AT258374B - Schichtenmantel für elektrische Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel - Google Patents

Schichtenmantel für elektrische Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel

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  Schichtenmantel für elektrische Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel 
Man ist bestrebt, die bisher üblichen Metallmäntel für Kabel durch wirtschaftlich günstigere, vor allem gewichtsleichtere Kunststoffmäntel, vorzugsweise aus Polyäthylen oder Polyvinylchlorid, zu ersetzen. Insbesondere für Nachrichtenkabel, deren Seele feuchtigkeitsempfindlich ist, wie es beispielsweise bei papierisolierten Fernmeldekabeln der Fall ist, muss die bei allen Kunststoffen im geringen Masse vorhandene Durchlässigkeit von Wasserdampf durch zusätzliche Massnahmen überwunden werden. 



   Es ist bekannt, zu diesem Zweck auf die feuchtigkeitsempfindliche Seele zunächst eine metallische Hülle aufzubringen, die aus mehreren Lagen mit Kunststoff kaschierter Metallfolien besteht, und auf diese metallische Hülle einen äusseren Kunststoffmantel aufzuspritzen. Weiterhin sind Kabel mit einem äusserenKunststoffmantel aus   Polyäthylenbekannt,   auf deren   feuchtigkeitsempfindlicher Kabelseele   vorzugsweise aus Aluminium bestehende Metallfolien aufgesponnen sind, die derart mit Polyäthylen kaschiert sind, dass die Folien mit dem darüber aufgebrachten Polyäthylenmantel beim Aufbringen dieses Mantels verschweissen. Die aus den dünnen Aluminiumfolien bestehende metallische Hülle ist jedoch mechanisch verhältnismässig schwach, so dass Beschädigungen des äusseren Polyäthylenmantels stets zu einem Kabelfehler führen.

   Auch ist diese metallische Hülle nach innen, also gegenüber der Kabelseele, ungeschützt. 



   Weiterhin ist es bekannt, papierisolierte Fernmeldekabel mit einem mehrschichtigen Kunststoffmantel zu versehen, zwischen dessen Schichten sich eine metallische Hülle aus miteinander verklebten Metallfolien befindet. Ein solcher Mantel kann in der Weise aufgebaut sein, dass der innere Mantel aus Polyäthylen besteht,   während   der äussere Mantel aus Polyvinylchlorid hergestellt wird. Zwischen beiden Mänteln wird dann eine metallische Hülle aus miteinander verklebten Aluiniumfolien angeordnet. 



   Die Erfindung geht bei der Ausbildung eines Schichtenmantels für elektrische Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel, einen andern Weg. Gemäss der Erfindung ist die aus dem hygroskopischen und quellfähigen Material bestehende Schicht, die unmittelbar auf dem die Kabelseele umgebenden, aus Kunststoff bestehenden Innenmantel angeordnet ist, von einem Aussenmantel umschlossen, der aus einer metallischen Schicht und aus einer äusseren Kunststoffschicht, vorzugsweise aus Polyäthylen, besteht, die mit der metallischen Schicht verklebt oder verschweisst ist. 



   An sich ist es bekannt, in oder über der Kabelseele eines elektrischen Kabels mit Kunststoffmantel oder auch zwischen einzelnen Schichten des Kunststoffmantels feuchtigkeitsspeichernde Mittel anzuordnen. Infolge der Feuchtigkeitsdurchlässigkeit von Kunststoffmänteln saugt sich jedoch die feuchtigkeitsspeichernde Schicht während der Lebensdauer des Kabels mit Wasser voll, so dass gesonderte Massnahmen zur Entwässerung und Trocknung eines solchen Kabels vorgesehen werden müssen.

   Dieser Nachteil der bekannten Kunststoffkabelmäntel mit feuchtigkeitsspeichernder Schicht wird durch die Erfindung dadurch überwunden, dass der Aussenmantel infolge der mit der äusseren Kunststoffschicht verklebten oder   verschweissten metallischen Schicht   die von ihm eingeschlossene hygroskopische und quellfähige Schicht gegen eindiffundierende Feuchtigkeit für einen Zeitraum schützt, der grösser als die voraussichtliche Lebensdauer des Kabels ist. Erst bei einer Beschädigung des Aussenmantels nimmt die aus dem hygro- 

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AT406065A 1964-06-22 1965-05-04 Schichtenmantel für elektrische Kabel, insbesondere für Nachrichtenkabel AT258374B (de)

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