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Teleskopantenne mit in ein Schutzrohr versenkbarem Teleskopteil
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mung des Geräteanschlusskabels und dem Schutzrohr eine leitende Verbindung hergestellt worden ist, die auch die Möglichkeit bietet, in bekannter Weise die leitende Verbindung zur Metallkarosserie des Fahrzeugs zu schaffen.
Die Erfindung besteht darin, dass in den Isolierkörper ein Teil eines Rohres eingesetzt ist, dessen herausragendes Ende mit der Abschirmung des Geräteanschlusskabels leitend verbunden ist und in dem koaxial ein mit der Kontakthülse und dem Innenleiter des Geräteanschlusskabels verbundener Leiter gehalten ist. Ein Ende einer mit dem genannten Rohr verbundenen Lasche, das auf der Oberfläche des Isolierkörpers liegt, ist mit dem Schutzrohr durch einen im Presssitz aufgeschobenen Metallring leitend verbunden, der mit einem nach innen vorspringenden Bund an einem die Stirnfläche des Schutzrohres überdeckendenRing desisolierkörpers anliegt. Die Kontakthülse ragt nur ungefähr so weit in das Schutzrohr hinein, wie dieses durch den Metallring fest gegen den Isolierkörper gepresst wird.
Die erfindungsgemässe Antenne hat noch den wesentlichen Vorteil, dass sie in der Mengenfertigung einfach und billig herzustellen ist. Der Ring des Isolierkörpers, an dem die Stirnfläche des Schutzrohres und der Bund des Metallringes anliegen, stellt sicher, dass das Schutzrohr und der Metallring in der Mengenfertigung bei allen Antennen innerhalb kleiner Toleranzen an der gleichen Stelle des Isolier- körpers angebracht sind.
Unter dem Metallring und noch ein kleines Stück darüber hinaus ist das Schutzrohr so fest gegen den Isolierkörper gepresst, dass keine Fuge verbleibt, in der sich elektrische Ladungen auf der Oberfläche des Isolierkörpers sammeln könnten. Da die Kontakthülse nur innerhalb dieses Bereiches in das Schutzrohr hineinragt, sind Krachstörungen durch stossweise sich ausgleichende Ladungen vermieden. Dadurch ist ausserdem eine kleine Antennenkapazität erreicht.
Die Anordnung des Ringes am Isolierteil des Metallringes und des Schutzrohres verhindert weiterhin mit Sicherheit, dass Wasser in eine Fuge zwischen dem Schutzrohr und dem Isolierkörper einsickern und durch die von ihm verursachten Hochfrequenzverluste den Rundfunkempfang verschlechtern kann.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Teleskopantenne. Fig. l ist eine Seitenansicht, teilweise geschnitten. In der Fig. 2 ist der Isolierkörper mit Schutzrohr und Kabel im Längsschnitt dargestellt. Fig. 3 ist ein Querschnitt des Isolierkörpers.
Von dem in der eingeschobenen Lage dargestellten Teleskopteil der Antenne ist in der Fig. l nur ein abgebrochen dargestelltes Stück des äusseren Teleskoprohres 2, das aus dem ebenfalls abgebrochen dargestellten Schutzrohr 1 herausragt, und ein am innersten Teleskopelement angebrachter Abschluss- knopf 3 gezeichnet.
Ein aus thermoplastischem Material gespritzter Isolierkörper 4 umschliesst eine eingespritzte Kontakthülse 5, in der das Teleskoprohr 2 verschiebbar geführt ist. In einen vorspringenden Teil 6 des Isolierkörpers 4 ist ein Rohr 7 eingespritzt, an dessen herausragendem Teil 8 ein Empfängeranschlusskabel 9 angebracht ist. Mit dem Rohr 7 ist eine Lasche 10 leitend verbunden, deren Ende 11 frei auf der Oberfläche des Isolierkörpers 4 liegt.
Das Schutzrohr 1 umfasst den innerhalb der Fahrzeugkarosserie unterzubringenden Teil des Isolierkörpers 4. Es hat einen Ausschnitt 12 zur Aufnahme des Vorsprungs 6 des Isolierkörpers 4.
Das Ende 13 des Schutzrohres 1 liegt an einem Ring 17 des Isolierkörpers 4 an. Es ist in eine Nut 14 des Isolierkörpers 4 eingerollt. Auf das Schutzrohrende 13 und das freiliegende Ende 11 der Lasche 10 ist ein Metallring 15 im Presssitz aufgeschoben, der eine leitende Verbindung zwischen der Lasche 10 und dem Schutzrohr 1 herstellt. Ein nach innen vorspringender Bund 16 des Metallringes 15 liegt am Ring 17 des Isolierkörpers 4 an und sorgt dafür, dass der Metallring 15 bei allen Antennen in der gleichen Lage angebracht ist.
Dasisterforderlich, weil der Metallring 15 zugleich zur Befestigung der Antenne am Karosserieblech 18 dient. Dazu wird der Isolierkörper 4 durch einen Durchbruch des Karosseriebleches 18 geschoben, bis eine auf den Metallring 15 aufgesetzte Brücke 38 an der Unterseite des Karosseriebleches 18 anliegt. Die Brücke 38 stellt in bekannter Weise eine leitende Verbindung zwischen dem Schutzrohr 1 und dem Karosserieblech 18 her. Auf der andern Seite des Karosseriebleches 18 werden eine Dichtungsscheibe 19 und ein Abstandsstück 20 aus Isoliermaterial aufgesetzt. Zur Befestigung der Antenne wird eine Mutter 21 auf das mit Gewinde versehene Ende 22 der Kontakthülse 5 geschraubt.
Mit der Kontakthülse 5 ist das breitgedrückte Ende 23 eines Drahtes 24 leitend verbunden, der zum Teil koaxial in dem Rohr 7 liegt und dessen Ende als Kontaktstift 25 aus dem Isolierkörkörperteil 6 herausragt.
Zum Anschliessen des Kabels 9 ist auf ein von einer äusseren Schutzhülle 26 freigemachtes
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Stück 27 der Abschirmung ein Metallring 28 geschoben, über den das Ende 29 des Abschirmgeflechts zurückgefaltet ist. In einen Hohlraum 30 der inneren Kabelisolierung 31 ist eine Metallbuchse 32 eingeführt, an die der Innenleiter 33 angelötet ist. Auf dem vorderen Teil der Metallbuchse 32 befindet sich ein Isolierring 34, der durch einen Bund 35 der Metallbuchse 32 festgehalten ist und an dem Abschirmgeflecht 29 anliegt. Der Mittelleiterstift 25 ist in eine Bohrung der Metallbuchse 32 eingeführt und stellt mit dieser einen leitenden Kontakt her. Das Kabel 9 ist durch Sicken 36 und 37 in dem Rohrstück 8 derart befestigt, dass eine leitende Verbindung zwischen der Kabelabschirmung 29 und dem Rohrstück 8 hergestellt ist.