AT249903B - Verfahren zur Herstellung von Schaumglas - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schaumglas

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AT249903B
AT249903B AT179664A AT179664A AT249903B AT 249903 B AT249903 B AT 249903B AT 179664 A AT179664 A AT 179664A AT 179664 A AT179664 A AT 179664A AT 249903 B AT249903 B AT 249903B
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Austria
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foam glass
sintering
water vapor
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atmosphere
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AT179664A
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Inventor
Ernst Otto Dipl Ing Schulz
Original Assignee
Schaumglaswerk Taubenbach Veb
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  Verfahren zur Herstellung von Schaumglas 
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   Durch Messungen kann weiter nachgewiesen werden, dass der grösste Teil des Wassergehaltes des schäumbaren Ausgangsgemisches bei dessen Sinterung an die umgebende Atmosphäre wieder abgegeben wird, wenn diese Abgabe nicht verhindert wird. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren gibt demgemäss die Anweisung, die Sinterung in einer Ofenatmo- sphäre zu vollziehen, deren Partialdruck an Wasserdampf wesentlich höher ist als in den Verbrennungs- gasen industrieller Feuerungen, zumindestens so hoch, dass die an den Glasoberflächen haftenden Wasser- moleküle in ihrem Dampfdruck den in der Ofenatmosphäre befindlichen das Gleichgewicht halten. 



   Andernfalls gibt das schäumfähige System fortlaufend Wasserdampf ab, der als Reaktionspartner verloren geht. 



   Wird die Sinterung im Sinne der Erfindung in einer Wasserdampfatmosphäre mit   200 - 760   Torr Partialdruck vollzogen, so tritt auch eine wesentliche Verkürzung der zur Schaumbildung erforderlichen Zeit bei gleichzeitiger Erhöhung der in dieser Zeit erhaltenen Schaummenge gegenüber einem Prozess ein, bei welchem die Sinterung in der bisher bekannten Weise'in einer normalen Rauchgasatmosphäre erfolgt. 



   Es ist zwar auch ein Vorschlag bekanntgeworden, Schaumglas durch Sinterung von Glaspulver unter Überdruck zu bilden, wobei das Aufschäumen bei der Druckentlastung der gefritteten und überdies unter mechanischem Druck stehenden Glaspulvermasse unter dem Einfluss der darin eingeschlossenen Pruckgaszellen erfolgt. Als Druckmedium ist neben Luft unter anderem überhitzter Wasserdampf genannt, der auch mit dem Glaspulver gegebenenfalls zugesetztem Aktivkohlenstoff, metallischen Substanzen usw. reagieren kann, um für die Zellenbildung im Glas durch die Bildung von Wasserstoff und Kohlenmonoxyd beizutragen. Eine Umsetzung mit im Glaspulvergemisch vorhandenem   S Og   ist jedoch weder vorgesehen noch irgendwie nahegelegt. 



   Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens sind beliebige Einrichtungen anwendbar. Es kann z. B. der Sintervorgang in einem   Ofenteil durchgeführt werden,   der als Muffelraum ausgebildet ist und in den während des Sintervorganges Wasserdampf bis zum Erreichen einer gasdichten Glasur um das   sinterde   Gut eingeleitet wird. Es können aber gleichermassen in einem elektrobeheizten Herdraum Wasserdämpfe eingeführt werden. 



   Schliesslich ist es auch möglich, in einen offenen, mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beheizten Herdraum Wasserdämpfe in einer solchen Menge einzuleiten, dass der Partialdruck des Wasserdampfes höher liegt als der in den Verbrennungsgasen, u. zw. über 200 Torr. Als eine bevorzugte Einrichtung zur Durchführung des Sinterprozesses kann ein Kammerofen betrachtet werden, in dessen Herdraum Wasserdampf eingeleitet wird und dessen Temperaturführung zu einem glasigen, gasdichten Einsintern der Masse führt, wonach in üblicher Weise die Temperatur auf 800 - 9000C erhöht und das Sintergut zum Aufschäumen gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schaumglas aus einem schäumfähigen Gemisch von SOg-haltigen Glä- sern und Aktivkohlenstoff, bei dem das schäumfähige Gemisch gesintert und dann verschäumt wird, dadurch gekennzeichnet, dass derSinterungs-und Schäumungsprozess, wie an sich bei der Schaumglasherstellung bekannt, in einer reinen Wasserdampfatmosphäre oder in einer Atmosphäre, deren Partialdruck an Wasserdampf über 200 Torr liegt, durchgeführt wird.
AT179664A 1963-07-16 1964-03-02 Verfahren zur Herstellung von Schaumglas AT249903B (de)

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AT249903B true AT249903B (de) 1966-10-10

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