgenden Sch1ei-   fens berücksichtigt. 



   Soll die gleiche Rolle durchgehärtet werden und nach der Fertigbearbeitung den gleichen Span- nungsverlauf aufweisen, so ist folgende Behandlung anzuwenden. 



   Feldstärke 360 AW/cm, Frequenz 10 kHz, Dauer 116 sec. 



   Das Abschrecken erfolgt im Salzbad bei 160-170 C. 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Anlassen <SEP> : <SEP> Feldstärke <SEP> 60 <SEP> AW/cm
<tb> Frequenz <SEP> 10 <SEP> kHz
<tb> Dauer <SEP> 116 <SEP> sec
<tb> 
 
Durch die Wahl von Abschreckmitteln verschiedener Abschreckintensität besteht die Möglichkeit, von der gleichen Austenitisierungsschwelle ausgehend, verschiedene Spannungszustände einzufrieren. 



   Durch die induktive Wärmebehandlung vor und nach dem Abschrecken, wie sie im vorstehenden geschildert wurde, lässt sich also die thermische Behandlung so steuern, dass jeder gewünschte Eigenspannungszustand herbeigeführt werden kann. Dabei ist die Tiefe der Druckzone praktisch nicht begrenzt und jeder beliebige, für die Lebensdauer günstige Spannungsverlauf herbeiführbar. 



   Insbesondere ist es nach diesem Verfahren erstmalig möglich, ein Druckmaximum in einer bestimmten Tiefe unter der Oberfläche zu erzeugen. 



   Neben der schon angeführten Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens bei Wälzkörpern bzw. 
 EMI4.2 
 kenauflagern usw. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von härtbaren ferromagnetischen Wälzpaarungen, bei welchen in der Hauptbeanspruchungszone wenigstens einer ihrer Bestandteile durch eine Wärmebehandlung eine der Beanspruchung entgegenwirkende Eigenspannung erzeugt wird, gekennzeichnet durch gesteuerte induktive Wärmebehandlung sowohl vor als auch nach dem Abschrecken, wodurch eine sich an die Abwälzfläche anschliessende Randzone derart höher und gleichmässiger als derenNachbarbereich austenitisiert wird, dass sich bis zum Abschrecken zwischen diesen Gebieten eine Schwelle im Austenitisierungsgrad bildet, und das Anlassen in der Randzone eine gegenüber ihrem Nachbarbereich unterschiedliche Dilatation herbeiführt.

Claims (1)

  1. 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch l bei Wälzkörpern bzw. Laufringen von Wälzlagern.
    3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 bei verzahnten Getriebe-Elementen.
    4. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 bei Walzen in Walzwerken für Bleche.
    5. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 bei Abwälzkomplementenzum Wärmeausdehnungsausgleich von Stahlkonstruktionen, wie z. B. Brücken.
AT696565A 1964-07-29 1965-07-28 Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von Wälzpaarungen AT259609B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE259609X 1964-07-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT259609B true AT259609B (de) 1968-01-25

Family

ID=5966890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT696565A AT259609B (de) 1964-07-29 1965-07-28 Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von Wälzpaarungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT259609B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1508416C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlteilen wie Bolzen, Schrauben, Zapfen u.dgl.
DE1292696B (de) Verfahren zur Erhoehung der Lebensdauer von Waelzpaarungen
DE2612736C2 (de) Verfahren zur Bearbeitung von Maschinenteilen aus Stahl
DE60315129T2 (de) Verfahren zur herstellung eines eisenhüttenprodukts aus unlegiertem stahl mit hohem kupfergehalt und danach erhaltenes eisenhüttenprodukt
DE3541620A1 (de) Verfahren zur herstellung von ni-stahl mit hohem rissauffangvermoegen
DE60318277T2 (de) Stahlrohr mit einem niedrigem Streckgrenze/Zugfestigkeit-Verhältnis
DE3825634A1 (de) Verfahren zur erzeugung von warmbad oder grobblechen
CH637161A5 (de) Verfahren zur erhoehung der mechanischen festigkeiten von stahl.
DE1508382B1 (de) Verfahren zur herstellung eines hitzebestaendigen karbid werkzeugstahles
DE60003553T2 (de) Wälzlagerstahl mit einem unterbainitischen oberflächengefüge
DE3142270C2 (de) Verfahren zum Verbessern der Festigkeit von Werkstückoberflächen
DE60011666T2 (de) Verfahren zur herstellung von ultrafeiner kornstruktur für unlegierte oder niedriglegierte stähle
AT259609B (de) Verfahren zur Erhöhung der Lebensdauer von Wälzpaarungen
DE2232932A1 (de) Verschleiss- und warmfestes werkstueck aus stahl mit gehaerteter oberflaeche zur verwendung als maschinenteil
DE3033501A1 (de) Verfahren zur direkten waermebehandlung von stabdraht aus austenitischem, rostfreiem stahl
DE4340568C2 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Vergüten von Stahldraht
DE102004038159B3 (de) Verfahren zur Wärmebehandlung von Werkstücken aus Stahl oder Gusseisen
DE2602656C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Walzstahl für Bewehrungszwecke
EP0067374B1 (de) Verfahren zur thermomechanischen Behandlung beim kontinuierlichen Warmwalzen von Walzstahl
DE2324750B2 (de) Waermebehandlungsverfahren fuer stahl
DE3006695A1 (de) Verfahren zum induktiven waermebehandeln von schienenkoepfen
AT396073B (de) Verfahren zum warmwalzen und waermebehandeln von stabfoermigem material
DE2361330A1 (de) Zylindrische waelzkoerper fuer waelzlagerungen
DD143930A1 (de) Thermomechanisches behandlungsverfahren fuer federstaehle zur verbesserung der werkstoffeigenschaften
DE3927276A1 (de) Verfahren zum haerten von stahl mit hilfe fluessiger kuehlmedien