AT25604B - Entlastetes, gekühltes Auslaßventil für Explosionskraftmaschinen. - Google Patents

Entlastetes, gekühltes Auslaßventil für Explosionskraftmaschinen.

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AT25604B AT25604DA AT25604B AT 25604 B AT25604 B AT 25604B AT 25604D A AT25604D A AT 25604DA AT 25604 B AT25604 B AT 25604B
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    Entlastetes,   gekühltes Auslassventil für Explosionskraftmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Auslassventil für Explosionskraftmaschinen, welches sowohl von Druck entlastet als auch gekühlt ist. 



   Die bisher bekannten Ventile dieser Art waren meist durch einen zweiten Sitz oder durch einen Gegenkolben entlastet und der hohle Ventilkörpor wurde dann zwecks   Kühlung   von Wasser durchströmt. 



   Nach der Erfindung wird dem Inneren des hohlen, oben und unten offenen VentilKörpers eine Wasserfüllung mit einem nach dem Explosionsraum offenen Wasserspiegel gegeben. Ferner wird durch die hohle, oben und unten offene   Gestaltung des Ventilkurpprs   erziolt, dass das Ventil sehr leicht ausgeführt und praktisch beliebig weit entlastet werden kann. Auch wird beim Öffnen des Ventils die im Inneren   desselben befindliche Wassermasse   nicht mitgehoben, da wegen der   rohrartigen Gestaltung   des Ventilkörpers das Wasser im Inneren desselben an den Bewegungen des Ventils nicht mit teilzunehmen braucht. 



     Infolge des nach dom Zylinderinneren offenen Wasserspiegels werden   die im Motor auftretenden Temperaturen unmittelbar auf das Kühlwasser einwirken, wodurch ein Teil desselben verdampft und mit den Auspuffgasen entweicht. Um nun   den Wasserspifgpt stets   
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 Innere des   Yentilgehäuses   zugeführt werden, als verdampft ist.

   Die Menge des zufliessenden Wassers der verdampften Menge entsprechend genau zu regeln, ist aber praktisch schwer zu erreichen und man muss daher die Einrichtung so treffen, dass immer mehr Wasser eintritt als verdampft, wobei dann der Überschuss an Wasser in entsprechender Weise abgeleitet wird.   Dipse Ableitung kann   auf verschiedene Weise erfolgen ; entweder lässt man das über-   schüssige   Wasser ans dem Vontilkörper in den Explosionsraum überlaufen oder man führt es durch eine oder mehrere in das Ventilgehäuse eingebaute Röhren oder Kanäle   ab,   welche zeitweise mit einer Abflussleitung in Verbindung gebracht werden.

   Im ersten Fall wird dann das überschüssige Wasser bei geöffnetem Ausströmventil mit den heissen Abgasen in den Auspuffkanal gelangen und so eine Abkühlung der Abgase und der Abgasleitung hervorbringen. Wegen der grossen Druckunterschiede im Motor empfiehlt es sich, das Wasser nicht ununterbrochen, sondern    mir zu   den Zeiten geringeren   Druckes in den Ventilkörp r     einzuführen, und zwar   erweist sicn aus praktischen Gründen der Zeitpunkt, wann das Ausströmventil noch nicht ganz geöffnet ist, am geeignetsten für diese   Zuführung.   



   Die Erfindung ist in beifolgender Zeichnung in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   In Fig. 1 bezeichnet a das   Ventilgehänse, b   den hohlen, oben und unten offenen Vontilkörper, welcher von der Spindel c bewegt wird. Dieser   Körper t ist   oben mit einer Sitzfläche versehen, welche mit dem zugehörigen Sitz im Gehäuse a einen dichten Abschluss zwischen   Explosionsraum   und   Auspuffkanal   bildet. Unten ist der Ventilkörper b als Kolbenschieber ausgebildet, für welchen das entsprechend ausgebildete Gehäuse a als Führung dient.   Zwecks Kühlung wird nun   das Innere des   Ventilkörpers b mit Wasser angefüllt, was   dadurch erreicht wird, dass der   kolbenschieberartige   Teil des Ventils b während oder am 
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 letzteren hervorbringen wird. 



   Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbcispiel ist die Einrichtung derart ge- 
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 für den   Wassereinlass   der Ventilkörper b in seinem unteren Teile in der veranschaulichten Weise mit einem zweiten Sitz versehen ist, Bei sich hebendem Ventil wird. das Wasser aus dem Kühlraum des   Motors durch Kanäie fund 9   in das Innere des Ventilkörpers b gelangen. Das überschüssige Wasser tritt oben in das in der Höhe des Wasserspiegels entsprechend hohe Rohr   h   ein, welch letzteres mit der hohlen Spindel aus einem Stück sein kann.

   Das Innere der hohlen   Venti1spindel   c wird dann durch eine geeignete Ein- . richtung zeitweise mit einer   Abflussleitung   in Verbindung gebracht, und zwar nur während der Ausplaseperiode, d.   h.   also nur während des Wasserzuflusses. Die Verbindung des Innen- raumes der Spindel c mit der Abflussleitung auch während der übrigen Takte des Motors bestehen zu lassen, ist nicht vorteilhaft, da z. B. während der Kompression wie auch während der Expansion Gemisch bezw. heisse Verbrennungsgase durch die Spindel und
Abflussleitung ins Freie entweichen könnten. 



   Bei Fig. 3 ist   der Ventilkörper b   als Doppelsitzventil ausgebildet. Um ein Übertreten des Wassers durch den unteren Sitz in die Abgasleitung zu verhindern, ist der untere Teil   d < is VentUkörpers   gleichzeitig noch als Kolbenschieber ausgebildet, welcher sowohl Wasser- 
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PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Entlastetes, gekühltes Auslassventil für Explosionskraftmaschinen, dadurch   gekenn-   
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 halten wird, welches einen nach dem Explosionsraum offenen Wasserspiegel hat.

Claims (1)

  1. 2. Auslassventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Überschuss der zugeführten Wassermenge gegenüber der verdampften über die Oberkante des Ventils (b) abläuft und durch das Ausströmventil mit den Abgasen aus dem Explosionsraum entfernt wird.
    3. Auslassventil. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Entlastung dienende Kolbenschieber bezw. der Ventilkörper selbst die zeitweise Zulassung des Kühlwassers bewirkt. EMI2.5
AT25604D 1904-11-15 1905-11-15 Entlastetes, gekühltes Auslaßventil für Explosionskraftmaschinen. AT25604B (de)

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