AT249450B - Wärmekraftanlage mit kombiniertem Gas-Dampf-Prozeß - Google Patents

Wärmekraftanlage mit kombiniertem Gas-Dampf-Prozeß

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AT249450B
AT249450B AT638262A AT638262A AT249450B AT 249450 B AT249450 B AT 249450B AT 638262 A AT638262 A AT 638262A AT 638262 A AT638262 A AT 638262A AT 249450 B AT249450 B AT 249450B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wärmekraftanlage mit kombiniertem Gas-Dampf-Prozess 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beiderinBlockschaltung ausgebildet, wobei an den Kessel 1 mit dem Überhitzer 2 die Dampfkraftmaschine angeschlossen ist. Mit 3 ist der Hochdruckteil, mit 4 der Mitteldruckteil und mit 5 der Niederdruckteil bezeichnet.   Zwischen Hochdruckteil   3 und Mitteldruckteil 4 befindet sich ein Zwischen- überhitzer 6. Aus   dem Turbinenkondensator   7   fördert die Kondensatpumpe   8 das Speisewasser in die mehrstufige Niederdruck-Regenerativvorwärmanlage 9, welcher der Speisewasserbehälter 10 nachgeschaltet ist. Eine als Vorpumpe wirksame Speisewasserpumpe 11 fördert das Speisewasser zunächst nur unter   einer Druckerhöhung   auf etwa 40 ata.

   Hinter dem rauchgasbeheizten Speisewasservorwärmer 22 folgt die Hauptspeisewasserpumpe 34, die das Speisewasser zur mehrstufigen Hochdruck-   Regenerativvorwärmanlage   12 fördert. Im Dampferzeuger können verschiedene Brennstoffarten von fester, flüssiger oder gasförmiger Beschaffenheit für sich allein oder zusammen wahlweise verfeuert werden. 



   Die Gasturbinenanlage arbeitet nach dem Verfahren des offenen Gleichdruckprozesses, wobei gegebenenfalls   eine Zwischenkühlung   der verdichteten Verbrennungsluft stattfindet und auch gegebenenfalls eine   Zwischenbrennkammer oder deren mehr eingeschaltet sein können. Der Verdichter   13 für die anzusaugende Verbrennungsluft fördert diese in die Brennkammer 14, der gleichzeitig über die Zufuhr 15 einBrennstoff geeigneter Form zugeleitet wird. Die Gasturbine ist mit 16 bezeichnet, wobei es durchaus möglich ist, an Stelle einer einzigen Gasturbine auch deren mehr zu verwenden. 



   Das noch sauerstoffhaltige Verbrennungsabgas der Gasturbine 16 mit beispielsweise   18   Sauerstoffgehalt dient als Verbrennungsluft für die im Dampferzeuger zu verfeuernden Brennstoffe. Von der Gasturbine 16 gelangen die Verbrennungsabgase auf dem Weg 17 zur Feuerung des Kessels 1. Mit 18 ist eine Bypassleitung mit verstellbarer Klappe 19 bezeichnet, die der zusätzlichen Regelung dient. 



     NachDurchströmenderHochdruckheizflächengelangendieRauchgasezumLuftvorwärmer   20 für die Verbrennungsluft der Gasturbinenanlage ; hier wird die vom Kompressor 13 über den Weg 50 kommende Luft erwärmt, bevor sie auf dem Weg 51 in die Gasturbinenbrennkammer 14 strömt. Zuletzt geben die Rauchgase ihre Wärme an den auf dem Weg 21 erreichten oder räumlich unmittelbar nachgeschalteten Niederdruck-Speisewasservorwärmer 22 ab. 



   Das Durchsatzvolumen des Gasturbinensystems ist auf dieBelange der demFeuerraum des Dampferzeugers zuzuführenden Luftmenge abgestimmt. Beim Übergang auf Teillastbetrieb der Dampfkraftanlage 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Gaskraftsystem mit in offenem Gleichdruckprozess arbeitender Verbrennungsturbine vorgeschaltet ist und bei der die sauerstoffhaltigen Abgase der Gasturbine die Verbrennungsluft des nachgeschalteten Dampferzeugers bilden, derart, dass im Vollastbereich die Gasturbinenabgasmenge im wesentlichen gerade den Verbrennungsluftbedarf des Dampfkraftsystems sicherstellt, während beim Absenken der Leistung der Gesamtanlage unter ausschliesslicher oder überwiegender Lastverringerung des Dampfkraftsystems zunehmend ein Abgasüberschuss als vom Verbrennungsluftstrom für die Feuerung abgezweigter Abgasteilstrom in den Kessel geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der abgezweigte Abgasteilstrom (38) in mindestens zwei Äste (45, 39) aufgespalten ist, die an verschiedenen Stellen (46, 48) in den Rauchgasweg, u. zw.
    vor und hinter, insbesondere unmittelbar hinter den Zwischenüberhitzerheizflächen (6) einmünden und zusammen zur Temperaturregelung im Dampfkraftsystem, insbesondere zur Regelung der Temperatur des zwischenüberhitzten Dampfes, heranzuziehen sind.
AT638262A 1961-09-28 1962-08-07 Wärmekraftanlage mit kombiniertem Gas-Dampf-Prozeß AT249450B (de)

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