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Elektronisch rechnende Büromaschine
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obgleich viele der Operationen automatisch nach einem vorgegebenen Programm durchgeführt werden.
Viele dieser Maschinen sind für die beabsichtigten Zwecke gut angepasst, aber in vielen Fällen fehlt die gewünschte Vielseitigkeit und der gewünschte Wirkungsgrad. Sie erfordern zu viel Steuerung und Eingriffe seitens des Bedienenden aus Gründen der Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit. Diese Maschinen sind auch starr in bezug auf die Programmierung und im Hinblick auf die Formatkontrolle.
Eine durch die Horizontallage des Trägers gesteuerte Programmierung ist bereits ausgeführt worden, z. B. mittels Programmstäben oder Zahnstangen oder sogar mittels Programmbänder. Dies bringt aber keine Erleichterung bei Programmänderungen längs der horizontalen Druckzeile, die auch von der Vertikallage des Formblattes abhängig ist.
Bei den grösseren und relativ teuren Systemen des oben erwähnten Typs, bei dem die Operationsinstruktionen für das System ebenso wie die Rohdaten als ein Programm in den Maschinenspeicher eingeführt werden, sind die erforderlichen zusätzlichen Kosten für die durch dieses Merkmal erreichte Bequemlichkeit und Unstarrheit relativ hoch.
Eine einfachere und weniger kostspielige Programmierung der Maschinenarbeit hat man, wie oben erwähnt, durch Programmstufen erreicht, in denen die Operationsinstruktionen verschlüsselt eingetragen sind. Diese Instruktionen werden abgefühlt und fortlaufend während des Arbeitsganges der Maschine festgestellt. Jede dieser Programmiertechniken ist verhältnismässig einfach und nicht teuer, aber sehr wirksam und erlaubt in gewisser Hinsicht eine erhebliche Flexibilität, da sie schnell und leicht auswechselbar oder änderbar ist, um insgesamt ein verschiedenes Maschinenprogramm von Instruktionen zu schaffen.
In den Fällen der durch kodierte Programmstreifen nach dem Stande der Technik programmierten Maschinen besteht das Erfordernis einer scharfen Begrenzung bei der Bildung der kodierten Instruktionen des Bandes oder Streifens, welche abhängig ist von der horizontalen Einstellung des Druckers ohne Rücksicht auf die Vertikaleinstellung des Ausgabedokuments. Die Programminstruktionen z. B. für einen Zeilenposten einer Rechnung, wobei der Preis für eine einzelne Gruppe von Posten bestimmt ist, sind völlig verschieden von den Programminstruktionen, die erforderlich sind für die Datenverarbeitung bei der Bestimmung der Endzeileneingänge, wobei Bruttobetrag, Abgaben, Rabatt und sonstige andere Faktoren in Rechnung gesetzt und verarbeitet werden müssen.
Bei vielen typischen Buchungsoperationen besteht ein typisches Verfahren darin, Dokumente eines besonderen Typs periodisch vorzubereiten, wobei Daten zu verarbeiten sind, von denen viele unveränderlich sind. So werden beispielsweise Rechnungen für feste Kunden periodisch aufgestellt, und bei der Aufstellung jeder Rechnung bleiben bestimmte Angaben, wie der Kundenname, Versandadresse, Kontonummer, Taxbeträge, Rabattbeträge und Versandgebühren unveränderlich von Monat zu Monat.
Auch bei Wiederkehr von irgendeinem Versand oder Verlauf von Waren ist es erforderlich, verschiedenartige Aufzeichnungen auf den neuesten Stand zu bringen. Das sind z. B. annehmbare Werte, in denen die neuen Kosten zu einem alten Saldo hinzuaddiert sind, ein Inventarverzeichnis, in welchem der Betrag des laufenden Verkaufs von der Menge solcher Lagerposten u. dgl. subtrahiert ist.
Auch das zeitliche Abstimmen solcher zusätzlicher Dokumente auf den neuesten Stand wird anpassungsfähig und höchst nutzbar sofort nach einem Versand oder Verkauf von Posten gebildet, so dass die Aufzeichnungen am Beginn der Ausstellung der nächsten Rechnung oder sonstiger Formulare laufend sind. Ausserdem werden solche Dokumente am besten im wesentlichen gleichzeitig mit der Ausstellung von
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Buchungskarte (ledger card) verlangt wird oder für eine Datenverarbeitung benutzt werden muss, damit man einResultat für den Eingang auf einer Buchungskarte erhält. Demgemäss macht die in der Hauptsache gleichzeitige oder"auf Zeile"-Ausstellung solcher Buchungskarten die Wiedereinführung der benötigten Information überflüssig.
Beim Bekannten sind verschiedenartige Vorkehrungen für eine nichtmanuelle Einführung wiederhol- barer invariabler Daten des oben beschriebenen Typs getroffen worden. Diese Systeme umfassen jedoch ein relativ komplexes und teures Zubehör, wie Streifenleser, und sind daher für einen kleinen Geschäftsvorgang oder für kleine Operationen eines grösseren Betriebes unpraktisch.
Zu den beschriebenen Hilfsgeräten für die Einführung solcher Daten sind zusätzlich noch Buchungskarten (ledger cards) für eine magnetische Speicherung nur von numerischen Informationen vorgeschlagen worden. Diese Zusammenarbeit mit passenden magnetischen Wiedergabegeräten ist bei der Einführung einer numerischen Information in ein Zwischengerät oder in Maschinen kleiner Grösse ausgenutzt worden.
Da jedoch relativ grosse Beträge von alphabetischen oder alphanumerischen Informationen für die Ausstellung vieler Dokumente erforderlich sind, sind den bekannten Anordnungen in ihrer Verbesserung Grenzen gesetzt.
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Bei der Ausstellung von Geschäftsformularen ist es häufig notwendig, dass ein druckendes Ausgangsbauelement in eine besondere, neue Einstellung relativ zu dem auszufertigenden Dokument gebracht werden Diese neue Einstellung kann entweder vertikal oder horizontal oder vertikal und horizontal zur Anfant'seinstellung des Druckers bezüglich des Dokuments sein. bur eine vorteilhafte Ausfertigung von Geschäftsformularen ist es fernerhin notwendig, dass derartige Einstellbestrebungen und Verlegungen auf einen Zustand konditioniert werden können, der sich aus der
Datenverarbeitung ergibt, oder mit andern Worten, dass eine Verzweigung zu irgendeiner von zwei Druckstellen möglich wird, wobei beide in neuen horizontalen und vertikalen Einstellungen sein können.
Danach besteht ein hauptsächlicher Gegenstand der Erfindung darin, die Vorteile sowohl des Pro- grammstreifens als auch der Kontrolltafelprogrammierung in einfacher und billiger Weise auszunutzen, ohne dass man die oben beschriebenen Nachteile in Kauf nehmen muss, wenn man eine vielseitigere und wirksamere Arbeitsweise der Geschäftsmaschine schaffen will.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung liegt in der Verbesserung einer auf den Bedienenden ausgerich- teten Geschaftsmaschine im Hinblick auf die Erleichterung einer schnelleren, wirksameren und ztiverliis- sigeren Ausfertigung der Geschäftsformulare.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht darin, die Programmierung einer Geschäftsmaschine im Einklang mit den beiden Dimensionen des im Ausgabewerk vorliegenden Dokumentformates, d. h. entsprechend der horizontalen und vertikalen Position des Dokumentdruckwerkes in bezug auf das Ausgabedokument selbst, zu erleichtern.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist, in einer auf den bedienenden orientierten Geschäftsmaschine eine einfache wirksame und flexible Programmverzweigungs-Kontrolle zu erleichtern, u. zw. im Einklang mit den beiden Dimensionen des Formates oder im Hinblick auf die Handhabung durch den Bedienenden oder Tastenmanipulation. Es ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine kleine Geschäftsmaschine zu schaffen, welche einfache, billige und wirksame Mittel für eine automatische Eingabe sowohl numerischer als auch alphanumerischer Daten in den Speicher der Maschine zum Zwecke eines schnellen Zugriffs bei der Datenverarbeitung enthält.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist die Erleichterung einer vollständigen Programmänderung und Kontrolle in einer auf den Bedienenden orientierten Geschäftsmaschine, welche entweder auf einer Entscheidung des Bedienenden beruht oder von den Eingangsdaten auf Grund eines Rechenvorganges herrührt oder sich auf irgendeine Kombination solcher Faktoren stützt.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht in einem schnellen, leichten und wirkungsvollen Übertrag sowohl der numerischen als auch der alphanumerischen Angaben in beiden Richtungen zwischen einem Aufzeichnungsträgermedium und der Speichereinheit der Geschäftsmaschine. Ein anderer Gegenstand der Erfindung besteht in der Erleichterung der Übertragung von numerischen und alphanumerischen Daten zwischen einem Aufzeichnungsträgermedium und einer Speichereinheit, ohne dass eine Umwandlung dieser Angaben gefordert werden muss.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht in der Erleichterung einer sichtbaren und magnetischen Aufzeichnung sowohl von einer numerischen als auch von einer alphanumerischen Information aus der Speichereinheit der Geschäftsmaschine auf eine Karte. Noch ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Erleichterung der Operation einer magnetischen Buchungskarte in einer Geschäftsmaschine und Schaf- fung von Erleichterungen bei der Konditionierung der Maschine und der Karte für magnetisches Ablesen und Aufzeichnungen und für sichtbares Drucken.
Eb ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, verwickelte Kontrollmerkmale bei einer kleinen Geschattsmaschine zu vermeiden und einen leichten und schnellen Programmwechsel entsprechend dem jeweils auszufertigenden Formulartyp zu schaffen.
Noch ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht in der Schaffung einer Büromaschine von jenem Typ, die auf den Bedienenden orientiert ist, welche zwar einfach ist, aber doch viele Eigenschaften der Vielseitigkeit grosser und teurer Maschinen aufweist und welche auch in der Lage ist, eine breite Auswahl der Arithmetik, der Datenbehandlung und der Funktionen für die Formularausfertigung zu geben.
Fernerhin ist es Gegenstand der Erfindung, eine Geschäftsmaschine zu schaffen, welche in der Lage ist, eine vollständige Buchungsoperation, also nicht nur die Ausfertigung von Dokumenten, wie Recllllul1- gen und Zettel, durchzuführen. Dazu gehört eine auf Zeile arbeitende Operation unter Berücksichtigung alter Salden von Posten, wie aufnehmbare Kundenkonten, Inventarverzeichnisse, neue Informationen aus Auftragsformularen, die Anzahl der verkauften und versendeten neuen Posten und die Kosten hiefür, um mit dieser Information schnell und leicht die Dokumente, wie auf Karten aufnehmbare Konten, Inventarkarten, auf den neuesten Stand zu bringen und als Ergebnis der Transaktion neue Salden einzuführen.
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Es ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, die zeilengemässe Ausfertigung einer Vielzahl von Dokumenten, einschliesslich der Einheit von Aufzeichnungen verschiedener Art, in einer Buchungsoperation durch selektive oder gleichzeitige Tätigkeit eines Paares von Druckeinheiten unter Programmsteuerung zu erleichtern. Es ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, die Fehlerkorrektion und die Duplizierung der magnetisch aufgezeichneten Information auf einer Aufzeichnungskarte mit darauf befindlichen magnetischen Streifen für die Aufzeichnung der Information zu erleichtern. Ein anderer Gegenstand der Erfindung besteht darin, die Grund-Programmschritt-Zeitgabe in einem elektronischen Rechner durch nacheinander und selektiv erfolgende Erregung von Relais, bei denen die Eigenverzögerung beim Schliessen und Abfallen als taktgebendes Element ausgenutzt wird.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht darin, die Fehlerprüfung bei der magnetischen Aufzeichnung der Informationsbits auf einen magnetischen Aufzeichnungsträger aus der Gedächtniseinheit der Geschäftsmaschine in einfacher und zuverlässiger Weise zu erleichtern.
Die gemäss den vorstehend aufgezählten Gegenständen sich ergebende Hauptaufgabe löst die Erfindung dadurch, dass für die Bestimmung dieser beiden Ortskoordinaten je ein auswechselbarer, synchron mit der in der zugeordneten Koordinatenrichtung erfolgenden Relativbewegung von Formular und Druckwerk bewegter Lochstreifen vorgesehen ist, bei deren Abtastung für jeden Koordinatenpunkt entsprechend der Kombination dieser horizontalen und vertikalen Relativeinstellungen ein einziger zur Einleitung eines besonderen Programmganges dienender Impuls bildbar ist.
Es ist zwar das Prinzip einer Koordinatensteuerung und bei einer Büromaschine die Ausführung der Abfühlung der Schreibwagenstellung und der Schreibwalzenstellung bekannt, jedoch die Verknüpfung der Abfühlergebnisse sowohl der Schreibwagen- als auch der Schreibwalzenstellung, die erst die Ausführung einer Koordinatensteuerung ergeben würde, ist bei dieser bekannten Büromaschine nicht verwirklicht.
Die erfindungsgemässe Abfühlvorrichtung enthält ein erstes Programmschleifenband in Verbindung mit dem Ausgabedokument. Im Programmband eingetragene Lochungen kennzeichnen eine Beziehung zu vertikalen Feldern des Ausgabedokuments. Das Ausgabedokument ist eines aus einer Reihe von laufenden Formularen und ist beispielsweise durch Perforationen abgegrenzt. Wenn das laufende Formular durch den Drucker rollt, dann rollt auch das Vertikalband. Die Schleifenlänge des Bandes ist gleich der Länge eines Ausgabedokumentformulars oder ein Vielfaches davon.
Eine Abfühlvorrichtung für die Abfühlung der Position des vertikalen Bandes fühlt deshalb im wesentlichen die Einstellung des Ausgabedokuments im Druckwerk ab. Die verschiedenen Zeilen des Druckers sind auf dem Band durch kodierte Positionen der im Band eingestanzten Lochungen wiedergegeben.
Zur Abfühlung der horizontalen Lage des Trägers ist ein horizontales, am Ende offenes Band vorgesehen, das mit dem Druckwerksträger mechanisch verbunden ist, so dass es bei der Bewegung damit im Einklang ist. Das horizontale Band besitzt entlang seiner Längenausdehnung kodierte Paare von eingestanzten Lochungen. Diese sind so angeordnet, dass sie unmittelbar den Anfängen der horizontalen Felder auf dem Ausgabedokument entsprechen.
Eine Abfühlvorrichtung zur Abfühlung der Horizontalposition des horizontalen Streifens fühlt deshalb im wesentlichen die horizontale Position des Druckwerksträgers ab. Die durch zwei Abfühlvorrichtungen für vertikale und horizontale Bänder abgefühlten Signale werden gesondert verwendet, um einen elektrischen Impuls für die Schalttafel zu schaffen, der zur Einleitung einer Druckwerksfunktion, zur Einleitung eines Rechenprogrammganges oder für sonstige Zwecke dienen kann.
Die Ausgänge dieser Vorrichtungen sind auch kombinierbar mit Stromkreisen einer Rechenanlage, um einen einzelnen elektrischen Impuls an einer Schalttafelbuchse zu erzeugen, der sowohl auf die Vertikaleinstellung des Dokumentformulars als auch auf die horizontale Einstellung des Druckwerksträgers hinweist. Dieser Impuls ist in gleicher Weise für die Einleitung der Druckersteuerfunktionen, für Programmgänge usw. brauchbar.
Es sei besonders darauf hingewiesen, dass in Übereinstimmung mit dem kurz beschriebenen Aufbau der programmierenden Anordnung, jeder Koordinaten-Matrixpunkt auf einem Ausgabedokument, d. h. jede Kombination vertikaler und horizontaler Einstellungen des Dokuments und des Trägers eindeutig und zur Einleitung von gegenüber andern Koordinatenpunkten unterschiedlichen Wirkungen verwendbar ist.
Die verschiedenen vertikalen Lagen des Ausgabedokuments können verschiedene Bedeutung auch dann haben, wenn die horizontale Lage des Druckwerksträgers dieselbe bleibt, oder umgekehrt, jede horizontale Position des Druckwerksträgers kann in derselben vertikalen Position des Ausgabedokuments eine andere Bedeutung haben. Ein entsprechender Programmgang oder eine sonstige Aktion kann deshalb in Übereinstimmung mit der Koordinatenlage des Aufbaues eingeleitet werden.
Nach einem andern Erfindungsmerkmal sind die vertikalen und horizontalen Bänder, die Abfühlvor-
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richtungen und die Schaltung der Rechenanlage wirksam nutzbar und sprechen auf einen elektrischen Impuls an, der entsprechend einer zweckmässigen Vorverdrahtung einer Schalttafel verwendet wird, um das Ausgabedokument des Druckers in eine vorgegebene vertikale Feldposition zu bringen und um in gleicher Weise den Druckwerksträger in ein vorbestimmtes horizontales Feld zu bewegen.
Bei diesen Operationen wird das Dokument oder die Trägerstellung zuerst abgefühlt. Ist dieses nicht in der begehrten Lage, dann wird die Bewegung der Einheit eingeleitet, und aufeinanderfolgende Positionen werden durch das zugehörige Band abgefühlt, bis die gesuchte Position gefunden ist, bei welcher die Positionsbewegung beendet wird. Bei der Ankunft des Dokuments oder des Trägers an der gesuchten Stelle wird an der Schalttafel ein diese Ankunft anzeigender Impuls erzeugt, und jede weitere Maschinenoperation kann durch solch einen Impuls eingeleitet werden.
Demzufolge ist es ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Geschäftsmaschine mit vereinfachtem, kompaktem und vielseitigem Aufbau zu schaffen, womit viele arithmetische Funktionen und Druckwerksfunktionen zur Durchführung einer kompletten Buchungsoperation realisierbar sind.
Durch die Bereitstellung eines Primärdruckers und einer Arbeitseinheit für die magnetische Buchungskarte mit zugehörigem Drucker sowie durch die Erleichterung eines selektiven Druckens auf dem Ausgabedokument des Primärdruckers und auf der Karte im Buchungskartendrucker oder gleichzeitig auf beiden, sind zusammen mit der weiteren Bereitstellung eines magnetischen Streifens auf Buchungskarten grosse Möglichkeiten für die Datenbehandlung und Datenverarbeitung in der Maschine gegeben, wobei in den Buchungskarten Konten aufnehmbar sind oder wodurch Journalkarten einsetzbar sind, auf denen eine numerische oder alphanumerische Information dargestellt werden kann oder durch die Buchungskarteneinheit reproduziert werden kann.
Die Buchungskarteneinheit kann eine magnetisch in die Karte eingespeicherte Information lesen. Die Eingabe in den Speicher geschieht ohne besondere Umsetzerprozesse. Der Rechner ist danach imstande, solch eine Information in arithmetischen Berechnungen zu verwerten, wenn diese numerisch ist. Das Drucken der Information auf jedem Druckwerk und die Datenverarbeitung hiefür geschieht in anderer Weise. Im Anschluss an die Verarbeitung der Information in der weiten Vielfalt möglicher Wege kann die Information nicht nur in den verschiedenen Stufen des Arbeitsablaufes gedruckt werden, sondern es kann auch ein schritthaltender Betrieb durchgeführt werden. Dazu gehört z.
B. auch, dass man eingehende Konten auf den neuesten Stand bringt, oder dass man Journalkarten, einschliesslich der Aufzeichnung von Informationen auf dem magnetischen Streifen, mit dem neuesten Stand im Einklang hält.
Gemäss der neuartigen Wechselbeziehung zwischen den vielen Bauelementen der erfindungsgemässen Geschäftsmaschine wird ein hoher Grad von Vielseitigkeit in der möglichen Datenverarbeitung geschaffen.
Durch die neuartige Bereitstellung von vertikalen und horizontalen Bandeinheiten in Verbindung mit der vorverdrahteten Schaltplatte für das erleichterte Suchen und Einstellen der vertikalen Lage von Formularen und der horizontalen Lage des Druckwerksträgers oder von beiden sowie durch die Einleitung einer eindeutigen Programmfolge, wie sie durch die vorverdrahtete Schaltplatte entsprechend solcher eindeutigen Koordinateneinstellung der Formulare und des Trägers vorbestimmt sind, wird dem System eine grosse Vielseitigkeit in der Programmierung einverleibt.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Schaffung eines Speicherabschnittes für die magnetische Buchungskate, welcher mit der Arbeitseinheit der magnetischen Buchungskarte in Wechselbeziehung steht, womit eine einfachere Einführung sowohl einer numerischen als auch einer alphanumerischen Information in den Speicher ermöglicht wird. Ferner wird für die arithmetische Behandlung der numerischen Information, die durch die Buchungskarteneinheit zusammen mit der manuell in die Maschine eingetasteten Information eingegeben wird, eine Erleichterung gewonnen. Eine Erleichterung erfährt auch das Schreiben oder Drucken irgendeines Teiles der arithmetisch verarbeiteten Information oder der alphanumerischen Information, wenn dies gewünscht wird und programmiert ist, auf irgendeinem der Primärdrucker oder Buchungskartendrucker.
Alle diese Massnahmen liefern Möglichkeiten für eine extreme Datenbehandlung und Datenverarbeitung in einer kleinen Geschäftsmaschine.
Allgemeines.
Die Geschäftsmaschine nach der Erfindung enthält eine Rechenvorrichtung in Verbindung mit Eingabe/Ausgabe-Vorrichtungen. Für die Einführung einer alphanumerischen Information ist eine Primär - Schreibmaschine mit einer für den Bedienenden verfügbarenTastatur vorgesehen. Bei gewissen Maschinenarten ist der Schreibende unabhängig von der Maschine, so dass das manuelle Schreiben erleichtert wird, ohne die Maschine zu verändern.
Für die Eingabe einer numerischen Information in die Maschine ist eine Zehntasten-Begleittastatureinheit vorgesehen, womit man Dezimalziffern von 0 bis 9 einführen kann.
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Die Primär-Schreibmaschine dient alsPrimär-Ausgabedrucker sowohl für die numerische als auch für die alphanumerische Information.
Eine numerische und eine alphanumerische Information können auch über eine MagnetbuchungskartenEinheit eingegeben werden. Diese enthält eine magnetische Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung zur Übertragung der Information zwischen einem Magnetstreifen und der SpeichereinheitderMaschine.
Die Einheit für die magnetische Buchungskarte enthält auch eine Schreibmaschine. Sie wird als Kartendrucker für die magnetische Buchungskarte verwendet. Die Tastatur des Magnetbuchungskartendruckers ist dem Maschinenbediener nicht verfügbar, die Schreibmaschine dient nur als Ausgabegerät. Die beiden Drucker werden nach der Programmsteuerung entweder unabhängig voneinander oder gemeinsam als Ausgabedruckwerke betrieben.
Der elektronische Taktgeber des Systems ist ein Rechteckwellen-Oszillator mit einer Frequenz von 100 kHz. Von diesem Oszillator werden mit derselben Frequenz Musterimpulse bzw. Tastimpulse abgeleitet. Die Bit-Lesezeit beträgt für jeden Kern des Speichers 40 it sec. Die Bit-Regenerationszeit ist 20 11 sec. Demgemäss sind die Lese- und Regenerationszeiten von zwei Operandworten je gleich 60 li sec.
Ein vollständiges elektronisches Maschinenspiel dauert 4, 32 msec (72 x 60 x 10-6).
Die Maschine hat im eingeschalteten Zustande drei verschiedene Haupteigenschaften. Wenn sie zuerst eingeschaltet ist oder nachdem sie wieder eingeschaltet ist, gibt es einen Eingabezustand, bei dem sie aufnahmefähig ist für die numerische Information, welche in die Zehntasten-Begleittastatur eingetastet wird. Sie übersetzt die so eingegebenen dezimalen numerischen Ziffern und speichert die numerischen Zahlen im Maschinenspeicher in rein binärer Form.
Im Eingabemodus kann die Maschine auch entweder durch den Bediener oder durch Programmsteuerung in den Zustand gebracht werden, um zur Einführung einer alphanumerischen Information in die Maschine auf manuelles Schreiben anzusprechen.
In einer andern Form des Eingabemodus, genannt Alpha-Eingabemodus, spricht die Maschine auf die Tastenbetätigung des Primärdruckers an, um die dort ansprechenden Zeichen zu verschlüsseln und diese verschlüsselten Zeichen in denSpeicherabschnitt für die magnetische Buchungskarte einzuführen.
Der Ausgang kann bei dieser Form durch Betätigung der Erneuerungstaste oder Programm-Starttaste vollendet werden.
Bei einer andern Form des Eingabemodus spricht die Einheit für die magnetische Buchungskarte auf die Einführung einer magnetischen Buchungskarte, welche einen magnetischen Streifen enthält, und auf die Lage der Karte an. Dabei kommt es zur Abtastung des magnetischen Streifens durch einen Magnetkopf. Dieser liest die auf dem Streifen eingetragene Information und gibt diese Information in 32 Datenworten des Magnetbuchungskartenteiles des Maschinenspeichers.
In der zuletzt beschriebenen Form des Eingabemodus kann die Maschine in die Lage versetzt werden, eine neue Karte durch Aufzeichnung des Inhalts des alphanumerischen Speicherabschnittes auf der Magnetspur der neuen Karte in Gebrauch zu nehmen. Da die neue Karte vorher nicht im Gebrauch gewesen ist, wird der magnetische Streifen der neuen Karte unter diesen Umständen durch den Abfühlkopf abgetastet, aber nicht auf seine Einfügung in die Maschine abgefühlt.
Der zweite Hauptmodus der Maschine ist der automatische Modus. Dieser Fall liegt während der Datenverarbeitungsoperationen, wie Addition, Subtraktion u. dgl., vor. Er unterliegt der Kontrolle des Programmschrittfolgers. Am Ende einer Folge von Programmschritten kann beim automatischen Modus die Arbeit der Maschine dazu bestimmt werden, den Inhalt des MLC-Speichers (Magnetbuchungskartenspeicher) auf den Streifen der magnetischen Buchungskarte aufzuzeichnen. Der Aufzeichnung folgend wird der Speicher wieder abgelesen, wenn die soeben auf dem Streifen aufgezeichnete Information aus Genauigkeitsgründen geprüft wird.
Der automatische Modus kann durch Konditionierung oder durch Programmfehler abgewandelt werden. In diesem Falle liegt ein Ansprechen auf die neue Karte und auf Fehlersignale vor. Bei der Modifizierung durch einen neuen Kartenzustand soll ein Signal, welches der Maschine eine neue magnetische Buchungskarte anzeigt, nach einer Buchungskartenabfühloperation vorbereitet werden. Die Maschine verarbeitet die Abfühlung eines solchen Signals während des automatischen Modus wie bei einem Signal zum Kartenablegen.
Im Hinblick auf die Abfühlung eines Fehlers beim Prüfen einer Leseoperation, bei der die magnetische Karteneinheit aus Genauigkeitsgründen die von einem Streifen einer Buchungskarte abgelesene Information prüft, ist die Maschine für den Bedienenden"tot"mit der Ausnahme, dass das Drücken der zur magnetischen Buchungskarte gehörenden Fehlertaste am Maschinengestell und die Wiedereinführung der Karte oder die Einführung einer neuen Karte bewirkt, dass die Karte aufgezeichnet, geprüft und automatisch abgelegt wird.
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Nichtelektronisches Arbeitsspiel, wenn der Minuend oder das"Ein"-Wort den Subtrahenden oder dans "Aus-Wort überschreitet.
Wird der Subtrahend grösser als der Minuend, dann ist ein zweites, komplementierendes elektronisches Arbeitsspiel nötig.
Bei der Multiplikation wird ein programmiertes"Aus"-Wort mit einem programmierten"Ein"-Wort multipliziert, und die im Produkt mit dem "Ein"-Wort auftretenden hohen Stellenziffern erscheinen im Überflussregisterwort, welches vor der Multiplikationsoperation automatisch gelöscht wird. Das Vorzeichen des Produkts folgt algebraischen Regeln, und die Operation erfordert 70 elektronische Arbeitsspiele.
Ein Produkt von 19 dezimalen Ziffern ist erreichbar und kann ausgedruckt werden.
Bei einer Divisionsoperation wird ein programmiertes"Ein"-Wort als Dividend benutzt und durch ein programmiertes"Aus"-Wort dividiert. Das"Aus"-Wort ist demgemäss als Divisor behandelt. Der Quotient erscheint im"Ein"-Wort mit dem Rest, welcher im Überflussregister auftritt. Das Register muss vor de ! Division gelöscht werden. Die Division braucht 70 elektronische Arbeitsspiele, und das Vorzeichen des Quotienten folgt algebraischen Regeln.
Funktionen, welche Addition bzw. Subtraktion einschliessen, sind die Übertragung Plus (TR+) und die Übertragung Minus (TR-).
Bei der Plus-Übertragungsoperation wird ein programmiertes"Ein"-Wort gelöscht und ein program- miertes"Aus"-Wort dem gelöschten "Ein"-Wort nach den Regeln der Addition hinzugefügt. Für ein posi- tives"Aus"-Wort ist ein elektronisches Arbeitsspiel erforderlich, und für ein negatives"Aus"-Wort braucht man zwei elektronische Arbeitsspiele, da es von einem Null-"Ein"-Wortsubtrahiert wird undkomplementiert werden muss.
Wenn kein"Aus"-Wort vorgeschrieben ist, dann wird das"Ein"-Wort zu einer positiven Null gelöscht. Bei derMinus-Übertragungsoperation wird ein programmiertes "Ein"-Wort gelöscht und ein pro- grammiertes"Aus"-Wort vom gelöschten "Ein"-Wort subtrahiert. Für ein negatives"Aus"-Wort braucht man ein elektronisches Arbeitsspiel, und für ein positives"Aus"-Wort sind zwei elektronische Arbeitsspiele erforderlich, weil wieder ein komplementierendes Arbeitsspiel notwendig ist.
Eine andere Funktion, welche die Multiplikation enthält, ist die Stellenverschiebung nach links (CSL). Bei dieser Operation wird ein programmiertes"Ein"-Wort, ausgenommen am Überflussregister, links der Anzahl von Zwischenräumen verschoben, welche durch die vorherige Verdrahtung der Schaltplatte vorgeschrieben sind und welche von 1 bis 10 Stellen variieren können. 70 elektronische Arbeitsspiele sind notwendig, und das Resultat der Verschiebung enthält niedere Stellenziffern im"Ein"-Wort und hohe Stellenziffern im Überflussregisterwort. Das Vorzeichen ist unverändert.
Ein durch vorherige Verdrahtung an der Schalttafel ausgewähltes Festfaktorwort wird als Multiplikand und das verschobene Wort als Multiplikator behandelt. Der Inhalt des Überflussregisterwortes wird vor der Verschiebeoperation gelöscht und kann deshalb in die Verschiebung nicht eingeschlossen werden.
Funktionen, welche eine Division einschliessen, sind die Stellenverschiebung nach rechts (CSR) und die Aufrundungsstellenverschiebung (ROCS). Bei der Operation der Stellenverschiebung nach rechts wird, mit Ausnahme vom Überflussregister, ein programmiertes"Ein"-Wort rechts der Anzahl von Stellen verschoben, welche durch die vorherige Verdrahtung der Schalttafel vorgeschrieben sind und welche von 1 bis 10 sein können. 70 Arbeitsspiele werden gebraucht, und die hohen Stellenziffern des verschobenen Resultates erscheinen im"Ein"-Wort. Die verschobenen unteren Stellenziffern sind im Überflussregister.
Vor dem Beginn der Operation der Stellenverschiebung nach rechts ist es erforderlich, dass das Überflussregister gelöscht ist, wenn nicht dessen Inhalt als Teil der Operation betrachtet werden soll. Das Vorzeichen ist unverändert. Bei der Operation der Aufrundungsverschiebung wird, ausgenommen am Überflussregister, dem gewählten Wort die Grösse 5-10n-1 hinzugefügt, und das Wort wird n Stellen nach rechts verschoben. Häufiger Gebrauch dieser Funktion ist für das Aufrunden eine Kostenrechnung auf den Pfennig.
Zusätzliche arithmetische Operationen, welche im Rechengerät der Anordnung nach der Erfindung in Betracht kommen, sind der Nullausgleich, Nullausgleich plus oder minus, negativer Ausgleich und negativer Ausgleich plus oder minus.
Die Nullausgleich-Funktion ist brauchbar, um ein programmiertes"Ein"-Wort zu prüfen und um zu bestimmen, ob sein Wert Null ist. Eine arithmetische Funktion ist nicht enthalten. Wenn das Wort gleich Null ist, dann wird ein Wähler erregt und seine Kontakte geschaltet. Diese Ausgleichs-Prüfoperation erleichtert die Änderung des Programmganges, die auf dem Zustand des getesteten Wortes basiert. Die negative Ausgleichs-Testfunktion ist zur Prüfung des Vorzeichens eines programmierten"Ein"-Wortes brauchbar, um zu bestimmen, ob sein Wert negativ ist. Ein Testwähler für den negativen Ausgleich wird erregt, und seine Kontakte werden geschaltet, wenn das geprüfte Wort negativ ist.
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Die Operation des Nullausgleichs plus oder minus veranlassen das Rechengerät, eine entsprechende Additions- oder Subtraktionsoperation durchzuführen. Im gegebenen Falle wird dann das Resultat geprüft, um zu bestimmen, ob sein Wert Null ist. Die Operationen des negativen Ausgleichs plus oder minus veranlassen das Rechengerät zur Bildung einer entsprechenden Additions-oder Subtraktionsoperation. Im gegebenen Falle wird dann das Resultat geprüft, um zu bestimmen, ob es einen negativen Wert hat.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand der Zeichnungen für eine beispielsweise Ausführungsform näher erläutert. Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Geschäftsmaschine nach der Erfindung, welcher die Magnetbuchungskarten-Einheit einverleibt ist. Fig. 2a und 2b zeigen die Tastatur des Primär-Druckers und die besonderen Funktionstastaturen auf dem Gestell der in Fig. l dargestellten Maschine. Fig. 3a und 3b sind zusammengehörige Blockschaltbilder für die Verbindung der hauptsächlichen elektronischen Bauelemente und Baugruppen sowie anderer Schaltungselemente und Bauteile der Maschine nach Fig. 1. Fig. 4 zeigt ein repräsentatives Rechnungsformular, welches in der Maschine ein typisches Ausgabedokument bildet, und zusammen mit dem vertikalen und dem horizontalen Programmband links bzw. über dem Dokument dargestellt ist.
Fig. 5 zeigt typische Posten, die in einer Buchungskarte (ledger card) aufnehmbar sind und zwei typische erfindungsgemässe Buchungskarten, die für eine Bearbeitung in der Magnetbuchungskarten-EinheitderMaschine eingerichtet sind. Fig. 6 zeigt auf dem ersten Zeichnungsblatt den Organisationsplan für den magnetischen Streifen auf den Buchungskarten nach Fig. 5 und die Anordnung der Informationsbits, die dort magnetisch in einem 6 Bit-Binärcode aufgezeichnet sind, um die verschiedenen numerischen und alphanumerischen Zeichen wiederzugeben. Fig. 7 zeigt in schematischer Darstellung den vertikalen und horizontalen Bandabfühlmechanismus zusammen mit dem Hauptdrucker des
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und 11 zeigen Potentialbereiche der in der elektronischen logischen Schaltung verwendeten Signale.
Fig. 12 enthält eine Inverterschaltung mit S-Pegel an den Eingängen und Ausgängen zur Bildung der logischen Funktionen +UNDund -ODER. Fig. 13 enthält eine Konverterschaltung mit S-Pegel an den Eingängen und R-Pegel an den Ausgängen. Sie bildet die logischen Funktionen +UND und-ODER. Fig. 14 enthält einen Konverter mit R-Pegel an den Eingängen und S-Pegel an den Ausgängen. Dieser Konverter realisiert die logischen Funktionen +ODER und-UND. Fig. 15 zeigt die Leistungsinverterschaltung mit dem S-Pegel an den Eingängen und Ausgängen. Fig. 16 zeigt eine Leistungsinverterschaltung mit S-Pegel an den Eingängen und R-Pegel an den Ausgängen. Fig. 17 zeigt eine Emitter-Inverterschaltung mit S-Pegel am Eingang und Ausgang. Fig. 18 zeigt eine Emitter-Folgeschaltung mit R-Pegel am Eingang und Ausgang.
Fig. 19 zeigt einen äusserenLastkreis, der im wesentlichen durch einen Widerstand gebildet ist, und dem S-Pegel-Signale zugeführt werden. Fig. 20 zeigt eine Indikator-Treiberschaltung für die Lampenanzeige. Diese Schaltung enthält ein S-Niveau am Eingang und ein V-Niveau am Ausgang. Fig. 21 zeigt eine WEDER-NOCH-Schaltung mit 4 oder 5 Wegen. Diese hat einen W-Pegel im Eingang und einen R-Pegel im Ausgang. Sie dient zur Bildung der Funktionen - ! ODER und -UND. Fig. 22 zeigt eine DiodenEntkopplungsschaltung mit W-Pegel im Eingang und Ausgang. Fig. 23 zeigt einen Spannungstrigger l mit Umschaltung von UND auf EIN- und von UND auf AUS-Gatter. Fig. 24 zeigt einen Spannungstrigger 2 mit Umschaltung von ODER- auf EIN- und von ODER- auf AUS-Gatter. Fig. 25 zeigt einen Gatter-Musterimpuls-Treiber.
Fig. 26 zeigt einen Integrator mit W-Pegel eingangsseitig und S-Pegel ausgangsseitig. Fig. 27 zeigt die Schaltung für einen Einschuss-Multivibrator mit S-Pegel am Ausgang. Fig. 28 zeigt eine Thyratron-Relais-Treiberschaltung mit S-Pegel am Eingang und W-Pegel am Ausgang. Fig. 29 zeigt eine Speicher-Treiberschaltung mit S-Pegel am Eingang. Fig. 30 zeigt einen Speicher - Schaltkreis 1 mit S-Pegel am Eingang. Fig. 31 zeigt einen Speicher-Schaltkreis 2 mit S-Pegel am Eingang. Fig. 32 zeigt eine Schaltung für eine Verzögerungsleitung mit S-Pegel im Eingang und Ausgang. Fig. 33 zeigt eine Abfühlverstärker-Formerschaltung. Fig. 34 zeigt eine Abfühlverstärkerschaltung. Fig. 35 zeigt gewisse Funktionskombinationen von logischen Schaltungen. Fig. 36 zeigt Einzelheiten der entsprechenden Schaltungen nach Fig. 35.
Fig. 37 zeigt für eine magnetische Buchungskarte die entsprechende Treiberschaltung zum Betriebe der Aufzeichnungs- und Löschspulen der Magnetbuchungskarten-Einheit. Fig. 38 zeigt eine Magnetbuchungskarten-Formerverstärkerschaltung zur Formung der Signale, welche durch die Abfühlung einer auf dem Streifen der magnetischen Buchungskarte magnetisch aufgezeichneten Information erzeugt werden. Fig. 39 zeigt eine Magnetbuchungskarten-Verstärkerschaltung. Fig. 40 bis 69 zeigen eine Relaisschaltung für verschiedene Funktionen der Maschine einschliesslich der Abfühlund Kontrolloperation für das horizontale und vertikale Band und für die Ingangsetzung der Programmschrittfolge. Fig. 70 zeigt das Netzanschlussgerät der in Fig. 1 gezeigten Maschine.
Fig. 71 zeigt eine ganz
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bestimmte Schaltung für eine Einzeilen-Index-Operation des Ausgabedokuments. Fig. 72 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der Bauelemente nach Fig. 1. Fig. 73 zeigt eine ganz bestimmte Schaltung für eine Mehrzeilen-Vertikaleinstellung bei der Suchoperation im VertikalstreifenGerät. Fig. 74 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der Bauelemente nach Fig. 73. Fig. 75 zeigt eine ganz bestimmte Schaltung, die bei der Horizontalpositionsabfühloperation verwendet wird. Fig. 76 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der Bauelemente nach Fig. 75. Fig. 77a und 77b zeigen eine ganz bestimmte Schaltung, die in einer HorizontalpositionsSuchoperation, einschliesslich der Trägerrückführung, verwendet wird.
Fig. 78 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der Bauelemente nach den Fig. 77a und 77b. Fig. 79a und 79b zeigen eine ganz bestimmte Schaltung für die kombinierte Vertikal- und Horizontal-Positionssuche, einschliesslich der Übertragungsoperationen von der Vertikal- zur Horizontal-Positionssuche. Fig. 80 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der Bauelemente nach Fig. 79a und 79b. Fig. 81a und 81b zeigen eine ganz bestimmte Schaltung für die Anfangsoperation der in Fig. 1 gezeigten Maschine.
Fig. 82 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der in Fig. 81a und 81b angege- benen Bauelemente beim Einschalten der Maschine nach Fig. 1 durch Drücken des Tischstarthebels. Fig. 83 ist ein Zeitablaufdiagramm für die chronologische Arbeitsfolge der Bauelemente nach Fig. 81a und 81b beim Start der Maschine durch Impulsgabe über die Selbststartbuchse der Schalttafel. Fig. 84-92 zeigen Einzelheiten der Speichereinheit und der Speicherauswahlschaltung für Wort und Bit in der Maschine nach Fig. 1. Fig. 93 - 150 zeigen die elektronische logische Schaltung der Maschine nach Fig. 1. Fig. 151 und Fig. 152 sind Zeitablaufdiagramme für die chronologische Arbeitsfolge ganz bestimmter Relais für die Programmfortschaltung in der Maschine nach Fig. 1.
Fig. 153 zeigt einen besonderen Organisationsplan der variablen Längenfelder im Magnetbuchungskartenteildes Speichers und dei Taktimpulse, die meist unmittelbar mit beteiligt sind bei der Adresssuche. Fig. 154 zeigt einen besonderen Organisationsplan der Felder im alphanumerischen Sonderteil des Speichers.
Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemässe Büromaschine besteht aus dem Rechner, der Haupt-Einund-Ausgabeeinheit 1-12 und der Einheit 1- 14 für die Behandlung der Magnetstreifenkarte. Die Haupt-Ein-und-Ausgabeeinheit 1-12 weist die Papiertransportvorrichtung 1 - 16, die Tastatur 1- 18, die der Bedienungsperson der Maschine zugänglich ist, eine Papierbandeinheit 1 - 20 und eine Schalttafel 1 - 22 für Programmierzwecke auf. Die Haupt-Ein-und-Ausgabeeinheit 1-12 enthält zusätzlich alle elektronischen Schaltkreise und Relais des Rechners. Ausserdem ist das numerische Tastenfeld 1 - 24 und eine Anzahl spezieller Steuertasten 1 - 26 vorhanden. Die beiden genannten Tastaturen sind detaillierter in den Fig. 2a, 2b dargestellt.
Die Einheit 1 - 14 für die Behandlung von Magnetstreifenkarten weist den für die Bedienungsperson der Maschine nicht zugänglichen Streifendrucker u. a. Mechanismen für die Behandlung der Magnetstreifenkarte, wie beispielsweise den Stapelwagen 1 bis 28, auf.
Die Einheit 1 - 14 für die Behandlung der Magnetstreifenkarte steht unter der Steuerung des Rechners, um auf den Magnetstreifen der in der Einzugsvorrichtung 1 - 30 befindlichen Magnetstreifen karte aufgezeichnete Daten zu lesen, einen visuell erkennbaren Druck auf der Karte herzustellen und Daten in Form magnetischer Aufzeichnungen in die Karte einzutragen und dieselbe aus der Einzugsvorrichtung auszustossen.
Alle arithmetischen Operationen sind Binäroperationen, da alle numerischen Worte in reiner Binärform gespeichert sind. Die alphanumerischen Daten erfordern jedoch keine rechnerische Behandlung und werden deshalb in den 6 Bit-Kode in die Maschine eingegeben. Für den Formular Vorschub sind zwei Formulartraktoren vorgesehen, vor denen Platz ist für die Zuführung von Formularen von der Vorderseite her.
Die Tastatur 1 - 18 ist detaillierter als 2 - 10 in Fig. 2a dargestellt. Die Anordnung der Tasten
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sche Tastenfeld 2 - 12 zeigtTasten mit den Ziffern 0 - 9 für die Eingabe dieser Ziffern in die Maschine und weist weiter die mit"TAB","R","CR"bezeichneten Tasten, die dementsprechend zuständig sind für das Tabulieren des Wagens des Magnetstreifenkartendruckers für das Rückstellen dieses Wagens
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2-16, 2-18tionenzugeordnet und liegen deshalb in der Nähe der numerischen Tasten und der"START"-Taste.
Ferner sind weitere 16 spezielle Steuertasten im Tastenfeld 2 - 22 in vier Reihen 2-24, 2-26,
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- 28"WAG ÖFF SCHL" Öffnen oder Schliessen des Formularwagens für von der Vorderseite eingeführte Formulare. Die mit "EIN" beschriftete Lampe 2-34 dient zur Anzeige des eingeschalteten Zustandes der
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der Maschine und weist die Bedienungsperson darauf hin, dass keine Taste betätigt werden darf.
Systemüberblick
Die in das numerische Tastenfeld 3-10 (Fig. 3a, 3b) eingegebenen Zahlen werden pro Ziffer 0 - 9 über mechanische Zwischenglieder in elektrische Potentialkombinationen übersetzt und werden während der ersten vier Bit-Zeiten einer elektronischen Maschinenperiode aufeinanderfolgend ausprobiert. Dadurch ist eine binär verschlüsselte Dezimalübersetzung erreicht. Der Übersetzungsprozess verläuft, wie bereits früher vorgeschlagen, derart, dass die Ziffern einer mehrzifferigen Zahl aufeinanderfolgend mit der höchsten Dezimalstelle zuerst in das numerische Tastenfeld 3 - 10 eingegeben werden und in den Speicher 3-12 (Fig. 3b) in rein binärer Form eintreten. Der Aufbau des Speichers 3 - 12 und dessen Steuerschaltung ist weiter unten an Hand der Fig. 84-92 genauer beschrieben.
Es soll hier nur erwähnt werden, dass diese Übersetzung während zweier elektronischer Takte sich vollzieht. Nach Eintasten der ersten Ziffer in das numerische Tastenfeld 3 - 10 wird der erste Takt für die Übersetzung nicht benötigt, und während des zweiten Taktes geht das binäre Äquivalent dieser Ziffer in das Tastenfeld-Pufferwort 3 - 14 im Speicher über, der beim Eingeben dieser Ziffer erfolgenden Drücken der Taste automatisch gelöscht wurde. Die binär verschlüsselten Ziffern werden von dem numerischen Tastenfeld 3 - 10 direkt einer Addier-Subtraktionseinheit 3 - 16 zugeführt.
Diese bereits früher vorgeschlagene AddierSubtraktionseinheit enthält Relaiskreise, die wirksam sind während des ersten Taktes der beiden oben erwähnten zwei Obersetzungstakte, um die schon alsTastenfeld-Pufferwort erscheinenden Bits zu verzögern, um zwei Ziffernzeiten und um das gleiche zurück in den Speicher, jedoch zwei Kernspeicherstellen höher einzutragen. Entsprechend der Binärarithmetik vollzieht sich eine Multiplikation der Zahl mit 4. Während des ersten Taktes der Zweiperiodenverzögerung wird die eingetastete Zahl mit 5 multipliziert. Während der zweiten Übersetzungsperiode wird dieses erhaltene Produkt um eine Bit-Zeit verzögert, um es effektiv mit 2 zu multiplizieren.
Diesem Produkt wird das binäre Äquivalent der neu in das numerische Tastenfeld 3 - 10 eingetasteten Ziffer hinzuaddiert. Daraus geht hervor, dass bei Eingabe der zweiten Ziffer, die bereits im Speicher befindliche Zahl mit 10 multipliziert wird und hiezu die zweite Ziffer addiert wird. Bei jeder weiteren Eingabe einer Ziffer wird das Tastenfeld-Pufferwort des Speichers mit 10 multipliziert, das binäre Äquivalent der neuen eingetasteten Ziffer hinzuaddiert. Da die Anzahl von Ziffern pro Zahl 34 ist, ist die Kapazität irgendeines numerischen Wortes des Speichers gleich 10 Ziffern.
Der Datenfluss von dem numerischen Tastenfeld 3 - 10 zur Addier-Subtraktions-Einheit bei 16 ist dargestellt durch die Schiene 3-18. Der Ausgang der Addier-Subtraktions-Einheit 3-16 ist über die Schiene 3 - 20 mit der Einheit 3 - 22 verbunden, die die Treiber und Schalter für die Kernspeicherworte darstellt. Die Einheit 3 - 24 verkörpern die Treiber für die Bit-Auswahl und die Schalter für den Speicher 3 - 12. An jede der Einheiten 3-22 und 3-24 sind Taktimpulse von
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Worte des Hauptspeichers oder numerische Teile des Magnetstreifenkartenspeichers.
Für die Eingabe alphanumerischer Daten in den alphanumerischen Teil des Speichers 3-12, d. h.
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Schreibmaschine dar. In dem Tastatureingangszustand der anmeldungsgemässen Büromaschine kann die Bedienungsperson die alphanumerische Eingabeeinheit 3 - 28 wie eine normale Schreibmaschine benutzen, d. h. das in der Maschine eingespannte Papier beliebig bedrucken. Bei diesem Schreiben werden keine Daten in die übrige Maschine weitergeleitet. Jedoch in dem alphanumerischen Eingangszustand der erfindungsgemässen Maschine wird durch geeignete Schalttafelverdrahtung jede Betätigung irgendeiner
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6 Kippschaltungen des Eingabe-Ausgaberegisters 3 - 34 zugeführt.
Die Bits der auf diese Weise derr Eingabe-Ausgaberegister zugeführten Daten werden anschliessend serial von einer Kippschaltung des genannten Registers einem programmierten Feld im alphanumerischen Teil des Speichers 3 - 12 entlang der Schiene 3 - 36 übertragen. Damit ein Bit pro Zeiteinheit in den Speicher 3 - 12 eingeschrieben wird, führt das Eingabe-Ausgaberegister 3 - 34 6 Verschiebungen aus. Ist die Einschreibung in das genannte programmierte Feld des Speichers beendet, wird dieses Feld durch eine Feldmarke gekennzeichnet, die ein spezielles 6 Bit-Zeichen darstellt und in den Speicher eingegeben wird durch Betätigen einer Steuertaste der Konsole.
Nach erfolgter alphanumerischer Eingabe in die Maschine ist dieselbe in ihren Ausgangszustand rückführbar durch Betätigen einer in der Konsole befindlichen Rückführsteuertaste.
Entsprechend der Erfindung ist es möglich, numerische und alphanumerische Daten in den alphanumerischen Teil des Speichers 3 - 12 auch mittels der Magnetstreifenkarten-Einheit 3-38 (Fig. 3a und Fig. 1, l-14) einzuschreiben. In dieser Einheit ist der Antriebsmechanismus 3 - 40 verantwortlich für den Einzug der Magnestreifenkarte 3 - 42 und deren anfänglichen Antrieb in eine magnetische Lese- und Aufzeichnungsstation, in der der Magnetkopf 3-46 unter Steuerung des Prüfmechanismus 3 - 44 über die Rückseite des Magnetstreifens (Fig. 6) der Magnetstreifenkarte 3 - 42 streicht.
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gegeben.
Wie die Fig. 6 genauer zeigt, sind 3 Längskanäle des Magnetstreifens der Karte Datenspuren, wohingegen der vierte Längskanal für Prüfbits vorgesehen ist, welche die Anzahl von Bits in jeder Spalte ungerade machen sollen. Drei Adern der vieradrigen Leitung 3-50 führen zu den Kippschaltungen 4,5 und 6 des Eingabe-Ausgaberegisters, und die vierte Ader, die für die Übermittlung des Prüfbits vorgesehen ist, führt zu einer Prüfkippschaltung innerhalb des Eingabe-Ausgaberegisters. Alle Kippschaltungen dieses Registers werden vor Eingabe irgendeiner Datengruppe zurückgesetzt, und ein Bit irgendeiner der Adern stellt die zugeordnete Kippschaltung ein, und ein Null-Bit auf irgendeiner der Adern erlaubt der zugeordneten Kippschaltung im rückgestellten Zustand zu verbleiben.
Nach Ankunft der Daten in den Kippschaltungen 4,5 und 6 werden dieselben in die Kippschaltungen 1, 2 uns 3 serial verschoben. Hiebei werden die die Kippschaltung 4 passierenden Null-Bits für ein Wechseln des Zustandes der Prüfkippschaltung verwendet. Tritt kein Fehler auf, wird nach Vollendung dieser Schiebeoperation die Prüfkippschaltung zurückgestellt. Nach der soeben erläuterten Verschiebung der Daten von einer Kippschaltungsgruppe in die andere erfolgt ein Einschreiben dieser Daten in die ersten 32 Worte des Magnetstreifenkartenspeichers, u. zw. von der Kippschaltung 1 entlang der Leitung 3 - 36 genau wie bei manueller Eingabe von alphanumerischen Daten.
Es ist zu betonen, dass die in dem Magnetstreifen befindlichen Daten (Fig. 6) ohne irgendwelche Übersetzung in den dem Magnetstreifen zugeordneten Teil des Speichers eingegeben werden. Die drei in der ersten Spalte befindlichen Bits werden den Kernen 1, 2 und 3 des ersten Wortes im Magnetstreifenkartenspeicher zugeführt, die im Magnetstreifen befindliche zweite Dreiergruppe von Bits den nächsten 3 Kernen usw., bis alle Kerne des ersten Wortes verwendet sind. Die nächste Dreiergruppe von Bits wird in die ersten 3 Kerne des zweiten Wortes im Magnetstreifenkartenspeicher eingeschrieben, die nächste Dreiergruppe in die nächsten 3 Kerne usw., bis schliesslich die ersten 32 Worte des Speichers die im Magnetstreifen befindlichen Daten speichern. Hernach wird eine Feldmarke gesetzt.
Die ersten 5 Worte des Speichers nehmen die Daten in reiner binärnumerischer Form auf, wohingegen in den Worten 17 - 32 die Daten in alphabetischer oder alphanumerischer Form bei Verwendung von 6 Kernen pro Zeichen gespeichert sind.
Die Steuerung für den Eingang von alphanumerischen Daten in den Speicher sieht das Steuerfeld 3 - 38, einen B- Zähler 3 - 40 und einen C - Zähler 3 - 42 vor. Der B-Zähler besteht aus 6 Kippstufen, die dem Adressieren des Speichers dienen, und der C-Zähler besteht aus 7 Kippstufen, die
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eine Auswahl von Teilen des Magnetstreifenkartenspeichers, die numerischen oder alphanumerischen Daten zugeordnet sind, vornehmbar ist.
Die in dem Speicher gespeicherten numerischen Daten werden durch die Addier-Subtraktions-Einheit 3 - 16 verarbeitet, entsprechend der Verdrahtung im Steuerfeld 3 - 38. Die numerischen Daten entsprechen dem Teil des numerischen Speichers, der ein Drucken derselben entweder durch den Hauptdrucker 3 - 30 oder durch den Magnetkartendrucker 3 - 50 erlaubt. Zur Förderung des Ausdruckens der Anzahl von Ziffern eines numerischen Wortes ist das Steuerfeld für eine Auswahl eines festen
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Faktors aus dem Festfaktorteil des Speichers unter Steuerung des Zählers B so verdrahtet, dass ein Verdoppeln dieses festen Faktors eine Potenz von 10 erzeugt, welche die gleiche Anzahl von Ziffern besitzt wie das numerische auszudruckende Wort.
Wieder unter Steuerung des Steuerfeldes des B-Zählers und des C-Zählers wird diese Potenz von 10 mit Hilfe der Addier-Subtraktions-Einheit 3-16 aufeinanderfolgend von der numerischen Zahl subtrahiert, bis ein Überziehen eintritt und die Potenz von 10 zurückaddiert ist. Die Anzahl der aufeinanderfolgenden Subtraktionen speichert der C-Zähler, der über die Ausgangsschaltung 3 - 52 seinen Inhalt einem Satz von Thyratronschaltungen 3 - 54 zuführt, die der Druckerschaltung entweder des Hauptdruckers 3-30 oder des Magnetstreifenkartendruckers 3-50 oder beider Drucker zugeordnet sind und entsprechend der Verdrahtung des Steuerfeldes die zuerst zu druckende Ziffer bestimmen.
Der B-Zähler wird weitergeschaltet zwecks Auswahl des nächstniedrigeren festen Faktors, der subtrahiert wird von dem Rest der zu druckenden Zahl, und in ähnlicher Art und Weise werden diese Ziffern und die nächstniedrigerenZiffern gedruckt. Während der Bearbeitung der Daten enthält der Vorzeichenverstärker 3-56 dieselben direkt aus dem Speicher 3-12 und führt sie der
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- 58können mittels der Leitung 3 - 36 in den Speicher übertragen werden.
Beim Ausdrucken alphanumerischer Daten aus dem Magnetstreifenkarten zugeordneten Teil des Spei-
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schaltung 6 dieses Registers zugeführt und werden serienweise bis in die Kippschaltung 1 dieses Registers verschoben, solange aufeinanderfolgende Bits an der Kippschaltung 6 ankommen. Danach werden diese Daten mittels der Ausgangsschaltung 3 - 52 und der sechsadrigen Leitung 3 - 66 der Thyratronschaltung 3-54 in paralleler Form zugeführt, und unter Steuerung des Steuerfeldes 3 - 38 wird entweder der Hauptdrucker 3 - 30 oder der Magnetstreifenkartendrucker 3 - 50 veranlasst, die alphanumerischen Daten zu drucken.
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sowohl des Eingabe-Ausgaberegisters 3 - 34 als auch des C-Zählers 3 - 42 und führt der Ausgangsschaltung 3-52 Signale zu für die Erzeugung eines kodierten Signals in der fünfadrigen Leitung 3-70 durch die Thyratronschaltung 3 - 54. Die Steuerung des bzw. der Drucker erfolgt wieder durch das verdrahtete Steuerfeld 3 - 38.
Die horizontale Bandeinheit 3 - 72 (Fig. 3) enthält Mechanismen für die Behandlung des Bandes 4-30 (Fig. 4), die Abfühlmechanismen und Relais für die Abfühlung der Lochungen, beispielsweise 4 - 32 und 4 - 34, in dem Band und weiterhin einen Satz von Relais, weiterhin genannt horizontale C-B-Kontaktkette, für das Taktgeben bei der horizontalen Positionssuche und dem Tabulieren.
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Die Bandeinheiten 3 - 72 und 3 - 74 empfangen von der horizontalen und vertikalen Positionssucheinheit 3 - 76 über die Leitung 3 - 78 einen Positionsprobeimpuls, um die Bänder nach Lochungen zu überprüfen und die Bandeinheiten zu veranlassen, die horizontale Position des Druckerwagens und die vertikale Position des Ausgangsschriftstückes anzeigende Signale über die jedem einzelnen dieser Signale zugeordneten Leitungen 3 - 80 und 3 - 82 zu senden.
Die Positionssucheinheit 3 - 76 besteht aus einer Relaisanordnung, die aufnahmefähig ist für Signale der Leitungen 3 - 84 und 3 - 86 und erzeugt an den eigenen Knotenpunkten des Steuerfeldes die horizontale Position des Wagens und die vertikale Position des Ausgangsschriftstückes anzeigende Impulse.
Für die Anzeige der relativen Lage von dem Wagen und dem Ausgangsschriftstück werden Impulse, die die horizontale Lage u. a., die die vertikale Lage darstellen, über die für jede einzelne Impulsart vorgesehenen Leitungen 3 - 88 und 3 - 90 der Koordinatenmatrixeinheit 3 - 92 zugeführt. Diese Einheit besteht aus einer Relaisanordnung, die über die Leitung 3 - 94 die genannten Koordinatenimpulse dem Steuerfeld zuführt. Der Positionsimpuls auf der Leitung 3 - 78 kann ausgelöst werden durch Impulsgabe an die Positionssucheinheit 3-76 und die Selbststartleitung 3-96 unter Programmsteuerung des Steuerfeldes oder durch Impulsgabe an die genannte Einheit über die Leitung 3 - 98 durch Betätigung der Starttaste im Steuerfeld der Maschine.
Aus Vorstehendem geht hervor, dass das horizontale und das vertikale Band bei seiner Prüfung das Steuerfeld mit die horizontale und vertikale Lage des Wagens und
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des Ausgangsschriftstückes anzeigenden Impulsen versorgt, wenn in den entsprechenden Positionen des Bandes Lochungen erscheinen.
Die vertikale Bandeinheit 3 - 74 ist ausserdem für die Steuerung der Bearbeitung des Ausgangsschriftstückes vorgesehen. Wie die Ausgangsleitungen 3-100, 3-102, 3-104 und 3 - 106 zeigen, steuert diese Einheit den Zeilenvorschub oder das Einstellen des Ausgangsschriftstückes auf eine bestimmte Zeile, den Beginn eines Hochgeschwindigkeitsspringens, das Ende desselben und den Wagenrückstransport. Das Zeilenvorschubsignal ist nur anwendbar für das Einstellen des Autoform-Ausgangsschriftstückes.
Es ist ausserdem Vorsorge getroffen, dass entweder der Druckerwagen oder das Ausgangsschriftstück die Position des zugeordneten Bandes sucht, die dem Signal des Steuerfeldes entspricht. Die Leitung 3 - 108 erstreckt sich zwischen dem Steuerfeld und der Horizontal-Bandeinheit 3 - 72, die empfänglich ist für Impulse dieser Leitung und das horizontale Band bei seiner Prüfung veranlasst, in die nächste Lochposition weiter zu tabulieren, wenn dasselbe nicht in der gewünschten bzw. programmierten horizontalen Position sich befindet und dieses Verfahren so oft wiederholt, bis die gesuchte Position gefunden ist.
In ähnlicher Weise erstreckt sich die Leitung 3-110 zwischen dem Steuerfeld und der Vertikal-Bandeinheit 3-74, die über diese Leitung Impulse zum Steuerfeld erhält, die das vertikale Band veranlassen, das Ausgangsschriftstück weiterzuschalten, den Druckerwagen zurückzuführen und das vertikale Band 4-40 prüfen.
Es ist selbstverständlich, dass bei Einnahme der gesuchten Position durch das Band und das Ausgangsschriftstück keine weiteren Arbeitsschritte vorgenommen werden, jedoch bei Nichteinnahme der gesuchten Position das Schriftstück um eine Zeile weitergeschaltet wird und bei weiterem Nichterreichen der gesuchten Position das Hochgeschwindigkeitsspringen des Schriftstückes eingeleitet wird. Das vertikale Band wird hiebei bei seiner Bewegung geprüft, und bei Erreichung der gesuchten vertikalen Position wird dasselbe und das Schriftstück gestoppt.
Das Steuerfeld 3 - 38 ist eine Art Stöpselfeld, das in einem Aufnahmekörper der Maschine montiert ist. Bei einer Verdrahtung des Steuerfeldes entsprechend der vorgenannten Schaltungsanordnungen führt die Leitung 3 - 114 Impulse der Instruktionsauswahleinheit 3 - 112 zu. Diese Einheit ist durch die Leitung 3-116 mit der Instruktionsausführungseinheit 3 - 118 verbunden. Typische Instruktionen, die die Instruktionsauswahleinheit enthält, sind verschiedenartige Maschinenfunktionen, beispielsweise Addieren, Subtrahieren usw.
Die Maschinenzustandseinheit 3 - 120 enthält eine Anzahl Kippschaltungen und Sperren für die logischen Schaltkreise und einige der Relaiskontakte. Diese Einheit speichert Daten, die den Maschinenzustand anzeigen und stellt Tore auf unmittelbar nach Erkennung des Zustandes, damit die Maschine in diesem Zustand verbleibt. Die Leitung 3-122 verbindet das Steuerfeld 3 - 38 mit der Maschinenzustandseinheit 3-120, um Daten zu liefern, die die Verdrahtung des Steuerfeldes betreffen, und um die Maschine zu veranlassen, den alphanumerischen Zustand oder neuen Kartenzustand anzunehmen.
Die Leitung 3 - 124 der Instruktionsausführungseinheit 3 - 118 versorgt die Maschinenzustandseinheit 3 - 120 mit dem augenblicklichen Programmstand entsprechenden, den Zustand betreffenden Daten.
Die Instruktionsausführungseinheit ist eine grosse Einheit, die nicht nur der Instruktionsauswahleinheit 3 - 112 zugänglich ist, sondern auch über die Leitung 3-124 der Maschinenzustandseinheit 3-120, über die Leitung 3 - 126 dem B-Zähler 3-40, über die Leitung 3 - 128 dem C-Zähler 3 - 42 über die Leitung 3 - 130 der Kippschaltung und über die Leitung 3 - 132 sowohl dem Druckfunktionsübersetzer 3 - 68 als auch dem Taktgeber 3 - 26. Diese Einheit 3 - 116 ist empfänglich für Impulse auf den verschiedenen der genannten Leitungen und steuert die automatische
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stimmte Druckerfunktionen, wie das Zünden des Thyratrons für das Drucken. Dem B-Zähler werden über die Leitung 3 - 126 Prüfimpulse zugeführt.
Gewisse Aufrichtezustände des C-Zählers werden durch die Instruktionsausführungseinheit 3 - 118 über die Leitung 3 - 136 gefördert, und das Signal StoppSteuerung überträgt die Leitung 3 - 138 von der Instruktionsauführungseinheit 3 - 118 auf den Taktgeber 3-26. Weitere durch die Leitungen 1, 2-n dargestellte Steuerleitungen sind für zahlreiche andere Steuerzwecke vorgesehen.
Die Programmschrittsteuerung und Wortauswahl wird überwacht durch eine Relaisschaltanordnung, die die Programmschritt-Taktgebereinheit 3-140 enthält. Diese Einheit besteht aus 5 Grundrelais, die so zusammenhängen, dass eine vorherbestimmte Folge von Betätigungen und Nichtbetätigungen während eines bestimmten Zeitintervalles entsteht, um ein richtiges Fortschreiten der Maschine von einem Programmschritt zum nächsten Programmschritt zu erreichen.
In den Fällen, in denen der letzte Programmschritt
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<tb>
<tb> - <SEP> 140Horizontal-Position <SEP> Lochungen <SEP> in <SEP> den <SEP> Kanälen
<tb> 1 <SEP> l <SEP> und <SEP> 2 <SEP>
<tb> 2 <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 3 <SEP>
<tb> 3 <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 4 <SEP>
<tb> 4 <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 5 <SEP>
<tb> 5 <SEP> lund6
<tb> 6 <SEP> 2und3
<tb> 7 <SEP> 2und4
<tb> 8 <SEP> 2und5
<tb> 9 <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 6 <SEP>
<tb> 10 <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 4 <SEP>
<tb> 11 <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 5 <SEP>
<tb>
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<tb>
<tb> Horizontal-Position <SEP> Lochungen <SEP> in <SEP> den <SEP> Kanälen
<tb> 12 <SEP> 3und6
<tb> 13 <SEP> 4und5
<tb> 14 <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 6 <SEP>
<tb> 15 <SEP> 5und6
<tb>
Zusätzlich zur Bewegung des Druckelementeträgers von links nach rechts ist das zu
beschriftende Formular um eine Zeile weiter nach oben bewegbar. Für die Steuerung dieser Bewegung ist das vertikale Band 4 - 40 vorgesehen, das 12 Längskanäle aufweist und mit seinem oberen Ende in Fig. 4 gezeigt ist. In jeden dieser Kanäle kann ein Loch zwecks Festlegung von vertikalen Feldern eingelocht werden.
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<tb>
<tb> - <SEP> 40Vertikal-Position <SEP> Lochung <SEP> im <SEP> Kanal
<tb> A <SEP> 1
<tb> B <SEP> 2
<tb> C <SEP> 3
<tb> D <SEP> 4
<tb> E <SEP> 5
<tb> F <SEP> 6
<tb> G <SEP> 7
<tb> Oberfluss <SEP> 12
<tb>
Somit stellen die Lochungen 4-42, 4-44, 4-46, 4-48 und 4 - 50 besondere vertikale Positionen A, B, C, D und E dar.
Im Kanal 4 des Bandes 4 - 40 ist eine Folge von Lochungen 4-48 eingelocht, um eine Folge von gleichartigen Schreibzeilen zu kennzeichnen. Im Kanal 12, welcher der letzten Druckzeile im zu beschriftenden Formular zugeordnet ist, befindet sich die Lochung 4 - 52, die ein Überlaufen kennzeichnet. Ist ein Formular bis zur letzten Zeile ausgefüllt und sollen trotzdem weitere Eintragungen erfolgen, wird die Lochung 4-52 abgefühlt, wodurch der Formularstreifen bis zum Kopf des nächstfolgenden Formulares weiterspringt. Durch die Kombination des vertikalen und des horizontalen Bandes ist jeder Punkt des zu beschriftenden Formulares 4 - 36 durch Koordinaten eindeutig bestimmt.
DieOrdinaten- und Abszissenwerke werden kontinuierlich abgefühlt, und zusammen mit den Programminstruktionen des vorverdrahteten Steuerfeldes wird für jede Koordinatenposition eine besondere Programm-
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mulares 4 - 36, und die Lochung 4 - 42 in dem vertikalen Band definiert die vertikale Position A beim Beginn des Formularkopfes. Ist der Drucker in der Koordinatenposition A-1, prüfen die horizontale und vertikale Bandeinheit die zugeordneten Bänder, um den Koordinaten-Ausgangsknotenpunkt im Steuerfeld einen Impuls zu erteilen, der verwendet wird für die Einleitung verschiedener Funktionen, wie Drucken von "verkauft an".
Die beiden Lochungen 4 - 32 und 4 - 34 in dem horizontalen Band 4-30 und die Lochung 4- 44 im Kanal 4 des vertikalen Bandes, entsprechend der vertikalen Position D, definieren den Beginn des Hauptkörpers des Formulares, und bei einer Lage des Typenelementeträgers in der horizontalen Position 1 und des zu beschriftenden Formulares 4- 36 in der vertikalen Position D erzeugt ein Abfühlen der Bänder eine Impulserteilung an dem Knotenpunkt des Steuerfeldes der dem Tasteneingang für Zahlen, die die bestellte Menge anzeigen, zugeordnet ist.
Eine Mehrzahl von Koordinatenpositionen, die gleich ist dem Produkt aus der Zahl der horizontalen Positionsfelder und der vertikalen Positionsfelder ist daher definiert, wobei jede in verschiedener Weise bzw. für die Erzielung verschiedener Programminstruktionen verwendbar ist.
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knopf gedrückt ist, zwecks Einleitung des Automatikzustandes der Maschine. Dies ist ein Signal für die Maschine, um die Position des Druckelementeträgers und der Schreibzeile zu prüfen bzw., wie weiter oben beschrieben, Koordinatenpositionen zu bestimmen. Die einzelnen horizontalen und vertikalen Bandpositionen sind geprüft und hängen ab von der Lage des Druckelementeträgers und der Schreibzeile, wobei die Bandeinheiten einen Ausgangsimpuls, der mit Koordinaten-Ausgangslage bezeichnet ist, für das
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Steuerfeld erzeugen.
Der so erzeugte Ausgangsimpuls wird durch Verdrahtung des Steuerfeldes einem andern Knotenpunkt desselben zugeführt, der aufnahmefähig ist für Impulse zur Erzeugung des automatischen Startes der Maschine. Befindet sich der Druckelementeträger oder das Formular in einer Lage, in der keine Lochung existiert in keinem der zugeordneten Bänder, wird kein derartiger Ausgangsimpuls entwickelt. Hiebei ist es notwendig, den Typenelementeträger der Schreibmaschine durch Tabulieren auf den Beginn des nächsten horizontalen Feldes einzustellen und erneut die Starttaste der Maschine zu drücken.
Das horizontale und das vertikale Band sind auch verwendbar für die Durchführung einer Suchopera-
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talen Position kommt eine Suchinstruktion vor, durch einen Impuls an einem einer bestimmten horizontalen Position zugeordneten Knotenpunkt des Steuerfeldes entsprechend der Impulskombination in dem horizontalen Band. In diesem Fall wird das horizontale Band abgefühlt, und wenn die Position des Typenelementeträgers die gewünschte Stelle im Band ist, bewegt sich der Typenelementeträger nicht und ein Impuls wird dem horizontalen Positions-Ausgangsknotenpunkt im Steuerfeld gesendet, der die Anwesenheit des Typenelementeträgers in dieser Position anzeigt.
Ist jedoch die Stellung des Typenelementeträgers eine andere als die gesuchte, wird eine automatische Tabulieroperation begonnen, bei der der Typenelementeträger an das nächste horizontale Feld bewegt wird und die Lochungen in dem dieser Stellung entsprechenden Abschnitt des horizontalen Bandes abgefühlt werden. Befindet sich nun der Typenelementeträger in der gesuchten Position, verbleibt er in derselben, und ein Impuls wird nach dem Knotenpunkt im Steuerfeld gesendet, der dieser horizontalen Position entspricht.
Wenn der Typenelementeträger in seine extrem rechte Lage bewegt ist, ohne dabei die gewünschte horizontale Position gefunden zu haben, wird der Typenelementeträger automatisch in seine linke Ausgangslage zurückgeführt, und das Formular wird automatisch um eine Zeile weiter geschaltet, und die Tabulierprüfung wird fortgesetzt, bis die gewünschte Stelle gefunden ist.
Auf ähnliche Weise geschieht das Suchen einer vertikalen Position mit Hilfe des Vertikalbandes. Hiebei veranlasst zuerst ein Impuls in einem einer besonderen Vertikalposition entsprechenden Knotenpunkt im Steuerfeld den Typenelementeträger in seinen linken Rand zurückzukehren, worauf das Formular um eine Zeile weitergeschaltet und die Position im Band abgefühlt wird. Wenn die neue Position die gesuchte ist, wird das Formular gestoppt. Ist jedoch diese neue Position nicht die gesuchte, wird ein Hochgeschwindigkeitsspringen eingeleitet, wobei die Lochungen im Vertikalband abgefühlt und beim Auffinden der gesuchten Position das Band zusammen mit dem Formular gestoppt wird. Die Ankunft in der gewünschten vertikalen Position ergibt einen Impuls, der in dem dieser Position entsprechenden Knotenpunkt im Steuerfeld erzeugt wird.
Verbunden mit der automatischen Horizontal- und Vertikal-Positionssuchoperation ist eine Koordinatensuchoperation, in der eine neue horizontale und eine neue vertikale Position des Typenelementeträgers relativ zum Formular gesucht wird. Hiebei wird die entsprechende horizontale und vertikale Position in ähnlicher Weise, wie weiter oben in Verbindung mit der horizontalen und der vertikalen Suchoperation beschrieben, gefunden.
Das Abfühlen des horizontalen und des vertikalen Bandes erfolgt mittels bekannter Sternräder. Jedem Kanal eines jeden Bandes ist ein auf einem verschwenkbaren Hebel gelagertes Sternrad zugeordnet. Eine Lochung im Band verursacht ein Schwenken des entsprechenden Hebels, wodurch ein Kontakt geschlossen wird. Das Schliessen dieser Kontakte verursacht ein Betätigen bestimmter Relais eines Relaissystems, das detailliert in den Fig. 40 - 83 gezeigt ist. Dieses System ist wirksam in einer Art, wie weiter oben beschrieben wurde, um das Abfühlen der horizontalen Position des Typenelementeträgers relativ zum Formular und die vertikale Position des Formulares relativ zum Typenträgerelement zu steuern. Die Sternräder wirken ferner auf eine Relaisschaltanordnung für die Suche einer neuen horizontalen und vertikalen Position ein.
Die Lochung 4 - 52 im vertikalen Band, die ein Überfliessen anzeigt, wird von einem Sternrad abgefühlt, das mit einem Übersetzer innerhalb der Maschine verbunden ist, der für ein Verzweigen des Programmes verantwortlich ist, wodurch der Formularstreifen in eine neue besondere Position auf dem nächsten Formular weiterspringt.
Ist beispielsweise der Hauptkörper der Rechnung 4-36 (Fig. 4) gefühlt mit bestellten Posten und erfordert ein Kunde mehr Raum für weitere bestellte und gelieferte Posten, löst das Abfühlen der Lochung 4 - 52 durch ein Sternrad ein Springen des Formularstreifens irgendeiner Linie des nächsten Formulares, z. B. der nächsten D-1 Position aus, so dass weitere Posten eintragbar sind. Statt dessen kann auch die Abfühlung dieser Lochung 4 - 52 verwendet werden für die Steuerung des Typenelementeträ-
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gers in die Koordinatenposition A-1, worauf sich in dieser Zeile ein Druck des Wortes"Fortsetzung"an- schliesst.
Das magnetische Aufzeichnen von Daten auf den Magnetstreifen der Karte ist an Hand der auf dem Zeichnungsblatt 1 befindlichen Fig. 6 beschrieben. Der Streifen enthält vier Längsspuren, von denen eine die Prüfspur ist. Beim Lesen und Aufzeichnen von Daten bewegt sich der Magnetkopf von links nach rechts über den Streifen. In Fig. 6 ist der Streifen geteilt gezeichnet, wobei der obere Teil den linken Streifenteil darstellt, also dieser zuerst abgefühlt wird.
Erreicht der Magnetkopf bei seiner Bewegung die erste mit "Einspurschalter" bezeichnete gestrichelte Linie des Magnetstreifens, wird ein Schalter, bezeichnet mit"Einspur"geschlossen, um ein für die Lesebzw. Schreiboperation erforderliches Potential zu erzeugen. Der Bereich zwischen der ersten und der zweiten gestrichelten Linie ist mit "erster Vorlaufzyklus" bezeichnet, der beendet ist, wenn der Magnetkopf sich bei der zweiten gestrichelten Linie befindet. Der Bereich bis zur nächsten gestrichelten Linie, also bis zur dritten, ist dem zweiten Vorlaufzyklus zugeordnet.
Dem zweiten Vorlaufzyklus folgen Bits von numerischen Daten der Karte, die in den numerischen Teil des Magnetstreifenkartenspeichers eingeschrieben werden. Das Ende der numerischen Daten wird durch eine gestrichelte mit" Beginn a" bezeichnete gestrichelte Linie dargestellt, die gleichzeitig den Beginn der alphanumerischen Daten kennzeichnet. Unmittelbar nach dieser Linie ist ein Leerzeichen angeordnet, das als Feldmarke von der Maschine angesehen wird und die variablen Feldlängen des Magnetstreifenkartenspeichers kennzeichnet.
Diesem Leerzeichen folgen die alphanumerischen Zeichen, deren Kode für einige Zeichen in Fig. 6 dargestellt ist. Den alphanumerischen Daten schliessen sich einige Zeichen für die Druckersteuerung, beispielsweise für das Tabulieren, den Wagenrücklauf und das letzte gültige Zeichen an.
Im Endabschnitt des Streifens erscheint eine Folge von Spalten, die jeweils 4 Bits enthält, die entsprechend der verwendeten ungeraden Paritätsprüfung unechte Zeichen sind, die für Prüfzwecke in der weiter unten beschriebenen Weise Verwendung finden.
Entsprechend einem Merkmal der Erfindung wird die vertikale Position des Formularstreifens und die horizontale Position des Typenelementeträgers im Hauptdrucker kontinuierlich abgefühlt. Der Aufbau eines Apparates für die Durchführung einer derartigen Abfühlung ist in Fig. 7 gezeigt. Der Rahmen 7 - 10 trägt ausser andern Teilen die Walze 7 - 12. Sie ist in aus dem Schreibmaschinenbau bekannter Weise drehbar gelagert. Der Formularstreifen 7 - 14 ist an seinen beiden Rändern mit Vorschublochungen versehen, in die je ein Formulartraktor, von denen lediglich der eine 7 - 13 gezeigt ist, eingreifen.
Für das Bedrucken des Formularstreifens 7-14 ist ein einziger Kugeldruckkopf vorgesehen. Dieser
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- 18andern Richtung entlang der Führungsstange 7 - 20. Geeignete, nicht gezeigte Mechanismen sind für die Erzeugung einer Spannung der beiden Stahlbänder 7-22 und 7-24 vorgesehen.
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streifen 7-14 bewegt.
Entsprechend der Beschreibung des Vertikalbandes an Hand der Fig. 4 weist das Band 7-34 12 Längskanäle auf, von denen die Daten in Form von Lochungen, beispielsweise 7 - 40 und 7 - 42, enthalten sind.
Die Vertikalband-Abfühleinheit weist das Glied 7-44 aus Isoliermaterial auf, das um die in dem
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das Sternrad nichtlagernden Arme mit Kontakten zusammenwirken, die offen sind, wenn die Sternräder ungelochte Bandteile abfühlen und dementsprechend geschlossen sind, wenn das zugeordnete Sternrad eine
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welche das Horizontalband 7 - 60 hindurchführt. Im Inneren der Einheit 7 - 58 befindet sich ein Sprossenzahnrad, das in die in der Mitte des Bandes 7 - 60 angeordneten Transportlochungen 7 - 62 eingreift und das Band hin und her (s. Pfeil 7 - 64) bewegen kann.
Des weiteren enthält die genannte Einheit für Abfühlzwecke sternradtragende Arme, die nicht gezeigt sind, jedoch den Armen 7 - 48 und den Sternrädern 7 - 52 ähneln. Die Sternräder sind für die Abfühlung der Programmlochungen 7 - 66 im Band 7 - 60 vorgesehen. Fällt ein Sternrad in eine Lochung des Bandes, wird der mit dem das Sternrad nichttragenden Hebelarm des Armes zusammenwirkende Kontakt geschlossen, der in einer weiter unten genauer beschriebenen Schaltanordnung sich befindet.
Das in die Transportlochungen 7 - 62 eingreifende und innerhalb der Abfühl- und Antriebsein heit 7 - 58 angeordnete Sprossenrad sitzt auf der Welle 7 - 68, die ausserhalb der genannten Einheit 7-58 das Sprossenzahnrad 7-70 trägt, dessen Zähne 7-72 durch die Transportlochungen 7 - 88 des mit dem Typenelementeträger 7 - 18 verbundenen Bandes 7 - 78 hindurch in die Zahnlücken 7-76 des Zahnrades 7 - 74 ragen.
Das Band 7 - 78 ist vorzugsweise aus Metall hergestellt, ist über die Spannrollen 7-80, 7-82, 7-84 und 7 - 86 geführt und besitzt die Transportlochungen 7 - 88 nur in einem Längsabschnitt, der lang genug ist, um ein Hin- und Herbewegen des Typenelementeträgers 7 - 18 entlang der Schreibwalze zu ermöglichen. Über das Sprossenzahnrad 7 bis 70, die Welle 7 - 68 und das im Inneren der Abfühl- und Antriebseinheit 7 - 58 befindliche Sprossenrad erfolgt ein mit der Bewegung des Typenelementeträgers 7 - 18 synchrones Transportieren des Horizontalbandes 7 - 60.
Steuerfeld
Das in der erfindungsgemässen Maschine verwendete Steuerfeld muss von einem Programmierer vorverdrahtet werden, um der Maschine die gewünschten Programmschritte und die für das Verarbeiten der Daten und das Ausdrucken derselben erforderlichen Routinevorgänge einzugeben. Das Steuerfeld besteht im wesentlichen aus drei Einheiten, u. zw. aus dem manuellen Steuerfeld, welches durch den Programmierer verdrahtet wird, aus einem geschlossenen Behälter, der das manuelle Steuerfeld in der Maschine trägt, und aus einem stationären Steuerfeld, das ein Teil der Maschine bildet und in dem die Verdrahtung der Maschine endet. Das manuelle Steuerfeld (Fig. 8c) besteht aus einer Platte, in der eine Vielzahl von Bohrungen angeordnet ist, die zur Führung der Steuerfelddrähte dient.
Diese Drähte werden in die Bohrungen der Platte eingesetzt, ragen durch dieselbe hindurch und bilden Kontakt mit den entsprechenden Gegenkontakten des stationären Steuerfeldes der Maschine. Wenn das Steuerfeld mit geschlossenem Behälter in der Maschine ist, sind die durch die Platte des Steuerfeldes hindurchragenden Verlängerungen der Drähte in Berührung mit den Gegenkontakten des stationären Steuerfeldes der Maschine. Dadurch ist eine elektrische Verbindung von den Gegenkontakten über die von dem Programmierer in das Steuerfeld hineingesteckten Steuerdrähte zu andern Gegenkontakten gebildet. Es sind zwei Arten von Bohrungen des Steuerfeldes verwendet, u. zw. Ausgangsbohrungen und Eingangsbohrungen.
An den Ausgangsbohrungen erscheinen zu gewissen von der Maschinenoperation abhängigen Zeiten 48 Volt-Gleichstromimpulse, die durch die für die Taktgebung und das Fortschreiten des Programmes verantwortlichen Relaisschaltkreise der Maschine gesteuert werden. Die Eingangsbohrungen erhalten diese genannten 48 Volt-Impulse von andern Ausgangsbohrungen, um dieselben andern bestimmten Maschinenfunktionen zugeordneten Schaltkreisen zuzuordnen. Ausser diesen beiden Grundarten von Steuerfeldbohrungen enthält das Steuerfeld einige Sammelbohrungen, die Gruppen von drei oder mehr elektrisch miteinander verbundenen Bohrungen bilden. Diese Sammelbohrungen werden verwendet als Knotenpunkte für das Verbinden zweier oder mehrerer Ausgangsbohrungen mit einer einzigen Eingangsbohrung.
Die Steuerfeldbohrungen sind in neuen Hauptkategorien unterteilt, von denen eine jede einer der folgenden Funktionen zugeordnet ist, u. zw. der Formularsteuerung, der Programmschrittsteuerung, den Operationsausgängen, den Operationseingängen, der Hauptdruckersteuerung, den Steuertastenausgängen, den Wählern, der Steuerung für den Magnetstreifenkartendrucker und dem Ziffernauswerter.
Die Formularsteuerungsbohrungen sind in dem durch gestrichelte Linien dargestellten Feld 8 - 10 (Fig. 8a) angeordnet, sind für den Beginn besonderer Kiehne-Programme vorgesehen, die auf der vertikalen Position des zu beschriftenden Formulares und der horizontalen Position des Typenelementeträgers basieren. Es werden demnach die Koordinatenpositionen des vertikalen und horizontalen Programmbandes verwendet.
Es sind sieben Paare von vertikalen Positionen zugeordnete Eingangsbohrungen 8-12 vorgesehen,
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die mit den Buchstaben a - g bezeichnet sind und 48 Volt-Impulse empfangen zwecks Einleitung der Wagenrückführung und der Suche der programmierten Position auf dem Formular. Sobald ein Impuls auf eine den vertikalen Positionen zugeordnete Eingangsbohrung gegeben ist, beginnt der Formularvorschub zu wirken, so lange, bis das dieser Eingangsbohrung zugeordnete vertikale Abfühlrad in eine Lochung im vertikalen Programmband fällt. Der Abfühlmechanismus zeigt dann an, dass die richtige vertikale Position erreicht ist und stoppt die Bewegung des Formulares.
Wenn in dem entsprechenden Kanal des vertikalen Programmbandes keine Lochung existiert, muss die Maschine durch Betätigung der Rücksetztaste in der Konsole der Maschine rückgesetzt werden, um das Formularspringen zu beendigen. Nachdem die ge-
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- 14bohrung - zugeordnet ist.
Ein Satz von 15 Horizontalpositionen-Eingangsbohrungen-8-16 sind für den Empfang von 48 Volt-Impulsen bestimmt, die den Typenelementeträger veranlassen, die gewünschte Druckposition zu suchen, die der jeweiligen Bohrung im Steuerfeld zugeordnet ist.
Wird auf eine Horizontalposition - Eingangsbohrung - ein Impuls gegeben, wird der horizontale Abfühlmechanismus zunächst die Position des Typenelementeträgers prüfen. Ist der Träger bereits in einer Position, die der mit einem impulsbeaufschlagten Bohrung des Steuerfeldes entspricht, wird eine Tabuliersuchoperation nicht eingeleitet. Ist jedoch der Typenelementeträger nicht in der gesuchten Position, wird derselbe in Zeilenrichtung verschoben, wobei jede Position geprüft wird so lange, bis die richtige horizontale Position erreicht ist. Wenn der Träger den rechten Rand erreicht, ohne die gesuchte ho- rizontale Position gefunden zu haben, wird ein automatischer Wagenrücklauf eingeleitet, und eine erneute Suchoperation beginnt vom linken Rand.
Es ist natürlich selbstverständlich, das horizontale Programmband, wie bereits weiter oben bei der Beschreibung der Fig. 4 näher erläutert, zu kodieren und ein Tabulierstoppen beim Beginn eines jeden Feldes, das für die Programmsteuerung verwendet wird, zu setzen. Wenn die gesuchte horizontale Position erreicht ist, sendet die entsprechende Horizontalposition - Ausgangsboh- rung 8-18 einen Impuls.
Eine Gruppe von 105 (7. 15) Ausgangsbohrungen 8 - 20 sind elektrischen Impulsen für die Auswahl eines Routineprogrammes vorgesehen, das auf der vertikalen Position des Formulares und der horizontalen Position des Druckelementes basiert. Jeder Koordinatenposition in dem vertikalen und horizon talen Programmband, d. h. für jeden Kreuzungspunkt eines vertikalen Feldbeginnes und eines horizonta-
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ist, oder wenn eine Selbststartbohrung 8 - 22 mit einem Impuls beaufschlagt ist. Es sendet natürlich nur jeweils die Koordinaten-Ausgangsbohrung einen Impuls, die der augenblicklichen Koordinatenposition entspricht.
Aus Vorstehendem geht hervor, dass jeder Punkt auf dem Formular durch eine Koordinatenposition definierbar ist. Zum Beispiel ist das Feld "Steuerwert" nahe dem Ende des Formulares 4 - 36 definierbar durch die Koordinatenposition E5, da es der vertikalen Position E und der horizontalen Position 5 entspricht. Wenn in diesem Falle das Formular in der vertikalen Position E und der Typenelementeträger in der horizontalen Position 5 sich befinden und entweder die Programm-Start-Stange gedrückt oder eine der Selbststartbuchsen mit einem Impuls beaufschlagt wird, sendet die Ausgangsbuchse E-5 einen Impuls. Dieser Impuls wird verwendet für die Auswahl eines Festprogrammes zum Druck des Steuerwertes.
Es sind 18 Selbststartbuchsen 8-22 vorhanden, die untereinander elektrisch verbunden sind. Diese Buchsen empfangen Impulse, die zum automatischen Start eines Festprogrammes der Maschine ohne der Notwendigkeit einer Betätigung der Programm-Start-Stange dienen. Die Selbststartbuchsen und die Programm-Start-Stange dienen also der gleichen Funktion. Wenn an eine der Selbststartbuchsen ein Impuls gegeben wird, prüft die Maschine die vertikale und horizontale Position und sendet einen Impuls von der Koordinaten-Ausgangsbuchse, die der vertikalen Position des Formulares und der horizontalen Position des Typenelementeträgers entspricht. Wenn sich hiebei das Formular in einer nichtkodierten Position be-
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Ein Satz von 3 Buchsen 8-24, 8-26 und 8 - 28 ist vorgesehen für die Anzeige eines Überlaufens im Formular. Wie Fig. 4 zeigt, ist im Vertikalband 4 - 40 eine Lochung 4 - 52 im Kanal 12 angeordnet, die in vertikaler Richtung dem Ende des Feldes d des Formulares zugeordnet ist.
Bei Abfühlung dieser Lochung durch den Abfühlmechanismus des Vertikalbandes wird ein Relais, das sogenannte Überlaufrelais, erregt, das von einer Kontaktgabe zwischen den I- und N-Buchsen 8 - 28 und 8 - 26 auf eine Kontaktgabe zwischen denOS- und I-Buchsen und 8 - 24 und 8 - 26 umschaltet, um ein Verzweigen zu ermöglichen, das erwünscht sein kann für das Springen des Formularstreifens bis zum Kopf des nächsten Formulares anstatt dem Normalprogramm zu folgen, das den Vorschub in das Feld E des Formulares mit der dem Nettowert den Steuersatz, den Steuerwert und den Gesamtwert enthaltenden Zeile
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- 38Die Schalttafel der erfindungsgemässen Maschine weist eine Mehrzahl von Programmschritt-Eingangsund Programmschritt-Ausgangsbuchsen auf, wobei die erstgenannten Buchsen empfänglich sind für Impulse, welche die Maschine veranlassen, einen Programmschritt einzuleiten, wohingegen die an zweiter Stelle genannten Buchsen untereinander mit Schaltkreisen verbunden sind, so dass bei der Beendigung irgendeines Programmschrittes die entsprechende Programmschritt-Ausgangsbuchse einen Impuls sendet.
Für die Einleitung des Programmschrittes 1 sind 3 Programmschritt-1-Eingangsbuchsen 8 - 30 in der Schalttafel in der Nähe der Formularsteuerbuchsen 8-24, 8-26 und 8 - 28 angeordnet. Die Programmschritt-1-Ausgangsbuchse 8 - 32 ist in einer mit "EX" bezeichneten Kolonne angeordnet, in der auch die Programmschritt-Ausgangsbuchsen der nächsthöheren Programmschritte sich befinden. Die
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in andern Kolonnen, die jeweils mit "ENT" und "EX" bezeichnet sind, angeordnet. Es ist bemerkenswert, dass wohl 3 Programmschritt-1-Eingangsbuchsen vorhanden sind, jedoch allen andern Programmschritten jeweils nur eine einzige Eingangs- und eine einzige Ausgangsbuchse zugeordnet sind.
Wenn die Maschine in ihrem Automatikzustand eine Programmschrittfolge beginnt, schreitet sie von einem Programmschritt zum nächsten in der Reihenfolge fort, in der die Schritte in der Schalttafel verdrahtet sind, bis die Folge unterbrochen oder beendet ist. Wenn die Programmschrittfolge unterbrochen ist, kann sie erst wieder begonnen werden, nachdem eine Selbststartbuchse mit einem Impuls beaufschlagt ist, oder die Programm-Start-Stange betätigt ist.
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buchsen vorgesehen.
Diese sind unterteilt in 3 Gruppen, u. zw. in Funktionsausgangsbuchsen 8-36, "IN"-Wortausgangsbuchsen 8 und"OUT"-Wortausgangsbuchsen 8-40. Jedem Programmschritt ist ein Paar Funktionsausgangsbuchsen, ein Paar"IN"-Wortausgangsbuchsen und ein Paar ZOUT" - Wort - ausgangsbuchsen zugeordnet, wobei die Paare in jedem Fall verbunden sind.
In dem Automatikzustand der Maschine tritt an den tätigen Paaren der genannten Ausgangsbuchsen eine Spannung von + 48 Volt auf. Führt beispielsweise die Maschine den Programmschritt 18 aus, steht
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den Funktion, beispielsweise der arithmetischen Operation oder für die in einem bestimmten Programmschritt gewünschten Funktionen der Eingabe-Ausgabeeinheit. Die"IN"-Wortausgangsbuchsen 8-38 dienen der Auswahl eines der Operanden in einem arithmetischen Prozess, der Ziffernkapazität des zu druckenden Wortes der Anzahl der Zwischenräume oder für andere Zwecke.
Die"OUT"-Wortausgangs- buchsen werden im allgemeinen für die Auswahl eines andern Operanden oder eines besonderen Feldes von variabler Feldlänge in dem den Magnetstreifenkarten zugeordneten Teil des Speichers, oder zur Auswahl eines der Spezialfelder im genannten Speicherteil benutzt.
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wort und Überlauf-Registerwort dar, und die folgenden 38 Buchsen sind den von 1 - 38 durchnumerierten Worten des Hauptspeichers zugeordnet. In der Nachbarkolonne 8 - 50 sind die ersten 15 Buchsen mit 11 - 115 bezeichnet und stellen die ersten 15 Worte im alphanumerischen Teil des Speichers dar.
Ein identisches Paar von Buchsengruppen für die Auswahl dieser genannten Speicherteile sind in den Kolonnen 8 - 52 und 8 - 54, die den"OUT"-Wortausgangsbuchsen benachbart sind, angeordnet.
Für das Programmieren entweder der Ziffernkapazität eines auszudruckenden Wortes oder der Anzahl der Zwischenräume in einer Vorschuboperation ist eine Gruppe von Dualbuchsen in einem durch gestrichelte
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Speicherwort zu überführen. Nach Beendigung der Druckoperation wird das Überlaufregister auf Null gestellt.
Die Hauptdrucker-Ausgangsbuchsen sind für das Programmieren der verschiedenen gewünschten Unterfunktionen des Druckers zu benutzen. Diese Unterfunktionen sind folgende : Wagenrücklauf im Magnet-
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ausgelösten Impuls, Wiederdruck bzw. Rückstelldruck, durch Impulsgabe auf eine der 4 Buchen innerhalb des Feldes 8 - 80, Impulsgabe bezüglich der Symbole/, c, m, t, s, *, auf zugeordnete Buchsen des Feldes 8-82, Zwischenraum unterdrücken durch Impulsgabe an die Buchsen im Feld 8 - 84 mit auf ein Ausdrucken folgendem Normalzwischenraumunterdrücken, Impulsgabe auf die Buchsen im Feld 8 - 86 wegen des Druckens der höherstelligen Nullen und schliesslich Impulsgabe auf die Buch sen im Felde 8 - 88 wegen des Druckens der höherstelligen Sterne.
Beim Programmieren der Unterfunktionen für das Drucken sind zur Entkopplung Dioden, wie in Fig. 66 gezeigt, vorgesehen. Sowohl zwischen den Hauptdrucker-Eingangsbuchsen und den Nur-HauptdruckerAusgangsbuchsen und den Hauptdrucker-Eingangsbuchsen sind Dioden vorgesehen. Zwischen den den Hauptdruckerausgängen zugeordneten Buchsengruppen liegen ebenfalls Dioden. Deshalb ist eine Unterfunktion von mehr als einer Gruppe von Hauptdrucker-Ausgangsbuchsen, ohne Rückströme zu erzeugen, programmierbar. Wird ein Symbol als Unterfunktion programmiert, wird dasselbe in dem einem ausgedruckten Wort folgenden Symbolzwischenraum gedruckt, es sei denn, das gedruckte Wort ist negativ. In diesem Falle wird ein Minuszeichen in dem Symbolzwischenraum gedruckt, der das programmierte Symbol unterdrückt.
In ähnlicher Weise setzt sich das einer negativen Zahl anhaftende Minuszeichen über das Zwischenraum-Unterdrückungssymbol hinweg.
Eine Auswahl von Punktierungen steht zur Verfügung. Es gibt vier Punktiermöglichkeiten, denen Buchsen 8-90, 8-92, 8-94 und 8 - 96, die mit punc A, punc B, punc C und punc D bezeichnet sind, zugeordnet sind. Jede der Gruppen besteht aus 4 Buchsen, die untereinander verbunden sind.
Die punc A - Buchsen 8 - 90 sind für das Drucken eines Kommas zwischen der zweiten und dritten Stelle vorgesehen. Wenn das zu druckende Wort keine Daten enthält und an der punc A-Buchse ein Impuls erscheint, folgen dem gedruckten Komma zwei Nullen. Auf dem Formular muss ein Extra-Zwischenraum für den Druck des Kommas vorgesehen sein.
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Komma zwischen der fünften und sechsten und zwischen der achten und neunten Stelle. Die Kommas werden nur gedruckt, wenn sie verlangt werden. Wenn die Ziffernkapazität von 10 mit einem 6 Ziffern enthaltenden Wort programmiert ist, wird das normalerweise zwischen der achten und neunten Stelle gedruckte Komma nicht gedruckt. Der Drucker erzeugt fünf Leerspalten und druckt die geltenden Ziffern.
Genau wie bei der Punktart A folgen dem gedruckten Punkt Nullen, wenn das Wort keine Daten enthält.
Ebenso muss das Formular Spalten für die Aufnahme der Punkte bzw. Kommas enthalten..
Bei der Punktart C ist der Punkt zwischen der ersten und zweiten Stelle oder zwischen der dritten und vierten oder zwischen der vierten und fünften Stelle angeordnet. Hiebei folgen wieder dem gedruckten Punkt Nullen, wenn das Wort keine Daten enthält.
Die punc D-Buchsen 8-96 sind für Impulse beim Druck eines Punktes zwischen der ersten und zweiten oder zwischen der vierten und fünften Stelle vorgesehen.
Das Schrägstrichsatzzeichen ist durch Programmierung der Punktart D verfügbar. Hiebei wird das Symbol (/) automatisch zwischen die vierte und fünfte Stelle und die zweite und dritte Stelle gedruckt.
Punc D wird normalerweise beim Drucken von Datumsangaben verwendet. Wenn in der Monatskolonne zwei Ziffern zu drucken sind, ist das datumsspeichernde Wort mit höherstelligen Nullen bei einer Ziffernkapazität von sechs zu programmieren. Hiebei sind zwei Extra-Zwischenräume für den Druck erforderlich.
Für die Papiertransportvorrichtung und die Rücktaste sind in dem Hauptdrucker zugeordneten Teil der Schalttafel zusätzliche Buchsen vorhanden. Diese Buchsen sind nicht als Unterfunktionen des Druckens programmierbar.
Der Hauptdrucker ist für die gleichzeitige Verarbeitung 3 verschiedener Formulare verwendbar. Diese Formulare sind das Vertikalformular, welches das Hauptausgangsdokument darstellt, das Journalformular und das Frontvorschubformular. Das Vertikalformular und das Journal sind fortlaufende Formulare, sie werden aber von getrennten Formulartraktoren angetrieben. Wenn die Journalindex-Eingangsbuch - se 8 - 98 einen Impuls erhält, wird der Journaltraktor und die Journalwalze um eine Zeile weiter-
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transportiert. An der Journalindex-Ausgangsbuchse 8/100 wird ein Impuls nach Vollendung des Jorunal- schrittes abgegeben, um einen Programmgang anzuschliessen.
Um ein Frontvorschubformular in den Hauptdrucker einzusetzen, muss ein Wagen geöffnet werden.
Dieses Öffnen ist durch Impulsgabe auf eine von 3 Buchsen 8/102 oder durch manuelles Betätigen der Taste "Wagen offen", die in der Konsole nahe dem Hauptdruckertastenfeld angeordnet ist, möglich. Wenn der Vorgang "Wagen offen" programmiert ist. dann schwenkt ein Formular-Ausrichtbügel vorwärts, um den Zutritt zur Formularbahn innerhalb des Wagens freizugeben. Weiterhin ist die Walze angehoben und die Transportrollen gesenkt. Wenn ein Impuls auf eine Buchse 8/102 gegeben wird, muss eine Programmfolge beendet sein, weil die Maschine stehen bleibt, wenn der Ausrichtbügel nach vorne schwenkt.
Nach dem Einfügen des Frontvorschubformulares muss der Ausrichtbügel manuell in seine Ausrichtposition zurückgebracht und die Schreibwalze gesenkt werden. Der Form ularbahnmechanismus kann durch den Start der Maschine oder durch Betätigung einer entsprechenden Taste geschlossen werden. Hiebei werden die Transportrollen angehoben, wodurch das Frontvorschubformular gegen die Walze gedrückt wird.
Daraufhin schwenkt der Ausrichtbügel in seine rückwärtige Lage. Die für das Schliessen bzw. Öffnen der Formularbahn vorgesehene Taste verursacht ein Öffnen des Frontvorschubmechanismus, wenn derselbe geschlossen ist, und schliesst denselben, wenn er sich in der Ausrichtposition befindet.
Über die linken Transportrollensteuerbuchsen 8/104 und 8/105 ist der linke Transportrollensatz des Hauptdruckers steuerbar, wenn die "Wagen-offen" - Buchsen einen Impuls erhalten. Wenn die Buchsen 8/104 und 8/105 miteinander verdrahtet sind und wenn die "Wagen-offen"-BuchseeinenImpuls erhält, dann werden die linken Transportrollen gesenkt. Sind jedoch bei einer Impulsgabe der "Wagen - offen"-Buchse die Buchsen 8/104 und 8/105 nicht miteinander verbunden, dann verbleiben die linken Transportrollen an der Schreibwalze. Die rechten Transportrollen sind nicht programmierbar und werden in beiden Fällen gesenkt.
Die Buchsen 8/106 und 8/107 sind, wie ein Pfeil zwischen ihnen anzeigt, durch eine Schaltschnur verbunden. Bei einer solchen Verbindung transportiert der Journaltraktor des Hauptdruckers das Journal um eine Zeile während jedes Wagenrücklaufes.
Die Rücktasten-Eingangsbuchse 8/108 ist bei einer Impulsgabe für die Rückbewegung des Druckelementes in eine vorbestimmte Position vorgesehen. Wenn ein derartiger Vorgang erwünscht ist, muss jedoch das Horizontalprogrammband programmiert sein. Beim Auftreten eines Impulses an der Buchse 8/108 wird die Rückbewegung eingeleitet, und der Druckelementeträger wird sich so lange zurückbewegen, bis eine Siebenerlochung vom Horizontalbandabfühlmechanismus abgefühlt wird. Wenn die Siebenerlochung ermittelt ist, ist der Rücklauf beendet, und das Druckelement bleibt in der linken Nachbarspalte der Siebenerlochung stehen. Bei Beendigung der Rücklaufoperation wird über die RücklaufAusgangsbuchse 8/110 ein Impuls gegeben. Dieser Impuls kann für die Fortsetzung des Programmgan ges dienen.
Jede der Buchsen 8/112,8/114 und 8/116 ist für die Aufnahme von Impulsen vorgesehen, die die Schaltung in den Zustand für den Eingang von alphanumerischen Eingangswerten in den Speicher bringen.
Hiezu gehören 15 Buchsen, die in dem durch gestrichelte Linien dargestellten Feld 8/118 (Fig. 8a) dargestellt sind. Sie sind dort von 1 bis 15 durchnumeriert und mit "Beginn Alpha" bezeichnet. Die Buchse 8/120 ist mit "Beginn Alpha gemeinsam" bezeichnet und dient zur Auswahl des Wortes im Magnetstreifenkartenspeicher, in dem die alphanumerischen Daten beginnen. Die Buchse 8/120 ist mit der Buchse aus dem Felde 8/118 verbunden, die eine Nummer besitzt, welche der ausgewählten Wortnummer entspricht. Dadurch wird ein bestimmter B-Zähler veranlasst, mit dem Adressieren des ausgewählten Speicherwortes zu beginnen.
Mit der Magnetstreifenkarteneinheit sind die Buchsen 8/122,8/124 und ein Paar 8/126 verbunden. Die mit PL bezeichnete Buchse 8/122 erhält einen Impuls, wenn die Einheit 1/14 für die Behandlung einer Magnetstreifenkarte die Buchungslinie, in die gedruckt werden soll, erreicht. Die Buchse 8/124 erhält einen Impuls, wenn die Magnetstreifenkarte voll ist oder, mit andern Worten, wenn auf ihr keine gedruckten Daten mehr unterbringbar sind. Die mit der genannten Buchse verbundenen Buchsen 8/126 nehmen Impulse auf, die die Vorbereitung einer neuen Magnetstreifenkarte veranlassen.
Ein Paar Buchsen 8/128 sind durch eine Schaltschnur miteinander verbindbar. Diese Verbindung bewirkt, dass der Lese-Schreibkopf der Magnetstreifenkarteneinheit über den Magnetstreifen streicht, aber keine Daten liest und in den Speicher der Maschine übermittelt. Dieser Vorgang folgt auf einen Impuls, der automatisch, d. h. durch die interne Maschinenverdrahtung über eine Selbststartbuchse gesendet wird, wenn keine andern Steuereinflüsse vorhanden sind.
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Die einzelnen Steuertasten der Konsole haben in der Kolonne 8/130 Ausgangsbuchsen. Beim Betätigen dieser Steuertasten treten an den entsprechenden Steuertasten-Ausgangsbuchsen Impulse auf. Diese Ausgangsbuchsen werden für den Wechsel des Festprogrammes, beispielsweise bei einer Fehlerkorrektur, verwendet.
Für den Wechsel eines Festprogrammes sind in der Maschine 20 Verzweigungswähler vorgesehen, die verriegelbare Relais darstellen. Jedem Wähler sind viele Sätze von Buchsen, die in dem Feld 8/137 dargestellt sind und mit c (gemeinsam), n (normal) und t (Übertragung) bezeichnet sind, zugeordnet. Die c-Buchse kann als Operationspunkt, die n-Buchse als der normalerweise geschlossene Punkt und die t-Buchse als der normalerweise offene Punkt angesehen werden. Wenn der Wähler sich in der Rückstellage befindet, ist ein elektrischer Kreis von c nach n gebildet. Wenn der Wähler betätigt ist, wird dagegen ein Stromkreis von c nach t gebildet. Jeder Satz von Kontaktfedern innerhalb eines Wählers ist gegenüber denen des andern Wählers isoliert.
Deshalb kann jeder Satz von Kontaktfedern für das Verzweigen in ein eigenes Festprogramm verwendet werden.
Die Zustände der Wähler sind durch die Wählerbetätigungs- oder die Wählerrückstellbuchsen, die in getrennten Gruppen 8/134 und 8/136 dargestellt sind, steuerbar. Jede dieser Gruppen weist ein Paar Kolonnen mit Buchsen auf, die mit "ENT" für den Eingang und mit "EX" für den Ausgang bezeichnet sind. Jede der Wählerbetätigungseingangsbuchsen ist für Impulse zum Übertragen der entsprechenden Wählerpunkte aufnehmbar. Da die Verzweigungswähler verriegelte Relais darstellen, verbleiben sie in ihrem geschalteten Zustand, unabhängig vom Maschinenzustand"ein"oder"aus", so lange, bis ein Impuls auf einer Wählerrückstellbuchse erscheint.
Sowohl der Wählerbetätigung als auch seiner Rückstellung sind Ausgangsbuchsen zugeordnet, über die Impulse in Abhängigkeit vom Auftreten von Impulsen an den Eingangsbuchsen laufen. Die Impulse dieser Ausgangsbuchsen werden für die Fortsetzung des Festprogrammes verwendet. Um Rückströme zu vermeiden, sind zwischen den Eingangs- und Ausgangsbuchsen Dioden angeordnet.
Es sind ferner Null-Nachbildungsprüfwähler (ZBT) und Negativ-Nachbildungsprüfwähler (NBT) vorgesehen, die in der gleichen Weise wie die Verzweigungswähler verwendet werden. Diese sind durch 10 Positionsrelais dargestellt, denen die Buchsen 8 - 138 und 8 - 140 (Fig. 8a) zugeordnet sind, von denen einige mit C (gemeinsam), andere mit N (für normal) und die restlichen mit T (für Übertrag) bezeichnet sind. Im unbetätigten Wählerzustand sind die Buchsen C und N miteinander verbunden und im betätigten Zustand die Buchsen C und T. Die ZBT- und die NBT-Wähler werden bei der Ausführung einer arithmetischen Funktion, die eine Nachbildungsprüfung des programmierten" ! N"-Wortes enthält, bzw. bei der Beendigung eines gegebenen Programmschrittes gebraucht.
Wenn eine Null-Nachbildungsprüfung ausgeführt wird und das programmierte"IN"-Wort eine Null ist, wird der ZBT-Wähler betätigt. Wenn eine negative Nachbildungsprüfung erfolgt und das"IN"-Wort negativ ist, wird der NBT-Wähler erregt. Deshalb sind beide Nachbildungsprüfwähler für den Wechsel eines Festprogrammes, der auf dem Zustand des "IN"-Wortes beruht, brauchbar.
Die Nachbildungsprüfwähler sind durch Impulsgabe auf ihre Rückstell-Eingangsbuchsen 8-142 bzw.
8 - 144 löschbar. Die den beiden Wählerarten ZBT und NBT zugeordneten Rückstell - Ausgangsbuch - sen 8 - 146 und 8 - 148 nehmen Impulse in Abhängigkeit von der Rückstellfunktion auf und sind für die Fortsetzung eines Festprogrammes verwendbar. Beide Nachbildungsprüfwähler ZBT und NBT sind gleichzeitig rückstellbar. Da diese Nachbildungsprüfwähler keine verriegelbaren Relais sind, werden sie gelöscht, sobald der Maschinenstrom ausgeschaltet ist.
Die Spannungsverhältnisse in den Grundschaltungen
In der Maschine werden logische komplementäre Transistor-Widerstandsschaltungen (CTRL) verwendet, für die grosse Signalamplituden und gesättigte Transistoren charakteristisch sind.
Die Fig. 10a und lOb zeigen die grundlegenden Potentialhöhen und Leistungspegel der CTRL-Schaltungen. Maximale und minimale Signale sind in Abhängigkeit von den verwendeten Pegeln aufgeführt.
Vier Sätze von Potentialhöhen fallen zusammen. Diese sind :
EMI25.1
<tb>
<tb> - <SEP> R <SEP> Pegel <SEP> + <SEP> R <SEP> Pegel
<tb> R <SEP> Leitung <SEP> Minimum-+ <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> V <SEP> bis <SEP> + <SEP> 5,6 <SEP> V
<tb> Maximum <SEP> - <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> V <SEP> bis <SEP> + <SEP> 12, <SEP> 0 <SEP> V <SEP>
<tb> - <SEP> S <SEP> Pegel <SEP> + <SEP> S <SEP> Pegel
<tb> S <SEP> Leitung <SEP> Minimum--5, <SEP> 6 <SEP> V <SEP> bis-0, <SEP> 2V <SEP>
<tb> Maximum-12, <SEP> 0 <SEP> V <SEP> bis <SEP> + <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> V <SEP>
<tb>
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EMI26.1
<tb>
<tb> - <SEP> V <SEP> Pegel <SEP> + <SEP> V <SEP> Pegel <SEP>
<tb> V <SEP> Leitung-10, <SEP> 8 <SEP> V <SEP> bis <SEP> - <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> V <SEP>
<tb> - <SEP> W <SEP> Pegel <SEP> +W <SEP> Pegel
<tb> W <SEP> Leitung <SEP> 0 <SEP> V <SEP> bis <SEP> + <SEP> 48,
<SEP> 0 <SEP> V
<tb>
In allen Fällen repräsentieren Potentiale, die innerhalb der notierten Toleranzen Null sind, den logischen Wert 1, und Potentiale, die gegenüber Null positiv oder negativ sind, repräsentieren eine logisehe Null. Damit sind -R, +8, +V und +W Potentiale, die eine logische 1 darstellen und +R, -S, -W und-V sind Potentiale, die eine logische Null repräsentieren.
Diesen Schaltkreisen sind ein Widerstandseingangsnetzwerk und umgekehrte Ausgangssignale eigentümlich. Die Transistoren werden gewöhnlich in der Sättigung, wenn sie leitend sind, betrieben. Die Logik des funktionellen Blocksymbols wird durch das Widerstandseingangsnetzwerk gebildet. Die Transistoren invertieren und verstärken die Ausgangswerte des Widerstandsnetzwerkes. Einige CTRL-Schaltungen arbeiten nach der Potentialbetriebsart und verwenden Potentialverschiebungen, wie in Fig. 11 gezeigt ist.
Der"S auf S"-Inverter (+Und,-Oder)
Der nicht übersetzende PNP-Transistorkreis nach Fig. 12 wird für die Impulsformung und das Pegeleinstellen der Signale der komplementären Transistor-Widerstandsschaltungen, die nachstehend logische CTRL-Schaltungen genannt sind, verwendet. Diese Schaltung ist eine "Weder noch"-Schaltung (NOR circuit). Sie realisiert die drei Funktionen"Oder","Nicht"und"Inversion". Für die Durchführung der logische Funktion ist das Eingangswiderstandsnetzwerk und für die Durchführung der Inversionsfunktion die Emitterbasisschaltung vorgesehen.
Mit den nachstehenden Komponentenwerten und Potentialpegeln sind die Funktionen des in Fig. 12 gezeigten Schaltkreises, wie anschliessend beschrieben ist, erhaltbar :
EMI26.2
<tb>
<tb> Funktion <SEP> Eingänge <SEP> Ausgänge
<tb> Komplementäres <SEP> Alle <SEP> Eingangswerte <SEP> - <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> - <SEP> 12 <SEP> V
<tb> +Und <SEP> 0V
<tb> Komplementäres <SEP> Ein <SEP> oder <SEP> mehrere <SEP> 0 <SEP> V <SEP>
<tb> - <SEP> Oder <SEP> Eingänge
<tb> - <SEP> 6 <SEP> bis-12 <SEP> V <SEP>
<tb> Inverter <SEP> Einzeleingang <SEP> 0 <SEP> V <SEP>
<tb> - <SEP> 6 <SEP> bis-12 <SEP> V <SEP>
<tb> Einzeleingang <SEP> - <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> - <SEP> 12 <SEP> V
<tb> 0 <SEP> V <SEP> Übrige <SEP> Eingänge <SEP> sind
<tb> auch <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Nullpegel <SEP> getrennt
<tb>
Der Transistor 12-10 hat eine Basis 12-12,
die mit einer durch den die Widerstände 12-14, 12 - 16 und 12 - 18 enthaltenden Spannungsteiler erzeugten Spannung vorgespannt ist. Der genaue Pegel dieser Vorspannung hängt von der Anzahl der Eingänge und deren Pegel ab. Die Pegel an den Eingangsklemmen 12 - 20 und 12 - 22 können um ihren niedrigen Pegel (-S) variieren, jedoch erreichen sämtliche das Grundpotential um den +S Pegel. Wenn ein +S Pegel an allen Eingangsklemmen besteht, besitzt die Basis des Transistors 12 - 10 eine Spannung von +0, 65 V. Der Transistor ist in Sperrichtung gepolt, da sein Emitter an Ende angeschlossen ist. Dies verursacht einen-S Pegelausgang, derander Klemme 12 - 26 entsteht.
Der genaue Ausgangspegel ist durch die Schaltungsbelastung bestimmt.
Das Abfallen irgendeines Eingangs auf den-S Pegel verursacht eine Spannungsabnahme der Basis des Transistors gegen -3, 15 V. Der Transistor wird in Durchlassrichtung gepolt und in die Basisspannung auf - 0, 2 V festgelegt. Nun fliesst der Sättigungsstrom durch den Transistor, und der Ausgangswert wird rasch auf den +S Pegel (- 0, 2 V) angehoben.
Das Zusammenfallen von mehr als einem-S Pegel am Eingang treibt den Transistor weiter in den Sät- tigungsbereich und erhöht die Abschaltverzögerung der Schaltung.
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S-auf R-Konverter (+UND,-ODER)
Für die Impulsformung und das Pegeleinstellen der CTRL-Signale ist eine NPN-Schaltung (Fig. 13) verwendet. Sie führt jede der drei logischen Grundfunktionen +UND, -ODER, Konversion und Inversion eines S-Eingangspegels in einen R-Ausgangspegel aus.
Für die Durchführung der logischen Funktionen ist ein Eingangswiderstandsnetzwerk vorgesehen, und für die Übersetzungsfunktion ist die Ausführung der Emitterbasisschaltung verantwortlich.
Bei Anwendung der logischen Schaltung (+Und, Inversion) nach Fig. 13 tritt ein-R Ausgangswert nur auf, wenn an allen Eingängen ein +S Pegel vorhanden ist.
Die Basis 13 - 12 des Transistors 13 - 10 ist durch eine über die aus den Widerständen 13 - 14, 13-16, 13-18 und 13 - 20 aufgebauten Spannungsteiler erzeugte Spannung vorgespannt. Der genaue Pegel dieser Vorspannung hängt ab von der Anzahl der verwendeten Eingänge und deren Pegel. Die Pegel an den Eingangsklemmen 13-22, 13-24 und 13 - 26 können um ihre unteren Pegel variieren, aber alle erreichen ihr Grundpotential S, wenn sie erhöht sind. Ein-S Pegel an einem der Eingänge hält die Basis des Transistors 13 - 10 unter dem Emitterpotential und hält den Transistor gesperrt, wodurch an der Ausgangsklemme 13 - 28 ein +R Ausgang entsteht. Der Ausgangspegel ist abhängig von der Schaltungsbelastung.
Wenn an allen Eingängen ein +S Pegel auftritt, veranlasst ein Stromfluss in den Spannungsteiler und zur +12 V-Spannungsquelle ein Anheben des Basispotentials des Transistors 13 - 10 über das Grundpotential hinaus. Somit ist der in Durchlassrichtung gepolte Transistor 13 - 10 im Sättigungsbereich, und der Ausgangswert fällt auf den-R Pegel ab.
Der R-auf S-Konverter (+ODER,-UND)
Die PNP-Übertragungsschaltung nach Fig. 14 wird für die Impulsformung und für die Pegeleinstellung der CTRL-Signale verwendet. Sie führt die logischen Grundfunktionen +ODER, -UND, Konversion und invertierteinen R-Eingangspegelin einen S-Ausgangspegel. Für die Ausführung der logischen Funktion ist das Eingangswiderstandsnetzwerk vorgesehen. Eine Inversion geschieht durch die Emitterbasisschaltung.
Bei einer Anwendung der Inversion nach Fig. 14 für die-UND-Funktion ist ein +S Ausgang nur dann erreichbar, wenn an allen Eingängen der niedrige-R Pegel vorherrscht.
Der Transistor 14 - 10 hat eine Basis 14 - 12, die durch die über den aus den Widerständen 14 - 14, 14 - 16, 14 - 18 und 14 - 20 bestehenden Spannungsteiler erzeugte Spannung vorgespannt ist. Der genaue Pegel dieser Vorspannung hängt ab von der Anzahl der verwendeten Eingänge und ihrer Pegel. Die Eingangspegel können variieren, ihre hohen Pegel fallen aber in die Grundspannung, wenn der Pegel-R auftritt. Ein +R Pegel an einer der Eingangsklemmen 14-22, 14-24 und 14 - 26 hält die Basis des Transistors über dem Emitterpotential und hält ihn im Ein-Zustand, wodurch ein +S Pegel an der Ausgangsklemme 14-28 entsteht. Dieser Ausgangspegel ist abhängig von der Schaltungsbelastung.
Wenn alle verwendeten Eingänge einen-R Pegel aufweisen, erniedrigt der Stromfluss von der - 12V Quelle das Basispotential des Transistors unter das Grundpotential. Der Transistor ist gesperrt, und ein-S Pegel entsteht von der Ausgangsquelle 14 - 28. Der genaue Ausgangspegel hängt ab von der Schaltungsbelastung.
S-Leitungs-Leistungsinverter
Der Leistungsinverter nach Fig. 15 erzeugt einen Ausgangswert hoher Leistung, um die Verzweigungskreise oder Übertragungsleitungen zu treiben. Ein relativ kleiner S-Eingang erzeugt einen verstärkten und invertierten S-Ausgangswert.
Diese Schaltung enthält einen PNP-Transistor 15-10, dessen Basis 15-14 durch einen +S Eingangspegel an der Klemme 15 - 12 den Transistor in den Sperrzustand versetzt. Das Ausgangssignal an der Klemme 15 - 16 liegt nahe bei-12 V, und der genaue Pegel hängt von der an diese Klemme angeschlossenen Belastung ab. Wenn der Eingangswert in den-S Pegel fällt, neigt das Potential der Basis 15 - 14 dazu, unter Erdpotential zu fallen. Der Emitter hält die Basis bei zirka - 2 V fest, und der Transistor geht in den Sättigungsbereich über. Der Pegel an der Ausgangsklemme 15-16 wird durch den Spannungsabfall über die Widerstände 15-18 und 15-20 auf +S erhöht.
EMI27.1
Schaltungen hervorgerufenen plötzlichen Strombedarf zu vermeiden.
Der S- auf R-Leitungs-Leistungsinverter
Diesen Leistungsinverter zeigt Fig. 16. Seine Arbeitsweise ähnelt der des S-Leitungs-Leistungsinverters. Es ist ein PNP-Transistor 16 - 10 verwendet, dessen Kollektor auf ein positives Potential zurückgeführt ist. Ein S-Eingangswert an der Klemme 16 - 12 ruft einen invertierten R-Ausgangswert an der Klemme 16-14 hervor.
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Die S-Leitungs-Emitterfolgeschaltung
Die PNP-Emitterfolgeschaltung nach Fig. 17 dient als nicht übertragender (non translating) Stromverstärker, welcher zusätzliche logische Kreise oder Verzweigungskreise treibt. Emitterfolger dienen auch als Puffer zur Widerstandsanpassung oder zur Trennung. Zwischen den Eingangs- und Ausgangssignalen entsteht eine kleine Gleichspannungsverschiebung. Die Ausgestaltung dieser Schaltung erlaubt viele Variationen von Eingängen und Ausgangsbelastungen.
Bei einem Basispotential des Transistors 17 - 10 von etwa-0, 2 V befindet sich der Transistor in einem teilweise leitenden Zustand. Der Strom fliesst durch den niederohmigen Widerstand 17 - 14 in den 2,2 Kilo-Ohm-Widerstand 17-16 und von dort nach der +12 V Spannungsquelle. Der Basis-Emitter-Spannungsabfall (0, 2-0, 4 V) verursacht eine leichte Potentialverschiebung zwischen den Eingangsund Ausgangssignalen. Ein +S Pegel entsteht an der Ausgangsklemme 17 - 18.
Wenn das Eingangspotential gegen-12 V abfällt, nimmt die den Transistor 17 - 10 in den leitenden Zustand bringende Vorspannung zu. Der Strom durch den Transistor beginnt sich zu vergrössern, je-
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grenzt die Erwärmung des Transistors.
R- Leitungs- Emitterfolgeschaltung
Die NPN-Emitterfolgeschaltung nach Fig. 18 dient als nicht übertragender (non translating) Stromverstärker, welcher zusätzliche logische Schaltungen oder Verzweigungsschaltungen treibt. Emitterfolgeschaltungen dienen auch als Puffer zur Widerstandsanpassung oder als Trennstufe. Zwischen den Eingangs- und Ausgangssignalen entsteht eine leichte Gleichspannungsverschiebung.
Treten an der Basis 18 - 12 des Transistors 18 - 10 ungefähr +0, 2 V auf, so ist der Transistor in einem teilweise leitenden Zustand. Der grösste Teil des Stromes der Belastung und des 2,2 Kilo-OhmWiderstandes 18-14 fliesst durch die niederohmige Spule 18 - 16 in den Transistor. Der Basisemitterspannungsabfall (0, 2 - 0, 4 V) ergibt zwischen den Eingangs- und Ausgangssignalen eine leichte Spannungsverschiebung. Ein-R Pegel entsteht an der Ausgangsklemme 18 - 18.
Wenn die Spannung auf der Eingangsleitung sich gegen +12 V erhöht, nimmt die den Transistor 18 - 10 in den Sättigungsbereich treibende Vorspannung zu. Obwohl anfangs der Strom durch den Transistor zunimmt, wirkt ihm im Augenblick die Induktionsspule 18 - 16 entgegen. Der Spannungsabfall der parallelgeschalteten Widerstände 18 - 16 und 18 - 22 hält die Ausgangsklemme 18 - 18 etwa auf der Höhe des Grundpegels, bis der Stand des Zählers -EMF überwunden ist. Dann entsteht eine scharfe Erhöhung des Ausgangssignals auf dem +R Pegel, und der Transistor ist voll leitend.
Die Schaltung ist in ihre Ausgangsstellung schaltbar durch einen-R Pegel an der Eingangsklemme 18 - 20. Einem Abfallen auf den-R Pegel wirkt in ähnlicher Weise die Induktionsspule 18 - 16 entgegen, und es ergibt sich wieder eine scharfe Spannungsverschiebung.
Wegender von derEmitterfolgeschaltungdargebotenenrelativ niedrigenimpedanz wird der Ausgangspegel von der Ausgangslast nur wenig beeinflusst. Der 300 Ohm-Kollektor-Widerstand 18 - 24 begrenzt die Erwärmung des Transistors.
Die Belastung
Der Ausgangswert eines Transistors ist grundsätzlich ein elektrischer Strom. Jeder Transistor ist mit einem passenden Potential über eine Belastung, beispielsweise über den Widerstand 19 - 10 in Fig. 19, verbunden. Diese Belastung soll den Strom durch den Transistor begrenzen und dient der Schaffung eines Pegels, der abhängig ist, von dem Wert des Stromflusses, so dass andere Transistoren steuerbar sind. Ein Spannungsimpuls mit geringem Strom versucht sich wegen der Leitungskapazität und des Leitungswiderstandes zu degenerieren. Deshalb ist bei einer Anordnung des Ausgangstransistorsmiteinerbeträchtlichen Entfernung von dem Eingangsnetzwerk des nächsten Transistors es erwünscht, das Steuerpotential nahe dem Eingangsnetzwerk zu bilden.
Anzeigetreiber
Die Anzeige-Treiberschaltung nach Fig. 20 versorgt eine mit ihrer nicht in Phase liegenden Ausgangsklemme verbundenen Glühbirne mit einem Strom bis zu 20 mA. Ein +S Eingangspegel an der Klemme 20 - 10 ist für das Einschalten des Transistors 20 - 12 und der Lampe 20-14 erforderlich.
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Die Schaltung kann durch eine CTRL-Schaltung oder durch Potential-Trigger-Schaltungen angesteuert werden.
Mit einem-S Eingang an der Klemme 20 - 10 wird die Spannung der Basis 20-16 des Transistors 20 - 12 fest auf-0, 3 V gehalten, da der Transistor in Durchlassrichtung vorgespannt ist. Die Spannung an der Ausgangsklemme 20-20 erhöht sich gegen das Grundpotential und versorgt die Lampe 20 - 14 mit dem für das Leuchten erforderlichen Strom.
Wenn die Eingangsspannung sich gegen den +S Pegel erhöht, steigt die Spannung der Basis 20 - 22
EMI29.1
- 12gel-10, 8 V.
Die 4-oder 5-Weg-Weder-Noch-Schaltung
Dieser in Fig. 21 gezeigte Block wird über die Schalttafel mit 48 V betrieben und erzeugt-R PegelSignale. Die Eingänge 21 - 10 bis 21 - 16 und 21 - 18 sind im Falle eines 5-Weg-Blockes weder durch den 3 Kilo-Ohm-Widerstand 21 - 20 zur Erde zurückgeführt noch mit +48 V über Schaltschnüre der Schalttafel verbunden. Nur ein Eingang ist während eines Zeitabschnittes mit +48 V verbunden. Der Ausgang ist durch den 3, 3 Kilo-Ohm-Widerstand 21-22 auf +12 V zurückgeschaltet. Wenn irgendein Zweig auf +48 V zurückgeschaltet ist, dann ist der Ausgangswert gleich dem Sättigungspotential von 0 bis +0, 2 V.
Die Dioden-Trennstufe
EMI29.2
Diode 22-16 getrennt, verbindet jedoch die Eingangs-Ausgangsklemme 22-10 und eine zusätzliche Ausgangsleitung 22 - 18 mit +48 V, wenn diese Spannung an der Eingangsklemme 22-12 erscheint.
* Der Spannungstrigger 1
Dieser Triggerkreis ist in Fig. 23 gezeigt. Er wird in Taktgeberschaltungen und in Ringschaltungen verwendet und dient als getrennter binärer Bit-Speicher. Die Triggerschaltung verwendet zwei Inverter und zwei Emitterfolgeschaltungen. Sie arbeitet bei einer Frequenz von etwa 150 kHz. Der Trigger ist an viele Eingangsstrukturen anschliessbar und kann als binärer Eingang, als einfach sperrender Wechselstromeingang, als zweifach sperrender Wechselstromeingang oder als ein Gleichstromeinstelleingang betrieben werden. Es sind sowohl in Phase als auch nicht in Phase liegende Ausgangswerte verfügbar.
Binäroperation : Auf einer Seite des Triggers ist einer der Eingangswiderstände 23 - 10 mit der
EMI29.3
sind miteinander verbunden und werden von einem Musterimpulstreiber angetrieben, um die binären Operationen auszuführen.
Wechselstromeinstelleingang : Für eine gesperrte Eingangsoperation kann der an den Wechselstromeingängen auftretende Wechselstromeinstellimpuls entweder eine 3 V- oder eine 6 V- Verschiebung sein.
Gleichstromeinstelleingang : An die Gleichstromeinstelleingangsklemmen 23 - 20 oder 23 - 22 des Triggerkreises werden Signale von-5, 56 V (oder noch negativer) angelegt. Dieses negative Signal kann bis zu-12 bis 48 V negativ werden. Der niedrige Impuls muss mindestens 3 sec andauern.
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Gatters erhält einen Impuls von - 6 bis 0 V während 4, 5 sec, bevor die Wechselstromeingangsverschiebung auftritt. Ein positiv verlaufender Impuls von +3 V wird während 0,5 ju sec der Wechselstromein- gangsklemme 23-16 zugeführt.
Der Ausgang der Sperrdiode 23 - 32 verursacht, dass die Basis 23 - 24 des Transistors 23 - 34 positiver wird als sein Emitter (Erdpotential). Dieser Transistor wird in Sperrichtung vorgespannt, und das Potential seines Kollektors 23 - 36 sinkt auf - 12 V. Wegen der Wirkung der Diode zwischen dem Kollektor 23 - 38 und der Basis 23 - 40 des Transistors 23 - 28 sinkt das Potential des Kollektors 23 - 36 des Transistors 23 - 34 nur bis auf - 6 V. Diese negative Vorspannung von - 6 V für die Polung des Transistors in Durchlassrichtung macht den Transistor 23 - 28 voll leitend.
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- 42Leitfähigkeit des Transistors 23-30 verursacht, dass sein Kollektor 23 - 50 das Potential von-6 auf 0 V erhöht.
Dieses Kollektorpotential wird der Basis 23-52 des Transistors 23 - 26 aufgeprägt und reduziert seine Durchlassvorspannung.
Diese reduzierte Vorspannung des Transistors 23 - 26 reduziert seine Leitfähigkeit, so dass sein Emitter 23 - 54 das Potential auf 0 V erhöht. Dieser Emitterausgangswert von 0 V an der Klemme 23-56 ist auf die Basis 23 - 54 zurückgekoppelt und spannt den Transistor 23-24 in Sperrichtung vor, so dass ein rückseitiges Verriegeln der Schaltung eintritt. Wenn die Klemmen 23 - 58 und 23 - 60 gesperrt sind und ein WechselstromeinstellimpÍ1ls der Klemme 23 - 18 zugeführt wird, kehrt der Trigger in seinen Ausgangszustand zurück. Die Einschalt- und Ausschaltverzögerungen sind Funktionen der Schaltungsbelastung.
Spannungsgesteuerter Trigger 2
Dieser Trigger unterscheidet sich von dem zuvorgenannten Trigger 1 nur durch die Eingangsverdrahtung, die in Fig. 24 durch starke Linien dargestellt ist. Sie kann als binärer Eingang an den Ein-Klemmen 24 - 10 und 24 - 12 oder an den Aus-Klemmen 24 - 14 und 24 - 16 oder als Wechselstromeinstelleingang an den Klemmenpaaren 24 - 18, 24 - 20 und 24 - 22, 24 - 24 wirken. Verfügbar sind zwei gesperrte Wechselstromeinstelleingänge pro Zustand.
Binäroperation : Der Trigger kann für einen Binärbetrieb eingerichtet sein. Bei einer Verwendung als nichtvergatterter Trigger sind die Gatter-Eingänge an Erde angeschlossen, und die Wechselstromeinstell- eingänge sind untereinander verbunden und werden durch einen Musterimpulstreiber betätigt.
Wechselstromeinstelleingang : Für eine gesperrte Eingangsoperation können die Wechselstromeinstellimpulse eine positiv verlaufende Spannung von entweder +3 oder +6 V besitzen. Da im Schaltkreis pro Zustand zwei Wechselstromeinstelltore vorgesehen sind, kann der Trigger von jedem der beiden GatterEingänge entweder gesperrt oder nicht gesperrt angetrieben werden, oder die beiden miteinander verbundenen Gatter können als einziger Wechselstromeinstelleingang wirken.
Verriegelter Musterimpulstreiber
Im Normalzustand dieser Schaltung sind die Transistoren 25-10 und 25-l] gesperrt, und an der Ausgangsklemme 25-12 herrscht annähernd Erdpotential. Es gibt einen einzelnen Einstellengang 25-13 und einen sperrenden Eingang 25-14. Am Gatter-Eingang 25 - 14 müssen 0 V sein, bevor ein Signal am Eingang 25 - 13 die Schaltung betätigen kann. Es entsteht ein Ausgangssignal von +3 V, dessen Dauer von 1 msec unabhängig ist von dem mehr als 1 msec andauernden Eingangssignal.
Wenn am Gatter-Eingang 25 - 14 ein Potential von 0 V mehr als 5 msec lang andauert, dann bringt eine positive Verschiebung an der Eingangsklemme 25-13 den Transistor 25-10 in den leitfähigen Zustand. Der Emitter des Transistors 25 - 10 wird durch die Diode 25-15 auf annähernd +0,5 V festgehalten. Der Kollektor dieses Transistors erreicht 0, 5 V und macht den Transistor 25 - 11 leitend. Die beiden Widerstände 25 - 16 und 25 - 17 bilden mit dem im leitfähigen Zustand befindlichen Transistor 25 - 11 einen Spannungsteiler. An der Klemme 25 - 12 entsteht eine Ausgangsspannung von etwa +3 V.
Der Emitter des Transistors 25-11 besitzt nun eine Spannung von etwa +3 V. Die negative 3 V Verschiebung am Widerstand 25-17 ist über den Kondensator 25-18 mit dem Transistor 25 - 10 gekoppelt, wodurch die Emitterspannung dieses Transistors auf etwa-2, 5 V vermindert wird. Die Diode 25 - 15 ist nun umgekehrt vorgespannt. Der Kondensator 25 - 18 wird über die Widerstän-
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schiebung bringt den Transistor 25 - 11 in den Sperrzustand und führt den Ausgang auf Erdpotential zurück. Das Potential des Emitters des Transistors 25 - 11 kehrt auf +6 V zurück, und die Schaltung verbleibt in ihrem Ruhezustand.
Das Eingangssignal darf, um ein Einstellen zu ermöglichen, nicht länger als 1 msec andauern.
Der Integrator
Die integrierende Schaltung nach Fig. 26 wird über die W-Leitung angesteuert und liefert einen S-Pe- gel, der relativ rauschfrei ist, was im allgemeinen in Schalter und Relais enthaltenden Schaltungen vorzufinden ist. Wenn der Eingang geöffnet ist, wird der Kondensator 26 - 14 auf den-S Pegel aufgeladen, und das Signal an der Ausgangsklemme 26-10 erhält von der Klemme 26-12 den-S Pegel.
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de 26 - 18 und 26 - 20 Strom, und der Ausgang wird etwa auf Erdpotential (+S) angehoben. Der Kondensator 26-16 glättet die durch die Kontakte verursachten Spannungsschwankungen.
Der monostabile Multivibrator
Der Einschuss-Multivibrator nach Fig. 27 liefert ein +S Ausgangssignal an der Klemme 27 - 10 bis zu seiner Auslösung, wenn der Ausgangswert auf einen-S Pegel (.. 12 V) absinkt. Die Dauer dieses Ausgangssignals beträgt 6 Ilsec und ist unabhängig von der Dauer des Eingangssignals.
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gelegt. Der Transistor 27 - 14 ist zu dieser Zeit in seinem leitfähigen Zustand durch die an die rechten Enden dieses Kondensators angelegte Spannung von-6V.
Die Kondensatoren 27-18 und 27 - 20 werden dann infolge des Spannungsunterschiedes zwischen der +6 V-Klemme 27 - 22 und der-6 V-Klemme 27-24 auf etwa 12 V aufgeladen.
Ein positives Wechselstromsignal an der Klemme 27 - 26 macht den Transistor 27-12 leitend.
Der Kollektor dieses Transistors erreicht - 6 V. Diese negative Verschiebung wird durch die Sperrung des Transistors 27 - 14 mittels der an der Basis dieses Transistors liegenden Kondensatoren 27 - 18 und 27 - 20 erzielt. Da der Transistor 27 - 14 gesperrt ist, ruft sein Kollektor eine positive Verschiebung an der Basis des Transistors 27 - 16 hervor, so dass dieser gesperrt wird. Die Ausgangsspannung wird - 12 V.
Die Leitung 27 - 31 bildet eine Rückkopplungsschleife von der Klemme 27 - 28 nach der - 12 V führenden Klemme 27 - 30. Dadurch entsteht an der Basis des Transistors 27 - 12 eine Span- nung von-3 V. Die Basis des Transistors 27 - 12 hält an einer Spannung von-6 V fest, und der Transistor verbleibt in seinem leitenden Zustand. Die Kollektorspannung ist in diesem Zeitpunkt-6 V.
Der Transistor 27 - 12 bleibt im gesperrten Zustand, bis seine Basis positiver als-6 V wird.
Die Kollektorspannung des Transistors 27 - 12 wird auf - 6 V begrenzt, so dass die Kondensatoren 27 - 18 und 27 - 20 über den Widerstand 27-34 auf das an der Klemme 27 - 36 herrschende Potential von + 6 V aufgeladen werden.
Die R-C-Zeitkonstante der Kondensatoren 27 - 18 und 27 - 20 und des Widerstandes 27 - 34 bestimmt die Kippzeit des monostabilen Multivibrators. Da das Potential der Basis des Transistors 27 - 14 von etwa-18 V auf +6 V wechselt, wird sie positiver als - 6 V, so dass der Transistor 27 - 14 leitend wird.
Wenn der Transistor 27 - 14 leitend ist, wird auch der Transistor 27 - 16 leitend. Das über die Leitung 27-32 der Klemme 27 - 30 aufgeprägte Kollektorpotential des Transistors 27-14 führt zu einer Spannung von-7 V an der Basis des Transistors 27 - 12, wodurch dieser gesperrt wird. Durch diese Sperrung erreicht der Kollektor eine Spannung von + 6 V, so dass der Transistor 27 - 14 in seinen Sättigungsbereich gebracht wird.
Die Kondensatoren 27 - 18 und 27-20 werden, wie zuvor beschrieben, aufgeladen.
Der Thyratron-Relais-Treiber
Die Thyratron-Relais-Treiberschaltung nach Fig. 28 enthält Germanium-Schalter vom PNPN-Typ, welche Relais für +48 V mit einem Maximalstrom von 200 mA steuern. Das Thyratron 28 - 10 wird durch Potentialrückführung am Eingang 28 - 12 auf Erdpotential für eine Zeitdauer von weniger als 9 sec eingeschaltet. Das leitende Thyratron erregt das Relais 28 - 14. Das Thyratron wird durch Öffnen des Kollektorkreises und durch Vermindern des Stromes auf Null ausgeschaltet. Der an -12 V angeschlossene Widerstand von 16 Kilo-Ohm ist niedriger als der Kollektorwiderstand des PNPN-Halbleiterbauelements.
Die Speicher-Treiberschaltung
Fig. 29 zeigt eine Treiberschaltung für einen Magnetkernspeicher. Beim Fehlen eines Eingangspotentials an der Gatter-Klemme 29-10 ist der Transistor 29 - 12 normalerweise leitend. Der Kollektor 29-14 dieses Transistors hat daher ein Potential von etwa-12 V. Der Verbindungspunkt von Emitter 29 - 18 und Basis 29 - 20 des Transistors 29-16 ist in Sperrichtung vorgespannt, so dass dieser Transistor nichtleitend gemacht ist. Herrscht an der Klemme 29-10 ein Potential von -6 V und sind die Eingangsklemmen 29 - 22 und 29 - 24 auf Erdpotential, so bleibt der Transistor 29 - 12 in seinem leitenden Zustand.
Durch einen negativen Eingangsimpuls wird der Transistor 29 - 12 in seinen Sperrzustand gebracht,
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wenn der zweite Eingangsimpuls ein negatives Potential aufweist. Dies neigt dazu, den Kollektor des Transistors 29 - 12 auf ein Potential von + 6 V zu bringen, wodurch der Transistor 29 - 16 über eine Reihe von Magnetkernen über den Schaltkreistransistor und über einen Präzisionswiderstand von 42,2 Ohm leitend wird und mit dem andern Leitungsende verbunden wird. Aus Stabilitätsgründen ist um den Transistor 29 - 16 ein Wärmeabzug angeordnet, der in den Zeichnungen durch ein gestricheltes Rechteck dargestellt ist.
Der Transistor 29 - 12 ist normalerweise leitend und der Transistor 29 - 16 normalerweise gesperrt.
Der Eingang 29 - 10 ist ein Gatter, auf welches Sperrsignale von langer Dauer gegeben werden.
Die Eingänge 29 - 22 und 29 - 24 sind normale Impulseingänge.
Die Schaltung wird aktiv, wenn an allen Eingängen eine Spannung (-S) von-12 V herrscht. Wenn entweder der Diodeneingang 29 - 22 oder der Diodeneingang 29 - 24 Erdpotential hat, dann wird der mit dem 0,1 li Farad Kondensator verbundene Eingang an Erde geschlossen (+S).
Wenn an den Eingängen 29 - 10 und 29 - 22 je ein Potential von-12 V auftritt, verursacht bei-
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torspannung erreicht einen Wert von +6 V. Die Basis des Transistors 29 - 16 ist mit dem Kollektor des Transistors 29 - 12 über eine Diode verbunden, und das Potential der Basis des Transistors 29 - 16 erreicht einen Wert von +6 V. Da die Basis des Transistors 29 - 16 positiver als-6 V wird, kommt der Transistor 29 - 16 in den leitenden Zustand, und die Basis hält ihr Potential auf-6 V. Der Transistor 29 - 16 bleibt solange im leitenden Zustand, als der Transistor 29 - 12 im Aus-Zustand ist.
Der Ausgang des Kollektors des Transistors 29 - 16 ist in Reihenschaltung mit einer Diodenmatrix, einem Strombegrenzungswiderstand von 42, 2 Ohm, einer Magnetkernebene, einer andern Diodenmatrix und einem Speicherschalter mit einem nicht gezeigten Anschluss von +6 V verbunden.
Wenn einer der Spannungswerte der Diodeneingänge 29 - 22 oder 29 - 24 auf 0 V herabsinkt, dann wird eine positive Verschiebung über den Kondensator 29 - 28 auf die Basis des Transistors 29 - 12 übertragen, wodurch derselbe in seinen leitenden Zustand gerät und sein Kollektor ein Potential von et- wa -12 V halten wird. Dieses Potential wird über eine Diode der Basis des Transistors 29 - 16 aufgeprägt, so dass letzterer in den Aus-Zustand gerät.
Der Widerstand 29 - 26 und der Kondensator 29 - 28 bilden ein R-C-Netzwerk, das versucht, den Transistor 29-12 wieder in den leitenden Zustand zu bringen. Die Zeitkonstante ist im Vergleich zum Eingangssignal gross und erlaubt dem Treiber, unter der Steuerung normaler Eingangssignale zu verbleiben.
Die Speicherschalter 1 und 2
Diese Schalter werden in Verbindung mit den Magnetkernspeicher-Treiberschaltungen nach Fig. 29 verwendet.
Der Schalter nach Fig. 30 enthält die beiden Transistoren 30 - 10 und 30 - 12. Der Emitter des Transistors 30-12 ist mit +6 V verbunden. Wenn sich dieser Transistor im leitenden Zustand befindet, wird ein Stromweg von der Klemme 30-14 über eine Diodenmatrix, über eine Magnetkernebene, über eine andere Diodenmatrix, über einen Widerstand von-42, 2 Ohm zurück zu dem Treiber, wie an Hand der Fig. 29 erörtert, gebildet.
Die Klemme 30 - 16 ist mit der Klemme 30 - 18 des Speicherschalters 2 (Fig. 31) verbunden. Dieser Schalter 2 verbindet den Emitter des Hauptspeicher-Transistors 30-10 (Fig. 30) mit Erde. Ist der Schalter 2 im Aus-Zustand, dann kann über den Schalter 1 kein Strom fliessen. Die Klemme 30 - 18 des Schalters 1 und die Klemme 31 - 12 des Schalters 2 sind Eingangsklem- men, und beide steuern den Schalter 1. Diese Anordnung enthält als Wesentliches eine UND-Schaltung. Um den Schalter 1 in den Ein-Zustand zu bringen, müssen sowohl 30 - 18 als auch 31-12 sauber verriegelt sein.
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die Basen der Transistoren 30 - 10 und 31-14 positiver, wodurch diese Transistoren in den Ein-Zustand geraten.
Es tritt eine Verschiebung des Potentials am Kollektor des Transistors 30 - 10 etwa auf
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den Sättigungszustand zum Ansteuern einer Magnetkernebene gelangt.
Das Taktgeben wird erzeugt, so dass der Speicherschalter 1 nach Fig. 30 eine beträchtliche Zeit vor dem Einschalten der Speicher-Treiberschaltung nach Fig. 29 einschaltet.
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bracht, und der Schalter ist dann im Aus-Zustand.
In Fig. 32 ist eine Verzögerungsschaltung dargestellt, die eine Verzögerung zwischen dem Eingang 32 - 10 und dem Ausgang 32 - 28 hervorruft. An diesem Ausgang sollen ein Potentialpegel und ein Strompegel vorhanden sein, die eine Steuerung der Speichertreiber in der Maschine gestatten.
Ein Prüfkreis ist ebenfalls vorgesehen. Die Verzögerungsleitung besteht aus einer Impedanz von 3 Kilo-Ohm und enthält Induktionsspulen 32 - 14 und Kondensatoren 32 - 16, einen Inverter mit
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im leitenden Ein-Zustand, und der Ausgang hat Erdpotential. Beim Fallen der Spannung des Eingangssignals auf-12 V wird das Signal verzögert und schaltet den Transistor 32 - 18 in seinen Ein-Zustand.
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signal wird der Diode 32 - 22 der Dioden-UND-Schaltung zugeführt. Diese ist derart angeschlossen, dass die Ausgangsspannung-12 V wird, wenn an ihren beiden Eingängen das Potential einen Wert von - 12 V hat. Bei einer Rückkehr des Eingangssignals auf 0 V wird der Transistor 32 - 18 in den Aus-Zustand gebracht, und der Transistor 32 - 20, welcher einen Ausgangswert von 0 V gibt, leitend.
Der Abfühl-Impulsformerverstärker
Die Klemme 34 - 34 des Abfühlverstärkers nach Fig. 34 ist mit der Klemme 33 - 10 des Abfühlverstärker-Impulsformers verbunden. Der Impulsformer ist im wesentlichen eine Einschussschaltung
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drei Transistoren 33-12, 33-14 und 33-16. Liegt kein Eingangsimpuls ander Klemme 33-10,Aus-Zustand.
Ein positiv von-12 V auf -2 V verlaufender Impuls an der Klemme 33 - 10 macht den Transistor 33 - 14 leitend. Am Emitter des Transistors 33 - 14 treten etwa -6 V auf. Ist er im leitenden Zustand, so wird das Kollektorpotential -6 V werden. Diese negative Verschiebung bringt den Transistor 32 - 12 über die Leitung 33 - 18 in den Aus-Zustand und den Transistor 33-16 in den EinZustand. Dadurch entsteht an der Klemme 33 - 24 ein Potential von-9 V als Ausgangssignal. Der Kollektor des Transistors 33 - 12 erreicht Erdpotential und hält den Transistor 33 - 14 im Ein-Zustand.
Das Potential von-6 V am Kollektor des Transistors 33 - 14 wird der Basis des Transistors 33 bis 16 aufgeprägt, wodurch dieser in den Ein-Zustand kommt. Das Ausgangssignal an der Klemme 33 bis 24 erreicht annähernd -9 V.
Der Kondensator 33 - 20 und der Widerstand 33 - 22 des R-C-Netzwerkes ermöglicht, dass das Potential der Basis des Transistors 33 - 12 langsam positiver wird, wodurch der Transistor 33 - 12 nach etwa 3,5 Ilsec in den Ein-Zustand kommt. Wenn dies eingetreten ist, wird das Potential seines Kollektors sich nach-12 V verschieben, und der Transistor 33 - 14 gelangt in den Aus-Zustand. Wenn der Transistor 33 - 14 in den Aus-Zustand kommt, tritt eine positive Potentialverschiebung seines Kollektors auf, die dem Transistor 33 - 16 augeprägt wird, um ihn in den Aus-Zustand zu bringen und um das Potential an der Ausgangsklemme 33-24 auf-12 V zurückzuführen.
Die positive Poten- tialverschiebung des Kollektors des Transistors 33 - 14 wird der Basis des Transistors 33 - 16 aufgeprägt und bringt ihn in den Aus-Zustand. Die Ausgangsspannung an der Klemme 33 - 24 erreicht an- nähernd -12 V.
Der Abfühlverstärker
Diese Schaltung ist in Fig. 34 gezeigt. Sie enthält 6 Transistoren 34 - 10 bis 34 - 20. Die Klemmen 33 - 22 und 33 - 24 sind mit entsprechenden Enden der Abfühlwicklung eines der Kerne aus der Magnetkernebene verbunden.
Ein Ende einer Abfühlwicklung kann in bezug auf das andere Ende positiv in Abhängigkeit von der
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ein Potential von wenigen Milli-Volt entwickelt. Die Transistoren 34 - 10 und 34 - 16 sind Verstärker, die im nichtgesättigten Zustand das Differenzsignal verstärken. Die Transistoren 34 - 12 und 34 - 18
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sind ebenfalls nicht gesättigt. Die Transistoren 34-10 und 34 - 12 und 34 - 16 und 34-18 verstärken das Eingangssignal um wenige Volt.
Ein Prüfimpuls von-12 V Spannung wird der Klemme 34 - 26 zugeführt, wenn sowohl der Worttreiber als auch der Bittreiber angesteuert sind. Normalerweise hat der Prüfeingang Erdpotential. In diesem Falle haben die Basen der Transistoren 34 - 14 und 34 - 20 über die Dioden 34 - 28 und 34 - 20 Erdpotential. Wenn der Prüfimpuls sich nach-12 V hin ändert, werden die Dioden 34 - 28 und 34 - 30 in Sperrichtung vorgespannt, so dass das Abfühlwicklungssignal von den Transistoren 34 - 12 und 34-18
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wird über die Diode 34-32 der Basis des Transistors 34-20 eine negative Spannung zugeführt.
Das Potential des Emitters des Transistors 34 - 20 beträgt ungefähr-1, 5 V, und das Signal von der Diode 34 - 32 macht den Transistor 34 - 20 leitend. Der ein Potential von-12 V bisher führende Ausgang 34- 34 wird wirksam über den Transistor 34 - 20 mit dem Emitter des Transistors 34 - 20 verbunden, und sein Potential wird -1 oder -2 V.
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durch den Impulsformer nach Fig. 33 geformt.
Die Punkt-Funktionen
Viele der CTRL-Grundschaltungen können verbunden werden, um eine logische Funktion ohne den Gebrauch zusätzlicher Transistoren zu schaffen. Die Verbindung wird als ein Punkt (. ) gezeigt, und die logische Funktion ist unter dem Namen Punkt-Funktion (DOT function) bekannt. Die Ausgangstransistoren der Schaltungen, die zu einer Punkt- Funktion führen, sind mit einer gemeinsamen Belastung verbunden.
Ein jeder der verwendeten Transistoren kann leitend sein und einen Spannungsabfall über der gemeinsamen Belastung verursachen, wodurch sich der Ausgangspegel ändert. In diesem Falle sind alle Punkt-Funktionen logische ODER-Schaltungen.
Wenn jedoch der gesuchte Leitungspegel nur möglich ist, wenn keiner der Transistoren leitend ist, kann man die Punkt-Funktion als UND-Schaltung ansehen. Das Vorzeichen einer Punkt-ODER-Funktion ist entgegengesetzt dem Vorzeichen derselben Schaltung, welche eine Punkt-UND-Funktion realisiert.
Die Fig. 35 gibt Beispiele für Punkt-Funktionen, und die Fig. 36 zeigt derartige Schaltungen im einzelnen. Das Vorzeichen und die Funktion der Punkt-Funktionen aufgebenden Schaltungen müssen bei der Bestimmung des Punkt-Ausganges berücksichtigt werden. In derartigen Funktionsblock (A, 0 oder C) bezieht sich das Vorzeichen auf den individuellen Block. Die Punkt-Funktion, welche zur Signalinversion gehört, hat das entgegengesetzte Vorzeichen. Beispielsweise sind die-CO und-AO Blocks nachFig. 35 - C und-A Blocks, und die Punkt-Funktion ist +0. In jenen normalerweise nicht bezeichneten Blocks (DE, DSP usw. ) bezieht sich das Vorzeichen auf die Punkt-Funktion.
Der Magnetstreifenkartentreiber (MLC) nach Fig. 37 liefert die Vorspannung und den Schreibstrom für die Magnetköpfe der Magnetstreifenkarten-Einheit. Die entsprechenden Wicklungen dieser Köpfe sind bei 37 - 20 und 37-12 gezeigt. Die Schaltung enthält eine logische Stufe mit dem Transistor 37 - 14
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lung 37 - 12 mit Vor- bzw. Löschstrom versorgen.
Am Eingang des Transistors 37 - 14 sind ein Informationseingang 37 - 18 und der Gatter-Eingang 37 - 20 vorgesehen. Das Potential der Informationsleitung variiert von +12 (+R) bis 0 (-R) V, und das Potential des Gatters variiert von-12 (-S) bis 0 (+S) V.
Wenn keine Magnetstreifenkartenoperation durchgeführt werden soll, ist an der Klemme 37 - 18 ein Potential von +12 V, und an der Klemme 37 - 20 ist das Potential-12 V. Alle Transistoren sind in ihrem Aus-Zustand vorgespannt.
Sollen hingegen Magnetstreifenkartenoperationen, aber keine Eingangsinformation erfolgen, so hat
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der Transistor 37 - 16 leitend gemacht wird. Das Potential von +12 V am Informationseingang bringt den Transistor 37-14 in den Aus-Zustand. Dies ist der Vormagnetisierungszustand der Schaltung während einer Magnetstreifenkartenoperation, in welcher der Transistor 37 - 16 den Vormagnetisierungsstrom durch die Wicklung 37 - 12 des Magnetkopfes treibt. Dieser Strom ist ein Sättigungsstrom, der auch alle vorher aufgezeichneten Informationen löscht. Um Informationen aufzuzeichnen, herrschen am
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Gatter- Eingang 37 - 20 und am Informationseingang 37 - 18 Potentiale von 0 V.
Der Transistor 37 - 14 ist im Abschaltzustand, bei dem sein Kollektorpotential auf +12 V ansteigt, das der Basis des Transistors 37 - 16 aufgeprägt wird, um denselben nichtleitend zu machen. Auch die 0 V-Spannung am Informationseingang 37 - 18 wird der Basis des Transistors 37 - 14 aufgeprägt, die nur eine niedrigere Spannung als die +6 V betragende Emitterspannung dieses Transistors besitzt, wodurch derselbe leitend wird, um den Schreibstrom durch die Wicklung 37 - 10 des Aufzeichnungskopfes zu treiben.
Der Magnetstreifenkarten-Impulsformerverstärker nach Fig. 38 spricht auf das Ausgangssignal des Magnetstreifenkartenverstärkers nach Fig. 39 an.
Die Eingangsklemme 38 - 10 zu diesem Impulsformerverstärker ist für Wechselstrom über den Kondensator 38 - 12 mit der Basis des Transistors 38-14 gekoppelt.
Im Ruhezustand der Schaltung befindet sich der Transistor 38 - 14 im Sättigungsbereich und der Transistor 38 - 16 im Abschaltzustand. Die Diode 38 - 18 ist durch die von dem die Widerstände 38-20, 38-22 und 38 - 24 enthaltenden Spannungsteiler zugeführte Spannung von +12 V und die Spannung von-6 V an einem Ende des Widerstandes 38 - 24 gesperrt. Der Kollektor des Transistors 38 - 14 ist über den Kondensator 38 - 26 mit der Basis des Transistors 38 - 16 gekoppelt.
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- 14und den Widerstand 38 - 28 schnell aufgeladen.
WährendderAufladezeitdesKondensators38-26herschenamKollektordesTransistors38-16 Erdpotential, und ein negativer Impuls wird der Basis des Transistors 38 - 14 über den Widerstand 38 - 22 und den Kondensator 38-30 zugeführt. Bei der Aufladung des Kondensators 38 - 20 wird ein vom Spannungsteiler kommender und über den Widerstand 38 - 22 und den Kondensator 38 - 24 geformter Impuls über die Diode 38 - 18 der Basis des Transistors 38 - 14 zugeführt.
Während dieses Zeitabschnittes wird der Transistor 38 - 14 in seinem Abschalt-Zustand gehalten.
Wenn der Kondensator 38-26 aufgeladen wird, bringt die der Basis des Transistors 38 - 16 zugeführte Spannung von-6 V diesen Transistor in denAbschaltbereich, wodurch die Diode 38-18 wieder durch das Kollektorpotential des Transistors 38 - 16 gesperrt wird. Der Transistor 38-14 ist wieder in seinem leitenden Zustand, und die Schaltung kehrt in ihren Ruhezustand zurück.
Der Magnetstreifenkartenverstärker MLC
Diese MLC-Verstärkerschaltung ist in Fig. 39 gezeigt. Sie hat als ihren Eingang den Ausgang der Lesewicklung des Schreibkopfes der Magnetstreifenkarten-Einheit. Die Schaltung ist ein zweistufiger direkt gekoppelter Verstärker. Im Ruhezustand, wo kein Eingangssignal auftritt, sind die Transistoren 39 - 10 und 39 - 12 teilweise leitend.
Ein typisches Eingangssignal mit annähernd sinusförmigem Verlauf mit einer negativen Führungskante und einer maximalen Amplitude von 15 bis 40 mV wird der Basis des Transistors 39-10 zugeführt, wodurch zunächst seine Leitfähigkeit vermindert wird und dann die Leitfähigkeit zunimmt, aber weder den
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geprägt, vermindert seine Leitfähigkeit und macht sein Kollektorpotential stärker negativ.
Durch ein positives Eingangssignal nimmt die Leitfähigkeit des Transistors 39 - 10 zu, seine Kollektorspannung fällt und wird dem Transistor 39-12 zugeführt, wodurch derselbe in den Sättigungbereich gelangt.
Der Widerstand 39 - 14, der Kondensator 39 - 16 und der Widerstand 39 - 18, R3-C2 und R2 stellen eine negative Rückkopplung für Stabilisationszwecke dar. Die Kondensatoren 39 - 20 und 39 -22 sind Wechselstrom-Überbrückungskondensatoren.
Programmbeispiele
Um die Vielseitigkeit und die Leistungsfähigkeit der erfindungsgemässen Maschine 1 - 10 darzustellen, ist nachstehend ein Programm für die Herstellung einer Rechnung mit den verschiedenen Programmschritten beschrieben. Dieser allgemeinen Programmbeschreibung folgt eine detaillierte Beschreibung der für die Ausführung dieser Programmschritte erforderlichen Relaisschaltungen und elektronischen Schaltungen.
Das Operationsprogramm ist in der nachfolgenden Tabelle 1, ein Ladeprogramm in der Tabelle 2, bestimmte Speicheranweisungen in Tabelle 3, bestimmte Wähler- und Kontrolltastenanweisungen in Tabelle 4 und bestimmte Ladeanweisungen für Worte in Tabelle 5 gezeigt.
In dem in der Tabelle 1 dargestellten Programm ist die erste Spalte mit"Bedieneranweisungen"be-
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zeichnet und zeigt die Operationen an, die manuell auszuführen sind. Die zweite mit "Programmschritt" bezeichnete Spalte bezieht sich auf die Anzahl der erforderlichen Programmschritte, die dritte und vierte mit "Ausgang" und "Eingang" bezeichneten Spalte bezieht sich auf die Programmschritt-Eingangs-und - Ausgangsbuchsen, und in den Feldern unterhalb dieser Kopffelder sind die Orte angezeichnet, deren Buchsen mit den genannten Eingangs- und Ausgangsbuchsen verdrahtet sind. Die fünfte mit "Funktion" bezeichnete Spalte zeigt die während des entsprechenden Programmschrittes auszuführende Funktion an und somit die Funktion, für welche dieFunktions-Ausgangsbuchse entsprechend dem Programmschritt verdrahtet ist.
Die mit"IN"-Wort bezeichnete sechste Spalte und die mit"OUT"-Wort bezeichnete siebente Spalte zeigen die als Operanden verwendeten Worte oder Wortfelder an, die auszuwählen sind oder in einigen Fällen andere Funktionen, die durch Impulse dieser Buchsen auszuführen sind. Die achte mit "Er- läuterungen bezeichnete Spalte ist vorgesehen für die Erklärung des Zweckes des entsprechenden Programmschrittes oder für weitere Erläuterungen.
Für die Erklärung eines Fakturiervorganges wird angenommen, dass ein laufender Geschäftsvorgang, eingehende Kundenrechnungen und Lagerbestände registriert werden. Die eingehenden Rechnungen für die verschiedenen Kunden sind in derMagnetstreifenkarte 5 - 10 (Fig. 5) aufgezeichnet. In dem Kopf dieser Karte ist die Kunden- oder Rechnungsnummer 4027, der Verkaufssteueranteil und das übliche Transportunternehmen angeführt.
Ausserdem erscheinen der Kundenname und seine Anschrift darunter und die Station, nach welcher die von dem Kunden bestellten Waren geliefert werden sollen. Der übrige Kartenkörper nimmt die Eingänge von Rechnungen, deren Datum, die Bezugsnummer, welche die Anzahl der Rechnungen eines Verkäufers anzeigt, den Rechnungsbetrag für eine bestimmte Tranaktion, den sich ergebenden Saldo und Erläuterungen in der letzten Zeile auf. Unter Transaktion kann eine Rechnung mit einem Schuldwert oder eine Zahlung eines Kunden, die ein Guthaben ergibt, verstanden werden.
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welcher sich auf der Rückseite der Karte in einer durch die gestrichelten Linien dargestellten Lage befindet, aufgezeichnet.
Die Art des Einschreibens der Information in den Magnetstreifen 5 - 12 ist in Fig. 6 dargestellt, in der die vertikalenstriche 1-Bits und keine Striche 0-Bits darstellen. Drei Bits in einer jeden Spalte stellen die Information dar, und das vierte Bit ist für die ungerade Gleichheitsprüfung vorgesehen. Der letzte Eingang auf der Karte wird durch die niedrigste Lochung in einer am linken Kartenrand befindlichen Loch-
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- 14,eineProdukt-Kode-Nummer 3017, einenDutzendpreis 28, 80 von dem Artikel auf der Karte und eine kurze Beschreibung dieser Artikel, nämlich Hemden einer bestimmten Grösse und Ausführung, auf.
Unterhalb dieser Kopfinformationen befinden sich Eintragungen, die das Datum einer Entnahme vom Lager, der Nummer des Kunden, an den die entnommenen Waren zu liefern sind, der Anzahl der entnommenen Waren und schliesslich der neue Saldo, der sich aus dem alten Saldo und dem Wert der gelieferten Waren ergibt, anzeigen. Die Kopfinformation und der letzte Saldo werden auch magnetisch auf den Magnetstreifen der Rückseite der Karte 5-10 eingeschrieben. Die Inventurkarte 5-18 ist ähnlich der Karte 5-16, bezieht sich jedoch auf ein anderes Produkt, nämlich auf schwarze Männerhosen.
Die Karte 5 - 12 stellt eine typische Rechnungskarte dar, die in der Einheit 1 - 14 für die Behandlung einer Magnetstreifenkarte verwendbar ist. Diese Karte ist aus einem relativ festen, jedoch flexiblen Material hergestellt, auf das der Drucker die Informationen gut leserlich herstellen kann und besitzt an ihrer Rückseite den Magnetstreifen 5 - 12, der ausführlicher in Fig. 6 dargestellt ist.
Zur Erleichterung der Einstellung der Druckzeile besitzt die Karte an ihrem Rand eine Reihe von Lochungen 5 - 14, von denen eine jede einer Schreibzeile und die niedrigste der niedrigsten Schreibzeile dieser Karte entspricht. Die niedrigste Lochung wird beim Transport der Karte in die Postenzeile abgefühlt, wodurch der Kartentransportmechanismus gesteuert wird.
In der Einheit 1 - 14 für die Behandlung einer Magnetstreifenkarte ist ein vier Spalten besitzender magnetischer Lese-Schreibkopf vorgesehen, der über eine in der Lese-Schreibstation befindliche Magnetstreifenkarte von der in der Fig. 5 gezeigten Art entlang dem Magnetstreifen auf der Kartenrückseite streicht. Wie Fig. 6 zeigt, ist der Kopf geeignet für das Aufzeichnen und Lesen in vier verschiedenen Bitkanälen.
Wenn der Lese-Schreibkopf der Magnetstreifenkarten-Einheit über die Karte streicht, wird seine Bewegung der Maschine durch einen Schalter angezeigt, der geschlossen ist in einer Position des Streifens,
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der mit"Spurschalter ein"bezeichnet ist. Danach schliesst sich ein erster und zweiter Vorlaufzyklus für die elektronische Schaltung der Maschine an, die den Kontakten u. a. Elementen eine Einstellung erlauben, nach welcher die Informationsbits in den Streifen eingeschrieben bzw. aus demselben ausgelesen werden können.
Die Anzahl von 3 Bitspalten der aufgezeichneten Informationen beträgt 384, und die letzte dieser Spalten ist mit "LA-Bit" bezeichnet. Nach dem Einschreiben des letzten Informationsbits werden die 4 Spalten des Magnetkopfes so angetrieben, als ob sie in den restlichen Teil des Streifens L-Bits einzuschreiben hätten. Diese Spalten verletzen die ungerade Gleichheitsprüfung. Wie weiter unten gezeigt wird, ist die Aufzeichnung in Form von 4-Bitspalten verwendbar für weiteres Fehlerprüfen, um sicherzustellen, dass das Ende des Speichers gleichzeitig mit dem Ende der aufgezeichneten Informationen auf dem Streifen 5 - 12 erreicht ist.
Anfangsvorbereitungen und Aufzeichnung auf eine neue Magnetstreifenkarte
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werden.
Im Anfang wird eine jede Magnetstreifenkarte durch ein gespeichertes Programm bedruckt und abgelesen, wie weiter unten in Verbindung mit einem Programm genauer beschrieben ist. Während des Programmes kann die Magnetstreifenkarte in die Transportvorrichtung des Hauptdruckers eingelegt werden, und die visuell erkennbaren Informationen können dann gleichzeitig mit der alphanumerischen Eingabeoperation im Magnetstreifenkartenspeicher gedruckt werden. Das gewünschte Feld des LA-Speichers für die Speicherung von binär-numerischen Informationen ist wie üblich unter der Steuerung von "Beginn Alpha"-Schaltungen bestimmt. Nach Speicherung der Informationen im Magnetstreifenkartenspeicher kann die neu bedruckte Karte aus dem Hauptdrucker entfernt werden und kann in die Einheit 1 - 14 für die Behandlung einer Magnetstreifenkarte eingelegt werden.
Die entsprechenden Informationen des Magnetstreifenkartenspeichers werden in die Magnetstreifen eingeschrieben.
Nachdem das gespeicherte Programm beendet ist, kann die Karte entfernt werden und in einen Stoss ähnlicher, mit einem derartigen Programm bearbeiteter Karten eingelegt werden.
Nach Beendigung des genannten gespeicherten Programmes weist jede Karte sowohl visuell erkennbare Informationen als auch magnetisch gespeicherte Informationen auf, wobei die letzteren permanenter Natur sind, jedoch, wenn erforderlich, für künftige Programmfolgen abänderbar sind.
Alle Rechnungskarten, alle Inventarkarten und alle andern Arten von Karten, die während eines besonderen Festprogrammes erforderlich sind, werden wie gewöhnlich zu einer Gruppe zusammengestellt, damit das besondere Festprogramm, in dem die Karten wirken sollen, nicht unterbrochen werden müssen. Nachdem durch das belastende Programm (loading routine) die ganze Gruppe von Karten vorbereitet ist, ist die Verwendung dieses Programmes selten, da es nur erforderlich ist, um neue Rechnungskarten für neue Kunden oder um neue Inventarkarten für neue, ins Lager aufgenommene Waren zu erstellen.
Gewöhnlich wird die erforderliche Magnetstreifenkarte bei einem besonderen Programmschritt in die Einheit 1 - 14 eingelegt, in die erste Station gebracht, der Inhalt des Magnetstreifens in den Magnetstreifenkartenspeicher während einer Leseoperation eingeschrieben und nachher in die zweite Station vor eine Druckoperation, falls erforderlich, weiter transportiert. Anschliessend können durch die Maschine verschiedene Programmoperationen automatisch ausgeführt werden, wonach die Magnetstreifenkarte in die erste Station zurücktransportiert. der Inhalt des Magnetstreifenkartenspeichers 2 durch eine Aufzeichnungsoperation zurück in den Magnetstreifen übertragen und darauffolgend die Information im Streifen auf Richtigkeit überprüft wird.
Daraufhin wird die Magnetstreifenkarte gewöhnlich aus der Einheit 1-14 ausgestossen.
Bei der Herstellung einer Rechnung von der in der Fig. 4 gezeigten Art breitet sich durch den Hauptdrucker ein streifenförmiges Rechnungsformular aus, und das horizontale und vertikale Band ist gemäss der in Fig. 4 gezeigten Art vorgelocht, um die entsprechenden horizontalen und vertikalen Positionen in dem Rechnungsformular festzulegen. Die Steuerfunktionstaste 2 der Konsole ist auf der Schalttafel vor der Eingangsbuchse der Vertikalposition A vorverdrahtet, so dass eine Betätigung dieser Taste das Rechnungsformular nach der Vertikalposition A transportieren lässt. Die Bedienungsperson muss natürlich vor dem Drücken der genannten Taste das Rechnungsformular in vertikaler und horizontaler Richtung ausrichten, damit ein Drucken in die richtigen Positionen erfolgen kann.
Als nächstes hat die Bedienungsperson eine Rechnungskarte von der in der Fig. 5 gezeigten Art in die Einheit 1-14 für die Behandlung der Magnetstreifenkarte einzuführen. In der Einheit 1-14 reicht der Lese-Aufzeichnungskopf über den Magnetstreifen der Karte und gibt die Werte in den Speicher der Maschine ein.
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Wie die Tabelle 3 zeigt, enthalten die bestimmten Worte des der Magnetstreifenkarte zugeordneten Teiles des Speichers Ll, L2 und L3 beim Vorlegen einer Rechnungskarte die Rechnungsnummer, den Rechnungssaldo und die prozentuele Steuer. Die in ihrer Länge variablen Felder L, LA1 des genannten Speicherteiles enthalten den Namen und die Beschreibung des Kunden. LA2 enthält die Kundenadresse, LA3 enthält die Lieferanschrift des Kunden und LA4 betrifft die Liefervorschriften.
Nach dem Lesen der Rechnungskarte in der Einheit 1-14 wird dieselbe in die Postenzeile transportiert, obwohl keine Posteneintragung vorzunehmen ist. Nach der Ankunft in dieser Zeile erscheint an der Buchse 8 - 122 der Schalttafel ein Impuls, der charakteristisch ist für solch einen Eingang. Wie Tabelle 4 zeigt, ist diese Buchse mit der Eingangsbuchse des Selektors Nr. 1 verdrahtet, die wieder mit einer Selbst-Start- Buchse 8 - 22 verdrahtet ist. Erhält die Selbst-Start-Buchse 8-22 einen Impuls, wird die Maschine veranlasst, das Vertikal-und Horizontalband zu prüfen und einen Impuls von der Koordinaten-Ausgangsbuchse zu senden, die der Vertikalposition der Rechnung und der Horizontalposition des Typenelementeträgers entspricht.
In diesem Falle sendet die Koordinaten-Ausgangsbuchse A-1 einen Impuls, welcher der Programmschritt-l-Eingangsbuchse zugeführt wird, um das Weiterschalten des Programmes einzuleiten. Während des Programmschrittes 1 wird eine Übertragungsoperation ausgeführt, und die Nummer im Magnetstreifenwort 1 wird in die Wortnummer 3 des Hauptspeichers übertra-
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den geraden Linien anzeigen, wird Programmschritt 2 nach Vollendung des Programmschrittes 1 durch eine direkte Verdrahtung zwischen den Ausgangs- und den Eingangsbuchsen eingeleitet. Im Programmschritt 2 ist eine Magnetstreifenkartenaufzeichnungsoperation programmiert, in der die Rechnungskarte in die Lese-Aufzeichnungsstation transportiert wird und der der Magnetstreifenkarte zugeordnete Teil des Speichers zurück in den Magnetstreifen geschrieben und die Karte ausgestossen wird.
Während dieses Programmschrittes wird der Selektor 1 durch eine Verbindung der Ein-Wort-Buchse mit der
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FürdasFortschreitenvonProgrammschrittder Selektor 2 während dieses Fortschreitens zurückgestellt wird.
Programmschritt 3 programmiert einen Druckvorgang, und das Aus-Wort ist mit LA1 und die variable Ziffernkapazität mit BCV bezeichnet. In diesem Falle wird der Inhalt des eine variable Länge besitzenden Feldes LA1 im Hauptdrucker gedruckt. Das in der Tabelle 3 bezeichnete Feld LA1 enthält den Namen und die Beschreibung des Kunden.
Nach dem Ausdrucken des Feldes LA l wird im Programmschritt 4 die Adresse des Kunden aus dem eine variable Länge besitzenden Feld LA2 gedruckt. Die Programmschritt-Ausgangsbuchse 4 ist mit der vertikalen Positions-B-Eingangsbuchse verdrahtet, so dass nach dem Drucken des Kundennamens und seiner Adresse das Formular in die Vertikalposition B transportiert wird und der Typenelementeträger an den linken Rand zurückkehrt. Die Vertikalposition-B-Ausgangsbuchse leitet den Programmschritt 5 ein, der den Druck auf den Hauptdrucker bestimmt. In diesem Falle wird das eine variable Länge besitzende Feld LA3 ausgedruckt.
Die Programmschritt-5-Ausgangsbuchse ist mit der Vertikalposition-C-Eingangsbuchse verbunden, die verantwortlich ist für die Bewegung des Rechnungsformulares in die Position C. Da die Vertikal- position-C-Ausgangsbuchse wieder mit der Programmschritt-6-Eingangsbuchse verbunden ist, wird der Programmschritt 6 eingeleitet. In diesem Programmschritt wird die Rechnungsnummer des Kunden in die Zeile C der Rechnung gedruckt. Die Ziffernkapazität 6 ist durch das Ein-Wort programmiert.
Zweck dieses Programmierens ist der, dass die letzte Ziffer der Rechnungsnummer in die letzte horizontale Spalte im Rechnungsnummernfeld gedruckt wird und dass die nächste auszudruckende Ziffer ein Teil des Datums ist. Dadurch wird ein Zwischenraum zwischen dem Rechnungsnummernfeld und dem Datenfeld vermieden. Nach Programmschritt 6 wird der Programmschritt 7 eingeleitet, in den der Hauptdrucker das Datum aus dem alphanumerischen Spezialfeld SA1 (Tabelle Nr. 5) druckt.
Wie Tabelle Nr. 2 zeigt, enthält das Wort 4 die Rechnungsnummer. Somit wird im Programmschritt 8 des Hauptprogrammes der Inhalt des Wortes 4 ausgedruckt.
Im Programmschritt 9 druckt der Hauptdrucker in ein Feld, das abhängt vom Zustand des Selektors 2. Wie die Tabelle 4 zeigt, wird der Selektor 2 durch ein Überlaufsignal betätigt, das von dem den Kanal 12 im Vertikalband abfühlenden Sternrad kommt, wenn dasselbe eine Lochung in der Vertikalposition E abfühlt, wodurch angezeigt wird, dass die Rechnung ausgefüllt ist und ein neues Rechnungsformular für die Fortsetzung der Eintragungen erforderlich ist.
Wenn während des Programmschrittes 9 kein Überlaufzustand angezeigt wind, drukt der Haupt-
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drucker aus dem eine variable Länge besitzenden Feld LA4, wohingegen er bei einer Anzeige eines Überlaufzustandes aus dem Spezial-Alpha-Feld SA2 druckt.
Aus Tabelle 3 geht hervor, dass das eine variable Länge aufweisende Feld LA4 die Lieferinstruktionen enthält und dass das Spezial-Alpha-2-Feld das Wort "Fortsetzung" enthält. Dadurch wird in einem Fortsetzungsformular in dem für die Lieferinstruktionen vorgesehenen Feld das Wort "Fortsetzung" ge- druckt.
Im Programmschritt 10 hat die Bedienungsperson die Anzahl der von einem Kunden bestellten ganzen Dutzenden der Artikel einzutasten. Danach wird die Starttaste gedrückt, wie die Tabelle 4 zeigt.
Dadurch liefert der Koordinatenausgang D1, der die augenblickliche Stellung des Druckelementes an- zeigt, einen Impuls. Da der Selektor 1 im Programmschritt 2 zurückgestellt wurde, wird ein Impuls an der normalen Buchse des Selektors 1 erzeugt, und die Programmschritt-10-Eingangsbuchse mit dieser normalen Buchse des Selektors verbunden ist, wird der Programmschritt 10 eingeleitet.
Während dieses Programmschrittes wird ein "Übertragungs-Plus" (TR+) des achten Feld-Pufferwortes in das Wort 1 eingeschrieben. Da der Tastenfeldeingang numerische Informationen in das TastenfeldPufferwort einträgt, ist die die ganzen Dutzende anzeigende Zahl im Wort 1 des Hauptspeichers enthalten. Ausserdem wird während dieses Programmschrittes der Nullsaldoselektor für den nachfolgenden Gebrauch zurückgestellt.
Die schräge Linie zwischen dem Programmschritt-10-Ausgang und dem Programmschritt-11-Eingang zeigt an, dass der Programmschritt 11 nach Beendigung des Programmschrittes 10 eingeleitet wird. In diesem Programmschritt wird ein nicht bezeichnetes Aus-Wort in den Tastenfeldpuffer eingetragen, wodurch das Tastenfeld-Pufferwort gelöscht wird. Ausserdem wird der negative Saldoselektor zurückgestellt.
Danach hat die Bedienungsperson die bestellten Artikal, die geringer ist als 12, einzutasten und die diesen Artikeln entsprechende Inventurmagnetstreifenkarte einzulegen. Der Magnetstreifen der Karte wird nun von der Magnetstreifenkarten-Einheit gelesen. Der Inhalt desselben wird in den der Magnetstreifenkarte zugeordneten Teil des Speichers eingeschrieben, und die Karte wird in die Buchungszeile weitertransportiert. Entsprechend der Tabelle 4 wird der Selektor 1 betätigt, wenn die Magnetstreifenkarte in die Buchungszeile transportiert ist. Deshalb wird der von dem Koordinatenausgang D1 gesendete Impuls der Übertragungsbuchse T des Selektors 1 zugeführt. Da dieselbe mit der Programmschritt-12-Ein- gangsbuchse verdrahtet ist, wird dieser Programmschritt eingeleitet.
In diesem Schritt erfolgt eine Null- - Saldo-Prüfung des Tastenfeld-Pufferwortes, die anzeigt, ob ein unvollständiges Dutzend in das numerische Tastenfeld eingetypt wurde.
Ausserdem wird in diesem Programmschritt die Rechnung auf einen Überlauf untersucht. Ist nun kein Überlauf notwendig, so folgt Programmschritt 13, weil die normale Buchse des Überlaufselektors mit der Programmschritt-13-Eingangsbuchse verbunden ist. Ist jedoch ein Überlaufen auszuführen, wird der Überlaufselektor betätigt. Der zu seiner allgemeinen Buchse von der Programmschritt-12-Ausgangsbuchse gelieferte Impuls wird der Übertragungskontakt- 1- Buchse zugeführt. Die Selektor-2-Ausgangsbuchse ist mit der Vertikalposition-C-Eingangsbuchse verbunden, wodurch bei einem Überlaufzustand der Formularschrittmechanismus des Hauptdruckers für ein Springen des Formulares in die Vertikalposition C des nächsten Rechnungsformulares veranlasst wird. Dies entspricht dem Programmschritt 6.
Der Selektor 2 schliesst die weiter oben bereits beschriebenen Programmschritte 6, 7 und 8 an.
Im darauffolgenden Programmschritt 9 wird jedoch das Aus-Wort eher als das SA2-Feld des Spezial-Alpha-Teiles des Speichers und eher als das Wort LA4 des der Magnetstreifenkarte zugeordneten Speicherteiles beobachtet sein. Somit wird, wie weiter oben beschrieben, das Wort "Fortsetzung" in das für die Lieferinstruktionen vorgesehene Feld gedruckt.
Nach dem Programmschritt 9 wird von der Ausgangsbuchse dieses Programmschrittes ein Impuls an die Vertikalposition-D-Eingangsbuchse gegeben. Da diese Buchse, wie die Tabelle 4 zeigt, mit der gewöhnlichen Buchse des augenblicklich im Übertragungszustand befindlichen Selektors 2 verbunden ist, erscheint dieser Impuls an der Übertragungsbuchse T des Selektors 2, wodurch dieser Impuls auch an der Programmschritt-13-Eingangsbuchse auftritt. Somit werden nach der Beendigung des Überlaufprogrammes die Programmschritte 10,11 und 12 nicht wiederholt.
Der Programmschritt 13 steuert das Drucken des Hauptdruckers. Da das Aus-Wort mit W1 bezeichnet ist, wird die Anzahl der ganzen Dutzenden in das Rechnungsformular gedruckt. Im Programmschritt 14 wird die Zahl der ganzen Dutzenden multipliziert mit dem Inhalt des Wortes 6, das entsprechend der Tabelle 5 die Konstante 12 ist.
In diesem Beispiel ist angenommen, dass die die unvollständigen Dutzend bzw. die Zwölftel ange-
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bende Zahl im Anschluss an das Eintasten der ganzen Dutzenden eingegeben wurde. Der Fall, in dem keine unvollständigen Dutzende eingetypt sind, wird später beschrieben.
Die Programmschritt-14-Ausgangsbuchse ist mit der gewöhnlichen Buchse 1 des Null-Saldo-Prüfselektors und die Normalbuchse dieses Selektors mit der Programmschritt-15-Eingangsbuchse verbunden.
Da der Null-Saldo-Selektor betätigt ist, wenn ein Null-Saldo besteht, zeigt das Ausbleiben dieses Selektors an, dass der Zustand nicht Null ist und dass deshalb unvollständige Dutzende in dem Tastenfeld-Pufferwort enthalten sind. Deshalb wird im Programmschritt 15 die Zahl, die die Anzahl der unvollständigen Dutzende angibt, zu der im Programmschritt 14 erhaltenen Zahl addiert, wodurch das Wort l die Gesamtsumme enthält.
Im Programmschritt 16 wird die Anzahl der Zwölftel gedruckt, da das Tastenfeld-Pufferwort mit dem Aus-Wort bezeichnet ist. Ausserdem wird in diesem Programmschritt als Unterprogramm ein Trennungszeichen zwischen dem vollen Dutzend und den Bruchteilen desselben gedruckt. In diesem Falle ist die Ausgangsbuchse für den Magnetstreifenkartendrucker mit einer Steuerbuchse der Gruppe 8 - 82 der Schalttafel verbunden. Diese ist mit dem Symbol (/) bezeichnet. Für das Rückstellen des Druckers ist eine der Buchsen aus der Gruppe 8 - 80 der Schalttafel vorgesehen, so dass nach dem Drucken aus dem Tastenfeld-Pufferwort dieses Wort gelöscht wird.
Im Programmschritt 17 wird der Nenner, nämlich Zwölf, gedruckt, da das Aus-Wort, wie Tabelle 5 zeigt, mit W6 bezeichnet ist und das Ein-Wort 6 die Konstante 12 enthält. Da die Konstante 12 aus zwei Ziffern besteht, ist diese Ziffernkapazität durch die Verdrahtung der Ein-Wort-Buchse ausgewählt.
Nun wird das weiter oben nur kurz gestreifte Beispiel, nämlich das Nichtauftreten von unvollständigen Dutzenden oder Zwölfteln, beschrieben. In diesem Falle wird im Programmschritt 14 dieser von der
EMI40.1
Typenträger des Hauptdruckers, die Horizontalposition 2 zu suchen, da die T-Buchse des Null-Saldo- - Prüfselektors mit der Horizontalposition-2-Eingangsbuchse verbunden ist.
Wie Fig. 4 zeigt, entspricht die Horizontalposition 2 dem"gelieferte Menge"bezeichneten Feld.
Da nun in dieser Zeile keine unvollständigen Dutzende vorkommen, gehen die gelieferten Mengen sofort nach dem Druck der Anzahl der ganzen Dutzende in das Feld"bestellte Menge"ein.
Im Programmschritt 18 wird eine Plus-Übertragungs-Funktion ausgeführt, und der Inhalt des Wortes L2 wird dem Wort W2 übertragen. Wie Tabelle 3 zeigt, besteht der Inhalt des Wortes L2 aus der Menge im Lager beim Vorlegen einer Inventurkarte.
Im Programmschritt 19 wird geprüft, ob die Lagermenge noch ausreicht oder eine Bestellung vorzunehmen ist. Eine negative Saldo-Prüfungsoperation wird ausgeführt, worin die bestellte Menge von der Lagermenge subtrahiert wird und geprüft wird, ob das Ergebnis negativ ist. Nur bei einem negativen Ergebnis wird dieser Selektor betätigt. Die Programmschritt-19-Ausgangsbuchse ist mit der Negativ-Saldo- - Prüf-oder gewöhnlichen 1-Buchse unddieÜbertragungs-1-Buchse dieses Selektors ist mit der Programmschritt-20-Eingangsbuchse verbunden. Im Programmschritt 20 wird wieder eine TR+ Operation ausgeführt, in der die Menge im Worte W2 in das Wort W1 übertragen wird. Dies erfolgt, wenn eine ungenügende Lagerhaltung eine Bestellung erfordert, wobei die Gesamtlagermenge in das Wort "gelieferte Menge" oder in ein anderes Wort übertragen wird.
Um das die Lagermenge klarstellende Wort L2 an den täglichen Stand angepasst zu halten, wird im Programmschritt 21 wieder eine TR+ Operation ausgeführt, in der eine Null-Menge in das Wort L2 übertragen wird, um anzuzeigen, dass die Lagermenge gleich Null ist.
Im Programmschritt 22 wird der Möglichkeit, dass die Menge im Lager grösser ist als die bestellte Menge, Rechnung getragen, in dem die Programmschritt-22-Eingangsbuchse mit der Normal- oder N-Buchse des negativen Saldo-Prüf-Selektors verbunden ist. In diesem Falle schreitet das Programm vom Programmschritt 19 nach dem Programmschritt 22 durch. Im Programmschritt 22 wird eine TR+ Operation ausgeführt, in der der Inhalt des die gelieferte Menge darstellenden Wortes Wl in das Wort W2 übertragen wird.
Im Programmschritt 23 wird die Anzahl der gelieferten Artikel durch die Konstante 12 dividiert, da das Wort W2 die Anzahl der Artikel und das Wort W6 die Konstante 12 enthält. Dadurch ist die Anzahl der ganzen Dutzende bestimmt.
Der erhaltene Quotient ist im Ein-Wort und der Rest im Überlaufregister-Wort enthalten. Der Programmschritt 24 sieht eine Null-Saldo-Plus-Operation vor. Diese ist eine Addition, welche einer Null- - Saldo-Prüfung des IN-Wortes folgt. Es ergibt sich ein Übertrag der Artikelanzahl, die kleiner als 12 ist,
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aus dem Überlaufregister in das Tastenfeld-Pufferwort, worauf festgestellt wird, ob dieser Wert gleich oder grösser als Null ist.
Die Programmschritte 25 - 26 verursachen, dass sowohl die Inhalte des Feldes SA1 und des Wor- tes W3 als auch das Datum und die Rechnungsnummer in die Inventarmagnetstreifenkarte gedruckt wer- den. Im Programmschritt 27 druckt der Hauptdrucker die Anzahl der gelieferten ganzen Dutzende in das Rechnungsformular und der Magnetstreifenkartendrucker in die Magnetstreifenkarte.
Im Programmschritt 28 wird der Inhalt des Tastenfeld-Pufferwortes, der die Anzahl der kein
Dutzend ergebenden Zwölftel darstellt, sowohl auf das Rechnungsformular als auch auf die Magnetstrei- fenkarte gedruckt. Wenn der Null-Saldo-Prüfselektor infolge einer von Null abweichenden Menge im
Tastenfeld-Pufferwort nicht betätigt wird, wird ein Schrägstrich als Unterfunktion der Druckfunktion ge- druckt. Dieser Druckbefehl wird über die Kontakte 2 dem Null-Saldo-Prüfselektor zugeführt.
Im Programmschritt 29 wird, wenn nötig, die Zahl 12 gedruckt. Dieser Druck wird durch den Zustand des Null-Saldo-Prüfselektors bestimmt, in dem die gewöhnliche 4-Buchse mit dem Programm- schritt-29-Aus-Wort und die Normal-4-Buchse dieses Selektors mit der Aus-Wort-6-Buchse verbunden ist.
Wenn der Selektor betätigt ist, wird die Zahl nicht ausgedruckt.
Im Programmschritt 30 wird auf das Rechnungsformular der Produkt-Kode aus dem Wort Ll ge- druckt. Im Programmschritt 31 wird die Produktbeschreibung gedruckt, worauf durch die Verbindung zwischen der Programmschritt-31-Ausgangsbuchse und der Horizontalposition-5-Eingangsbuchse der Typenelementeträger des Hauptdruckers eine Tabulierbewegung in die Horizontalposition 5 ausführt, in die im Programmschritt 32 der Dutzendpreis aus dem Wort L3 gedruckt wird. In diesem Programmschritt ist als Unterfunktion die Punktart B programmiert, durch die zwischen die zweite und dritte Stelle ein Punkt gesetzt wird.
Der Programmschritt 33 dient zur Aufrechterhaltung der Lagermenge, u. zw. durch eine TR+ Operation, in der der Inhalt des Wortes L2 in das Wort W2 übertragen wird. Zur gleichen Zeit wird der
Null-Saldo-Prüfselektor zurückgestellt.
Im Programmschritt 34 wird die Lagermenge im Dutzend durch Teilung des die Anzahl der lagernden Artikel darstellenden Wortes W2 mit der im Wort 6 enthaltenen konstanten Zwölf erhalten.
Da das Überlaufregisterwort den aus der Division im Programmschritt 34 sich ergebenden Rest enthält, wird dieser im Programmschritt 35 in das Tastenfeld-Pufferwort durch eine Null-Saldo-Plus-Operation eingegeben. Diese ist eine Addition des Aus- und Ein-Wortes, gefolgt von einer Saldo-Prüfoperation.
Im Programmschritt 36 wird der die gelieferteMenge darstellende Inhalt des Wortes W1 mit dem im Wort L3 befindlichen Preis pro Dutzend multipliziert. Folglich ist das so erhaltene Produkt zwölfmal grösser als es sein sollte. Für die Bestimmung des richtigen Preises wird im Programmschritt 37 der Inhalt des Wortes 1, der nun den mit zwölf multiplizierten Preis darstellt, um eine Stelle nach links verschoben, da das Aus-Wort mit der Ziffernkapazität-1-Buchse verbunden ist.
Der erzielte Effekt ist der, als wäre das Wort W1 mit zehn multipliziert worden. Im Programmschritt 38 wird dieser mit zehn und zwölf multiplizierte Preis durch den Inhalt des Wortes W6, d. h. durch zwölf, dividiert.
Im Programmschritt 39 druckt der Magnetstreifenkartendrucker die Anzahl der Dutzende aus dem Wort W2 aus. Die Programmschritt-39-Ausgangsbuchse ist mit der gewöhnlichen 5-Buchse des Null- - Saldo-Prüfselektors verbunden, und die normale 5-Buchse dieses Selektors ist wieder mit der Programmschritt-40-Eingangsbuchse verbunden. Somit wird der Programmschritt 40 eingeleitet, wenn dieser Selektor nicht betätigt ist. In diesem Programmschritt druckt der Magnetstreifenkartendrucker den Inhalt des Tastenfeld-Pufferwortes aus, worauf die Schrägstrichunterfunktion ausgeführt wird. Ist der Inhalt des Tastenfeld-Pufferwortes nicht Null, so wird im Programmschritt 41 der Inhalt des Wortes W6, nämlich der Nenner 12, gedruckt.
Im Programmschritt 42 wird der Zeilenwert durch eine Aufrundfunktion (ROCS) bestimmt, in welcher in der niedrigsten Stelle des Wortes W1 die Zahl 5 hinzuaddiert wird, worauf eine Rechtsverschiebung des Inhaltes dieses Wortes um eine Stelle, entsprechend der Aus-Wort-Verbindung mit der Ziffernkapazität, erfolgt. Für den Fall, dass keine unvollständigen Dutzende auftreten, schreitet das Programm von Programmschritt 39 über die Übertragungs- 5- Buchse des Null-Saldo- Prüfselektors auf den Programmschritt 42.
Im Programmschritt 43 wird der endgültige Zeilenwert durch den Hauptdrucker auf das Rechnungsformular gedruckt, und anschliessend erfolgt durch ein Unterprogramm das Setzen der Punktart B zwischen die zweite und dritte Stelle dieser Zahl. Hierauf folgt ein Wagenrücklauf im Magnetstreifenkar- tendrucker. Es wird dann die Inventarmagnetstreifenkarte auf den neuesten Stand gebracht, um die gerade
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auf der Rechnung eingetragenen Werte festzuhalten. Während des genannten Wagenrücklaufes findet, wie Fig. 5 zeigt, eine neue Zeile eine Lochung 5 - 14, die die Einheit 1 - 14 für die Behandlung einer Magnetstreifenkarte gelocht hat.
Wie Tabelle 3 zeigt, dient das Wort 7 für die Aufnahme der Rechnungsgesamtsumme. Somit wird im Programmschritt 44 eine Addition ausgeführt, in der der Inhalt des Wortes Wl, welcher der Zeilenwert ist, zum Wort 7 addiert wird.
Die durch visuell erkennbare Zeichen auf den neuesten Stand gebrachte Inventarmagnetstreifenkarte wird im Programmschritt 45 durch Aufzeichnungen auf dem Magnetstreifen der Karte auf den neuesten Stand gebracht. Hiebei werden die eben aufgedrucktenZeilenwerte und der Formularkopf umgeschrieben.
Dieser Vorgang erfolgt unter Programmsteuerung durch eine verdrahtete Aufzeichnungsoperation.
Nun ist die Inventarmagnetstreifenkarte vollständig auf den neuesten Stand gebracht und wird aus der Einheit 1 - 14 ausgestossen. Es können aber auch den eben beschriebenen Operationen ähnliche ausgeführt werden, um andere von dem gleichen Kunden gekaufte Produkte aufzuzeichnen. Es ist deshalb die Ausgangsbuchse des Programmschrittes 45 mit der Vertikalposition-D-Eingangsbuchse verbunden, wodurch die Rechnung in die nächste Zeile transportiert wird. Zeigt die nächste Zeile einen Überlauf an, folgt natürlich das oben beschriebene Überlaufprogramm. Anderseits folgt eine Wiederholung der Zeileneintragungen in die Vertikalpositionen D, bis schliesslich die Eintragungen in der die Gesamtsumme enthaltenden Zeile E erforderlich sind.
Für Eintragungen in die Zeile E muss die Steuertaste 1 betätigt werden. Der erzeugte Impuls verursacht durch eine Verdrahtung der dieser Steuertaste zugeordneten Ausgangsbuchse in der Schalttafel mit der Vertikalposition-E-Eingangsbuchse (Tabelle 4) einen Transport des Rechnungsformulares in die Vertikalposition E.
Wie Tabelle 3 zeigt, ist die Vertikalposition-E-Ausgangsbuchse verbunden mit der Horizontalpositions-4-Eingangsbuchse. Somit führt nach dem Zeilentransport des Rechnungsformulares der Typenelementeträger eine Tabulierbewegung in die Horizontalposition-4 durch. Bei der Ankunft des Typenelementeträgers in diese Position sendet die Koordinaten-Ausgangsbuchse E-4 einen Impuls, der zwecks Fortsetzung des Programmes an die Programmschritt-46-Eingangsbuchse weitergegeben wird.
Die Bedienungsperson hat nun die zum Beginn dieses Programmes eingelegte und nun beiseite gelegte Rechnungskarte wieder in die Einheit 1-14 einzulegen. Die Karte wird gelesen, und der Inhalt des Magnetstreifens wird in dem der Magnetstreifenkarte zugeordneten Teil des Speichers eingeschrieben.
Danach wird die Karte in die Buchungszeile, von der, wie oben beschrieben, ein Impuls geliefert wird, weitertransportiert, der der Selbst-Start-Buchse zugeführt wird, wobei dieser Impuls von der Koordinaten- - Ausgangsposition-E4-Buchse erzeugt wird, da diese Position im Augenblick der Typenelementeträger einnimmt. Diese Koordinaten-Ausgangsbuchse ist mit der Eingangsbuchse für den Programmschritt 46 verbunden, wodurch dieser Programmschritt eingeleitet wird.
Das mit Rechnungsgesamtsumme bezeichnete Wort 7 stammt aus der Addition der jeweiligen Zeilenwerte in das Wort 7, so dass nun der Inhalt des Wortes 7 in das in der Horizontalposition 4 beginnende und eine Ziffernkapazität von 7 aufweisende Feld gedruckt wird. Als Unterfunktion erfolgt das Setzen der Punktart B.
Wie Tabelle 3 zeigt, enthält das Wort L3 den Steuerprozentsatz für diesen Kunden. Somit wird im Programmschritt 47 der Inhalt des Wortes L3 mit einer Ziffernkapazität von 2 gedruckt. Im Programmschritt 48 wird der Inhalt des Wortes 7 durch eine TR+ Operation des Inhaltes des Wortes W2 für die Ausführung einer Multiplikation des Nettowertes mit dem Steuerprozentsatz sichergestellt.
Im Programmschritt 49 wird der Steuerwert durch Multiplizieren des Steuereinteiles mit dem Nettowert bestimmt.
Im Programmschritt 50 wird der Steuerwert auf den nächstliegenden Pfennig durch eine oben erklärte Verschiebeoperation aufgerundet.
Im Programmschritt 51 wird der im Wort 7 befindliche Nettowert der Rechnung zu Wort 8, das eine laufende Gesamtsumme der aufeinanderfolgenden hergestellten Rechnungen darstellt, hinzuaddiert, und im Programmschritt 52 erfolgt die Addition des im Wort 9 enthaltenen Steuerwertes.
Im Programmschritt 53 wird die Bruttosumme durch Addition des den Steuerwert darstellenden Wortes 2 mit dem die Nettosumme darstellenden Wort 7 erstellt.
Im Programmschritt 54 wird der Steuerwert durch den Hauptdrucker unter Berücksichtigung einer Unterfunktion der Punktart B gedruckt, wobei das Aus-Wort W2 und die Ziffernkapazität 6 ist. Nach dem Drucken befindet sich dadurch ein Typenträger in einer für das Drucken der Bruttosumme geeigneten Stellung.
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Im Programmschritt 55 wird die Bruttosumme der Rechnung, die im Wort 7 enthalten ist, der im Wort 10 enthaltenen laufenden Summe hinzuaddiert, und im Programmschritt 56 wird die Bruttosumme aus dem Wort 7 ausgedruckt. Die Ziffernkapazität ist mit 7 programmiert, und durch das Unterprogramm ist die Interpunktion B bestimmt.
In dieser Programmstellung ist die Rechnung vollständig hergestellt, und es ist lediglich nur noch die Rechnungskarte, die sich nun in der Buchungszeile im Magnetstreifenkartendrucker befindet, auf den neuesten Stand zu bringen. Im Programmschritt 57 ist eine Druckoperation programmiert, in der aus dem Feld SA1 das Datum auf die Rechnungskarte gedruckt wird, worauf im Programmschritt 58 die Rechnungsnummer aus dem Wort W4 gedruckt wird. Die Ziffernkapazität von 7 ist programmiert, um ein Tabulieren zu vermeiden, die für geeignete Positionierung der Rechnungsnummer erforderlich sein würde.
Im Programmschritt 59 wird die im Wort 7 eingeschriebene Bruttosumme zu dem augenblicklich im Wort L2 befindlichen Rechnungssaldo hinzuaddiert. Im Programmschritt 60 wird die Bruttosumme in die Spalte"Transaktion"der Rechnungskarte gedruckt. In diesem Falle wird das Wort 7 ausgedruckt.
Die Unterfunktion für die Punktart B, für die Typenelementerückstellung und für das Tabulieren sind ebenfalls programmiert.
Im Programmschritt 61 wird der Inhalt des Wortes L2, der jetzt den neuen Saldo darstellt, in die "Saldo"-Spalte der Magnetstreifenkarte gedruckt.
Im Programmschritt 62 wird die Rechnungskarte durch magnetisches Aufzeichnen des Formularkopfes und der letzten Postenzeile auf den neuesten Stand gebracht. Schliesslich wird im Programmschritt 62 der Inhalt des Wortes 5, der die Nummer"l"ist, zu dem die Rechnungsnummer darstellenden Wort 4 hinzuaddiert, so dass die nächste Rechnung um eins höher ist als die vorliegende. Die Programmschritt- - 63-Ausgangsbuchse ist mit der Vertikalposition-A-Eingangsbuchse verdrahtet, wodurch bei Beendigung dieses Programmes der Formularstreifen in die Vertikalposition A des nächsten Rechnungsformulares springt.
Vor der Ausführung der einzelnen Programmschritte, in dem eben beschriebenen Programm, ist es notwendig, verschiedene Konstante, wie z. B. die Eins für die steigende Rechnungsnummer, in dem Speicher der Maschine zu speichern. In ähnlicher Weise ist es notwendig, bei der Beendigung der Rechnungsoperation verschiedene laufende Summen, wie z. B. die laufende Steuersumme und die laufende Bruttosumme, auszudrucken und zu löschen. In Tabelle 6 sind Dualprogramme, die das Speichern und das Löschen enthalten, dargestellt.
Vor der Vornahme dieser Festprogramme müssen bestimmte Informationen durch manuelle Betätigung der Tasten an der Konsole in den Maschinenspeicher eingegeben werden. Diese Informationen enthalten die Konstanten 1 und 12 und die beginnende Rechnungsnummer. Sie werden auf dem Magnetstreifen der "Speicher-und Löschkarte"aufgezeichnet.
Gemäss der Programmtabelle 6 hat die Bedienungsperson zuerst die"Speicher-und Löschkarte"in die Einheit 1-14 für die Behandlung einer Magnetstreifenkarte einzulegen, worauf dieselbe gelesen und ihr Inhalt in den Magnetstreifenkarttnspeicher eingegeben wird. Wie Tabelle 4 zeigt, ist die Steuertaste 5 zu betätigen, welche das Ausgangsformular in die Vertikalposition F-1 steuert. In diesem Schritt ist eine TR+ Operation auszuführen, in der das die erste Rechnungsnummer darstellende Wort L1 in das Wort W4 übertragen wird.
Sollte sich die Maschine in einem Zustand für das Löschen des Speichers und das Lesen der laufenden Summen befinden, hat die Bedienungsperson die Steuertaste 6 zu betätigen, die das Vertikalband in die Vertikalposition G-1 steuert, worauf die Karte einzulegen ist. Das in diesem Falle die letzte Rechnungsnummer darstellende Wort 4 wird in das Wort L1 übertragen, welches nun die Anfangsrechnungsnummer für die nächste Rechnungsfolge darstellt.
Durch einen der Programmschritte 64 oder 73 gleitet das Programm nach Programmschritt 65 weiter, in dem das die Konstante 1 aufnehmende Wort L2 in das Wort W6 übertragen wird.
Im Programmschritt 67 wird die Rechnungsnummer und in den Programmschritten 68 und 69,70 die Nettosumme, Steuersumme und die Bruttosumme gedruckt, und die Speicherworte werden für einen weiteren Gebrauch zurückgestellt. Im Programmschritt 71 wird das Wort W7 durch eine TR+ Operation gelöscht, wobei das Aus-Wort benutzt wird. Im Programmschritt 72 wird der Inhalt des der Magnetstreifenkarte zugeordneten Teiles des Speichers in die Speicherkarte eingeschrieben.
Die Karte wird durch die Einheit 1-14 ausgestossen. Beim Beginn einer Rechnungsoperation hat die Bedienungsperson die Steuertaste 3 zu betätigen, um die Maschine für den Eingang alphanumerischer Daten und des Datums vorzubereiten. Ausserdem ist das Wort "Fortsetzung" durch manuelle Betätigung
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EMI44.1
EMI44.2
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EMI45.1
EMI45.2
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EMI46.1
EMI46.2
<Desc/Clms Page number 47>
EMI47.1
EMI47.2
<Desc/Clms Page number 48>
Tabelle 2
EMI48.1
<tb>
<tb> Bediener- <SEP> Prog. <SEP> Aus- <SEP> Ein- <SEP> Funk- <SEP> Ein- <SEP> Aus- <SEP> Erläuterungen <SEP>
<tb> Instruktion <SEP> Schritt <SEP> gang <SEP> gang <SEP> tion <SEP> Wort <SEP> Wort
<tb> Drück. <SEP> Lesen <SEP> Ansetzen <SEP> Lade-Konst.
<tb>
Kontr. <SEP> Ta-Magnetk. <SEP> aus <SEP> Magnetladekarte
<tb> ste <SEP> 5. <SEP> Lege
<tb> Ladek. <SEP> ein
<tb> Masch. <SEP> start. <SEP> automat.
<tb>
64 <SEP> 65 <SEP> CE <SEP> TR+ <SEP> W4 <SEP> L1 <SEP> Lade-Beginn
<tb> F1 <SEP> Rechnungs-Nr.
<tb>
65 <SEP> 64 <SEP> TR+ <SEP> W5 <SEP> L2 <SEP> Lade-Konst, <SEP> 1
<tb> 73
<tb> 66 <SEP> TR+ <SEP> W6 <SEP> L3 <SEP> Lade-Konst. <SEP> 12
<tb> 67 <SEP> Drucken <SEP> DC7 <SEP> L1 <SEP> Druck <SEP> Beg.
<tb>
P <SEP> Rechnungs-Nr.
<tb>
68 <SEP> Drucken <SEP> DC <SEP> 10 <SEP> W8 <SEP> Druck-Netto
<tb> P, <SEP> PB, <SEP> RES <SEP> Total <SEP> & <SEP> Lösch.
<tb>
69 <SEP> Drucken <SEP> DC <SEP> 10 <SEP> W9 <SEP> Druck-Steuer
<tb> P <SEP> total <SEP> & <SEP> löschen
<tb> 70 <SEP> Drucken <SEP> DC <SEP> 10 <SEP> W10 <SEP> Druck-Brutto
<tb> P, <SEP> PB, <SEP> RES <SEP> total <SEP> & <SEP> löschen
<tb> 71 <SEP> TR+ <SEP> W7 <SEP> Speich. <SEP> klarf.
<tb>
Rechnung <SEP> total
<tb> 72 <SEP> Aufzeichn. <SEP> Kartenabw. <SEP> Stop
<tb> Ent. <SEP> KarteDrücke <SEP> Kontr. <SEP> T. <SEP> 3
<tb> Tippe <SEP> : <SEP> Datum <SEP> wie"Jan.-1-62", <SEP> Feldmark.,"Fortsetzung"Feldm. <SEP>
<tb>
Rücktaste
<tb> Gesamtsumme
<tb> Drücke <SEP> Kontr. <SEP> Taste <SEP> 6
<tb> Lege <SEP> Ladekarte <SEP> ein
<tb> Lesen <SEP> Masch. <SEP> start. <SEP> automat.
<tb>
Mgt. <SEP> Kt.
<tb>
73 <SEP> 65 <SEP> CE <SEP> TR+ <SEP> L1 <SEP> W4 <SEP> Übertr. <SEP> nächst.
<tb>
G-1 <SEP> Rechg. <SEP> Nr. <SEP> z. <SEP> Speichern
<tb> f. <SEP> Beginn <SEP> Rechg. <SEP> Nr.
<tb>
Saldo <SEP> v. <SEP> Ges. <SEP> Summe. <SEP> Dasselb. <SEP> wie <SEP> Lad.
<tb>
Kein <SEP> Bedarf <SEP> z. <SEP> Eintr. <SEP> Datum
<tb>
<Desc/Clms Page number 49>
EMI49.1
EMI49.2
<Desc/Clms Page number 50>
Tabelle 4
EMI50.1
<tb>
<tb> Kontrolltasten <SEP> Zeilenposten
<tb> Rechg. <SEP> Vert. <SEP> Erreg. <SEP> Rückst. <SEP> Erreg. <SEP> Rückst.
<tb> total <SEP> Pos. <SEP> PLE <SEP> AS <SEP> PS2 <SEP> Ein
<tb> Eing. <SEP> PS45 <SEP> Ein <SEP>
<tb> 1 <SEP> Eing. <SEP> Ausg. <SEP> Eing. <SEP> Ausg. <SEP> Eing. <SEP> Ausg. <SEP> Eing. <SEP> Ausg.
<tb>
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Einzeilenvorschub
Die Dokument-Vorschubeinrichtung der Rechenanlage 1 - 10 ist für eine kontinuierliche Abfühlung und Formatanzeige, d. h. der Vertikalposition des Formularstreifens und der Horizontalposition des Typenelementeträgers, geeignet, wobei eine bestimmte Vorverdrahtung der Schalttafel vorgesehen ist.
Damit soll bewirkt werden, dass der Formularstreifen im Hauptdrucker in das gewünschte vertikale Feld transportiert wird, was durch eine Programmlochung im Vertikalband gekennzeichnet ist, oder dass der Typenträger in die gewünschte horizontale Lage transportiert wird, die durch eine Lochung im Horizontalband bestimmt ist.
Um die Fähigkeit der erfindungsgemässen Maschine zum Abfühlen und Suchen zu demonstrieren, sei zunächst angenommen, dass der Formularstreifen eine Zeile vom Vertikalfeld A entfernt ist, dass das Sternrad der Vertikalband-Abfühleinrichtung in eine Lochung des Kanales 1 ragt, dass die Vertikalposition A durch eine Lochung im Kanal 1 dargestellt ist und dass die Buchse 8 - 150 der Schalttafel der Steuertaste 7 in der Konsole (Fig. 2B) und die Programmverdrahtung der Vertikalpo- sition-A-Eingangsbuchse 8-12 verbunden sind.
Während die Fig. 40-70 die in der Maschine gebrauchten verschiedenen Relais und ihre Kontaktfedern zeigen, sind die Relais und ihre Kontakte, die für den Einzeilenvorschub erforderlich sind, in Fig. 71 in vereinfachter Weise dargestellt. Viele der Bauelemente nach dieser Figur sind in verschiedenen Figuren dargestellt, und gewisse Relaiskontakte, hauptsächlich die, welche während des nachfolgend beschriebenen Vorganges geschlossen bleiben und keine Rolle beim Einzeilenvorschub spielen, sind der Einfachheit halber weggelassen.
Eine vertikale Linie entlang dem linken Rand in der Fig. 71 stellt eine +48 V führende Leitung dar, und eine vertikale Linie entlang dem rechten Rand führt Erdpotential. In verschiedenen Figuren wirken die Abfühlsternräder für das vertikale und das horizontale Band mit einem Sammelleiter zusammen. In verschiedenen Zeichnungen sind die von den Abfühlsternrädern für das vertikale und das horizontale Band betätigten Kontakte derart vereinfacht dargestellt, dass die Sternräder selbst mit einem Sammelleiter zusammenwirken.
Wenn die Steuertaste 7 betätigt ist, legt ihr zugeordneter Kontakt 71 - 10 ein Potential von 48 V an die Buchse 71-12, die der Steuertaste-7-Ausgangsbuchse 8-150 der Schalttafel entspricht. Durch die Schaltschnur 71 - 14 ist die Buchse 71 - 12 mit der Vertikalposition-Eingangsbuchse 71-16 verbunden, die der Buchse 8-12 der Schalttafel entspricht. Im Diagramm der Fig. 72 sind in der Ordinatenrichtung Betätigungszustände verschiedener Elemente und in der Abszissenrichtung Zeitintervalle aufgetragen, wobei die Linie 72 - 10 das Schliessen des Tastenkontaktes, die Linien 72-12 und 72-14 das Potential an der Steuertasten-Ausgangsbuchse bzw. an der Vertikalposition-Eingangsbuchse darstellen. Die Vertikalposition-A-Eingangsbuchse 71-16 erhält somit Spannung.
Dadurch entsteht ein Strom über die Kontakte 524-1, N/C, der die Wicklung 522-P eines Vertikalrelais erregt.
Dieser Vorgang ist durch die Linie 72 - 522 P dargestellt. Obwohl im Zeitpunkt der Impulsakunft an der Vertikalposition-A-Buchse der Wicklung 522 ein Potential aufgeprägt wird, ist die durch die horizontale Linie 72 - 16 dargestellte Zeit für die Betätigung des Relaiskontaktes erforderlich.
Durch den normalerweise geschlossenen Kontakt 514-10 des Stop-2-Relais 514 und dem Kontakt 522-1 des Relais 522 ist die Haltewicklung 522H erregt. Dieser Vorgang ist durch die Linie 72- 522H dargestellt.
Die Betätigung der Kontakte des Relais 522 leitet sowohl einen Einzeilenvorschub des Formulares im Hauptdrucker als auch einen gleichzeitig erfolgenden Wagenrücklauf ein. Das Schliessen eines Kontaktes 522-3 erregt die Wicklung 519P des Formular-Spring-Relais 519. Durch den Kontakt 427-8 desTabulier- und Wagenrücklaufverriegelungs-Relais 427 und dem Kontakt 524-11 des Vertikalposition-Relais 524 wird die Wicklung 422P des Wagenrücklauf-Relais 422 erregt. Diese Vorgänge sind durch die Linien 72-519P und 72-422P dargestellt.
Die Betätigung des Relais 422 ist durch die Linie 72-423H dargestellt und dient zur Erregung des Funktions-Riegelungs-Relais 423H über den normalerweise offenen Kontakt 422-4. Das Relais 423H besitzt Kontakte und verhütet das gleichzeitige Auftreten von Operationen, beispielsweise der Tablier- un Wagenrücklaufoperation.
EMI52.1
operation beschrieben, obwohl natürlich beide Vorgänge gleichzeitig auftreten.
Wenn das Formular-Spring-Relais 519 erregt ist, ist ein Stromkreis über den normalerweise offenen Kontakt 519-1 und den normalerweise geschlossenen Kontakt 518-1 des Stop-2-Relais 518 gebildet, um den Spring-Magneten 71-18 zu erregen. Die Erregung des Spring-Magneten ist durch
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die Linie 72 - 20 und die Schliessungszeit seiner Kontakte durch die Linie 72 - 22 dargestellt. Die Schliessperiode des Magnetankers ist durch die Linie 72 - 23 dargestellt. Der Spring-Magnet ist im Hauptdrucker angeordnet und gibt in seinem erregten Zustand die Vertikalantriebskupplung frei für ein vertikales Verschieben des Formularstreifens. Um die Verschiebung um mehr als eine Zeile zu verhindern, muss der Spring-Magnet rechtzeitig freigegeben werden.
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nie 72-518P dargestellt.
Beim Ansprechen dieses Relais werden seine Kontakte 518-1 betätigt, um den Spring-Magnetrelaiskreis zu öffnen. Die Haltewicklung 518H wird beim Parallelschalten der Spring-Magnetkontakte 71-18-1 und des Formular-Spring-Relaiskontaktes 519-1 erregt. Das Stop-2-Relais 518 errichtet einen Haltekreis über den normalerweise offenen Kontakt 519-2 des Formular-Spring-Relais und den normalerweise offenen Kontakt 518-2 des Stop-2-Relais 518, was die Linie 72-518H darstellt.
In dem erregten Zustand des Stop-2-Relais 518 ist ein Stromkreis über seinen normalerweise of-
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Wicklung des Vertikalpositions-Relais- CB4-Relais, über den normalerweise geschlossenen Kontakt 511-9 des Selbst-Start-Relais 511 und den normalerweise offenen, jetzt betätigten Kontakt 524-12 des Vertikalpositions-Relais 524 geschlossen. Da sowohl das ProgrammCB4- als auch das Selbst-Start-Relais nicht erregt werden, bis eine Programmfolge eingeleitet ist, bleibt das Vertikalpositions-Relais 524 während der restlichen Zeitdauer dieser Operation betätigt. Das Erregen und Halten des Relais 524 ist durch die Linien 72-524P und 72-524H dargestellt.
Durch die Erregung des Relais 524 wird sein Kontakt 524-1 betätigt. Über den normalerweise geschlossenen Kontakt 514-2 des Stop-l-Relais 514 werden die Wicklungen 479P und 482 der Vertikal-Kanal-A-Relais 479 und 482 erregt. Der Kreis wird geschlossen über den Steuertastenkontakt 71-C, die Schaltschnur 71-14, den betätigten Kontakt 524-1 und den normalerweise geschlossenen Kontakt 514-2 geschlossen. Diesen Vorgang stellen die Linien 72-479 und 72-482 dar.
Die Betätigung des Kontaktes 524-1 unterbricht die Stromzufuhr zur Wicklung des Vertikal-Relais 522, dessen Haltewicklung jedoch erregt bleibt, um die Betätigung der Relaiskontakte aufrechtzu
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rücklauf-Relais 427 und den normalerweise offenen Kontakt 422-1 des Wagenrücklauf-Relais 422 erregt bleibt. Diese Vorgänge sind in der Fig. 72 durch die Erregungszeit des Relais 524 dargestellt.
Bei der Erregung des Vertikalpositions-Relais 524 wird durch die Betätigung seines Kontaktes 524-10, der Haltekreis für die Vertikal-A-Relais 479 und 482, über den Kontakt 524-10 und
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und Haltevorgänge sind in den Linien 72-479P, 72-479H, 72-482P und 72-482H chronologisch dargestellt.
Die Vertikalkanal-Relais 470 und 482 dienen für die Betätigung eines Vertikal-Abfühlkontaktes, der dem Kanal 1 des Vertikalbandes zugeordnet ist. Bei Betätigung wird die richtige Koordinaten Ausgangsbuchse, zwecks Erhaltes eines die Ankunft des Formulares in der gesuchten Adresse anzeigenden Impulses, ausgewählt.
Im vorliegenden Beispiel ragte das Sternrad in eine Lochung des Vertikalbandes bereits vor dem Einzeilenvorschub, und eine Suche nach der Vertikalposition A war eingeleitet. Da eine Lochung der näch- sten Zeile des Kanales 1 vorhanden ist, öffnet der Vertikalkanal-1-Abfühlkontakt nicht, wenn der Einzeilenvorschub stattfindet. Diesen Zustand zeigt die Linie 72-24 an. Der normalerweise offene Kontakt 479-2 des Vertikal-Kanal-A-Relais wird geschlossen und ein Stromkreis über das in der niedrigeren Position der Vertikalband-Abfühleinheit mit der Vertikal-Programm-Sammelschiene 71-22 verbundenen Positions-Kontakt 71-20, über den Vertikal-Kanal-Abfühlkontakt 71-24 und über den für die Erregung der Wicklung 514P des Stop-l-Relais 514 vorgesehenen Kontakt 479-2 aufgebaut.
Ein Haltestromkreis für diese Wicklung entsteht durch den betätigten Kontakt 524-10 und dennorma- lerweise offenen Kontakt 514-1. Diese Vorgänge stellen die Linien 514P und 514H dar.
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Das Stop-1-Relais 514 hat im vorliegenden Falle der der Buchse 8-14 der Schalttafel entsprechendenVertikalpositions-A-Ausgangsbuchse 71-26 einen Impuls zu liefern. Wenn das Relais erregt ist, wird ein Stromkreis über den Parallelkreis des Steuertastenkontaktes 71-10, den Kontakt 482-6 und den Kontakt 514-2 des Stop-1-Relais gebildet, um der Vertikalpositions-A-Ausgangsbuchse einen Impuls von 48 V zuzuführen. Dies stellt die Linie 72-26 dar. Wenn, wie weiter oben beschrieben, diese Buchse mit einer andern Funktionsbuchse verdrahtet ist, beispielsweise mit der Horizontalpositions-Eingangsbuchse, dann wird ein Stromkreis für das Suchen der Horizontalposition aufgebaut. Jedoch wird durch einen Sperrkreis die Ausführung dieser Funktion verhindert, bis der Wagenrücklauf beendet ist.
Die Betätigung des Kontaktes 514-2 für die Lieferung eines Ausgangsimpulses erfolgt beim Öffnen der Stromkreise der Wicklungen 479 und 482. In diesem Zeitpunkt bleiben die Haltewicklungen dieser Relais weiter erregt.
Der normalerweise geschlossene Kontakt 514-10 des Stop-1-Relais ist nun geöffnet, wodurch der Stromkreis der Haltewicklung 522H des Vertikal-Relais geöffnet ist, so dass dieses Relais abfällt.
In diesem Zeitpunkt ist ein Einzeilenvorschub'beendet, und ein ander Vertikalpositions-A-Buchse abgegebener Impuls zeigt die Ankunft des Formulares in der gewünschten Position an.
Der gleichzeitig mit dem Vorschub erfolgende Wagenrücklauf sei nachstehend beschrieben. Zu Beginn dieses Vorganges hat die Betätigung des Vertikal-Relais 522 (vertical setup relais) den Stromkreis der Wicklung 422P des Wagenrücklauf-Relais über seinen Kontakt 522-3 geschlossen. Die Halte-
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geöffnete Kontakt 422-4 des Wagenrücklauf-Relais 422 ist geschlossen, damit die Haltewicklung des Funktions-Verriegelungs-Relais 423H erregt wird, dessen in den Fig. 41, 51,53 und 67 gezeigte Kontakte bei ihrer Betätigung bewirken, dass das Programm weitergeschaltet wird und dass andere gleichzeitig erfolgende Operationen vor Beendigung des Wagenrücklaufes verhindert werden.
Die normalerweise offenen Kontakte 422-2 und 422-3 des Wagenrücklauf-Relais 422 sind geschlossen, wodurch der Wagenrücklauf-Magnet 71-28 über den normalerweise geschlossenen und über die Nockenscheibe 71-32 während des Typenelementeträgerrücklaufes in den linken Rand, über betätigbare Kontakte 7J-30 über den normalerweise geschlossenen 427-6 des Tabulier- und Wagen -
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wird. Der Typenelementeträger setzt jedoch seine Rücklaufbewegung fort. Zur gleichen Zeit wird die Wicklung 63P des Startverriegelungs-Relais erregt, dessen Kontakte den Beginn elektronischer Operationen während des Typenelementeträgerrücklaufes verhindern. Dies ist in der Linie 72 - 32 dargestellt.
Beim Typenelementeträgerrücklauf wird auch der Typenelementeträgerrücklaufverriegelungskontakt 71 - 34 und der Trägerrücklaufabstandskontakt 71 - 36 geschlossen. Dies ist dargestellt in den Linien 72 - 34 und 72 - 36. Dadurch wird die Haltewicklung 427H des Tablier- un des Typen- elementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais erregt. Dies ist dargestellt in der Linie 72 - 34.
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durch einen andern Stromweg erregt ist.
Der Kontakt des Relais 427 verhütet mehrere gleichzeitige Operationen, beispielsweise das Tabulieren und einen Typenelementeträgerrücklauf, das sonst durch das gleichzeitige Öffnen seines normalerweise geschlossenen Kontaktes 427-1 für das Öffnen des Stromkreises zum Typenelementeträgerrücklauf-Relais möglich wäre. Da das Stop-1-Relais 514 erregt ist, wodurch sein normalerweise geschlossener Kontakt 514-10 geöffnet ist, und da weiter das Typenele- menteträgerrücklauf-Relais 422 abgefallen und sein Kontakt 422-5 offen ist, fällt auch die Haltewicklung des Vertikal-Relais 522 ab. Dadurch öffnet sein Kontakt 522-3 den Stromkreis des For- mular-Spring-Relais 519, und der Arbeitskontakt 522-2 unterbricht den Erregungskreis für die Wicklung des Vertikalpositions-Relais 524.
Dieser Zustand wird aufrecht erhalten, bis der Typenelementeträger in seinem linken Rand angekommen ist, wodurch der Typenelementeträgerrücklaufverriegelungskontakt 71-34 und der Typenelementeträgerrücklaufabstandskontakt 71 - 36 geöffnet werden. Entsprechend fällt die Haltewick-
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Kontaktes 427-2 des Tabulier- und Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais den Stromkreis zum Funktionsverriegelungs-Relais. Das Öffnen des Kontaktes 71 - 36 öffnet die Haltewicklung des Formular-Spring-Relais 519H.
Die Ruhekontakte 519-1 und 519-2 sind durch das Abfallen des Formular-Spring-Relais 519 ge- öffnet, wodurch die Erregungs- und Haltewicklung 518P und 518H des Stop-2-Relais keinen Strom erhalten und somit das genannte Relais abfällt. Die Kontakte des Stop-2-Relais nehmen ihre normale Lage wieder ein, das Formular ist um eine Zeile weitertransportiert und der Typenelementeträger in seinen linken Rand zurückbewegt. Die Vertikalpositions-A-Ausgangsbuchse 71 - 26 sendet nun einen Impuls von 48 V aus, der für den weiteren Programmverlauf verwendbar ist.
Die Vertikalpositionssuche
Bei der Beschreibung dieses Vorganges wird angenommen, dass der Formularstreifen sich in einer bestimmten vertikalen Zeile befindet und dass es erwünscht ist, das Formular in eine von der augenblicklichen Stellung um einige Zeilen entfernte Lage zu bewegen. Beispielsweise wird angenommen, dass die Vertikalpositions-B-Eingangsbuchse 8-167 der Schalttafel einen Impuls erhält und dass das Formular einige Zeilen von dieser Vertikalposition B entfernt ist. Die Maschine erhält nun den Befehl, den Typenelementeträger in seine linke Randstellung zu bewegen und das Formular mit hoher Geschwindigkeit in die Vertikalposition B zu bewegen.
Dieser Befehl wird durch Betätigung der Steuertaste 8 in der Konsole der Maschine eingeleitet.
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- 1073-16 ist diese Buchse mit der Vertikalpositions-B-Eingangsbuchse 73-18 verbunden, die der Buchse 8 - 152 in der Schalttafel entspricht.
Es sei angenommen, dass das Abfühlrad für den Vertikalkanal 1 in eine Lochung eines zuvor behandelten Programmes ragt. Somit wird bei Betätigung der Steuertaste 8 über die Buchsen ein Potential aufgeprägt. Dies löst sowohl ein Formularspringen als auch einen Rücklauf des Typenelementeträgers aus.
DieAnfangsoperation verschiebt das Formular um eine Zeile. Hiebei ist die Vertikalposition B nicht erreicht. Es beginnt sogleich der Rücklauf des Typenelementeträgers, und der Mechanismus für das Springen des Formulares wird wieder eingeschaltet.
Diesmal wird das Formular jedoch kontinuierlich angetrieben, um die Vertikalposition B zu suchen.
Wenn diese Position erreicht ist, wird der Formularvorschub abgestellt und ein Impuls von der Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse gegeben. Während des Vertikal-Suchvorganges wird der Typenträger in seine linke Randstellung zurückbewegt. Wie weiter oben beschrieben, verhütet das Verriegelungs-Relais den den Beginn der darauffolgenden Programmfolge so lange, bis der Typenelementeträger in seiner linken Randstellung angekommen und das Springen des Formulares beendet ist. Danach erfolgt ein Entriegelndes Verriegelungskreises, und der von der Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse gesendete Impuls kann nun für die Fortsetzung des Programmes verwendet werden.
Gewisse Anfangsschritt der während der Suchoperation erfolgenden Relaisbetätigungen sind gleich den während eines Einzeilenvorschubes erfolgenden Schritten. Diese Schritte enthalten alle diejenigen Relaisbetätigungsschritte, die in der Fig. 72 von oben beginnend bis zur Betätigung des VertikalpositionsRelais 524 angezeichnet sind. Zwecks Vereinfachung werden diese Schritte nicht wiederholt, und es wird angenommen, dass beim Ansprechen auf den Impuls vom Steuertastenkontakt 73 - 10 diese Schritte stattfinden werden.
Durch die Betätigung des Vertikalpositions-Relais 524 werden über seinen Kontakt 524-2 die Wicklungen derVertikalkanal-Relais 483 und 486 erregt. Dies ist in Fig. 74 durch die Linien 74-483P und 74-486P dargestellt. Durch die Kontakte 524-10 und 483-1 werden für diese Relais alte Stromkreise errichtet. Dies stellen die Linien 74-483H und 74-486H dar. Wenn die Vertikalkanal-Relais betätigt sind, kommt ein Stromkreis parallel zum Steuertastenkontakt 73 - 10 zustande. Dieser Stromkreis wird durch den Kontakt 486-6 vervollständigt. Genau wie bei dem Einzeilenvorschub ist zu diesem Zeitpunkt das Halten der Steuertaste in seiner gedruckten Stellung nicht notwendig.
DieHaltewicklungen derVertikalkanal-Relais 483 und 486 werden über den Kontakt 524-10 des Vertikalpositions-Relais und dem betätigten Kontakt 483-1 erregt. Der Kontakt 483-2 wird ge- schlossen, um einen Stromkreis für die Erregung des Steuer-l-Relais 514 vorzubereiten. Vor diesem Zeitpunkt war der Spring-Magnet 73 - 18 erregt und wieder abgefallen, wodurch der Vorschub einge- leitet ist.
Infolge der mechanischen Verzögerung hat jedoch das Formular zu diesem Zeitpunkt seine Vorschubbewegung nicht begonnen. Deshalb ist der Vertikalkanal-2-Abfühlkontakt 73-38 geöffnet und der
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ist, folglich sein Kontakt 479-2 in der geöffneten Stellung sich befindet. Somit ist durch die Verbindung der Abfühlkontakte die Suche der programmierten Vertikalposition eingeleitet. Die programmierten Vertikalpositions-Eingangsbuchsen suchen die entsprechenden Vertikalkanal-Relais aus. Diese Relais errichten dann einen Stromkreis zum Vertikal-Abfühlkontakt, der der programmierten Vertikalposition entspricht. Deshalb bewirkt nur der Abfühlkontakt eine Erregung seines zugeordneten Vertikalkanal-Relaiskreises, der eine Lochung in dem Vertikalband abfühlt.
Die andern, ebenfalls eine Lochung im Programmband abfühlenden Sternräder schliessen wohl auch ihre Abfühlkontakte, können jedoch kein Erkennungssignal der vertikal programmierten Position senden, da die diesen Kanälen zugeordneten Vertikal-Relaisschaltkreise nicht geschlossen sind. Sobald der Formularstreifen sich zu bewegen beginnt, wird das Abfühlrad des Vertikalkanales 1 aus der Lochung im Band bewegt und öffnet seinen Kontakt 73-24.
Die Erregung des Typenelementeträgerrücklauf-Magneten 73 - 28 wirkt ähnlich wie die des Ma- gneten 71-28, um den Typenelementeträger, wie weiter oben bereits beschrieben, zurückzubewe-
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Vorgänge sind in den Linien 74 - 34 und 74 - 36 dargestellt. Wenn der Kontakt 73 - 32 betätigt wird, wird der Stromkreis zum Typenelementeträgerrücklauf-Magneten 73 - 28 geöffnet und der Stromkreis zum Startverriegelungs-Relais, wie die Linie 74 - 63 zeigt, geschlossen. In diesem Falle ist jedoch die Betätigung des Startverriegelungs-Relais wirkungslos.
Der Typenelementeträgerrücklaufabstandskontakt 73 - 36 schliesst den Erregungskreis der Haltewicklung des Formular-Spring-Relais 519. Wenn der Typenelementeträgerrücklaufverriegelungskon- takt 73-34 schliesst, wird das Tablier- un Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais 427 über seine Haltewicklung 427H erregt (Linie 74-427). Somit ist durch die Betätigung dieses Relais ein Parallel-Haltekreis für das Formular-Spring-Relais 519 über den Kontakt 427-4 und über den Kontakt 519-4, der das Formular-Spring-Relais 519 so lange betätigt erhält, bis das Tablier- un Typenelementeträgerrücklauf-Relais abfällt und seinen Kontakt 427-4 öffnet, errichtet.
Die Erregung des Tabulier-und Typenelementeträgerrücklauf-Relais 427 öffnet seinen Kontakt 427-1 und dieser unterbricht den Stromkreis zur Haltewicklung 422H des Typenelementeträgerrücklauf-Relais, so dass dasselbe abfällt. Um ein Abfallen des Funktionsverriegelungs-Relais 423 zu verhüten, wird seine Erregung über den zum Kontakt 422-4 parallelgeschalteten Kontakt 427-2 aufrecht erhalten. Dieser Parallelkreis ist dazu eingerichtet, vor dem Abfallen des Relais 422 die Erregung des Funktionsverriegelungs-Relais aufrecht zu erhalten.
Das Abfallen des Typenelementeträgerrücklauf-Relais 422 ergibt unter den gegebenen Umständen eine Wiedererregung des Spring-Magneten 73 - 18, da sein Erregungskreis durch den Kontakt 524-8 und den nun geschlossenen Kontakt 422-6 und den Ruhekontakt 514-12 des Stop-1- Relais geschlossen
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Spring-Magnet 73 - 18 bleibt erregt, bis die programmierte Vertikalposition erreicht ist.Formular Vorschub erfordert eine Geschwindigkeit von ungefähr 127 mm/sec.
Da das Stop-2-Relais 518 erregt bleibt, ist die Betätigung der Spring-Magnetkontakte 73-18-1 wirkungslos, wenn der Spring-Magnet betätigt ist.
Im vorstehenden Beispiel ist die programmierte Vertikalposition B vor der Ankunft des Typenelementeträgers in seiner linken Randstellung erreicht. Die richtige Vertikalposition ist erreicht, wenn das Vertikalkanal-2-Abfühlrad in eine Lochung im Kanal 2 des Vertikalbandes 73 - 38 fällt. Der Vertikalantriebsmechanismus muss nun gestoppt werden, um einen Übertransport zu verhüten.
Wenn das Vertikalkanal-2-Abfühlrad in eine Lochung eingreift, wird sein Kontakt 73 - 38, wie die Linie 74 - 24 zeigt, geschlossen. Dadurch wird über den Positionsschalter 73 - 20, den Vertikal-2-Abfühlkontakt 73 - 38 und den Kontakt 483-2 des Vertikalkanal-B-Relais die Wicklung 514P des Stop-l-Relais erregt (Linie 74-514P). Die Erregung des Stop-1-Relais 514 bewirkt die Errichtung eines eigenen Haltekreises über die Kontakte 524-10 und 514-1 (Linie 74-514H) und unterbricht den Stromkreis zum Spring-Magneten 73 - 18, da sein Kontakt 514-12 geöffnet ist.
So wird die Bewegung des Formularstreifens abgestoppt, und das Vertikalkanal-B-AbfühlradhältKon- takt mit der Vertikal-Programm-Sammelleiste 73-22.
* Unter diesen Umständen gibt die Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse einen Impuls ab, der die Ankunft des Formulares in der Vertikalposition B anzeigt. Dieser Potentialimpuls wird infolge des ge-
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schlossenen Zustandes der Kontakte 486-6 und 514-3 gebildet. Ein Nebenumstand des Betätigens des Kontaktes 514-3 ist die Abschaltung der Wicklung der Vertikalkanal-B-Relais 483 und 486. Diese Relais verbleiben jedoch in ihrem erregten Zustand infolge der Erregung ihrer Haltewicklungen. Die Haltewicklung 514H des Stop-1-Relais bleibt über den betätigten Kontakt 524-10 und über den eigenen Kontakt 514-1 erregt.
Da das Typenelementeträgerrücklauf-Relais 422 abgefallen ist und sein Kontakt 422-5 geöffnet ist, bringt das Öffnen des Kontaktes 514-10 die Haltewicklung des Vertikal-Relais 522 zum Abfal - len. Folglich werden die Relaiskontakte 522-3 und 522-2 betätigt, wodurch sie sich öffnen und die Stromkreise zu den Wicklungen des Formular-Spring-Relais 519 und des Vertikalpositions-Relais 524 unterbrechen. Diese Relais verbleiben jedoch in ihrem erregten Zustand, da ihre Haltewicklungen weiterhin Strom erhalten.
Dieser Zustand bleibt bestehen, bis der Typenelementeträger in seiner linken Randstellung angekommen ist. Die Ankunft des Typenelementeträgers in der genannten Stellung verursacht ein Öffnen des Typenelementeträgerrücklaufabstandkontaktes 73 - 36 und des Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs- kontaktes 73-34. Das Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais 427 ist abgefallen, wodurch sich sein Kontakt 427-4 geöffnet hat, und die Haltewicklung 519H des Formular-Spring-Relais keinen Strom mehr erhält. Dies ergibt ein Öffnen der Erregungs- und Haltewicklung des Stop-2-Relais 518.
Da der Kontakt 73 - 32 nun in seinem Normalzustand ist (wie in Fig. 73 gezeigt), ergibt das Öffnen des Kontaktes 427-5 des Tabulier- und Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs - Relais ein Abfallen des Startverriegelungs-Relais 63. Es erhält aber auch die Haltewicklung 423 des Funk tionsverriegelungs-Relais keinen Strom, da das Typenelementeträgerrücklauf-Relais 422 abgefallen ist und seinen Kontakt 422-4 geöffnet hat. Das Abfallen des Funktionsverriegelungs-Relais verhindert eine Wirkung des der Vertikalposition-B-Ausgangsbuchse 73-14 zugeführten Ausgangsimpulses für den Beginn einer andern Programmfolge.
Das Abfallen des Stop-2-Relais 518 vollendet die beschriebene Programmfolge. Bei der Beendigung dieser Programmfolge bleiben das Vertikalpositions-Relais 524, die Vertikal- B- Relais 483 und 486 und das Stop-l-Relais 514 in ihren erregten Zustand, um durch Lieferung eines Ausgangsimpulses an der Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse 73 - 40 (Linie 74 - 40) anzuzeigen, in welcher Vertikalpo- sition der Formularstreifen sich befindet.
Die Horizontalpositions-Abfühlung
Die Horizontalpositions-Buchsen in der Schalttafel sind für eine Kontrolle der Bewegung des Typenelementeträgers des Druckers vorgesehen. Wenn an einer Horizontalpositions-Eingangsbuchse ein Impuls erscheint, wird eine programmierte Horizontalposition gesucht. Als erstes in dieser Programmfolge wird die vor der Bewegung des Typenelementeträgers von demselben eingenommene Position geprüft. Wenn der Typenelementeträger sich in der programmierten Position befindet, wird eine Suchoperation nicht eingeleitet. Hiebei gibt die der Typenelementeträgerstellung entsprechende Horizontalpositions-Ausgangsbuchse einen Impuls ab.
Ist jedoch der Typenelementeträger nicht in seiner programmierten Horizontalposition, dann wird
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tion wird fortgesetzt, bis der Typenelementeträger die programmierte Horizontalposition einnimmt. Hiebei gibt die dieser Position entsprechende Ausgangsbuchse einen Impuls ab.
Es ist auch möglich, in einer Horizontal-Suchoperation ein Feld zu suchen, das niedriger benummert ist als das Feld, in dem sich der Typenelementeträger zur Zeit befindet. Wenn unter diesen Umständen der Typenelementeträger nach dem rechten Rand tabuliert wurde, bevor die Horizontalposition ermittelt ist, erfolgt ein automatischer Typenelementeträgerrücklauf. Sobald der Typenelementeträger seine linke Randstellung erreicht, wird die Horizontalsuche fortgesetzt.
Um einen automatischen Typenelementeträgerrücklauf während einer Horizontal-Suchoperation zu erzielen, muss der rechte Randstop für den Typenelementeträger an einer Tabulier-Stopstelle sich befinden. Nimmt der rechte Randstop die eben beschriebene Lage nicht ein, würde der rechte Rand nicht erkannt werden. Wenn in diesem Falle die programmierte Position nicht festgestellt war, würde der Typenelementeträger in die extreme Rechtsstellung bewegt und die Maschine ausgeschaltet werden.
In der folgenden Beschreibung wird angenommen, dass die Maschine die Horizontalposition 1 feststellen soll und dass die Steuertasten-Ausgangsbuchse 8 - 156 der Schalttafel, die der Steuertaste 9 zugeordnet ist, mit der Horizontalpositions-1-Eingangsbuchse 8 - 16 verdrahtet ist. Es ist weiter ange-
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in entsprechende Lochungen des Horizontalbandes ragen. Wie weiter oben angeführt, stellt der durch die Lochungen in den Kanälen 1 und 2 des Horizontalbandes verkörperte Kode die Horizontalposition 1 dar.
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se 8 - 16 der Schalttafel entspricht. Diese Vorgänge sind in den Linien 76 - 10, 76 - 12 und 76 - 18 dargestellt.
Der an der genannten Eingangsbuchse auftretende Impuls erregt die Wicklung 431P des Horizontalprogramm-CB1-Relais 431 über den Ruhekontakt 437-2 des Horizontalkanal-1- Relais, denRuhekontakt 435-2 des Horizontalprogramm-CB4-Relais und den Kontakt 423-4 des Funktionsverriegelungs-Relais. Dieser Vorgang ist in der Linie 76-431P dargestellt. Die Betätigung des Horizontal- programm-CB1-Relais verursacht ein Schliessen seines Kontaktes 431-3, wodurch die Wicklung 433P des Horizontalprogramm-CB2-Relais erregt wird. Die Erregung dieses Relais bewirkt eine Erregung der Wicklung 434P des Horizontalprogramm-CB3-Relais über den Kontakt 433-3 des Horizontalprogramm-CB2-Relais (Linie 76-434P).
Zu diesem Zeitpunkt ist der Kontakt 434-1 des Horizontalprogramm-CB3-Relais angeschlossen, und der mit demselben in Reihe liegenden Kontakt 431-2 bleibt zu
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ste 75-50 und die Abfühlkontakte 75 - 52 und 75 - 54 nicht geschlossen. Das Schliessen des Kontaktes 434-2 des Horizontalprogramm-CB3-Relais führt jedoch zu einer Erregung der Wicklung 435P des Horizontalprogramm-CB4-Relais (Linie 76-435P). Bei den folgenden Betätigungen der Horizontalprogramm-CB-Relais ist zu beachten, wie Fig. 76 darstellt, dass zwischen der Erregung des Relais und der Betätigung seiner Kontakte eine zeitliche Verzögerung vorhanden ist.
Durch die Betätigung des Horizontalprogramm-CB4-Relais 435 wird über seinen Kontakt 435-2 die Haltewicklung 435H (Linie 76-435H) Über den Tablier- un Typenelementeträgerrücklaufver- riegelungs-Relaiskontakt 427-7 erregt, und der Stromkreis der Wicklung des Horizontalprogramm-CB1- - Relais wird geöffnet, wodurch dasselbe abfällt. Das Abfallen des genannten Relais führt zur Öffnung seiner Kontakte 431-3, wodurch die Wicklung 433P des Horizontalprogramm-CB2-Relais stromlos und dadurch sein Kontakt 433-3 geöffnet wird, wodurch wieder das Horizontalprogramm-CB3-Relais abfällt. Dadurch wird der Kontakt 434-2 geöffnet, der das Horizontalprogramm-CB4-Relais 435 zum Abfallen bringt.
Die Haltewicklungen 431H, 433H und 434H sind kurzgeschlossen, wodurch die Abfallzeit dieser Relais beträchtlich verlängert wird. Vor demAbfallen des Horizontalprogramm-CBl-Relais 431 und vor dem Abfallen des Horizontal-CB3-Relais 434 schliesst der Kontakt 431-2, um einen Stromkreis für
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und 438 gehen aus den Linien 76 - 437 und 76 - 438 hervor. Die Betätigung der Horizontalkanal-1- und -2-Relais bewirkt über ihre Kontakte 437-2 und 438-2 die Schliessung eines Stromkreises von der 48 V führenden Leitung 75-12 über die Steuertastenkontakte, über Schalttafelbuchsen-und-drahte, über die betätigten Kontakte 437-2 und 438-2, über den Ruhekontakt 452-7 des Selbst-Start-Relais zur Horizontalpositions-Ausgangsbuchse 76-56,
die der Buchse 8 - 18 in der Schalttafel entspricht.
Somit wird ein in der Linie 76-56 dargestellter Horizontal-Ausgangsimpuls geliefert, der anzeigt, dass der Typenelementeträger sich in der gesuchten bzw. programmierten Horizontalposition befindet.
Die Betätigung des Kontaktes 437-2 unterbricht den Stromkreis der Haltewicklung 435H des Horizontalprogramm-CB4-Relais, wodurch dasselbe abfällt. Bei Abfall des Horizontalprogramm-CB2-Re- lais 433 öffnen sich seine Kontakte 433-3, um die Wicklung des Horizontalprogramm-CH3-Re- lais 433 stromlos zu machen, wodurch dessen Kontakt 434-2 das Horizontalprogramm-CB4-Re- lais 435 zum Abfallen bringt. Der Kontakt 434-1 des Horizontal-CB3-Relais ist geöffnet, sobald die Wicklungen 437P und 438P derHorizontalkanal-1- und -2-Relais stromloswerden..
Zu diesem Zeitpunkt ist die Programmfolge beendet, aber die Horizontalkanal-Relais verbleiben in ihrem erregten Zustand infolge der Erregung ihrer Haltewicklungen 437H und 438 über den Ruhekontakt 427-4 des Tabulierund Typenträgerrücklaufverriegelungs-Relais, über den Ruhekontakt 60-3 de7 Horizontalprogramm-CB4- - Relais und die Kontakte 437-1 und 438-1 dieser Haltewicklungen. Dementsprechend bleibt der von der Horizontalpositions-1-Ausgangsbuchse 75 - 56 ausgesendete Impuls erhalten, solange die Steuertaste 9 gedrückt ist.
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Die Horizontalpositions-Suche
Für das weitere Verständnis einer Horizontalpositions-Suche, die einen Typenelementeträgerrücklauf während einer Tabuliersuche nach der programmierten horizontalen Position umfasst, wird angenommen, dass einTabuliervorgang eingeleitet ist, und dass sich der Typenelementeträger bewegt. Der nächste Tabulierstop befindet sich am rechten Rand, und der rechte Randstopmechanismus ist an der gleichen Stelle wie der Tabulierstop angeordnet.
Wenn der Typenelementeträger zum nächsten Tabulierstop stehenbleibt, ereignet sich folgendes. Im vorliegenden Beispiel wird die Horizontalposition 4 gesucht. Da nun die Schaltkreise bestimmen, dass der Typenelementeträger sich nicht in der Horizontalposition 4 befindet, wird die Suchoperation fortgesetzt. Befindet sich der Typenelementeträger am rechten Rand, dann wird ein Typenelementeträgerrücklauf eher als ein Tabulieren eingeleitet. Wie weiter oben erklärt, wird bei dem Typenelementeträgerrücklauf der Formularstreifen um eine Zeile weitertransportiert. Befindet sich nun der Träger in seiner linken Randstellung, dann wird das normale Tabuliersuchen nach der Horizontalposition 4 fortgesetzt.
Es ist angenommen, dass der Typenelementeträger sich gegen den als rechter Rand bezeichneten Tybulierstop bewegt. Der Typenelementeträger (vgl. Fig. 77a) erreicht den Tabulierstop und den Zeilen-
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Zeilenendekontakt öffnet den Stromkreis der Wicklung 520P des Tabulier-Relais 420 und bildet einen Stromkreis zur Wicklung 422P des Typenelementerücklauf-Relais 422.
Der Tabulierverriegelungskontakt 77 - 12 ist, wie die Linie 78 - 12 zeigt, während der Tabulieroperation geschlossen und hält das Tabulier- und Typenelementerücklaufverriegelungs-Relais 427 über die Haltewicklung 427H erregt. Wenn sich der Tabulierverriegelungskontakt 77 - 12 am Ende
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Relais 427 macht die Wicklung 63P des Startverriegelungs-Relais und die Haltewicklung 423H des Funktionsverriegelungs-Relais stromlos, da die Kontakte 427-5 und 427-2 geöffnetsind (Linie 78-423).
Für den Fall des Beispiels wird angenommen, dass ein Impuls der Horizontalpositions-4-Eingangsbuchse 77-14, die der Horizontalpositions-Eingangsbuchse 8 - 158 entspricht, zugeführt wird. Dies geht aus der Linie 78-14 hervor. Beim Abfallen des Funktionsverriegelungs-Relais 423 schliesst sich sein Kontakt 423-4, wodurch ein Stromkreis gebildet wird, über den Kontakt 437-5 des Horizontalkanal-l-Relais, über den Kontakt 435-2 des Horizontalprogramm-CB4-Relais und über den Kontakt 423-4, um die Wicklung 431P des Horizontalprogramm-CB1-Relais zu erregen. Die Erregung dieses Relais 431 führt zur Erregung des Horizontalprogramm-CB2-Relais 433, und dieses bewirkt wieder die Erregung des Horizontalprogramm-CB3-Relais 434, welches schliesslich die Erregung des Horizontalprogramm-CB4-Relais 435 herbeiführt.
Die Betätigung des Horizontalprogramm-CB3-Relais 434 über seinen Kontakt 434-1 bildet einen Stromkreis zu den Horizontalkanal-Relais 437,438 usw., um die Horizontalposition des Typenelementeträgers zu prüfen. Da in diesem Beispiel keine Lochungen im rechten Rand des Programmbandes sich befinden, bleiben die Horizontalabfühlkontakte geöffnet, und die Horizontalkanal-Relais werden nicht erregt.
Wie weiter oben erklärt, verursacht die Betätigung des Horizontalprogramm-CB4-Relais 435 das Betätigen seines Kontaktes 435-2, wodurch ein Stromkreis für seine eigene Haltewicklung 435H überdie Kontakte 437-5 und 437-7 des Tabulier- und Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais gebildet wird. Die Betätigung des Relais 435 führt zur Herstellung eines Stromkreises über seinen Kontakt 435-4 für die Wicklung des Typenelementeträgerrücklauf-Relais 422 über den betätigten Kontakt 435-4 und über den einen Arbeitskontakt darstellenden Zeilenendekontakt 77-10 und den Ruhekontakt 434-3 des Horizontalprogramm-CB3-Relais 434 (Linie 78-434).
Infolge der Betätigung des Zeilenendekontaktes 71-10 wird ein Stromkreis für die Wicklung des Typenelementeträgerrücklauf-Relais 422 anstatt für das Tabulier-Relais 420 gebildet. Dadurch wird der Typenelementeträgerrücklauf eingeleitet. Die Erregung der Wicklung des Typenelementeträgerrücklauf-Relais 422 geht aus der Linie 78 - 422P hervor. Wenn das Relais 422 betätigt ist, wird ein Stromkreis über den Kontakt 427-1 und den nun geschlossenen Kontakt 422-1 vervollständigt, um die Haltewicklung H zu erregen (Linie 78-422H). Ausserdem wird ein weiterer Stromkreis über den betätigten Kontakt 422-4 zur Haltewicklung 423H des Funktionsverriegelungs-Relais 423 (Linie 78 - 423) vervollständigt.
Bei der Betätigung des Typenelementeträgerrücklauf-Relais wird ein Stromkreis für die Erregung des
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Typenelementeträgerrücklauf-Magneten 77-78 über den Ruhekontakt 77 - 32 und den Ruhekontakt 77-33, den Arbeitskontakt 422-2 des Typenelementeträgerrücklauf-Relais, über den Arbeits-
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Randstellung ein. Hiebei wird der Kontakt 77 - 32 durch die Kurvenscheibe 77 - 35 betätigt, um den Stromkreis des Typenelementeträgerrücklauf-Magneten zu öffnen und einen Stromkreis für die Wicklung 63P des Startverriegelungs-Relais zu vervollständigen.
Ausserdem werden während dieses Typen- elementeträgerrücklaufes der Typenelementeträgerrücklaufabstandskontakt 77 - 36 und der Typenelementeträgerrücklaufverriegelungskontakt 77-34 geschlossen (Linie 78 - 36 und 78 - 34), wodurch die
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un78-519P dargestellt.
Bei Betätigung des Tablier- un Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais öffnet sich sein Kontakt 427-1 und öffnet sich der Stromkreis der Haltewicklung 422H des Typenelementetrügerrück- lauf-Relais. Ausserdem öffnet der Kontakt 427-7, wodurch der Stromkreis des Halte-Magneten 435H des Horizontalprogramm-CB4-Relais geöffnet wird. Das Abfallen des Relais 435 verursacht eine Betätigung des Kontaktes 435-4 und führt zur Öffnung des Stromkreises für die Wicklung 422P des Typen- elementeträgerrücklauf-Relais.
Es ist bei einem Typenelementeträgerrücklauf auch notwendig, das Formular um eine Zeile weiter zu schalten. Wie weiter oben erwähnt, ist dieser Vorgang durch ein Schliessen des Typenelementeträgerrücklaufkontaktes 77 - 36, der einen Stromkreis zur Wicklung des Formular-Spring-Relais 519 bildet, eingeleitet. Durch das Ansprechen des Formular-Spring-Relais schliesst sein Kontakt 519-1 einen
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und den Kontakt 519-2 einen Haltestromkreis aufbaut. Die Erregung des Spring-Magneten und das Schliessen seines Kontaktes ist in den Linien 78 - 20 und 78 - 22 dargestellt. Das Stop-2-Relais 518 betätigt seinen Kontakt 518-1, wodurch der Spring-Magnet abfällt. Dies geschieht, wenn das Formular um eine Zeile weitertransportiert ist.
Wenn der Typenelementeträger beginnt, sich in seine linke Randstellung zu bewegen, dann wird der Zeilenkontakt 77 - 10 in seine normale Lage zurückgebracht. Dieser Zustand führt zur Erregung der Wicklung 420P des Tabulier-Relais für die nächste Operation.
In diesem Beispiel weist das Horizontalprogramm-Band am linken Rand Lochungen in den Kanä- len l und 2 auf, die der Horizontalposition H entsprechen. Wenn deshalb der Typenelementeträger den linken Rand erreicht, werden die den Horizontalkanälen 1 und 2 zugeordneten Abfühlkontakte 77 - 52 und 77 - 54 geschlossen (Linie 78 - 52 und 78 - 54).
Da der Typenelementeträgeranden linken Rand zurückkehrt, werden der Typenelementeträgerrücklaufabstandkontakt 77 - 36 und derTypenelementeträgerrücklaufverriegelungskontakt 77 - 34 geöffnet, wodurch das Fprmular-Spring-Re- lais 519P und das Tabulier- und Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais 427 abfallenDer Kontakt 427-5 dieses Relais wird geöffnet, so dass das Startverriegelungs-Relais 63 abfällt.
Wenn das Tabulier- und Typenelementeträgerrücklaufverriegelungs-Relais seinen Kontakt 427-4
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das Relais 423 abgefallen ist, ist der Rücklauf des Typenelementeträgers beendet, und das Suchen der programmierten Horizontalposition beginnt.
Der Kontakt 423-4 des Funktionsverriegelungs-Relais schliesst den gleichen Stromkreis, der die weiter oben beschriebene Horizontalprogramm-CB-Folge einleitet, d. h. über die Horizontalpositions- -4-Eingangsbuchse wird ein Stromkreis zum Horizontalprogramm-CB1-Relais 431 gebildet. Die Schaltung prüft nun die Horizontalposition des Typenelementeträgers, und wenn die abgefühlte Position nicht die Horizontalposition 4 ist, wird ein weiteres Tabulieren eingeleitet. Es wird so lange fortgesetzt, bis die Horizontalposition 4 gefunden ist, in der auf der weiter oben beschriebenen Weise der Suchvorgang beendet wird.
Es ist oft erwünscht, die Maschine für die Suche einer gegebenen Schreibzeile und einem anschlie- ssenden Tabulieren in ein besonderes Feld innerhalb dieser Zeile zu programmieren. Zunächst ist in eine
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Vertikalpositions-Eingangsbuchse zu programmieren. Dadurch wird eine Vertikalsuche der programmierten Schreibzeile eingeleitet. Wenn diese Schreibzeile erreicht ist, gibt es an der Vertikalpositions-Ausgangsbuchse einen Impuls. Dieser Impuls wird einer Horizontalpositions-Eingangsbuchse durch entsprechende Schalttafelverdrahtung zugeführt, wodurch eine Horizontalsuche der programmierten Position beginnt.
In diesem Beispiel wird von einer geeigneten Ausgangsbuchse der Schalttafel in eine Vertikalpositions- - B-Eingangsbuchse und von der Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse in die Horizontalpositions-2-Eingangs- buchse programmiert. Dadurch ist die Koordinatenposition B2 gesucht. Die Horizontalpositions-2-Ausgangsbuchse kann entsprechend verdrahtet sein, um das Programm fortzusetzen.
Es wird angenommen, dass eine Vertikalsuche in einer weiter oben beschriebenen Weise eingeleitet ist und dass das Formular für die Feststellung der Vertikalposition B bewegt wird. In dieser Zeit wurde auch der Rücklauf des Typenelementeträgers, wie weiter oben beschrieben, ausgeführt. Wenn die Vertikalposition B festgestellt ist, wird der Formulartransport gestoppt, und an der Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse gibt es einen Impuls. Da die Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse mit der Horizontalpositions- - 2-Eingangsbuchse verdrahtet ist, ist der Ausgangsimpuls für die Einleitung der Horizontalsuche geeignet.
In diesem Beispiel hat der Typenelementeträger jedoch den linken Rand nicht erreicht. Um die Einleitung der Horizontalsuche zu verhindern, liefert der Rücklauf des Typenelementeträgers eine Sperrung, welche eine Horizontalsuche so lange verhindert, bis sich der Typenelementeträger am linken Rand befindet.
Da eine Vertikal- und eine Horizontalsuche bereits beschrieben wurde, werden anschliessend nur die Schaltkreise, die für einen Übergang von einer Vertikal- in eine Horizontalsuche erforderlich sind, erläutert. Deshalb wird angenommen, dass die Vertikalsuche bereits getätigt ist. Der Anfang des Diagrammes in Fig. 18 zeigt, welche Relais erregt sind, wenn das Formular in die Vertikalposition B transportiert wird. Den Zustand vor diesem Zeitpunkt zeigt die Fig. 74.
Wenn das Abfühl-Sternrad 79 - 24 des Vertikalkanals B in eine Lochung des Vertikalprogramm- - Bandes greift, wird sein Kontakt 79 - 22 geschlossen. Dadurch bildet sich ein Stromkreis über den Positionsschalter 79 - 20, über die Sammelschiene 79 - 22, über den Vertikalkanal-B-Abfühl- -Kontakt 79-24, über den Kontakt 483-2 des Vertikalkanal-B-Relais, um die Wicklung des Stop-
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onsverriegelungs-Relais 423 fort. Der Stromkreis der Horizontalpositions-2-Eingangsbuchse ist am Kontakt 423-4 abgeschlossen. Dadurch wird ein Ansprechen des Horizontalprogramm-CB1-Relais 431 vermieden, bis der Typenelementeträger zurückgelaufen ist. Wenn dieser Träger jedoch seinen linken Rand erreicht, werden die Typenelementeträgerrücklaufabstands- und Typenelementeträgerrücklaufver-
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Beim Abfallen dieses Relais öffnet sich sein Kontakt 427-5, um den Stromkreis zum Startverriege- lungs-Relais 463 zu öffnen. Ausserdem öffnet sich der Kontakt 427 - 4 zur Unterbrechung des Haltestromkreises des Formular-Spring-Relais 519. Fernerhin öffnet sich der Kontakt 427-2 zwecks Un- terbrechung des Haltestromkreises des Funktionsverriegelungs-Relais 423.
Wenn das Funktionsverriegelungs-Relais abfällt, wird sein Kontakt 434- 4 geschlossen, wodurch der Stromkreis zum Horizontal-CB1-Relais 431 (Linie 80-431B) geschlossen wird. Das Erregen des
Relais 431 leitet die Horizontal-CB-Relais-Folge (Linien 80-433,80-434 und 80-435) ein, wodurch die Horizontalsuche beginnt.
Im vorliegenden Beispiel ist die Vertikalposition vor der Vollendung des Rücklaufes des Typenele- menteträgers erreicht. Die Vollendung der Vertikalsuche führt zu einem Ausgangsimpuls, der auf die Ver- tikalpositions-B-Ausgangsbuchse gegeben wird. In diesem Falle ist der Kontakt 423-4 des Funktions- verriegelungs-Relais für ein Verzögern der Erregung des Horizontal-CB-Relais 431 notwendig, um i einen Beginn der Horizontalsuche vor der Ankunft des Typenelementeträgers in seiner linken Randstellung zu verhindern.
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Wenn jedoch der Typenelementeträger seine linke Randstellung erreicht hat, bevor die Vertikalsu - che beendet ist, dann ist der Kontakt 423-4 des Funktionsverriegelungs-Relais überflüssig. Da die Vertikalsuch-Schaltungen die Zeit kontrollieren, in der der Ausgangsimpuls verfügbar ist, gibt es an der Vertikalpositions-B-Ausgangsbuchse keinen Impuls, nachdem der Typenelementeträger den linken Rand erreicht hat. In diesem Falle ist das Funktionsverriegelungs-Relais 423 abgefallen und sein Kontakt 423-4 für die Errichtung des Stromkreises zum Horizontal-CB1-Relais 431 geschlossen.
Sobald die Vertikalsuch- und Typenelementeträgerrücklaufoperation beendet ist, wird das Horizontal-CB1-Relais erregt, um die Horizontalsuche nach der programmierten Position zu beginnen. Die nun folgenden Operationen sind weiter oben bei der Beschreibung der Horizontalsuche beschrieben.
Die Koordinaten-Ausgangsimpulsbildung
Wenn die Programm-Startstange der Konsole gedrückt ist, oder eine Selbst-Start-Buchse, beispielsweise die Buchse 8 - 22, in der Schalttafel einen Impuls erhält, wird die Maschine vom Tastenfeld- - Eingangs-Zustand in den Automatik-Zustand übergeführt. Entsprechend der Erfindung treten zwei Funktionen auf, wenn die Maschine den Automatik-Zustand annimmt. Erstens wird die Position des Formularstreifens und des Typenelementeträgers geprüft. Hiebei gibt es an der Koordinaten-Ausgangsbuchse, die der Vertikalposition des Formulares und der Horizontalposition des Typenelementeträgers zugeordnet ist, einen Impuls. Diese Koordinaten-Ausgangsbuchse ist mit einer Programmschritt-Eingangsbuchse verbunden, wodurch die Auswahl der Operations-Ausgangsbuchse für den Beginn der elektronischen Operationen der Maschine erfolgt.
Es wird nun anschliessend das Koordinatenprüfen beschrieben.
Die Koordinaten-Ausgangsbuchse wird durch den Vertikal- und Horizontal-Abfühlmechanismus überwacht. Deshalb müssen die vertikalen und horizontalen Abfühlräder beim Einschalten der Maschine in einer kodierten Position sich befinden. Wenn entweder die vertikalen Abfühlräder oder die horizontalen Abfühlräder oder beide keine kodierte Position einnehmen, dann schaltet sich die Maschine ab. Die Maschine kann dann in ihren ursprünglichen Zustand, den Tastenfeld-Eingangs-Zustand, durch Drücken der Rückführtaste gebracht werden.
Wenn die Maschine nun eingeschaltet ist, ist sie programmiert, um die Koordinatenposition des Formulares und des Typenelementeträgers zu prüfen und einen Impuls an der dieser Position entsprechenden Koordinaten-Ausgangsbuchse zu bilden. Wie oben beschrieben wurde, gibt es 105 Koordinaten-Ausgangsbuchsen, und nur an einer einzigen in einer entsprechenden Koordinatenposition kann sich zur gegebenen Zeit ein Impuls bilden. Wie ebenfalls weiter oben beschrieben wurde, werden die durch die Abfühlkontakte gesteuerten Horizontalkanal-Relais für die Bestimmung der programmierten Horizontalposition verwendet. Die Kontakte dieser Relais bestimmen in Verbindung mit den Vertikalkanal-Relais-Kontakten die 105 Koordinaten-Ausgangspositionen.
Jede Horizontalposition erfordert zwei entsprechende Lochungen im Horizontalprogramm-Band, und jede Vertikalposition ist durch eine Lochung im Vertikalprogramm-Band bestimmt.
Durch das Schliessen der vertikalen und horizontalen Abfühlkontakte werden die entsprechenden Kanal-Relais erregt. Die Vertikal- und Horizontalkanal-Relais-Kontakte vervollständigen die Stromkreise für die Auswahl einer der Koordinaten-Ausgangsbuchsen. Wird angenommen, dass die Vertikalposition des Formulares durch ein Einfallen des im Vertikalkanal-A abfühlenden Sternrades in eine Lochung, die Horizontalposition des Typenelementeträgers durch das Einfallen zweier Sternräder in je eine Lochung im Horizontalkanal 1 und 2 bestimmt, und ist die Maschine eingeschaltet, dann werden das Vertikalkanal-B-Relais und die HorizontalkanaI-1- und -2-Relais erregt. Dadurch (s. Fig. SlA, SIBund 52) wird ein Stromkreis von der 48 V-Leitung zu allen Koordinaten-Ausgangsbuchsen gebildet, wenn das Selbst- - Start-Relais ebenfalls betätigt ist.
Wenn sich im Falle eines andern Beispiels der Typenelementeträger in der Horizontalposition 13 befindet, und das Formular in der Vertikalposition F ist, dann gibt es an der Koordinaten-Ausgangsbuchse F-13 einen Impuls, wenn die Maschine eingeschaltet ist. Die Koordinaten-Ausgangsbuchse kann mit irgendeiner andern gewünschten Programmschritt-Eingangsbuchse verbunden sein, um eine Programmfolge einzuleiten. Deshalb ist es erfindungsgemäss möglich, die gewünschte Programmschritt-Folge auszuwählen, die auf der Vertikalposition des Formulares und der Horizontalposition des Typenelementeträgers basiert.
Die Maschine kann nun durch Betätigung der Programm-Start-Stange oder durch eine Impulsgabe an die Selbst-Start-Buchse eingeschaltet werden. Da für die Ausführung der beiden Alternativen verschiedene Schaltungen erforderlich sind, werden anschliessend beide beschrieben.
Wenn die Programm-Start-Schiene oder die Motorschiene in der Konsole der Maschine gedrückt ist, wird der Kontakt 81 - 10 geschlossen, wodurch ein Stromkreis für die Haltewicklung des Programm-
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- Start-Relais 51H gebildet wird. Zur gleichen Zeit wird die Programm-Start-Schiene in ihrer unteren Stellung mechanisch verriegelt und das numerische Tastenfeld gesperrt. Das Programm-Start-Relais verriegelt das Tastenfeld des Hauptdruckes und erregt das Selbst-Start-Relais 450. Das Selbst-Start-Relais erregt ein Koordinaten-Relais, welches Schritte zur Prüfung der Vertikalposition des Formulares und der Horizontalposition des Typenelementeträgers einleitet.
Wenn sowohl das Formular als auch der Typenelementeträger sich in den den kodierten Positionen ihrer Programmbänder entsprechenden Positionen befinden, dann gibt es an der der vertikalen und horizontalen Position entsprechenden Koordinaten-Ausgangsbuchse einen Impuls. Liefert dagegen die Koordinatenprüfung ein richtiges Ergebnis, dann wird die Maschine ausgeschaltet.
Wenn die Maschine eingeschaltet ist, muss eine andere Funktion durch Impulsbildung an der Selbst- - Start-Buchse ausgeführt werden. Da das numerische Tastenfeld nicht mechanisch verriegelt ist, wenn die Maschine automatisch eingeschaltet wird, werden andere Mittel verwendet, um diese Funktion zu bilden.
Tritt an einer Selbst-Start-Buchse einimpuls auf, so wird das Selbst-Start-Relais erregt. Das Selbst-Start- - Relais bewirkt die Erregung desVerriegelungs-Relais für das numerische Tastenfeld und für die Koordinaten-Relais. Das Verriegelungs-Relais für das numerische Tastenfeld bewirkt die Erregung der numerischen Tastenfeldzurückstell-Magnete. Diese Magnete verhindern das Verriegeln einer numerischen Taste oder der Programm-Start-Stange. Wenn eine Taste während des Automatik-Zustandes verriegelt ist, kann eine Ziffer nach Beendigung des Automatik-Zustandes in den Maschinenspeicher eingegeben werden.
Das Verriegelungs-Relais des numerischen Tastenfeldes bewirkt in Verbindung mit dem Koordinaten- - Relais die Erregung des Programm-Start-Relais, welches das Tastenfeld des Hauptdruckers verriegelt. Die Koordinaten-Relais leiten die Prüfung der Vertikal-und Horizontalposition ein.
Es sei nun angenommen, dass die Maschine durch Betätigung der Programm-Start-Stange eingeschaltet ist. Entsprechend Fig. 81B greift das Abfühlrad 81 - 24 in eine Lochung im Vertikalkanal A des
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52- 2- und -3-Abfühlkontakte geschlossen.
Wenn die Programm-Start-Stange 81-10 gedrückt ist, bildet sich ein Stromkreis für die Haltewicklung des Programm-Start-Relais 51 (Linie 82-8). Das Programm-Start-Relais 51 baut seinen
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druckers zusammenwirkt, erregt, da sein Erregungsstromkreis durch den Ruhekontakt 51 - 1 geschlossen ist.
Wenn dieser Magnet erregt wird, öffnet sich der Tastenfeldzustandskontakt 81 - 14. Deshalb wird der Stromkreis des Tastenfeldverriegelungs-Magnetengeöffnet, wenn der Kontakt 51- 1 betätigt wird. Fällt dieser Magnet ab, dann wird das Tastenfeld gesperrt, und der Tastenfeldzustandskontakt 81 - 14 wird geschlossen. Der Kontakt 51-1 bildet einen Stromkreis zur Haltewicklung 57H des Programm- schritt-CB1-Relais 57.
Der Kontakt 51 - 12 des Programm-Start-Relais wird für die Beeinflussung der elektronischen Schaltkreise benutzt. Wenn der Kontakt 51 - 12 betätigt wird, dann bildet sich in den elektronischen Schaltkreisen ein Nichttastenfeld-Eingangssignal (Fig. 133). Deshalb erkennen die elektronischen Schaltungen, dass die Maschine sich im TastenfeId-Eingangszustand befindet. Wenn der Kontakt 51-12 sich in seiner normalen Lage befindet, wird ein Tastenfeld-Eingangssignal entwickelt, und die elektronischen Schaltkreise erkennen, dass die Maschine sich nicht im Tastenfeld-Eingangszustand befindet.
Das Programm-Start-Relais 51 schliesst seine Kontakte 51 - 10, um einen Stromkreis für die
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- 3stromkreis auf.
Wenn das Selbst-Start-Relais erregt ist, sind die Stromkreise zu den Haltewicklungen der vier Koor- dinaten-Relais 511,452, 455 und 458 geschlossen. Der Kontakt 54 - 2 schliesst einen Stromkreis für die Erregung der Koordinaten-Relais 452 und 511, und die Kontakte 450-3 und 450-4 schliessen die Erregungskreise für die Relais 455 und 458. Das Koordinaten-Relais 458 vervollständigt durch seinen Kontakt 458-9 in Verbindung mit dem Tastenfeldzustandskontakt 81 - 14 einen Stromkreis über den Kontakt 55 - 2 des Programm-Steuer-Relais zur Haltewicklung 57H des Programmschritt-
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- CB1-Relais. Der Grundkreis des Programmschritt-CB1-Relais wird durch den Kontakt 51-1 vervollständigt.
Das Programm-Start-Relais 51 wird betätigt, wodurch der im geschlossenen Zustand befindliche Tastenfeldzustandskontakt 81-14 und der ebenfalls im geschlossenen Zustand befindliche Kontakt 458 - 9 einen Stromkreis für die Erregung des Programmschritt-CB1-Relais 57 herstellen. Das Programmschritt-CB1-Relais bildet sich selbst über seinen Kontakt 57 - 6 und den parallelgeschalteten Kontakt 40 - 5 des Programmschritt-CB2-Relais 40 und den Kontakt 37 - 3 des Programm schritt-CB5-Relais einen Haltestromkreis.
Wenn das Programmschritt-CB1-Relais 57 anspricht, ist ein Schaltkreis über den Kontakt 51-4, über den Kontakt 57-5 des Programm-Start-Relais 51 und über den Kontakt 458-10 für die Erregung des Programm-Steuer-Relais 55 vervollständigt. Dieses Relais bildet sich über den Kontakt 51-7 und seinen Kontakt 55-1 einen Haltestromkreis zur Haltewicklung 55H.
Das Koordinaten-Relais hat in erster Linie die vertikale und horizontale Prüfung einzuleiten und die Schaltungen der Koordinaten-Ausgangsbuchsen zu steuern. Die Koordinaten-Ausgangskreise sind in Fig. 52 gezeigt. Zweivertikale Reihen von Koordinaten-Kontakten, welche die Kontakte der Koordinaten-Relais 452,455, 458 benutzen, steuern die Koordinaten-Ausgangskreise.
Bei geschlossenen Koordinaten-Relaiskontakten ist es notwendig, die der Vertikalposition des Formulares und der Horizontalposition des Typenelementeträgers entsprechenden Vertikalkanal- und Horizontalkanal-Relais zu erregen, welche die Stromkreise zu der richtigen Koordinaten-Ausgangsbuchse herstellen.
Das Koordinaten-Relais 511 ist für die Beeinflussung der die Vertikalposition des Formulares prüfenden Schaltungen vorgesehen. Da das Sternrad 81-24 für die Abfühlung des Vertikalkanales A in eine Lochung eingreift, wird sein Abfühlkontakt geschlossen. Deshalb ist bei Erregung des Relais 511 ein Stromkreis über den Positionsschalter 81-20, die Vertikalprogramm-Sammelleiste 81-22, den Vertikalkanal-A-Abfühlkontakt 81-24 und den Kontakt 511-1 gebildet, um die Vertikalkanal-A-Relais 479 und 482 zu erregen. Die Vertikalkanal-Relais werden durch diesen Kreis gehalten, bis das Koordinaten-Relais 511 abfällt.
Wenn das Vertikalkanal-A-Relais erregt wird, werden alle Vertikalkanal-A-Kontakte in den Koordinaten-Ausgangsschaltungen (Fig. 52) betätigt. Diese sind gezeigt in der Kolonne, in der zuoberst der Kontakt 479 - 31 liegt. Es ist deshalb notwendig, die Horizontalkanal-Relais zu erregen, welche den Stromkreis zu der richtigen Koordinaten-Ausgangsbuchse vervollständigen. Die linke Kolonne der Koordinaten-Relaiskontakte und der Koordinaten-Ausgangsschaltung, in der zuoberst der Kontakt 452 - 1 angeordnet ist, wird für die Einleitung der horizontalen Positionsprüfung verwendet.
Wenn diese Kontakte betätigt sind, wird ein Stromkreis von der 48 V führenden Leitung über den Kontakt 452-1, über den Horizontalkanal-Relaiskontakt 437-2 (Fig. 53 und 81b), über den Kontakt 435 - 2 des Horizontal-CB4-Relais und über den Kontakt 423 - 4 des Funktionsverriegelungs- - Relais gebildet, um das Horizontal-CB1-Relais 431 zu erregen. Spricht dieses Relais an, dann wird eine normale Horizontal-CB-Folge eingeleitet. Während dieser Folge ist bei abgefallenem Horizontal- - CBl-Relais ein Stromkreis geschlossen über den Kontakt 431-2 und den Kontakt 434 - 1 des Horizontal-CB3-Relais zur horizontalen Programm-Sammelschiene 81-28.
Da die Sternräder der Horizontalkanäle 2 und 3 in Lochungen des horizontalen Programmbandes ragen, sind die Horizontalka- nal-2-und-3-Abfühlkontakte geschlossen und ein Stromkreis für die Erregung der Horizontalkanal-2-und - 3-Relais 438 gebildet.
Wenn diese Relais ansprechen, wird der Stromkreis zu der Koordinaten-Ausgangsbuchse 52-10 (Fig. 52) für die Koordinatenposition A-6 geschlossen. Der Stromkreis verläuft über den Kontakt 452-6 des Koordinaten-Relais 452, über den Kontakt 483-3 des Horizontalkanal-2-Relais, über den Kon-
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wendet werden, so z. B. für die Auswahl des gewünschten Programmschrittes aus der Programmfolge. Der Koordinaten-Ausgangsimpuls beeinflusst das den Programmschritt auswählende Steuer-Relais bei Verdrahtung der Ausgangsbuchse mit einer Programmschritt-Eingangsbuchse.
Wie weiter oben beschrieben, kann die Maschine sowohl durch Impulsgabe an die Selbst-Start-Buchse als auch durch Betätigung der Programm-Start-Stange eingeschaltet werden. Die Folge der Relaisbetätigungen ist in Fig. 83 angegeben. Wenn die Maschine durch einen Impuls an der Selbst-Start-Buchse eingeschaltet wird, dann ist das numerische Tastenfeld nicht mechanisch verriegelt. Der wesentliche Unterschied der Maschineeinschaltens durch einen Impuls an der Selbst-Start-Buchse gegenüber einem Ein-
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schalten der Maschine durch Betätigung der Programm-Start-Stange ist die Unwirksamkeit des numerischen Tastenfeldes. Im Falle der Maschineneinschaltens durch Impulsgabe an die Selbst-Start-Buchse wird dies durch Erregung des numerischen Tastenfeldwiedereinschalt-Magneten während des Automatik- - Zustandes der Maschine erreicht.
Bei Erregung dieses Magneten werden die numerischen Tasten oder die Programm-Start-Schiene in ihrer niedergedrückten Stellung nicht verriegelt. Bei einem Niederdrücken einer Taste während des Automatik-Zustandes kann dieselbe nach ihrer Betätigung in die Ausgangslage zurückkehren.
Ein 48 V Impuls an der Selbst-Start-Buchse 81-16 (Fig. 81a), die der Buchse 8 - 22 der Schalttafel entspricht, wird die Wicklung 450P des Selbst-Start-Relais zum Erregen bringen. Dieses Relais bildet sich selbst einen Haltestromkreis über den Kontakt 37 - 6 des Programmschritt-CB5-Relais und über den Kontakt 450-1. Dieses Relais bewirkt die Erregung der vier Koordinaten-Relais, die wieder das vertikale und horizontale Prüfen einleiten. Zusätzlich zur Erregung des Koordinaten-Relais bewirkt das Selbst-Start-Relais die Erregung des numerischen Tastenfeldverriegelungs-Relais 44 über seine Haltewicklung 44H.
Dieser Kreis wird über den Kontakt 51-4 des Programm-Start-Relais und über den Kontakt 54- 5 des Selbst-Start-Relais vervollständigt und führt zur Haltewicklung des numerischen T astenfeldverriegelungs- Relais.
Wenn das numerische Tastenfeldverriegelungs-Relais anspricht, baut es sich einen eigenen Haltestromkreis über seinen Kontakt 44- 1 und den Kontakt 54-5 auf. Ausserdem stellt dieses Relais bei seiner Erregung über seine Kontakte 44 - 3 und 44 - 4 die Grundstromkreise für den numerischen Ta- stenfeldwiedereinschalt-Magneten 81-30 und 81-32 her. Bei Erregung dieser Magnete werden die numerischen Tasten und die Programm-Start-Stange in ihrer gedrückten Stellung nicht verriegelt. Der Kontakt 458 - 11 des Koordinaten-Relais und der Kontakt 44-2 des numerischen Tastenfeldverriegelungs-Relais bilden einen Stromkreis für die Erregung des Programm-Start-Relais 51 über seine Haltewicklung.
Das Programm-Start-Relais stellt, wie zuvor, einen Stromkreis zu den elektronischen Schaltungen her, um ein Nichttastenfeld-Eingangssignal zu erzeugen und den Verriegelungs-Magneten 81 zum Abfallen zu bringen. Der Tastenfeld-Zustands-Kontakt 81-14 schliesst, wenn der Verriegelungs-Magnet 81-12 abgefallen ist. Da das Koordinaten-Relais 458 anspricht, bevor der Tastenfeld-Zustands-Kontakt 81-14 schliesst, stellt der Tastenfeld-Zustands-Kontakt einen Stromkreis zum Programmschritt-CB1-Relais 57 her. Die restlichen Stationen laufen in der gleichen Weise, wie weiter oben im Hinblick auf das Einschalten der Maschine durch ein Drücken der Programm-Start-Stange beschrieben ist.
Der Speicheraufbau
Wie schon erwähnt, besteht die Speichereinheit aus einem Hauptspeicherteil mit 40 Worten. Die 40 Kernspalten repräsentieren diese Worte (Fig. 85 und 86), und jede Spalte enthält 36 Magnetkerne, die das Scheinbit, das Vorzeichenbit und die 34 Informationsbits darstellen. Die Bitpositionen der einzelnen Kerne sind in der mit "Bits" bezeichneten Spalte in Fig. 86 gekennzeichnet. Die Leseschalter und die Schreibschalter sind im oberen Teil der Fig. 85 und 86 dargestellt. Die Darstellungsweise ist so zu verstehen, dass die von den freien Enden der Dioden abgehenden Leitungen mit den freien Enden der vertikalen mit Pfeilen versehenen Kern-Leitungen verbunden sind.
Der der Magnetstreifenkarte zugeordnete Teil des Speichers ist in den Fig. 88 und 89 dargestellt, wo wieder 40 Spalten gezeigt sind, von denen jede 36 Kerne enthält. In diesen Figuren sind die Kerne zusätzlich zu dem Wort, Bit- und Lese, Schreibleitungen auf der Abfühlleitung aufgefädelt.
Die 5 Worttreiber und 8 Schalter nach Fig. 87 liefern 40 verschiedene Kombinationen. Da die Wortleitungen sowohl durch den Hauptspeicher als auch durch den Magnetstreifenkartenspeicher hindurchgehen, bestehen insgesamt 80 verschiedene Kombinationen.
In Fig. 87 sind ferner 6 Bitschalter, 6 Hauptspeicherbittreiber und 6 Magnetstreifenkarten-Speicherbittreiber gezeigt. Da jedes Wort aus 36 Kernen besteht, entsteht durch die Kombination von 6 Treibern und 6 Schaltern die Möglichkeit der Bit-Adressierung dieser 36 Kerne.
Der B-Zähler (Fig. 87) ist durch Impulsgabe an die mit Bit-"Beginn Alpha" oder "Ziffernkapazität" bezeichneten Buchsen der Schalttafel schaltbar.
Der Festfaktorteil des Speichers ist ausführlich in Fig. 84 dargestellt. Es sind zwei Spalten von Kernen vorgesehen. Doch werden die einzelnen Festfaktoren durch Hindurchfädeln der einzelnen Festfaktorleitungen nur durch diejenigen Kerne, welche für das Erhalten der richtigen Zahl erforderlich sind, erhalten.
Zur besseren Kennzeichnung der Kerne, durch die diese Leitungen gefädelt sind, sind zur Linken und zur Rechten dieser einzelnen Leitungen Kreise angeordnet, die anzeigen, dass die Leitung, auf welcher ein
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Kreis sich befindet, durch den Kern in der gleichen horizontalen Ebene gefädelt ist.
Die Fig. 91 zeigt ausführlich die Anordnung der Ziffern-oder Bittreiber und Schalter und veranschaulicht die Art des Zurückführen der Leitungen in der umgekehrten Richtung. Diese Rückführungsart (100p back) wird bei der Erfindung für die Magnetkernauswahl verwendet. Ausserdem ist aus dieser Figur die Anordnung der Worttreiber und der entsprechenden Lese- und Schreibschalter zu ersehen.
Der B-Zähler
Dieser B-Zähler steuert direkt die Folge (Adressieren) der Wortleitungen im Speicher. Dieser Vorgang erfolgt während zweier Grundoperationen der Maschine.
Eine dieser Operationen, einschliesslich des Gebrauchs fester Faktoren, ist das Entschlüsseln, das während des Eintippens von Daten erforderlich ist. Die Festfaktoren sind physikalische Worte des Speichers.
Sie müssen in einer vorbestimmten Stelle während einer Schreiboperation (type operation) zeitlich folgen.
Der B-Zähler bildet diese Funktion.
Die zweite der genannten Grundoperationen, welche ein aufeinanderfolgendes Adressieren enthält, ereignet sich während eines alphanumerischen Einganges oder eines alphanumerischen Druckes. Dafür ist eine Suche des gewünschten Feldes im Magnetstreifenkartenspeicher notwendig, in dem der B-Zähler eine führende Rolle spielt. Er wird verwendet für das aufeinanderfolgende Eingeben von Informationen in Speicherworte, u. zw. ohne direkte Adressierung aus der Schalttafel.
Der B-Zähler wird anfangs in Abhängigkeit von der Art der anschliessend beschriebenen Operation von der Schalttafel gesteuert. Einleitend muss der B-Zähler jedoch mit den Ziffernkapazität- oder Verschiebebuchsen (Fig. 8 und 129) zwecks Auswahl der Festfaktoren verbunden werden. Der B-Zähler kann aber auch mit einer" Beginn- Alpha" - Buchse der Schalttafel verbunden sein. Er setzt in Abhängigkeit von seinem Anfangszustand das Ende der numerischen Information und den Beginn einer alphabetischen Information in dem der Magnetstreifenkarte zugeordneten Teil des Speichers fest.
Der B-Zähler enthält 6 Trigger 1B, 2B, 3B, 4B (Fig. 127), 5B und 6B (Fig. 128). Die Tabelle der Fig. 122 zeigt die verschiedenen möglichen Zustände des B-Zählers.
Die Kippschaltungen 1B - 4B, die den Binärwerten 1, 2,4 und 8 zugeordnet sind, bilden einen Grundrechner, der 10 Zählstellungen einnehmen kann. In jeder dieser 10 Stellungen weist der B-Zähler wenigstens in einer Position ein Eins-Bit auf. Wenn deshalb der B-Zähler vollständig rückgestellt ist, übt er keinen Einfluss auf die Auswahlkreise für den Speicher aus.
Diese Zähler zählen anstatt von 1 bis 10 von 2 bis 11, wie die Tabelle zeigt, und seine Ausgänge während dieser 10 Grundstellungen werden für die Auswahl der 10 Festfaktoren verwendet.
Damit das Adressieren von 40 Wörtern des Magnetstreifenkartenspeichers möglich ist, ist der Grundzähler durch den Zusatz der Trigger 5B und 6B erweitert. Diese haben einen Wert von 10bzw. von20.
Die Kippschaltungen 1B-4B können für die Adressierung der Worte 1 - 10 verwendet werden. Ist dann die Kippschaltung 5B in ihrem Ein-Zustand, so ist die Adressierung der Worte 11 - 20 möglich. Bei einem Ein-Zustand des Triggers 6B können in Verbindung mit den Kippschaltungen 1B - 4B die Worte 21 - 30 adressiert werden. Sind weiter beide Kippschaltungen 5B und 6B im Ein-Zustand, so ist wieder in Verbindung mit den Kippschaltungen 1B - 4B die Adressierung der restlichen Worte 31-40 möglich.
Die Positionen 2B, 3B und 4B steuern die Auswahl der 5 Worttreiber. Die Kippschaltung IB steuert die Auswahl der zwei Festfaktor-Ungerad- und -Gerad-Schalter, wodurch die 5mal 2-Kombinationen sich ergeben, die für das Einschreiben des Festfaktors in den Speicher notwendig sind.
Die Positionen 5B und 6B liefern zusammen mit der Kippschaltung 1B 8 Kombinationsmöglichkeiten, von denen eine jede für die Auswahl einer besonderen Lese-Schreibschalterkombination dient, die mit den 5 Worttreibern zusammenwirken. Diese Kombinationen sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Zustand <SEP> :
<SEP>
<tb> 1B <SEP> - <SEP> 5B <SEP> - <SEP> 6B <SEP> MLC- <SEP> Worte <SEP> Schreib- <SEP> Lese- <SEP>
<tb> Schaltkombinationen
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 3
<tb> 1B'SB'M <SEP> 4 <SEP>
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 11 <SEP> - <SEP> 20 <SEP> 1 <SEP>
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 2
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 21 <SEP> - <SEP> 30 <SEP> 5
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 6
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 31 <SEP> - <SEP> 40 <SEP> 7
<tb> 1B <SEP> 5B <SEP> 6B <SEP> 8
<tb>
Ein einziger Satz Buchsen (Fig. 121 und 123) vermag das Einstellen des B-Zählers für die Auswahl des Festspeichers, das für das Eintypen (TYPE operation) erforderlich ist und eine Spaltenverschiebeoperation zu bewirken (Fig. 122).
Ist die Maschine für eine Spaltenverschiebung um zwei Stellen programmiert, so ist es notwendig, den Festfaktor, der in Hundert verwandelbar ist, für den Gebrauch als Divisor zu adressieren. Wenn anderseits ein Feld für die Ziffernkapazität von zwei auszudruckenden Stellen programmiert ist, ist ein Festfaktor 10 erforderlich. Der B-Zähler wird für ein Eintypen eingestellt, nachdem die Maschine eine Verschiebeoperation begonnen hat, jedoch keine Daten verarbeitet hat, so dass der richtige Festfaktor zu Anfang adressiert ist.
Der B-Zähler-Kode wurde aufgestellt, um das für die Auswahl irgendeiner Treiberschalterkombination benötigte Schalten auf die geringstmögliche Anzahl zu beschränken. Die Kippschaltungen 2B, 3B und 4B adressieren die 5 Worttreiber, gleichgültig, ob die Treiberschalterkombination im Festfaktorspeicher, im Hauptspeicher oder im Magnetkartenspeicher auftritt.
Der C-Zähler
Dieser Zähler ähnelt dem B-Zähler, spielt eine Hauptrolle bei den Maschinenoperationen. Er ent-
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Der C-Zähler wird für die verschiedensten Zwecke verwendet, jedoch in erster Linie für die Steuerung der Adressier- und Rechenschaltungen. In den mehrzyklischen Operationen, dem Multiplizieren oder Dividieren, wird der C-Zähler für die Zählung der Zyklen verwendet, Die Zählerausgänge können verwendet werden, um zu bestimmen, ob der zu bildende Zyklus ungerade oder gerade ist, welche Worte im Zyklus zu adressieren sind und wann das Operationsende da ist. Der C-Zähler wird in einer Eintypenoperation (Type operation) verwendet, um die Anzahl der erfolgreichen Subtraktionen zu zählen, die bei der Bestimmung der zu schreibenden (zu tippenden) Ziffer gemacht werden. Ausserdem zählt der C-Zähler die Feldmarken zwischen Feldern von variabler Länge des Magnetstreifenkartenspeichers.
Er wird ferner während der Lese- und Aufzeichnungsoperationen der Magnetstreifenkarte verwendet, um das Zeichengatter zu steuern, d. h., um die Zeit für das Lesen und Aufzeichnen einer Bitspalte auf dem Magnetstreifen der Karte zu bestimmen.
Die Trigger dieses Zählers sind mit den Binärwerten, denen sie zugeordnet sind, bezeichnet. Sie werden gewöhnlich in den Operationen verwendet, um die Taktgabe zu bestimmen, wenn die Kippstufe 32C im Einzustand ist, und zu stoppen, entweder durch den eigenen Zustand oder durch die im Aus- - Zustand befindliche Kippstufe 32C,
Diese Kippstufe kann oder kann nicht im Aus-Zustand sein, wenn der Taktgeber stoppt. Bei einer Magnetstreifenkartenoperation erlaubt der Aus-Zustand der Kippstufe 32C dem C-Zähler ein Weiterschalten.
Während der ganzen Taktgabe wird der Zähler betätigt, so dass er sich am Ende der gewünschten Zählung im Ein-Zustand befindet.
Der C-Zähler wird auch für das Adress-Suchen und für die Zeitbestimmung von Verzögerungen während eines alphanumerischen Einganges und eines alphanumerischen Druckes verwendet.
Die Adress-Suche ist für eine Eingangs- und eine Druckoperation dieselbe. Der B-Zähler ist durch Verdrahtung der Schalttafel mit dem Anfang des LA-Teiles des Speichers eingestellt. Der C-Zähler ist
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über die LA1-, LA9-Adressbuchsen voreingestellt, so dass beim Zählen der Felder die Kippstufe 16C in den Ein-Zustand kommt, wenn das gewünschte Feld im Zähler erscheint. Die Verwendung von LA1 ist ein Sonderfall, da sich die gewünschte Adresse immer im B-Zähler zu Beginn einer Operation befindet. Die LAl-Buchse ist daher angeschlossen, um die Adressverriegelung am Ende einer 6-Bit-Zeit einzuschalten.
Zu dieser Zeit wird der Zeitgeber angehalten. Bei einem Druckvorgang erfolgt das Anhalten am Ende einer 12-Bit-Zeit.
Für andere Adressen als die LAl-Adresse läuft der Zeitgeber, und der B-Zähler schaltet bei jeder Speicherabtastperiode weiter. Jedesmal, wenn eine Feldmarke erscheint, wird der C-Zähler um einen Schritt weitergeschaltet. Wenn die Kippstufe 16C im Ein-Zustand ist, und eine Feldmarke festgestellt ist, wird die Adressverriegelung eingeschaltet. Bei der Eingangsoperation wird der Zeitgeber angehalten.
Bei einem Druck läuft der Zeitgeber 6 Bit-Zeiten länger. Die Adress-Suche benötigt 138 msec. Wenn die Suche beendet ist, wartet die Maschine während des Eingangs-Zustandes den ersten Schreibmaschinen- - Zyklus ab. Das Benötigen einer Taste, wodurch ein zugeordneter Kontakt geschlossen wird, setzt die entsprechenden Kippstufeneingangs-Ausgangsregister in ihre Ein-Zustände.
Das Ende des Schreibmaschinen-Zyklus ist der Start für den Taktgeber. Er stellt den C-Zähler ein, um 6 Leerzyklen zu zählen. Leerzyklen sind hier notwendig, um den zu betätigenden Kontakten ein Öffnen vor dem Beginn einer Verschiebeoperation zu ermöglichen. Die Verzögerung beträgt etwa 21 msec.
Am Ende des fünften Leerzyklus setzt der Taktgeber seinen Lauf für 6 Bit-Zeiten fort. Während dieser Zeit wird der Inhalt des Eingangs-Ausgangsregisters in den Speicher geschoben. Nun erwartet der Rechner den nächsten Schreibmaschinen-Zyklus. Mit der Indextaste der Schreibmaschine kann das Feldmarkierstellensymbol in den Speicher eingeschrieben werden.
Die Eingangsoperation ist beendet, wenn die Start-Schiene betätigt wird.
Während der Druckoperation läuft der Taktgeber nach dem Einschalten der Adressverriegelung 6 BitZeiten weiter. Während dieser Zeit werden 6 Bits aus dem Speicher in das Eingangs-Ausgangsregister eingegeben. Der Inhalt des Registers wird entschlüsselt, um die Thyratrone zu betreiben. Der Taktgeber kann durch Zünden dieser Thyratrone eingeschaltet werden. Der Schreibmaschinen-Zyklus ist eine Folge der Thyratronzündung. Nahe dem Ende dieses Zyklus wird der Taktgeber über Schreibmaschinenkontakte in Gang gehalten. Zur gleichen Zeit wird der C-Zähler eingeschaltet, um einen Leerzyklus zu bestimmen. Dieser Zyklus ist notwendig, um den Schreibmaschinennockenkontakten die Einnahme ihrer Ruhestellung zu ermöglichen bzw. um das hiebei auftretende Prallen der Kontaktfedern auszugleichen.
Am Ende des Leerzyklus bleibt der Taktgeber 6 Bit-Zeiten in Gang, um das nächste Zeichen zu verschieben, worauf er bei gleichzeitiger Zündung der Thyratrone angehalten wird. Somit wird der Zyklus fortgesetzt, bis eine Feldmarke entschlüsselt ist. Wenn dies geschieht, wird an Stelle des Druckthyratrons das für die Fortschaltung des Programmes vorgesehene Thyratron gezündet.
Der elektronische Taktgeber
Wie bereits weiter oben erwähnt, liefert der Taktgeber 3 - 26 nach Fig. 3 die Grundtaktsignale für die elektronischen Operationen der Maschine. Nachfolgend ist dieser Taktgeber ausführlicher beschrieben.
Nach Fig. 93 ist ein Start-Trigger 93 - 28 vorgesehen. Es ist erforderlich, den Start-Trigger in den Ein-Zustand zu bringen, damit der Taktgeber startet. Ein Signal hiefür wird vom Relais-Abschnitt der Maschine geliefert. DasSignalstammt voneinerQuellemit +48 V und wird durch ein Relais 64-4 N/C auf den 64-4 N/C Relaispunkt gerichtet, wie in Fig. 93 angedeutet ist. Dieses Signal wird dann dem Integrator 93 - 50 aufgeprägt. Die 48 V positiven Vorzeichens werden durch den Integrator 93-50 auf das Niveau +S übersetzt und auf einen Eingang der Vorrichtung +And 93 - 44 gegeben.
Die andern Eingänge von +And 93 - 44 werden durch andere logische Elemente beeinflusst, welche mit den Operationen der Magnetkarte zu tun haben. Beispielsweise wird ein Signal von +48 V an der Buch- se"Aufzeichnen"der Schalttafel durch einen andern Integrator 93 - 40 integriert und dem Q- Eingang der Einrichtung +And 93-42 zugeführt.
Es sei für diesen Zeitpunkt angenommen, dass sich die Maschine nicht in einer Operation befindet, die im Zusammenhang mit der Magnetstreifenkarte steht. Der Eingang an der Buchse E des Integrators 93 - 40 liegt daher auf einem Potentialniveau-W (Erde), und der Ausgang hat das Potentialniveau-S, welches dem Q-Eingang der Einrichtung +And 93 - 42 aufgeprägt wird. Letztere liefert für den Q-Eingang des Kreises +And 93 - 44 einen Potentialpegel +S.
Der dritte Eingang R des Kreises +And 93 - 44 wird vom Ausgang eines Kreises +And 93 - 46 beeinflusst. Die zuletzt genannte Einrichtung +And wieder hat 3 Eingänge. Einer davon ist die Buchse S vom Integrator 93 - 46. Der Relaispunkt 64 - 4 N/O ist zu dieser Zeit offen, so dass der Eingang des
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Integrators 93 - 46 auf einem Potential-W (Erde oder Null) liegt und sein Ausgang ein Potentialniveau von-S hat. Dieses wird an der Buchse S von +And 93 - 38 aufgeprägt, so dass seine Ausgangsbuchse R einen Pegel von +S hat. Dieser wird der Eingangsbuchse R von 93-44 zugeführt. Alle Eingänge von +And 93 - 44 liegen zu dieser Zeit auf einem Potentialniveau von +S, so dass sein Eingang an der Buchse D das Potential-S aufweist.
Dieser Potentialpegel-S wird der Buchse P der Start-Trigger-Gatterverriegelung 93 - 26 aufgeprägt. Dies führt dazu, dass die Verriegelung den Ein-Zustand annimmt. Die Ausgangsbuchse D der Verriegelung 93 - 26 hat das Potential +S. Dieses wird zurückübertragen auf die Buchse F der Verriegelung. P in G der Verriegelung wird auf dem Potential-S nur für die Löschung liegen. Dies ist ein Relaissignal, welches während des Relaiszyklus eingeführt wird. Ursprünglich war die Verriegellung 93 - 26 auf den Aus-Zustand wiedereingestellt.
Im vorliegenden Zeitpunkt hat die Rückstelleitung DC ihr Potential +S wieder angenommen. P in H der Verriegelung hat beim Nichtstart ein Spannungsniveau von +S und wird vom Start-Trigger selbst abgeleitet. Diese Leitung ist daher auf +S.
P in CL der Verriegelung 93 - 26 ist jetzt-S, was einen-S Eingangswert an der Klemme R ergibt, um die Verriegelung im Ein-Zustand zu halten.
Das Ausgangsniveau +S an der Klemme D der Startverriegelung wird der Klemme B des Start- - Triggers 93 - 28 aufgeprägt. Der Start-Trigger enthält eine Gatterzusammenstellung mit einer UND- - Schaltung. Die Eingangsklemme C zu der Einrichtung 93 - 28 ist mit dem Ausgang eines-ODER- - Kreises bei 93 - 30 gekoppelt.
Der X-Eingang des-ODER-Kreises 93-30 ist mit der Einrichtung +And 93 - 38 gekoppelt, dessen Ausgang zu diesem Zeitpunkt ein Potential von +S aufweist. Zu diesem Zeitpunkt liegt auch die Eingangsklemme Y auf diesem Potential.
Das Starten des Taktgebers
Das Startrelais 64, welches das elektronische Startrelais ist, wird jetzt erregt. Ist dieses im stromlosen Zustande, so war die Startverriegelung im Ein-Zustand.
Die Erregung des Relais 64 rührt normalerweise von einem Signal aus einer andern Maschinenoperation her, wie z. B. bei einer Operation, wo die Maschine anzeigt, dass sie für eine arithmetische Operation vorbereitet ist. Das Starten der elektronischen Einrichtung wird jedoch während der Druckoperation
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Ausgangswert bei +And 93 - 48 die Grösse +S hat. Der Ausgangswert-S der Einrichtung +And 93-38 fliesst dem Eingang X der-ODER-Schaltung 93-20 zu, welche einen Ausgangswert liefert von +S.
Dieser wird der Eingangsklemme C des Start-Triggers 93-28 zugeführt.
Der Tastimpuls OSP am Start-Trigger 93 - 28 kommt vom Oszillator-Tastimpuls-Treiber 95 bis 10 nach Fig. 95. Der Oszillator 95 - 12 arbeitet konstant bei 100 kHz, wenn die Maschine unter Strom ist.
Nach dem Zeitablaufdiagramm der Fig. 9a ist der Start-Trigger, wie bei 9 - 10 angegeben, in den Ein-Zustand geschaltet. Verschiedenartige Trigger 01/02 usw., werden nach Fig. 9a in den Ein-Zustand gebracht, bevor der Start-Trigger durch das DC-Löschintervall, welches der Erregung des Relais 64 vorausgeht, in den Ein-Zustand kommt.
Nach Fig. 95 wird vom Start-Trigger 93 - 28 ein Ausgangswert auf eine Eingangsklemme der +UND-Schaltung bei 95 - 14 gegeben. Dem andern Eingang wird ein +S Pegelsignal, welches keine Leseverzögerung hat, aufgeprägt. Der Ausgangspegel dieser +UND-Schaltung nimmt den Wert-S an und wird über die interne Verdrahtung, wie durch Sternchen angedeutet ist, durch den Inverter 95-16
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Trigger beim Auftreten des nächsten Tastimpulses aus dem Oszillator in den Ein-Zustand.
Was den Lese-Schreib-Trigger 95 - 20 in der unteren linken Hälfte der Fig. 95 betrifft, soliegtein
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Gatter mit Klemme C an Erde und hat daher zu allen Zeitpunkten den Pegel iS. Das Gatter B von 95 - 20 ist mit der Aus-Zustandsseite des Triggers gekoppelt. Dieser ist zu diesem Zeitpunkt im Aus- - Zustand.
Der Lese-Schreib-Trigger wird durch einen ersten 01-Tastimpuls in den Ein-Zustand für den Schreibzustand gebracht. Dieser Tastimpuls kommt vom Tastimpuls-Treiber 95 - 22, welcher zu einem +S- - Signal an der Klemme W des 01/02-Triggers wird. Es sei jetzt der Ein-Zustand des Lese-Verzögerungs-Triggers 95 - 24 nach Fig. 95 betrachtet. Hier liegt die Klemme C auf einem Pegel von +N an einem 01-Ausgang, während die Eingangsklemme B den Wert +S hat, wenn der Lese-Trigger in den Ein-Zustand kommt. Der nächste Oszillator-Tastimpuls (OSP) schaltet den Lese- Verzögerungs-Trigger in den Ein-Zustand.
Es sei jetzt wieder der Trigger 01/02 betrachtet. Das Gatter T ist mit +S von der Ein-Seite des 01/02-Triggers gesperrt. Das andere Gatter ist an der Klemme U mit der-ODER-Schaltung 95-26 gekoppelt. Diese -ODER-Schaltung hat an der Klemme B einen Potentialwert +S. Wenn der Leseverzögerungskreis im Ein-Zustand ist, wird dieser Potentialpegel zu-S. Der Ausgangswert des-ODER- - Kreises 95 - 26 ist jetzt +S, so dass der 01/02-Trigger mit dem nächsten Oszillator-Tastimpuls in den Aus-Zustand gelangt.
Von der Klemme V des 01/02-Triggers wird ein Einschuss-Kippkreis bei 95 - 28 angesteuert.
Da das Potential an der Klemme V auf den Wert +S übergeht, liefert der Einschuss-Kippkreis 95- 28 an die Klemme Q einen Ausgangswert. Dieser Ausgangswert ist aufgespaltet in eine erste Leitung 02 des Einschuss-Kippkreises und in eine zweite Leitung, welche über eine Verzögerungsleitung 95-20 führt, und welche eine 02-Einschuss-Verzögerungsleitung wird. Diese Leitungen werden nacheinander zur Zündung der Speichertreiber benutzt.
Nach dem Zeitablaufdiagramm besteht die nächste Aktion in der Abschaltung des Lese-Verzögerungs- - Triggers (RD) bei 9-12. Nach Fig. 95 wird der Lese-Verzögerungs-Trigger 95-24 über seine eigene Ein-Zustandsseite blockiert. Das Potential am Eingang H ist durch die Aus-Zustandsseite des 01/02-Triggers auf +S. Dieser ist soben in den Aus-Zustand geschaltet. Der nächste Oszillator-Tast impuls (OSP) schaltet den Lese-Verzogerungs-Trigger aus.
Der 01/02-Trigger 95-18 wird gesperrt, um an den Klemmen D und E den UND-Kreis +UND) 95/14 auszuschalten. Das Potential an der Stelle D ist +5 (Start-Trigger). Das Potential im Punkte E ist jetzt +S, wobei der Lese-Verzögerungs-Trigger im Aus-Zustand ist. Der Ausgangswert-S der +UND-Schaltung 95 - 14 wird nach der Inversion als +S Pegel dem 01/02-Trigger an der Klemme Q aufgeprägt, um ihn einzuschalten, wenn der nächste Oszillator-Tastimpuls (OSP) kommt.
Der Ausgangswert des 01/02-Tastimpulstreibers 95 - 22 stellt den Lese-Schreib-Trigger 95- 20 auf Aus oder in seinen Schreibzustand, da die Buchsen G und H auf einem Potential von +S liegen.
Zu diesem Zeitpunkt wird vom Tastimpulstreiber bei 95 - 32 ein Schreib-Tastimpuls +S geliefert. Dieser wird im Speicherabschnitt der Maschine verwendet.
Mit dem nächsten Oszillator-Tastimpuls geht der 01/02-Trigger 95 - 18 in seinen Aus-Zustand oder 02-Zustand. Die Schaltung für die Umsteuerung in den Aus-Zustand ist etwas verschieden von jener, welche während des Zyklus des Leseteiles im Vordergrund steht. Zur Lesezeit ist die Eingangsbuchse D der-ODER-Schaltung 95-26 auf einem +S Niveau. Da der Lese-Schreiber-Trigger 95 - 20 jetzt im Schreibzustand ist, liegt der Eingangspegel auf-S. Die-ODER-Schaltung 95-26 hat ausgangsseitig einen Pegel von +S. Dieser Ausgang bringt den 01/02-Trigger 95 - 18 in den Aus-Zustand oder in seinen 02-Zustand, wenn der nächste Oszillator-Tastimpuls erscheint. Dieser Tastimpuls durchläuft den Eingang der Leseverzögerung (RD) und wird an der - ODER-Schaltung 95 - 26, die wie vorher verwendet wird, wirksam.
Damit bildet sich ein kürzerer 01/02 - Zyklus für den 01/02-Trigger während der Schreibzeit aus als jener, der während der Lesezeit gebildet war.
Der Grund hiefür besteht darin, dass während der Lesezeit mehr logische Operationen gebildet werden und dass für den arithmetischen Teil der Maschine mehr Zeit gebraucht wird.
Wenn sich der 01/02-Trigger 95 - 18 in seinen 02-Zustand ändert, dann wird der 02- Einschuss - - Kippkreis 95 - 28 ausgelöst. Dieser liefert ein Signal für die Auslösung der Schreib-Treiber - Schal tungen, damit ein Bit in den Speicher eingeschrieben wird.
Der Lese-Verzögerungs-Trigger 95 - 24, welcher im Aus-Zustand ist, steht in Verbindung mit der Einrichtung, welche den -IS Start an der +UND-Schaltung 95/14 liefert. Diese bildet ein Gatter, so dass der 01/02-Trigger 95 - 18 mit dem nächsten Oszillator-Tastimpuls, wie vorher beschrieben, in den Ein-Zustand geht.
In diesem Zustand bewirkt der Trigger die Auslösung des 01-Tastimpulstreibers 95-22. Der Aus-
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gangswert des Treibers 95 - 22 fliesst wieder dem Lese-Schreib-Trigger zu, um seinen Lesezustand zu ändern.
Normalerweise wird das während der X-Zeit programmierte Operatorwort des Speichers zum Lesen und Schreiben adressiert sein, während innerhalb der Y-Zeit das programmierte Operandwort des Speichers für Lesen und Schreiben adressiert ist.
Gemäss Fig. 96 ist für diesen Zweck ein X/Y-Trigger 96 - 10 vorgesehen. Dieser anfangs gelöschte Trigger wird seinen Y-Zustand bei der Einführung eines 01-Tastimpulses an der Buchse F ändern.
Wenn der X/Y-Trigger bei 9 - 14 seinen Y-Zustand ändert, dann werden die oben erwähnten an- dern Trigger, 01/02, Lese-Schreib-Trigger usw., in den Zyklen in ähnlicher Weise behandelt wie der X/Y-Trigger in seinem X-Zustand.
Derselbe 01-Tastimpuls, welcher soeben den Zustand des Lese-Schreib-Triggers in den Lesezustand änderte, wird auch den X/Y-Trigger in den Y-Zustand bringen. Sowohl der Lese-Schreib - Trigger als auch der X/Y-Trigger haben sich ändernde Zustände bei demselben 01-Tastimpuls. Es sei bemerkt, dass eines der Gatter (Buchse H) für den X/Y-Trigger 96 - 10 der Schreibausgang des Lese-Schreib- Trig- gers ist. Der Lese-Schreib-Trigger ändert sich in seinem +S Lesezustand zur selben Zeit, da sein +S- - Schreibausgang zum Sperren des X/Y-Triggers verwendet wird.
Es gibt jedoch keine besondere Bedingung, was der Tatsache zuzuschreiben ist, dass der Gattereingang H des X/Y-Triggers über ein Widerstandsgatter geschaltet ist. Der 01-Tastimpuls wird über einen Kondensator und über Gatter (Buchsen F) eingeführt. Die Zeitkonstante ist derart bemessen, dass der 01- - Tastimpuls am Eingang F des X/Y-Triggers ansteigt, u. zw. lange bevor der Ausgangswert +S des Lese-Schreib-Triggers an der Buchse H des X/Y-Triggers gefallen ist.
Am Ende der Y-Zeit wird der X/Y-Trigger zwecks Änderung seines X-Zustandes wieder angesteuert.
Das Ein-Zustandsgatter und die Buchse B sind während der Schreibzeit, d. h. während der Y - Zeit, auf einem Potentialpegel von +S. Das Potential in C ist +S, wenn der X/Y-Zustand des X/Y-Triggers aus ist. Damit ist der Y-Zustand gegeben. Der X/Y-Trigger wird mit dem nächsten 01-TastimpulsseinenX- - Zustand annehmen.
Der X/Y-Trigger wird nach binärer Art konvertiert, da beide Eingangsseiten identisch sind.
Am Ende jeder Schreibzeit wird beim Auftreten des 01-Tastimpulses der X/Y-Trigger seinen Zustand in ähnlicher Weise wechseln.
Am Beginn jeder X-Zeit wird der in Fig. 96 gezeigte ABC-Ring weitergeschaltet, wie aus dem Zeitablaufsplan nach Fig. 9 zu ersehen ist. Der Ring war anfänglich mit A in den Ein-Zustand gebrachtworden. B wurde zur ersten X-Zeit eingeschaltet und C ist jetzt eingeschaltet.
Der Ring enthält einen A-Trigger 96 - 12, einen B-Trigger 96-14 und einen C-Trigger 96-16.
Der Trigger B kann im gegenwärtigen Zeitpunkt als im Ein-Zustand befindlich angesehen werden. Ein Tastimpulstreiber 96 - 18 liefert die Impulse für das Fortschalten des ABC-Ringes. Dieser Treiber liefert X-Tastimpulse an die Leitung 96 - 20. Diese werden in verschiedenen andern logischen Kreisen ebenso wie der ABC-Ring verwendet. Der Treiber 96-18 ist durch die Punkt-UND-Schaltungen 96 bis 22 und 96 - 24 verriegelt, der A-Eingang des Tastimpulstreibers 96 - 18 erfordert ein Potentialniveau von +S. Dies tritt auf, wenn irgendeiner der Eingänge der beiden +AA-Blocks 96-22 und 96-24 potentialmässig auf - S liegt. Hiefür gibt es eine Anzahl möglicher Zustände.
Diese Schaltung ist zweckmässiger als eine Verriegelungsschaltung anzusehen. Die Auslösung des Tast-
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- 1896 - 24 während eines besonderen Intervalles in der Divisionsfolge ein Signal - S liefern.
Die Einrichtung +AA 96 - 22 verhindert das Weiterschalten des ABC-Ringes unter andern Divisionsbedingungen. Die Eingänge der Einrichtung +AA 96-22 und der UND-Schaltung 96-26 schliessendie Ausgänge des C-Zählers ein, der während der Multiplikation und der Division verwendet wird. Der Eingang 6A, C und D ist ein Taktgebereingang.
Das Gatter (Buchse A) zur Einrichtung DSP 96 - 18 hat normalerweise ein Potential +S. Wenn daher der X/Y-Trigger seinen Zustand in den X-Zustand ändert, erfährt der Eingangswert von R 96-18 eine positive Verschiebung, und der Tastimpulstreiber wird einen Impuls abgeben.
Wie angenommen, war der Trigger B im Ein-Zustand. Er wird durch seinen eigenen Ein- Ausgang an der Buchse G verriegelt. Die Buchse H ist ebenfalls gegen Erde verriegelt. Der X-Tastimpulsander Buchse F wird daher den B-Trigger in den Aus-Zustand bringen. Zur selben Zeit wird der C-Trigger im Ein-Zustand sein. Der Trigger C war durch das +S Signal vom Ausgang des Triggers B an der Stelle der Buchse C verriegelt.
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DerTaktgeber startete mit dem im Ein-Zustand befindlichen Trigger A. Dies war kurz vor Beginn der Leerziffernzeit. B schaltet sich in den Ein-Zustand am Ende der Scheinziffernzeit. Wenn B im Ein- - Zustand ist, dann wird der Vorzeichen-Bit-Trigger 97 - 10 nach Fig. 97 in den Ein-Zustand gebracht. Dieser Trigger ist verriegelt durch die +UND-Schaltung 97 - 12. Diese +UND-Schaltung wird verriegelt durch die Einrichtungen "Schreiben", "Nicht D", "1A" und" A". Der Kreis 1A ist die erste Stelle des 1A-6A-Ringes nach Fig. 98.
Der Vorzeichen-Bit-Trigger schaltet sich in den Ein-Zustand zur selben Zeit wie der B-Trigger. Dies ist die Zeit, in der eine arithmetische Operation stattfindet, wenn die Vorzeichen-Bits der programmierten Worte aus dem Speicher herausgebracht sind und zur Bestimmung des Vorzeichens der programmierten Operation ausgewertet werden.
Der Vorzeichen-Bit-Trigger wird wieder mit dem nächsten X-Tastenimpuls in den Aus-Zustand zurückgeschaltet. Dieser tritt auf, wenn sich der B-Trigger in den Aus-Zustand schaltet.
Der D-Trigger 97-14 im oberen Teil der Fig. 97 arbeitet mit dem Lese-Schreib-Trigger 95-20 nach Fig. 95 beim Adressieren der Bits des Speichers zusammen. Der D-Trigger ist in Phase mit dem Lese-Schreib-Trigger während des ersten Zyklus des ABC-Ringes. Er ist ausser Phase während des nächsten Zyklus des ABC-Ringes, wie im Zeitablaufplan nach Fig. 9 gezeigt ist. Am Anfang befindet sich der D- - Trigger im Aus-Zustand. Er ist durch eine UND-Schaltung 97 - 14 verriegelt, welche C-Signale, Y- - Signale und Schreib-Signale empfängt. C ist der Trigger C des ABC-Ringes, Y ist die Aus-Seite im Ausgangskreis des X/Y-Triggers, und der Ausdruck"Schreiben"bezeichnet die Aus-Seite im Ausgang des Lese-Schreib-Triggers.
Das Potential in B des D-Triggers ist zu allen Zeiten +S, mit Ausnahme, wenn die Eingänge der +UND-Schaltung 97 - 16 alle auf dem Potentialniveau +S liegen. Dieser Fall tritt ein, wenn der C- - Trigger in den Aus-Zustand geschaltet ist. Zu allen andern Zeiten ändert der D-Trigger seinen Zustand regulär unter der Steuerung des 01-Tastimpulses, ebenso wie der Lese-Schreib-Trigger seinen Zustand mit Eingang des 01-Tastimpulses ändert. Der D-Trigger wird sich daher weiterschalten, ausgenommen, wenn C, Y und Schreiben auf dem Potential +S liegen. Dies bewirkt eine Phasenänderung des D-Triggers gegenüber dem Lese-Schreib-Trigger. Nachstehend werden der 01/02-Trigger, der Lese-Schreib-Trigger, der Lese-Verzögerungs-Trigger, der X/Y-Trigger, der D-Trigger, der ABC-Ring und der A-Zähler ausführlicher beschrieben.
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Die 1A-6A-Zustände können an Hand des Zeitablaufplanes nach Fig. 9 übersehen werden. Der 1A- - Trigger ist im Ein-Zustand von der Scheinzifferzeit bis zur 4-Zifferzeit. Am Ende der4-Zifferzeitwird der Tastimpulstreiber 98 - 14 angesteuert, damit er dem A-Zähler zur Weiterschaltung um einen Schritt einen Impuls liefern kann.
Der Eingang M der Einrichtung DSP 98 - 14 ist durch den +S Ausgang an der +UND-Schaltung 98-12 verriegelt. Diese +UND-Schaltung wird wieder durch eine +UND-Schaltung 98-22 und eine +UND-Schaltung 98 - 10 angesteuert. Die Trigger C und D beeinflussen die UND-Schaltung 98-22, die Positionsverriegelung, den Trigger 1B im B-Zähler und die Lese-Eingänge für die Magnetkarte mit dem durch die +UND-Schaltung 98 - 10 gegebenen Zustand. Zu diesem Zeitpunkt ist die +UND- - Schaltung 98 - 22 von Interesse. Der Trigger C des ABC-Ringes hat zu zwei verschiedenen Zeiten, in denen der 1A-Trigger 98-10 im Ein-Zustand war, Ausgangsimpulse +S geliefert. Nach den Fig. 9A und 9B ist der Trigger C während der 4-Zifferzeit im Ein-Zustand.
Der dem Tastimpulstreiber 98 - 14 aufgeprägte Tastimpuls kommt vom X/Y-Trigger, wenn er seinen Zustand in den X-Zustand ändert. Es ist ersichtlich, dass der D-Trigger am Ende der 1- Zif fernzeit im Aus-Zustand ist, so dass der Ausgang der +UND-Schaltung 98 - 22 einen Pegel von +S aufweist. Der D-Trigger ist am Ende der 4-Ziffernzeit im Ein-Zustand, so dass die +UND-Schaltung 98 bis 22 ein Ausgangspotential von - S aufweist. Dies führt dahin, dass mit +S das Gatter M des Tastimpulstreibers 94 - 14 beeinflusst wird und dass der Treiber einen Auslöseimpuls liefert für die Weiterschaltung des 1A-6A-Ringes.
Der Trigger 1A schaltet sich in den Aus-Zustand und 2A in den Ein-Zustand. Der Trigger 1A gattert auf der Ein-Zustandsseite (Buchse 4) den Trigger 2A. Der A-Zähler schaltet sich in dieser Weise weiter, und jeder einzelne Schritt 1A, 2A usw. definiert im Speicher 6 Bit-Zeiten. Die gesamte Schrittfolge oder Schrittzyklus von IA bis 6A definieren 36 Bit-Zeiten oder 1 Wort im Speicher.
Nach Fig. 9 liegt die normale Startzeit in der Nähe des Endes der Scheinziffernzeit. Dies ist die wirk-
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liche Zeit, bei der der Taktgeber startet. Für eine Operation mit der Magnetstreifenkarte startet der Takt- geber am Beginn der Scheinziffernzeit und kann zu verschiedenen, zu beschreibenden Zeiten gestoppt werden.
Der Taktgeber kann für eine Mehrzahl von Wort-Zyklen laufen, was vom Operationstyp abhängt.
Eine normale Addition dauert beispielsweise nur eine Wortzeit. Die Subtraktion dauert normalerweise nur eine Wortzeit, wenn nicht das algebraische Vorzeichen geändert wird. In diesem Falle geht die Maschine über eine andere Wortzeit, um das Komplement der Zahl wiederzubilden. Multiplikation und Division dauern 70 Zyklen oder 70 Wortzeiten.
Im Falle des Eintippens oder des Druckens ist die Geschwindigkeit durch die Geschwindigkeit des Druckers bestimmt. Der Drucker selbst erneuert seinen Start elektronisch.
Das Stoppen des Taktgebers
Dieser Teil der Elektronik ist in Fig. 94 dargestellt. Es gibt eine Anzahl von Wegen, um den Taktgeber zu stoppen. Das verwendete Signal ist ein +Signal am Ausgang der Leitung 94 - 26 des Start- - Triggers. Diese Leitung führt gemäss Fig. 93 zurück zur Leitung 93 - 32. Das Signal kommt nach Fig. 94 von den beiden -00-Blocks bei 94-24, 94-38 und an den Ausgängen bei Q und 3. Es gibt 4 Eingangszustände für diese Blocks, mit deren Hilfe der Taktgeber gesteuert wird.
Der erste Zustand ist durch das Potential an der Klemme 4 bei 94-24 gegeben. Hat diese
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haben den Wert +S, wenn der X/Y-Trigger in seinem Y-Zustand ist. Das Potential in Eder +UND-Schaltung 94 - 32 ist +S beim Stop des Maschinenschreibens. Dies Potential wird zu +S während einer numerischen Schreiboperation. Dabei wird der Taktgeber gestoppt. Das Potential in F der UND- Schaltung
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- 32tial von +S haben. Ist der X/Y-Trigger in seinem Y-Zustand, dann hat der Ausgangder+UND-Schal- tung 94 - 32 ein Potential von - S. Ein Potential von +S wird von der-ODER-Schaltung 94-34 abgeleitet und auf die Buchse S des +AA-Blocks 94 - 30 gegeben.
Dies kommt zu jeder Y-Zeit vor ausgenommen, wenn die Maschine über eine Anzahl von Zyklen, wie beim Multiplizieren oder Dividieren oder beim Eintippen.
Das Potential in T bei einer Einrichtung +AA 94 - 30 ist im Falle des Nichtkomplementes+S.
Dieser Fall bezieht sich auf den Komplement-Trigger. Dieser Trigger befindet sich in einer logischen arithmetischen Schaltung. Er schaltet sich in den Ein-Zustand, wenn eine Subtraktionsoperation vorgekommen ist und sich das Vorzeichen in der Y-Zeit (Ein-Wort) geändert hat. Es wird angezeigt, dass es notwendig ist, einen zusätzlichen Zyklus zu nehmen, um die Zahl wieder zu komplementieren, bevor der Taktgeber gestoppt wird. Der Eingang T von 94-30 wird das Stoppen des Taktgebers unter diesen Bedingungen verhindern.
Der Wert des Einganges 94 - 42 auf +AA 94 - 30 stammt von einer-ODER-Schaltung 94-28 mit den Eingängen bei U und W. Diese Eingangswerte kommen unter ganz bestimmten Zuständen von der Magnetkarten-Einheit. Zum Beispiel ist bei der Führung des Potentials in U die Einrichtung +And 94 - 44 mit den Eingängen 1A und A vorgesehen. Hiebei gehört der Trigger 1A zu dem 1A-6A-Ring und der Trigger A zum ABC-Ring. Der andere Eingang hat das Potential +S, wenn keine Kartenoperation stattfindet. Unter diesen Umständen ist der Eingang an der Buchse U von 94 - 28 auf - S zur 1Aund A-Zeit. Der Eingang an der Buchse von 94 - 42 der Einrichtung +AA 94 - 30 hat das Potential +S.
Während der Magnetkartenoperation ist es erforderlich, die andere logische Zuführung bezüglich des Potentials in W beider-ODER-Schaltung 94-28 auszuwerten. Diese logische Schaltung umfasst den Kartenleser und die magnetische Kartenaufzeichnung. Der Stop-Vorgang würde dann zu ändern Zeiten erfolgen als bei 1A und A, wie sie erforderlich sind während der Übertragung des magnetischen Lesenzum magnetischen Aufzeichnen über die Magnetstreifenkarte.
Es sei angenommen, dass der Stop-Vorgang im Zeitpunkt der 1A-A-Zeit erfolgt. Um den Stop-Vorgang zu bewerkstelligen, muss die Einrichtung +AA 94 - 36 angesteuert werden. Das Potential in F von
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94-36 ist +S, wenn der D-Trigger im Aus-Zustand ist. Das Potential in G ist +S, wenn der 01/02- - Trigger in seinem 01-Zustand ist. Das Potential in H ist +S, wenn der Lese-Schreib-Trigger in seinem Schreibzustand ist.
Aus der Zeitablaufkarte aus Fig. 9a ist zu ersehen, dass diese Bedingungen erfüllt sind nahe am Ende der Scheinziffernzeit währen des zweiten Oszillatorintervalles. Zu diesem Zeitpunkt ist das +S-Aus- schalt-Start-Triggersignal nach Fig. 94 auf der Leitung 94-26 verfügbar. Dieses Signalwird der Buchse H des Start-Triggers nach Fig. 93 übertragen. Dieser Fall ist eine der Bedingungen für den Stop-Vorgang. Das Potential in G des Start-Triggers wird einen Potentialpegel +8 vom 01/02-Trigger haben, wenn dieser in seinem 01-Zustand ist. Der Taktgeber wird mit dem nächsten Oszillator-Tastimpuls, welcher an der Buchse F des Start-Triggers erscheint, gestoppt. Dieser Impuls ist in Fig. 9a bei 9-16 mit Stop bezeichnet.
Der Taktgeber stoppt, wie angezeigt, unter normalen Bedingungen unter Einschluss aller arithmeti- sehen Operationen und numerischen Druckoperationen. Die andern Bedingungen für das Stoppen des Taktgebers treten während der Magnetkartenoperation in Erscheinung. Es sei bemerkt, dass der Taktgeber nicht notwendigerweise bei jedem Zyklus während normaler Operationen stoppt. Er kann aber am Stoppen während der Multiplikation oder Division oder bei Druckoperationen durch passende Eingänge bzw. Eingangswerte für die Buchsen E und F der +UND-Schaltung 94-32 gehindert werden.
Die Magnetkartenoperation stellt den Stop-Vorgang des Taktgebers unter verschiedenen Bedingungen und bei verschiedenen Zeiten ein. Dabei sind eingeschlossen das Lesen der Magnetkarte, das Aufzeichnen der Magnetkarte, der Alphabetdruck und die Alphabeteingabe. Ein Bedienungsschalter nach Fig. 93 ge- stattet das manuelle Starten und Stoppen des Taktgebers.
Das Lesen der Magnetstreifenkarte
In dem vorstehend beschriebenen Programm waren mehrere der vielen Maschinenfunktionen erforderlich. Zum vollständigen Verstehen der Maschine und ihrer Arbeitsweise werden gewisse Operationen hievon nachstehend sehr ausführlich beschrieben. Wie am Beginn des Operationsprogrammes nach Tabelle 1 gezeigt ist, besteht der erste Programmschritt in der Einfügung der Kontenkarten in den Stapel der Magnetkarten-Einheit. Dies leitet eine Folge von Ereignissen ein, die im Lesen der Karte und in dem Plazieren der im Magnetstreifen der Magnetkarte eingetragenen Information im Speicher besteht.
Das Einfallen der Karte in die Ablage bewirkt, dass ein Satz von Kontakten 63-10 gemäss Fig. 63 geschlossen werden. Diese sind für oben liegende Karten mit CPU bezeichnet. Die Schliessung dieser Kontakte bewirkt eine Erregung des oberen Karten-Relais 719 über die normalerweise geschlossenen Kontakte 717 - 3 und die oberen Kartenkontakte.
Nach Fig. 60 wird die Betätigung der Relais 719 wirksam, um seine Kontakte 719 - 1 zu schlie- ssen. Da der Lese- und Wiedergabekopf der magnetischen Karten-Einheit in seiner Ausgangsposition ist, werden die Kontakte 60 - 10 betätigt. Die Kontakte 60 - 12, welche durch die Nocke in der 00- - Position der Nockenkurve betätigt werden, sind geschlossen.
Daher wird der Erregerstromkreis für den Nocken-Magneten CCL gemäss Fig. 61 bei 61 - 10 über einen Stromkreis durchgeführt, welcher an der 48 V-Leitung 65 - 10 nach Fig. 65 beginnt und über die normalerweise geschlossenen Kontakte 27-5, über die normalerweise geschlossenen Kontakte 31-1 nach Fig. 60, über die normalerweise geschlossenen Sätze von Kontakten 703-6,709-6, 729-3,724-3, über die jetzt geschlossenen Kontakte 719-1, über die umgelegten Kontakte 60-10, über die geschlossenen Kontakte 60 - 12, über die normalerweise geschlossenen Kontakte 724-11, entlang der Leitung 60 - 14 zur Leitung 61 - 14 in Fig. 61 und direkt zur Spule 61-10 führt.
Die Erregung der Spule hat zur Folge, dass sich die Nockenlinie in ihrer 720 - Position dreht. Die Erregung dieser Spule bewirkt auch die Ausrichtung der Karte zum Eingriff des Rades mit der Karte und zum Antrieb auf einer Seite. Im unteren Teil der Ablage befinden sich die Schalter 60 - 16 und 60 - 18.
Diese sind durch die Arme beim Karteneingriff geschlossen.
Unter diesen Umständen sind die Kontakte der 720-Nocke 60 - 20 geschlossen. Es wird ein Erregerstromkreis hergestellt. Dieser verläuft von der 48 V-Leitung über die Reihen der jetzt geschlossenen und vorstehend beschriebenen Kontakte, über den Betätigungsarm des Schalters 60-20, überdenge- schlossenen Schalter 60 - 16, über den geschlossenen Schalter 60 - 18, über die Leitung 60 - 22, über die Leitung 61 - 22 zur Haltewicklung des Zeilenabfühl-Relais 713 nach Fig. 61.
Die Kontakte 713 - 2 des Zeilenabfühl-Relais 61 - 10 werden wieder zur Bildung eines Stromkreises durch die normalerweise geschlossenen Kontakte 729 - 11 direkt zur Spule 61 - 10 vervollständigt. Die Er- regung dieses Zyklus-Nocken-Relais bewirkt, dass sich die Nocke auf 1440 dreht.
Bei dieser 1440 - Einstellung wird ein Stromkreis für das Kopftreiber-Relais 721 nachFig. 60her-
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gestellt. Dieser beginnt an der 48 V-Leitung und führt über die Reihe normalerweise geschlossenen Kontakte, beginnend mit 31 - 1, zum Betätigungsarm der Kopfkontakte 60-10, über den Betätigungs- arm des 144 -4 Kontaktes 60 - 28 zur Betätigungsspule des Relais 721. Die Erregung dieses Relais leitet den Antrieb des Magnetkopfes über den Magnetstreifen auf der Rückseite der Magnetkarte ein.
Mit der Einstellung des Lese-Wiedergabekopfes am Beginn seiner Bewegung längs des Streifens auf der Rückseite der Karte wird nach Fig. 63 ein Spurschalter 63 - 12 geschlossen. Da die Kontakte 721-1 des Kopftreiber-Relais jetzt geschlossen sind, wird der Leseleitung und der Ein-Spurleitung 63 - 16 ein Potential von 48 V aufgeprägt. Diese Signale sind bei der Ansteuerung der elektronischen Schaltung für die Durchführung der Leseoperation mit der Magnetkarte wirksam.
Nach Fig. 133 hat die Magnetkartenleseleitung 133 - 10 ein Potential von 48 V. Es wird ein Po-
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- 12- Relais 51. Dadurch wird ein +S Pegel am Ausgang Q des Integrators 133 - 14 gebildet, welcher dieses Signal zu einem - S Pegel mit Hilfe des Inverters 133 - 118 invertiert, dessen Ausgang D sowohl mit dem Eingang des Leistungsinverters 133 - 20 als auch mit der Leitung 133 - 22 verbunden ist. Letztere ist für den Fall der Tastatur-Eingabe mit KBE bezeichnet. Der Leistungsinverter 133
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zuletzt genannte Leitung ist in den Zeichnungen mit Not KBE bezeichnet.
Das Signal auf der Leitung 133 - 22 ist für andere Schaltkreise anwendbar, um die Maschine aus dem Betriebszustand mit einer Tastatur in der Eingabe herauszunehmen. Dieser +S Pegel, welcher an der Buchse P des Integrators 133-12 gebildet wurde, wird in einen-S Pegel an der Ausgangsklem- me C des Leistungsinverters 133-26 umgewandelt. Dieses-S Potentialniveau wird jeder der Buchsen K der-ODER-Schaltung 133-28, der Buchse 8 der-ODER-Schaltung 133-30, der Buchse H des Inverters 133 - 32 und der Buchse N des Leistungsinverters 133 - 34 aufgeprägt.
Nach Fig. 133 wird der-S Pegel am Eingang der-ODER-Schaltung 133-28 (Buchse K) zu einem +S Pegel an der Ausgangsbuchse E umgewandelt. Dieses Signal wird der Eingangsklemme R des Leistungsinverters 133-36 zugeführt, welcher das Signal zu einem - S Pegel-Signal umwandelt.
Dieses wird dann der Eingangsklemme Keines andern Leistungsinverters 133-38 zugeführt.
Der Ausgang des Leistungsinverters 133 - 38 an der Klemme E hat daher einen +S Pegel. Diese Leitung ist mit MLC bezeichnet, um anzudeuten, dass die Maschine im Zustande einer Magnetkarteoperation ist.
Dieses Signal wird in andern Schaltkreisen verwendet, um diese anzuschalten und um diese bei dieser Betriebsart der Maschine zu plazieren.
Der der Klemme 8 der-ODER-Schaltung 133-30 aufgeprägte-S Pegel wird an der Ausgangsklemme 6 in einen +S Pegel umgewandelt. Der andere Eingang an der Buchse 7 dieser-ODER- - Schaltung ist in den Zeichnungen mit Not Record bezeichnet. Die Ausgangsleitung dieser - ODER - - Schaltung ist bezeichnet mit Lesen oder Aufzeichnen. Unter diesen Umständen besteht dort ein +S- - Pegel, da die Maschine in einer Betriebsart ist, bei der die Magnetkarte gelesen wird.
Der - S Pegel, welcher der Buchse H des Inverters 133 - 32 aufgeprägt ist, bildet an der Ausgangsbuchse einen +S Pegel. Dieser wird der Eingangsbuchse GE des Leistungsinverters 133 - 40 aufgeprägt. Durch diese Schaltung wird der Eingangswert invertiert, um an der Ausgangsklemme A und auf der Leitung 133 - 42 einen - R Pegel zu bilden. Diese Leitung liefert daher R-Signale als Anzeige, dass die Maschine in einer Leseoperation für die Magnetkarte ist.
Der - S Pegel an der Eingangsklemme N des Leistungsinverters 133 - 34 erscheint am Ausgang BP als ein +S Pegel, um auf der Ausgangsleitung 133 - 34 anzuzeigen, dass die Maschine in einer Leseoperation für die Magnetkarte ist. Von der Leitung 133 - 46 kann ein Nichtkartenlesesignal abgeleitet werden, welches direkt an der Ausgangsbuchse C des Leistungsinverters 133-26 abnehmbar ist.
Wenn der Kopfantriebsapparat der Magnetkarten-Einheit 63 - 12 erregt ist, wird der Ein-Spurschalter geschlossen, welcher auf der Leitung 63 - 16 ein Potential von 48 V bildet. Aus Fig. 135 und in Verbindung mit Fig. 9a ist zu ersehen, dass die erste Vorlauf-Zyklus verriegelung 135 - 20 in einen Ein-Zustand zu dem Zeitpunkt eingestellt ist, wo die DC-Löschleitung 135 - 22 einen Potential- Pe- gel von-S hat. Dieser wird vor dem Beginn der elektronischen Operationen eingeführt. Weiterhin ist zu
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Demgemäss zeigt der Ei-Zustand dieser Verriegelung den ersten Vorlauf-Zyklus an.
Wenn die Leitung 135 - 26 ein - S Pegelsignal aufnimmt, wird die Verriegelung ausgeschaltet. Dieses zeigt an. dass der erste Vorlaufzyklus zu Ende geführt worden ist. An Hand der Fig. 34 sei festgestellt, dass die Ein-Spurleitung, welche bei 134 - 10 wiedergegeben ist, den Eingangswert an der Buchse D des Integrators 134 bis 12 liefert. Unter den vorliegenden Umständen bildet sich an der Ausgangsbuchse R ein +S Pegel.
Das +S Pegelsignal wird der Eingangsbuchse D der +UND-Schaltung 134 - 14 aufgeprägt. Der andere Eingang an der Buchse E dieser +UND-Schaltung erhält auch einen +S Pegel, da das Signal des ersten Vorlauf-Zyklus dort eingeführt ist und damit der Ausgang dieser +UND-Schaltung einen - S Pegel hat.
Damit wird ein Eingang zur-ODER-Schaltung 134-16 der Positionsverriegelung 134-18 versorgt, wodurch der Ausgang an der Buchse B ein +S Niveau erhält. Die 6A C D Y Schreib 02-Zeit entsteht nahe dem Ende des elektronischen Zyklus. Die-UND-Schaltung 134-22 hat entsprechende Eingänge 6A D C und Y Schreiben und 02 an seinen Buchsen D bzw. B. Damit ergibt sich ein-S Signal an den Ausgangsbuchsen G bei 6A C D Y Schreiben 02. Dieses - S Pegelsignal wird der Eingangsbuch se U der +UND-Schaltung 134 - 24 aufgeprägt. An den Ausgangsklemmen entsteht ein +S Pegel kurz vor dem Ende des elektronischen Zyklus. Damit liegen alle Eingangsleitungen zur +UND-Schaltung 134 bis 24 der Positionsverriegelung 134 - 18 unter diesen Umständen auf einem +S Potentialniveau.
Der Ausgang an der Buchse R hat einen - S Pegel. Dieser Ausgangswert wird als Eingangswert der-ODER-
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die Positionsverriegelung in den Ein-Zustand gebracht ist. Dieses Signal wird auf den Emitterfolger 134 bis 28 übertragen und bildet an der Ausgangsbuchse K das Signal "Keine Positionsverriegelung".
In bezug auf die Fig. 132 sei bemerkt, dass das Signal "Keine Positionsverriegelung", das unter diesen Umständen ein - S Pegelsignal ist, der Eingangsbuchse E des Inverters 132 - 10 aufgeprägt wird. Es bildet daher an der Ausgangsbuchse B ein +S Signal, welches der Kollektorklemme Y des 32 CTrig- gers 132-12 zugeführt wird.
Durch eine "Kollektor-Überzieh"-Aktion wird der 32 C Trigger in seinen Ein- Zustand eingestellt.
Daher wird an der Ausgangsbuchse 32 C ein +S Pegel aufrecht erhalten.
Die Einstellung des 32 C Triggers in seinen Ein-Zustand bewirkt, dass die elektronische Operation des Systems startet. In bezug auf die Fig. 93 sei bemerkt, dass die Leitung 32 C bei 93 - 10 wiedergegeben ist, und dass ein Eingangswert auf die Buchse 7 der +UND-Schaltung 93-12 eines 32 C- - Triggers für die Startverriegelung 93 - 14 geliefert wird. Ehe der 32 C Trigger in seinen Ein- Zu stand gebracht war, hatte der Ausgang dieser +UND-Schaltung ein +S Niveau, u. zw. wegen des-S Pe- gels an der Eingangsbuchse 7. Die Eingangsbuchsen E und F der-ODER-Schaltung 93-16 sind daher beide auf einem +S Potential, da das Buchse S zugeführte Nichtstartsignal ebenfalls einen +S- - Pegel aufweist. Demgemäss liegt die Ausgangsbuchse C der-ODER-Schaltung 93-16 auf einem - S Pegel.
Dieser wird der Buchse 8 der +UND-Schaltung 93 - 12 aufgeprägt. Die Anwendung des +S Signals aus 32 C an der Eingangsbuchse 7 hat keine unmittelbaren Folgen, da der Ausgang die-
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die Maschine im Lesezustand ist. Die Einrichtung 32 C ist im Ein-Zustand, und der Ausgang des 32 C- - Startverrieglers liegt ebenfalls auf einem +S Pegel. Die Ausgangsbuchse 3 von +AA 93-18 liegt auf einem - S Pegel. Da alle Trigger des B-Zählers unter den vorliegenden Umständen im Löschzustand sind, sind die Eingänge zur +AA Schaltung 93 - 20 auf einem - S Pegel, und an der Ausgangsbuchse C dieser Schaltung erscheint ein +S Pegelsignal. Dieses Signal wird der Eingangsbuchse Z der +AA Schaltung 93 - 22 aufgeprägt.
Die andern Eingänge zu dieser +AA Schaltung enthalten an den Klemmen 1 und 2 Leitungen, die bezeichnet sind mit"Nichtimpuls"und mit"Nicht" (Ziffer Y und Schreiben). Diese sind für die Zwecke der Prüfung und der Wiederherstellung der Maschine und bei allen Operationszuständen in der Maschine auf einem +S Pegel. Demgemäss ist der Ausgang der +AA- - Schaltung 93 - 22 auf einem-S Pegel. Die Ausgänge der +AA Schaltungen 93 - 18 und 93 - 22 haben je ein-S Potential. Diese Kreise speisen die Eingangsbuchse Q der-ODER-Schaltung 93-24 des Start-Trigger-Verriegelungssystems 93-26. Die Verriegelung ist daher in seinen Ein-Zustand eingestellt, wobei die Buchse D am Ausgang der-ODER-Schaltung 93-24 ein +S Niveau hat.
Damit wird das Gatter am Eingang B des Start-Triggers 93 - 28 in den Ein-Zustand gebracht.
Der andere Eingang an der Klemme C des UND-Gatters zum Start-Trigger wird ebenfalls auf ein +S Niveau gebracht, da der eine Eingang an der Buchse Y der-ODER-Schaltung 93-30 auf einem - S Pegel liegt, womit sich an der Ausgangsbuchse P ein +S Pegel bildet, welcher dem Eingang C des Start-Triggers aufgeprägt wird. Die Folge davon ist, dass der Start-Trigger bei dem nächstenOszilla-
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tor-Tastimpuls in seinen Ein-Zustand gebracht wird, womit es zur Bildung eines +S Pegels an der Ausgangsbuchse E kommt. Die Einstellung des Start-Triggers in seinen Ein-Zustand führt zum Start der elektronischen Operationen der Maschine.
Gemäss Fig. 123 enthält die +A Schaltung 123 - 10 an ihren Eingängen X, Y und Z die Signale 6A D C Y Schreiben 02, Nicht lokalisierte Adresse und MLC Operation. In diesen Fällen würde bei den zuletzt genannten Operationen ein +S Pegel vorliegen und daher zu jeder 6A CD Y Schreiben 02-Zeit, oder mit andern Worten am Ende von jedem elektronischen Zyklus alle Eingänge zu dieser +A Schaltung einen Pegel von +S haben. Der Ausgang an der Buchse V würde einen-S Pegel aufweisen.
Das dem Eingang an der Buchse R der-ODER-Schaltung 123-12 zugeführte Ausgangssignal-S würde an der Ausgangsbuchse D dieser-ODER-Schaltung einen+S Pegel bilden. Dieser wird der Eingangsbuchse R des Tastimpulstreibers 123 - 14 aufgeprägt. Die andere Eingangsbuchse A hievon empfängt den Ausgangswert von der Buchse C einer + UND-Schaltung 123-16. Da die Eingangsbuch- se F der +UND-Schaltung 123-16 in der Anordnung für die Nichtmagnetenkartenoperation benutzt wird und da hiefür ein - S Pegel gegeben ist, sind beide Eingänge des Tastimpulstreibers auf einem +S- - Niveau. Demgemäss wird zu jeder 6A C Y Schreiben 02-Zeit ein B-Tastimpuls auf der Leitung 123 bis 18 für die Weiterschaltung des B-Zählers gebildet.
Auf Grund der Fig. 124 sei bemerkt, dass während der Magnetkartenleseoperation keine der Interpunktionsbuchsen, welche bei 124-10, 124-12, 124-14 und 124 - 16 wiedergegeben sind, Impulse erhalten. Jede der Integratorschaltungen 124-18, 124-20, 124-22 und 124 - 24, mit welchen diese Buchsen als Eingangsbuchsen verbunden sind, haben ein Eingangspotential von 0 V. Dies führt zur Bildung von - S Pegeln an den entsprechenden Ausgangsbuchsen L, R, N und P. Diese - S Pegelsignale werden durch die UND-Schaltung 124 - 32 entsprechend invertiert.
Ebenso empfängt die +AA Schaltung 124 - 34 an der Eingangsbuchse V das - S Pegelsignal von der Ausgangsbuchse R des Integrators 124 - 20. Diese +AA Schaltung erzeugt daher an ihrer Ausgangs buchse Sein +S Pegelsignal. Die Eingänge 4 und 5 zur-00 Schaltung 124 - 36 und die Eingänge zu den Buchsen Q, R und P zur-00 Schaltung 124-36 liegen alle auf einem +S Pegel.
Dieser bildet an den entsprechenden Ausgangspunkten 3 und D dieser beiden-00 Schaltungen ein-S- -Pegelsignal, welches dem Eingang A der-ODER-Schaltung 124-40 aufgeprägt wird. Dies liefert ein +S Pegelsignal an der Ausgangsbuchse E, welche mit B-Zählervorschubgatter bezeichnet ist.
Auf Grund der Fig. 127 sei bemerkt, dass das B-Zähler-Vorschubgatter einen Pegel von +S hat, und dass der 1B-Trigger in seinem Aus-Zustand ist, wodurch an seiner Ausgangsbuchse E, welche einen "Nicht 1B Zustand" anzeigt, ein +S Pegelsignal auftritt, welches der Ein-Gattereingangsleitung B aufgeprägt wird. Deshalb sind beide Eingangs-Gatter des 1B-Triggers auf einem +S Pegel. Beim Auftreten des B-Tastimpulses wird der 1B-Trigger in seinen Ein-Zustand gebracht, so dass sich ein +S Signal an der Ausgangsbuchse H bildet.
Im unteren Teil der Fig. 98 ist gezeigt, dass die +A Schaltung 98 - 10 an ihren Eingängen D, E und F Signale erhält, welche der Positionsverriegelung, 1B und dem Kartenlesen entsprechen. Da unter den vorliegenden Umständen alle diese Leitungen einen Pegel +S haben, liegt das Potential der Ausgangsbuchse der +A Schaltung 98 - 10 auf - S und wird wie eine Eingabe der +A Schaltung 98 - 12 aufgeprägt.
Die Ausgangsbuchse B der +A Schaltung 98 - 12 hat demgemäss einen +S Pegel, welcher durch den Tastimpulstreiber 98 - 14 beeinflussbar ist. Bei jeder Änderung von jeder Y-Zeit zur X-Zeit wird die Eingangsbuchse P des Tastimpulstreibers 98 - 14 auf ein +S Niveau gebracht, und der Tastimpulstreiber bildet ein Signal für die Weiterschaltung des 1A-6A Ringes des in dieser Figur gezeigten Taktgebers.
Aus den Fig. 9a und 9b ist zu ersehen, dass der 1A-6A Ring zu jeder X-Zeit weitergeschaltet wird oder in andern Worten 6mal schneller weitergeschaltet wird, als bei der normalen Weiterschaltung. Dies ist anders als beim Vorlaufzyklus während der Aufzeichnungsoperation, bei der der 1A-6A Ring mit normaler Geschwindigkeit weitergeschaltet wird. Während der Leseoperation wird daher das Lesegatter angesteuert, und das Warten auf die ersten Bits der aus der Karte zu lesenden Information reicht bezüglich des Vorschubes aus, um sicherzustellen, dass das erste Bit nicht fehlgeht.
Kurz vor dem Ende des ersten elektronischen Vorlaufzyklus entsteht der 1A A D Lese-Verzögerungszustand. Zu dieser Zeit wird das Komplement zu diesem Zustand auf die Leitung 135 - 26 nach Fig. 135 als - S Pegel aufgeprägt. Demgemäss bildet zu dieser Zeit die Ausgangsbuchse Z der-ODER-Schaltung 135 - 27 der ersten Vorlaufzyklusverriegelung 135 - 20 ein +S Pegelsignal. Dadurch erhalten
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stand der Tastatureingabe vorliegt. Dadurch erhält auch die Leitung 135 - 28 ein +S Niveau. Die Ausgangsbuchse Z der UND-Schaltung 135-24 des ersten Vorlaufzyklusverriegelungsgerätes 135-20 hat daher einen - S Pegel, oder anders ausgedrückt, die genannte Vorlaufverriegelung befindet sich im ausgeschalteten Zustand.
Die elektronischen Operationen laufen daher unter gleichen Bedingungen weiter, und kurz vor dem Ende des zweiten Zyklus der Elektronik wird die Zeit 6A C D Y Schreiben und 02 erreicht. Nach Fig. 134 hat die-UND-Schaltung 134-22 zu dieser Zeit ein-R Niveau.. Die-R Pegelsignale werden den Eingangsbuchsen D und B aufgeprägt, so dass sich an der Ausgangsbuchse G ein/S +Signal bildet.
Da die genannte Vorlaufzyklusverriegelung ausgeschaltet wurde, hat der"Nicht erste Vorlaufzyklus" ein Potential bei +S. Demzufolge enthält die +UND-Schaltung 134 - 24 +S Pegelsignale, die bei- den Eingängen U und W zugeführt werden, so dass sich ein - S Pegel am Ausgang bildet. Der Ausgangswert dieser +UND-Schaltung 134 - 24 wird einem Eingang der +UND-Schaltung 134- 26 der Positionsverriegelung 134 - 18 zugeführt, welche einen-S Pegel an der Ausgangsbuchse R bildet, so dass an der Ausgangsbuchse B der-ODER-Schaltung 134-16 dieser Verriegelung ein +S Pegel erscheint.
Da das erste Vorlaufzyklussignal jetzt ein-S Pegelsignal ist und am Eingang der Buchse E der +UND-Schaltung 134 - 14 erscheint, ist das Ein-Spursignal bei 134 - 10 unbrauchbar geworden. Beide Eingänge zur-ODER-Schaltung 134-16 der Positionsverriegelung sind auf +S Niveaus, womit der-S Pegel von der Ausgangsbuchse B zur Ausgangsbuchse S der +UND-Schaltung 134 bis 26 zurück verriegelt wird. Das System ist damit im Aus-Zustand.
Zur Weiterschaltung des B-Zählers werden zur 6A C D Y Schreiben und 02-Zeit B- Tastimpulse wieder, wie oben beschrieben, gebildet. Die Eingangsbuchse B der +UND-Schaltung 127 - 10 nach Fig. 127 wird durch das B-Zähler-Vorschub-Gattersignal beeinflusst. Da der 1B-Trigger jetzt im Ein-Zustand ist, wird der Eingang an der Buchse E dieser +UND-Schaltung ebenfalls angesteuert, wodurch ein - S Pegelsignal am Ausgang dieser Schaltung erzeugt wird.
Dieses wird dem Eingang des Inverters 127 - 12 aufgeprägt, welcher einen +S Pegelan der Eingangsbuchse B zum Z-Eingangdts EIN-UND-Gatters des 2B-Triggers bildet. Da der 2B - Trigger auf Aus zurückgestellt worden ist, ist der Nicht 2B-Ausgang auf einem +S Niveau. Da dieses der andern Seite des EIN-UND-Gattereinganges an der Buchse 2 aufgeprägt wird, wird der 2B- Triggerbeidemnäch- sten ankommenden B-Tastimpuls eingeschaltet. Es ist auch zu bemerken, dass ebenso die beiden Eingän- ge L und P des AUS-UND-Gatters des 1B-Triggers auf einem +S Potentialniveau liegen, da sich der Eingangswert am Eingang L von einem Signal ableitet, welches vom 1B-Ausgang herrührt.
Der andere Eingang P wird vom B-Zähler des Vorschubgatters, welches jetzt auf einem +S Niveau liegt, mit Impulsen versorgt. Der 1B-Trigger kommt daher in den Aus-Zustand. Der 1B-Zähler ist jetztin einem solchen Zustand, dass das erste Speicherwort adressiert werden kann.
Zur Erklärung einer bestimmten Aktion, welche während des Weiterschaltens des B-Zählersauftritt, sei auf die Fig. 94 hingewiesen. Aus dieser Figur geht hervor, dass die +UND-Schaltung 94-10 die Eingänge P, Q und R für die entsprechenden Signale, den Kartenleser, sowie 1B und 6A umfasst.
Gerade vor dem Weiterschalten des B-Zählers auf 2B ist jede dieser Leitungen auf einem +S Niveau. An der Ausgangsbuchse U dieser Schaltung, welche den Eingang zur-ODER-Schaltung 94-12 bildet, entsteht ein - S Pegel. Demgemäss hat der Ausgang dieser-ODER-Schaltung einen +S Pegel. Die Eingänge zur +UND-Schaltung 94-14 sind somit alle auf einem +S Pegel, da die Maschine im Lesezustand ist. Die Leitung zum Eingang P und zum markierten C wird ein Potentialniveau von +S erhalten, da gemäss Fig. 9a und 9b am Ende jeder 6A-Zeit eine C-Zeit vorliegt.
Der am Ausgang mit der Buchse R dieser +UND-Schaltung gebildete - S Pegel wird der Eingangsbuchse S der-ODER-Schaltung 94-16 aufgeprägt, welche ein +S Niveau an der Ausgangsbuchse R bildet. Dieses wird der Eingangsbuchse H der Einrichtung +AA 94 - 18 aufgeprägt. Die Eingänge zu den Buchsen F und G dieser +AA Schaltung sind D und C. Der Eingang zu den Klem men 6,7 und 8 der +AA Schaltung 94 - 20 ist mit Schreiben bzw. 01 bzw. mit Y bezeichnet.
In der Zeit 6A C D Y Schreiben und 01, welche das Ende des 34. Bits eines elektronischen Zyklus bildet, erzeugen die +AA Schaltungen 94 - 18 und 94 - 20 ausgangsseitig einen-S Potentialpegel. Dieser wird der Leitung 94 - 22 aufgeprägt. Sie ist mit Startgatter bezeichnet, Das-S Pegelsignal auf der Leitung 94 - 22 wird auf die - 00 Schaltung 94 - 24 gegeben, damit sich an der Ausgangsklemme 3 ein + S Pegel bildet. Diese Ausgangsbuchse 3 ist mit der Leitung 94 - 26 verbunden und bezeichnet mit Ausschalt-Start-Trigger.
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Nach Fig. 93 ist die Leitung"Ausschalt-Start-Trigger"bei 93-32 wiedergegeben. Diese wird an ihrer einen Eingangsbuchse H des UND-Ausschaltgatters des Start-Triggers angesteuert. Die andere
Buchse dieses Gatters ist mit der Leitung verbunden, welcher das Signal 01 aufgeprägt wird. Beim näch- sten Oszillator-Tastimpuls, welcher auftritt, wenn der 01/02-Trigger von 01 auf 02 gesteuert wird, ist der Start-Trigger im Aus-Zustand. Der elektronische Taktgeber wird daher zur 6A C D Y Schreiben und
02-Zeit gestoppt.
Nach Fig. 131 wird der C-Zähler während der vorstehend beschriebenen Operation auf einen Betrag von 10 zurückgestellt. Die +UND-Schaltungen 131 - 10 und 131 - 12 haben die Signale A X Lesen und Lesen oder Aufzeichnen, welche ihren entsprechenden Eingängen B und D zugeführt werden. Da die ) Maschine im Magnetkarten-Lesezustand ist zur AX-Zeit, d. h. zur AX-Lesezeit, werden deshalb die Aus- gänge dieser entsprechenden +UND-Schaltungen einen - S Pegel haben. Dieser wird dem DC-Einstell- eingang der Trigger 2C und 8C des C-Zählers aufgeprägt. Diese Trigger sind daher zu dieser Zeit im
Ein-Zustand.
Der C-Zähler wird demgemäss auf einen Betrag von 10 zu der Zeit eingestellt werden, wo der elektronische Taktgeber nach den beiden oben beschriebenen Vorlaufzyklen anhält. i Zu diesem Zeitpunkt wird der Zustand der elektronischen Schaltung, soweit beschrieben ist, be- stehen. Sie ist vorbereitet, um die erste Informationsspalte aufzunehmen, welche vom Magnetstreifen der magnetischen Buchungskarte abgelesen ist. Das heisst, die ersten beiden Vorlaufzyklen finden statt, der
B-Zähler ist zur Adressierung des ersten Speicherwortes eingestellt, und der C-Zähler hat eine Vorein- stellung auf den Betrag 10 erhalten, wenn der elektronische Taktgeber zur 6A C D Y Schreiben und 02-Zeit auf aus geschaltet worden ist. Der magnetische Lese-Aufzeichnungskopf bewegt sich längs des magnetischen Streifens auf der Magnetkarte.
Aus Fig. 136 ist zu ersehen, dass im Hinblick auf die Ablesung des ersten aufgezeichneten Bits auf ir- gendeiner der 3 Informationsspuren oder der Paritätsprüfspur eine der Lesespulen 136-10, 136-12, 136 - 14 und 136 - 16 des Magnetkopfes einen Impuls erzeugt, welcher in den entsprechenden Verstar-
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welche im vorliegenden System verwendet wird, wenigstens einer der oben erwähnten Impulsformer ein - R Signal am Ausgang erzeugen wird, um das Auftreten eines Bits in einer der eingetragenen Spuren auf der Karte anzuzeigen.
*Nach den Fig. 138 und 139 sind die-AO Schaltungen 138-10, 138-12, 138-14 und 139 - 10 mit entsprechenden Eingängen E, A, N und N versehen. Es besteht eine Verbindung zu Leitungen, die in den Zeichnungen mit Former 1, Former 2, Former 3 bzw. Former C bezeichnet sind. Die andern Ein- gänge F, H, Q und Q erhalten das Magnetkartenlesesignal. Infolge der Ablesung der ersten Kolonne auf der Magnetstreifenkarte wird demgemäss eine dieser - AO Schaltungen ausgangsseitig ein +S Pegelsignal i bilden. Diese Ausgänge sind mit den Kollektoren der entsprechenden I/0 Trigger, 4,5, 6 und I/0 Trig- ger C verbunden.
Demgemäss wird einer dieser Trigger durch eine"KollektorUberzieh-Aktion'' (collec- tor pullover action) als Folge der Ablesung der ersten Spalte der Magnetstreifenkarte in den Ein-Zustand gebracht werden.
Nach Fig. 132 erhalten die-00 Schaltungen 132 - 14 und 132 - 16 am entsprechenden Eingang A die Signale Nicht 1/0 4 und Nicht 1/0 6 und an den entsprechenden Eingängen H die Signale Nicht 1/0
C und Nicht 1/0 5. Da einer dieser Trigger 4,5 oder 6 (von I/0) oder der Prüftrigger während der Ab- ledung der ersten Kartenspalte eingeschaltet wird, wird eine dieser Eingangsleitungen ein Potential mit - S Niveau annehmen. Dieses bildet an jeder Ausgangsbuchse PL von-00 132-14 oder an der Aus- gangsbuchse P von-00 132-16 ein +S Pegelsignal.
Dieses wird der Buchse P der +A Schaltung 132 - 18 aufgeprägt. Da zu dieser Zeit der Taktge- ber im Aus-Zustand ist, besteht dieser nicht zur A X und Lesezeit, und der Ausgang der +A Schaltung 132 - 20 hat einen +S Pegel. Damit bildet sich an der Buchse R der +A Schaltung 132 - 18 ein +S Niveau aus. Da die Maschine in der Magnetkartenoperation sich befindet, liegt auch die Eingangs- buchse Q der +A Schaltung 132 - 18 auf einem +S Pegel. Die Ausgangsbuchse D dieser Schal- tung reflektiert den +S Zustand des Nicht I/0 Ausganges von irgendeinem der I/0 Trigger 4,5, 6 oder
C und hat einen - S Pegel. Dies wird auf dieser Ausgangsleitung mit der Angabe "1. Bit"angezeigt. Der - S Pegel auf dieser Ausgangsleitung ist ein Anzeichen für das Ablesen des ersten Bits von der Karte.
Der - S Pegel wird dem S-Eingang der-ODER-Schaltung 132-22 aufgeprägt, welche am Ausgang L ein +S Signal bildet. Dieses wird durch den Inverter 132 - 24 zu einem - S Pegel invertiert und dem DC-Löscheingang des 32 C-Triggers an der Buchse P aufgeprägt, um den 32 C-Trigger in den Aus- - Zustand zu bringen.
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Der Aus-Zustand des 32 C-Triggers bewirkt die Einleitung des Steuervorganges des Zeichengatters, damit die in jeder Spalte der Magnetkarte abgelesenen Bits vom Speicher aufgenommen werden können.
Die Ausschaltung des 32 C-Triggers bewirkt das Weiterschalten vom voreingestellten Betrag 10 auf einen Betrag 32, bei welchem der 32 C-Trigger wieder eingeschaltet wird.
Nach Fig. 129 erhält die +A Schaltung 129 - 10 an ihrem Eingang 4,5 und 6 die Signale Nicht 32 C, Nicht erster Vorlaufzyklus und Lesen oder Aufzeichnen. Jeder dieser Signalbeträgt liegt bei den vorliegenden Umständen auf einem +S Niveau, wodurch an der Ausgangsklemme 3 dieser +A Schaltung ein - S Pegelsignal gebildet wird. Dieses wird der Eingangsbuchse S der-ODER- - Schaltung 129 - 12 aufgeprägt, welche an ihrer Ausgangsbuchse Y ein +S Pegelsignal bildet. Dieses wird der einen Seite sowohl des EIN-UND-Gatters als auch des AUS-UND-Gatters der Zwischentrigger 129 - 14 an den entsprechenden Buchsen R und T zugeführt.
Da die andern Zweige dieser beiden Gatter mit den entsprechenden Ausgängen V und W des Triggers verbunden sind, ändert der Trigger beim Auftreten eines jeden Oszillator-Tastimpulses seinen Zustand, solange das vom Zwischengatter erzeugte Signal an der Ausgangsbuchse V vorhanden ist. Der Zwischentrigger ist ausgangsseitig an der Buchse W mit der Buchse P des Tastimpulstreibers 129-16 verbunden. An der Eingangsbuchse M dieses Tastimpulstreibers wird das Signal "Not Holdover" eingeführt. An dieser Stelle liegt auch ein +S Pegel vor, da die in Fig. 134 bei 134 - 40 gezeigte Verriegelung zur Taktzeit A D und Leseverzögerung gelöscht war.
Diese Signale werden den entsprechenden Eingängen F G und H der +UND- - Schaltung 134-32 zugeführt, so dass sich an der Ausgangsbuchse Cl ein - S Pegel bildet, welcher der Buchse A der +UND-Schaltung 134 - 34 für die Verriegelung zugeführt wird. Dieser bewirkt die Verriegelungsrückstellung und die Bildung eines +S Pegels auf der mit"Not Holdover"bezeichneten Lei- tung.
Nach Fig. 129 liegt die Zwischengatterleitung auf einem +S Pegel. Der Zwischentrigger wird bei jedem Oszillator-Tastimpuls um einen Schritt weitergeschaltet, wobei an der Ausgangsbuchse B des Tastimpulstreibers 129 - 16 ein IC-Schrittimpuls gebildet wird.
Nach Fig. 130 ist vom 1C-Trigger 130 - 10 eines seiner UND-EIN-Gatter und eines seiner UND- - AUS-Gatter mit Erde verbunden, so dass ein +S Pegelsignal eingeführt wird. Die andern Leitungen sowohl vom EIN-UND-Gatter als auch vom AUS-UND-Gatter sind an die Leitungen, welche mit Nicht 1C und mit 1C bezeichnet sind, angeschlossen, wodurch bewirkt wird, dass der Trigger bei der Aufnahme jedes 1C-Fortschaltimpulses an der Buchse SF seinen Zustand ändert. Da die entsprechenden C-Zähler- - Trigger 1C, 2C, 4C usw. angeschaltet sind, um in rein binärer Form zu zählen, bewirkt das Weiterschalten des Zwischentriggers die Weiterschaltung des 1C-Triggers. Der 1C-Trigger schaltet den 2C-Trigger weiter, der 2C-Trigger schaltet den 4C-Trigger weiter usw., bis der 32C-Trigger wieder im Ein-Zustand ist.
Es sei hier bemerkt, dass der Anfangszustand des C-Triggers im vorliegenden Falle einen Zählerstand von 10 hatte. Der C-Zähler schaltet sich daher von diesem Zählerstand auf einen Zählerstand von 32.
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her 22mal 20 oder 440 uses. Dies ist die Zeit des Zeichengatters.
Zu diesem Zeitpunkt, d. h. zur Endzeit des Zeichengatters, ist es notwendig, die elektronische Operation der Maschine für das Schreiben der Informationsbits in den entsprechenden Speicherplatz zu beginnen, um die vom Streifen der Magnetkarte ankommende Information leichter zu bewältigen.
Die Anordnung nach Fig. 93 enthält die 32C-Startverriegelung 93 - 14. Diese ist jetzt im Ein- - Zustand, da der Start-Trigger im Aus-Zustand gewesen ist. Sie kommt aber jetzt in den Aus-Zustand, wodurch das Nicht-Startsignal am Eingang 93 zur-ODER-Schaltung 93-16 auf ein +S Niveau kommt.
Der 32C-Trigger ist im Aus-Zustand gewesen und kommt jetzt in den Ein-Zustand. Im Aus-Zustand des 32C-Triggers weist der Ausgang der +UND-Schaltung 93 - 12 einen +S Pegel auf, wodurch beide Eingänge zur-ODER-Schaltung 93-16 zu einem +S Pegel kommen. Dieser bildet ausgangsseitig einen-S Pegel, welcher der Eingangsbuchse 8 der +UND-Schaltung 93-12 aufgeprägt wird. Die Einschaltung des 32C-Triggers beeinflusst demgemäss nicht die Verriegelung, und der +S Pegel an der Ausgangsbuchse 6 der +UND-Schaltung 93 - 12 wird aufrecht erhalten.
Alle Eingänge 4,5 und 6 der +AA Schaltung 92 - 18 liegen jetzt auf einem +S Potentialpegel. Da, wie oben erklärt, alle Eingänge zur +AA Schaltung 93-22 ebenfalls ein +S Niveau
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haben, wird an den Ausgängen Y und 3 der beiden +AA Schaltungen ein - S Pegel gebildet. Damit schaltet sich die Start-Trigger-Gatter Verriegelung 93-26 in den Ein-Zustand, und das EIN-Gatter des Start-Triggers 93 - 22 wird auf ein Potentialniveau +S gebracht, wodurch der Start-Trigger beim nächsten Oszillator-Tastimpuls in den Ein-Zustand gesteuert wird. Der elektronische Taktgeber wird unter diesen Umständen zum Starten kommen, und der Übertrag der aus der Karte gelesenen Informationin den Speicher beginnt und findet in der oben beschriebenen Weise statt.
Bevor der elektronische Taktgeber nach Fig. 9 eingeschaltet ist, wurde die elektronische Schaltung am Ende des 34. Bits in der 6A C D Y Schreiben und 02-Zeit gestoppt. Sobald daher der elektronische Taktgeber durch den Start-Trigger in der erklären Weise in Betrieb gesetzt wird, wird der Taktgeber in der A, X und Lesezeit des 1. Bits weiterlaufen. Es sei unter Hinweis auf die Fig. 132 bemerkt, dass zur A, X und Lesezeit alle Eingänge Z, 1 und 2 zur +UND-Schaltung 132-20 einen +S Pegel haben, wodurch die Ausgangsseite ein - S Niveau aufweist. Dieser Zustand wird auf die Eingangsbuchse R der +UND-Schaltung 132 - 18 aufgeprägt. Der Ausgang der zuletzt genannten + UND-Schaltung hat einen +S Pegel. Es ist daher klar, dass diese Schaltung die Wirkung der Entgatterung der Schaltungen aufweist, welche den 1. Bit bilden.
Dies verhindert die Verschiebung im C-Zähler oder jede ausserordentliche In- formation an der Störung des 32C-Triggers.
Nachstehend sei kurz beschrieben, in welcher Weise die Worttreiber und Schalter während einer Ma- gnetkartenleseoperation angesteuert werden. In Fig. 100 ist der Leistungs- Festfaktor-Treiberwähler 100-100 dargestellt. Zur X und zur Lesezeit sind die Eingänge zu den Buchsen B und D der +UND-Schaltung 100 - 12 auf einem - R Pegel. Dieser bildet an der Ausgangsbuchse G einen +S Pegel, welcher der Eingangsbuchse H einer +AA Schaltung 100 - 14 aufgeprägt wird. Da die Maschine nicht in der ersten Zyklusoperation ist, kommt der Eingang zur Buchse F dieser AA Schaltung zu einem +S Pegel.
Da sich die Maschine fernerhin nicht im Zustande einer Divisionsoperation befindet, wird der Eingang zur Buchse D der +UND-Schaltung 100-16 zu einem - S Pegel kommen. Dies ergibt einen +S Pegel an der Ausgangsbuchse B, welcher der Eingangsbuchse G der +AA Schaltung 100 - 14 aufgeprägt wird.
Es sei auch bemerkt, dass sich die Maschine nicht im Zustande einer Subtraktionsoperation befindet.
Deshalb liegt der Eingang zur Buchse 7 der +UND-Schaltung 100-18 auf einem-S Niveau, womit sich ein +S Pegel ausgangsseitig an der Buchse 6 bildet, welcher dem Eingang X der+AA Schal- tung 100 - 20 aufgeprägt wird.
Da die Maschine nicht im Zustande einer Multiplikationsoperation ist, hat die Eingangsbuchse 2 der +UND-Schaltung 100-22 ein-S Pegelsignal, welches ausgangsseitig an der Klemme Y ein +S Pegelsignal bildet. Dieses wird wieder der Eingangsbuchse Y der +AA Schaltung 100 - 20 aufgeprägt. Die Ausgangsbuchse T der +AA Schaltung 100 - 20 liegt deshalb auf einem-S Niveau, so dass diese beiden Schaltungen und die +AA Schaltung 100 - 14 einen - S Pegel führen, um diesen der Eingangsbuchse X der-ODER-Schaltung 100-24 aufzuprägen. Damit wird an der Ausgangsklem- me V ein +S Pegelsignal erzeugt. Dieses +S Pegelsignal wird dem Eingang E - G des Leistungsinverters 100 - 26 aufgeprägt.
Dieser bildet im Ausgang an der Buchse A einen - R Pegel zur An-
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gänge 6,7 und 8 zur +UND-Schaltung 100 - 30 betrachtet werden. Diese Eingänge liegen alle auf einem +S Pegel, da die Maschine im Zustande einer Kartenleseoperation ist und sich nicht im Zustand einer Prüfleseoperation befindet. Die Positionsverriegelung ist im Aus-Zustand. Demgemäss hat die Ausgangsbuchse 5 dieser +UND-Schaltung einen-S Pegel, der der Eingangsbuchse R der - ODER - - Schaltung 100 - 32 aufgeprägt wird, um ausgangsseitig an der Klemme Q ein +S Pegelsignal zu erzeugen.
Wenn demgemäss zur X-Zeit der 1/0- Trigger 1 in seinem Ein-Zustand ist, welcher 1 Bit der Information repräsentiert, sind die Eingänge 6,7 und 8 der +UND-Schaltung 100 - 34 auf einen +S- - Pegel, womit sich ausgangsseitig an der Buchse 5 ein-S Pegel entwickelt. Dieser wird der Eingangsbuchse 5 der-ODER-Schaltung 100-36 aufgeprägt. Dadurch bildet sich an der Ausgangsklemme 3 ein +S Pegelsignal, welches wieder dem Eingang C-B des Leistungsinverters 100-38 zugeführt wird.
Dieser Leistungsinverter gibt an die Leitung 100 - 28 ein - R Signal ab, wodurch der X - Zeitschalter- Auswählkreis angesteuert wird.
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geführten Informationsbits dazu verwendet, die Trigger 1, 2 und 3 in ihren Zuständen zu verschieben und diese Verschiebungen serienweise von 1/0 1 in den Speicher zu geben. Der Zustand von 1/0 1 re-
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Daher sind zur X- und Lesezeit die entsprechenden Buchsen H und F der zuletzt genannten +UND- - Schaltung ebenfalls auf - S Pegel, wodurch ausgangsseitig an der Ausgangsbuchse C-L ein-R Pegel zustande kommt. Dieser Pegel wird der Eingangsbuchse Q der-UND-Schaltung 139-26 aufgeprägt, und die andere Eingangsbuchse P dieser-UND-Schaltung empfängt die Ausgangswerte der +AO Schaltungen 139 - 18 und 139 - 20. Demgemäss wird das Langsamverschiebegatter am Ausgang der- UND- - Schaltung 139 - 26 angesteuert, so dass zur A, X, Lesen und Leseverzögerungszeit oder zur XR Nicht Leseverzögerung und 02-Zeit ein +S Pegel vorliegt. Das Langsamverschiebungsgatter wird daher auf seiner Leitung 139 - 12 angesteuert.
Zur Bildung des Signals für die Schnellverschiebungs-Gatterleitung 139 - 14 sei bemerkt, dass die +UND-Schaltung 139-28 an ihren Eingängen Z, 1 und 2 die entsprechenden Signale A, X und Lesen empfängt. Wenn diese Zustände bestehen, dann wird an der Ausgangsklemme Y ein - Signal gebildet.
Dieses wird als - S Signal dem Eingang an der Buchse T der-ODER-Schaltung 139-30 aufgeprägt.
Der andere Eingang an der Buchse X dieser Schaltung steht mit dem Kartenlesen in Verbindung. Zur A, X und Lesezeit entwickelt sich daher an der Ausgangsbuchse T der-ODER-Schaltung 139-30 ein +S Pegelsignal für den Eingang an der Buchse A der Konverterschaltung 139 - 32. Der Ausgang dieser Konverterschaltung hat einen - R Pegel. Er wird der Eingangsbuchse N der-UND-Schaltung 139 bis 34 aufgeprägt.
Die andern Eingangsbuchsen QundP der-UND-Schaltung 139-34 empfangen Signale von den Ausgangsbuchsen C-L der +UND-Schaltung 139 - 24 und den Ausgängen der +AO- - Schaltungen 139 - 18 und 139 - 20. Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass während der A, X und Lesezeit einer digitalen Zeit sowohl das Langsamverschiebungsgatter als auch das Schnellverschiebungsgatter auf ihren Leitungen angesteuert werden. Während der B-Zeit, welche der A-Zeit folgt, wird jedoch das Schnellverschiebungsgatter nicht angesteuert, dafür wird aber das Langsamverschiebungsgatter für die Dauer eines Oszillator-Tastimpulses bei der Koinzidenz der Nicht-Leseverzögerung und der 02- - Zeiten angesteuert werden.
Wie aus den Fig. 137 und 138 zu ersehen ist, ist diese selektive Ansteuerung des Langsamverschiebungsgatters und des Schnellverschiebungsgatters während der A, X und Lesezeit wirksam, um den Inhalt des 1/0-Triggers 4,5 und 6 in die Trigger 1, 2 und 3 zu schieben. Während der A, X und Schreibzeit wird jedoch der Inhalt des Triggers 1/0 1 in den Speicher eingeschrieben, wie oben angegeben ist. Während der Nicht-Leseverzögerung 02 X und Lesezeit der nächsten B-Zeit wird danach der Inhalt des 1/0- - Triggers 2 in den I/O-Trigger 1 und der Inhalt des 1/0-Triggers 3 in den I/O-Trigger 2 geschoben.
Der Inhalt des 1/0-Triggers 1 wird wieder in den Speicher geschrieben. Danach wird zur Nicht - Lese verzögerung 02, X und Lesezeit der C-Zeit der Inhalt des I/O-Triggers 2 in den I/O-Trigger 1 geschoben und in den Speicher eingeschrieben. Zum Schluss sind reihenweise alls 3 Bits vom Magnetstrei- fen in den Speicher gelesen.
Während der Verschiebeoperation, die gerade beschrieben worden ist, werden die Zustände des 1/0- - Triggers 4 und des Triggers I/0 C zur Paritätsprüfung verwendet. Aus Fig. 139 ist zu ersehen, dass, nachdem die Positionsverriegelung gelöscht ist, am Ende des zweiten Vorlaufzyklus der Zustand für die Nicht-Positionsverriegelung in einem-S Pegel besteht. Die Eingangsbuchse 4 der-ODER-Schaltung 139 - 36 ist daher auf einem-S Pegel. Dies gibt einen +S Pegel an der Ausgangsklemme 3. Bei einer "Kollektor Pullover Aktion" ist der Trigger I/0 C in seinen Aus-Zustand zurückgeführt.
Es sei bemerkt, dass diese Aktion vor dem Lesen der ersten Spalte von Bits, die auf dem Magnetstreifen eingeschrieben sind, einsetzt, weil die Positionsverriegelung nach dem zweiten Vorlaufzyklus gelöscht wird. Während des Lesens einer Spalte von Bits der Information wird der Trigger I/0 C entweder eingestellt oder nicht eingestellt, entsprechend dem Vorhandensein oder dem Fehlen eines Prüfbits auf der Karte in der Spalte. Es sei bemerkt, dass an der +AO Schaltung 139 - 38 eingangsseitig an den Eingangsklemmen P, M und R entsprechende Signale A, X und Lesen, Kartenlesen, Nicht I/04wirk- sam eingeführt werden. Wenn daher der Trigger 1/0 4 während der A, X und Lesezeit in seinem Aus- - Zustand ist, dann werden alle Eingänge ein Potentialniveau von +S haben, weil eine Magnetkartenleseoperation durchgeführt wird.
Der Ausgang dieser +AO Schaltung weist einen-R Pegel auf. Dieser wird dem Eingang an der Buchse K der-UND-Schaltung 139-40 aufgeprägt.
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ausgeschoben. Der Aus-Zustand dieses Triggers bewirkt, dass sich an der Ausgangsbuchse E dieser - UND-Schaltung ein +S Pegelsignal bildet, welches dem einen der EIN-Gatter und einem der AUS- - Gatter des Triggers I/0 C aufgeprägt wird.
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Das andere EIN-Gatter dieses Triggers wird durch den Ausgangswert Nicht I/0 C angesteuert. Das andere AUS-Gatter wird durch 1/0 C angesteuert. Auf diese Weise wird dieser Trigger mit seinen EINund AUS-Gattern B bzw. P angesteuert und wird wie ein binärer Trigger. Er ändert seinen Zustand beim Ansprechen auf einen Oszillator-Tastimpuls.
Es ist daher zu ersehen, dass, wenn der Prüf-Trigger anfänglich in seinem Ein-Zustand ist, welcher das Vorliegen eines Paritäts-Prüfbits repräsentiert, das Vorhandensein eines von 3 oder 3 Null-Informationsbits erforderlich wird. Während der Verschiebungsoperation wird der Prüf-Trigger sich eine ungerade Zahl von Malen, entweder einmal oder dreimal ändern. Die Folge davon ist, dass am Ende der Verschiebungsoperation bei genauer Parität ein Aus-Zustand vorliegt. Ist der Prüf-Trigger anfänglich imAus-Zustand, bei dem kein Paritäts-Prüfbit geschrieben wird oder mit andern Worten, bei dem keine Null-Informationsbits oder 2 Null-Informationsbits auftreten, dann wird der Prüf-Trigger seinen Zustand zweimal ändern, wobei er wieder am Ende der Verschiebeoperation in seinem Aus-Zustand ist.
Der Ausgangswert des Prüf-Triggers wird für die Fehlerbestimmung durch die Paritätsprüfvorrichtung verwendet.
Für das Verständnis der Betriebsweise, in welcher der 1/0 C-Trigger am Ende der Verschiebeoperation für die Bestimmung der Existenz einer genauen Parität verwendet wird, sei auf die Fig. 140 hingewiesen. Dort ist eine +UND-Schaltung 140 - 10, die - UND-Schaltung 140 - 12 und eine +UND- - Schaltung 140 - 14 dargestellt. Die Eingangswerte zur +UND-Schaltung 140-10 an den Buchsen F, G und H sind"Schreiben 01"und"Kartenlesen". Die Eingänge zur-UND-Schaltung 140-12 sind X und der Ausgangswert der +UND-Schaltung 140 - 10 sowie die Eingänge zur +UND-Schaltung 140 - 14 sind I/0 C, A und der Ausgang der-UND-Schaltung 140-12.
Beim Auftreten einer A X Schreiben und 01-Zeit während einer Kartenleseoperation wird daher der Ein-Zustand des Triggers I/0 C, welcher einen Fehler anzeigt, zu dieser Zeit wirksam, um am Ausgang an der Buchse D der +UND-Schaltung 140 - 14 ein - S Pegelsignal zu bilden.
Dieses Signal wird der Eingangsbuchse H der-00 Schaltung 140 - 16 aufgeprägt, welche ausgangsseitig an der Klemme G ein +S Pegelsignal erzeugt, das der Eingangsbuchse 7 der +UND- - Schaltung 140 - 18 der Verriegelung 140 - 20 zugeführt wird. Der andere Eingang 6 dieser Schaltung 140 - 18 empfängt das Signal "Nicht Position Verriegelung". Da unter diesen Umständen die Positionsverriegelung gelöscht werden sollte, bildet sich am Eingang ein +S Pegel. Die Kombination der +S Pegel-Eingangssignale mit dieser Schaltung wird wirksam, um die Lese-Aufzeichnung-Verriegelung auszuschalten. Diese Verriegelung kann nicht wieder auf Ein eingestellt werden während dieser Leseoperation.
Der Ausgangswert an der Buchse 5 dieser Verriegelung wird einem Eingang ander Klemme 5 einer +AA Schaltung 140 - 22 aufgeprägt, wodurch der Aus-Zustand der Verriegelung wirksam wird, um ein +S Pegelsignal an der Ausgangsbuchse 3 dieser +AA Schaltung zu bilden.
Da dieser Ausgangswert der Eingangsklemme L einer Inverterschaltung 140 - 24 zugeführt wird, wird das diesem Inverter zugeführte +S Pegelsignalzu einem-S Pegelsignal anseiner Ausgangsbuchse K, die mit einer Thyratron-Schaltung 140 - 26 gekoppelt ist. Das-S Pegelsignal fehlt, um das Thyratron zu zünden, wodurch an der Ausgangsbuchse F kein Signal erscheint. Das in Fig. 63 bei 63 - 18 gezeigte Relais 706 wird nicht erregt, womit ein ungenaues Lesen oder eine ungenaueAufzeichnungsoperation zur Anzeige gelangt.
Aus Fig. 94 und dem Taktgeber-Zeitdiagramm nach Fig. 9 geht hervor, dass im Zeitpunkt, weder Taktgeber gestoppt ist und wo auch das Warten auf das 1. Bit aus dem Magnetstreifen im Vordergrund steht bzw. in Betracht zu ziehen ist, der Zustand des Taktgebers durch D C Y Schreiben und 01 zu beschreiben ist. Dieser Zustand geht über in den Zustand 02, wenn die Maschine gestoppt wird. Die ersten 3 Bits aus dem Streifen wurden auf den Speicher übertragen und der elektronische Taktgeber am Ende der C-Zeit in den Zustand C Nicht D Y Schreiben und 01 gebracht.
Zur Zeit, wo die elektronischen Operationen ausgeschaltet sind, liegen die 3 Eingänge zur +UND- - Schaltung 94 - 14 auf einem +S Pegel. Da die Positionsverriegelung im Aus-Zustand ist und da ein - S Pegel dem Eingang W der-ODER-Schaltung 94-12 aufgeprägt ist, befindet sich der Ausgang auf einem +S Pegel, welcher einen der Eingangswerte für die +UND-Schaltung 94 - 14 erzeugt.
Die Maschine ist im Lesezustand und der Taktgeber erzeugt zur C-Zeit an den Eingängen S und T der +UND-Schaltung 94 - 14 +S Pegel. Der Ausgang bei R dieser +UND-Schaltung weist daher einen - S Pegel auf, welcher der Eingangsbuchse W der-ODER-Schaltung 94-28 aufgeprägt wird.
Diese bildet an ihrer Ausgangsklemme und daher an einer der Eingänge der +AA Schaltung 94-30 einen +S Pegel.
Auch die 3 Eingänge D, E und F der +UND-Schaltung 94-32 liegen auf +S Pegeln, da die Y- - Zeit des elektronischen Taktgebers gegeben ist. Der Typenstop und der Stop für die Multiplikation und
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für die Division arbeiten daher mit +S Pegeln, wenn diese Zustände nicht existieren. Demgemäss ist der Ausgang dieser +UND-Schaltung auf einem - S Pegel. Dieser wird dem einen Eingang der-ODER-Schal- tung 94 - 34 zugeführt. Der Ausgangswert dieser-ODER-Schaltung, welcher dem Eingang S einer +AA Schaltung 94 - 30 aufgeprägt wird, hat ein +S Niveau. Da die Maschine nicht im Komplementzustand ist, befindet sich auch der Eingang P zur +AA Schaltung 94 - 30 in einem +S Zustand.
Dieser macht alle Eingänge dieser Schaltung zu einem +S Niveau, wobei am Ausgang R dieser Schaltung ein - S Pegelsignal gebildet wird. Die 3 Eingänge an den Buchsen F, G und H der +AA Schaltung 94 - 36 haben ebenfalls einen +S Pegel zur Taktzeit Nicht D 01 und Schreiben. Zu dieser Zeit wird demgemäss ein-S Pegel an den Ausgangsbuchsen C gebildet. Da sowohl die +AA Schaltung 94-30 als auch die +AA Schaltung 94 - 36 ausgangsseitig - S Pegel aufweisen, wird der Eingangsklemme 4 der-00 Schaltung 94 - 24 ein - Signal-Pegel aufgeprägt. -Diese bildet an ihrer Ausgangsbuchse 3 einen +S Pegel, welcher die Ausschalt-Start-Triggerzeile 94-26 ansteuert.
Aus Fig. 94 geht hervor, dass die Folge von Spalten der Informationsbits vom Magnetstreifen der Magnetkarte gemäss Fig. 9 in den Speicher während der wechselnden A-, B-, C-Zeiten eingetragen werden. Das Paar von +AA Schaltungen 94 - 18 und 94 - 20 und das Paar von +AA Schaltungen 94 - 30 und 94-36 wechseln beim Ausschalten des elektronischen Taktgebers ab.
Wie oben bereits erörtert wurde, wird der C-Zähler während jeder A, X und Lesezeit innerhalb der Kartenleseoperation auf einen Zählerstand von 10 bei der Behandlung der Zeitgabe des Zeichengatters eingestellt werden. Sobald die A, X und Lesezeit vorbei ist, wird das Gatter für die +UND-Schaltung 132 - 18 nach Fig. 132 geöffnet, um ein anderes 1. Bit, welches aus der Karte gelesen ist, zu übertragen. Damit wird der Aus-Zustand von 32 C hergestellt, womit ein anderes Zeichengatter starten kann.
Es sei bemerkt, dass der Lauf des Elektronik-Taktgebers die Steuerzeit des Zeichengatters überlappen kann. Obgleich in der Abwesenheit von Bandschräglauf oder in andern Worten von Fehlausrichtung des Magnetkopfes in bezug auf die Spalten der Bits auf der Karte die Eintragung der Bits in den Speicher vervollständigt gewesen war, ist der Taktgeber vor dem Beginn der Wirkung des nächsten Zeichengattersgestoppt worden. Um den 32 C-Trigger in den Aus-Zustand zu bringen, muss das Zeichengatter zeitlich eingestellt gewesen sein. Der Taktgeber wird in den Ein-Zustand zurückgeschaltet für die Speicherung der Information, welche während der Operation des Zeichengatters gelesen wurde. Die Alternierung von Zeichengatter und der Operation des elektronischen Taktgebers werden solange fortgesetzt, wie die Information aus der Karte kommt und bis zum Ende des Speichers.
Das Ende des Magnetkartenteiles des Speichers, oder mit andern Worten, der Anfang des Wortes 33, wird durch den B-Zähler-Zustand repräsentiert. Dies ist in Fig. 93 für die Bildung der Eingangswerte an der +AA Schaltung 93-20 gezeigt. An den entsprechenden Eingängen F, G und H liegen 2B 3B Nicht 4B, 5B und 6B. Zu diesem Zeitpunkt bildet der B-Zähler an allen 3 Eingängen +S Pegel, wodurch ein-S- - Pegel an der Ausgangsbuchse C erzeugt wird. An der +AA Schaltung 93 - 34 werden den Eingän - gen P, Q und R die Information Nicht 1B, Nicht Ziffer Y und Schreiben und 6A eingeführt. Die ent- sprechenden Leitungen haben ebenfalls +S Pegel bei dem Wort 33, wodurch die Ausgangsbuchse D dieser +AA Schaltung auf einem-S Pegel liegt.
Demgemäss hat die Eingangsbuchse Z der +AA Schaltung 93 - 22 ein - S Pegelsignal, welches ausgangsseitig ein +S Pegelsignal bildet. Es sei auch bemerkt, dass eine Leitung 93-36, welche vom Ausgang der +AA Schaltung 93 - 20 herrührt, mit "End LA Speicher" bezeichnet ist. Da diese Leitung einen - S Pegel hat am Ende des LA Speichers und da dieser der Eingangsbuchse Z der +AA Schal-
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bis 44 +S bildet, welcher der Buchse P der-ODER-Schaltung 93-24 aufgeprägt wird. Da auch die Verriegelung 93 - 16 beim Start der elektronischen Operationen gelöscht war und nicht eingestellt wurde, ist der Ausgang an der Buchse B der Verriegelung auf einem - S Pegel, der der Eingangsbuchse S aufgeprägt wird.
Demgemäss wird an der Ausgangsbuchse CL der Verriegelung ein +S Pegelsignal erzeugt, und alle Eingangsbuchsen Q, P und R haben +S Niveau. Die Verriegelung bleibt gelöscht. Der Start-Trigger kommt daher nicht in den Ein-Zustand.
Bei der oben beschriebenen Leseoperation ist für das Prüfen der Korrelation zwischen dem Maschinenspeicher und dem Inhalt des Magnetkartenstreifens Vorsorge getroffen. Das heisst, es wird eine Prüfung durchgeführt, um zu bestimmen, ob das Ende der legitim auf den Streifen eingetragenen Bits dem
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Ende des Magnetkartenalphaspeichers entspricht. Für das Verständnis der Wirkungsweise, unter der dies durchgeführt wird, sei auf die Fig. 140 verwiesen. In dieser Figur ist die Korrekt-Lese-Aufzeichnungsverriegelung 140-20 gezeigt. Wie bereits oben beschrieben worden ist, befindet sich der Ein-Zustand des Triggers I/0 C am Ende irgendeiner Serienbildung von Bits aus dem 1/0 - Register in den Speicher. Dies bewirkt, dass die Verriegelung 140 - 20 in den Aus-Zustand kommt.
Es ist Sorge getroffen worden, für die Bildung des Aus-Zustandes der Verriegelung 140 - 20 nach dem Lesen der ersten vorhandenen Spalte von Prüfzeichen. Das heisst, die erste Spalte von 4 Bits folgt der normalen Information auf dem Streifen der Magnetkarte. Zu diesem Zweck wird dem erwähnten Alphaspeicher ein Eingabeimpuls von der Buchse F des Inverters 140-28 aufgeprägt. Der Ausgang dieses Inverters wird dem Eingang an der Buchse P der +AA Schaltung 140 - 30 und dem einen Eingang der +UND-Schaltung 140- 27 aufgeprägt. Unter der Annahme, dass eine korrekte Leseoperation stattgefunden hat, haben am Ende des Wortes 32 des Magnetkartenalphaspeichers alle Eingänge zu den +AA Schaltungen 140-22, 140-30 und 140 - 32 +S Niveaus.
Dies ist klar, weil die Verriegelung 140 - 20 noch im Ein-Zustand ist, weil das Signal des End LA Speichers an der Eingangsbuchse P der +AA Schaltung 140-30 auf einem +S Niveau liegt und weil alle 1/0 - Trigger die normale Information aus dem Streifen aufnehmen.
Demgemäss bildet jede dieser Schaltungen ausgangsseitig einen - S Pegel. Dieser wird durch den Inverter 140-24 invertiert, um das Thyratron 140 - 26 für die Erregung des Relais 706 zu zünden.
Darauf folgt sofort das erste Prüfzeichen, die Verriegelung wird ausserdem für den Rest der Leseoperation, wie nachstehend noch beschrieben wird, in den Aus-Zustand gebracht.
Die andern beiden Eingänge zur +UND-Schaltung 140 - 27 sind mit "Nicht 8C" gekennzeichnet.
Das entsprechende Signal wird der Eingangsbuchse V zugeführt, und 32 C steht mit der Eingangsbuchse W in Verbindung. Das Zeichengatter für die erste Spalte von Prüfbits ist zeitlich festgelegt. Da das Ende dieses Zeitabschnittes erreicht ist und da der 32 C-Trigger in den Ein-Zustand und alle andern C- - Zähler-Trigger in den Aus-Zustand gebracht sind, befindet sich der End-Kartenalphaspeicher auf einem - S Pegel. Alle Eingänge zur +UND-Schaltung 140 - 27 befinden sich auf einem +S Pegel. Damitentwickelt sich ein-S Pegel an der Ausgangsklemme S.
Das Signal wird der Eingangsklemme S der-00 Schaltung 140 - 29 der Verriegelung aufgeprägt. Dies gibt am Ausgang ein +S Pegelsignal, welches der Eingangsbuchse 7 der Schaltung 140 - 18 dieser Verriegelung zugeführt wird. Demgemäss sind beide Eingänge 6 und 7 der +UND-Schaltung 140-18 auf einem +S Pegel, welcher einen-S Pegel an der Ausgangsklemme 5 auslöst. Dieser wird der Klemme R der-00 Schaltung 140 - 29 aufgeprägt, um den Aus-Zustand dieser Verriegelung aufrecht zu erhalten.
Der Aus-Zustand der Verriegelung wird wirksam, um die Zündung des Thyratrons 140-26 zu verhindern und um ausserdem die Erregung des Relais 706 zu vermeiden.
Man kann beobachten, dass eine unsaubere Paritätsprüfung in irgendeiner der Spalten der legitim eingetragenen Information auf dem Streifen der Magnetkarte auftritt. Die Verriegelung wird in den Aus-Zustand gegeben, und am Ende des ersten Prüfzeichens wird die Verriegelung ebenfalls auf Aus geschaltet.
Wenn daher das Ende der legitim eingetrageneninformation auf dem Streifen der Karte vor dem Ende des Speichers erreicht ist, verursacht der 1/0 C-Trigger, dass die Verriegelung in den Aus-Zustand gebracht wird, wobei das Relais 706 nicht erregt wird, oder wenn das Ende des Alphaspeichers erreicht ist, bevor der Magnetkopf das Ende der legitim eingetragenen Information erreicht, werden der Zustand der Alphaspeicherleitung und der Zustand der C-Zähler-Trigger wirksam, um die Verriegelung in den Aus-Zustand zu bringen, wobei wieder das Relais 706 nicht betätigt wird.
Im letzteren Falle wurde beobachtet, dass die Erregung dieser Spule durch das gleichzeitige Auftreten der Ein-Zustände der I/O-Trigger 4,5, 6 und C angesteuert wird. Ist die Verriegelung einmal in den Aus-Zustand gebracht, dann kann ihn das folgende Prüfzeichen nicht in den Ein-Zustand bringen, und die inkorrekte Anzeige bleibt bestehen. Es ist daher zu ersehen, dass das erste Zeichen nach dem Ende des Magnetkartenalphaspeichers das erste Prüfzeichen ist. In diesem Falle wird eine korrekte Operation ablaufen. Ist dieses irgend ein anderes als das erste Prüfzeichen, dann wird ein Fehler angezeigt, und die entsprechende Aktion findet beim MCL-Papiervorschubmechanismus statt. Die Spule 706 würde nicht erregt sein.
Kurzer Überblick zur Magnetkartenleseoperation
Die Magnetkartenleseoperation schliesst die folgenden Operationsschritte ein :
1. Der B-Zähler wird gelöscht, und ein Impuls auf die Lesekartenbuchsen schaltet den B-Zähler auf den Zählerstand ein.
2. Schliessen des Ein-Spurschalters führt zur Einstellung der Positionsverriegelung, und die Taktschal-
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tungen laufen während eines abgekürzten Leerzyklus. Dieser Zyklus wird durch die Weiterschaltung des
IA-6A-Zählers am Beginn zu jeder X-Zeit statt am Beginn zu jeder 6. X-Zeit gebildet. Der Grund hiefür besteht in der Sicherstellung, dass eine Leseoperation über 5 msec startet, damit die zuerst eingetragenen
Bits der Information nicht verlorengehen.
3. Das 1. Bit der Information steuert den C-Zähler in solcher Weise, dass er in einer besonderen vor- bestimmten Zeichengatter-Intervallzeit zeitlich aussteuern kann. Am Ende dieser Zeit würden alle Bits des ersten Bit-Satzes vom Eingang/Ausgang-Register empfangen worden sein.
4. Wenn der C-Zähler zeitlich abläuft, wird der Taktgeber wieder gestartet. Die 3 Bits der Informa- tion, welche gerade empfangen worden sind, werden durch die ersten 3 Oszillator-Impulse verschoben, so dass sie jetzt in das Eingang/Ausgang-Register eingehen. Da die Angabe verschoben ist, wird eine Prü- fung auf ungerade Redundanz durchgeführt.
5. Sobald wie die Verschiebung des aus 3 Bits bestehenden Satzes zu Ende geführt ist, wird das Zei- chengatter wieder unter der Kontrolle des C-Zählers eingestellt, damit der nächste aus 3 Informations- - Bits bestehende Satz und das zugeordnete Redundanz-Bit im Schieberegister empfangen werden können.
Auch die ersten 3 Positionen des Schieberegisters werden während 3 Bit-Zeitintervallen durch die Takt- gabe in den Speicher verschoben. Bei dieser Zeit kommt der Taktgeber zum Stoppen.
6. Die Stoppsymbole am Ende des Magnetstreifens werden festgestellt, wenn der Abfühlkopf kurz vor seinem Abtastende liegt, die Elektronik wird gelöscht, und die Magnetkarten-Einheit liefert einen Im- puls für die Einleitung eines folgenden Programmschrittes.
Die Magnetkartenaufzeichnung
In der Tabelle 1 ist vermerkt, dass der zweite Programmschritt eine Magnetkartenaufzeichnungs- operation einschliesst, und dass auch der Selektor 1 gelöscht wird. Der Wähler wird gelöscht, sobald beim Operationsausgang Impulse gegeben werden.
Einzelheiten für die Wirkungsweise der elektronischen Schaltung, welche die Aufzeichnungsoperation durchführt, sind aus der Fig. 93 ersichtlich. Die Fig. 93 zeigt den Start der Schaltung für den elektroni- schen Taktgeber. Nach Fig. 93 ist die Buchse" Aufzeichnung" mit dem Integrator 93 - 40 verbunden.
An diese Buchse wieder ist die Eingangsbuchse E angeschlossen. Unter den vorliegenden Umständen wird der Eingangsbuchse des Integrators ein Potential von 48 V aufgeprägt. Dieser liefert am Ausgang an der Buchse Q ein +S Pegelsignal. Dieses wird der Eingangsbuchse Q der +UND-Schaltung 93-42 aufgeprägt.
Da der 32 C-Trigger des C-Zählers im Aus-Zustand ist, weist die Leitung zur Eingangsbuchse R der +UND-Schaltung 93 - 42 ebenfalls einen +S Pegel auf. Demgemäss erscheint an der Ausgangs-
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tung 93-44 aufgeprägt, welche an ihrer Ausgangsbuchse D ein +S Pegelsignal bildet. Dieses wird wieder der Eingangsbuchse P der-ODER-Schaltung 93-24 der Start-Trigger - Gatterverriegelung aufgeprägt. Die Eingangsbuchse Q dieser Verriegelung ist ebenfalls auf einem +S Pegel, weil die Eingangsbuchse 4 der +AA Schaltung 93-18 ebenfalls auf einem-S Pegel liegt. Dieser liefert einen +S Pegel an der Ausgangsklemme 3, welcher der Buchse Q der Start- Trigger-Gatterver- riegelung aufgeprägt wird.
Da die Verriegelung gelöscht ist, bevor die elektronischen Operationen beginnen, liegt die Eingangsbuchse R der-ODER-Schaltung 93-24 ebenfalls auf einem +S Pegel.
An der Ausgangsbuchse dieser Verriegelung erscheint daher ein - S Pegelsignal. Da diese eine der Eingangsleitungen zum EIN-UND-Gatter des Start-Triggers führt, kommt der Trigger in den Ein-Zustand.
Wenn das elektronische Start-Relais 64 betätigt wird, werden seine normalerweise offenen Kontakte 64 - 4 geschlossen, wodurch gemäss Fig. 50 und 93 ein Potential von 48 V der Eingangsbuchse F des Intergrators 93 - 46 zugeführt wird. Damit bildet sich ein +S Pegelsignal an der Ausgangsbuchse P, welches der Eingangsbuchse S der +UND-Schaltung 93 - 38 aufgeprägt wird. Da der Endkartenalphaspeicher unter diesen Umständen auf einem +S Pegel liegt, hat die Eingangsbuchse T dieser +UND-Schaltung einen +S Pegel.
Da auch der Q-Trigger, welcher bei den arithmetischen Operationen verwendet wird, gelöscht ist, liegt die Eingangsbuchse U der +UND-Schaltung 93 - 48 auf einem - S Pegel. der einen +S Pegel ausgangsseitig bildet. Dieser wird dem andern Eingang der +UND-Schaltung 93-38 aufgeprägt.
Die Ausgangsbuchse R dieser +UND-Schaltung hat daher einen - S Pegel. Es sei bemerkt, dass dies die Umstände im Hinblick auf den Startvorgang der elektronischen Operationen nicht ändert. Der elektronische Taktgeber wird nicht gestartet. Der Zweck der Behinderung des Startens des elektronischen Taktgebers gestattet einen Zeitgewinn für die Einstellung der Magnetkarte auf die Aufzeichnungsoperation und gestattet die Einstellung des Magnetkopfes in die Aufzeichnungslage. Dieses findet unter der Kontrolle der
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Magnetkartenrelais-Einheit und bei einer Zeit statt, in der die Karte eingestellt ist und der Abfühlkopf die genaue Geschwindigkeit hat, wobei fernerhin der Schalter 63-12 nach Fig. 63 geschlossen ist.
Die beiden elektronischen Vorlaufzyklen finden in einer ähnlichen Weise statt, wie bereits oben in Verbindung mit der Leseoperation beschrieben worden ist. Jedoch wird während der Aufzeichnungsoperation der zweite Vorlaufzyklus nicht abgekürzt. Gemäss Fig. 98 wird während der Leseoperation auf Grund der Tatsache, dass alle 3 Eingänge zur +UND-Schaltung 93-10 auf einem +S Pegel waren, der Tastimpulstreiber 98 - 14 zur Lieferung eines Weiterschaltimpulses zu jeder X-Zeit veranlasst.
Bei den vorliegenden Umständen schliesst jedoch der Eingang zur +UND-Schaltung 98 - 14 das Aufzeichnung nicht ein, und deshalb wird diese +UND-Schaltung nicht angesteuert, und der lA-6A-Ring wird in normaler Weise weitergeschaltet, damit ein volles elektronisches Spiel ablaufen kann. Es ist daher klar, dasswährend der Aufzeichnungsoperation das wirkliche Aufzeichnen von Bits später auftritt als während der eseoperation, weil der zweite Vorlaufzyklus ein voller Zyklus während des Aufzeichnens und ein abgekzter Zyklus während des Lesevorganges ist.
Das Stoppen der elektronischen Operationen, welches stattfindet, wenn die Positionsverriegelung im Aus-Zustand ist, ist ebenfalls anders als bei der Leseoperation. Nach Fig. 94 hat die +UND-Schal- tung 94 - 10 einen - S Pegel. Dieser wird der Eingangsbuchse P aufgeprägt, da die Maschine nicht in einer Kartenleseoperation arbeitet. Es bildet sich daher ein +S Pegelsignal ausgangsseitig, welches der Eingangsbuchse U der-ODER-Schaltung 94-12 aufgeprägt wird. Der Ausgang dieser-ODER-Schal- tung kommt auf einen +S Pegel, weil die Positionsverriegelung im Aus-Zustand ist. Dies tritt in unmittelbarer Folge auf die 6A C D Y Schreiben 02-Zeit ein.
Zu dieser Zeit wird jedoch die andere Schaltung mit wirksam, um ein Stoppgatter für den elektro-
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Stoppgatter nicht gebildet, und der Taktgeber läuft 3 weitere Bit-Zeiten weiter, wobei zur C Nicht D Y Schreiben 01-Zeit der Start-Trigger in den Aus-Zustand kommt. Dies tritt ein, weil die Eingänge zur +UND Schaltung 94 - 32 auf +S Pegeln liegen, so dass die Eingänge zur +AA Schaltung 94-30 und +AA Schaltung 94- 36 ebenfalls einen +S Pegel haben. Dieser bildet einen - S Pegel ausgangsseitig, welcher der Eingangsbuchse 4 der-00 Schaltung 94 - 24 aufgeprägt wird zur ausgangsseitigen Bildung eines +S Pegels. Damit wird der Aus-Schalt-Start-Trigger mit Gatter auf der Leitung 94-26 gebildet.
Durch die-ODER-Schaltung 94-34 wird auch ein Stoppgatter gebildet, weil das - S Pegelsignal eingangsseitig an der Klemme G zugeführt wird und ein +S Pegelsignal an der Ausgangsbuchse E zur Bildung des Stoppgatters auf der Leitung 94 - 36 erzeugt.
Die fortlaufende Operation des Taktgebers für 3 Ziffernzeiten wird wirksam, um 3 Informations-Bits aus dem Speicher in die I/O-Trigger 4,5 und 6 herauszulesen und um einen Paritätsprüfbit im 1/0- - Trigger C für die Vorbereitung des Aufzeichnens dieser Information auf dem Streifen der Magnetkarte zu bilden. Es sei diesbezüglich auf die Fig. 113 hingewiesen. Danach hat die +UND-Schaltung 138 - 18 an seiner Eingangsklemme G das Signal "Nicht Aufzeichnen". Unter den vorliegenden Umständen würde dieses Signal ein - S Pegel sein, welcher ein +S Pegelsignal am Ausgang CL bildet. Dieses wird der Eingangsbuchse 8 der-ODER-Schaltung 138-20 aufgeprägt. Die andern Eingänge zu den Buchsen 6 und 7 dieser-ODER-Schaltung sind der Speichertrigger und die Information"Nicht Kartenle- sen".
Bei der Aufzeichnungsoperation liegt bei"Nicht Kartenlesen"ein +S Pegel vor. Es ist daher klar, dass der Ausgangswert der-ODER-Schaltung 138-20 an der Buchse 5 den Inversionszustand des Speichertriggers über die ganze Aufzeichnungsoperation hinweg reflektiert. Der Ausgangswert der - ODER-
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Schaltung 138 - 20- Gatterapparat ist an den Klemmen R und U mit dem Schnellverschiebegatter, welches oben beschrie- ben ist, verbunden.
In Fig. 139 sind die +AO Schaltungen 139 - 18 und 139 - 20 angegeben. Da die Kartenleseleitung ein - S Potential hat, werden die Zeilenverschiebungsgatter-Eingänge nur betätigt beim Ansprechen auf die Eingangswerte "Nicht Leseverzögerung" und "02", welche der +AO Schaltung 139 - 18 zugeführt werden. Es ist daher klar, dass am Ende jeder X- und Lesezeit Schiebegatter-Signale erzeugt werden, weil die +UND-Schaltung 139 - 24 zur X- und Lesezeit angesteuert ist. Das 1/0-Register wird daher am Ende der AX Lese-, BX Lese- und CX Lesezeit eine Impulsverschiebung durchführen, und es folgt das Ende der AX Lesezeit. Das 1. Bit wird aus dem Speicher am Ende der BX Lesezeit, das 2.
Bit am Ende
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der CX Lesezeit aus dem Speicher herausgelegen werden. Dann wird das 3. Bit aus dem Speicher herausgelesen. Die ersten 3 Bits des Speichers werden daher in den I/O-Triggern 4,5 und 6 erscheinen, und der Prüftrigger C wird auch angesteuert werden.
Zum Verständnis der Wirkungsweise der Ansteuerung des Prüftriggers sei auf die Fig. 139 verwiesen.
Die +AO Schaltung 139 - 42 enthält an den Eingängen G und H die Signale"Aufzeichnen"und
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- 38zeichnen"und"Nicht Speichertrigger"angesteuert. Die beiden andern Eingänge zu den Buchsen A und B der-UND-Schaltung 139-40 werden durch die Ausgangswerte der +AO Schaltungen 139-18 und 139 - 20 und durch die +UND-Schaltung 139 - 24 angesteuert. Wenn daher der I/O-Prüftrigger seinen Zustand ändert, wird jedes 0-Bit vom Speichertrigger in den I/O-Trigger 6 übertragen.
Es kann beobachtet werden, dass der Prüftrigger in der Aufzeichnungsoperation zu jeder AX Lese- und Leseverzögerungszeit gelöscht wird. Um dies durchzuführen, wird das Signal "Nicht AX Lesen" an der Ausgangsklemme Y der +UND-Schaltung 139-28 durch den Inverter 139 - 44 invertiert und der Eingangsbuchse 8 der +UND-Schaltung 139 - 46 aufgeprägt.
Den andern Eingängen 6 und 7 dieser +UND-Schaltung sind die Signale "Aufzeichnen" und "Lesen Verzögerung" zugeführt worden. Unter den vorliegenden Umständen ist zur AX Lese- und Leseverzögerungszeit die Ausgangsklemme 5 dieser +UND-Schaltung auf einen - S Pegel, welcher durch die - ODER-Schaltung 139 - 36 zu einem +S Pegel invertiert wird. Durch die oben erwähnte "Kollektor Pullover Aktion" wird der 1/0 C-Trigger zurückgestellt. Bei jedem Beginn des Auslesens am Speicher wird der Prüftrigger in der beschriebenen Weise zurückgestellt werden.
Durch die oben beschriebene Schaltung, einschliesslich der +AO Schaltung 139-42, ändert der I/0 C-Trigger seinen Zustand beim Ansprechen auf jedes 0-Bit, welches aus dem Speicher gelesen und vom Speichertrigger auf 1/0 6 übertragen wurde. Es ist daher klar, dass eine ungerade Zahl von Nullen aus dem Speichertrigger, welche eine gerade Zahl von Einsern einschliesst, bewirkt, dass der 1/0-Prüftrigger bei der Ergänzung des vom Speicher herausgelesenen in den Ein-Zustand gelangt.
Während einer Aufzeichnungsoperation nach Fig. 131 werden die C-Zähler-Trigger 8C und 2C zu jeder AX- und Lesezeit während einer Lese- oder Aufzeichnungsoperation gelöscht.
An Hand der Fig. 132 lässt sich feststellen, dass der 32 C-Trigger zu der Zeit zurückgestellt wird, in der der elektronische Taktgeber auf Grund der Tatsache stoppt, und dass die +UND-Schaltung 132 - 26 eingangsseitig das Signal Aufzeichnen und Stoppgatter empfängt. Beim Auftreten des Stoppgatter-Signals liegen beide Eingänge auf einem +S Pegel. Dieser bildet ausgangsseitig einen - S Pegel, welcher bewirkt, dass die-ODER-Schaltung 132-22 ausgangsseitig ein +S Pegelsignal bildet, welches wieder durch den Inverter 132 - 24 zu einem - S Pegelsignal invertiert wird und der Eingangsklemme P des 32 C-Triggers 132 - 12 aufgeprägt wird.
Sobald der 32 C-Trigger in den Aus-Zustand geschaltet ist, kann der C-Zähler mit der in Fig. 129 beschriebenen Schaltung in Anbetracht der Leseoperation frei laufen. Der C-Zähler hat für diese Operation eine bestimmte Laufzeit. C-Zähler-Laufzeit dieser Operation plus Laufzeit des elektronischen Taktgebers sind ein Mass für die Grösse der Spalteninformation des Magnetkartenstreifens.
Nach Fig. 136 wird der +UND-Schaltung 136-36 an den entsprechenden Eingängen K, A und B das Signal 8C, 16C und Nicht 32C aufgeprägt. Die Zeit, welche durch diese Signale bestimmt wird, liegt gerade vor dem Ende der Laufzeit des C-Zählers bei einem normalen Zeichengatter. Zu dieser Zeit liefert die +UND-Schaltung 136 - 36 ausgangsseitig an der Klemme E ein-S Pegelsignal, welches
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- 38- S Pegelsignals am Ausgang C führt.
Dieses wird parallel den +UND-Schaltungen 136-40, 136-42, 136-44 und 136 - 46 zugeführt. Ein anderer Eingangswert, welcher parallel jeder dieser +UND-Schaltungen aufgeprägt wird, ist das Signal "Aufzeichnen". Ein drittes Eingangssignal für diese entsprechenden UND-Schaltungen umfasst die Signale 1/04, 1/05, 1/06 und I/O C. Die diesbezüglichen UND-Schaltungen sind daher zu dieser Zeit ent- weder angesteuert oder nicht angesteuert gemäss dem Ein-Zustand oder Aus-Zustand der entsprechenden 1/0 - Trigger. In dem Falle, wo alle Eingangsleitungen der +UND-Schaltung angesteuertsind, wird ein - R Pegel-Ausgangssignal gebildet, welches bewirkt, dass ein Schreibstrom durch die Schreibspule des magnetischen Aufzeichnungskopfes fliesst.
Die Ausgänge dieser entsprechenden UND-Schaltungensindin den Zeichnungen bezeichnet mit Schreiben 1, Schreiben 2, Schreiben 3 und Schreiben C.
Die gleichzeitige Ansteuerung aller 3 Eingänge der +UND-Schaltungen, d. h. die Einführung eines +S Pegelsignals für jeden Eingang, führt zu einem - R Pegelsignal an der Ausgangsbuchse. Die Ausgänge
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dieser entsprechenden Schaltungen sind mit einem Eingang der entsprechenden Kopftreiberschaltungen 136-48, 136-50, 136-52 und 136-54 verbunden. Ein zweiter Eingang zu jeder dieser Kopftreiberschaltungen ist von der Leitung 136 - 56 hergeleitet. Der-R Zustand von irgendeiner der Ausgangsleitungen dieser +UND-Schaltungen bewirkt, dass durch den mit Aufzeichnung bezeichneten Teil der Kopfspule ein Strom fliesst.
Die gleichzeitige Ansteuerung der beiden Ausgangsleitungen von der +UND-Schaltung und von der Schreibkopfleitung bewirkt, dass ein Strom durch den Vorstromabschnitt der Spule fliesst. Nachdem der Zähler die Zeitfolge hiefür vervollständigt hat, wird der elektronische Taktgeber in der oben beschriebenen Weise wieder gestartet.
Nachdem das letzte Zeichen entsprechend den letzten 3 Bits des Speichern aufgezeichnet ist, geht der 32 C-Trigger, wie vorher, in den Ein-Zustand. Wegen der Operation des Endes der Speicherschaltungen nach Fig. 93 wird jedoch der elektronische Taktgeber nicht wieder gestartet. Nach Fig. 140 wird am Ende des Zustandes 32 C und Nicht 8 die +UND-Schaltung 140 - 27 +8 Pegelsignale erhalten haben, die an den 3 Klemmen U, V, W eingehen und auf der Ausgangsseite S ein - S Pegelsignal bilden, welches die Ausschaltung der Verriegelung 140 - 20 bewirkt.
Die Wirkung ist derart, dass diese Ausschaltung bei einem - S Pegel auf der Ausgangsseite der +UND-Schaltung 140 - 34 ein Aufzeich- nungs-Stop-Symbolsignal erzeugt, da seine beiden Eingänge an den Buchsen A und H jetzt auf einem +S Pegel liegen und die Maschine im Zustand der Aufzeichnungsoperation ist.
Nach den Fig. 138 und 139 wird der Einstelleingang an den Buchsen X von 1/0-Triggern 4,5 und 6 und an der Buchse R des 1/0-Triggers C eine Verbindung mit der Leitung haben, welche das Aufzeich- nungs-Stop-Symbolsignal liefert. Es wird angenommen, dass dies dem Zustand eines - S Pegels entspricht, da, wenn die Verriegelung ausgeschaltet ist, nachdem der Inhalt des Speichers aufgezeichnet wurde, diese Trigger alle im Ein-Zustand sind.
Aus Fig. 129 ist zu ersehen, dass für den Fall des Aufzeichnungszustandes am Ende des Magnetkartenalphaspeichers beide Eingänge zur +UND-Schaltung 129 - 16 einen +S Pegel anweisen, welcher ausgangsseitig an der Klemme Z einen-S Pegel bildet, welcher der Buchse Z der-ODER-Schal-
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puls und verursachen in der oben beschriebenen Weise, dass der C-Zähler frei läuft. Aus Fig. 136 der Zeichnungen ist zu ersehen, dass bei einem Freilauf des C-Zählers der Eingang zur + UND - Schaltung 136 - 36 bei 8C, 16C und Nicht 32C angesteuert wird, wodurch die +UND-Schaltungen 136-40 über 136 - 46 angesteuert werden, um 1 Bit auf den Magnetstreifen zu schreiben und um 1 Bit in jede Spur jeder Kolonne auf dem Kartenstreifen zu schreiben.
Dieses Schreiben von illegalen Zeichen wird bis zum Ende der Aufzeichnungsoperation fortgesetzt.
Die auf die Aufzeichnungsoperationen der magnetischen Karten-Einheit folgende Prüfleseoperation wird sofort durchgeführt. Dabei wird der Inhalt des Magnetkartenteiles des Speichers mit der soeben auf dem Streifen der Magnetkarte aufgezeichneten Information verglichen, um sicher zu gehen, dass die Information auf dem Streifen aus dem Speicher genau reproduziert wurde. Während dieser Operation wird die Information auf der Karte gelesen und gleichzeitig die Information aus dem Magnetkartenteil des Speichers gelesen und Prüfbits gebildet, d. h. Bit für Bit verglichen. Ein Fehler dieses Vergleiches liefert eine Fehleranzeige, wobei die Karte erneut aufgezeichnet werden kann, um den Fehler zu korrigieren.
Die Prüfleseoperation findet automatisch statt, ohne dass der Bedienende am Ende der Aufzeichnungoperation hierauf achten müsste. Am Ende der Kopfbewegung einer Aufzeichnungsoperation werden die
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die Diode 62-10, über die umgelegten Kontakte 729- 8 des Aufzeichnungs-Relais zur Erregerspule 724 P nach Fig. 61 geschlossen.
Die Haltespule 724 H dieses Relais wird dann durch den Impuls erregt, welcher der Aufzeichnungsbuchse 61-12 über die Löschkontakte 61-14, über die jetzt betätigten Kontakte 724-1 des Prüflese-Relais zur Haltespule 724 H dieses Relais zugeführt wird. Nach Fig. 62 wird die Haltespule 721 H des Kopftreiber-Relais durch die Umlegung der Kopfendbewegungskontakte geöffnet, wodurch der Treiberzustand des Kopfes beendet ist.
Am Ende der Kopfbewegung wird jedoch unter den vorliegenden Umständen der Kopf mechanisch verriegelt. Diese wird durch die Erregung eines Freigabekopf-Relais 60-26 nach Fig. 60 gelöst. Die Schaltung für die Erregung dieses Relais schliesst die jetzt umgelegten Kontakte 724 - 3 des Prüflese- - Relais, die umgelegten Kontakte 719 - 1 des oberen Relais, die Kopfkontakte 60-10, die
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1440-6 Kontakte (die Nocke liegt zur Zeit unter diesem Winkel), die jetzt geschlossenen Kontakte 729-4 des Aufzeichnungs-Relais, die Diode 60-29 und die jetzt geschlossenen Kontakte 721 - 3 des Kopftreiber-Relais ein.
Der Kopf wird freigegeben und kehrt in seine Ausgangsposition zurück, in der er bei seiner Ankunft die Kopfausgangskontakte 60 - 10 betätigt. Diese Kontaktbetätigung hat eine Erregung der Erregerspule des Kopftreiber-Relais über diese betätigten Kontakte und über die jetzt umgelegten Kontakte 60 - 28 der 1440-Nocke zur Folge. Mit der Übertragung der Ausgangskontakte 60 - 10 wird auch der Stromkreis für die Haltespule des Aufzeichnungs-Relais 729 nach Fig. 61 geöffnet. Dieser Stromkreis verläuft nach Fig. 61 über die Kopfausgangskontakte, über die Kontakte 60 - 32 der 1440-Nocke und über die Kon-
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auch die Kontakte 724 - 12 des Prüflese-Relais geschlossen gewesen.
Die Kontakte 729-12 des Aufzeichnungs-Relais haben ihren Ausgangszustand angenommen. Die Prüfleseleitungen 63 - 20 und die Leseleitung 63 - 14 haben ein Potential von +48 V. Die Prüfleseleitung 63 - 20 führt nach Fig. 135 zum Eingang des Integrators 135 - 50. Unter den vorliegenden Umständen bildet sich an der Eingangsbuchse N ein +S Pegel, welcher der Prüfleseleitung zur Ansteuerung der Prüfleseleitung aufge-
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aufgeprägt, wobei unter den vorliegenden Verhältnissen ein - S Pegelsignal an der Ausgangsklemme K gebildet wird, welches der Leitung 135 - 56 aufgeprägt wird und den Zustand "Nicht Prüfen Lesen" anzeigt. Die Bildung des Lesesignals für die elektronische Relaisschaltung ist bereits oben beschrieben und soll hier nicht noch einmal wiederholt werden.
Das Kopftreiber-Relais gemäss Fig. 63 ist erregt worden, und der Kopf bewegt sich längs des magnetischen Streifens der Magnetkarte. In einer Position vor dem Lesen der Information auf der Karte wird der "Ein Spur" Schalter 63 - 12 geschlossen, so dass sich in der ebenfalls beschriebenen Weise 63 - 16 ein Einspursignal bildet. Die Maschine wird daher für eine Prüfleseoperation angesteuert, in welcher die Signale Prüfen Lesen, Lesen und Ein Spur gebildet werden. Zum Zwecke der Prüfleseoperation werden der Festfaktor-Treiberwählleiter 100 - 10 nach Fig. 100 und der X-Zeit-Schalterwählleiter 100 - 28 zu jeder X- und Lesezeit angesteuert. Auch die Worttreiber nach den Fig. 104 und 105 werden in der oben beschriebenen Weise angesteuert.
Fernerhin werden die Leseschalter 106 - 14 in Fig. 106 zum Lesen des Inhaltes des Magnetkartenteiles des Speichers nach Fig. 106 angesteuert.
Dieso aus dem Magnetkartenteil des Speichers geleseneInformation wird in den Speichertrigger 111 bis 10 nach Fig. 111 eingebracht. Für die Regeneration dieser Information im Speicher während einer Prüfleseoperation werden die Festfaktortreiberwählerleitung 100 - 10 nach Fig. 100 und die X-Zeit Schalterwählerleitung 100 - 28 durch den Ein-Zustand des Speichertriggers angesteuert.
Während einer Prüfleseoperation ist der Eingang zur Buchse 7 der +UND-Schaltung 100 - 30 auf einem-S Pegel, welcher ausgangsseitig auf einem +S Pegel liegt. Die Eingangsklemme U der +UND- - Schaltung 100 - 40 liegt ebenfalls auf einem - S Pegel, welcher einen +S Pegel an der Ausgangsbuch- se S auslöst. Diese diesbezüglichen Ausgänge sind mit den Eingangsbuchsen 5 und 4 der + UND- - Schaltung 100 - 42 verbunden, in der an der Ausgangsbuchse 3 ein - S Pegelsignalerzeugt wird.
DieAusgangbuchsen1und2der+AASchaltung100-44werdendurchdieSignaleausderMagnetkartenoperation und vom Speichertrigger angesteuert. Wenn demgemäss der Speichertrigger im Ein- - Zustand ist, dann erscheint an der Ausgangsbuchse Z dieser Schaltung ein-S Pegelsignal.
Im Ein-Zustand des Speichertriggers wird der Buchse Z der-00 Schaltung 100 - 24 und dem Eingang an der Buchse 4 der-00 Schaltung 100 - 36 ein - S Pegelsignal aufgeprägt. Diese Signale werden invertiert, um die Leistungsinverter 100 - 26 und 100 - 38 auf den Zustand der Leitungen für den Festfaktortreiberwähler und für den X-Zeit Schalterwähler anzusteuern. Dies bewirkt die Regeneration dieser Information im Magnetkartenteil des Speichers.
Gleichzeitig mit dem Lesen und der
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ebenWeise zu jeder X- und Lesezeit stattfindet und fernerhin stattfindet zu jeder X-, Schreiben- und 01- - Zeit, in welcher der Inhalt des Speichertriggers im Speicher regeneriert wird, kann der Zustand des Speichertriggers gegenüber dem Zustand des I/O-Register-Triggers l wie ein Test der Aufzeichnungs- operation geprüft werden.
Nach Fig. 140 werden den Eingängen K, L und P der +UND-Schaltung 140 - 36 die Speicher-
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triggersignale und die Signale Nicht 1/01, X Schreiben und 01 vom Ausgang der-UND-Schaltung 140-12 aufgeprägt. Anderseits ist die +UND-Schaltung 140 - 38 mit den entsprechenden Eingangsbuchsen Q, R und P verbunden, wobei die Signale"Nicht-Speicher-Trigger","1/01"und"X Schreiben 01"einge- führt werden. Durch die Konkurrenz des Speichertriggers mit 1/01 bildet sich an den Ausgängen der beiden +UND-Schaltungen 140 - 36 und 140 - 38 ein +S Pegel. Der Speichertrigger bzw. 1/01 werden auf einem - S Pegel liegen.
Diese Ausgänge werden den beiden Eingängen der-ODER-Schaltung 140 bis 40 aufgeprägt. Bei der Konkurrenz des Speichertriggers mit 1/01 liefert die-ODER-Schaltung 140 bis 40 im Ausgang G A einen - S Pegel. Im vorliegenden Prüflesezustand der Maschine ist die Positionsverriegelung nach dem zweiten Vorlaufzyklus gelöscht. Die beiden Eingangsleitungen L undP zur +UND-Schaltung 140 - 42 sind daher auf einem +S Pegel. Der Ausgang dieser Schaltung reflektiert die Konkurrenz des Speichertriggers und des 1/01-Triggers, weil die Eingangsleitung K auf einem-S- - Pegel liegt, so dass sich ausgangsseitig ein +S Pegel bildet.
Es sei bemerkt, dass nach Fig. 140 zur AX Schreiben und 01-Zeit der Ausgang der +UND-Schaltung 140 - 14 den Zustand des Triggers I/OC zu dieser Zeit reflektiert. Bei Nichtvorhandensein eines Paritätsprüffehlers würde der Trigger I/OC im Aus- - Zustand sein, wobei der Eingangsklemme Q der +UND-Schaltung 140 ein-Pegel-Potential S aufgeprägt wird. Dabei bildet sich ausgangsseitig dieser Schaltung ein +S Pegel. Dieser wird wieder der Eingangsbuchse H der-00 Schaltung 140 - 16 aufgeprägt. Beide Eingänge zu dieser Schaltung sind daher auf einem +S Pegel, welcher einen-S Pegel-Ausgang bildet, womit, wie bereits oben beschrieben, die Verriegelung 140 - 20 in ihrem eingestellten Zustand gehalten wird.
In der oben im Hinblick auf die Magnetkartenleseoperation beschriebenen Weise wird der Inhalt der I/O-Trigger 1, 2 und 3 nacheinander während der "Nicht Karten Lesen", "02", "A", "X" und Lesezeit verschoben. Dieses ereignet sich während jeder Ziffernzeit. Zur B-Zeit wird daher der 1/0-Trigger 1 wieder mit dem Speichertrigger, wie oben beschrieben, verglichen. Derselbe Vergleich wird zur C-Zeit gemacht, in der das 3. Bit verglichen wird. Nachdem 3 weitere Bits aus der Karte gelesen sind, werden diese in die I/O-Trigger 4,5 und 6 eingeführt. DasParitäts-Bit kommt in den Paritäts-Prüftrigger I/OC.
Der Inhalt wird in die Trigger 1/01, 2 und 3 geschoben, und derselbe Vergleich, wie oben beschrieben, wird durchgeführt.
Unter der Annahme, dass beim Lesen und Prüfen kein Fehler entsteht, wird die Verriegelung in ihrem eingestellten Zustand gehalten. Sollte jedoch ein Fehler auftreten, u. zw. auf Grund der Tatsache, dass eine Konkurrenz zwischen dem Speichertrigger und dem I/O-Trigger 1 nicht besteht, dann würde sich am Ausgang einer der +UND-Schaltungen 140 - 36 und 140 - 38 ein - S Pegel bilden. Dies gibt am Ausgang der-ODER-Schaltung 140-40 einen +S Pegel, was dazu führt, dass am Ausgang der +UND- - Schaltung 140 - 42 ein - S Pegel und am Ausgang der-00 Schaltung 140 - 16 ein +S Pegel zustande kommt.
Dieses Signal würde die Wirkung der Rückstellung der Verriegelung haben, wobei am Ende der Prüfleseoperation der am Ausgang mit der Buchse 5 der +UND-Schaltung 140-18 erzeugte - S Pegel die Erregung des Relais 706 in der vorher beschriebenen Weise verhindert.
Im Falle einer korrekten Prüfleseoperation wird das Relais 706 beim Erreichen des Magnetkartenalphaspeicherendes erregt. Auch das erste 4 Bitzeichen, das aus der Karte gelesen wird, löscht die Verriegelung, um die Erregung des Relais 706 in der Folgezeit zu verhindern.
Kurze Zusammenfassung der Magnetkartenaufzeichnungsoperation
1. Vor der Einführung wird der B-Zähler in allen Stellen in den Aus-Zustand zurückgestellt. Die Impulsgabe auf die Aufzeichnungsbuchse auf der Steuertafel führt im B-Zähler zu einem Vorschub um einen Zählerstand 1 aus dem Löschzustand.
2. Die Schliessung des Ein-Spurschalters leitet einen vollständigen Leerzyklus durch den Taktgeber ein. Am Ende dieses Leerzyklus wird der B-Zähler dann weitergeschaltet und ist dann genau auf die Adressenwortstelle 1 im Magnetkartenspeicher eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der C-Zähler voreingestellt auf einen Stand von 10, damit die vorbestimmte Schreibverzögerung zustande kommt.
3. Durch die erste Vorlaufzyklusanzeige und durch die zweite Vorlaufzyklusanzeige ist eine zusätzliche Verzögerung vorgesehen, damit eine genaue Abtastgeschwindigkeit und infolge damit ein genauer Lese-Schreibabstand sichergestellt wird.
4. Drei Bits der Information werden in das Eingang/Ausgang-Register aus dem Magnetkartenspeicher verschoben. Dieser Vorgang ist begleitet durch die Erzeugung eines Prüfbits.
5. Ein vorbestimmter Betrag der Schreibverzögerungszeit wird unter der Kontrolle des C-Zählers gebildet.
6. Die ersten 3 Bits der Information aus dem Magnetkartenspeicher werden zusammen mit dem Prüfbit in den Magnetstreifen geschrieben, und andere 3 Bits werden aus dem Speicher in das Eingang/Aus-
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gang-Register gelesen. Dieser Vorgang ist wieder mit dem Prüfvorgang verbunden. Die Schreibverzögerung unter der Kontrolle des C-Zählers und die Behandlung des Schreibvorganges sind wie vorher.
7. Wenn das letzte Bit des 32. Speicherwortes gelesen ist, wird die Tatsache festgestellt, dass das Ende des LA-Speichers erreicht worden ist.
8. Eine vorgegebene Anzahl vonStoppsymbolen wird aufgezeichnet. Die Aufzeichnung enthält in jeder Spur des Magnetstreifens einen 1 Bit.
9. Der Inhalt des eben eingetragenen Informationsbetrages auf dem Magnetkartenstreifen wird für Prüfzwecke gelesen.
Die Programm-Fortschaltung
Das Fortschalten innerhalb einer Zehnergruppe
Nach Fig. 150 wird die Wirkung der Relais u. a. graphisch dargestellter Schaltungen durch Drücken der Programm-Start-Schiene oder Motorschiene eingeleitet. Das Drücken der Motorkontaktschiene mit den Kontakten 40 - 10 nach Fig. 40 führt zur Erregung eines Relaisstromkreises, welcher ausgeht von der Leitung 40-12, welche 48 V Spannung führt, wenn die Maschine im Operationszustand ist und zum Motorschienenhalte-Relais mit der Spule 51-H führt.
Wenn dieses Relais 51 erregt ist, besteht ein Erregerstromkreis, der über die normalerweise geschlossenen Kontakte 57-3 nach Fig. 43, über die Leitung 43-10, über die Leitung 40-16 und die jetzt geschlossenen Kontakte 40-51-10 nach Fig. 40, über die normalerweise geschlossenen Kontakte 55-3 zur Erregerspule des Selbst-Start-Relais 450 verläuft. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Relais 450 durch Impulsgabe aus irgendeiner der Selbst-Start-Buchsen bei 40 - 14 wechselweise erregt werden kann, da diese Buchsen ebenfalls mit der Erregerspule 450 verbunden sind.
Wie in Fig. 52 gezeigt, bewirkt das Schliessen der Kontakte 450 - 4 des Selbst-Start-Relais, dass sich ein Erregerstromkreis des Koordinateneinstell-Relais 458 über seine Haltespule bildet. Die Kontakte 458 - 9 dieses Relais nach Fig. 49 sind jetzt geschlossen, wodurch ein Stromkreis gebildet wird, welcher von der 48 V-Leitung nach Fig. 56 ausgeht, und dann über den Nr. 2-Kontakt 67-10 nach Fig. 67 und über die Leitung 50 - 10 nach Fig. 50 und weiter über die Leitung 50 - 12 zur Leitung 49 - 10 nach Fig. 49, über die Tastaturkontakte 49-12, über die jetzt geschlossenen Kontakte 458-9, über die geschlossenen Kontakte 55 - 2 zur Haltewicklung 57 und endlich über die betätigten Kontakte 51-1 des Motorschienen-Relais führt.
Das CB 1 Programm-Relais 57 wird daher über seine Haltespule betätigt. Dies ist in Fig. 150 dargestellt.
Es sei an dieser Stelle angenommen, dass eine der Programmschritt-Buchsen mit Impulsen versehen wird, und es sei angenommen, dass die Programmschritt-l-Buchse diejenige Buchse ist, welche den Impuls erhält. Dies bewirkt gemäss Fig. 44 eine Betätigung des Steuer-Relais 213 und das Schliessen seiner Kontakte 213 - 6 nach Fig. 43, um die Steuer-Relais 279 und 345 zu betätigen. Nach dem Schliessen der Kontakte 213 - 1 und 279 - 12 wird ein Erregerstromkreis vervollständigt. Dieser schliesst die jetzt geschlossenen Kontakte 51-5, die jetzt geschlossenen Kontakte 213 - 1 und 279 - 12 an den Relais 147 und 213 ein.
Die Kontakte 147 - 1 bis 147 - 10 werden betätigt, so dass die Relaisspule 207 erregt wird, weil nur die Prigrammschritt-Buchse 1 einen Impuls erhalten hat. Dies ist in Fig. 150 bei 150 - 207 angezeigt.
Nachdem das Relais 57 (vgl. Fig. 41) betätigt worden ist, werden die Kontakte 57 - 7 betätigt, und ein Erregerstromkreis wird vervollständigt, welcher folgenden Verlauf hat : 48 V-Leitung, über die geschlossenen Kontakte 37-2, über die umgelegten Kontakte 57-7, über die geschlossenen Kontakte 207 - 3 und über die normalerweise geschlossenen Kontakte 423 - 2 zur Bet tigungsspule 34P des Programmes CB3. Dies ist in Fig. 150 bei 150-34P dargestellt. Die Betätigung der CB3 - Pro- gramm-Relaiskontakte 34- 2 nach Fig. 41 bewirkt die Vervollständigung des Erregerstromkreises zum CB4-Programm-Relais 60 über die jetzt geschlossenen Kontakte 57-2 des Programmes CB1 und über die umgelegten Kontakte 34-2.
Das CB4-Relais 60 wird, wie in Fig. 150 bei 150 - 60 angedeutet ist, betätigt. Bei der folgenden Betätigung des CB 4-Relais 60 werden seine Kontakte 60-6 geschlossen, um das Programm-Relais 37 für CB 5 zu erregen (vgl. Fig. 41). In Fig. 150 ist dies bei 150 - 37 angezeigt.
Nach Fig. 51 wird die Umlegung der Kontakte 37-5 des CB 5-Programmes wirksam, um den Erregerstromkreis zu einem der Ziffern-Relais, z. B. das Relais 208, zu vervollständigen. Das Ziffernkontroll-Relais 207 gehört zu dem Programmschritteingang 1. Nach Fig. 47 wird die Betätigung der Kontakte 37- 6 des CB 5- Programmes bzw. des CB5-Relais wirksam, um den Erregerstromkreis für die Betätigungsspule eines Vorschubkontroll-Relais, z. B. Relais 81, zu vervollständigen, da jetzt die Kontakte 345 - 12 geschlossen sind. Diese Aktionen sind in Fig. 150 bei 150 - 208 und 150 - 81 wiedergegeben.
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Nach den Fig. 41 und 42 wird die Kombination der Betätigung des Programmes CB5 durch Schliessen der Kontakte 208-2,208-3 und 208-4 und durch Schliessen der Kontakte 213-7,213-8 und 219-9 des Relais 213 wirksam, um ein Ausgangspotential an den 3 Ausgangsbuchsen Nr. 1 für die Funktion Ein-Wort und Aus-Wort-Ausgang wirksam. Nach Fig. 43 hat die Betätigung des Relais 81 zur Folge, dass ein elektrischer Impuls an der Programm-Ausgangsbuchse 1 auftritt, da die Kontakte 81 - 1 geschlossen sind. Damit zusammen sind die Kontakte 417-5, 418-5,60-2 und die Kontakte 57-3 betätigt. Mit der Umlegung der Kontakte 208-5 (vgl. Fig. 41) wird ein Erregerstromkreis zum CB-Programm-Relais 40 vervollständigt.
Dieser Stromkreis führt über die jetzt geschlossenen CB1-Programm- kontakte 57-2, über die betätigten Kontakte 208-5 und über die jetzt geschlossenen Kontakte 34-3 des CB 3-Programm-Relais. Dies ist in Fig. 150 bei 150 - 40 - 1 wiedergegeben.
Durch die Erregung des CB 5-Programm-Relais werden nach Fig. 41 die Kontakte 37 - 2 umgelegt, womit der Erregerstromkreis für das CB3-Programm-Relais unterbrochen ist. Zu diesem Zeitpunkt werden die CB-Programm-Relais 2 und 5 betätigt und das CB3-Relais abgeschaltet. Nach Fig. 49 wird unter diesen Umständen der Fzregerstromkreis für das CB1-Programm, welcher das Relais 57 enthält, unterbrochen. Das Abfallen dieses Relais hat zur Folge, dass die Relais CB2 und CB4 (vgl. Fig. 41) abfallen, da der Erregerstromkreis für diese Relais durch den CB1-Kontakt 57-2 unterbrochen ist.
Nach Fig. 48 werden die Kontakte 57-5 des CB1-Programm-Relais geöffnet. Ausserdem wird die Haltespule für das Ziffernkontroll-Relais 207 abgeschaltet. Die Abschaltung des CB4-Relais hat die Öffnung der Kontakte 60-6 zur Folge, wobei der Erregerstromkreis für das CB5-Relais 37 auch geöffnet wird. Dieses Relais fällt auch ab.
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den zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle elektronische Operationen der Schaltung gestartet, wie bei 150 - 64 P- 1 wiedergegeben ist. Dies leitet die Zeitgabe des elektronischen Taktgebers ein, wie bei 150-12-1 angedeutet ist.
Als nächstes sei angenommen, dass die Maschine im Zustande einer automatischen Operation ist, in welcher ein Vorschub von einem Programmschritt zum andern Programmschritt erfolgt, wobei das elektronische Start-Relais 64 erregt ist, so dass die elektronischen Operationen soeben vervollständigt worden sind. Dieser Zustand ist in Fig. 149 bei 150 - 12 - 2 dargestellt.
Bei der Vervollständigung der elektronischen Operationen werden die Leitungen, welche die Eingänge zu den +AA Schaltungen 149 - 10 und 149-12 bilden, nämlich Type Stop, Stopgatter, Multiplikations- oder Divisionsstop, Nicht Type und Nicht Magnetkartenoperation, alle auf einem +S Pegel liegen, da jede dieser Operationen, welche stattgefunden haben können, vervollständigt gewesen sind.
Daher wird ein-S Pegelsignal den Ausgängen C und 6 dieser Schaltungen aufgeprägt. Dieses wird der Eingangsbuchse 6 der-ODER-Schaltung 149-14 aufgeprägt. An der Ausgangsbuchse 3 dieser -ODER-Schaltung wird daher ein +S Pegelsignal gebildet und der Leitung 149-16 aufgeprägt. Dieser, in den Zeichnungen mit Relais-Start-Gatterleitung bezeichneten Leitung wird an der Eingangsklemme 5 der +UND-Schaltung 149-18 und an der Klemme 6 dieser +UND-Schaltung das Signal"Saldo-Wäh- ler"bzw."Nullverriegelung"aufgeprägt. Der Eingangsklemme 4 wirddasvomnegativenSaldo-Wäh- ler bzw. von der negativen Verriegelung abgeleitete Signal (Nicht Negativer Saldo und Negativ) aufgeprägt. Die beiden zuletzt genannten Eingänge sind zum Zwecke einer geeigneten, für diese Schaltungen erforderlichen Verzögerung eingeführt.
Wenn demgemäss saubere Bedingungen bestehen, d. h. wenn das Relais-Start-Gatter auf einem +S Pegel liegt, dann sind die Eingänge zur Buchse 6 und zur Buchse 4 der +UND-Schaltung 149-18 auf einem +S Pegel, und ein - S Pegelsignal wird an der Klem me 3 erzeugt, welches zu einem + S Pegelsignal an der Ausgangsklemme D des Inverters 149-20 umgewandelt wird. Dieses wird wieder der Eingangsbuchse Q der Thyratronschaltung 149 - 22 aufgeprägt. Dieses Signal hat die Zündung des Thyratrons zur Folge, wie in Fig. 150 dargestellt ist.
Die Zündung des Thyratrons vervollständigt die Grundschaltung für das CD1-Relaisprogramm 57 (vgl. die Fig. 40 und 150) über die Programm-Start-Relaiskontakte 55-4, welche unter diesen Umständen geschlossen sind, über die normalerweise geschlossenen Kontakte 40 - 4 des CB2-Programmes zu den Kontakten 37-7 des CB5-Relais. Die Betätigung des CB1-Programm-Relais führt zur Umlegung
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der Kontakte 57 - 3, wodurch der Erregerstromkreis für das elektronische Start-Relais nach Fig. 40 ge- öffnet wird und dieses Relais demgemäss abfällt. Die Wirkung des elektronischen Start-Relais ist in den Zeichnungen bei 150 - 64 P-2 wiedergegeben.
Nach Fig. 43 ergeben das betätigte CB1-Programm- Re- lais und das abgefallene CB4-Programm-Relais zusammen mit dem Ziffernsteuer-Relais, z. B. 208, und einem Schrittsteuer-Relais, z. B. 81, eine geschlossene Schaltung mit einem Stromkreis, der an der 48 V-Leitung beginnt, die zu einer der Programmschritt-Ausgangsbuchsen gehört, wie bei 150-1 angezeigt ist. Es sei bemerkt, dass auch zu dieser Zeit das Ziffernkontroll-Relais, z. B. das Relais 208, wie oben beschrieben, erregt bleibt, und dass fernerhin das Schrittsteuer-Relais, z. B. 81, während der Anfangsperiode der Programmschritt-Relaisfolge ebenfalls erregt bleibt. Daher bleibt einer der Sätze von Kontakten, z.
B. 208-5 in Fig. 41, umgelegt, wobei beim Schliessen der Kontakte 57 - 2 des CB1- - Programm-Relais ein Erregerstromkreis geschlossen wird, welcher über die umgelegten Kontakte 208-5, über die normalerweise geschlossenen Kontakte 34-3 des CB3-Programm-Relais führt, um das CB3-Pro- gramm-Relais 40 zu betätigen. Diese Aktion ist in Fig. 150 bei 150 - 40 - 2 wiedergegeben.
Es sei bemerkt, dass dieses Relais nicht betätigt wird während einer entsprechenden Periode, wo eine Relaisfolge auftritt, die von der Betätigung der Motorschiene veranlasst ist. Es sollte bemerkt werden, dass die Relaisfolge, wie oben beschrieben, wirksam ist, um die Kontakte 34-3 des CD3-Relais nach Fig. 41 zu schliessen und um damit das CB2-Programm-Relais 40 zum Abfallen zu bringen.
Während der zeitlichen CB-Relaisfolge wird die Erregung des CB2-Relais 40 wirksam, um ein Relais 202 nach Fig. 47 zu betätigen, welches Programmschritte gleich oder kleiner als 80 repräsentiert.
Die Betätigung dieses Relais führt zur Schliessung von Kontakten, z. B. 213 - 5.
Da die Kontakte 40-3 des CB2-Relais geschlossen sind, wird ein Stromkreis vervollständigt, der von der 48 V-Leitung über die normalerweise geschlossenen Kontakte 34-8, 458-8 usw., über die jetzt geschlossenen Kontakte 40-3, über die normalerweise geschlossenen Kontakte 47-2 zum Ein- stell-Relais 46 führt. Die damit verbundene Wiederspeicheraktion (vgl. 150-46 in Fig. 150) wird durch die Tätigkeit eines Ziffernsteuer-Relais beendet, welches das CB3-Relais betätigt, da seine Kontakte 34- 8 den Erregerstromkreis für das Wiederspeichereinstell-Relais 46 öffnet.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 40 der Zeichnungen sei bemerkt, dass die Kontakte 46-3 und 47-1 der Relais 46 und 47 für die Wiederspeichereinstellung 1 und für die Wiederspeichereinstellung 2 in Reihe mit den normalerweise geschlossenen Kontakten der Ziffernsteuer-Relais liegen, wobei diese Reihenschaltung die Kontakte 207-4 bis 342-4 und die normalerweise offenen Kontakte 51-3 des Motorschienen-Relais und die Erregerspule 50 für das Wiederspeicher-Relais mit umfasst.
Wenn daher das Motorschienen-Relais erregt ist, dann sind keine der Ziffernsteuer-Relais erregt, wobei keiner der Kontakte 207-4 bis 342-4 geöffnet ist, und die Relais 46 und 47 vollenden ihre Aktion. Dies führt dazu, dass das Relais 46 aberregt wird und das Relais 47 betätigt wird. Es wird ein Stromkreis zum Wiederspeicher-Relais vervollständigt, und dieses Relais wird erregt und betätigt. Es ist wichtig, zu wissen, dass die Ziffernsteuer-Relais nur erregt werden, wenn eine Programmschritt-Eingangsbuchse einen Impuls erhält. Ohne die Fortsetzung der Programmschrittfolge werden daher alle Ziffern- steuer-Relaispunkte gemäss Fig. 40 geschlossen sein, was für das Ende der Programmschritte bedeutsam ist.
Nach Fig. 51 der Zeichnungen wird ein Paar von Wiederspeicher-Magneten 51 - 10 und 51 - 12 durch die Tätigkeit der Wiederspeicher-Relais 50 erregt. Die Schaltung wird über diese Magnetspulen von der +48 V-Leitung und über die entsprechenden Kontakte 50-2 und 37-11 in einem Falle und 50-3 und 37-10 im andern Falle vervollständigt. Die Wirkung der Erregung dieser Magnete besteht in der Wiederspeicherung der Tastatur an der Konsole. Die Wiederspeicheraktion wird jedoch verhindert, wenn die Ziffernsteuer-Relais erregt sind und wenn das Wiederspeicher-Relais aberregt bleibt. Die kurze Betätigung des Wiederspeichereinstell-1-Relais 46 ist in den Zeichnungen bei 150-46 zu entnehmen.
Es sei bemerkt, dass während der Tätigkeit des CB4-Programm-Relais 60 seine Kontakte 60-12 gemäss Fig. 65 umgelegt sind, so dass die Leitung 165-12 einen Impuls aufnimmt, um ein Potential für Löschzwecke bei der elektronischen Schaltung zu schaffen. Nach Fig. 135 der Zeichnungen ist diese Leitung mit dem Eingang des Integrators 135-30 verbunden, um diesem ein Potential von 48 V aufzuprägen. Dies ergibt ausgangsseitig ein +S Signal, welches dem Eingang der Emitterfolgeschaltung 135-32
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sprechenden Leitungen 135-38 und 135-40 aufgeprägt werden. Das Ausgangssignal des Integrators 135 - 30 wird auch dem Eingang der Emitterfolgeschaltung 135 - 42 aufgeprägt, die ausgangs-
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stellzwecke.
Jedoch unterscheiden sich die Signale insofern, als der Rückstelleitung 135-48 ein - S Pegelsignal und der Leitung 135 - 46 ein +S Pegelsignal aufgeprägt wird.
Das Weiterschalten zwischen Zehnergruppen
Das Basisprogramm für das zeitliche Fortschalten von Zehnergruppe zu Zehnergruppe ist in Fig. 151 gezeigt. In der folgenden Beschreibung wird als erstes angenommen, dass die Maschine im Zustande der automatischen Operation bei der Weiterschaltung von Programmschritt zu Programmschritt ist, dass ein Programmschritt zu Ende geführt worden ist und dass der nächste Programmschritt in einer andern Zehnergruppe durchgeführt wird. Es wird weiterhin angenommen, dass das Nullausgabekontroll-Relais 213 nach Fig. 44 erregt worden ist, dass das eine Ausgangskontroll-Relais 279 bzw. 345 nach Fig. 43 ebenfalls erregt worden ist und dass fernerhin das Ausgangssteuer-Relais 147 nach Fig. 45 erregt worden ist.
Ausserdem wird noch angenommen, dass die Programmschritt-Eingangsbuchse 12 nach Fig. 44 mit Impulsen versehen worden ist und dass es gewünscht wird, den Programmschritt 12 durchzuführen.
Die Zündung des Stopthyratrons zur Erregung des CBl-ReIais 57 startet diesen Ablauf. Durch die Erregung dieses Relais fällt das elektronische Start-Relais 64 ab, da die Kontakte 57-3 nach Fig. 43 der Zeichnungen jetzt geöffnet sind. Ausserdem wird das Relais CB2 durch die Schliessung der in Fig. 41 gezeigten Kontakte 57-2 erregt. Die Umlegung der Kontakte 57-3 des CB1-Relais 57 nach Fig. 43 und die Schliessung der Kontakte des Ziffern-Relais und der Schrittsteuer-Relais, welche in einem vorhergehenden Programmschritt verwendet wurden, liefert einen Programmschritt-Ausgangsimpuls, wie er bei 151 - 10 in Fig. 151 dargestellt ist. Das alte Ziffern-Relais 208 und das alte Schrittsteuer-Relais 81 liefern einen Impuls vom Programmschritt-Ausgang l.
Dieses Potential kann einer entsprechenden Eingangsbuchse, in diesem Falle beispielsweise der Programmschritt-Eingangsbuchse 12, aufgeprägt werden. Dies führt zur Erregung des Ausgangskontroll-Relais 216, welches gewissermassen dem Relais 213
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Erregung dieses Relais verursacht die Erregung der Relais 282 und 348 nach Fig. 43,der Kontakte 282 - 12 führt zu einer Erregung des Relais 150 über ihre Haltespule und zur Bildung eines Haltestromkreises für das Relais 216 über seine Haltespule 216H (vgl. hiezu die Fig. 45).
An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Schliessung der Kontakte 40-3 des CB2- Relais eine Erre- gung des Wiederspeichereinstell-1-Relais 46 nach Fig. 51 und damit die Schliessung der Kontakte 46-1 nach Fig. 52 zur Folge hat. Dies führt zur Erregung des Weiderspeichereinstell-2-Relais 47 über ihre Haltespule, da die Kontakte 202-1 infolge der Schliessung der Kontakte 216-5 nach Fig. 7 umgelegt worden sind, um das Relais 202H zu erregen, welches in den Zeichnungen bezeichnet ist mit "Weniger als 80".
Die Betätigung des Weiderspeichereinstell-Relais 47 verursacht eine Umlegung der Kontakte 47-2 (vgl. Fig. 51), womit das Wiederspeichereinstell-Relais 46 abfällt. Es sei jedoch bemerkt, dass keine Wiederspeicheraktion stattfindet, da zu dieser Zeit das Wiederspeichereinstell-2-Relais 47 seine Kontakte schliesst. Das Relais 46 wird noch infolge der langsamen Abfallzeit betätigt werden, um die Erregung des Wiederspeicher-Relais 50 nach Fig. 40 zu verhindern. Die lange Abfallzeit ist durch die kurzgeschlossene Haltewicklung bewirkt. Die Erregung des Relais 216 nach Fig. 45 führt zur Öffnung des Erregerstromkreises für das Relais 213, da die Kontakte 216-1 umgelegt worden sind.
Das Abfallen des Relais 213 führt zum Abfallen der Relais 279 und 345, wie aus Fig. 43 klar zu ersehen ist, da die Haltestromkreise dieser Relais über die Kontakte 213-6 laufen. Die Erregung des Relais 216 führt auch zu einer Unterbrechung des Haltestromkreises für das Relais 147 in Fig. 45. Da das Relais 150, wie bei 151 - 150 wiedergegeben, erregt ist, kommt es zur Erregung des Ziffernsteuer- - Relais 210, da die Impulsaufnahme an der Buchse 12 nach Fig. 44 einen Stromkreis über die umgelegten Kontakte 150 - 2 zur Erregerspule des Relais 210 vervollständigt. Durch die Umlegung der Kontakte 210 - 3 (vgl. Fig. 41) wird jetzt ein Stromkreis hergestellt, der zum CB3-Programm-Relais führt, da die Kontakte 57-7 auch umgelegt sind und da die Kontakte 37-2 in ihrer normal geschlossenen Position sind.
Mit dem Öffnen der Kontakte 34- 8 fällt das Relais 47 nach Fig. 52 ab.
Die Öffnung der Kontakte 34-3 des CD3-Relais 34 bewirkt die Öffnung des Erregerstromkreises des CB2-Relais 40, wobei dieses Relais abfällt. Die Öffnung der Kontakte 34-5 des CB3-Relais hat eine Aberregung der Haltewicklung des Ziffern-Relais 208 zur Folge. Dieses Relais wurde im vorhergehenden Programmschritt verwendet. Über die Kontakte 34-1 (vgl. Fig. 47) kommt es zur Aberregung des Schrittsteuer-Relais 81, welches ebenfalls im vorhergehenden Programmschritt verwendet wurde.
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Die Umlegung der Kontakte 208 - 5 in ihre Normallage und der Normalzustand aller andern Ziffernpunkte und die normalerweise geschlossenen Kontakte 34 - 3 des CB3-Relais schaffen einen geschlossenen Erregerstromkreis für die Betätigung des CB4-Relais 60. Die Haltespule dieses Relais wird über die eigenen Kontakte 60 - 1, über die umgelegten Kontakte 57-1 und über die normalerweise geschlossenen Wiederspeicher-Relaiskontakte 50-5 erregt. Die Betätigung des CB4-Relais bewirkt auch eine Erregung des CB5-Programm-Relais 37 infolge der Schliessung der Kontakte 60-6.
Die Umlegung der Kontakte 37-5 des CB5-Programm-Relais hat eine Erregung des neuen Ziffern- - Relais, in diesem Falle des Relais 212, zur Folge, u. zw. auf Grund der Tatsache, dass die Ziffernsteuer-Relaispunkte 210-2 geschlossen sind. Es sei an dieser Stelle bemerkt, dass das Ziffernsteuer-Relais 210 vorher erregt war und noch im erregten Zustande ist (vgl. Fig. 151 bei 151-210). Es sei bemerkt, dass die Umlegung der CB5-Programmkontakte 37-6 die Erregung eines der 5 Steuer-Relais zur Folge hat, in diesem Fall 84, da die Ausgangssteuerkontakte 348-12 jetzt geschlossen sind.
Die Erregung des Ziffern-Relais 212 führt zur Umlegung ihrer Kontakte 212-5. Da das Relais CB3 bei der Erregung des CB5-Relais abgefallen war, wird für das CB2-Programm-Relais 40 ein Erregerstromkreis hergestellt, welcher über die Kontakte 57-2,208-5, über die umgelegten Kontakte 212-5 und die jetzt geschlossenen Kontakte 34-3 des Relais CD3 führt.
Die Haltespule des CB1-Programm-Relais 57 ist über die normalerweise geschlossenen Kontakte 40 - 5 des CB2-Programmes, über die Erregung des CB2-Relais unter diesen Umständen wirksam, um den Erregerstromkreis des CB1-Programmes zu unterbrechen, wobei dieses Relais abfällt. Der Abfall des CB1-Programm-Relais führt auch zu einem Abfall des CB2-Programm-Relais, da die CB1-Programm- - Relaiskontakte 57 - 2 nach Fig. 41 jetzt geöffnet sind. Nach Fig. 48 sind die CB1- Programmkontak- te 57 - 5 jetzt geöffnet, wobei das Ziffernsteuer-Relais 210 aberregt wird.
Die Öffnung der CB1Programmkontakte 57 - 1 hat auch eine Unterbrechung des Erregerstromkreises für die Haltewicklung des CB4-Programm-Relais zur Folge, so dass dieses Relais ebenfalls abfällt. Durch den Abfall des CB4- - Programm-Relais öffnen sich seine Kontakte 60 - 6 (vgl. Fig. 41). Das CB5-Programm-Relais 37 fällt daher ab, weil es keine Haltespule enthält. Der Abfall des CB5-Programm-Relais bewirkt eine Erregung der elektronischen Start-Relaisspule 64P (vgl. Fig. 40). Diese findet über den Startkontakt 55-3, über die Motorschienenkontakte 51- 10 und über die CB1- Kontakte 57 - 3 (vgl. Fig. 43) statt. Nach der Erregung des elektronischen Start-Relais 64 findet, wie bei 151 - 12 in Fig. 151 dargestellt ist, der elektronische Ablauf statt.
Die Programmoperation liefert ausgangsseitig ein Ausgangspotential aus den Spitzenzeiten irgendeines Ziffern-Relais, bis die Spitze des Cul-Relais eine Erregung herstellt, bei welcher die Kontakte 57-1 umgelegt werden für die Erregung des CBl-Programm-Relais.
Die Erregung des neuen Ziffern-Relais und das neue Schrittsteuer-Relais mit seinen Programmfunktionsausgängen ist in der Fig. 42 der Zeichnungen und in Fig. 151 bei 151 - 14 gezeigt.
Der Ziffernauswerter
Unter gewissen Umständen kann es wünschenswert sein, ganz bestimmte Selektionen gemäss einer Wortnummer zu machen. Beispielsweise kann es wünschenswert sein, eine Aggregation mit ganz bestimmten Speicherworten durchzuführen, oder gewisse Spalten auf einem Drucker durch horizontale Positionskontrolle auszuwählen, oder um verschiedene Informationsspalten zusammenzutragen, wobei jede eine bestimmte Nummer bezeichnet.
In der Maschine 1-10 ist Vorsorge getroffen für eine Erleichterung dieser Operation. Die Vorrichtung hiezu ist nachstehend mit Ziffernauswerter bezeichnet. In den Fig. 68 und 69 sind ganz bestimmte Relaisschaltungen angegeben, in denen der Ziffernauswerter vorkommt, und in Fig. 152 sind bestimmte elektronische logische Blocks dargestellt, in denen der Ziffernauswerter enthalten ist. Auf der Steuertafel nach Fig. 8B ist eine Buchse 8-158, welche mit LDA bezeichnet ist, für den Ziffernauswerter vorgesehen. Durch Impulsgabe auf diese Buchse wird die Elektronik und die Relaisschaltung für die Operation des Ziffernauswerters der Maschine angesteuert. In Fig. 8c ist eine Buchse 8 - 162, welche mit E N T bezeichnet ist, für den Eingang zum Ziffernauswerter vorgesehen.
Innerhalb der gestrichelten Umfas-
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stimmter Relaiskreise nach den Fig. 68 und 69 stattfindet. Das heisst, eine in einem Speicherwort enthaltene Nummer, welche beispielsweise die Nummer eines Verkäufers repräsentiert, wird verwendet, um eine eindeutige Verbindung der Eingangsbuchse zu einer der Ziffernauswerter-Ausgangsbuchsen zu bewirken.
Nach Fig. 152 wird ein Impuls auf die Buchse 152 - 10 des Ziffernauswerters gegeben, so dass am Eingang des Integrators 152 - 12 ein Potential von 48 V vorliegt. Dieses Potential wird auch jeder der
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Leitungen 152-14 und 152-16 über die zugehörigen Dioden 152-18 und 152-20 aufgeprägt.
Im Falle des dem Integrator aufgeprägten Potentials wird ausgangsseitig ein +S Pegelsignal gebildet, welches der Eingangsbuchse K des Leistungsinverters 152 - 22 aufgeprägt wird. Dem Ausgang dieses Leistungsinverters wird an der Buchse E eine Verbindung zum Leistungsinverter 152-24 zugeordnet.
Der Ausgang des Leistungsinverters ist auch mit der Leitung 142 - 26 verbunden, welche die Bezeich- nung "Nicht LDA2 führt. Das +S Pegelsignal am Eingang des Leistungsinverters 124 bildet ein-SPe- gelsignal ausgangsseitig. Dieses ausgangsseitige Signal wird durch die +UND-Schaltung 152 - 28 invertiert, um an der Ausgangsklemme R ein-S Pegelsignal auf der Leitung 152 - 30 zu bilden.
Diese Leitung ist mit"Zündstop"bezeichnet.
Diese Leitung ist in Fig. 149 bei 149 - 24 wiedergegeben. Sie ist mit dem Eingang der - ODER- - Schaltung 149 - 20 verbunden. Wenn daher dieser Leitung ein - S Pegelsignal aufgeprägt wird, dann
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einzuleiten. Das 48 V-Potential auf der Leitung 152 - 14 wird zur Einstellung der Maschine in den Betriebszustand verwendet, u. zw. in einen Schreibzustand der Maschine. Nach Fig. 118 ist die Leitung 152 - 14 bei 118 - 10 wiedergegeben. Es wird ein +S Pegelsignal am Ausgang mit der Buchse N dieser Integratorschaltung gebildet, welches der Eingangsbuchse P der +UND-Schaltung 118-14 aufgeprägt wird.
Da die Maschine nicht im Zustand der Druckoperation ist, wird auch die Eingangsbuchse Q dieser +UND-Schaltung auf einem +S Pegel liegen, so dass sich ausgangsseitig an der Ausgangsklemme R ein-S Pegel bildet. Dieses Signal wird durch den Leistungsinverter 118 - 16 invertiert, so dass sich ausgangsseitig an der Buchse F, welche mit der Leitung 118-18 verbunden ist, +S bildet. Diese Leitung 118 - 18 ist in den Zeichnungen mit TYPE bezeichnet. Dieses Signal wird entsprechend der ändern Schaltung aufgeprägt, damit die Maschine für eine Schreibmaschinenoperation (Type operation) angesteuert wird. Jedoch tritt die wirkliche Maschinenschreiboperation aus oben erklärten Gründen nicht auf.
Die der Leitung 152 - 16 aufgeprägte Spannung von 48 V dient dazu, um den Zähler B in einen Zustand einzustellen, der vergleichbar ist mit jenem beim Schreiben einer numerischen Information mit einer Ziffernkapazität von 1. Zum weiteren Verständnis sei diesbezüglich auf die Fig. 12 der Zeichnun - gen hingewiesen. In Fig. 12 ist die Leitung 152 - 16 bei 121 - 10 wiedergegeben. Diese Leitung ist mit der Eingangsklemme A einer +00 Schaltung 121-12 und mit der Eingangsklemme G einer +ODER-Schaltung 121-14 verbunden. Die Ausgänge dieser entsprechenden Schaltungen liegen daher auf einem - R Pegel.
Diese Signale werden zu einem +S Pegel durch entsprechende Konverterschaltungen 121 - 16 und 121 - 18 umgewandelt und den Buchsen P der entsprechenden +UND-Schaltun- gen 121-20 und 121-22 aufgeprägt. Die andern Eingänge zu den Buchsen Q und R dieser entspre- chenden UND-Schaltungenhaben einen +S Pegel von der Leitung 121-24 und von der Leitung 121-26.
Die Ausgänge dieser +UND-Schaltungen haben demgemäss - S Pegel. Diese sind erforderlich für die Anschaltung des Satzes von B-Zählertriggern 1B und 4B. Dabei wird ein Festfaktor ausgewählt, welcher gleich 1/2 ist. Dieser ist erforderlich für das Austippen einer Ziffernkapazität von 1.
Während einer numerischen Schreibmaschinenoperation werden Festfaktoren mit abnehmenden Potenzen von 10 nacheinander von der zu tippenden Zahl subtrahiert. Der erste Festfaktor hat eine Potenz, welche gleich der höchsten Ziffernstelle der Zahl ist. Eine Anzahl von Subtraktionen von weniger als 10 kann daher durchgeführt werden und vom C-Zähler gezählt werden. Für solch einen Fall ist Vorsorge ge-
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sind als 10, und zu verhindern, dass die normale Sperraktion eintritt. Die +UND-Schaltung 102-10 nach Fig. 102 erhält das Signal "Not Load Digit Analyzer" von der Leitung 152 - 26. Wenn die Schaltung für den Ziffernauswerter angesteuert wird, befindet sich diese Leitung auf einem - S Pegel, welcher am Ausgang der +UND-Schaltung 102-10 einen +S Pegel liefert.
Dieser wird der Eingangsklemme X der +UND-Schaltung 102 - 12 aufgeprägt. Wegen der Signale"Not Space After Type" und"Not70th cycle" entsteht an den Eingangsklemmen YZ der +UND-Schaltung 102 - 12 ein +S Pegel, so dass sich ausgangsseitig an der Klemme V ein - S Pegel entwickelt. Dieser wird der Eingangsklemme C der-ODER-Schaltung 102-14 aufgeprägt, welche an ihrer Ausgangsklemme B ein +S Pegelsignal bildet. Wenn der Akkumulatortrigger eingestellt ist, um anzuzeigen, dass ein "1" Bit erneut zu schreiben ist, dann wird die Eingangsklemme G der +AO Schaltung 102-16 auf einem +S Pegel liegen, weil die Eingangsklemme F dieser Schaltung von der Ausgangsklemme B der-ODER-Schaltung 102-14
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den +S Pegel übernimmt.
Die Eingangsklemme H der Schaltung 102 - 16 weist ebenfalls einen +S Pegel auf, da die Eingangsklemme A der-ODER-Schaltung 102-18 auf einem - S Pegel liegt, welcher durch die Leitung"Not Type"gebildet wird, da die Maschine nicht in einem solchen Betriebszustand ist. Demgemäss reflektiert die Ausgangsklemme C-L der +AO Schalgung 102 - 16 den Zustand des Akkumulators.
Nach Fig. 142 wird das Signal "Not Load Digit Analyzer" auch dem Eingang des Leistungsinverters 142 - 10 aufgeprägt, dessen Ausgang mit der Leitung 142 - 12 verbunden ist. Auch die Inverterschaltung 142 - 14 empfängt ein +S Signal "Nicht L D A". Dieses wird der Leitung 142 - 16 zugeführt, welche die Bezeichnung führt "Nicht numerisches Gatter". Eine Inverterschaltung 142 - 18 empfängt dieses Signal und bildet bei 142 - 20 ein numerisches Gatter. Diese Leitungen, welche angesteuert werden mussten für eine durchzuführende Tippoperatiön, werden nicht angesteuert, so dass keine Tippoperation auftritt. Das Festfaktorwort wird gewählt und Subtraktionen aus dem programmierten EinWort durchgeführt.
Nach dem Überziehen (overdraw) und dem Addieren bei Rückoperationen, welche normalerweise in einer numerischen Druckoperation stattfinden, wird der C-Zähler mit seinen Triggern ein-
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sen B, Q, B, G und 0 dieser +UND-Schaltungen erhalten das Signal "Load Digit Analyzer" von der Ausgangsbuchse C des Leistungsinverters 152 - 24. Die entsprechenden Eingangsbuchsen K, R, K, H und R dieser +UND-Schaltungen werden angesteuert durch das Signal "Zünden numerisches Thyratron", welches von der Ausgangsseite des Leistungsinverters 152 - 52 herrührt.
Dieser wird das Ein- gangssignal"Nicht Zünden numerisches Thyratron" aufgeprägt. Unter der Bedingung, dass die Maschine im Zustande der Ziffernauswertung ist und dass seine Pseudo-Tippoperation gebildet wird, wird das Si- gnal"Zünden numerisches Thyratron" verwendet, und der C-Zähler weist in seinem Ein-Zustand eine ausgewählte Gruppe von Triggern auf. Gewisse +UND-Schaltungen der Gruppe 152 - 42 bis 152 - 50 enthalten Eingänge, die durch Bildung eines - S Pegels auf der Ausgangsseite angesteuert werden. Diese Ausgangswerte werden durch entsprechende Stellen des Leistungsinverters 152 - 54 und der Inverter 152-56, 152-58, 152-60 und 152-62 invertiert.
Diese Ausgangswerte werden den entsprechenden Thyratron-Schaltungen der Gruppe 152-64, 152-66, 152-68, 152-70 und 152 - 72 zu- geführt, um den zugehörigen Ausgangsleitungen selektiv Erdpotential aufzuprägen.
Die Ausgangsleitungen dieser Thyratron-Schaltungen sind mit den entsprechenden Leitungen 68 bis 12, 68-14, 68-16 und 68 - 20 nach Fig. 68 verbunden. Demgemäss wird die Zündung dieser Thyratrone wirksam, um einer Seite der Relaiserregerspulen 469,468, 472,474 und 476 Erdpotential aufzuprägen.
Die Erregerspule des Relais 471 nach Fig. 68 wird erregt, wodurch seine Kontakte 471-1 bis 471-4 geöffnet werden. Damit öffnet sich der Erregerstromkreis der Haltewicklung für die Relais 479-476, umdieseRelaiswirksamzurückzustellen. ObgleichdieBuchse68-10einenImpulsvonderProgrammschritt-Ausgangsbuchse erhält und solch ein Signal über den gesamten Programmschritt bestehen bleibt, um diese Haltespulen im aberregten Zustande zu halten, werden die Erregerspulen trotzdem wirksam, um die entsprechenden Sätze von Kontakten dieser Relais bei der Entfernung des Impulses von der Buchse umzulegen. Die Haltewicklungen können über diese Kontakte desselben Relais erregt werden, da das Relais 471 aberregt sein wird und seine Kontakte normalerweise geschlossen sind.
Nach Fig. 69 sind die Kontaktsätze der Relais 469 - 476 in Tannenbaumform angeordnet zwischen der Eingangsbuchse 69 - 10 und den entsprechenden Ziffernauswerter-Ausgangsbuchsen. Daher wird eine ausgewählte Kombination dieser Relais betätigt. Die Kontakte der entsprechenden Relais nach Fig. 69 werden umgelegt. Eine der Auswerter- - Ausgangsbuchsen ist in an sich bekannterWeise mit der Eingangsbuchse 69 - 18 eindeutig zusammengeschaltet. Der der Eingangsbuchse 69 -10 zugeführte Impuls betätigt einer der Auswerter- Ausgangsbuchsen, welche verwendet werden kann, um ein Speicherwort, eine horizontale Position des Druckers oder sonstiges auszuwählen.
Formularüberlauf
Für das Verständnis der Operationen, welche mit dem Formularüberlauf zusammenhängen, sei auf die Fig. 57 der Zeichnungen hingewiesen. Danach wird der vertikale Streifen längs einer Linie mit dem Ausgabedokument in der eingangs beschriebenen Weise eingestellt. Das Sternrad im Kanal 12 stellt einen Erregerkreis für die Haltewicklung 521H des Überfluss-Relais über die normalerweise geschlossenen
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Kontakte 518 - 4 des Stop-2-Relais und über die Kontakte 524 - 9 des Vertikalpositions-Relais her. Nach Fig. 56 werden die Kontakte 521 - 2 des Überfluss-Relais umgelegt. In der Tabelle 4 ist gezeigt, dass das Resultat dieser Umlegung von Kontakten die Erregung des Wählers 2 ist. Das Programm ändert sich in der beschriebenen Weise.
Es sei bemerkt, dass im Falle des Überfluss-Relais dieses nicht abgetastet wird, wenn das Dokument und das Vertikalband in Bewegung sind, wie es der Fall ist für die andern Kanäle des Streifens. Das heisst, die wirkliche Bewegung des Bandes in die vertikale Überflussposition führt zu einem Stopvorgang an dieser Position.
Das besondere Überflussprogramm war bereits eingangs beschrieben und ist in den Tabellen zusam- mengestellt.
Vollkartenprogrammgang
In diesem Falle wird es erforderlich, den üblichen Programmgang zu ändern und eine neue Magnetkarte einzusetzen und zu benutzen. In dem Falle, wo die Karte nicht vollständig ausgefüllt ist und noch Platz für zusätzliche Posten vorhanden ist, nachdem die Karte in die Ablage gelangt und in der Leseaufzeichnungsstation abgelesen worden ist, wird sie auf die Postenzeile zur Einstellung gebracht. Die längs der linken Seite vorgesehenen Lochungen werden durch den Zeilenabfühlmechanismus abgefühlt. Nach dem Abfühlen des ersten gelochten Loches fällt der Abfühlarm in die Lochung und bewirkt, dass sich die Zeilenabfühlkontakte nach Fig. 60 schliessen. Damit wird ein Stromkreis zum Relais 713 geschlossen.
Dieser Erregerstromkreis verläuft von der 48 V-Leitung über die Kontakte 27 - 5 nach Fig. 65, über die Kontakte 31-1, über die Kontakte 703 - 6, über die Kopfverriegelungskontakte Ne. 1, welche auf Grund der Tatsache geschlossen sind, dass der Kopf am Ende seiner Streichbewegung nach der Leseoperation verriegelt ist, der Stromkreis verläuft weiter über die Kontakte 711 - 2, über die umgelegten Kontakte 144 -7, über die Kontakte 717 - 1 und über die Leitungsabfühlkontakte zur Spule 713P. Durch die Erregung dieses Relais werden seine Kontakte betätigt.
Die Kontakte 713-2 nach Fig. 61 werden geschlossen und vervollständigen einenErregerstromkreis zum Leitungs-Relais 61-10 von der + 48 V-Leitung über die Kontakte 713 - 2, über die Kontakte 729 - 11 direkt zum Nockenleitungs-Relais 61 - 10. Da die Nockenleitung während einer Leseoperation bei 1440 ist, ist sie jetzt auf 2160 eingestellt.
Wenn die Nockenlinie weitergeschoben wird, werden die Kontakte 160 - 2000 geschlossen und ein Impuls der Postenkartenbuchse nach Fig. 60 augenblicklich aufgeprägt. Dieser verläuft von der + 48 V- - Leitung über die Sätze von Kontakten 27-5, 31-1, 706-3, H, Verriegelung Nr. 1, 721-5, 711-2, 144 -7 im normalen Zustand, über die jetzt geschlossenen Kontakte 160 - 2000 und über die Kontakte 709 - 4.
Es sei bemerkt, dass die Karte in die Postenzeile geschoben wird, wenn irgendein Zwischenraum auf der Karte für Eintragungen verfügbar ist. Die Karte wird weit genug heruntergeschoben, damit sich die Vollkartenkontakte nach Fig. 60 öffnen. Die Erregung des in der Fig. 60 gezeigten Vollkarten-Relais verhindert dies.
Wenn angenommen wird, dass die Magnetkarte voll ausgefüllt ist, und dass kein Raum mehr verfügbar ist für die Buchung, dann werden die Vollkartenkontakte nicht geöffnet, wenn die Magnetkarte in die Buchungszeile geschoben wird. Dies kommt dadurch zustande, weil die Buchungszeile abgefühlt wird, bevor die Karte weit genug heruntergeschoben wird, um diese Kontakte zu öffnen. In diesem Falle, wo das Relais 713 wie zuvor erregt wird, wird das Vollkarten-Relais 709 über die Kontakte 27 - 5 nach Fig. 65, über die Kontakte 31 - 1 usw., über die Vollkartenkontakte, und über die umgelegten Kontakte 713 - 3 erregt, damit das Vollkarten-Relais erregt wird. Seine Kontakte werden betätigt, und über die Kontakte 709 - 4 nach Fig. 60 wird der Vollkartenbuchse F C ein elektrischer Impuls zugeführt.
Da die Nockenlinie bei 2160 steht, wird das Vollkarten-Relais angesprochen und die Kontakte 709 - 3 geschlossen. Dies führt nach Fig. 61 zur Erregung des Nockenleitungs-Relais 61 - 10 über diese Kontakte und über die jetzt geschlossenen Kontakte 2160 - 13. Die Nockenlinie wird infolgedessen auf 288 gedreht. Wenn dies eintritt, werden die 1440-7-Kontakte umgelegt, u. zw. zurück in die gezeigte normale Lage. Die Spule 713P wird daher aberregt. Das Schliessen der Kontakte 709-3 nach Fig. 61 führt auch zur Erregung des Kartenvorschub-Relais nach Fig. 60.
Die Erregerleitung hiefür führt von der + 48 V-Leitung nach Fig. 61 über die Kontakte 709 - 3, über die umgelegten Kontakte 2880 - 8 in Fig. 60, über die Kontakte 713 - 4 und über die Kontakte 715 - 5. Dies treibt die Karte heraus. Wenn sie die Kontakte 63 - 10 passiert, wird das Karten-Relais 719 erregt werden.
Der Erregerstrom fliesst von der + 48 V-Leitung über die Kontakte 717 - 3 und über die CPU-Kontakte 63-10.
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Die Kontakte 719 - 3 in Fig. 61 sind jetzt geschlossen, so dass ein Stromkreis zustande kommt zum Nockenleitungs-Magneten 61-10, welcher von der + 48 V-Leitung über die Kontakte 709 - 3, über die Kontakte 729 - 6, über den unteren Kartenkontakt CPL, über die 2880-9-Kontakte, über die Kontakte 719 - 3 und über die umgelegten Kontakte 709 - 5 zum Magneten verläuft. Die Nockenlinie wird daher in die 00-Position gedreht.
An dieser Stelle ist die Karte herausgeschoben worden und vom Bedienenden der Maschine zurückgelegt worden. Die F C- Buchse ist mit Impulsen versorgt worden, um eine Maschinenanzeige dafür zu schaffen, dass die Magnetkarte voll ausgefüllt ist. Dieser Impuls kann durch Vorverdrahtung an der Schalttafel in geeigneter Weise zugeführt werden, um anzuzeigen, dass eine neue Karte für den Gebrauch eingesetzt werden sollte, und um die Maschine in einen Zustand zu bringen, in welchem die Behandlung solch einer neuen Karte erleichtert ist.
Zur Erleichterung der Vorbereitung einer neuen Karte wird die Maschine automatisch in eine Neukartenbetriebsart oder in einen Duplikatoperationszustand gebracht. Die Kontakte 709 - 2 nach Fig. 63 werden geschlossen, um dem Duplikat-Relais 707 (Dup) nach Fig. 62 48 V zuzuführen. Damit wird die Maschine in den Duplikationsoperationszustand für die Vorbereitung der neuen Magnetkarte gebracht.
Eine neue Leerkarte kann jetzt in das Magazin der Magnetkarten-Einheit eingelegt werden. In der üblichen Weise wird der Lese-Aufzeichnungskopf über den Magnetstreifen auf der Karte hinwegstreichen.
Da jedoch das Duplikat-Relais 707 erregt ist, werden seine Kontakte 707-3 nach Fig. 63 umgelegt, und keine der Leitungen 63-20, 63-16, 63-18 und 63-16 kann angesteuert werden. Infolgedessen kann irgendeine Angelegenheit auf der neuen Karte nicht gelesen werden, und der Speicherinhalt wird durch die Kopfbewegung nicht gewechselt. Weder der Inhalt des Magnetstreifens noch der Inhalt des Magnetkartenspeichers wird gewechselt.
Die Karte wird auf die Buchungszeile bewegt. Die F C- Buchse erhält einen Impuls um einen Vollkartenzustand anzuzeigen, was durch Vorverdrahtung erreicht werden kann. Damit wird ein Wähler nach Fig. 69 erregt. Dieser verursacht eine Verzweigung des Programmganges sowie eines ausgewählten Wortes oder Feldes des Alphaspeichers, welcher die Kopfinformation enthält, die auf die Karte gedruckt werden soll. Nach dieser Buchung kann die Information im Magnetkartenteil des Speichers wieder eingetragen werden auf den magnetischen Streifen der neuen Karte durch die übliche Aufzeichnungsinstruktion, um die Vorbereitung zu vollenden.
Es ist möglich, den Dupliziervorgang in die Maschine durch Impulsgabe auf die Buchse 8 - 128 der Schalttafel einzuführen. Dies führt zu einer Erregung des Duplikat-Relais 707. Damit wird die Haltespule 707H nach Fig. 62 über ihre Kontakte 707-2 und über jeden der Kontakte 724 - 7 des Aufzeichnungs-Relais oder über die Kontakte 729 - 7 des Prüflese-Relais erregt. Das Relais 707 wird über die Kontakte 707 - 1 und über die Kopfbewegungskontakte 62 - 10 erregt. Die Haltespule des Duplikat-Relais wird daher erregt bleiben bis zur nächsten Bewegung des magnetischen Kopfes beim nächsten Lesen der Magnetkarte. Am Ende der Streichbewegung des Magnetkopfes wird der Relaisstromkreis geöffnet werden, und das Relais fällt ab.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektronische, datenverarbeitende Geschäftsmaschine mit Eingabeeinheit und Ausgabeeinheit, mit einer Karteneinheit, mit einer für ein bestimmtes Programm vorverdrahteten und an der Maschine auswechselbaren Schaltplatte, mit digital betriebenem Rechenwerk, mit Informations-Speicherwerk und mit Druckwerk auf der Ausgabeseite, in der Dokumente, wie Rechnungen, Listen, Inventarverzeichnisse, Schecks und sonstige Formulare und Schriftstücke, nach bestimmten Informationen und unter Berücksichtigung der Einstellung des Dokuments zum Druckwerk mit Hilfe der Abtastung zweier Ortskoordinaten ausgefertigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bestimmung dieser beidenOrtskoordinaten je ein auswechselbarer,
synchron mit der in der zugeordneten Koordinatenrichtung erfolgenden Relativbewegung von Formular und Druckwerk bewegter Lochstreifen vorgesehen ist, bei deren Abtastung für jeden Koordinatenpunkt entsprechend der Kombination dieser horizontalen und vertikalen Relativeinstellungen ein einziger zur Einleitung eines besonderen Programmganges dienender Impuls bildbar ist.