AT225536B - Negativhalter für ein photographisches Kopiergerät - Google Patents

Negativhalter für ein photographisches Kopiergerät

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AT225536B
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Description


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   Negativhalter für ein photographisches Kopiergerät 
Die Erfindung bezieht sich auf photographische Kopiergeräte, bei denen die Kopierlichtquelle relativ zum Traggerüst oder Rahmen festliegt und der optische Teil sowie der Photopapierteil relativ dazu bewegt werden können, um die Vergrösserung zu ändern. 



   Insbesondere betrifft die Erfindung einen glaslosen Negativhalter mit zwei durch ein Scharnier ver- bundenen Rahmen, deren unterer eine   Kopleniidske   aufnehmen kann, mit Klemmleisten zum Festklem- men des Negativs und mit Führungen für den Film. 



   Bei   glaslosen Negativhaltern   liegt eine besondere Schwierigkeit darin, das von Natur aus gekrümmte
Negativ in einer ebenen Lage festzuklemmen. 



   Es sind bereits Negativhalter der beschriebenen Bauart bekannt. Bei einer bekannten Ausführung- form wird das Negativ zwischen zwei Klappen eingeklemmt, die aber bei einer Änderung des zu kopierenden Ausschnittes ausgewechselt werden müssen, wobei wegen des begrenzten Raumes eine gewisse Geschicklichkeit erforderlich ist. Wenn Einzelbilder verwendet werden sollen, muss der Negativhalter aus dem Kopiergerät heraus-und auseinandergenommen werden. Da das Negativ dann nur durch eine aufgelegte Platte in seiner Lage gehalten wird, erscheint es zweifelhaft, ob es hiebei eine einwandfreie ehene Lage einnimmt. 



   Weiterhin sind Negativhalter bekannt, die mit zwei gelenkig verbundenen Rahmen arbeiten, in deren einen eine Kopiermaske eingesetzt werden kann. 



   Ziel der Erfindung ist es, einen Negativhalter zu schaffen, der leicht und schnell bedient werden kann und das Negativ eben und in der genau richtigen Lage zum Kopieren festhält. 



   Dabei sind mehrere Anforderungen zu erfüllen : Da nur selten der gesamte Bildinhalt kopiert werden soll, wird üblicherweise eine den Ausschnitt festlegende Maske verwendet. Die Zahl der Masken, mit denen die verschiedensten Ausschnitte verwirklicht werden können, sollte aber möglichst klein sein. Weiterhin sollen neben Filmstreifen auch Einzelbilder einwandfrei eben gehalten werden können. Schliesslich muss die Bedienung in einfachster Weise und schnell erfolgen können, um das Kopieren nicht zu verzögern. 



   Die Nachteile der bekannten Negativhalter werden dadurch. vermieden, dass die Ausnehmung für die Maske im unteren Rahmen quadratisch ist und dass die Klemmleisten an einer federnd in den oberen Rahmen einschiebbaren, quadratischen Klemmplatte sitzen, deren Öffnung mit der Kopieröffnung in der Maske übereinstimmt, wobei der obere Rahmen mit der Klemmplatte aus einer vollkommen   geöffneten   Stellung zum Wechseln der Maske über eine teilweise geschlossene Stellung, in der das Negativ eingestellt wird, in die Klemmstellung bewegbar ist. 



   Durch diese drei Merkmale werden die gestellten Forderungen vollständig erfüllt. Die quadratische Ausnehmung zur Aufnahme der Maske gestattet es, dieselbe Kopiermaske in   Längs- und   Querrichtung einzusetzen, so dass   Längs- und   Querformate mit dem gleichen Bildausschnitt mit einer einzigen Maske hergestellt werden können. Die federnd in den oberen Rahmen eingesetzte Klemmplatte stellt sicher, dass das Negativ auf dem ganzen Umfang fest gegen den unteren Rahmen gepresst wird, so dass ein einwandfrei ebenes Negativ kopiert wird.

   Die drei Stellungen des oberen Rahmens ermöglichen in der vollkommen ge- öffneten Stellung ein schnelles und leichtes Auswechseln der Maske und der entsprechenden Klemmplatte, 

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 in der Zwischenstellung ein einfaches Einstellen des Negativs, ohne dass dieses wegen eines zu weit geöffneten Negativhalters aus der Führung heraustreten könnte, und in der Klemmstellung ein sicheres Festklemmen des Negativs. 



   Weitere Merkmale der Erfindung liegen in der neuartigen Kombination und Anordnung der Teile und in der Ausbildung des Halters im einzelnen, die im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert werden soll. 



   Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines photographischen Kopiergerätes, das eine Ausführung form der Erfindung enthält ; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Schnitt längs der Linie   2 - 2   der   Fig. 1 ;   Fig. 3 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Fig. 2 und zeigt in einem grösseren Massstab den Negativhal- 
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 der Fig. 3 ; Fig. 6 zeigt im gleichen Massstab wie Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie   6 - 6   der Fig. 2 ; Fig. 7 ist in einem noch grösseren Massstab ein Teilschnitt längs der Linie   7 - 7   der Fig. 6. 



   Zur Erläuterung der Erfindung ist der im folgenden beschriebene Film- oder Negativhalter in seiner Anwendung bei einem photographischen Kopiergerät dargestellt. 



   Das dargestellte Kopiergerät ist auf einem Tisch A aufgebaut, der die einzelnen Teile des Gerätes trägt. Von dem Tisch ragt an einem Ende eine Säule B nach oben, die einen Photopapier-Teil C und einen optischen Teil F trägt. Diese beiden Teile können in senkrechter Richtung nach oben und unten bewegt werden, um das Bild auf dem Photopapier scharf einzustellen. An dem mittleren Teil des Tisches ist eine Kopierlichtquelle D angeordnet, mit deren Hilfe Licht durch ein in einem Negativhalter E liegendes Negativ geschickt wird. Der Negativhalter E ist auf der oberen Fläche des Tisches A angeordnet und bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Es soll nur so viel von dem Kopiergerät erläutert werden als zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlich ist. 



   Der Tisch : Der Tisch A, der am besten in den   Fig. l,   2 und 6 zu erkennen ist, ist mit einer Tischplatte 30 versehen, die aus Blech besteht und am Rande nach unten gezogene Seitenflächen 31 aufweist. 



  Durch Bleche 32, die von den unteren Kanten der Seitenflächen 31 nach innen ragen, erhält diese Tisch platte die Form eines Kastens. Die Platte 30 ruht auf zwei Ständern 33 und 34, die im Abstand voneinanderliegen und zwischen sich einen Knieraum 35 freilassen. 



   Innerhalb der Ständer sind verschiedene Teile des Kopiergerätes untergebracht, die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind. 



   Die   Säule :   Die Säule B, die in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, kann in beliebiger Weise ausgebildet sein und trägt den Papierteil C und den optischen Teil F derart, dass sich diese Teile relativ zueinander und zum Filmhalter E bewegen können. Dabei wird ein geeigneter Mechanismus verwendet, mit dem diese Teile so eingestellt werden können, dass die Vergrösserung geändert und das Bild des Negativs auf dem Papier scharf eingestellt werden kann. Dieser Mechanismus, der nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist nicht im einzelnen dargestellt und wird nicht näher beschrieben. Es ist jedoch leicht zu erkennen, dass die Erfindung in Verbindung mit jeder Vergrösserungseinrichtung, die heute in Gebrauch ist, verwendet werden kann. 



   Die Belichtungseinrichtung : Das Licht zum Kopieren wird von einer Lampe 70 geliefert, die einen Teil   derBelichtungseinrichtungDbildetundinFig. 4   zu erkennen ist. Die Lampe 70 ist in einem Einsatz 74 befestigt, der als Gussteil ausgebildet ist. Der Einsatz 74 liegt in einer Öffnung 77 der Tischplatte 30, wobei die Randteile 78 der oberen Platte des Einsatzes auf der Tischplatte 30 aufliegen. 



   Innerhalb des Gehäuses 73 und oberhalb der Lampe sind   einWärmeschutzfilter   91, eine Platte   92,   
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   Zur Lagerung der Klemmplatte ist ein U-förmiger Rahmen 124 vorgesehen, der im Abstand voneinanderliegende Schenkel 125 und 126 besitzt, die durch einen dazwischen liegenden Teil 127 verbunden sind. Dieser Rahmen liegt über der Maske 98 und umgibt die Öffnung der Maske. 



   Der Randteil 157 der Klemmplatte 101, der gegenüber dem mittleren Teil der Klemmplatte nach oben versetzt ist, kann in Schlitze 158 in den Schenkeln 125 und 126 und im Verbindungsteil 127 des Rahmens 124 eingesetzt werden. Federbelastete Kugeln 159, die in Bohrungen 160 in den Schenkeln 125 und 126 verschiebbar sitzen, halten die Platte 101 abnehmbar in dem Rahmen 124 fest. Der Verbindungsteil 127 ist mit einem Ansatz 103 versehen, der nach oben ragt und an dem ein Wellenstumpf 104 befestigt ist. 



   Die Welle 104 ist in einem Lager 105 drehbar gelagert, das auf einem Ständer 129 angeordnet ist. der mit Hilfe von Schrauben 106 am Rahmen 96 befestigt ist. Dieses Lager liegt hinter der Öffnung 99 für das breiteste Negativ und rechts davon ; der Rahmen 124 liegt, wenn er in ganz oder teilweise offener Stellung steht, im Abstand von der Maske 98, so dass das Negativ entweder in Quer- oder Längsrichtung durch das Kopiergerät hindurchlaufen kann. Die Maske 98 und die Klemmplatte 101 können dementsprechend in verschiedenen Stellungen in die Öffnung 97 und die Schlitze 158 eingesetzt werden, um zu ermöglichen, dass das Negativ entweder in Quer- oder Längsrichtung durch das Kopiergerät hindurchläuft. 



   Der Rahmen 124 kann mit Hilfe der im folgenden beschriebenen Einrichtung auf-und abbewegt werden : Am Ende des Wellenstumpfes 104 ist ein Arm 108 befestigt, der nach hinten zeigt. An diesem Arm ist mittels eines Bolzens 109 schwenkbar eine Verbindungsstange 111 angebracht, die durch einen Schlitz 110 in der Tischplatte 30 (Fig. 3 und 7) hindurchfasst. Die Verbindungsstange 111 ist wiederum gelenkig mit einem Arm 112 verbunden, der von einer Welle 113 nach aussen ragt. Diese Welle ist drehbar in Ansätzen 114 gelagert, die an einer Konsole 115 nach aussen vorstehen. Die Konsole 115 ist an der Innenwand 116 des Ständers 34 befestigt. 



   Die Verbindung zwischen der Verbindungsstange 111 und dem Arm 112 wird auf folgende Weise vorgenommen : Die Stange 111 besitzt einen nach aussen gebogenen Lappen 162, an dem eine Platte 163 angeschweisst ist. Diese Platte besitzt einen nach unten zeigenden Lappen 164, an dem ein mit einem Kopf versehener Stift 165 angebracht ist. Der Stift 165 fasst durch einen Querschlitz 166 in dem Hebel 112.
An einem Ende des Armes 112 ist eine Schraubenzugfeder 118 angebracht, die mit ihrem andern Ende in einen Ansatz 168 eingehängt ist, der an einem Bügel 167 sitzt, welcher an der Unterseite der Tisch- platte 30 befestigt ist. Diese Feder zieht den Arm 112 nach oben. Von der Welle 113 hängt ein Hebel
117 herab, der in den freien Knieraum 35 des Tisches A hineinragt. 



   Eine weitere Feder 119 ist mit ihrem einen Ende an dem Flansch 162 des Hebels 111 befestigt und mit dem andern Ende in einen Ansatz 128 an der Unterseite der Tischplatte 30 eingehängt. Die Feder 119 dient dazu, die Klemmplatte 101 in die Klemmstellung zu drücken. 



   Wenn der Bedienungsmann sein Knie seitwärts gegen den Hebel 117 bewegt, wird der Filmhalter angehoben und der Film kann nach Wunsch weiterbewegt und ausgerichtet werden. Wenn der Hebel 117 losgelassen wird, wird der Film parallel zur Maske 98, jedoch im Abstand davon gehalten, so dass er entlang der Maske verschoben werden kann. 



   Das endgültige Festklemmen des Filmes in seiner richtigen Lage wird mit Hilfe eines Solenoids 170 (Fig. 6) vorgenommen, das einen Kern 171 aufweist, der in das Solenoid hineingezogen werden kann, wenn es mit Strom versorgt wird. An dem Kern ist ein Arm 172 eines Hebels 173 drehbar angelenkt. Der Hebel 173 ist drehbar an einem Halter 174 befestigt, der an der Unterseite der Tischplatte 30 angebracht ist und von dieser nach unten herabhängt. Der andere Arm 175 des Hebels 173 liegt über einem Ansatz 176 der Platte 163 und greift an diesem Ansatz an. An dem Arm 172 des Hebels 173 und an einem Ansatz 178, der an der Unterseite der Tischplatte 30 befestigt ist, ist eine Schraubenzugfeder 177 angebracht.

   Diese Feder bewegt sich derart, dass der Kern 171 aus dem Solenoid herausgezogen wird, und hält die Verbindungsstange 111 in einer Lage, in der die Klemmplatte 101 im Abstand von der Maske 98 liegt. Ein einstellbarer Anschlag 179 begrenzt die Bewegung des Hebels 173. 



   Das Ende des Armes 112 ist mit einem Ansatz 181 versehen, der sich vom Arm nach aussen erstreckt. 



  Dieser Ansatz ist mit einem Gewindeloch zur Aufnahme einer Einstellschraube 182 versehen. Eine Kontermutter 183, die auf die Schraube aufgeschraubt ist und an dem Ansatz 181 anliegt, hält die Schraube in der eingestellten Lage fest. Die Schraube 182 stösst gegen einen Anschlag 184, der an einem Halter 185 sitzt, welcher von dem Bügel 167 nach unten zeigt, und die Bewegung des Armes 112 bis in eine Stellung begrenzt, in der sich der Stift 165 in dem Schlitz 166 unabhängig vom Arm 112 bewegen kann, so dass das endgültige Festklemmen des Filmes durch das Solenoid 170 bewirkt wird. 



     Der Film wird entlang der Maske in seiner Bewegung mit Hilfe eines nachgiebigen Bügels 120 (Fig.   5) 

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   geführt.   Dieser Bügel ist an der Maske 98 mittels Nieten 121 befestigt, der Randteil 122 der Führung liegt genau an der Maske an. Die Maske ist mit einer Anzahl von Anschlägen 123 versehen, die durch den Bügel
120 hindurchfassen. Die Nachgiebigkeit des Bügels 120 ermöglicht das Einsetzen des Filmes zwischen Bü- gel und Maske und hält den Film nachgiebig gegen die Anschläge 123 in seiner Lage, die den Film ober- halb der Kopieröffnung 99 zentrieren. 



   Wirkungsweise : In seiner normalen Lage befindet sich der Halterahmen 124 in einer teilweise ge- schlossenen Stellung, u. zw. in einem gewissen Abstand oberhalb der oberen Platte des Einsatzes 74, der ausreicht, die Maske 98 von der Klemmplatte 101 zu trennen, so dass ein Film ohne Verschrammen zwi- schen diesen Teilen hindurchgezogen werden kann. 



   Wenn die Vorrichtung in Betrieb genommen werden soll, wird der Hebel 117 zum Ständer 34 hin bewegt, wodurch die Welle 113 und der daran befestigte Arm 112 gedreht werden. Wenn der Stift 165 das obere Ende des Schlitzes 166 erreicht, wird der Hebel 111 nach unten mitgenommen und die Welle 104 wird durch denArm 108 gedreht, der an dem Hebel gelenkig gelagert ist. Dadurch wird der Halterahmen 124 nach oben geschwenkt, der Negativhalter wird weit geöffnet und der Raum zwischen dem Halterahmen und dem Rahmen 96 ist zugänglich. Während dieser Bewegung des Rahmens 124 bewegt sich der An-   satz 176   an der Platte 163, die an dem Hebel 111 sitzt, nach unten und von dem Arm 175 des Hebels 173 weg.

   Bei dieser Stellung der Teile wird die richtige Kopiermaske 98 in die Öffnung 97 eingesetzt und liegt auf der oberen Platte des Einsatzes 74 auf, wobei ihre Oberfläche mit der Oberfläche des Rahmens   fluchtet;   
Die entsprechende Klemmplatte 101 wird als nächstes dadurch in den Rahmen 124 eingesetzt, dass die seitlichenRandteile in   die Schlitze 158   eingeschoben werden, bis die Klemmplatte ihre innerste Stellung erreicht hat. In dieser Stellung wird sie durch die federbelasteten Kugeln 159 gegen den unteren Teil des Rahmens 124, der von den Schlitzen 158 gebildet wird, gepresst. Dann kann in den Halter unterhalb des Bügels 120 und an den Anschlägen 123 anliegend ein Negativ eingelegt werden. 



   Der   Hebel 117   wird nun losgelassen, so dass die Feder 119 die Verbindungsstange 111 nach oben ziehen kann, bis der Ansatz 176 am Arm 175 des Hebels 173 zur Anlage kommt. Dabei wird der Rahmen 124 durch die Feder 119 herabgeschwenkt, bis die Klemmplatte 101 eine mittlere Stellung erreicht, in der der Film unterhalb der Klemmplatte noch ohne Verschrammen verschoben werden kann. 



   Es ist zu erkennen, dass bei dieser Stellung der Stift 165 zwischen den Enden des Schlitzes 166 liegt, so dass die Klemmplatte   volleBewegungsfreiheit   besitzt und die beschriebene Lage einnehmen kann. Bei dieser Lage der einzelnen Teile kann der Film verschoben werden und in seine zum Kopieren richtige Lage gebracht werden. 



   Bei Betätigung des Fussschalters 22   (Fig. l)   wird ein Kopiervorgang eingeleitet, und sobald das Kopieren beginnt, wird das Solenoid 170 mit Strom versorgt. Dadurch werden der Hebelarm 172 nach unten und entsprechend der Arm 175 und dieVerbindungsstange111 nach oben gezogen. Der Arm 108 wird durch die Feder infolgedessen angehoben und der Rahmen 124 nach unten gedrückt, wobei er die Klemmplatte 101 gegen das Negativ 100 presst. Während dieses endgültigen Klemmvorganges bewegt sich der Stift 165 in dem Schlitz 166, wobei jedoch der Arm 112 stehen bleibt. 



   Die Vorteile der Erfindung sind offenbar. Der Bedienungsmann hat beide Hände frei, um das Negativ zu handhaben, während die Klemmplatte mit Hilfe des vom Knie betätigten Hebels angehoben wird. 



  Wenn dieser Hebel losgelassen wird, wird der Rahmen 124 wiederum in seiner Lage durch die Feder 119 festgehalten, und das Negativ kann leicht richtig eingestellt werden. Wenn der Kopiervorgang beginnt, wird das Negativ durch das Solenoid festgeklemmt und so lange festgehalten, bis der Kopieryorgang beendet ist. 



   Die Bewegung der Klemmplatte ist in ihrer Wirkung   zwangläufig ;   wenn das endgültige Festklemmen vorgenommen wird, wird das Negativ sicher in seiner Lage festgehalten. Die Zwischenstellung der Klemmplatte wird automatisch durch den Hebel 173 und den Anschlag 179 festgelegt. 



   Die Negative können durch das Kopiergerät entweder in Quer- oder in Längsrichtung hindurchbewegt werden, wenn die Maske 98 in geeigneter Weise in die Öffnung 97 und die Klemmplatte 101   indie   Schlitze 158 eingesetzt werden. 



   Selbstverständlich können, abweichend von der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung, Änderungen vorgenommen werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Glasloser Negativhalter für ein photographisches Kopiergerät mit zwei durch ein Scharnier ver- <Desc/Clms Page number 5> bundenen Rahmen, deren unterer eine Kopiermaske aufnehmen kann, mit Klemmleisten zum Festklem- men des Negativs und mit Führungen für den Film, dadurch gekennzeichnet, dass die.
    Ausnehmung (97) für die Maske (98) im unteren Rahmen (96) quadratisch ist und dass die Klemmleisten an einer federnd in den oberen Rahmen (124) einschiebbaren, quadratischen Klemmplatte (101) sitzen, deren Öffnung (102) mit der Kopieröffnung (99) in der Maske (98) übereinstimmt, wobei der obere Rahmen (124) mit der Klemmplatte (101) aus einer vollkommen geöffneten Stellung zum Wechseln der Maske über eine teil- weise geschlossene Stellung, in der das Negativ (100) eingestellt wird, in die Klemmstellung bewegbar ist.
    2. Negativhalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rahmen (124) U-förmig ausgebildet ist und in denSchenkeinSchlitze (158) mit parallelen Flächen aufweist, in denen unter Feder- druck stehende Kugeln (159) liegen, die die in die Schlitze eingeschobene Klemmplatte (101) federnd nach unten drücken.
    3. Negativhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rahmen (124) in der Klemmstellung parallel zu und im Abstand von dem unteren Rahmen (96) liegt und die Klemmplatte (101) allseitig gekröpft ist.
    4. Negativhalter nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (129) für das den unteren und oberen Rahmen (96 ; 124) verbindende Scharnier (104,105) in dem Winkel zwischen den Verlängerungen der Längs- und Querseite des grössten zu kopierenden Negativs (100) und im Abstand von dem unteren Rahmen (96) liegt, so dass der Filmstreifen (100) in Längs- oder Querrichtung in den Negativhalter eingelegt werden kann.
    5. Negativhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung (120-123) an der in die quadratische Ausnehmung (97) des unteren Rahmens (96) einzusetzenden Maske (98) angebracht ist.
    6. Negativhalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Kniehebel (117) starr mit einem Arm (112) verbunden ist, der durch eine Feder (118) in eine obere Endlage gegen einen ersten Anschlag (184) gezogen wird und einen Schlitz (166) aufweist, in den ein an einem mit dem oberen Rahmen (124) über einen Arm (108) verbundenen Hebel (111) angebrachter Stift (165) einfasst, der sich bei Bewegung des mit dem Kniehebel (117) verbundenen Armes (112) mit dem Schlitz in die obere Endlage bis zur Anlage an einen zweiten Anschlag (175) nach oben bewegt, der durch den einen Arm eines zweiseitigen Hebels (173) dargestellt ist, dessen anderer Arm (172) an einem die Zwischenstellung des oberen Rahmens festlegenden dritten Anschlag (179) anliegt und mit einem Solenoid (170) verbunden ist,
    das die eine Seite des zweiseitigen Hebels beim Einleiten des Kopiervorganges vom dritten Anschlag abhebt und durch die mit dem Hebel (11) verbundene Feder (119) den oberen Rahmen (124) in die Klemmstellung bringt.
    7. Negativhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kniehebel (117) verbundene Arm (112) an seinem Ende eine verstellbare Schraube (182) trägt, die am ersten Anschlag (184) zur Anlage kommt, und dass der dritte Anschlag durch eine verstellbare Schraube (179) dargestellt wird.
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