AT243084B - Maskenrahmen für photographische Vergrößerungsgeräte - Google Patents

Maskenrahmen für photographische Vergrößerungsgeräte

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Publication number
AT243084B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mask
lever
bands
attached
tapes
Prior art date
Application number
AT330864A
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English (en)
Inventor
Siegfried Ing Barbieri
Mario Gandini
Original Assignee
Durst A G Fabrik Phototechnisc
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  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maskenrahmen für photographische   Vergrösserungsgeräte   
Die Erfindung betrifft einen Maskenrahmen für photographische Vergrösserungsgeräte mit vier zentrisch zur optischen Achse im Viereck angeordneten Maskenbändern, die zur Einstellung verschiedener Bildformate auf der Bildebene verschoben werden können, wobei mindestens zwei aneinander gegenüberliegende Maskenbänder zu einem Paar zusammengefasst und durch eine Getriebeverbindung gegenläufig verschiebbar sind. Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Maskenrahmen der erwähnten Art, welche eine senkrecht bewegliche Kopierfläche aufweist, und zielt darauf ab, die Kopierfläche mit einem einzigen Einstellorgan betätigen und das Photopapier selbständig in die Belichtungsposition schieben zu können. 



   Maskenrahmen herkömmlicher Bauart mit beliebig einstellbarem Bildformat sind so ausgeführt, dass zwei Maskenbänder zu einer starren Winkelmaske zusammengefasst und die beiden andern auf je einem Schenkel dieser Winkelmaske verschiebbar angebracht sind. Der Rahmen liegt mit der Ecke der Winkelmaske nach links hinten zeigend auf einer Grundplatte und ist an der Hinterseite mit   dieser scharnierför-   mig gelagert. Zum Einlegen des Photopapiers wird er vorne aufgeklappt und dann wieder geschlossen. 



   Nachteilig ist bei diesem Maskenrahmen das umständliche Einlegen des Photopapiers, das meist sehr gewölbt ist und deshalb während des   ganzen Zuklappvorganges   mit der Hand gegen den links hinten angebrachten Papieranschlag gehalten werden muss, um nicht schiefe Bildränder zu erhalten. Dieser Umstand bedingt sogar ein Übergreifen mit der Hand, da das Papier zuerst zwischen den aufgeklappten Rahmen hineingesteckt und dann von oben mit der Hand festgehalten werden muss, während die andere Hand den Rahmen wieder zuklappt. 



   Ein weiterer Nachteil dieser Maskenrahmen ist, dass beim Verstellen des   Bildformats   die Bildfläche nicht mehr zentrisch zur optischen Achse liegt und deshalb der Rahmen auf dem Vergrösserertisch immer wieder verschoben werden muss. 



   Bei einem Maskenrahmen der eingangs genannten Art sind nur die Bänder eines Paares der Maskenbänder miteinander gekuppelt und über ein Getriebe gegengleich bewegbar, wogegen die Bänder des andern Paares voneinander unabhängig Parallelbewegungen auszuführen vermögen. 



   Zweck der Erfindung ist es, das Einlegen und Herausnehmen des Photopapiers am Maskenrahmen zu vereinfachen und zu beschleunigen, sowie die Maskenverstellung so zu gestalten, dass das Bild bei jeder Stellung der Maskenbänder immer zentrisch zur optischen Achse liegt. 



   Erfindungsgemäss ist beiden Maskenbänderpaaren je ein Getriebe zugeordnet und beide Getriebe sind mit einem einzigen Bedienungsorgan auf Bewegung verbunden, so dass alle   Maskenbänder gleichzeitig   zentrisch verschiebbar sind. Hiebei kann das Bedienungsorgan für das zentrische Bewegen der Maskenbänder ein in zwei zueinander senkrechten Ebenen schwenkbarer Hebel sein, so dass beim Schwenken in der einen Ebene die Maskenbänder verschiebbar sind und beim Schwenken in der andern Ebene über einen Hebel die Kopierfläche heb- und senkbar ist. 



   Nach einem weiteren Gedanken ist jedem Maskenbänderpaar eine lösbare Kupplung zugeordnet, so dass im ausgekuppelten Zustand die Seitenlängen des   Bildformats   getrennt voneinander einstellbar sind. 



   An Hand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Auf dem Chassis 1 sind vier Führungswellen   2 - 5   befestigt, von denen je zwei paarweisehintereinander und die beiden Paare im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Auf diesen Wellen laufen axial verschiebbar die   Biichsen   6 - 9, an welchen die vier Maskenbänder 10-13 befestigt sind, die sich zu einem viereckigen Rahmen ergänzen. Je zwei einander gegenüberliegende Maskenbänder 10 und 
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 je zu einem Maskenpaar gehörenden Getriebe identisch sind, soll der Einfachheit halber nur das in der Zeichnung rechts dargestellte näher betrachtet werden. 



   Die Kurbelscheibe 18 ist mit dem unteren Ende der Welle 20 fest vernietet. Diese läuft in der Büchse 21, welche an den beiden Enden mit der Kupplungsscheibe 22 und mit   der beren   Kurbelscheibe 23 fest verbunden ist. Die Büchse 21 dreht sich wieder in der im Chassis 1 eingepressten Büchse 24. Die Blattfeder 25 stützt sich gegen die obere Kurbelscheibe 23 und den durch die Welle 20 gesteckten Stift 26, presst die untere Kurbelscheibe 18 gegen den auf der Kupplungscheibe 22   aufgepressten Belag   27   und hält damit die obere Kurbelscheibe   23 mit der unteren 18 kraftschlüssig zusammen. 



   AlsSteuerorgan zum Auseinander- und Zusammenschieben der Maskenbänder dient der Einstellhebel 28 mit demGriff 58. DieserEinstellhebel 28   steckt in derGabel   29,   welche mit derWelle   30 verstiftet ist. Das obere Ende der Welle 30 ist mit dem Segment 31 verstiftet und somit bilden die Gabel 29, die Welle 30   und das Segment 31 ein Ganzes, das in der am Chassis 1   eingepressten Büchse 32 drehbar gelagert ist. 



   Die Befestigung des Hebels 28 in der Gabel 29 erfolgt durch die Ansatzschraube 33 u. zw. so, dass der Einstellhebel 28   sich vertikal schwenken lässt, aber seitlich von den Gabelflanken   gehalten   wird. DerEinstellhebel   28 wird auch im Schlitz 34 des Chassis 1 geführt. In der extremenRechtsstellung lässt er sich senkrecht nach unten drücken und in der untersten Position horizontal nach links her- überdrehen. In der vertikalen Bewegungsrichtung steuert er über den Umlenkhebel 44 die Kopiertischplatte 45.

   Diese ist mit dem Zapfen 57 in der im Chassis 1 eingepressten Büchse 56 senkrecht geführt und wird von unten durch eine in der -Zeichnung nicht dargestellte Druckfeder gegen das Chassis 1 gedrückt, wobei die an allen vier Ecken der Platte 45 angebrachten Anschläge 46 die obere Endlage so festlegen, dass die Kopierfläche die Maskenbänder gerade berührt. Wird nun der Bedienungshebel 28   nach unten gedrückt, so zieht dieser über den Umlenkhebel   44 entgegen dem erwähnten Federdruck die Kopiertischplatte   45   ebenfalls mit nach unten, und das Kopierpapier, das während des Belichten zwischen den Maskenbändern und dem Kopiertisch eingeklemmt war, wird freigegeben.

   Bei der horizontalen Bewegung des Einstellhebels 28 dreht sich das Segment 31 im   Uhrzeigersinn mit und dieses wieder dreht mit den Schubstangen 35 und 36 die oberen Kurbelscheiben    23 und 37 in dem Sinn, dass die vier Maskenbänder auseinanderlaufen. 



   Beim Zurückdrehen des Einstellhebels 28 laufen auch die Maskenbänder wieder auf das voreingestellte Format zusammen, und beim Loslassen desselben wandert dieser und die Kopiertischplatte 45 
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Da beide Hebel die gleiche Funktion haben und sich nur dadurch unterscheiden, dass mit dem einen das Quer- und mit dem andern das Längsformat des Bildes eingestellt wird, soll wieder nur der in der   Zeichnung rechts gezeichnete Hebel näher betrachtet werden. D er Kupplungshebel   38 ist um die Büchse 24 mit sehr viel Spiel gelagert.

   Er liegt mit der Pratze 41   und einer ihr diametral gegenüberstehen-   den, in der Zeichnung nicht sichtbaren Pratze auf der Kurbelscheibe 18 auf und stützt sich mit dem Rücken 42 gegen die Nabe 43 des Chassis   1,   während das Eigengewicht des Hebels 38 und das des Griffes 40 ihn im Gleichgewicht halten. Zum Verstellen der Maskenbänder belastet man mit der Hand den Griff 40, damit drücken die erwähnten Pratzen 41 auf die Kurbelscheibe 18 und entkuppeln sie. 



   Beim Hin-und Herschwenken   des Kupplungshebels 38   in dieser Position nehmen infolge der Übersetzungsverhältnisse am Hebel die Pratzen die Kurbelscheibe 18 mit, während der Hebelrücken 42 über   die Berührungsfläche der Nabe   43 hinweggleitet. Da der Schwenkbereich des Kupplungshebels 38 kleiner ist als der Verstellbereich der Maskenbänder, muss zum vollen Auseinanderschieben der Maskenbänder die Schwenkbewegung mit dem Kupplungshebel 38 ein paarmal wiederholt werden, u. zw. in 
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 und während des Nachholens eingekuppelt bleibt. 



   Zum Einstellen verschieden breiter Bildränder sind auf jedem Maskenband zwei verstellbare Papier- 

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 anschläge 47 angebracht, die mit den Drehknöpfen 48 verstellt werden können. Diese Papieranschläge 47 sind die zwei um 900 abgebogenen Enden des Bügels 49, der in der Mitte durch die Mutter 50 und die Steilgangspindel 51 in axialer Richtung derselben veischoben werden kann.Ein an der Mutter 50 befestigter Zeiger 52 gibt auf der Skala 53 unmittelbar die Bildrandbreite in Millimetern an. Die Gehäuse 54 decken die Mechanismen von oben ab. 



     Damit trotz der Papieranschläge   47   die Maskenbänder 10-13 verstellt werden können, wäh-   renddem die Papierauflageplatte 45 in der oberen Position liegt, sind in dieser Platte 45 Schlitze 55 eingefräst, durch die die Papieranschläge hindurchgreifen. 



   PA TENT ANSPRÜCHE : 
1. Maskenrahmen für photographische Vergrösserungsgeräte mit vier zentrisch zur optischen Achse im Viereck angeordneten Maskenbändern, die zur Einstellung verschiedener Bildformate auf der Bildebene verschoben werden können, wobei mindestens zwei einander gegenüberliegende   Maskenbänder zu   einem Paar zusammengefasst und durch eine Getriebeverbindung gegenläufig verschiebbar sind, d a d u r c h gekennzeichnet, dass beiden Maskenbänderpaaren (10, 11 bzw. 12,13)   je ein Getriebe (14-19)   zugeordnet ist und beide Getriebe mit einem einzigen Bedienungsorgan (28,58) auf Bewegungverbunden sind, so dass alle Maskenbänder gleichzeitig zentrisch verschiebbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Maskenrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungsorgan (28, 58) für das zentrische Bewegen der Maskenbänder (10-13) ein in zwei zueinander senkrechten Ebenen schwenkbarer Hebel ist, so dass beim Schwenken in der einen Ebene die Maskenbänder verschiebbar sind und beim Schwenken in der andern Ebene über einen Hebel die Kòpierfläche (45) heb- und senkbar ist. EMI3.1 Bedienungshebel zugeordnet ist, der sowohl als Kupplungshebel als auch als Einstellorgan der Maskenbänder auf das gewünschte Bildformat dient.
    5. Maskenrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung verschieden breiter Bildränder auf jedem Maskenband (10-13) ein Einstellorgan angebracht ist, bestehend aus einer Steilgangspindel (51), die durch einen gerändelten Knopf (48) angetrieben wird und die beiden an einem Bügel (49) befestigten Papieranschläge (47) verstellt.
AT330864A 1964-04-06 1964-04-15 Maskenrahmen für photographische Vergrößerungsgeräte AT243084B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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IT53364 1964-04-06

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AT243084B true AT243084B (de) 1965-10-25

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ID=11099196

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AT330864A AT243084B (de) 1964-04-06 1964-04-15 Maskenrahmen für photographische Vergrößerungsgeräte

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