AT258714B - Wärmereproduktionsverfahren - Google Patents

Wärmereproduktionsverfahren

Info

Publication number
AT258714B
AT258714B AT442964A AT442964A AT258714B AT 258714 B AT258714 B AT 258714B AT 442964 A AT442964 A AT 442964A AT 442964 A AT442964 A AT 442964A AT 258714 B AT258714 B AT 258714B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
image
heat
layer
solvent
sep
Prior art date
Application number
AT442964A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kalle Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalle Ag filed Critical Kalle Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT258714B publication Critical patent/AT258714B/de

Links

Landscapes

  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wärmereproduktionsverfahren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Dauer der Einwirkung der Wärme hängt von der Empfindlichkeit der Schichten und von der Intensität der Erwärmung ab, wobei   die Erwärmung   der Schichten zweckmässigerweise nicht über den Erweichungpunkt der jeweils eingesetzten Verbindung hinausgehen soll. Um zu einem möglichst scharfen Bild zu kommen, ist es vorteilhaft, dass sich Vorlage und die Schicht aus den vorgenannten Verbindungen, das sogenannte Kopiermaterial, in möglichst engem Kontakt befinden und dass die Wärmeeinwirkung möglichst kurz und intensiv erfolgt. 



   Die genannten Materialien, auf denen das latente Wärmebild erzeugt wird, können in Form selbsttragender Folien oder zweckmässig in dünner Schicht auf einem   Trägermaterial   ein-oder beidseitig aufgebracht verwendet   werden. Als Trägermaterial für die genannten Schichten kommen die   verschieden-   sten, vorzugsweise flachen blatt-oder folienförmigen Materialien   in Frage. Papier, regenerierte Cellulose, Kunststoff-oder Metallfolien sind beispielsweise sehr gut geeignet. Aber auch beliebige andere feste Träger aus Glas oder Keramik können diesen Zweck erfüllen. Die Trägermaterialien sollen weitgehend Ultrarotstrahlung nicht absorbieren, jedoch wärmeleitend sein. 



   Die Dicke der erfindungsgemäss zu verwendenden Materialien liegt etwa zwischen 1 und   2 000 li,   vorzugsweise etwa zwischen 5 und   500 bol.   Als Wärmequelle benutzt man handelsübliche Ultrarotstrahler, beispielsweise von   1000   bis   2 000   W oder einen Infrarotblitz. Man kann das Verfahren maschinell so ausführen, dass man das Kopiermaterial in engem Kontakt mit dem Original über Walzen mit einer Geschwindigkeit von einigen Metern/min durch die Bildebene eines focussierten 1350 W Ultrarotstrahlers hindurchführt. 



   Als Materialien, die für die Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignet sind, werden vorzugsweise an sich bekannte thermoplastische Kunststoffe oder modifizierte Naturstoffe verwendet. 



   Als thermoplastische Kunststoffe im erfindungsgemässen Sinne werden besonders verstanden Polyvinylverbindungen, wie Polyvinylchlorid, nachchloriertes Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyrat, Polystyrol und modifiziertes Polystyrol, Polyolefine, vorzugsweise Polyäthylen. Polypropylen, Mischpolymerisate und Polymerisatmischungen aus den vorgenannten Verbindungen, Polyester, beispielsweise Polyterephthalsäureester oder ein Mischpolymerisationsprodukt aus Terephthalsäure und Isophthalsäure mit Äthylenglykol, Polyacrylverbindungen, wie Polyacrylsäureester, Polyamide ; dabei werden unter Polyamiden vor allem die hochmolekularen Kondensationsprodukte und Mischkondensationsprodukte von   w-Aminocarbonsäuren   und von Diaminen mit Dicarbonsäuren verstanden. 



   Sehr günstige Ergebnisse erzielt man mit aus Caprolactam und aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin erhaltenen Produkten. Geeignet sind auch am Stickstoff substituierte vorzugsweise alkoxymethylierte Polyamide. Solche thermoplastischen   Schichten lassen sich z. B. im Falle des Polyäthylens   gut brauchbar auf einen Träger aufbringen, falls man diese Verbindung bei etwa   3000C   auf die Trägeroberfläche extrudiert und dort rasch abkühlt. 



   Ausser den thermoplastischen Kunststoffen können auch mit gleich gutem Erfolg modifizierte Naturstoffe für den erfindungsgemässen Zweck verwendet werden. Dazu gehören vorzugsweise Derivate der Cellulose, wie Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat und plastifizierte Nitrocellulose. 



   Im allgemeinen werden günstige Ergebnisse erhalten, falls die erfindungsgemäss zu verwendenden Materialien Plastifizierungsmittel enthalten und falls sie bei einer Temperaturdifferenz zwischen den erwärmten und den nicht erwärmten Flächen von etwa 15 C schon eine nach dem Temperaturausgleich, d. h. Abkühlung, bleibende Differenzierung im erfindungsgemässen Sinne wie weiter unten ausgeführt zeigen. 



   Als Zusätze können   z. B.   farblose oder gefärbte Pigmente oder Füllstoffe in geringen Mengen anwesend sein. Dadurch wird im allgemeinen der Kontrast der Kopie erhöht, wobei die spezifischen Eigenschaften der Kopie in jeweils gewünschten Formen modifiziert werden können. 



   Nachdem auf die erfindungsgemäss zu verwendenden Materialien in einem oben beispielsweise beschriebenen Verfahren Wärme bildmässig einwirkte-dies kann nach dem Kontakt-oder Reflexverfahren mit oder ohne Zwischenschaltung von Absorptionsfolien geschehen-liegt nach diesem Verfahrensschritt ein latentes Bild auf dem Kopiermaterial vor. Dieses latente Bild bleibt sehr lange Zeit in einem entwickelbaren Zustand erhalten und kann   z. B.   zur Kontrolle oder zum Weiterkopieren durch Einlegen des Kopiermaterials zwischen gekreuzte optische Polarisationsfilter betrachtet werden. Es tritt einDoppelbrechungseffekt auf.

   Das erwähnte latente Bild kann nun dadurch entwickelt, d. h. für dauernd sichtbar gemacht werden, dass man die Unterschiede zwischen den Flächen, auf die bildmässige Wärme zur Einwirkung kommt und den Flächen, wo dies nicht der Fall ist,   d. h.   den bildfreien Stellen, aus- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 nützt. 



   Wie vorliegend gefunden wurde, liegen diese Unterschiede
1. in der verschiedenen Löslichkeit,
2. in der verschiedenen Benetzbarkeit mit Flüssigkeiten und
3. in der mechanischen Abriebfestigkeit. 



   Die Unterschiede in der Löslichkeit können dadurch ausgenutzt werden, dass die ganze Fläche mit einem Lösungsmittel in Berührung gebracht wird, in dem sich das jeweils verwendete Kopiermaterial höchstens mässig gut löst. Hiebei lösen sich die vorher erwärmten Bildstellen wesentlich besser als die bildfreien Flächen, deren Löslichkeit unverändert bleibt. Der Verfahrensschritt des Lösens selbst kann   z. B.   durch Tauchen, Überwischen oder Überstreichen mit einem Wattebausch unter gleichzeitigem, mechanischem Reiben ausgeführt werden. Es entsteht ein Relief des Bildes mit scharfen Bildrändern, das das zu kopierende Original gut lesbar wiedergibt. Dieses Relief kann vorzugsweise für Druckzwecke verwendet werden.

   Ist hiebei der nicht angelöste Kunststoff oder modifizierte Naturstoff wasserführend oder wird er mit bekannten Mitteln wasserführend gemacht, so ergibt sich bei Anwendung einer Fettfarbe ein positives Druckbild. Werden die Verhältnisse umgekehrt eingestellt, entsteht ein negatives Druckbild. Eine besonders günstige Variationsmöglichkeit ergibt sich, falls das Kopiermaterial aus Träger und Schicht besteht, und die Schicht an den Bildstellen bis zur Trägeroberfläche weggelöst wird. 



  Damit lassen sich verstärkte Unterschiede in der Druckfarbenführung erzielen. 



   Eine weitere Betonung des Kontrastes wird dadurch erreicht, dass man das Kopiermaterial von vornherein an der Oberfläche einfärbt und somit nach dem Weglösen der oberen Schicht einen mehr betonten Farbunterschied erhält. Dies kann auch durch Anwendung eines gefärbten Trägers bewirkt werden. 



   Als Lösungsmittel für den erfindungsgemässen Zweck dienen alle, die vorgenannte Eigenschaften aufweisen, z. B. Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Propanol, Äther, wie Glykolmonomethyläther, Ketone wie Aceton, Methyläthylketon. Da die Löslichkeitseigenschaften der verwendeten Kopiermaterialien bekannt sind, können die entsprechenden Lösungsmittel unschwer jeweils ausgesucht werden. Die Unterschiede der verschiedenen Benetzbarkeit können dadurchfür die Entwicklung des latenten Bildes genutzt werden, dass gegebenenfalls Farbstoff enthaltende Flüssigkeiten auf die Oberfläche nach der Wärmeeinwirkung aufgetragen werden. An den Bildstellen wird die Flüssigkeit angenommen, und es ergibt sich nach dem Trocknen ein sichtbares, wischfestes Bild mit grosser Schärfe. 



   Als besonders gut anwendbar im erfindungsgemässen Sinn haben sich folgende Farbstoffe erwiesen :   Oil Red 0 (C. 1. 26 125) Oil   Brown M (C. I. Solvent Brown 21),   PlastoBlueRDA (C. I. SolventBluel6),   Plasto Violet MR (C. I. Solvent Violet 17), Oil Blue A (C. I. Solvent Blue),   CalcozineViolet (C. I.   



    42535),   Methyl Violet Base (C. I. 42 535 B), Oil   Brown Y (C. I. 20020), Quinizarine Green   Base   (C. I.   



  61565), Brillant Oil Blue BMA (C. I. Solvent Blue 16), Azo Oil Blue   Black (C. I. Solvent Black 12),   Brillant Oil Scarlet GG (C. I. Solvent Orange 7), Azo Oil Black (C. I. Solvent Black 12), Oil Red EGN (C. I. 26120), Azosol Fast Red BR   (C. I. 12715),   Blue B Base   (C. I. 61505),   Yellow G Base   (C. I. 11855),   Rhodamine B   (C. I. 45170),   Oil Red (C. I. Solvent Red 24), Oil Red RO (C. I. Solvent Red 63), Methylene Green   (C. I. 52020).   



   Falls geringe Farbspuren an den bildfreien Stellen haften sollten, können diese durchnochmaliges Überwischen mit reinem Lösungsmittel völlig beseitigt werden. Als Lösungsmittel für die Farbstoffe kommen die üblichen organischen und anorganischen Flüssigkeiten, wie Methanol, Äthanol, Aceton oder Wasser in Frage. 



   Auch die mechanische Abriebfestigkeit kann ausgenutzt werden, um das latente Bild sichtbar hervorheben zu lassen. Hiebei wird die Oberfläche   z. B.   mit Stahlwolle oder Schmirgel kräftig überwischt. 



  Durch die Unterschiede der mechanischen Festigkeit der Bild-und bildfreien Flächen ergibt sich ein Relief, das das Original gut wiedergibt. Eine Einfärbung nach obiger Methode verstärkt diesen Effekt. 



   In vorteilhafter Weise wird durch die Erfindung eine dokumentenechte Kopie erzielt, die gegen- über allen weiteren und üblichen Einflüssen stabil bleibt. Der Kontrast wird gut wiedergegeben. Das Kopiermaterial selbst ist unbegrenzt lagerfähig und verändert seine Brauchbarkeit im vorliegenden Kopierprozess nicht. 



   Besondere Vorteile bietet die Erfindung bei der Herstellung von Druckformen. Hiebei lässt sich durch einfache Behandlung des latenten Wärmebildes mit einem entsprechenden Lösungsmittel eine bildmässige, reliefartige Differenzierung der Oberfläche erzielen. Von diesem Reliefbild kann in normaler Weise gedruckt werden. 



     Beispiel l :   Auf einer Polyäthylenfolie wird durch einen erhitztenstempel ein latentes Wärmebild erzeugt. Die Temperatur des Stempels beträgt hiebei etwa zwischen 60 und   820c.   Nach Weg- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 nahme des Stempels wird nach einigen Minuten das latente Bild durch Überwischen mit einer Farblösung sichtbar gemacht. Die Farblösung haftet lediglich auf den Bildstellen, während sie die Nicht- 
 EMI4.1 
 



   Gut geeignet ist eine Farbstofflösung von   5%   Oil Black (C. I. Solvent Black 12) in Xylol. Auch durch Kontaktieren mit einer 1 gew. -%igen Lösung von Oil Red 0   (C. I. 26125 Solvent Red   63) in Xylol und nachfolgendes Waschen in einer Mischung aus 1 Teil Tetrachlorkohlenstoff und 1 Teil Isopropylalkohol lässt sich auf dem genannten latenten Bild eine farbige Reproduktion erzeugen. 



   Eine Wiederholung des beschriebenen Verfahrens mit andern Wärmemustern und Entwicklung mit verschiedenen Farben lässt eine Vielfarbenkopie entstehen. Die latenten Wärmebilder sind auch noch nach einigen Monaten entwickelbar. 



   Beispiel 2 : Auf   ein Trägermaterial   Polyäthylenterephthalat wird eine Schicht aus Pigment enthaltendem Celluloseacetatbutyrat aufgebracht. Auf der Celluloseschicht wird sodann eine Bleistiftzeichnung angefertigt. Um den Kontrast und die Haltbarkeit dieser Zeichnung zu erhöhen, wird das gesamte Material einer Wärmebestrahlung ausgesetzt. Es bildet sich ein latentes Wärmebild. Die Schicht wird jetzt mit einer 10   gew.-'%) igen Lösung   von Azosol Fast Red BR   (C. I. 12715)   gelöst, in Äthylalkohol behandelt und nachfolgend mit Isopropylalkohol gewaschen. Es ergeben sich intensiv rot gefärbte Bildstellen. 



   Beispiel 3 : Eine Schicht aus thermoplastischem Kunststoff, in die Pigmente eingearbeitet sind, wird mit Bleistiftzeichnung versehen und das Ganze einer Infrarotbestrahlung ausgesetzt. Es bildet sich ein latentes Wärmebild in der thermoplastischen Schicht. Das Ganze wird nun mit Isopropylalkohol durch oftmaliges Überwischen und Eintauchen behandelt. Hiebei lösen sich die nicht das Wärmebild tragenden Stellen,   d. h.   die bildfreien Stellen, langsam ab, wodurch eine Relief-Druckplatte entsteht. Auch   Celluloseacetatbutyrat - und Nitrocelluloseschichten   sind geeignete Materialien für dieses Verfahren. 



   Beispiel 4: Eine transparente Vorlage wird mit einer Schicht aus thermoplastischem Harz bedeckt. Dies kann auf der Vorderseite, auf der Rückseite oder auf beiden Seiten geschehen. Das Ganze wird nun einer Bestrahlung mit ultraroten Strahlen ausgesetzt. Es bildet sich in der thermoplastischen Schicht ein latentes Bild, das wie in Beispiel 1 genannt durch Farbstofflösungen entwickelt werden kann. Geeignete Thermoplaste für diese Schichten sind z. B. Polyäthylen, Nylon, Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetat und Polyvinylbutyral. Die Reproduktionen besitzen guten Kontrast. 



     Beispiel 5 :   Eine Polyäthylenschicht wird mit einem Original bedeckt, und das Ganze mit Infrarotstrahlen behandelt. Es entsteht ein latentes Wärmebild, das mit einer 1 gew.   igen   Lösung von Oil Red 0   (C. I. 26125),   gelöst in Hexan, entwickelt wird. Anschliessend wird getrocknet und mit einem Benetzungsmittel und mit Wasser überwischt, um die Farblösung von den nichtbildtragenden Stellen völlig zu entfernen. Die Benutzung von toxisch wirkenden oder leicht entzündlichen Lösungsmitteln für Waschzwecke wird hiemit vermieden. 



   Einige Benetzungsmittel, die sich für den vorliegenden Zweck als günstig erwiesen haben, sind   z. B. Isooctyl-phenyl-polyäthoxyäthanol   (Triton X-100), substituiertes Oxazolin   (Alkaterge C),   Polyoxyäthylen-sorbitan-monolaurat   (Tween 20),   ein   Polykondensationsprodukt von   Propylen-oxyd, Pro-   pylen-glykol   und Äthylenoxyd mit einem Molekulargewicht von etwa 2000 (PluronicL61), ein   Nonyl-phenyl-polyäthylenglykoläther (Tergitol NP27), Alkylarylpolyätheralkohol   (Triton X-155). 



     Beispiel 6 :   Eine Polyäthylenschicht wird an der Oberfläche eingefärbt und mit einer 2   gew.-igen   Lösung von Oil Red 0 (C. I. 26125) gelöst in Toluol. Auf dieser Oberfläche wird nun ein latentes Wärmebild durch Reflexbelichtung mit einem Original erzeugt. Anschliessend wird der Farbstoff von den Nichtbildstellen durch mechanisches Behandeln mit einem Schleifmittel,   z. B.   mit Stahlwolle, entfernt. Es entsteht eine positive Kopie. 



   Beispiel 7 : Ein transparentes Papierträgermaterial wird mit einer Nylonschicht,   z. B.   einem Terpolymeren von Nylon 66 und Nylon 610 beschichtet. Diese Beschichtung erfolgt mit einer 10   gew.-%igenLösung desKunststoffes   in einer Mischung aus   20 Gew.-Teilen Wasser und   80   Gew.-Tei-   len Äthylalkohol. Diese Kunststoffschicht wird nun eingefärbt mit einer Lösung von Oil Red   0'C. I.   



  26125) in Methylalkohol und nach dem Trocknen unter einer Vorlage mit Ultrarotstrahlen zur Erzeugung eines latenten Bildes bestrahlt. Anschliessend wird die das latente Bild tragende Oberfläche mit Äthylalkohol behandelt, wodurch sich die Bildstellen, d. h. die vorher erwärmten Stellen, lösen. 



  Die Behandlung mit Alkohol wird so lange fortgesetzt, bis der Papierträger freigelegt ist. Es bildet sich ein negatives Reliefbild des Originals, von dem gedruckt werden kann. Andere in diesem Beispiel geeignete Farblösungen sind z. B. Methylviolet Base (C. I. Solvent   Violet 8)   in methanolischer Lösung. 



  Der Farbstoff kann auch in die Schicht des Kunststoffes eingearbeitet sein. Es ist ferner möglich, das 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> 50 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Äthylalkohol,
<tb> 50 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Glycerinund <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Brillant <SEP> Oil <SEP> Blue <SEP> BMA <SEP> (C. <SEP> I. <SEP> Solvent <SEP> Blue <SEP> 16).
<tb> 
 



   Diese Farbstofflösung färbt hier lediglich die Bildstellen. Nach der Einfärbung wurde das Lösungsmittel verdampft, es blieb ein scharfes, fixiertes, positives Bild. 



   Beispiel 12 : Ein Wärmekopiermaterial, bestehend aus einem Träger aus Polyäthylenterephthalat, der beschichtet ist mit einer Nylonschicht, wurde auf der Seite der Nylonschicht mit einem Original belegt und Wärmebestrahlung ausgesetzt. Das auf dieser letzteren Schicht entstandene latente Wärmebild wurde mit Äthylalkohol behandelt, wodurch ein negatives Reliefbild, das zur Herstellung einer Druckplatte geeignet ist, erhalten wird. Die Druckplatte nimmt fette Farbe an den unbedeckten hydrophoben Trägerstellen, die den Bildstellen entsprechen, an, während die Nylonflächen, die den Nichtbildstellen entsprechen, wasserführend sind. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Wärmereproduktionsverfahren, bei welchem man auf eine gegebenenfalls Zusätze enthaltende Schicht aus thermoplastischem Kunststoff oder thermoplastischem modifiziertem Naturstoff bildmässig Wärme einwirken lässt, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wärmeeinwirkung vor dem Erscheinen eines sichtbaren Bildes abbricht und das Erscheinen eines sichtbaren Bildes hervorruft, indem man die Schicht mit einem Lösungsmittel oder einem Schleifmittel behandelt. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1
AT442964A 1963-05-21 1964-05-21 Wärmereproduktionsverfahren AT258714B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US28204363A 1963-05-21 1963-05-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT258714B true AT258714B (de) 1967-12-11

Family

ID=23079864

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT442964A AT258714B (de) 1963-05-21 1964-05-21 Wärmereproduktionsverfahren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT258714B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69708120T2 (de) Laser-absorbierende, lichtbleichbare zusammensetzungen
DE3751796T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyvinylacetacetalharzes
DE2401813A1 (de) Trockenuebertragungsblatt und verfahren zu seiner herstellung und fuer seine anwendung
DE2136055A1 (de) Tinte oder graphische Farben
DE2632418A1 (de) Verfahren zum faerben von polymerfilmen
DE1125453B (de) Waermekopierverfahren
DE1671521A1 (de) Thermokopierverfahren
DE3115860A1 (de) &#34;waermeempfindliches aufzeichnungsmaterial und unter seiner verwendung durchgefuehrtes aufzeichnungsverfahren&#34;
DE1571815A1 (de) Farbfolie zur Herstellung von Vervielfaeltigungen mittels Waerme
DE1257159B (de) Verfahren zum Herstellen einer Reliefdruckform
DE2120086A1 (de) Herstellung von fotografischen Färb auszugsbildern und deren Verwendung als Färb Probedrucke
AT258714B (de) Wärmereproduktionsverfahren
DE2036168A1 (de) Aufzeichnung und Reproduktion gefärbter Kolloidmuster
DE1671591B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer zur Verwendung als hektographische Druckform geeigneten Bildes und Druckplatte hierfuer
DE1226608B (de) Verfahren zur Herstellung von projizierbaren Durchsichtsbildern und Kopierblattmaterial hierfuer
DE2150134A1 (de) Aufzeichnungsmedium und Verfahren zur Aufzeichnung auf dieses
DE2128831A1 (de) Photothermographisches Aufzeichnungs material
DE2703378A1 (de) Saeurehaltiges donorblatt fuer thermographische aufzeichnungsverfahren und seine verwendung zur herstellung von durchsichtsbildern
DE2312496C2 (de) Verfahren zur Herstellung von leicht abschälbaren Negativdruckvorlagen
EP0028003B1 (de) Diazoverbindungen enthaltendes Aufzeichnungsmaterial mit einer Filterschicht und Verfahren zur Herstellung desselben
DE69810994T2 (de) Bilderzeugungsverfahren
DE2228248A1 (de) Thermographische flachdruckplatte
DE2229490A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Bildern
DE1240533B (de) Verfahren und Material zur thermographischen Erzeugung von Bildern
DE69322174T2 (de) Thermische farbstoffübertragungsdruckschicht