AT249693B - Filter zum Filtrieren von leicht dekantierenden Stoffen bzw. Flüssigkeiten - Google Patents

Filter zum Filtrieren von leicht dekantierenden Stoffen bzw. Flüssigkeiten

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AT249693B
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  Filter zum Filtrieren von leicht dekantierenden Stoffen bzw. Flüssigkeiten 
Bei der Filtration von leicht dekantierenden Stoffen, insbesondere in Filtern mit horizontalen, übereinander angeordneten, nur oben durchlässigen Filterelementen, tritt vielfach die Erscheinung auf, dass sich die Feststoff-Teilchen infolge ihrer Schwere im wesentlichen unten im Filtergehäuse in der Nähe der dort befindlichen Filterplatten und teilweise auf diesen ansammeln. Die Folge davon sind verschieden dicke Kuchen auf den Filterplatten, d. h. unten im Gehäuse sind dickere Kuchen vorhanden als oben. Damit wird aber die Filterleistung erheblich herabgesetzt, denn die unteren Platten bzw. Filterelemente arbeiten nach kurzer Zeit kaum noch oder überhaupt nicht mehr. Die Ausnutzung der gesamten Filterfläche wird dadurch schlecht.

   Darüber hinaus sind die unteren Kuchen infolge ihrer Dicke nur sehr schwer auszuwaschen und auch schwieriger zu trocknen. 



   Es ist bekannt, bei der Filterung von Flüssigkeiten das Filter bzw. die Filterschicht von Zeit zu Zeit durch das Rückströmen der gefilterten Lösung zu reinigen und somit der Gefahr einer Verstopfung des Filters vorzubeugen. Diese bekannte Reinigung der Filter ist umständlich, da die Filtration von Zeit zu Zeit unterbrochen werden muss und durch das Rückströmen die am Filter haftenden Festteilchen wieder mit der Flüssigkeit vermengt und nochmals filtriert werden müssen. Im übrigen wird auch dadurch nicht der Übelstand der Bildung verschieden dicker Kuchen auf den Filterplatten beseitigt. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen, wird gemäss der Erfindung die zu filternde Flüssigkeit (Trübe) während der Filtration im Trübenraum ständig zirkuliert, indem eine Umleitung mit Rückführung in das Filtergehäuse vorgesehen ist, bei welcher die zu filternde Flüssigkeit (Trübe) vom Filtergehäuse (Trüberaum) unten abgeführt und oben wieder aufgegeben wird. Auf diese Weise wird eine Verteilung der Feststoff-Teilchen in der Trübe im Filtergehäuse erreicht, da die im unteren Bereich sich ansammelnden Feststoff-Teilchen wieder dem oberen Filterbereich zugeführt werden und daher einerseits die unteren Filter entlastet und anderseits die oberen Filter besser ausgenützt werden.

   Wenn die Flüssigkeit durch eine Umleitung in das Filtergehäuse zurückgeführt wird, ist es erfindungsgemäss vorteilhaft, die Umleitung in die Zuführung für die neu zu filternde Flüssigkeit einmünden zu lassen, um die zirkulierende Flüssigkeit dem Strom der neu zugeführten Flüssigkeit zuzumischen. Damit ist immer für eine gleichmässige Verteilung der Feststoff-Teilchen in der zu filtrierenden Flüssigkeit im Gehäuse gesorgt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Filter zum Filtrieren von leicht dekantierenden Stoffen bzw. Flüssigkeiten mit horizontalen, übereinander angeordneten, nur oben durchlässigen Filterelementen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu filternde Flüssigkeit (Trübe) während der Filtration im Trübenraum ständig zirkuliert, indem eine Umleitung mit Rückführung in das Filtergehäuse vorgesehen ist, bei welcher die zu filternde Flüssigkeit (Trübe) vom Filtergehäuse (Trübenraum) unten abgeführt und oben wieder aufgegeben wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umleitung in die Zuführung für die neu zu filternde Flüssigkeit mündet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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