AT244809B - Stopfen für Jagdpatronen - Google Patents

Stopfen für Jagdpatronen

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AT244809B
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stopper
plug
hunting cartridges
barrel
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AT285563A
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Raymond Henri Pierre Devaux
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Raymond Henri Pierre Devaux
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  Stopfen für Jagdpatronen 
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    Material ge-Zweckmässig weist der der Muffe entgegengesetzte, zylindrische Teil des erfindungsgemässen Stopfens einen kleineren Aussendurchmesser als der Innendurchmesser der Patronenhülse auf, während der Aussendurchmesser des Wulstes oder der Wülste grösser als der letztere ist. Der Raum zwischen den Wülsten kann in bekannter Weise geschmiert werden. Die Wülste führen und dichten den Stopfen im Laufe beim Abschuss. 



  Das porige Packungselement, das teilweise in dem der Muffe entgegengesetzten Teil des Stopfens untergebracht ist und mit seinem übrigen Teil vor dem Stopfen liegt, besteht vorzugsweise aus einemporigen, zelligen oder moosartigen, plastischen Material, insbesondere aus Polyvinylchloriden, Polystyrolen, geschäumten Polyurethanen, Harnstoff- oder Formolharzen und wird vorzugsweise mit Tränkung oder Schmiermitteln versehen. 



  Es sind zwar schon Stopfen für Jagdpatronen von der eingangs beschriebenen Art bekannt, doch weist keiner davon die wesentlichen Kennzeichen des Erfindungsgegenstandes auf, nämlich die Durchlochung in der Wölbung der becherförmigen Muffe an der Unterseite des Stopfens und die Kombination eines hohlen Stopfens aus elastischem, plastischem Material mit einem Packungselement aus porigem, plastischem Material, wovon ein Teil vom Stopfen aufgenommen wird. 



  Die Durchlochung gestattet das Entweichen der Luft beim Einbringen des Stopfens auf die Pulverladung während des Füllens der Patrone, um die elastische Rückwirkung zu vermeiden, die von der dabei zusammengedrückten Luft verursacht würde. 



  Die Rückwirkung ist ein ernster Nachteil, der durch die Durchlochung vermieden wird. Im Augenblick des Abschusses wird aber diese Durchlochung selbsttätig geschlossen, so dass Druckverluste durch Entweichen von Pulvergasen verhindert werden. 



  Die Anordnung des Packungselementes, von dem ein Teil innerhalb des Stopfens liegt, verbessert die Wirkung des Stopfens erheblich. Die axiale Zusammendrückung dieses Packungselementes und seine dar- aus hervorgehende radiale Ausdehnung wirkt nämlich auch. auf den diese Packung umschliessenden Teil des Stopfens und presst seine Wände und die darauf angebrachten Wülste gegen die Wand des Laufes regel- mässiger und wirksamer, als wenn das Packungselement einfach auf den elastischen Stopfen aufgelegt würde. Auf diese Weise wird die Abdichtung und das Durchputzen des Laufes erzielt, indem dieser gereinigt und zugleich geschmiert wird.

   Da aber nur die relativ leicht abbiegbaren Wülste den Lauf berühren und die'Wandung dieses hohlen Teiles des Stopfens ziemlich stark ist, besteht keine Gefahr einer übermässigen radialen Ausdehnung und einer Verklemmung beim Abgehen des Schusses, selbst wenn der Lauf Choke-Bohrung hat. 



  Bei einem bekannten Stopfen der eingangs erwähnten Art fehlt die Durchlochung und schmiegt sich der obere hohlzylindrische Teil stets dicht an den Lauf an, so dass die Gefahr des Verklemmens besteht. 



  Auch fehlt das zusammendrückbare Packungselement, das den Stoss mindert. 



  Bei einem ähnlichen bekannten Stopfen ist diese Gefahr des Verklemmens infolge der Gestalt des oberen Teiles des Stopfens noch grösser. Auch dieser hat keine Durchlochung und kein Paciungselement. 



  Ein weiterer bekannter Stopfen ist hutförmig und auf der Seite der Geschossladung eben oder flach muldenförmig. Soweit dabei Durchlochungen vorkommen, gehen diese nur durch eine auf der Pulverseite angebrachte Abdeckscheibe des Hohlraumes des Stopfens, jedoch nicht durch den Stopfen selbst, so dass sie beim Füllen der Patronenhülse das Entweichen der Luft unter dem Stopfen nicht gestatten. Vielmehr bildet der lufterfüllte Stopfenhohlraum, in den die Verbrennungsgase des Pulvers eindringen, eine Federung. Es ist aber kein zusammendrückbares Packungselement vorgesehen. 



  Die Packung gemäss der Erfindung sorgt für eine Reinigung des Laufes. Die Anwendung der porigen, plastischen Masse hat weiters auch noch den Vorteil, dass sie sich bei übermässigen Drücken auflöst und damit die Sicherheit und Stabilität des Schusses fördert.   
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 einschränkend sein soll. 



   Es   zeigenFig. l einen Längsschnitt   durch einen erfindungsgemässen Stopfen, auf dem die aus porigem plastischem Material bestehende Packung liegt, und Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Stopfen gemäss Fig. l, der sich in einer Patrone befindet, die soeben in einer Waffe abgefeuert wird. Es ist die abdichtende Wirkung der becherförmigen Muffe und die Zertrümmerung der Packung zu erkennen. 



   In Fig. l ist das Grundelement des Stopfens mit 1 bezeichnet. Es ist aus plastischem Material durch Formspritzen hergestellt und auf ihm ist die Packung 2   aus porigem, z. B. aufgeschäumtem plastischem   Material befestigt, wobei in der Figur die Zellenstruktur angedeutet ist. Ein Teil 8 dieser Packung ist   in einer oberen Höhlung des Grundelementes l   gelagert. Weiters ist ein mit 7 bezeichneter bear-   beiteter und gehärteter Teil der Packung. zu erkennen. Mit   4 sind Wülste und mit 5 ist die becherförmige Muffe bezeichnet, welche in die Pulverkammer der Patronenhülse eintaucht. 

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