AT250763B - Vorrichtung zum Herstellen von metallischem, nichtmetallischem oder aus gemischtem Material gefertigtem Maschendraht (Gitter) - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von metallischem, nichtmetallischem oder aus gemischtem Material gefertigtem Maschendraht (Gitter)Info
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Description
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Vorrichtung zum Herstellen von metallischem, nichtmetallischem oder aus gemischtem Material gefertigtem Maschendraht (Gitter)
Vorrichtungen zum Herstellen ebener Gitterbahnen sind grundsätzlich bekannt. Beispielsweise fertigt man einen Gitterschlauch und trennt diesen auf, so dass nachfolgend eine Gitterbahn zur Verfügung steht.
Dieses Verfahren ist aber relativ kostspielig, weil zunächst mit sehr komplizierten Mitteln ein Schlauch- gebilde gefertigt wird, das dann in ein ebenes Gebilde umgewandelt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die gleich ein Maschengitter fertigt, ohne dass zunächst komplizierte Gebilde geschaffen und diese in einfache Gebilde umgewandelt werden.
Erreicht wird dies durch eine Vorrichtung, die im Grundprinzip wie die bekannten Vorrichtungen arbeitet, indem Längs- und Querdrähte einander zugefuhrt und an den Knotenpunkten verbunden werden, wobei aber die erfindungsgemässe Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass über-und/oder unterhalb der Längsdrähte mindestens ein wenigstens einen Querdrahtwickel enthaltendes FUhrungsgehäuse angeordnet ist, das den Querdraht um wenigstens eine Anzahl der Längsdrähte und seitlich der Längsdrähte mitlaufende Fuhrungsdrähte herumlegt.
Je nachdem, welche Form der Masche erzeugt werden soll, kann das Fuhrungsgehäuse in einem Winkel zu den Längsdrähten angeordnet sein. Ausserdem ist im Bereich der Führungsdrähte eine Auf- bzw.
Abschneidvorrichtung für die Querdrahtschlingen vorgesehen.
Dem FUhrungsgehäuse können Leitmittel, beispielsweise Rollen nachgeschaltet sein, um weitere Längsdrähte von oben und/oder unten zuzufuhren, d. h. um die Maschengrösse durch weitere Drähte zu verringern. Die Längsdrähte können auch einen unterschiedlichen Abstand zueinander aufweisen, um so Erzeugnisse unterschiedlicher Maschenweiten zu schaffen. Das Zufuhren der Längs-und/oder Querstäbe erfolgt geschwindigkeitsmässig regelbar. Die Umlaufgeschwindigkeit des Querdrahtwickels ist stufenlos regelbar.
Das Verbinden der Kett- und Schussfäden an den Knotenpunkten erfolgt zweckmässig durch eine Schweissmaschine, die mit Drahtdurchlaufgeschwindigkeit absatzweise vor-und rückfuhrbar ist, so dass durch das Schweissen kein Aufenthalt des kontinuierlich durchlaufenden Drahtes gegeben ist.
Die nach dem Auf- oder Abschneiden der Querdraht-Umkehrschlingen über die Längsdrähte ragenden freien Querdrahtenden können mit Biegevorrichtungen abgebogen werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen. Diese zeigen in Fig. 1 prinzipiell eine Anordnung der erfindungsgemässen Vorrichtung von der Seite, in Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, und in den Fig. 3 - 7 Gitterformen, die mit der Vorrichtung erzeugbar sind.
Gemäss Fig. 1 werden die Längsdrähte 1 in Pfeilrichtung von einer Vorratsrolle 2 abgezogen.
Im Beispiel sind sechs Längsdrähte gezeigt. Die Anzahl kann aber beliebig erhöht werden.
Die Vorratsspulen 2 können in verschiedenen Ebenen, auch in verschiedenen Abständen untergebracht sein und Leitrollen 3 sorgen dafür, dass die Drähte 1 parallel in Richtung zur Trommel 8 laufen, die das fertige Gitter aufwickelt oder umlenkt. Im Verlauf der Länge können Stutzrollen oder Walzen vorgesehen werden, damit die Drähte nicht durchhängen. Umlenkrollen 4 halten beidseitig zu den Längsdrähten 1 endlose FUhrungsdrähte 7 in der erforderlichen Lage.
Wenn die Längsdrähte 1 ausgerichtet sind, dann werden sie durch ein FUhrungsgehäuse 5 ge-
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leitet, in dem ein Drahtwickel so umläuft, dass alle Längsdrähte einschliesslich der Führungsdrähte 7 umwickeltwerden. Dieser Drahtwickel (nicht gezeigt) läuft in Führungsschienen und kann eine Kreisbahn, eine etwa elliptische, flache od. dgl. geschlossene Bahn beschreiben.
Die F Uhrungsdrähte 7 sind allerdings nicht zwingend. Es können nämlich auch die beiden äussersten
Längsdrähte 1 als seitliche Führung für die Querdrähte dienen. Dann ist es allerdings zweckmässig, wegen des Zuges an den Stellen, wo der Querdraht herumgelegt wird, diese äusseren Längsdrähte gegen seitlichen Zug nach innen abzustUtzen.
Im Beispiel ist nur eine Vorrichtung 5 angedeutet. Bei Bedarf werden aber mehrere solcher Vor- richtungen hintereinander angeordnet ; auch die rechtwinkelige Lage zu den Längsdrähten ist nicht zwingend.
Vielmehr müssen in der Mehrzahl der Fälle die Vorrichtungen 5 in einem Winkel zur Längsdrahtrich- tung ausgerichtet sein.
Dem oder den FUhrungsgehäusen ist eine Schweissmaschine 6 nachgeschaltet, die an den Knoten- punkten der Längs- und Querdrähte das Verschweissen vornimmt. Diese Schweissmaschine kann fest oder umlaufend bzw. vor- und rUcklaufend angeordnet und auch an oder in der Aufwickeltrommel 8 unter- gebracht sein.
Der Arbeitsvorgang ist etwa wie folgt : Der Draht l wird von den Vorratsrollen 2 abgezogen und durch die Leitrollen 3 ausgerichtet. Die Ausrichtung erfolgt zur Oberkante der Trommel 8, die- wenn der Trommel 8 keine Leitwalzen vorgeschaltet sein sollten - in ihrer Höhenlage entsprechend der zunehmenden Stärke mit dem Aufwickeln verändert werden muss.
Claims (1)
- DieLängsdrähte werden dann durch die Vorrichtung 5 hindurchgeführt und hier erfolgt das Wickeln der Querdrähte. Diese werden in einem Winkel zu den Längsdrähten liegen, wenn die Vorrichtung 5 rechtwinkelig angeordnet wird, weil der Wickelvorgang einige Zeit in Anspruch nimmt und die Längs- drähte dabei voranschreiten. Will man also die Querdrähte rechtwinkelig aufbringen, dann müssen die Vorrichtungen 5 in einem Winkel zu den Längsdrähten stehen.Verwendet man FUhrungsdrähte 7, dann muss eine Abschneidvorrichtung 9 dafür sorgen, dass vor dem Umkehrpunkt der Führungsdrähte das Abschneiden derQuerdraht-Umkehrschlingen vorgenommen wird. Bei Führungsleisten ist ein Schneiden nicht notwendig. Nach der Querdrahtwickelvorrichtung können Längsdrähte von oben und/oder unten zugefuhrt werden.Nachdem das Wickeln beendet ist, erfolgt das Schweissen mit der Maschine 6, wie vorstehend beschrieben. Damit ist der eigentliche Arbeitsvorgang beendet.Selbstverständlich können bekannte Vorbehandlungseinrichtungen Verwendung finden, die ein Entzundern bzw. Reinigen der Drähte vornehmen. Allfällige Nach-und/oder Zwischenbehandlungsstufen des Gitters können ein Reinigen, Durchführen durch ein Bad od. dgl. umfassen.Ausser für Metalldrähte bis unter 0, 1 mm Durchmesser kann man die Maschine bzw. das Verfahren auch zum Verarbeiten von Metalldraht mit Textil- oder Kunststoff-Fäden verwenden.Die Fig. 3 - 7 zeigen einige Gitterformen, die man durch verschiedene Vorlaufgeschwindigkeiten der Längsdrähte bzw. Umlaufgeschwindigkeiten der Querdrähte usw. herstellen kann.Die Querdrähte 12 gemäss Fig. 3 sind bei rechtwinkelig gestelltem Gehäuse 5 und bei gleichförmigen Vorschub-bzw. Wickelgeschwindigkeiten auf die Längsdrähte 1 aufgelegt worden. Infolge der Wickelverzögerung liegt der Querdraht an den Umkehrpunkten versetzt.Die Fig. 4 entspricht etwa der Fig. 3, nur sind hier mittels zweier weiterer Führungsgehäuse noch die Querdrähte 12a aufgelegt worden, wobei alle Gehäuse etwas schräggestellt sind.Die Fig. 5 entspricht etwa der Fig. 4, aber mit dem Unterschied, dass die Querdrähte 12b nur jeweils mit einer Lage ihres Wickels befestigt wurden.Die Maschenart gemäss Fig. 6 ist dadurch zu erreichen, dass man absatzweise, d. h. bei stillstehenden Längsdrähten die Querdrähte umlegt.Gemäss Fig. 7 sind drei etwa geneigt stehende Querdrahtgehäuse verwendet und jeweils beide Drahtlagen von 12d bis 12f befestigt worden.PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Herstellen von metallischem, nichtmetallischem oder aus gemischtem Material gefertigtem Maschendraht (Gitter) durch Leiten von Längs- (Kett-) drähten und Zulegen von Quer- (Schuss-) drähten sowie Verbinden der Drahtknotenpunkte, dadurch gekennzeichnet, dassUberund/oder unterhalb der Längsdrähte (1) mindestens ein wenigstens einen Querdrahtwickel enthaltendes FUhrungs- gehäuse (5) angeordnet ist, das den Querdraht um wenigstens eine Anzahl der Längsdrähte und seitlich der <Desc/Clms Page number 3> Längsdrähte (1) mitlaufende FUhrungsdrähte (7) herumlegt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Führungsgehäuse (5) in einem Winkel zu den Längsdrähten angeordnet ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch im Bereich der Führungdrähte (7) angeordnete Auf- bzw. Abschneidevorrichtungen (9) fur die Querdrahtschlingen.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch dem FUhrungsge- EMI3.1 ten.S. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsdrähte einen unterschiedlichen Abstand zueinander aufweisen.6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Ge- schwindigkeit der Längs- und/oder Querdrähte regelnde Mittel.7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Querdrahtwickels stufenlos geregelt ist.8. Vorrichtung nach einem der Anspruche 2 bis 7, gekennzeichnet durch Abbiegemittelfür die über die Längsdrähte ragenden freien Querdrahtenden.
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